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Kiwi 'Jenny' (Syn. Yennie)

Actinidia chinensis 'Jenny' Zur Übersicht
Kiwi 'Jenny' (Syn. Yennie)

Blüte- und Erntezeit

Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Kurzbeschreibung

Wuchshöhe: bis 5 m

Diese besondere Kiwi-Sorte hat männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze und kann sich dadurch selbst befruchten. Die Früchte erscheinen im Spätsommer und werden nicht so groß wie bei der Sorte Hayward.... Mehr Informationen

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Produktinformationen Kiwi 'Jenny' (Syn. Yennie)

Beschreibung

Selbstbefruchtende Kiwi 'Jenny' - Actinidia chinensis 'Jenny' (Yennie)

Diese besondere Kiwi-Sorte hat männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze und kann sich dadurch selbst befruchten. Die Früchte erscheinen im Spätsommer und werden nicht so groß wie bei der Sorte Hayward. Actinidia chinensis Arten sind starkwüchsige, winterharte Kletterpflanzen und haben behaarte, weiche Triebe, Blätter und Früchte.

Details

Wuchs: Kletterpflanze, aufrechter, buschiger Wuchs, behaarte Triebe
Wuchshöhe: bis 5 Meter
Zuwachs pro Jahr: ca. 0,5 bis 1 Meter
Belaubung: große frischgrüne Blätter
Immergrün: nein
Blüte/Frucht: cremeweiße Blüten im Juni
Früchte: bis 5 cm große, pelzig behaart, grünes Fruchtfleisch
Ernte: ab Oktober
Standort: sonnig bis halbschattig, geschützt, sommerliche Mittagssonne meiden
Boden: sandig-humoser Gartenboden
Besonderheit: selbstbefruchtend - männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze
Winterhärte: gut
Kübelbepflanzung: aufgrund der Starkwüchsigkeit nicht geeignet

Verwendungs- und Pflanzempfehlung für die selbstbefruchtende Kiwi Jenny (Yennie)

Verwendung: als Kletterpflanze, für den Obstgarten, für die Naschecke, Kulturpflanze
Pflanzabstand: mindestens 1,5 bis 2 Meter zu anderen Kiwipflanzen
Pflanzempfehlung: einzeln oder zusammen mit anderen Kiwipflanzen an einer Pergola, bzw. an einem Spalier/Rankgerüst

Gärtner-Tipp

Kiwi als Gartenpflanze

Kiwipflanzen sind recht winterharte und mehrjährige Kletterpflanzen und leckere Fruchtgehölze.

Diese aus Asien stammende Schlingpflanze ist aufgrund der eiförmigen Früchte auf der ganzen Welt bekannt und wird unweigerlich mit Neuseeland verbunden, von wo aus die Vermarktung einst begann. Die Namensgebung war wohl eine gut durchdachte Werbekampange und sollte die damalige Einzigartigkeit der Frucht mit dem nur in Neuseeland heimischen Vogel darstellen. In Europa wird der Strahlengriffel in den südlichen Ländern wie Spanien und Italien mittlerweile auch gewerblich angebaut.

Die einhäusigen Kiwi-Sorten 'Jenny' und 'Issai' sind selbstbefruchtent und bilden damit eine Ausnahme unter den leckeren Kiwisorten - Sie müssen hier nur eine Pflanze kaufen. Eine Pflanzung von mehreren Kiwis erhöht den Fruchtertrag durch Eigen- und Fremdbefruchtung. 

Ein Tipp von
Gärtner Christoph
Allgemeine Pflanz- & Pflegehinweise

Pflanz- & Pflegeanleitung Obst

Obstpflanzen machen den Garten zu einem sinnlichen Erlebnis für die ganze Familie. Damit Sie mit Ihren Obstpflanzen im Garten oder auf dem Balkon erfolg haben hier ein paar Tipps übers pflanzen und pflegen von Obstpflanzen

Obstpflanzen pflanzen und pflegen 

Ob Erbeeren für den Kuchen oder Himbeeren zum Naschen - ob frisch auf den Tisch oder doch lieber gemütlich in der Hängematte: Obst in all seinen unterschiedlichen Facetten ist ein Muss für jeden Garten - sogar für jeden Balkon.

Pflanzanleitung

Unsere Obstpflanzen werden bis auf wenige Ausnahmen in 2 bzw. 3 Liter Kulturtöpfen geliefert. Alles wichtige über die Pflanzvorbereitung und Pflanzung finden Sie in unserer allgemeinen Pflanzanleitung für Gehölze.

Pflanz- und Pflegetipps für Obstpflanzen

  • Apfelbeere - Aronia: Im Herbst sollten ältere Sträucher ausgelichtet/verjüngt werden. Schneiden Sie hierfür ältere Äste so tief wie möglich aus der Basis heraus. So kann die Pflanze neue, bodentiefe Fruchttriebe bilden. Aroniabeeren benötigen eine Grunddüngung im Frühjahr - Wir empfehlen Hornspäne oder Manna Beerendünger (organisch-mineralischer Volldünger mit Langzeitwirkung). Alternativ können Sie mit einer Kompostgabe im Herbst oder Frühjahr düngen.
  • Brombeeren: Diese beliebten Obstpflanzen fruchten am zweijährigen Trieb. Um ein undurchdringbares Gewirr von Trieben zu verhindern sollten Sie hier von Anfang an mit System vorgehen. Sie benötigen ein Spalier oder Gerüst und gehen wie folgt vor:
    Vom Boden wachsende Jungtriebe welche sich im Frühjahr des ersten Jahres gebildet haben werden an ein Spalier befestigt. Im Sommer (Anfang/Mitte Juni des ersten Jahres) werden dann alle Geiztriebe die aus den Blattachseln der Jungtriebe kommen auf ca. 15-20 cm zurückgeschnitten. So vorbereitet können Sie sich auf eine reiche Ernte an diesen Trieben im kommenden Sommer freuen! Zuvor müssen Sie im zeitigen Frühjahr des zweiten Jahres nach dem Frost alle im letzten Jahr abgeernteten Triebe bodennah entfernen. Nun stehen nur noch die vorjährigen Jungtriebe mit den eingekürzten Geiztrieben da. Durchs entfernen der abgetragenen Ruten schaffen Sie Platz und Luft für neue Jungtriebe an denen Sie im Sommer wieder die Geiztriebe einkürzen. Eine erwachsene Brombeer-Pflanze sollte nicht mehr wie 12 Triebe haben (6 Junge und 6 Alte). Diese Triebzahl bringt einen ordentlichen Fruchtertrag und die Pflanze kann so über viele Jahre abgeerntet werden. Der Pflanzabstand von Brombeeren in Reihenpflanzung beträgt ca. 2 m.
    Wir leiten die Brombeerruten immer im Wechsel an unser Spalier: Im einen Jahr alle 6 Triebe nach links - und im drauffolgenden Jahr alle 6 Triebe nach rechts - dazu verwenden wir eine Bindezange, die die Triebe und Ruten schnell ans Drahtspalier heftet.
    Düngung von Brombeeren: Eine Grunddüngung sollte im Frühjahr mit unserem Manna Beerendünger erfolgen, alternativ kann auch eine Kompostgabe im Herbst aufgebracht werden
  • Erdbeeren: Sie eignen sich für den Frischverzehr genauso gut wie für die Weiterverarbeitung. Sobald der Fruchtansatz sichtbar ist, sollte man die Reihen zwischen den Erdbeerpflanzen mit Stroh oder ähnlichem mulchen. So ist gewährleistet, dass die Früchte nach einer Regenschauer schnell abtrocknen und nicht im Schlamm liegen (Vorbeugung gegen Schimmel oder Pilzen).
    Natürlich ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung für die Pflanze sehr wichtig. Sehr geeignet ist hier der Manna Beerendünger, er sollte im Frühjahr als Grunddüngung und im Sommer nach der Ernte ausgebracht werden. Unsere Erdbeerpflanzen sind mehrjährig - da der Fruchtertrag bei älteren Pflanzen stark zurückgeht, sollte man die Stauden alle 3 bis 4 Jahre verjüngen bzw. austauschen. Nach einer Neupflanzung im Juli/August sollten Sie die erste Düngergabe frühestens im Herbst mit Kompost, bzw. Hornspäne oder im darauffolgenden Frühjahr mit dem Manna Beerendünger geben. Bei ein- bis zweijährigen Erdbeerpflanzen werden nach der Ernte im Juli/August die Ausläufer entfernt.
    Bei einer Reihenpflanzung sollte der Abstand zwischen den Pflanzen ca. 30 cm betragen. Der Abstand von Reihe zu Reihe sollte bei mindestens 40-50 cm liegen. Für eine sichere Ernte ist eine ausreichende Wasserversorung über die Zeit der Fruchtausbildung sehr wichtig. Auch ein Kunststoffnetz gegen hungrige Amseln sollte vorhanden sein.
  • Heidelbeeren - Gartenheidelbeeren: Heidelbeeren erfreuen sich in unserem Garten sowie in unseren Küchen immer größerer Beliebtheit. Die großen blauschwarzen, kugeligen Beeren sind sehr gesund. Kulturheidelbeeren benötigen einen sauren bis schwach sauren Boden (kalkmeidend). Daher empfiehlt es sich bei kalkhaltigen Böden eine Pflanzgrube mit Kapillarsperre anzulegen oder die Heidelbeere als Topf- und Kübelpflanze zu halten.
    Mit dem passenden Substrat (Rhododendronerde ) und natürlichem Regenwasser als Gießwasser werden auch so hohe Erträge erzielt. Wichtig: Zur Fruchtausbildung benötigt die Pflanze eine regelmäßige und konstante Wasserversorgung. Bei einer Reihenpflanzung sollten Sie Heidelbeeren in einem Abstand von ca. 0,8 bis 1 Meter pflanzen - so kommt genug Licht und Luft an die Triebe, Blätter und Früchte.
    Die Erntezeit beginnt Ende Juli / Anfang August. Da die Beeren sich leider nicht lange lagern lassen, empfiehlt sich ein Frischverzehr bzw. eine sofortige Weiterverarbeitung. Blaubeeren sind lecker direkt vom Strauch, frisch mit Quark, als Milchshake oder als fruchtige Beilage zum Pfannkuchen.
    Rückschnitt: Heidelbeeren benötigen einen regelmäßigen Verjüngungsschnitt ab dem 4-5 Standjahr. Entfernen Sie daher jedes Jahr ein bis zwei alte Triebe so tief wie möglich aus der Basis heraus - So schaffen Sie Platz und Luft für neue, junge, ertragreiche Triebe.
    Dünger: Vor allem in der Reifezeit muss eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung gewährleistet sein. Geben Sie eine Grunddüngung im Herbst mit Kompost oder im Frühjahr mit Hornspäne oder Hornmehl. Zudem können Sie den Gartenboden/das Substrat im Topf oder Kübel mit Torf oder Rhododendronerde sauer und somit passend für Ihre Heidelbeeren gestalten.
    Preiselbeeren und Cranberrys haben den gleichen Standortanspruch - ein Rückschnitt ist bei diesen Kleingehölzen nicht nötig.
  • Himbeeren: Normale Gartenhimbeeren (Sommerhimbeeren) tragen wie auch Brombeeren am zweijährigen Trieb - das bedeutet auch hier sollten Sie mit System vorgehen. Bei einer Pflanzung von mehreren Himbeeren bietet sich eine Reihenpflanzung an. Ein Gestell aus Holzpfosten oder Bambusstäben sorgt dafür dass die Himbeere auch bei hohem Fruchtertrag nicht auseinanderfällt und abknickt. Der Pflanzabstand von Himbeere zu Himbeere beträgt ca. 40 cm. Himbeeren sind ausläufertreibend, daher sollten Sie dieses Fruchtgehölz nicht ohne Absprache mit Ihrem Nachbarn bzw. nicht ohne einer Wurzelsperre an die Grundstücksgrenze pflanzen. Die Tiefe der Wurzelsperre sollte mindestens 40 cm betragen. Himbeeren lieben eine kühlen, beschatteten Wurzelbereich - eine Mulchschicht aus Pinienrinde oder Rasenschnitt ist gerade über den Sommer zu empfehlen.
    Das schneiden von Himbeerpflanzen ist einfach. Grundsätlich unterscheidet man in zwei verschiede Gruppen. 
    Sommerhimbeeren: Wie oben schon erwähnt fruchten diese Himbeeren nur am zweijährigen Trieb. Entfernen Sie daher die abgeerntete Ruten gleich nach der Ernte - Achten Sie auch darauf dass die einzelne Himbeerpflanze nicht zuviele, zu dicht stehende Ruten ausbildet - 10 bis 12 Himbeerruten pro Quadratmeter sind ausreichend für eine gute Ernte. Überzählige, junge Ruten sollten entfernt werden.
    Herbsthimbeeren sind Himbeeren die bereits am diesjährigen Trieb fruchten. Das heißt dass die im Frühjahr ausgetriebenen Ruten bereits im Herbst des gleichen Jahres Früchte ausbilden. Hier erfolgt die Ernte später wie bei der Sommerhimbeere. Entfernen Sie alle Ruten im Herbst nach der Ernte. Im Frühjahr treiben neue fruchtende Ruten aus dem Boden - Mehr wie 15 Ruten sollten aber auch hier nicht pro Quadratmeter stehen bleiben - lichten Sie diese Himbeeren großzügig im Frühjahr / Frühsommer aus.
    Düngung von Himbeeren: Eine Grunddüngung sollte im Frühjahr mit unserem Manna Beerendünger erfolgen, Alternativ kann auch eine Kompostgabe im Herbst aufgebracht werden.
  • Japanische Weinrebe & Himbeer-Brombeer-Hybride Tayberry: Diese Besonderheiten sind wie die Sommerhimbeere zu schneiden und zu pflegen.
  • Johannisbeeren: Bei diesen beliebten Beerensträuchern sollte man beachten dass die Schwarze Johannisbeere anders geschnitten wird wie die Rote bzw. Weiße Johannisbeere.
    Rückschnitt bei Weißen und Roten Johannisbeersträucher: Diese Johannisbeeren fruchten am zwei- und dreijährigen Trieb besonders ertragreich. Ihr Johannisbeerstrauch sollte bestmöglichst jeweis drei bis vier ein-, zwei- und dreijährige Triebe aufweisen. So können Sie jedes Jahr nach der Ernte die ältesten Triebe entfernen um so für neue, junge Fruchttriebe Platz zu schaffen. Entfernen Sie die alten Triebe wärend oder nach der Ernte immer möglichst tief aus der Basis heraus. Das unterschiedliche Alter erkennt man sehr gut am Holz - je dunkler - desto älter.
    Rückschnitt bei Schwarzen Johannisbeersträucher: Schwarze Johannisbeeren fruchten hauptsächlich am einjährigen Trieb - das heißt am Trieb welcher im letzten Jahr gewachsen ist. Aufgrund dieser Eigenschaft sollten die alten Triebe gleich bei der Ernte mit entfernt werden. Es ist sogar möglich die Triebe komplett mit Fruchtbehang herauszuschneiden und dann an einem sonnigen, gemütlichen Platz die Ernte vorzunehmen. Nach der Ernte sollten noch ca. 6-8 junge Triebe stehen bleiben welche im kommenden Jahr fruchten.
    Generell benötigen Johannisbeeren einen starken Rückschnitt - der Strauch muss locker aufgebaut und nicht zu stark verzweigt sein. So kann die Pflanze nach einer Regenschauer oder dem morgentlichen Tau schnell abtrocknen und Pilzkrankheiten haben es schwer die Pflanze zu befallen. Bei einer Pflanzung mehrerer Sträucher empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 1,8-2 Metern. Johannisbeeren sind auch als Stämmchen erhältlich. Hier wurde dieses Fruchtgehölz als 80 bzw. 100 cm hohes Stämmchen kultiviert. Bei der Pflanzung von Johannisbeerstämmchen ist das Anbinden an eine Pflock sehr wichtig -> Hier erfahren Sie wie das geht. Der oben genannte Auslichtungs- und Verjüngungsschnitt gilt auch bei dieser Zierform. Von der Idee Johannisbeeren in eine Rasenfläche zu pflanzen ist Abzuraten - Da Johannisbeeren starke Flachwurzler sind entsteht hier ein unnötiger Konkurrenzkampf den Strauch wie auch Rasen sehr in Mitleidenschaft geraten lassen. Johannisbeeren können sehr gut in lockere Gehölzpflanzungen integiert werden.
    Düngung von Johannisbeeren: Eine Grunddüngung sollte im Frühjahr mit unserem Manna Beerendünger erfolgen, Alternativ kann auch eine Kompostgabe im Herbst aufgebracht werden.
  • Kiwi: Bei einer Pflanzung im heimischen Hausgarten sollten Sie folgende Dinge beachten, um eine gewünschte Fruchtbildung zu erhalten. Actinidia-Arten sind zweihäusig, das bedeutet, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Generell sollte eine männliche Pflanze mit drei bis fünf weiblichen Pflanzen gesetzt werden. Der Standort sollte geschützt und sonnig sein. Ausnahmen sind die Actinidia "Jenny" und "Issai" - diese Sorten sind zweigeschlechtlich und haben somit männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. Kiwipflanzen können als Kletterpflanzen an Pergolen und Rankgerüsten eingesetzt werden. Hier sollte sich der Schnitt auf ein regelmäßiges Auslichten im Herbst oder Frühjahr beschränken. Bei einer Reihenpflanzung an ein Spalier als reines Fruchtgehölz ist der Schnitt ähnlich wie bei den Weinreben duchrzuführen.
  • Rhabarber: Der Rhabarber ist bei uns seit dem 19. Jahrhundert bekannt. In China dagegen ist diese besondere Pflanze schon seit über 3.000 Jahren in medizinischer Verwendung. Rhabarber ist eine krautige Staude. Die Ernte erfolgt im April, sobald sich die Stängel rot färben. Neben einer Reihe von Vitaminen enthalten die Pflanzenteile Mineralstoffe und Oxalsäure - welche nicht jeder gut verträgt. Nach ca. 5 Jahren sollte die Pflanze ausgegraben, geteilt und an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt werden, da sonst der Ertrag an gleicher Stelle spürbar nachlässt. Regelmäßiges Düngen (Hornspäne) vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb fördert das Wachstum und gewährleistet einen guten Ertrag.
  • Sanddorn: Der Sanddorn - auch Dünendorn, Weidendorn, Rote Schlehe oder Sandbeere genannt - gehört zur Familie der Ölweidengewächse und wurde früher auch ,wilder deutscher Olivenbaum’ genannt. An der Norddeutschen Küste ist das Gehölz auch als „Duyn bessie“ oder „Duyndorn“ bekannt. Ernsthaft angebaut wurde das Fruchtgehölz erstmals ab 1960 in der damaligen DDR als wichtigen Beitrag zur Volksgesundheit. Die Volksrepublik China ist mit einer Anbaufläche von über einer Million Hektar weltweit führender Produzent von Sanddornprodukten.
    Durch die feste Verbindung der Früchte mit den Trieben und der dünnen Fruchtschale ist ein Ernten sehr mühsam, allerdings entschädigen die gesunden Inhaltsstoffe für alle Mühen (die Früchte enthalten das 10-fache an Vitamin C wie Zitronen).
    Da der Sanddorn zweihäusig ist, benötigt man um auch ernten zu können mindestens eine weibliche und eine männliche Pflanze. Ich empfehle für einen nennenswerten Ertrag und einer guten Bestäubung mindestens drei weibliche mit einer männlichen Pflanze zu kombinieren.
    Der Sanddorn ist ein Pioniergehölz und kommt auch gut an windexponierten und sandigen, teils trockenen Standorten zurecht. Durch die leicht aggressive Wurzelausbildung empfiehlt sich allerdings in kleinen Gärten das Pflanzen mit Rhizomsperre.
    Die Früchte lassen sich weiterverarbeiten zu Fruchtsaft, Nektar und Marmelade. Auch ein Frischverzehr ist möglich, allerdings sind die Früchte so sauer wie sie gesund.
    Rückschnitt: Ein Rückschnitt ist nicht nötig aber im Frühjahr oder Herbst möglich – die Fruchtausbildung erfolgt am mehrjährigen Holz, entfernen Sie lediglich störende, verletzte und abgestorbene Triebe.
    Düngen Wir empfehlen eine Grunddüngergabe im Frühjahr mit Hornspäne oder Manna Garten Spezial-Dünger.
  • Stachelbeeren: Der Schnitt bei Stachelbeeren ist ähnlich dem der Roten und Weißen Johannisbeeren - Siehe oben. Gerade bei Stachelbeeren sollten regelmäßig nach der Ernte die alten Triebe tief aus der Basis heraus entfernt werden. Ein lockerer Strauch-Aufbau ist die beste Vorbeugung gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau. Gegebenenfalls befallene Triebe müssen bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Stachelbeeren sind auch als Stämmchen erhältlich. Bei dieser Zierform wurde dieses Fruchtgehölz als 80 bzw. 100 cm hohes Stämmchen kultiviert. Ein regelmäßiger Auslichtungs- und Verjüngungsschnitt ist für langanhaltende Freude auch hier sehr wichtig. Bei der Pflanzung von Stachelbeerstämmchen ist das Anbinden an eine Pflock sehr wichtig -> Hier erfahren Sie wie das geht.
    Düngung von Stachelbeeresträuchern: Eine Grunddüngung sollte im Frühjahr mit unserem Manna Beerendünger erfolgen, Alternativ kann auch eine Kompostgabe im Herbst aufgebracht werden.
  • Weinreben: Weinreben sind wohl eine der ältesten, kultivierten Obstarten. Sie sind nicht nur beliebte Fruchtträger, sonder eignen sich auch hervorragend als Bauwerksbegrünung, Zaunersatz und Sichtschutzpflanzungen. Um lange Freude an Ihrer Weinrebe zu haben, empfiehlt es sich diese von Anfang an so zu ziehen, wie es das Spalier oder die Gegebenheit zulässt.
    Dazu leiten Sie den Haupt- und alle benötigten Nebentriebe in die richtige Richtung bzw. an die vorhandenen Sprossen. Weist die Rebe noch zu wenige Seitentriebe auf, kürzen Sie den Haupttrieb ca. 3-5 cm oberhalb zweier „Augen“ ein - schneiden Sie nicht (wie sonst bei Rosen üblich) direkt über dem Auge, sondern etwas oberhalb. Diese werden ausschlagen und sich leiten bzw führen lassen. Wiederholen Sie diesen Arbeitsschritt so oft, bis die gewünschte Anzahl an Seitentrieben vorhanden ist. Empfehlenswert für eine Pflanzung im Hausgarten ist ein Spalier mit 3-4 waagrechten Streben. Die untere Strebe sollte zudem mindestens 80 cm über dem Boden liegen. Somit erhalten Sie ein Spalier mit einer Höhe von ca. 1,8-2 Metern. Diese Höhe ist prima zu pflegen, ernten und ist auch dienlich als Sichtschutz im Garten. Für diesen Spaliervorschlag benötigen Sie insgesamt 2 Seitentriebe/Grundtriebe auf einer Höhe von ca. 80 cm. Natürlich können auch andere Spalierformen gewählt werden. Stabile Bambusstäbe und Klammern für Eigenkonstruktionen finden Sie in der Rubrik Gartenbedarf.
    Lassen Sie diese Seitentriebe nicht länger wie 0,8-1 Meter wachsen – gegebenenfalls heften Sie die Triebe regelmäßig an die untere Streben und erhalten so die benötigte Stabilität. Bei einer Reihenpflanzung von mehreren Reben sollte ein Pflanzabstand von ca 1,6-1,8 Meter eingehalten werden. Die neuen Ruten an den beiden Seitentrieben werden im nächsten Winter (zur frostfreien Zeit) auf 3-4 Augen zurückgeschnitten, denn aus diesen Augen kommenden im Frühjahr die Fruchttriebe, welche regelmäßig an die oberen Streben angebunden/angeheftet werden müssen. Für diese Arbeit ist eine Bindezange sehr hilfreich. Über den Sommer sollten die Triebe regelmäßig angeheftet und Laub, das die Trauben verdeckt, ausgeknipst werden. Die Fruchtruten sollten nach der 3-4 Traube abgeschnitten werden.
    Ein zusätzliches Wässern ist nur bei absoluter Trockenheit sinnvoll – da laut renommierter Winzer - zu viel Gießwasser das Aroma beeinflusst.
    Eine Grunddüngung im Frühjahr mit Hornspäne versorgt die Pflanze mit allen wichtigen Nährstoffen.

Weiterführende Informationen

Bewertungen 5 von 5 Sternen bei 23 Bewertungen
Kundenbewertungen für "Kiwi 'Jenny' (Syn. Yennie)"
Bewertung vom 04.09.2016

Alles Top\nAbsolut weiterzuempfehlen

Bewertung vom 02.06.2016

Die Heidelbeere steht in einem Kübel auf meiner Terasse.\nSie kam gut gewässert und gepolstert bei mir an und hat bereits viele Blüten.\nIch bin sehr zufrieden.

Bewertung vom 15.04.2016

Habe 6 Sück bestellt schauen alle super aus und sind groß und robust angekommen.

Bewertung vom 14.04.2016

Ich hatte letztes Jahr bereits eine Heidelbeere Goldtraube bei NativePlants bestellt und bin begeistert vom Geschmack und Ertrag. Jetzt wollte ich noch gerne eine zweite Pflanze. Die kam in bestem Zustand – kräftig und gesund – bei mir an.

Bewertung vom 02.03.2016

Sieht sehr gut aus und ich hoffe das wir viel Spaß haben werden mit der Jenny ;)

Bewertung vom 10.09.2015

Schöne Pflanzen

Bewertung vom 09.09.2015

Die Heidelbeerpflanze trug sogar noch einige Früchte.

Bewertung vom 19.08.2015

Einwansdfreie Ware

Bewertung vom 13.08.2015

Ich plane die Pflanzen als Rankenwerk und Schattenspender. Und habe im nächsten Jahr sogar noch Früchte zum ernten.

Bewertung vom 12.05.2015

Für eine detalierte Bewertung der Produkteigenschaften ist es zu früh. Die Pflanze sieht kräftig und gesund aus und kam gut verpackt bei mir an.

Bewertung vom 06.05.2015

Zusammen mit zwei anderen Sorten in Riesenkübel auf meiner Terrasse gepflanzt - mal sehen, ob die vielen vorhandenen Knospen dieses jahr schon fruchten.

Bewertung vom 28.04.2015

Schöne große Pflanze

Bewertung vom 07.04.2015

Sehr gute Pflanze

Bewertung vom 26.03.2015

Gekauft für eine Terrassenbepflanzung im Kübel. Ich bin auf den Sommer und die Früchte gespannt! Die Pflanze sieht vielversprechend aus...

Bewertung vom 17.03.2015

Sehr gute Qualität.

Bewertung vom 02.09.2014

sehr gute Pflanzen

Bewertung vom 13.05.2014

Pflanze gerade erst eingepflanzt, werde sehen, wie sie sich entwickelt. Lieferzustand war super.

Bewertung vom 02.05.2014

sieht gesund aus, Zweige und Blätter haben beim Transport gelitten.

Bewertung vom 18.04.2014

Ich freue mich auf eine hoffentlich reiche Ernte in ca. 2 Jahren.

Bewertung vom 25.03.2014

Pflanze sieht gesund und kräftig aus. Bin gespannt auf die erste Blüte.

Bewertung vom 19.03.2014

sehr stabile Pflanze in einem Jahr folgt Mitteilung über wahrscheinlich gute Kiwiernte

Bewertung vom 12.03.2014

Rundum zufrieden mit der Ware !

Bewertung vom 10.05.2013

Sehr gut, versucht gerade anzuwachsen.

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Frage von Pädi • 16.02.2015
Kann ich die Kiwi an einem Rankgerüst in einem abfallenden Hang teils Windgeschützt, teils nicht Windgeschützt (Nord-Süd) aufstellen? Der Abstand zu anderen Rankgerüsten mit anderen Rankpflanzen beträgt mind. 3m (Stamm zu Stamm). Oder benötigt die Pflanze
Antwort zeigen
M

Ja, die Pflanze kann auch in "freiem Gelände" angepflanzt und an ein Spalier befestigt werden. Eine Wand ist nicht zwingend erforderlich! Auch kann die Kiwi an/über eine Pergola gepflanzt, bzw. geleitet werden.

Frage von Cilla • 10.10.2014
Ist die Kiwi Jenny gut belaubt, also als Sichtschutz geeignet (zwischen zwei Doppelhaushälften)?
Antwort zeigen
M

Hallo

Ja, die Kiwi ist als Kletterpflanze und Sichtschutzpflanze an einem Rankgitter gut geeignet. Beachten Sie aber dass die Pflanze sommergrün ist und ihr Laub im Herbst verliert!

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