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Pflanz- & Pflegeanleitung Hortensien Garten-Tipp

Pflanz- & Pflegeanleitung Hortensien

Für kräftigen Wuchs und eine imposante Blütenpracht: So werden Hortensien richtig gepflanzt, gepflegt und bei diversen Schadbildern behandelt.

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Hortensien pflanzen: Zeitpunkt, Abstand und Standort

Sie passt sowohl in Ziergärten als auch in natürliche und wilde Naturoasen: die Hortensie (Hydrangea) verzaubert mit attraktiven Blüten und betörendem Duft. Möchten auch Sie diese Gewächse in Ihrem Garten kultivieren, sollten Sie die wichtigsten Details rund um ihre Bedürfnisse kennen.

Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie Hortensien pflanzen und pflegen. 

Wann Hortensien pflanzen?

Bauernhortensie mit roten BlütenWann die Pflanzzeit für Hortensien gekommen ist, lässt sich leicht beantworten. Am besten ist es, Sie nehmen die Integration der hübschen Gewächse im Frühling vor. Dann können sie gut anwachsen und es besteht eine vielversprechende Chance auf eine Blüte bereits im ersten Jahr.

Haben Sie den Frühling verpasst, bietet sich für Hortensien als Pflanzzeit auch der Herbst an. Achten Sie hier jedoch darauf, die Gewächse noch vor den ersten Frösten zu pflanzen, um eine Schädigung zu vermeiden. Über den Winter hinweg bilden die Pflanzen ein solides Wurzelwerk und können im Jahr darauf kräftig blühen.

Die wichtigsten Schritte beim Hortensien Einpflanzen

Beim Pflanzen von Hortensien gehen Sie idealerweise nach diesem bewährten Schema vor:

  1. Stellen Sie den Topf etwa zehn Minuten bevor Sie die Hortensie pflanzen in ein Wasserbad.
  2. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Pflanztopf ist. Achten Sie darauf, dass der Grund gut gelockert ist und mischen Sie die Gartenerde bei Bedarf mit passender Erde.
  3. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf und stellen sie in das vorbereitete Pflanzloch.
  4. Drücken Sie die Erde nach dem Pflanzen gut an und wässern Sie großzügig.

Nicht vergessen: Witterungsorientiertes Gießen (ebenfalls bei Regen) ist in den Wochen nach der Pflanzung von großer Bedeutung.


Welcher Pflanzabstand gilt bei Hortensien?

Sowohl Hortensien als auch andere Gewächse benötigen im Garten ausreichend Platz. Vor dem Pflanzen sollten Sie daher überlegen, welcher Ort sich im Hinblick auf den Abstand anbietet.

Es ist ratsam, Hortensien beim Pflanzen in einem Abstand von etwa 80 Zentimetern zu anderen Gewächsen zu platzieren. Dies gilt nicht nur für Hydrangea untereinander, sondern gleichermaßen bezüglich weiterer Sträucher und Stauden.

Darüber hinaus sollten Sie bei Hortensien einen Pflanzabstand wählen, der zur jeweiligen Sorte passt. So braucht eine Bauernhortensie mit rund einem halben Meter deutlich weniger Platz als eine große Rispenhortensie, die einen Meter Pflanzabstand zu schätzen weiß.

Übrigens: Wie groß Ihr Favorit wird, erfahren Sie in den Steckbriefen unserer Gewächse. Möchten Sie Hortensien kaufen, finden Sie bei uns verschiedene Sorten wie 'Limelight', 'Annabelle' sowie einige blaue Vertreter.

Welches sind der ideale Boden und Standort für Hortensien?

Allgemein mögen Hortensien einen Boden, der humusreich und ausreichend feucht ist. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Hydrangea tief in den Boden wachsen kann und vermengen Sie Ihre Gartenerde bei Bedarf mit anderer Pflanzenerde oder Torf.

Welche Erde für Hortensien die richtige ist, bestimmt die Zusammensetzung. Wir empfehlen häufig Rhododendronerde für Hortensien, da sie den Bedürfnissen dieser Gewächse gut gerecht wird. Durchaus möglich ist es, Hortensien auf Lehmboden zu pflanzen. Dieser sollte jedoch vorab mit etwas Sand und humusreicher Erde aufgelockert werden.


Bauernhortensie mit blauen BlütenWichtig: Für dauerhaft blaublühende Hortensien benötigen Sie einen kalkfreien Boden mit einem pH-Wert von etwa 4,0 bis 4,5.


Achten Sie darauf, dass der Boden für Gewächse wie Hydrangea macrophylla (z.B. 'Bela' oder 'Blue Wonder'), Hydrangea serrata (z.B. 'Blue Bird') oder die Hortensie Bavaria vor allem in der Zeit der Blütenbildung diesem pH-Wert entspricht und verwenden Sie am besten diesen Hortensiendünger.

Damit sie gut gedeihen und reiche Blüten tragen können, brauchen Ihre Hortensien einen Standort, der ihren natürlichen Gewohnheiten weitestgehend entspricht. In freier Natur wachsen Hydrangea-Arten an Waldrändern oder auf Waldlichtungen in halbschattiger bis sonniger Lage.

Außerdem ist eine Hortensie am Standort in der Natur für gewöhnlich gut vor Wind geschützt. Für die Wahl eines passenden Platzes unter freiem Himmel ist es daher wichtig, dass Sie diese Bedingungen soweit wie möglich nachempfinden.

Auf die Frage, ob Hortensien in der Sonne stehen können, kann keine pauschale Antwort gegeben werden. Prinzipiell dulden diese Gewächse Sonnenlicht recht gut. Starke Mittagssonnenstrahlen können allerdings zu Verbrennungen und Schäden führen. Unproblematisch ist es meist, Hortensien im Schatten zu kultivieren, wobei wenige Stunden Sonne pro Tag dennoch wichtig für die Blütenbildung sind. Morgendliche oder auch Nachmittagssonne sind der Hydrangea das Liebste.

Wie werden Hortensien korrekt umgepflanzt?

Ein weniger gut geeigneter Standort oder gestalterische Maßnahmen können es notwendig machen, dass Sie Ihre Hortensien umpflanzen. Da dies stets mit Stress für die Pflanzen verbunden ist, sollten Sie darauf achten, sowohl den idealen Zeitpunkt als auch ein möglichst schonendes Vorgehen zu wählen. Das erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Wann kann man Hortensien umpflanzen?

Für das Umpflanzen von Hortensien gilt der Herbst als besonders gut geeignet. Die Pflanze hat ihre Blüte zu diesem Zeitpunkt bereits hinter sich gebracht und kann vor dem Standortwechsel sogar zurückgeschnitten werden. Über den Winter hinweg erholt sie sich von den Strapazen und erfreut im darauffolgenden Jahr wieder mit schönen Blüten.

Bietet sich Ihnen keine andere Möglichkeit und müssen Sie Ihre Hortensien umtopfen oder umpflanzen, kann diese Arbeit im Frühjahr erledigt werden. In diesem Fall aber sollten Sie den Wechsel dringend vor dem Austrieb vornehmen, um die Pflanze nicht zu schädigen


Extra-Tipp: Haben Sie den richtigen Standort für Ihre Pflanze gefunden, prüfen Sie noch einmal, ob der Boden geeignet ist. Bieten Sie Ihren Hortensien Erde mit passendem pH-Wert, erleichtert dies das Anwachsen und Gedeihen.


Sind Sie dann soweit und wird die Hortensie umgepflanzt, bietet sich wie bei der Pflanzung ein schrittweises Vorgehen an:

  1. Graben Sie Ihre Hortensie sehr weiträumig aus. So schützen Sie das fein verästelte Wurzelwerk.
  2. Stellen Sie den Wurzelballen auf eine Folie oder ein großes Tuch, um beim Transport nicht zu viel Erde zu verlieren.
  3. Heben Sie ein Pflanzloch aus. Es sollte etwa doppelt so groß wie der aktuelle Wurzelballen sein.
  4. Wässern Sie das Pflanzloch großzügig und platzieren dann die Hortensie.
  5. Füllen Sie das Loch mit Substrat und drücken Sie die Erde an.
  6. Schlemmen Sie die Pflanzstelle sorgfältig ein.

Hortensien im Kübel oder Topf pflanzen

Es ist problemlos möglich, Hortensien auf dem Balkon oder der Terrasse in Kübeln zu kultivieren. Sorgen Sie nur dafür, dass Ihre Pflanze an einem nicht zu sonnigen Platz steht. Ein halbschattiger Standort mit wenig Wind ist auch für die Topfkultur vorteilhaft. Vor allem vor Mittagssonne sollten die Hortensien geschützt werden.

Was die Hortensien Pflege im Topf betrifft, so gelten kaum besondere Regeln. Ihre Gewächse sollten stets genügend Flüssigkeit bekommen, regelmäßig sowie passend beschnitten werden und eine für Hortensien geeignete Düngung erhalten. Bei der Auswahl der Erde gilt, dass Hortensien als Pflanzen im Kübel ebenfalls leicht sauren Boden mögen.

Das Pflanzgefäß für Hortensien sollte ausreichend groß sein. Es ist vorteilhaft für die Gesundheit und das Wachstum der Pflanzen, wenn sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Im Laufe der Zeit lohnt es sich zudem, Hortensien umzutopfen. Ein Umzug in ein größeres Gefäß alle 24 bis 36 Monate empfehlen wir.


Achtung: Im Sommer benötigen Hortensien in Kübeln viel Flüssigkeit. Zu Staunässe darf es dabei aber auf keinen Fall kommen. Sorgen Sie daher für eine gute Drainagefähigkeit, sodass überschüssiges Gießwasser rasch abläuft.


Hortensien pflegen: Düngen, Gießen, Schneiden und Überwintern

Vitale Hortensien glänzen mit einer ansehnlichen Blütenpracht. Damit Sie in den Genuss dieser kommen, gibt es im Hinblick auf Punkte wie Düngen, Schneiden und Überwintern einiges zu berücksichtigen.

Wie Sie Ihre Hortensien pflegen und worauf es dabei ankommt erfahren Sie in den folgenden Absätzen.

Hortensien düngen: Wann und womit?

Für eine maximale Blütenentwicklung bei Hortensien ist abgesehen von der Standortwahl auch eine fachgerechte Nährstoffversorgung sehr wichtig. Wann Sie Hortensien düngen sollten, ist schnell zusammengefasst: gerade zur Zeit der Blütenbildung und Hauptblüte von März bis August sollten Sie ausreichende Gaben vornehmen.

Unsere Hortensien düngen Sie mit einem der folgenden Produkte im Frühjahr zwischen Ende März und Anfang April:

Zusätzlich zur Frühjahrsdüngung empfehlen wir

  • eine erneute Düngergabe Ende Juni/Anfang Juli mit Manna Spezial Gartendünger, Hornmehl oder Rhododendrondünger (für die blaublühenden Hortensien)
  • eine wiederkehrende Flüssigdüngergabe zur Blütezeit mit Wuxal Hortensiendünger (senkt außerdem den pH-Wert ab und fördert so die Blaufärbung der jeweiligen Hortensien)

Wissenswert: Die Blaufärbung mancher Hortensien-Arten ist nicht natürlich. Dafür braucht die sonst rosablühende Pflanze Kalialaun. Dieses ist unter anderem in Wuxal Hortensiendünger enthalten. Gerade zur Blütezeit sollten blaue Hortensien etwa alle 8 bis 14 Tage mit diesem Flüssigdünger versorgt werden. In Kombination mit einem kalkfreien Standort und einem pH-Wert von 4,0 bis 4,5 erleben Sie so ein – im wahrsten Sinne des Wortes – blaues Blütenwunder.


Hortensien gießen: Wann und wie?

Als Gartenpflanze haben Hortensien einen Wasserbedarf, der nicht besonders hoch oder niedrig ist.  Gerade an heißen Sommertagen oder an sonnigen Standorten kann zusätzliches Wässern allerdings nötig sein.

Gießen Sie Hortensien stets im Wurzelbereich und befeuchten Sie nicht die gesamte Pflanze. Sobald Blüten und Blätter nass werden steigt das Risiko für einen Befall mit Pilzen.


Unser Tipp: Wir empfehlen Ihnen als Erleichterung für den Alltag dieses Bewässerungsset für den Garten. Es ist leicht einzubauen, unkompliziert zu bedienen und sorgt zuverlässig für eine bedarfsgerechte Bewässerung.


Beim Gießen kommt es zudem auf den richtigen Zeitpunkt an. Wässern Sie Ihre Hortensien im Sommer falls möglich abends. So haben Ihre Pflanzen genug Zeit, das Wasser aufzunehmen und die Verdunstung fällt geringer aus.


Wichtig: Achten Sie darauf, bei blaublühenden Hortensien nur „weiches“ Gießwasser (also kalkfreies Wasser oder Regenwasser) zu verwenden. Anderenfalls leidet die Farbgebung.


Hortensien schneiden: Wann und wie?

Wenn Sie Ihre Hortensie schneiden, unterstützen Sie damit einen gesunden uns kraftvollen Wuchs sowie eine schöne Blütenbildung. Abhängig von der Art gelten verschiedene Regeln:

Hydrangea macrophylla, serrata, quercifolia und petiolaris Sorten

Hyddrangea-macrophyllaDiese Hortensien beschneiden Sie ab dem dritten bis fünften Standjahr regelmäßig nach der Blüte mit einem Verjüngungsschnitt. Entfernen Sie gleich nach der Blüte einen alten Trieb aus der Basis heraus und schaffen so Platz und Luft für frische Triebe. In den darauffolgenden Jahren entfernen Sie immer wieder den ältesten Trieb. So bleibt Ihre Hortensie jung und munter.

Fragen Sie sich, bevor Sie diese Hortensien schneiden, wann der optimale Zeitpunkt gekommen ist? Da die oben genannten Arten ihre Blüten bereits im Vorjahr ausbilden, dürfen diese im Frühjahr nicht zu stark zurückgeschnitten werden. Entfernen Sie lediglich abgestorbene und erfrorene Pflanzenteile oberhalb der letzten treibenden Knospe.

Everbloom Hortensien

Hortensien richtig schneidenEverbloom Hortensien blühen nicht nur am vorjährigen, sondern auch am diesjährigen Holz. Somit endet jeder neue Trieb mit einer Blüte. Zudem bildet die Pflanze während des Sommers immer wieder neue Blütentriebe aus. Ein Abschneiden der Blüten fördert deren Neubildung.

Um die Pflanze kompakt und möglichst stabil zu halten, kürzen Sie die Triebe im Frühjahr um etwa ein Drittel ein.

Darüber hinaus sollte ab dem dritten bis fünften Standjahr jährlich mindestens ein alter Trieb aus der Basis entfernt werden, um Platz für neue Triebe zu schaffen. So halten Sie Ihre Hortensie gesund und kräftig.

Die verblühten Blütenstände können Sie über den Winter an der Pflanze belassen. Im Frühjahr sollten diese dann entfernt werden.

Hydrangea paniculata und arborescens Sorten

Hydrangea-AnnabelleDiese Rispen- und Ballhortensien bezaubern durch ihre großen, teilweise sehr festen Blüten. Wann Sie diese Hortensien schneiden sollten, ist schnell geklärt: für eine bessere Verzweigung und somit einer höheren Stabilität sollten Sie sie jährlich im Frühjahr auf etwa 50 bis 80 Zentimeter einkürzen.


Achtung: Durch die großen Blütenbälle der Ballhortensie 'Annabelle' kämpft diese vor allem bei schlechter Witterung oft mit der Schwerkraft. Daher empfiehlt sich ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr auf circa 30 bis 50 Zentimeter.


Worauf es beim Hortensien Schneiden sonst noch ankommt, erfahren Sie in einem gesonderten Artikel, der das Thema detaillierter behandelt.

Hortensien überwintern

Viele Hortensien wie Hydrangea macrophylla, serrata, quercifolia und petiolaris bilden ihre Blütenknospen fürs nächste Jahr bereits im Herbst. Ausnahmen sind hier die Endless Summer Hortensien: bei diesen sprießen die Knospen auch an den diesjährigen Trieben.

Für einen sicheren Blütenflor empfiehlt es sich, die Hortensie im Herbst mit Tannenzweigen oder ähnlichem Schutzmaterial abzudecken. So können Sie die Knospen der Hortensien im Winter zusätzlich vor Frost schützen und sichern sich eine üppige Blütenpracht im nächsten Jahr.

Die Blütenstände können Sie über den Winter hinweg an der Pflanze belassen. Spätestens im Frühjahr sollten alle alten Blütenstände entfernt werden.

Hortensien im Kübel und Topf überwintern

Das beschriebene Vorgehen bietet sich an, wenn Ihre Pflanze im Gartenboden wächst. Möchten Sie Hortensien im Topf oder Kübel überwintern, gelten hingegen andere Regeln. Dann ist der Wurzelballen stärker frostgefährdet und es kann passieren, dass er durchfriert.

Aus diesem Grund lohnt es sich, die Hortensien vor Frost zu schützen, indem sie an ein geeignetes Plätzchen gebracht werden. An diesem Ort sollte es nicht wärmer als fünf Grad werden, jedoch nicht frieren. Im Wintergarten oder der Garage fühlt sich die Hortensie wohl. Hell muss das Quartier indes nicht sein. Erst wenn Sie die ersten Knospen entdecken, sollte die Pflanze wieder in hellere Gefilde gebracht werden.

Da Topfhortensien im Zuge der Überwinterung in Innenräumen ein wenig „verfrühen“, sollten Sie ihnen nach dem Umzug ins Freie einen geeigneten Schutz vor späten Frösten bieten. Mit einem Vlies ist das problemlos möglich.


Nicht vergessen: Im Topf sollten Sie Ihre Hortensien im Winter gießen. Achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet, denn auch das kann den Pflanzen schaden.


Hortensien Krankheiten und Schädlinge

Zunächst die gute Nachricht: bei optimaler Standortwahl und fachgerechter Pflege sind Hortensien recht robuste Gewächse, die keine besonders hohe Anfälligkeit gegenüber Krankheiten aufweisen.

Trotzdem können seltsame Veränderungen an Ihrer Pflanze auftreten, die auf einen Befall mit Erregern oder Schädlingen hinweisen. Wir stellen Ihnen die häufigsten vor.

Schädlinge an Hortensien

So manch kleines Tierchen hat Hortensien einfach zum Fressen gern. Unter den Schädlingen, die diese Gewächse häufiger befallen, finden sich alte Bekannte wie:

Am besten ist es, Sie untersuchen Ihre Hortensie regelmäßig auf Schädlinge oder die jeweils typischen Schadbilder. Gespinste zwischen den Trieben, punktförmige Verfärbungen, Fraßspuren und Wachstumsstörungen können auf einen Befall hindeuten. Dann gilt es, zügig die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und die Plagegeister zu vertreiben. Wie Ihnen das gelingt, erfahren Sie in unseren verlinkten Ratgebern zum jeweiligen Schädling.

Krankheiten an Hortensien

Es gibt verschiedene Krankheitsbilder, die an Hortensien auftauchen können. Teilweise sind Pilzerreger die Ursache, manchmal aber auch Standortprobleme oder Nährstoffmängel. Betrachten sollten Sie zur Identifikation von Hortensien Krankheiten die Blätter der Pflanze, denn hier macht sich eine Veränderung meist früh bemerkbar.

Typische Krankheiten bei Hortensien durch Pilzbefall sind:

  • Mehltau
  • Blattfleckenkrankheit
  • Grauschimmel

Zügiges Eingreifen und Entfernen betroffener Pflanzenteile ist bei diesen Pilzerkrankungen essenziell. Achten Sie zudem darauf, dass die Blätter Ihrer Hortensien stets gut abtrocknen können.

Darüber hinaus sind diese Erkrankungen an Hortensien gelegentlich zu finden:

  • Chlorose durch Eisenmangel oder zu basische Böden
  • Hortensien Virose
  • Hortensien Vergrünung

Bei Virose sowie Vergrünung kommt leider jede Hilfe zu spät. In diesen Fällen müssen Sie die Hortensien vollständig entfernen und entsorgen. Wichtig ist es, Reste nicht auf den Kompost zu geben, sondern in den Hausmüll. Bei Chlorose hilft es, den pH-Wert des Bodens zu prüfen und ein nährstoffreicheres Substrat zu verwenden.

Hortensien blühen nicht

Bleibt das Blütenmeer bei Ihren Hortensien im Sommer aus, ist das mehr als nur enttäuschend. Schließlich haben Sie viel Mühe in die Pflege Ihrer Gewächse gesteckt und begeben sich bei fehlender Blüte entsprechend auf die Suche nach Fehlern. Die Ursachen für dieses Problem wiederum können vielfältig sein. So bleibt die Blüte bei

  • fehlerhaftem Rückschnitt
  • Lichtmangel
  • Nährstoffmangel
  • und Spätfrösten

möglicherweise aus. Schauen Sie daher genau hin und überlegen Sie, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Ihrer Hortensie zu alter Pracht zu verhelfen.


Gut zu wissen: Bei einem Grauschimmelbefall durch den Pilz „Botrytis cinerea“ werden häufig auch die Knospen befallen. Im Ergebnis bedeutet dies: die Hortensie blüht nicht. Achten Sie bei fehlender Blüte folglich ebenfalls auf etwaige Krankheitszeichen.


 

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