Aprikosen - Mirabelle 'Aprimira' Prunus 'Aprimira'
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Kurzbeschreibung Aprikosen - Mirabelle 'Aprimira'
- Große länglich-ovale Mirabellen
- Honigsüß und aromatisch mit Aprikosen-Nuancen
- Scharka-tolerant, robust widerstandsfähig gegen Monilia und Rost
- Blüht schon am einjährigen Holz und ist selbstfruchtend
- Tolle, neue Sorte aus Deutschland
Überblick Aprikosen - Mirabelle 'Aprimira'
Wuchs
| Wuchsart | Obstbaum |
|---|---|
| Wuchseigenschaft | Aufrecht, Stark verzweigt, Kompakte Krone ohne Verkahlung |
| Wuchsgröße Kleinstamm | Geeignet für kleinere Gärten. Kann durch regelmäßigen Schnitt gut auf einer Höhe von 3-4 Meter gehalten werden |
| Wuchsgröße Halbstamm | Für größere Gärten und Obstwiesen. Kann durch regelmäßigen Schnitt gut auf einer Höhe von 4-6 Meter gehalten werden. |
| Wuchshöhe im Alter | bis 6 m |
| Wuchsbreite im Alter | bis 5 m |
| Zuwachs pro Jahr | 30 bis 50 cm |
| Wurzelsystem | Herzwurzler |
Blüte
| Blütenform | Schalenförmig, Selbstbefruchtend (Fremdbefruchtung erhöht den Ertrag) |
|---|---|
| Blütenart | Einfach - Ungefüllt, Bienenweide |
| Blütenfarbe | Weiss |
| Blütezeit | Apr, Mai |
| Duft | Leichter Duft |
Frucht
| Frucht | Obst, Steinfrucht |
|---|---|
| Fruchtform | Hellgelb bis orange, Mittelgroß |
| Fruchtfleisch | Fest, saftig, orangefarben, gut steinlösend |
| Fruchtschale | Glatt, dünn, kaum behaart, platzfest |
| Geschmack | Aromatisch, Sehr süß |
| Reifezeit und Lagerfähigkeit | Bedingt lagerfähig |
| Erntezeit | August, September |
| Ertrag | Sehr ertragreich |
| Fruchtverwendung | Frischverzehr, Zur Herstellung von Saft, Likör und Schnaps , Zur Weiterverarbeitung zu Gelees, Marmelade, Mus |
Blatt
| Blattform | Eiförmig |
|---|---|
| Blattfarbe | Grün |
| Blatteigenschaft | Sommergrün |
Standort
| Standort | Sonnig, Windgeschütze Lage, Liebt einen warmen Standort |
|---|---|
| Boden | Normaler Gartenboden, Durchlässig - Staunässe meiden |
| Besonderheit | Besonderes Fruchtgehölz, Scharkaresistent |
| Bedeutung für die Natur | Bienenweide / Insektenfreundlich |
| Winterhärte | Gut Winterhart |
| Gesundheit | Gute Gesundheit, Kaum Schädlingsbefall, Tolerant gegenüber Scharka und Monilia, Wiederstandsfähig |
| Herkunft | Deutschland |
| Botanische Einstufung | Kultursorte |
Pflanzempfehlung
| Pflanzzeit | Ganzjährig (vor allem Frühjahr und Herbst) |
|---|---|
| Pflanzempfehlung | Als besonderer Obstbaum an einem warmen, geschützten Platz im Garten |
| Verwendungsbeispiele | Für den Obstgarten, Naschgarten, Schrebergarten |
| Pflanzabstand | Mindestens 4 Meter zu anderen Obstbäumen |
| Topf- und Kübelbepflanzung | Im Stil Urbaner-Gärten in großen Kübeln möglich, aber sehr pflegeintensiv |
Aprikosen - Mirabelle 'Aprimira' - Prunus 'Aprimira'
Synonyme: Miracose, Aprikola, Apribelle
Die Aprimira, oft auch als „Aprikosen-Mirabelle“ bezeichnet, ist eine besonders aromatische Fruchtsorte aus Deutschland. Sie wurde an der renommierten Forschungsanstalt Geisenheim entdeckt und stammt von einem Zufallssämling der bewährten „Mirabelle von Herrenhausen“ ab. Die zweite Elternsorte ist eine bislang unbekannte Kulturpflaume.
Trotz ihres Namens handelt es sich bei der Aprimira nicht um eine Kreuzung mit Aprikosen, sondern um eine Variante der Pflaumenart Prunus domestica – also eine echte Mirabellen- oder Pflaumensorte. Der Name spielt lediglich auf das süß-aromatische Aroma an, das geschmacklich stark an Aprikosen erinnert.
Fruchteigenschaften
Die Frucht ist oval bis leicht länglich geformt, mit einem Gewicht von etwa 25 bis 35 Gramm. Ihre Schale ist glatt und zeigt sich gelb-orange, oft mit rötlicher Färbung auf der Sonnenseite. Das Fruchtfleisch ist goldgelb, saftig und mittelfest. Besonders hervorzuheben ist der hohe Zuckergehalt von bis zu 30° Brix, was die Aprimira zur idealen Frucht für Marmelade, Gelees oder Liköre macht. Der Stein lässt sich leicht vom Fruchtfleisch lösen, was die Verarbeitung zusätzlich erleichtert.
Blüte, Reife und Ertrag
Die Sorte blüht sehr früh, was einerseits ein früher Start in die Vegetationsperiode bedeutet, andererseits aber auch eine gewisse Anfälligkeit für Spätfrost mit sich bringt. Dennoch gilt Aprimira insgesamt als robust – sowohl was Frosttoleranz als auch Krankheiten betrifft. Sie zeigt sich weitgehend resistent gegenüber Monilia (Fruchtfäule), der gefürchteten Scharka-Viruskrankheit und Blattkrankheiten wie Rost. Die Erträge sind hoch, regelmäßig und setzen bereits ab dem zweiten bis dritten Standjahr ein. Zudem ist die Aprimira selbstfruchtbar, kann also auch ohne Befruchtersorte zuverlässig tragen.
Wuchs und Standort
Der Baum wächst mittelstark mit aufrechter bis leicht pyramidenförmiger Krone und erreicht als Halbstamm oder Buschbaum eine Höhe von etwa 3 bis 4 Metern. Er bevorzugt sonnige, geschützte Standorte mit gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Staunässe sollte vermieden werden. Für eine gute Fruchtqualität ist regelmäßiges Gießen in trockenen Sommern empfehlenswert. Ein jährlicher Erziehungsschnitt im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr fördert die Durchlüftung der Krone und die Bildung fruchttragender Triebe.
Ernte und Verwendung
Im Spätsommer – meist ab Mitte August – beginnt die Erntezeit. Die Früchte eignen sich nicht nur hervorragend zum Frischverzehr, sondern auch für vielfältige kulinarische Anwendungen: Sie behalten beim Backen ihre Form, ergeben intensive Marmeladen und lassen sich auch gut zu Likör oder Obstbrand verarbeiten. Aufgrund ihres hohen Zuckergehalts und der geschmacklichen Fülle erfreut sich die Aprimira wachsender Beliebtheit bei Hobbygärtnern, Direktvermarktern und Genießern.
Fazit
Insgesamt ist Aprimira eine äußerst interessante Alternative zu klassischen Mirabellen- oder Aprikosensorten – mit hoher Ertragsstabilität, breiter Verwendbarkeit und einem unverwechselbaren Aroma. Als deutsche Neuzüchtung steht sie exemplarisch für moderne, robuste und geschmacklich herausragende Obstsorten im heimischen Garten.
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