Mönchspfeffer Vitex agnus castus
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Kurzbeschreibung Mönchspfeffer
- Blauviolette, duftende Blüten im Sommer
- Attraktives Zier- und Heilgehölz mit mediterraner Ausstrahlung
- Geeignet für Solitärpflanzungen, Blütenhecken und große Kübel
- Sonniger Standort und durchlässiger Boden bevorzugt
- Blüten werden während der Blütezeit von verschiedenen bestäubenden Insekten besucht
Überblick Mönchspfeffer
Wuchs
| Wuchsart | Strauch / Busch |
|---|---|
| Wuchseigenschaft | Aufrecht, Buschig |
| Wuchshöhe im Alter | bis 2,5 m |
| Wuchsbreite im Alter | bis 2 m |
| Zuwachs pro Jahr | 40–60 cm |
| Wurzelsystem | Tiefwurzler |
Blüte
| Blütenform | Rispenförmig |
|---|---|
| Blütenart | Einfach - Ungefüllt |
| Blütenfarbe | Violett |
| Blütezeit | Aug, Sep |
Frucht
| Frucht | Fruchtschmuck |
|---|---|
| Fruchtform | Rundlich, Unscheinbar |
Blatt
| Blattform | Gefiedert |
|---|---|
| Blattfarbe | Grün |
| Blatteigenschaft | Sommergrün |
Standort & Eigenschaften
| Standort | Sonnig, Halbschattig |
|---|---|
| Boden | Durchlässig - Staunässe meiden, Nährstoffreicher Boden |
| Bedeutung für die Natur | Bietet Nahrung für Insekten |
| Winterhärte | Gut winterhart |
| Gesundheit | Gute Gesundheit |
Pflanzempfehlung
| Pflanzzeit | Ganzjährig (vor allem Frühjahr und Herbst) |
|---|---|
| Verwendungsbeispiele | Als Blütengehölz, Für den Hausgarten, Für den Ziergarten |
| Pflanzabstand | 1,4–1,6 Meter |
| Topf- und Kübelbepflanzung | Für Kübel ab 40 Liter |
Mönchspfeffer - Vitex agnus castus
Der Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist ein traditionsreiches Heil- und Ziergehölz, das vor allem durch seine auffällige Sommerblüte und seinen mediterranen Charakter überzeugt. Die handförmig geteilten Blätter erinnern in ihrer Form an Hanfblätter und verleihen der Pflanze ein markantes Erscheinungsbild. Von Juli bis September erscheinen zahlreiche blauviolette Blütenstände, die einen angenehmen Duft verbreiten und das Gehölz zu einem attraktiven Blickfang im Garten machen.
Nach der Blüte entwickeln sich dekorative, dunkel gefärbte Früchte, die optisch an kleine Pfefferkörner erinnern. Der Mönchspfeffer bevorzugt sonnige bis leicht halbschattige Standorte auf nährstoffreichen, gut durchlässigen Gartenböden. Nach dem Anwachsen zeigt er sich relativ trockenheitsverträglich, reagiert jedoch empfindlich auf anhaltende Winternässe. In raueren Regionen kann es bei Temperaturen unter etwa -10 °C zu Rückfrierungen kommen, aus denen die Pflanze jedoch häufig wieder austreibt.
Durch seinen lockeren Wuchs eignet sich Vitex agnus-castus sowohl als Solitärgehölz als auch für gemischte Gehölzpflanzungen, Blütenhecken und größere Staudenbeete. Auch die Kultur in großen Kübeln auf Terrasse oder Balkon ist möglich. Für eine optimale Entwicklung empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 1,4 bis 1,6 Metern zu benachbarten Gehölzen. Nach einigen Jahren im Kübel sollte die Pflanze umgetopft oder der Wurzelballen verjüngt werden.
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5 Bewertungen
Einfach nur Super
Einfach nur Super
Jederzeit wieder!
Große, gesunde Pflanze, jederzeit gerne wieder!
Empfehlenswert, wie all Ihre Produkte!
Seit 1 Tag sprießen kleine Blätter, zuvor konnte man nicht sehen, ob der kleine Strauch lebt. Schöner Strauch, wunderbare Innenverpackung. Leider war der Karton außen völlig demoliert und Dich den Versender mit unendlich viel Plastikband geflickt. Der Strau war ohne Schaden!
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Große Pflanze mit reichlicher Blattbildung. Bin g...
Große Pflanze mit reichlicher Blattbildung. Bin gespannt, wie sie sich als Kübelpfanze macht.
Pflegetipps Mönchspfeffer
Fragen & Antworten
Der Verjüngungsschnitt an Sträucher, Büschen und Bäumen
Ganz wichtige Schnittregel für sehr viele Gartensträucher, denn mit diesem Schnitt beugen Sie einem Verkahlen von unten her vor und halten Ihr Gehölz in einer kompakten, jungen und blühfreudigen Form fit. Entfernen Sie hierbei alte Triebe so tief wie möglich aus der Basis heraus und achten Sie darauf, dass die umliegenden Triebe nicht beschädigt werden. So schaffen Sie Platz und Luft für neue, junge und blühfreudige Triebe. Wenn Sie diese Schnittregel immer bei den ältesten Trieben anwenden, wird kein Trieb älter wie 4 bis 5 Jahre. Beim Rückschnitt sollte immer darauf geachtet werden, dass die Pflanze ihre natürliche Wuchsform (Habitus) so gut wie möglich beibehält. Wenn Sie diese Gehölze mit einer Heckenschere nur oberflächlich in Form schneiden ("Hausmeisterschnitt"), erhalten Sie schon nach ein paar Jahren eine verkahlte, alte Pflanze mit spärlichen und in sich verwachsenen Jungtrieben aus der oberen Schnittfläche - die Pflanze hätte Ihren natürlichen Habitus verloren!