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Narzissen

OsNarzissetern steht vor der Tür und man kommt kaum umhin sich ein paar Frühlingsblüher ins Haus zu holen. In jedem Supermarkt oder Discountern wird die typische Primel oder Narzisse gesichtet. Schnell mit nach Hause genommen und österlich dekoriert im Garten oder auf den Balkon gestellt. Was aber wenn Ostern vorbei und die Blütenpracht nachlässt. Es ist eigentlich zu schade die vielen Zwiebeln der Narzissen wegzuwerfen.

Stellen Sie Ihren Topf für ein paar Tage zur Seite bis sich das Laub der Narzissen komplett zurück gezogen hat. Dann einfach ausstopfen und an einen schönen Platz im Garten vergraben, im kommenden Frühjahr werden sie sich über die kleinen hübschen Narzissen freuen.

Wenn Sie sich auch über Tulpen, Hyazinthen und viele Frühjahrsblüher mehr freuen möchten dann finden Sie bei uns eine große Auswahl an Blumenzwiebeln – Diese müssen Sie allerdings schon im Herbst stecken um sich im Frühjahr dran zu erfreuen!

Der selbstständige Garten, die wichtigsten Fragen rund um Bewässerung und Beleuchtung

Den eigenen Garten ist ein persönlicher Rückzugsort und hilft, abzuschalten und zu entspannen. Doch ein schöner und gepflegter Garten macht auch jede Menge Arbeit. Doch wenigstens das Gießen und die Taschenlampe können sich Gartenbesitzer, dank neuster Technik, sparen. Automatische Bewässerungs- und Beleuchtungsanlagen machen den Garten noch praktischer und bieten Gartenbesitzern zahlreiche Vorteile. Die Technik im Grünen kann, je nach Ausführung, voll automatisch arbeiten und muss nur noch installiert und programmiert werden. Die wichtigsten Fragen rund um die Themen automatische Bewässerung und Beleuchtung, werden im Folgenden beantwortet.

Sitzplatz im Garten

Sitzplatz im Garten

Was ist ein automatisches Bewässerungssystem?

Eine automatische Bewässerungsanlage ist eine Installation im Garten, die sich selbstständig um die Bewässerung der Pflanzen kümmert. Meist werden dafür Rohre im Erdreich verlegt, es gibt aber auch automatische Bewässerungsanlagen, die sich über der Erde befinden und die Pflanzen von dort aus mit Wasser versorgen.

Welche Vorteile bietet ein automatisches Bewässerungssystem?

Ein automatisches Bewässerungssystem ist zuerst einmal sehr praktisch. Es nimmt dem Gärtner jede Menge Arbeit ab. So muss dieser nicht mühevoll Gießkannen schleppen oder den Gartenschlauch hinter sich herziehen, wenn er seine Pflanzen wässern will. Zudem versorgt das Bewässerungssystem den Garten auch dann mit Wasser, wenn die Bewohner nicht zuhause sind. Wer also viel arbeitet oder oft verreist, muss nicht jedes Mal Freunde oder Verwandte bitten, nach den geliebten Gartenpflanzen zu sehen.

Zudem ist ein automatisches Bewässerungssystem sehr sparsam im Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Wasser. Wird beim Gießen mit der Kanne oder dem Schlauch meist zu viel Wasser verschwendet, wässert das Bewässerungssystem die Pflanzen nur so viel, wie nötig. Auf diese Weise wird Wasser gespart und die Pflanzen können besser wachsen. Denn nicht nur zu wenig, auch zu viel Wasser schadet dem Grün. Ein Bewässerungssystem kann, je nach Ausstattung, die Feuchte des Bodens messen und wässert dann nur so viel, wie die Pflanzen wirklich brauchen. Einige Modelle können zudem Regenfall registrieren und wässern an Regentagen nicht noch zusätzlich. Auch das spart wiederum Wasser.

Kann ein automatisches Bewässerungssystem selbst gebaut werden?

Sprühstange Gartenbewässerung - Kübelpflanzenbewässerung

Sprühstange Gartenbewässerung – Kübelpflanzenbewässerung

Automatische Bewässerungssysteme gibt es fertig im Fachhandel zu kaufen. Auch die Installation kann durch den Fachmann erfolgen. Jedoch ist dies meist sehr kostspielig. Ein automatisches Bewässerungssystem in Eigenregie zu bauen und zu installieren spart jede Menge Geld, macht aber auch Arbeit. Zudem ist handwerkliches Geschick nötig. Benötigt werden:

Wie kann der Wasserbedarf ermittelt werden?

Die Bewässerung des Bodens sollte mindestens 15 Zentimeter ins Erdinnere reichen. Wie tief das Wasser wirklich eindringt, lässt sich mit einem Metallstab, der in den Boden gesteckt wird, ermitteln. Sollte das Wasser nicht 15 Zentimeter tief einsickern, muss die Bewässerungszeit entsprechend verlängert werden, so magazin.wohnen.de.

Wozu dient eine automatische Gartenbeleuchtung?

Eine automatische Gartenbeleuchtung erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen ist es einfach praktisch, Licht im Garten zu haben. Wer sich selbst im dunklen draußen aufhält, stolpert nicht so leicht und kann sich besser orientieren. Zudem werden auch unbefugte Eindringlinge schneller gesehen oder zum Beispiel vom Licht eines Bewegungsmelders direkt abgeschreckt.

Darüber hinaus vermag es eine automatische Gartenbeleuchtung, den Garten in ein angenehmes Licht zu tauchen. Je nachdem, wo sich die Lichtquellen befinden, kann das Garten richtig geheimnisvoll wirken und es bietet sich ein völlig anderer Anblick als am Tag. So ist es beispielsweise besonders schön, wenn ein einzelner Baum angeleuchtet wird. Die Struktur der Rinde wirkt dann viel plastischer, als dies beim Einfall von Sonnenlicht der Fall ist. So kann der Garten in der kalten Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, auch von Drinnen genossen werden.

Welche Fragen sollten sich im Vorfeld der Planung gestellt werden?

Im Vorfeld sollte sich überlegt werden, welche Funktionen die Gartenbeleuchtung erfüllen soll. Geht es um rein ästhetische Gesichtspunkte oder soll die Gartenbeleuchtung vor allem praktisch sein? Sollen Bewegungsmelder installiert werden und wenn ja, an welchen Stellen? Dazu ist es sinnvoll, sich eine Skizze des Gartens anzufertigen und die gewünschten Beleuchtungspunkte einzuzeichnen. Anschließend kann geschaut werden, ob das Beleuchtungskonzept umsetzbar ist oder ob an bestimmten Stellen Kompromisse eingegangen werden müssen.

Wie kann der Lichteinsatz im Garten gesteuert werden?

Eine Möglichkeit die Gartenbeleuchtung zu steuern, ist, die Nutzung einer funkgesteuerten Fernbedienung. Dies bietet den Vorteil, dass nicht erst mühselig Kabel verlegt werden müssen. Durch die Nutzung verschiedener Kanäle ist es dem Besitzer möglich, die einzelnen Gartenleuchten gezielt anzusteuern, ein und aus zu stellen oder je nach System, auch zu dimmen. Diese Systeme sind zudem besonders günstig in der Anschaffung.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung einer Zeitschaltuhr. Die Nutzung selbiger erfordert kein großes Fachwissen. Die Zeitschaltuhr wird einfach zwischen Steckdose und Lichtquelle positioniert. Hochwertige Modelle werden direkt im Sicherungskasten montiert und können die Gartenbeleuchtung so minutengenau und voll automatisch steuern.

Bewegungsmelder sind ebenfalls eine Option. Diese kommen meist dann zum Einsatz, wenn der Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht. So können Bewegungsmelder beispielsweise die Einfahrt ausleuchten, damit die Bewohner nachts den Weg zum Haus finden, sie dienen aber auch als Abschreckung für Einbrecher.

Welche Vorteile bieten solarbetriebene Bewegungsmelder?

Solarbetriebene Bewegungsmelder sind besonders umweltschonend und verbrauchen zudem keinen Strom aus der Steckdose. Tagsüber laden sie sich mit Sonnenlicht auf, um die Energie nachts in Form von Licht wieder abzugeben. Dabei reicht auch schwacher Sonnenschein am Tag bereits aus, damit die solarbetriebenen Bewegungsmelder in der Dunkelheit anspringen, wenn sie Bewegung registrieren.

Bewegungsmelder als Systemausleuchtung – sinnvoll?

Aufwendiger in der Montage sind Bewegungsmeldersysteme. Jedes Beleuchtungsmittel stellt ein eigenes Element da, welches per Funk mit Sensoren gekoppelt ist. Diese Sensoren steuern die Elemente automatisch. So ist es möglich, dass ein Sensor beim Einfahren des PKW in der Einfahrt, diese Information an den Bewegungsmelder im Treppenhaus weitergibt und dieser daraufhin eigenständig das Licht anschaltet. Werden besonders viele Lichtquellen installiert und wird der Einsatz eines Kompaktleistungsschalters nötig, da eine große Menge Strom durch das System fließt, sollte dieser regelmäßig gewartet werden, so Hager.de. Zwar ist vorgeschrieben, nur alle vier Jahre eine Wartung vorzunehmen, besser ist es jedoch, mindestens einmal pro Jahr den Schaltvorgang Ein/Aus vorzunehmen.

Gartenmöbel aus Europaletten, mit Fantasie den Garten individuell gestalten

Möbel aus dem Baumarkt oder von einem bestimmten, schwedischen Hersteller kaufen, kann jeder – selber bauen ist daher wieder im Trend. Es gilt, alles so individuell wie möglich einzurichten. Dass dabei ein gewisses Maß an Fantasie und Kreativität gefragt ist, steht außer Frage. Für den Garten aber auch für den Balkon ist mittlerweile ein Material besonders gefragt, da sich daraus relativ einfach verschiedene Möbelstücke herstellen lassen: Europaletten. Diese  sind schön groß und können entweder an einem Stück oder auch auseinandergebaut verwendet werden. Abgeschliffen und schön lackiert sorgen sie dann für einen Blickfang im Garten, den nicht jeder hat. Ein paar Ideenanregungen bietet dieser Artikel – es gibt aber noch weit mehr Möglichkeiten, Europaletten stilvoll im Garten oder auf dem Balkon zu integrieren – als Möbelstück, als Regal oder auch als Blumenkasten.

Benötigte Werkzeuge

Um Möbel und andere Gegenstände aus Paletten herzustellen, werden bestimmte Werkzeuge benötigt – an sich bleiben diese immer gleich:

  • Paletten in beliebiger Anzahl
  • Einschlag-Haken für Holzwände
  • Hammer
  • Nägel
  • Evtl. Beutel aus Kunststoff, Papier oder Jute
  • Polster und Bezüge
  • Schleifpapier
  • Holzlasur, Lack oder Farbe
  • Pinsel
  • Schrauben
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Säge

Einige der Materialien sind bei bestimmten Vorhaben unnötig, dies ist im Vorfeld abzuklären. Es gilt aber, die Paletten sorgsam auf die Verwendung vorzubereiten – keiner bekommt immerhin gern durch das Hinsetzen auf einen Paletten-Stuhl einen Splitter ab.

Vorbereitung der Europlatten

Je nachdem, was gebaut werden soll, müssen die Paletten zugeschnitten werden oder bleiben in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Das Zuschneiden kann durch eine Säge passieren – teilweise müssen aber auch nur die Nägel aus den Paletten gezogen werden, damit die obere oder untere Seite keine mehr aufweist. Ist dies erledigt, wird das Holz mit Schleifpapier bearbeitet, bis es schön glatt ist und keine Splitter mehr vorzufinden sind. Informationen zum Grob- und Feinschliff bietet bauen.de an. Wer industriellen Charme erhalten möchte, lässt das Holz unbehandelt. Sind die Paletten aber den Witterungsbedingungen ausgesetzt, ist dies keine gute Variante. Ein Überpinseln  mit Lasur, Lack oder Farbe ist hier angebracht – dies sollte am besten draußen oder in einem gut durchlüfteten Raum stattfinden. Dies ist einerseits gesünder und hilft andererseits dabei, dass die Farbe schneller trocknet – etwa ein bis zwei Tage dauert dies im Normalfall. Danach können Paletten weiter verarbeitet werden.

Ein Tisch auf Rollen

Wenn ein Tisch hergestellt werden soll, ist es nicht nötig, etwas an den Paletten zu verändern in der Form. Die Höhe richtet sich nach den aufeinander geschichteten Paletten – zwei bis drei reichen im Normalfall aus, für einen kleinen Couchtisch ist auch eine ausreichend. Um diesen besser verschieben zu können, sind kleine Rollen an den vier Ecken zu befestigen. Diese sollten eine Feststellbremse haben. Zu montieren sind sie einfach mit einen Schraubenzieher und Schrauben. Dadurch ist die Palette außerdem nochmals etwas höher. Um verschiedene aufeinander zu montieren, sind entweder lange Schrauben nötig oder das Einsetzen von Dübeln und Holzleim. Es ist außerdem darauf zu achten, dass die Paletten bündig aufliegen und kein Wackeleffekt entsteht – ein Tisch, der wackelt, wird nur ungern verwendet.

Eine Couch für den Garten

Neben einem Tisch sind Sitzgelegenheiten im Garten wichtig. Auch diese lassen sich mit Paletten realisieren. Hierfür sind außerdem die im ersten Aspekt genannten Polsterungen und Bezüge wichtig. Diese werden auf die Sitzfläche gelegt, damit der Gast nicht auf blankem Holz sitzt. Dies ist aber erst der Schluss des Ganzen- zuerst werden die Paletten passend vorbereitet. Es werden etwa vier gebraucht – je nachdem, wie hoch die Sitzgelegenheit sein soll. Um sie passend aufeinander zu schichten, wird von den mittleren Paletten jeweils versetzt eine Latte entfernt, von der unteren nur an der Oberseite und von der oberen nur an der Unterseite. Von der Seite betrachtet ergibt sich folgendes Bild:

Eine Farbe bedeutet eine Palette. Durch diese Schichtung ist es möglich, ein stabiles Konstrukt zu bauen, ohne die Paletten ineinander verschrauben zu müssen. Wer sicher gehen will, dass die Couch nicht zusammenfällt, kann die Latten mit den Paletten verleimen, die nicht zueinander gehören. Vor dem Leimen ist es aber wichtig, die in Aspekt 2 beschriebene Vorbereitung der Paletten durchzuführen. Erst danach geht das Gestalten des Sofas weiter. Wenn die Paletten sicher aufeinander sitzen, kann eine weitere als Rückenlehne angebracht werden. Eine Schaumstoffmatratze, passend zu geschnitten, mit einem Bezug sowie einige Kissen vervollständigen das Paletten-Sofa.

Ein Gartenregal für Samen und Setzlinge

Wenn im Garten eine Holzwand vorhanden ist, beispielsweise durch einen Schuppen, können aus Paletten ganz schnell schöne Regale werden. Die Streben sollten dabei waagerecht angeordnet sein. Je nach Platzbedarf können einige Latten entfernt werden oder alle erhalten bleiben. Mit starken Einschlag-Haken werden sie an der Wand befestigt. An der untersten Reihe können mittels in die Latte eingeschlagene Nägel Tüten oder Jutesöckchen aufgehängt werden, in denen Samen, Blumenzwiebeln oder andere Sachen gelagert werden können. Auch kleine Gartenwerkzeuge können so verstaut werden. Unter helpster.de sind noch mehr Ideen aufgezeigt, was an diesem Gartenregal Platz finden kann. Mit genügend Platz können beispielsweise auch Kräutertöpfe hinter die Streben gesetzt werden, sodass dadurch ein senkrechtes Beet entsteht.

Weitere Ideen für Möbel aus Europaletten

Der Fantasie bei der Gestaltung der Paletten sind keine Grenzen gesetzt. Besonders toll ist außerdem, dass kein Möbelstück dem anderen gleicht, sodass hier immer die Individualität zu erkennen ist. Wer noch mehr Ideen braucht, findet in der Bilderserie auf pinterest.com einige Anregungen, die zum Nachbauen animieren können. Wichtig ist vor allen Dingen, die richtige Vorbereitung der Paletten, damit die Gefahr einer Verletzung durch einen Splitter minimiert wird. Ansonsten lassen sich damit aber sehr gut Möbel für die Wohnung oder den Garten erstellen. Günstig sind diese ebenfalls, etwa zehn Euro pro Stück ist bei einer Neuware über Kleinanzeigenportale der Durchschnitt.

Bartblume , schöner Herbstblüher im Garten

Die Bartblume – Caryopteris im Garten

Bartblume im Garten

Die blauen Blüten werden auch von den Bienen geliebt

Die Bartblume gehört zu der Familie der Lippenblütler und heißt botanisch Caryopteris. Dieser außergewöhnlich schöne Zierstrauch besitzt leichte Verholzungen, da er zu den Halbhölzern gehört. Caryopteris wurde in den 30er-Jahren in England gezüchtet und sorgt heute auch bei uns für abwechslungsreich bepflanzte Gärten.

Aussehen und verschiedene Sorten der Caryopteris

Die Caryopteris wird 80 cm bis 110 cm hoch und besitzt dünne Triebe, die nach oben wachsen. Die Bartblume besitzt je nach Sorte Blüten in verschiedenen Farbtönen und graugrüne, unterschiedlich gemusterte Blätter.
So hat die beliebte Sorte Heavenly Blue eindrucksvolle blaue Blüten und einen stabilen Wuchs. Die klassische Sorte Kew Blue ist nicht weniger beliebt, weist sie doch ein noch kräftigeres Blau auf, das einen tollen Kontrast zu hellen Blumen im Garten abgibt. Sie ist allerdings etwas kältesensibler als ihre Kollegen und bedarf daher besonderer Zuwendung, bei winterlichen Kahlfrösten.
Die Bartblume Grand Bleu ist in ihrem Wuchs sehr stabil. Sie wächst mit kräftigen Stielen und Blättern schön gerade nach oben. Summer Sorbet ist eine sehr erfrischende Farbe der Caryopteris. Sie ist mit grünen Blättern ausgestattet, die sonnengelbe Ränder haben.

Bartblume zusammen mit Rispenhortensie Limelight

Bartblume zusammen mit Rispenhortensie Limelight

Der neuste Trend im Garten sind Bartblumen der Sorte White Surprise, die mit cremefarben umrandeten Blättern jeden Gartenbesucher um den Finger wickeln. Sie sind besonders edel und passen somit hervorragend zu Rosen und Tulpen.

Pflege der Bartblume

Die Bartblume ist pflegeleicht und somit für jeden Hobbygarten geeignet.
Sie wird im Mai in einen durchlässigen Boden gepflanzt, der eventuell noch mit Sand aufgelockert wird. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte mindestens 50 cm betragen.
Die Erde, in welcher der schöne blaue Zierstrauch steht, darf nicht austrocknen, aber Staunässe mag die Caryopteris ebenso wenig.
Wer sich an diese Regeln hält, wird die Bartblume von August bis Oktober blühen sehen.
Gartenfreunde, die sie zusätzlich noch im Frühling zurückschneiden, werden im Sommer mit extra großen Blüten belohnt.
Hobbygärtner profitieren darüber hinaus davon, wenn sie die Pflanze im Winter mit Laub bedecken, um die empfindlichen Wurzeln zu schützen. Denn es handelt sich hierbei um einen winterharten Zierstrauch, der mit wenigen Vorkehrungen auch im nächsten Jahr wieder prächtig blühen wird.

Einjährige Sommerblüher als Zwischenbepflanzung

Zwischenbepflanzungen fürs Staudenbeet

In einem Blumenbeet gibt es das ganze Jahr über ständige Veränderungen. Einige Stauden treiben sehr spät im Jahr aus, während andere Frühjahrsblüher schon in voller Pracht stehen. Leider ist es meist so, dass nach der Blüte die Pflanze erst neue Kraft schöpfen muss. In dieser Zeit sehen die Stauden oft unansehnlich aus oder ziehen sich gar ins Erdreich zurück wie z.B. Tulpen, Buschwindröschen oder Maiglöckchen. Wenn dann natürlich ein brauner, kahler Fleck im prächtigen Blumenbeet entsteht sieht das zum einen nicht gut aus und zum andern ist es ein Anflugsplatz für viele Wildkräuter.

Hier unser Tipp: Solche Stellen können mit einjährigen Sommerblühern gut kaschiert werden.

Hier ein paar Arten aus unserem Saatgutprogramm die pflegeleicht und einfach anzuziehen sind.

Im Frühjahr vorgezogen und dann ausgepflanzt wenn es gilt eine unschöne Stelle aufzubessern.

Bambus im Garten

760_Schirmbambus

Horstbildend oder Ausläuferbildende Bambusarten

Ob horstbildend oder ausläuferbildend – ein Bambus bringt eine gewisse Leichtigkeit und fernöstlichen Flair in den heimischen Garten. Zudem glänzt der Bambus durch seine vielen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten wie zum Beispiel als immergrüne Sichtschutz- bzw. Heckenpflanze oder als Solitärgehölz an der Terrasse oder im Eingangsbereich. Dadurch wird dieser Exsot sehr gerne bei der Gartenplanung mit einbezogen.

Im wesentlichen unterscheidet man zwei verschiedene Arten:

Phyllostachys – Ausläuferbildender Bambus

Sehr wirkungsvoller Bambus mit kräftigen Halmen und grazieler Belaubung. Beim pflanzen ist die Verwendung einer Rhizomsperre sehr wichtig, damit der Bambus auch nur dort wächst wo er darf! Ein „Entasten“ der vorderen Halme bringt eine gewisse Tiefenwirkung und verleiht dem Phyllostachys ein sehr beeindruckendes Äusseres.

Fargesien – Garten Bambus

Dieser Bambus (Gartenbambus) ist von seiner Art horstbildend und benötigt somit keine Rhizomsperre. Der dichte und buschige Wuchs erinnert leicht an ein Schilfgewächs. Die Halme bleiben beim Garten Bambus zierlich. Der Gartenbambus ist im allgemeinen sehr robust und kann auch gut als Kübelpflanze eingesetzt werden!

Ob Phyllostachys oder Fargesien, beide Gattungen passen sehr gut in einen japanischen oder asiatischen Garten.

Weitere Pflanzen die gut zum Bambus passen sind zum Beispiel:

Terrasse kann mehr!

Das gleichmäßige Brummen dickbäuchiger Hummeln erfüllt die Luft, Sonnenstrahlen wärmen das Gesicht und erst dieses Gefühl von sommerlicher Freiheit – ja, die schönste Zeit des Jahres hat begonnen! Umso glücklicher ist, wer nun die sommerlichen Temperaturen im heimischen Garten  genießen kann: Eine Liege auf dem Rasen, Blumenbeete und ein idyllischer Fischteich sorgen für das richtige Ambiente. Doch nicht jeder Bundesbürger kann sich über ein Eigenheim samt frei verfügbarer Grünfläche freuen: Nur etwa jeder Vierte lebt hierzulande im eigenen Einfamilienhaus. Was also tun, wenn die eigene Terrasse oder der Balkon nicht zum Traum vom perfekten Sommer passen will? Blanke Fließen und spröde Holzplanken können schließlich niemals dasselbe Flair entwickeln wie ein waschechter Garten – oder etwa doch?

Es grünt so grün…

Eines vorweg: Nein, möglicherweise werden Sie Ihren Traum von einem English Cottage Garden nicht auf den 20 Quadratmetern Ihrer Terrasse verwirklichen können. Nichtsdestotrotz können innovativ platzierte Möbel, Gewächse und Dekoelemente für wahre Aha-Momente in Sachen grünes Paradies sorgen. Wie wäre es also mit ein wenig Kreativität? Lassen Sie Ihren Blick über die Szenerie streifen und entscheiden Sie: Holzpaneele oder Steinplatten, immergrüne Blüher oder saisonale Exoten? Passen Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche sowohl an die Gegebenheiten als auch an die Möglichkeiten Ihrer Terrasse an. Nun geht´s an die Planung. Sie haben sich für eine Verwandlung im angesagten Landhausstil entschieden? In diesem Fall bietet sich der gezielte Einsatz großer Bauernhortensien geradezu an. In Verbindung mit Terrakotta-Kübeln werden diese zum unangefochtenen Blickfang. Werden die Dauerblüher sonnig bis halbschattig platziert, so danken sie es ihren Besitzern mit guter Winterhärte und atemberaubenden Blütendolden. Einen ebenfalls spannenden Kontrast zur geometrischen Grundfläche einer Terrasse bilden Gefäße und Sitzgelegenheiten im angesagten Korbdesign.

Wenn auf Terrassen Blüten blüh´n

Sie sind kein Liebhaber des entspannten Landhausstils? Kein Problem, wie wäre es stattdessen mit dem verstärkten Einsatz maritimer Dekolemente? In Verbindung mit weißen Gartenmöbeln können Sie Ihre Terrasse für den Sommer dekorieren und gleichzeitig einen Tag am Meer verbringen – und das ganz ohne lästige Sonnenbrände oder Sand in den Schuhen! Für welchen Terrassentrend Sie sich letztlich entscheiden bleibt natürlich Ihnen überlassen. Wichtig ist bei all dem Dekorieren nur eines – lassen Sie es sich gut gehen!

Pflegetipps für Tomaten

Die Tomate ist einjährig, frostempfindlich und wärmeliebend. Ihre Frucht ist eigentlich eine Beere, häufige Farben sind rot, gelb und rosa. Die Tomate ist ein Selbstbefruchter die Blüten sind schon zwei Tage vor dem Aufblühen bestäubungsfähig. Von der Blüte bis zur Reife vergehen ca. 60 Tage, die Wurzeln können bis zu 1,5m in den Boden reichen. Es gibt Cocktailtomaten, normal Fruchtige oder Fleischtomaten.

Boden- und Klimaansprüche
Sie benötigt sehr viel Licht und Wärme und muss gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Kalte Nächte verträgt die Tomate schlecht. Beim Boden werden warme, humose Lehmböden bevorzugt, doch ist der Anbau der Tomate durch die Bodenart nicht stark eingeschränkt. Die Nährstoffe sollten gut verfügbar und der Boden locker und tiefgründig sein, da die Tomate tief wurzelt.

Dünger- und Nährstoffbedarf
Gute Bodenstruktur und eine tiefe Bodenlockerung sind Voraussetzung für optimale Wasser- und Nährstoffversorgung. Eine Grunddüngung mit einem Langzeitdünger wie Hornspäne sollte bei der Pflanzung schon mit eingearbeitet werden. Zur Fruchtbildung ist eine Düngung mit Wuxal Universaldünger im zwei Wochen Rythmus von Vorteil.

Anbauform
Zum hochleiten der Tomate sollten Stäbe oder Schnüre vorhanden sein. Mit Bambusstäben und Bambusklammer lässt sich ein optimales Rankgerüst bauen an die Tomaten festgebunden werden. Ein frühzeitiges Ausgeizen der Pflanzen fördert die Stärkung der Pflanzen und die Ausbildung von Früchte.

                           Tomate 1       Tomate 2

Anzucht
Aussaat ist im März bei einer Keimtemperatur von ca. 22° C, danach so um die 20 ° C. Nach dem Entfalten der Keimblätter sollte die Tomate in Anzuchtstöpfe pikiert werden oder man sät direkt in Jiffipots aus. Ausgepflanzt wird ab Mitte Mai in einen tief bearbeiteten, lockeren und warmen Boden. Reihenabstand 1 m und in der Reihe ca. 30 cm.

Kulturarbeiten
Stabtomaten müssen laufend hochgebunden werden und ausgegeizt werden. Regelmäßiges gießen erhöht den Ertrag und die Qualität der Früchte. Ab Ende August wird das gießen eingestellt um die angesetzten Früchte schneller reifen zu lassen. Ab Anfang August ist es wichtig von unten her die Pflanzen zu entblättern um für eine gute Durchlüftung zu sorgen. Entblättert wird immer bis zu unterste Traube.

Krankheiten und Schädlinge
Braunfäule (Phytophtora) kann durch einen Dach über den Pflanzen verhindert werden.
Gegen Blattläuse und Weißer Fliege helfen sehr gut die natürlichen Nützlinge.

Gartenbesitzer aufgepasst: mehr Zeit für Erholung

Keine Frage: Wer einen Garten besitzt, kann sich glücklich schätzen. Leider ist die Pflege des Grüns auch mit allerhand Arbeit verbunden, und zwar zum Teil so viel, dass keine Zeit mehr bleibt, das Ergebnis vom Liegestuhl aus zu bewundern. Wer noch genügend Zeit für Erholung haben will, muss daher vorausschauend planen.

Unkraut-bekaempfenUnerwünschte Pflanzen – Unkraut den Kampf ansagen

Gewiss kann Gartenarbeit auch Spaß machen. Diese Tatsache ändert allerdings nichts daran, dass einige Arbeiten zeitraubend sind und immer wieder wiederholt werden müssen, damit der Garten auch dauerhaft schön bleibt. Zu den verhältnismäßig zeitaufwendigeren Tätigkeiten gehört neben der Pflege des Rasens insbesondere auch die Beseitigung von unerwünschtem Grün, also Unkraut.

Kaum hat man es an der einen Stelle entfernt, beginnt es wieder, an anderer Stelle zu wuchern. Wer dem Unkraut (z. B. Giersch) an den Kragen gehen will, muss sich daher fest vornehmen, sämtliche nicht erwünschte Pflanzen an einem Tag zu beseitigen. Ist dies erledigt, so macht man sich am besten gleich daran, die erneute Bildung von Unkraut zu verhindern. Chemie bedarf es hierfür nicht, vielmehr gibt es auch umweltfreundlichere Mittel und Wege, dem Unkraut den Kampf anzusagen.

Einsatz von Technik spart Zeit

Wer sich endlich einmal entspannt zurücklehnen möchte, kann jedoch auch dafür sorgen, dass die notwendigen Arbeiten anderweitig erledigt werden. Als nützlich erweist sich hierbei wie so oft Technik. So gibt es etwa hochmoderne Bewässerungsanlagen, die Ihren Pflanzen nicht nur dann Feuchtigkeit spenden, wenn Sie abwesend sind. Das mühsame Schleppen der Gießkanne können Sie sich somit sparen. Eine hilfreiche Erfindung ist außerdem der Mähroboter: Er kürzt Ihren Rasen auch ohne Ihr Zutun. Diesem Artikel zufolge stoßen viele Modelle lediglich an Mauern oder Zäunen an Ihre Grenzen, weshalb Sie dort wohl oder übel auch weiterhin selbst Hand anlegen müssen.

Der richtige Standort für Ziergräser im Garten

Ziergräser schaffen interessante Strukturen in jedem Gartenbereich. Deshalb sollten sie in keinem Garten fehlen. Allerdings benötigen Ziergräser den richtigen Standort, damit sie gedeihen.

Trocken und sonnig oder feucht und schattig

Miscanthus_sin_Gracillimus (2)Welchen Standort Ziergräser benötigen, hängt von ihrer Herkunft ab. Die sogenannten Steppengräser sind robust und besitzen meist graugrüne oder blaue Halme. Sie kommen mit einem mageren Boden aus, der nur wenige Nährstoffe besitzen darf. Findet man diesen im Garten nicht vor, magert man ihn mit Sand ab. Dadurch wird er gleichzeitig durchlässiger. Gräser dieser Art dürfen in der prallen Sonne stehen. Gießen braucht man sie nur sehr wenig. Zu den Steppengräsern zählen unter anderem der Blauschwingel, der Blaustrahlhafer und der Strandroggen.

Zarte Ziergräser mit hellgrünen Halmen benötigen einen schattigen Stand, damit die Sonne sie nicht verbrennt. Sie bevorzugen einen feuchten Untergrund, der mit Kompost versetzt sein darf. Beispiele für diesen Standort sind das Japanwaldgras, die Hänge Segge oder die Schneemarbel. Ausnahmen wie das Feinhalm Chinaschilf benötigen einen sonnigen Platz, der dennoch ausreichend feucht sein sollte.

Wind macht den meisten Gräsern nichts aus, vor allzu starkem Sturm sollten sie jedoch geschützt werden, da die Halme brechen könnten.

Pflanzabstand beachten

Einige mehrjährige Ziergräser wirken erst nach Jahren füllig. Sie können dann einen erheblichen Umfang besitzen. Damit man die Beete nicht ständig umgestalten muss, sollte man bereits bei der Pflanzung der Ziergräser an ihre endgültigen Maße denken. Größere Arten wie das Reitgras benötigen einen Pflanzabstand von mindestens 1 Meter.

IMG_8987Winterschutz nicht vergessen

Selbst bei den robusten Ziergrasarten kommt es immer wieder zu Winterschäden. Ihnen machen weniger die kalten Temperaturen als die Nässe zu schaffen. Insbesondere das Pampasgras , das einen vollsonnigen Stand benötigt, reagiert mit einem Totalausfall, wenn seine Halme nicht rechtzeitig vor dem Winter zusammengebunden werden. An diesen kann das Wasser dann ablaufen, ohne dass es ins Herz der Pflanze dringt. Niedrigere Gräser wie der Bärenfellgras  sollten mit Fichtenreisig abgedeckt werden.