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Florfliegenlarven in Buchweizen

gegen Blattläuse und viele weitere Schädlinge Zur Übersicht

Kurzbeschreibung

  • breites Beutespektrum (z.B. Blattläuse, Spinnmilben)
  • leicht auszubringen
  • ganzjähriger Einsatz möglich (im Freiland ab 8°C)
  • für eine flächige Anwendung z.B. Gemüsegarten
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Liefergrößen & Preise

28,99 €* In 0,5-Liter Buchweizen + 15 BioBoxen
24,99 €*
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Inhalt: 200 m² (0,14 € * / 1 m²)
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Produktinformationen Florfliegenlarven in Buchweizen

Beschreibung

Florfliegenlarven: Ein Nützling für viele Schädlinge

Bei der Florfliegenlarve (Chrysoperla carnea) handelt es sich um einen sehr räuberischen Nützling mit großem Hunger auf eine ganze Bandbreite von ungewollten Gästen in Garten, Gewächshaus und Innenraum.

Einmal ausgebracht, packen die Larven ihre Beutetiere mit ihren Saugzangen, injizieren ein Sekret und ernähren sich von ihnen. Eine einzige kann etwa 300-500 Blattläusen den Garaus machen – übrig bleibt nur noch die leere Chitinhülle des Schädlings. Für Menschen, Haustiere und Pflanzen besteht keinerlei Gefahr.

Gut zu wissen: Erste Erfolge sollten bereits innerhalb der ersten 10 Tage sichtbar werden.

Zum Beutespektrum der Florfliegenlarven gehören:

Blattläuse Alle Arten von Blattläusen in allen Stadien
Junge Thripse Erwachsene Thripse sind leider zu schnell für die Florfliege
Woll- und Schmierläuse Leichter Befall - bei stärkerem Befall sind unsere Australischen Marienkäfer die bessere Wahl
Spinnmilben Nur Leichter Befall - bei stärkerem Befall sind unsere ACA, AA oder PP-Raubmilben die bessere Wahl
Raupen Sogar Raupen werden gefressen

Grundsätzlich gilt: Die Florfliege ist nicht wählerisch bei der Futterauswahl und frisst an sich alles, was ihr in den Weg kommt, nicht wegfliegen kann und klein genug ist, um sich nicht zu wehren. Dafür krabbelt die Florfliege eher blind, aber sehr effektiv auf der Pflanze herum und erbeutet, was ihr in die Quere kommt - Anders ist es zum Beispiel bei den Schlupfwespen gegen Blattläuse. Diese suchen und finden aktiv Blattläuse, auch an versteckten Stellen der befallenen Pflanze. 

Aussehen und Biologie

Florfliegenlarven erkennen Sie an ihrem bis zu 8 mm großen, gelblich-braunen oder grauen Körper. Die Nützlinge bekämpfen schädliche Insekten bis zum Zeitpunkt ihrer Verpuppung in einem selbstgesponnenen Kokon. Je nach Temperatur und Nahrungsangebot dauert dies 2-3 Wochen.

Nach weiteren 2 Wochen schlüpfen die erwachsenen Florfliegen. Die Insekten sind etwa 1,5 cm groß, grün und verfügen über netzartige Flügel. Sie sind nicht räuberisch, sondern ernähren sich von Honigtau, Nektar und Pollen. Allerdings kann jedes Weibchen zwischen 300 und 700 Eier ablegen, aus denen neuer Nachwuchs schlüpfen kann.

Es ist ratsam, keine adulten Florfliegen zu kaufen, sondern deren Larven. Diese kommen bei Ihnen im gefräßigen L2 Stadium an. Da sie dämmerungsaktiv sind, werden Sie sie tagsüber kaum zu Gesicht bekommen.

Das gilt es beim Ausbringen der Florfliegenlarven in Buchweizen zu beachten

Die Florfliegenlarven werden im Trägermaterial Buchweizenspelz geliefert. Die Nützlinge lassen sich damit sehr gut flächig im Garten und in der Kultur verteilen. Bewährt hat sich die Anwendung unter anderem

  • im Gewächshaus
  • im Gemüsegarten
  • im Obstgarten
  • im Erdbeerbeet

Alternativ zur streuhenden Anwendung empfehlen wir Ihnen, die Florfliegenlarven zusammen mit dem Trägermaterial in die BioBoxen (optinal erhältlich) zu füllen und diese dann im Pflanzenbestand verteilt aufzuhängen. Unsere Nützlingsboxen aus Holz helfen und unterstützen zum Beispiel bei regnerischer Witterung, zum Zeitpunkt der Ausbringung im Freiland. 

Ihrer Bestellung liegt eine ausführliche Anleitung bei, die genau aufzeigt, wie Sie die Nützlinge korrekt einsetzen und was es sonst noch zu beachten gilt.

  • Grundsätzlich ist eine Lagerung nur bedingt möglich
  • Florfliegen am besten direkt nach Erhalt ausbringen
  • Bei der Ausbringung sollten Sie darauf achten, dies nicht bei direkter Sonneneinstrahlung zu tun
Übrigens: In unserem Shop bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit Florfliegenlarven in Pappwaben zu bestellen. Diese Lieferform ist vor allem für den Innenraum, und für einzelne Pflanzen zu empfehlen.

So können Sie den Florfliegenlarven bei der Bekämpfung helfen

Florfliegenlarven sind wenig anspruchsvoll. Sie sind bereits ab ca. 8 °C aktiv und auch trockene Luft stellen kein Problem dar. In Innenräumen ist der Einsatz ganzjährig möglich. Möchten Sie die kleinen Helfer auch im Freiland nutzen, sollten die Temperaturen in der Nacht mindestens 8 °C betragen und 35 °G nicht übersteigen.

Förderlich auf die Bekämpfung wirkt sich nicht nur frühzeitiges Handeln aus. Mit den folgenden drei Maßnahmen sorgen Sie aktiv für beste Bedingungen: 

  • Verzichten Sie auf chemische Pflanzenschutzmittel, um die Nützlinge nicht zu schädigen.
  • Ameisen beschützen Blattläuse und können ein Problem für die Florfliegenlarven darstellen. Vor dem Ausbringen sollten Sie die befallenen Pflanzen und deren Wurzelbereich daher mehrmals stark wässern. Bei einem sehr starken Ameisenaufkommen sollten Sie diesem ebenfalls entgegenwirken (hierfür empfehlen wir Ihnen diese Nematoden gegen Ameisen).
  • Eine Kombination mit anderen Nützlingen wie zum Beispiel mit unserem Schlupfwespenmix ist möglich, und sehr effektiv bei starkem Befall in geschlossenen Räumen wie Gewächshaus und Wintergarten.
  • Auch bewährt hat sich die Kombination aus Florfliegen und unseren Chryso-Cards. Hiermit bringen Sie zwei Entwicklungsstadien der Florfliege in den Befall, was die Nützlingsanwendung zeitlich verlängert. 
Wichtig: Nach dem Schlupf zur erwachsenen Florfliege wandern die Nützlinge meist leider ab . Es kann daher sein, dass Sie regelmäßig neue Florfliegenlarven kaufen müssen, um erneute Befälle zu behandeln.

Der Einsatz von Nützlingen ist eine tolle Sache!

Wichtig für einen Erfolg der Anwendung ist in erster Linie ein frühzeitiges Ausbringen der richtigen Nützlingen. Kontrollieren Sie daher Ihre Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge, um frühzeitig einen massiven Schädlingsbefall zu verhindern.

Achten Sie bei der regelmäßigen Kontrolle Ihrer Pflanzen bitte auch darauf, diese möglichst optimal mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Zudem sollten die Standorteigenschaften der jeweiligen Kultur und Pflanze berücksichtigt werden.

Bei einem starken Befall ist eine Wiederholung der Nützlingsanwendung je nach Befallsdichte im Abstand von ca. 2 bis 3 Wochen zu empfehlen.

Infos, Tipps und Antworten auf häufige Fragen zur Nützlingsanwendung
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Gärtner-Tipp
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Ein Tipp von
Gartenbäuerin Maria
Bewertungen 4.5 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen
Bewertung vom 25.10.2022

Teillieferunge

Der Buchweizen wurde in einem großen Briefumschlag geliefert, von den Kisten keine Spur. Sie euren wohl vergessen.

Bewertung vom 18.05.2022

gerne wieder

kamen schnell

Bewertung vom 24.06.2021

Ich bin froh, dass es diese natürliche Läusebekämpfung gibt

Im Moment sehe ich noch keine Aktivität der Florfliegenlarven...aber aus der Erfahrung der letzten Jahre kann ich diese Art der Läusebekämpfung nur empfehlen

Bewertung vom 26.05.2021

Alles super!

Bei unserer Blattlausplage am Holunder haben uns die Larven wirklich gute Dienste geleistet! Ich kann sie nur empfehlen.

Häufige Fragen zu Florfliegenlarven in Buchweizen
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Frage von Anja • 11.04.2018
Wir haben eine 50 m² große Dachterrasse, seit zwei Jahren kämpften wir gegen Thripse. Sie sitzen unter den Terrassenplatten und kommen mittlerweile auch durch kleinste Ritzen in die Wohnung. Kann ich draußen auf der Terrasse Florfliegenlarven zum Einsatz bringen? Und wenn, wie muss ich vorgehen?
Antwort zeigen
M

Ja Sie können die Florfliegenlarven auch im Freien ausbringen. Sie haben die Möglichkeit das Vlies auf der Wabe im nur für ein paar Zentimeter abzuziehen und dann die Tiere auf den Befallstellen aus zu klopfen. Wichtg wäre es die Nützlinge so nah wie möglich am Befall auszubringen.

Frage von Armin Lucht • 29.05.2017
Für wieviel Fläche reicht eine Packung aus?
Antwort zeigen
M

Diese Packung Florfliegenlarven in Buchweizen (1000 Stück) reicht aus für ca. 30-50 Quadratmeter. Es hängt aber auch stark vom Befall der Kultur ab und vor allem von der Größe der zu behandelten Pflanzen (Staude - Strauch - Baum)

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