Passende Gehölze für die verschiedenen Bodenarten Garten-Tipp

Passende Gehölze für die verschiedenen Bodenarten

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Gehölze für bestimmte Bodenarten

Vitale Pflanzen, gutes Wachstum, reiche Blüte und Ernte wünscht sich jeder Gartenbesitzer für seine Anlage.

Das gelingt am besten, wenn die Pflanzen am richtigen Standort wachsen. Von leichten, sandigen Böden über schwere Tonböden bis hin zu Lehmböden reicht die Palette der Möglichkeiten. Wir stellen Ihnen vor, wie Sie Ihren Boden erkennen und bei Bedarf verbessern. Zu jeder Bodenart fügen wir Pflanzenbeispiele an.

Leichte sandige Böden

zerbröseln zwischen den Händen, wenn Sie versuchen, die Erde zu einer Walze zu formen. Diese Böden sind in nicht geringem Maße vorteilhaft für viele Pflanzen. Überschüssiges Wasser fließt schnell wieder ab, die Wurzeln bleiben nicht zu lange nass, die Frostgefahr im Winter ist geringer, weil der Boden nicht zu kalt ist. Dennoch kann dieser Boden aufgebessert werden, um die Nährstoffaufnahme zu erhöhen. Geben Sie z.B. Kompost auf das Beet. Bei Neupflanzungen empfiehlt sich immer frisches, hochwertiges Substrat unterzuheben. Sehr gut zur Bodenverbesserung geeignet sind auch Gründüngungen. Sie finden eine entsprechende Auswahl in unserem Shop unter Saatgut. Gehölze, die mit sandigen, eher trockenen Böden gut klar kommen, sehen Sie in unten stehender Liste.

Tonige Böden

erkennen Sie daran, dass sich eine dünne Walze zwischen den Händen formen lässt und etwas Ton an den Fingern kleben bleibt. Hier wird Humus und/oder Sand leicht unter gearbeitet, damit der Boden lockerer wird und somit besser durchlüftet. Manchmal speichern diese Böden die Feuchtigkeit zu lange, dann ist es ratsam, bei der Pflanzung eine Drainage anzulegen. Einfach in das Pflanzloch zuerst etwas Splitt oder noch einmal Sand einfüllen, etwa ein Viertel, dann etwas Substrat, darauf dann die Pflanze stellen und das Pflanzloch mit Erde auffüllen. Die Pflanzen sollen nach der Pflanzung mit dem Boden plan sein. Auch hier kann Saatgut zur Gründüngung eingesetzt werden. Unsere Pflanzen-Empfehlungen für diese Böden sehen Sie unten. Die vorgestellten Pflanzen kommen mit feuchten Böden zurecht

Schwere Lehmböden

sind recht nährstoffreich, da die Nährstoffe hier kaum ausgewaschen werden. Wenn beim Rollen zwischen den Fingern eine dicke, in Form bleibende Walze entsteht, ist der Boden lehmig. Lehmböden haben die Eigenschaft, die Feuchtigkeit lange im Boden zu halten. Wenn der Boden aber trocken geworden ist, braucht es einige Gießgänge, bis die Erde wieder gut durchfeuchtet ist. Die regelmäßige Gabe von Kompost ist hilfreich. Untergearbeiteter Sand magert den Boden ab. Beides dient der optimalen Ausnutzung von Lehmboden, denn nährstoffreicher Boden steht den Pflanzen dadurch zur Verfügung und für gute Durchlüftung und Wasserabfluss ist außerdem gesorgt.

Die verschiedenen Bodenarten treten nicht immer in reiner Form auf. Oft sind es Mischungen aus mehreren Arten. Sandig-lehmig hießt, dass der Anteil Sand höher ist, als der Lehmanteil. Lehmig –sandig wäre mit hohem Lehm-und niedrigem Sandanteil. Das gleiche gilt für Tonböden. Die Tendenz zu kennen, ist bei der Auswahl der Gehölze bereits sehr hilfreich.

Unsere Vorschläge sollen Ihnen die Zusammenstellung eines Beetes erleichtern, da es sich um Pflanzen handelt, die gleiche Bodenansprüche haben.

 

 
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