Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Wasser

Super Sommer…

Sommer 2015Der Sommer 2015 hat die Bezeichnung „Super Sommer“ verdient. Über einen so langen Zeitraum, viel Sonne, heiße Temperaturen und man findet nur im Wasser Abkühlung!
Leider hat dieser Sommer aber auch seine Nachteile die Natur leidet sehr unter den heißen Temperaturen und vor allem wegen der anhaltenden Trockenheit. Landwirte haben bereits jetzt schon hohe Ernteeinbußen.
Im Garten jedoch besteht die Möglichkeit eine Wassersparsame Tröpfchenberegnung anzubringen – das spart Zeit und den Geldbeutel da das Wasser da ankommt wo es hin soll. Was für Ihren Garten am besten geeignet ist? Rufen Sie an wir helfen Ihnen gerne weiter.

Nichts desto trotz wünschen wir noch einen Schönen Spätsommer mit viel Grün in Ihrem Garten!

Der selbstständige Garten, die wichtigsten Fragen rund um Bewässerung und Beleuchtung

Den eigenen Garten ist ein persönlicher Rückzugsort und hilft, abzuschalten und zu entspannen. Doch ein schöner und gepflegter Garten macht auch jede Menge Arbeit. Doch wenigstens das Gießen und die Taschenlampe können sich Gartenbesitzer, dank neuster Technik, sparen. Automatische Bewässerungs- und Beleuchtungsanlagen machen den Garten noch praktischer und bieten Gartenbesitzern zahlreiche Vorteile. Die Technik im Grünen kann, je nach Ausführung, voll automatisch arbeiten und muss nur noch installiert und programmiert werden. Die wichtigsten Fragen rund um die Themen automatische Bewässerung und Beleuchtung, werden im Folgenden beantwortet.

Sitzplatz im Garten

Sitzplatz im Garten

Was ist ein automatisches Bewässerungssystem?

Eine automatische Bewässerungsanlage ist eine Installation im Garten, die sich selbstständig um die Bewässerung der Pflanzen kümmert. Meist werden dafür Rohre im Erdreich verlegt, es gibt aber auch automatische Bewässerungsanlagen, die sich über der Erde befinden und die Pflanzen von dort aus mit Wasser versorgen.

Welche Vorteile bietet ein automatisches Bewässerungssystem?

Ein automatisches Bewässerungssystem ist zuerst einmal sehr praktisch. Es nimmt dem Gärtner jede Menge Arbeit ab. So muss dieser nicht mühevoll Gießkannen schleppen oder den Gartenschlauch hinter sich herziehen, wenn er seine Pflanzen wässern will. Zudem versorgt das Bewässerungssystem den Garten auch dann mit Wasser, wenn die Bewohner nicht zuhause sind. Wer also viel arbeitet oder oft verreist, muss nicht jedes Mal Freunde oder Verwandte bitten, nach den geliebten Gartenpflanzen zu sehen.

Zudem ist ein automatisches Bewässerungssystem sehr sparsam im Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Wasser. Wird beim Gießen mit der Kanne oder dem Schlauch meist zu viel Wasser verschwendet, wässert das Bewässerungssystem die Pflanzen nur so viel, wie nötig. Auf diese Weise wird Wasser gespart und die Pflanzen können besser wachsen. Denn nicht nur zu wenig, auch zu viel Wasser schadet dem Grün. Ein Bewässerungssystem kann, je nach Ausstattung, die Feuchte des Bodens messen und wässert dann nur so viel, wie die Pflanzen wirklich brauchen. Einige Modelle können zudem Regenfall registrieren und wässern an Regentagen nicht noch zusätzlich. Auch das spart wiederum Wasser.

Kann ein automatisches Bewässerungssystem selbst gebaut werden?

Sprühstange Gartenbewässerung - Kübelpflanzenbewässerung

Sprühstange Gartenbewässerung – Kübelpflanzenbewässerung

Automatische Bewässerungssysteme gibt es fertig im Fachhandel zu kaufen. Auch die Installation kann durch den Fachmann erfolgen. Jedoch ist dies meist sehr kostspielig. Ein automatisches Bewässerungssystem in Eigenregie zu bauen und zu installieren spart jede Menge Geld, macht aber auch Arbeit. Zudem ist handwerkliches Geschick nötig. Benötigt werden:

Wie kann der Wasserbedarf ermittelt werden?

Die Bewässerung des Bodens sollte mindestens 15 Zentimeter ins Erdinnere reichen. Wie tief das Wasser wirklich eindringt, lässt sich mit einem Metallstab, der in den Boden gesteckt wird, ermitteln. Sollte das Wasser nicht 15 Zentimeter tief einsickern, muss die Bewässerungszeit entsprechend verlängert werden, so magazin.wohnen.de.

Wozu dient eine automatische Gartenbeleuchtung?

Eine automatische Gartenbeleuchtung erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen ist es einfach praktisch, Licht im Garten zu haben. Wer sich selbst im dunklen draußen aufhält, stolpert nicht so leicht und kann sich besser orientieren. Zudem werden auch unbefugte Eindringlinge schneller gesehen oder zum Beispiel vom Licht eines Bewegungsmelders direkt abgeschreckt.

Darüber hinaus vermag es eine automatische Gartenbeleuchtung, den Garten in ein angenehmes Licht zu tauchen. Je nachdem, wo sich die Lichtquellen befinden, kann das Garten richtig geheimnisvoll wirken und es bietet sich ein völlig anderer Anblick als am Tag. So ist es beispielsweise besonders schön, wenn ein einzelner Baum angeleuchtet wird. Die Struktur der Rinde wirkt dann viel plastischer, als dies beim Einfall von Sonnenlicht der Fall ist. So kann der Garten in der kalten Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, auch von Drinnen genossen werden.

Welche Fragen sollten sich im Vorfeld der Planung gestellt werden?

Im Vorfeld sollte sich überlegt werden, welche Funktionen die Gartenbeleuchtung erfüllen soll. Geht es um rein ästhetische Gesichtspunkte oder soll die Gartenbeleuchtung vor allem praktisch sein? Sollen Bewegungsmelder installiert werden und wenn ja, an welchen Stellen? Dazu ist es sinnvoll, sich eine Skizze des Gartens anzufertigen und die gewünschten Beleuchtungspunkte einzuzeichnen. Anschließend kann geschaut werden, ob das Beleuchtungskonzept umsetzbar ist oder ob an bestimmten Stellen Kompromisse eingegangen werden müssen.

Wie kann der Lichteinsatz im Garten gesteuert werden?

Eine Möglichkeit die Gartenbeleuchtung zu steuern, ist, die Nutzung einer funkgesteuerten Fernbedienung. Dies bietet den Vorteil, dass nicht erst mühselig Kabel verlegt werden müssen. Durch die Nutzung verschiedener Kanäle ist es dem Besitzer möglich, die einzelnen Gartenleuchten gezielt anzusteuern, ein und aus zu stellen oder je nach System, auch zu dimmen. Diese Systeme sind zudem besonders günstig in der Anschaffung.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung einer Zeitschaltuhr. Die Nutzung selbiger erfordert kein großes Fachwissen. Die Zeitschaltuhr wird einfach zwischen Steckdose und Lichtquelle positioniert. Hochwertige Modelle werden direkt im Sicherungskasten montiert und können die Gartenbeleuchtung so minutengenau und voll automatisch steuern.

Bewegungsmelder sind ebenfalls eine Option. Diese kommen meist dann zum Einsatz, wenn der Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht. So können Bewegungsmelder beispielsweise die Einfahrt ausleuchten, damit die Bewohner nachts den Weg zum Haus finden, sie dienen aber auch als Abschreckung für Einbrecher.

Welche Vorteile bieten solarbetriebene Bewegungsmelder?

Solarbetriebene Bewegungsmelder sind besonders umweltschonend und verbrauchen zudem keinen Strom aus der Steckdose. Tagsüber laden sie sich mit Sonnenlicht auf, um die Energie nachts in Form von Licht wieder abzugeben. Dabei reicht auch schwacher Sonnenschein am Tag bereits aus, damit die solarbetriebenen Bewegungsmelder in der Dunkelheit anspringen, wenn sie Bewegung registrieren.

Bewegungsmelder als Systemausleuchtung – sinnvoll?

Aufwendiger in der Montage sind Bewegungsmeldersysteme. Jedes Beleuchtungsmittel stellt ein eigenes Element da, welches per Funk mit Sensoren gekoppelt ist. Diese Sensoren steuern die Elemente automatisch. So ist es möglich, dass ein Sensor beim Einfahren des PKW in der Einfahrt, diese Information an den Bewegungsmelder im Treppenhaus weitergibt und dieser daraufhin eigenständig das Licht anschaltet. Werden besonders viele Lichtquellen installiert und wird der Einsatz eines Kompaktleistungsschalters nötig, da eine große Menge Strom durch das System fließt, sollte dieser regelmäßig gewartet werden, so Hager.de. Zwar ist vorgeschrieben, nur alle vier Jahre eine Wartung vorzunehmen, besser ist es jedoch, mindestens einmal pro Jahr den Schaltvorgang Ein/Aus vorzunehmen.

Gartengestaltung mit Brunnen

Ein Brunnen im eigenen Garten wirkt nicht nur herrlich erfrischend, sondern übt auch einen sehr beruhigenden Effekt aus. Das leise Plätschern verbannt lästigen Verkehrslärm in den Hintergrund, so dass die Bewohner ihre grüne Oase mit allen Sinnen genießen können. Doch worauf sollten Gartenbesitzer bei der Anschaffung eines Brunnens achten?

Zunächst einmal kommt es natürlich auf die Art des Brunnens an. Sehr beliebt sind aktuell die eleganten Edelstahl-Brunnen, die mit ihrem hochmodernen Design eine stilvolle Atmosphäre in jeden Garten zaubern. Aber auch Naturstein liegt nach wie vor voll im Trend: Dieses Material passt hervorragend in ländliche Bauerngärten und strahlt eine gemütliche Idylle aus.

Auch die Art des Wasserspiels spielt bei den Überlegungen eine große Rolle. Die klassische Fontäne, mal mehr und mal weniger stark, liegt auf der Beliebtheitsskala noch immer ganz weit oben. Stark im Kommen sind aber auch Gartenbrunnen, die mit Kaskaden ausgestattet sind, so dass sich das Wasser über verschiedene Stufen einen Weg nach unten bahnt. Die dritte Möglichkeit: elegante Wasserwände, die eine besonders beruhigende Wirkung haben.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft den Anschluss. Ist ein Stromanschluss im Garten vorhanden? Falls nicht, kann eine solarbetriebene Pumpe die optimale Lösung sein. Wichtig ist, dass die gewünschte Pumpe so geräuscharm wie möglich arbeitet, denn ansonsten können sich die Gartenbewohner schnell gestört fühlen. Die Geräuschkulisse spielt übrigens auch bei der Auswahl einer Fontäne eine große Rolle. Eine schwächere Pumpe verursacht meist nur ein zartes Plätschern, während eine Fontäne mit Ausmaßen eines Geysirs mit einem sehr lauten Platschen einhergeht.

Und auch die Wahl des richtigen Standortes will gut überlegt sein. Steht der Brunnen in unmittelbarer Nähe zu Bäumen, muss damit gerechnet werden, dass der Wind ihn im Herbst mit reichlich Laub beschenkt. Schlimmstenfalls kann dadurch sogar die Pumpe verstopfen. Wer sich für einen Gartenbrunnen mit Fontäne entscheidet, sollte generell einen eher windgeschützten Platz wählen, denn sonst landet ein großer Teil des Wassers neben dem Brunnen.

Natürlich kann ein Gartenbrunnen auch immer in Kombination mit einem Teich angelegt werden. Der Brunnen versorgt den Teich mit Sauerstoff, so dass darin sogar kleine Fische und andere Wasserlebewesen gedeihen. Wichtig: Wer in seiner Brunnen-Teich-Kombination Seerosen zum Blühen bringen möchte, sollte besser auf eine Fontäne verzichten. Seerosen bevorzugen ruhiges Wasser und entwickelt nur dort ihre Blüten.
Wer nur über einen sehr kleinen Garten verfügt, muss dennoch nicht auf ein sanftes Wasserspiel verzichten. Kleine Keramikbrunnen, wie sie oft auch für den Innenbereich angeboten werden, können eine sehr hübsche Alternative sein.

Jetzt vor dem Frost nochmal kräftig Gießen

Es hat in diesem Herbst erstaunlich wenig geregnet. In manchen Regionen ist seit über einem Montag kein Regen mehr vom Himmel gefallen. Auch wenn solch ein Dauerhoch im Herbst hitzemäßig nicht mit den Sommermonaten mithalten kann, sollten gerade die frischgepflanzten Bäume, Sträucher und Stauden nicht vergessen werden. Da die Wurzeln noch nicht so tief in Ihren Gartenboden reichen ist hier ein unterstützendes Wässer sehr wichtig.
Neben dem Frischgepflanzten sind auch die immergrünen Gehölze und Koniferen nicht zu vernachlässigen. In den grünen Blattzellen wird auch über die kalte Jahreszeit Photosynthese betrieben wozu eine ausreichende Wasserversorgung nötig ist – Daher bitte die aktuelle Nachmittagswärme nutzen und alle Pflanzen in Ihrem Garten kontrollieren und gegebenenfalls mit einer kräftigen Wassergabe das Überstehen der kalten Jahreszeit erleichtern. Tipps zum überwintern von Kübelpflanzen finden Sie in unseren Gartentipps unter der Rubrik Pflanz- und Pflegeanleitung für Kübelpflanzen.

Anschließend können alle Schläuche, Gießkannen und Regenwasserbehälter entleert, gesäubert und bis zum kommenden Frühjahr verstaut werden. Wasserhähne müssen entleert und alle Kugelventile auf eine 45 %Stellung gebracht werden.

So gerüstet kann der Winter kommen und einem erneuten, kräftigen Schneefall zur Weihnachtszeit steht nichts mehr im weg!