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Garten-Tipp

Apfelbäume pflanzen und pflegen

Erfahren Sie, wie Sie Apfelbäume richtig pflanzen, den idealen Standort wählen und mit der richtigen Pflege für gesunde Bäume und reiche Ernte sorgen. Plus: Tipps zu Krankheiten und Schädlingen.
Apfelbäume pflanzen und pflegen Apfelbaum-HQ

Wie Ihr Apfelbaum von Anfang an gesund wächst und leckere Früchte ausbildet

Apfelbaum pflanzen: Zeitpunkt, Abstand und Standort

In einem großen Garten mit ausreichend Platz für Obstbäume darf der Apfelbaum (Malus) natürlich nicht fehlen. Und ist auch bei Ihnen die Wahl auf das wohl beliebteste Obst der Deutschen gefallen, möchten Sie sicherlich bald selbst einen Apfelbaum pflanzen, um schon im nächsten Jahr ernten zu können.

Damit das Vorhaben gelingt, ist es hilfreich die wichtigsten Aspekte rund um die Pflanzung und Pflege Ihres neuen Baumes zu kennen. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt!

Wann Apfelbaum pflanzen?

Wann Sie Ihren Apfelbaum pflanzen sollten, können wir nur unter Angabe eines gewissen Zeitraumes beantworten. So empfiehlt sich die Pflanzung zwischen Anfang November und Anfang April. Fällt die Wahl auf den späten Herbst, kann der Baum bis zum Winter gut anwachsen und im nächsten Frühling bereits kräftig austreiben.

Es ist aber auch möglich, das Apfelbaum Pflanzen auf das Frühjahr zu verlegen. Achten Sie dabei auf eine zeitige Pflanzung noch vor der Blüte, um dem Gewächs keinen zu großen Stress zuzumuten.

Zieht zur ausgewählten Pflanzzeit ein Apfelbaum in Ihren Garten ein, platzieren Sie ihn in einem Pflanzloch, das in etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist und füllen es anschließend mit einem Erde-Kompost-Mix auf.

Nach dem Apfelbaum Pflanzen ist es notwendig, das Gewächs gut anzugießen. Das Gießwasser verschließt beim Durchfließen der Bodenschichten eventuelle Luftkammern im Wurzelbereich und fördert so ein gesundes Anwachsen des Baums.



Übrigens:

Wenn Sie einen Apfelbaum einpflanzen, setzen Sie ihn nicht tiefer in die Erde, als er es bislang gewohnt ist. Dies könnte das Wachstum negativ beeinträchtigen und ebenfalls der Gesundheit des Baums abträglich sein.

Welcher Pflanzabstand gilt bei Apfelbäumen? 

Möchten Sie Ihren Apfelbaum richtig pflanzen, ist ausreichend Raum zur Entfaltung wichtig. Als Faustregel gilt hierbei, dass ein Hochstamm etwa 50 Quadratmeter für sich beansprucht, ein Halbstamm hingegen nur knapp 30 Quadratmeter. Bedenken Sie, dass der Apfelbaum im Garten eine recht große Krone ausbilden und dementsprechend viel Schatten werfen kann. Sollten sich Beete in der Nähe befinden, prüfen Sie, ob diese später noch genügend Sonnenlicht abbekommen.

Stellen Sie sicher, dass eine geeignete Befruchtersorte maximal 50 Meter weit entfernt steht. Wenn Sie einen Apfelbaum kaufen möchten, finden Sie bei uns zueinander passende Sorten, wie zum Beispiel 'Goldparmäne' und 'Alkmene'.

Achtung: 

Beim Apfelbaum Pflanzen einen Abstand einzuhalten, ist auch in Bezug auf die Befruchtung von Bedeutung. Hier darf die Distanz zwischen einem Baum und seinem Befruchter jedoch nicht zu groß sein.

Welches sind der ideale Boden und Standort für Apfelbäume?

Wählen Sie für Ihren Apfelbaum einen Standort, an dem er ausreichend Sonnenlicht erhält. Sonnige bis halbschattige Plätze sind ideal, denn dort kann der Baum viele Blüten und später Früchte ausbilden. Spätfröste sollte der Baum aufgrund seiner Empfindlichkeit nicht ertragen müssen.

Der ideale Standort für den Apfelbaum zeichnet sich außerdem durch einen

  • tiefgründigen,
  • leicht sauren,
  • humosen und nährstoffreichen

Boden aus. Staunässe mag der Apfelbaum so gar nicht, weshalb Sie dichte Böden vor der Pflanzung auflockern und optimieren sollten.

Welche Gewächse eignen sich, um den Apfelbaum zu unterpflanzen? 

Oft heißt es, dass eine Unterpflanzung beim Apfelbaum eher schwierig ist. Mit der richtigen Pflanzenauswahl kann dieses Projekt allerdings sehr wohl gelingen und den Baum sogar unterstützen.

Welche Pflanzen unterm Apfelbaum wachsen sollten, wird von deren Charakter und den Bedürfnissen des Apfelbaums bestimmt. Die Gewächse sollten nicht zu stark zehren und keinen hohen Wasserverbrauch aufweisen. Sonst nämlich könnten sie dem Baum die Versorgung erschweren. Wichtig ist zudem, dass Gewächse für die Unterpflanzung nicht zu tief wurzeln, denn der Apfelbaum wurzelt selbst recht flach.

Für eine Unterpflanzung des Apfelbaums kommen unter anderem diese in Betracht:

  • Johannisbeersträucher: Sie sollen sogar Wühlmäuse fernhalten können
  • Kapuzinerkresse und Rhabarber: Sie liefern Lebendmulch
  • Akelei und Ringelblume: Sie locken Insekten an und fördern die Bestäubung 

Prinzipiell können Sie auch bei den mehrjährigen Stauden nach Sorten suchen, die Ihnen unter dem Apfelbaum gut gefallen könnten. Achten Sie darauf, dass diese dem Baum keine Konkurrenz machen und Ihnen das Pflücken nicht erschweren.

Apfelbaum pflegen: Düngen, Schneiden und Überwintern

Damit er Jahr für Jahr viele Blüten und leckere Früchte ausbildet, müssen Sie Ihren Apfelbaum pflegen. Von der fachgerechten Versorgung mit Nährstoffen und Wasser bis hin zum passenden Schnitt zeigen wir Ihnen alles, was Ihr Apfelbaum im Frühling, Sommer, Herbst und Winter benötigt.

Apfelbaum gießen: Wann und wie?

Der Apfelbaum bildet sehr viele Feinwurzeln aus, die ihn gut mit Feuchtigkeit versorgen. Für gewöhnlich genügt daher das im Boden gespeicherte Regenwasser. Es kann jedoch sein, dass Ihr Apfelbaum im Sommer bei langen Dürreperioden zusätzliche Flüssigkeit braucht. Gießen Sie den Bereich rund um den Stamm alle drei Tage gleichmäßig, vermeiden Sie Staunässe.

Apfelbaum düngen: Wann und womit?

Im Rahmen der Apfelbaum Pflege spielt auch die Nährstoffversorgung eine bedeutende Rolle. Hier müssen Sie keine Wunder vollbringen, sondern lediglich einer recht unkomplizierten Routine folgen. Apfelbäume düngen Sie am besten im frühen Frühling mit natürlichem Dünger (z.B. Hornspänen) oder einem speziellen Dünger für Obstgehölze.

Ferner weiß es Ihr Baum zu schätzen, wenn Sie später im Jahr rund um die Baumscheibe Kompost in die Erde einarbeiten. Nehmen Sie diese Arbeit nicht zu spät vor: kurz vor dem Winter sind Nährstoffgaben tabu, um kein unnötiges Wachstum anzuregen.

Zusatz zum Thema Düngen:

Haben Sie schon einmal von der sogenannten „Glasigkeit“ gehört? Hier weisen die Äpfel durchscheinende Stellen im Fruchtfleisch auf. Dies ist nicht gefährlich für Sie oder den Apfel, deutet aber auf eine Entgleisung des Stoffwechsels hin, die durch zu starkes Düngen entstehen kann.

Apfelbaum schneiden: Wann und wie?

Zur Pflege beim Apfelbaum gehört auch ein regelmäßiger Schnitt. Wie genau Sie dabei vorgehen und wann Sie den Apfelbaum schneiden müssen, ist abhängig von der Jahreszeit und dem Ziel, das mit dem Beschnitt erreicht werden soll.

So gibt es beim Apfelbäume Schneiden drei Varianten:

  1. den Pflanzschnitt, den Sie gleich nach der Pflanzung durchführen
  2. den Auslichtungsschnitt im frühen Sommer nach der Blüte
  3. das Ausdünnen und Beschneiden eines sehr stark wachsenden oder tragenden Baums, wenn die Äpfel etwa die Größe von Walnüssen erreicht haben

Diese drei Schnittarten können die Gesundheit sowie Form Ihres Baums und die Qualität seiner Früchte sehr positiv beeinflussen. Weitere Details und konkrete Tipps zum Apfelbaum Schneiden finden Sie in unserem gesonderten Ratgeber.

Apfelbaum überwintern

Für gewöhnlich geht es dem Apfelbaum im Winter in Mitteleuropa sehr gut. Dies gilt besonders für gesunde und ausgewachsene Bäume, die durchaus bis zu -25°C aushalten können. Anders sieht das jedoch unter Umständen aus, wenn der Baum …

  • … noch sehr jung ist.
  • … zu spät gepflanzt wurde.
  • … falsch beschnitten wurde.
  • … durch Erkrankungen geschwächt ist.
  • … im Topf kultiviert wird.

Möchten Sie einen Apfelbaum im Topf überwintern, besteht die Gefahr, dass der Wurzelballen erfriert. Dies liegt an der vergleichsweise ungeschützten Lage im Kübel, weswegen Sie hier für zusätzlichen Schutz sorgen sollten.

Umwickeln Sie den Topf mit einem passenden Thermovlies und stellen Sie ihn auf eine Styroporplatte, bewahrt dies den Wurzelballen in der Regel vor dem Durchfrieren.

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

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Äpfel ernten: Wann und wie?

Eine Orientierungshilfe, wann die Apfelernte bei Ihrer ausgewählten Sorte beginnen kann, finden Sie bei uns in den detaillierten Pflanzen-Steckbriefen.

Reif ist der Apfel, wenn er sich ohne großen Zug vom Baum löst und seine Schale die gewünschte Färbung erreicht hat. Lageräpfel können (und sollten) Sie schon ein wenig vor der Reife vom Baum nehmen, da sie dann haltbarer sind.

Extra-Tipp:

Manchmal kann es schwer sein, alle Äpfel zu pflücken. Gerade bei großen Bäumen sollten Sie sich daher Hilfsmittel wie spezielle Apfelpflücker besorgen. Nutzen Sie eine Leiter für die Ernte, achten Sie dabei stets auf größte Sicherheit und nehmen Sie die Arbeit lieber zu zweit vor.

Verbreitete Apfelbaum Krankheiten

Natürlich können auch Krankheiten Ihrem Apfelbaum das Leben schwer machen. Insbesondere Pilze verursachen eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome, die Sie im besten Fall bereits vor der Pflanzung kennen sollten. Wir zeigen Ihnen die drei wichtigsten.

Mehltau

Mehltau am Apfelbaum ist recht gefürchtet. Ihm beugen Sie vor, indem Sie Ihren Apfelbaum richtig schneiden und eventuelle Wunden fachgerecht versorgen. So kann der Pilz weniger wahrscheinlich in den Baum eindringen. Wie Sie Mehltau erkennen und bekämpfen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Pilzkrankheiten

Abgesehen vom Mehltau gibt es einige weitere Erkrankungen am Apfelbaum, die auf einen Pilz als Ursache zurückzuführen sind. Die zügige Ausbreitung mancher Pilze erfordert ein rasches Eingreifen. So können

  • Apfelschorf,
  • Rußfleckenkrankheit
  • und die Monilia-Fruchtfäule

als Krankheiten am Apfelbaum auftauchen. Entfernen Sie betroffene Pflanzenteile und entsorgen Sie diese niemals auf dem Kompost. Dort könnte sich der Pilz sonst weiter vermehren und den Apfelbaum oder andere Gewächse erneut befallen.

Gut zu wissen:

Bei der Rußfleckenkrankheit, die durch „Gloeodes pomigena“ verursacht wird, findet sich ein dunkler Pilzrasen auf der Apfelhaut. Diesen sollten Sie sorgfältig abwaschen, die Frucht selbst bleibt aber weiterhin genießbar.

Obstbaumkrebs

Eine weitere Pilzerkrankung ist der Obstbaumkrebs, der am Apfelbaum durch den Pustelpilz „Neonectria ditissima“ ausgelöst wird. Der Pilz dringt durch Verletzungen in den Baum ein und lässt Läsionen an Stamm und Ästen entstehen. Im fortgeschritteneren Stadium erkennen Sie den Apfelbaum Krebs anhand wulstiger Wucherungen.

Die Bekämpfung des Obstbaumkrebses beschränkt sich nicht nur auf einen korrekten Schnitt. Zusätzlich können Sie weitere Maßnahmen ergreifen, die besonders der Vorbeugung dienen. Wie das funktioniert und welche Folgen der Obstbaumkrebs haben kann, zeigen wir Ihnen hier.

Häufige Apfelbaum Schädlinge

Äpfel schmecken nicht nur uns Menschen. Einige Schädlinge lieben den Apfelbaum ebenfalls und befallen sowohl Blätter und Triebe als auch die Früchte. Da Insekten und Co. Ihrem Baum über kurz oder lang schaden und das Risiko erhöhen, dass Ihr Apfelbaum unter Mehltau oder einer anderen Pilzkrankheiten leidet, ist eine rechtzeitige Bekämpfung sinnvoll.

Raupen

Raupen im Apfelbaum machen Ihnen die Ernte streitig? In diesem Fall sollten Sie rasch aktiv werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Zurückzuführen ist die Anwesenheit von Raupen für gewöhnlich auf Fluginsekten, die sich Gewächse als Ablageplatz für ihre Eier suchen.

Finden Sie an Ihrem Apfelbaum Raupen, könnte es sich um jene des Apfelwicklers handeln. Wie Sie diesem Plagegeist begegnen und vorbeugen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ameisen

Ameisen am Apfelbaum sind eine vergleichsweise seltene Erscheinung. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um einen direkten Befall des Baumes selbst, weshalb Sie die Situation unbedingt näher untersuchen sollten.

Wandern Ameisen den Apfelbaum hinauf, könnte dies auf einen Befall mit Blattläusen hinweisen, die von Ameisen gerne als Honigtauspender genutzt werden.

Zeigt sich ein solcher Befall nicht und ist der Apfelbaum klein, sollten Sie das Ameisenproblem in Angriff nehmen. Verschiedene Hausmittel, die die Ameisen mit Duft in die Irre führen, können beim Umleiten der Tierchen helfen. Möchten Sie anderweitig vorgehen, bietet sich dieser Leimring an.

Gespinstmotte

Lässt sich auf Ihrem Apfelbaum die Gespinstmotte nieder und legt dort ihre Eier, geschieht dies normalerweise unbemerkt. Die kleinen Larven schlüpfen und verursachen im weiteren Verlauf großen Schaden am Blattwerk des Baums. Dadurch kann die Gespinstmotte einem Apfelbaum erheblichen Schaden zufügen, schließlich sind intakte Blätter für dessen Vitalität unverzichtbar. 

Ist ein Befall mit Gespinstmottenlarven schon etwas weiter fortgeschritten, finden Sie zwischen den Zweigen die typischen, weißen Gespinste, die sich bei großen Populationen nicht mehr übersehen lassen. Spätestens jetzt gilt es, den Mottenlarven so schnell wie möglich Einhalt zu gebieten.

Mit räuberischen Insekten kann ein früher Befall eingedämmt werden. Auch schützt ein naturnah gestalteter Garten, denn dort tummeln sich allerhand Nützlinge wie Marienkäfer, die Gespinstmotten zum Fressen gern haben.

Darüber hinaus können Sie eine große Plane unter Ihrem Baum ausbreiten und die kleinen Schädlinge mit dem Gartenschlauch entfernen. Sammeln Sie Raupen sowie Gespinste danach sorgfältig ein und entsorgen Sie diese über den Hausmüll. 

Woll- und Blattläuse

Der Saft von Trieben und Blättern ist genau das, was Blattläuse an den Apfelbaum lockt. Diese Schädlinge erkennen Sie bei einem genaueren Blick an Blattunterseiten und Blattstängeln. Oft sitzen die Läuse gut versteckt und saugen unbekümmert Pflanzensaft. 

Einem schwächeren Befall in der Anfangszeit können Sie begegnen, indem Sie die Läuse und kontaminiertes Laub absammeln und vernichten. Zeigen sich am Apfelbaum viele Blattläuse, sind weitere Maßnahmen notwendig. In einem separaten Ratgeber haben wir zahlreiche Tipps zur Bekämpfung von Blattläusen zusammengefasst. 

Wollläuse am Apfelbaum verhalten sich ganz ähnlich, gefährden die Gesundheit des Gewächses jedoch noch stärker. Das liegt daran, dass diese Laus beim Saugen ein Gift absondert, das dem betroffenen Baum zusätzlichen Schaden zufügt. Leider kommt es nicht selten vor, dass ein Apfelbaum Wollläuse hat, der Befall aber erst spät entdeckt wird.

Diese kleinen Schädlinge sind wahre Experten im Versteckspielen. Woran Sie sie abgesehen von den pelzigen Ablagerungen erkennen und was beim Bekämpfen hilft, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Beliebte Apfelsorten aus unserem Pflanzenshop

Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Cox Orange' Malus 'Cox Orange'
Cox Orange - Der edle Klassiker für LiebhaberMalus 'Cox Orange'Synonyme: Cox’s Orange Pippin, Cox Orangenrenette, Cox Orangen-Reinette, Cox Orange Renette, Russet Pippin, Verbesserte Muskatrenette, Cox’s Pomeranzen Pepping, Cox’s Orange Pepping, Cox’s Orange Reinette, Orange de Cox, Cox, Cox Narancs Renet, Coxova Reneta, Kemp’s Orange, Kempe’s Orange, Koksa Pomaranczowa, Koksova oranjeva reneta, Reinette Orange de Cox, Renet Coksa, Renet Cox Portocaliu, Renet Coxa, Renet Portocaliu, Reneta Coxa pomaranzowaHerkunft und GeschichteDie Cox Orange stammt ursprünglich aus England und wurde um 1825 von Richard Cox als Zufallssämling aus Ribston Pepping gezogen. Seit ihrer Einführung im 19. Jahrhundert gilt sie als eine der beliebtesten und aromatischsten Apfelsorten weltweit. Ihr feines, komplexes Aroma und die Vielseitigkeit machen sie bis heute zu einer begehrten Liebhabersorte.Wuchs und StandortDer Cox Orange wächst buschig, gut verzweigt und kompakt. Als Kleinstamm eignet er sich für kleinere Gärten und kann durch regelmäßigen Schnitt auf 3–4 Meter gehalten werden. Als Halbstamm erreicht er 4–6 Meter und ist damit auch für größere Gärten und Streuobstwiesen geeignet. Der jährliche Zuwachs liegt bei 50 bis 100 cm. Die Sorte bevorzugt sonnige, warme Standorte mit durchlässigem, nährstoffreichem Gartenboden – Staunässe sollte vermieden werden. Für windexponierte Lagen ist sie weniger geeignet.Blüte und BefruchtungIm April und Mai zeigt der Cox Orange schalenförmige, ungefüllte Blüten in Weiß mit rosafarbenen Blütenknospen. Die Blütezeit ist mittelfrüh und die Sorte ist diploid. Als wertvolle Bienenweide fördert sie die Artenvielfalt im Garten. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie rundlichen bis leicht flachen, mittelgroßen Früchte haben eine glatte, gelbe Schale mit roter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist aromatisch, süß-säuerlich und überzeugt durch sein feines, komplexes Aroma – ein echter Genussapfel. Die Früchte eignen sich hervorragend für den Frischverzehr, zum Backen, Kochen sowie zur Herstellung von Saft, Most und Cidre. Als Herbst- und Winterapfel überzeugt Cox Orange durch seine sehr gute Lagerfähigkeit: Die Genussreife erstreckt sich von Oktober bis März, sodass der feine Geschmack über viele Monate erhalten bleibt.Verwendung und VielseitigkeitOb als Tafelapfel, für die Küche, zum Backen oder für Most – Cox Orange ist vielseitig verwendbar und liefert regelmäßig gute Erträge. Sein feines Aroma macht ihn zu einer besonderen Bereicherung für jeden Garten.Pflanzung und PflegeDie Pflanzzeit ist ganzjährig möglich, besonders empfehlenswert sind Frühjahr und Herbst. Ein Pflanzabstand von mindestens 5 Metern zu anderen Obstbäumen sorgt für eine optimale Entwicklung. Cox Orange gilt als Liebhabersorte und ist vor allem für erfahrene Obstgärtner geeignet, da er empfindlich gegenüber Krankheiten ist und erhöhte Aufmerksamkeit bei der Pflege benötigt. Mit guter Standortwahl und regelmäßiger Pflege bleibt er jedoch vital und ertragreich.Besonderheiten und NaturnäheAls historische Sorte ist Cox Orange besonders bienen- und insektenfreundlich. Sein feines Aroma und die lange Lagerfähigkeit machen ihn zu einem echten Klassiker für Liebhaber und Raritätensammler.

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Durchschnittliche Bewertung von 4.8 von 5 Sternen

Apfel 'Baya®Marisa' Malus 'Baya®Marisa'
Farbintensiver Genuss mit außergewöhnlicher GesundheitMalus 'Baya®Marisa'Einzigartige FruchteigenschaftenDer Herbstapfel 'Baya®Marisa' ist eine moderne Kultursorte aus Deutschland, die durch ihr leuchtend rotes Fruchtfleisch und die intensiv rote Schale besticht. Die Farbe bleibt auch nach der Verarbeitung erhalten – ein echtes Highlight für Küche und Obstkorb. Verantwortlich für die Färbung ist der Pflanzenstoff Anthocyan, der antioxidativ wirkt und freie Radikale im Körper bindet. Geschmacklich überzeugt die Sorte mit einem aromatischen, süß-säuerlichen Profil und eignet sich hervorragend für den Frischverzehr, zum Backen und Kochen sowie zur Herstellung von Saft, Most, Cidre, Gelee, Marmelade und Mus.Wuchs und Standortansprüche'Baya®Marisa' wächst kompakt und gut verzweigt mit stabiler Krone. Je nach Schnitt eignet sie sich als Kleinstamm für kleinere Gärten oder als Halbstamm für Streuobstwiesen. Bevorzugt werden sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigem Gartenboden; Staunässe sollte vermieden werden. Die Sorte ist gut winterhart und entwickelt sich im Freiland zuverlässig und ertragreich. Blüte und BefruchtungIm Frühjahr, etwa von April bis Mai, zeigt 'Baya®Marisa' ihre schalenförmigen, ungefüllten Blüten in einem intensiven Rot. Diese außergewöhnliche Blütenfarbe macht die Sorte zu einem echten Blickfang im Garten und verleiht ihr einen hohen Zierwert. Gleichzeitig sind die Blüten eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Die Sorte besitzt eine mittelfrühe bis mittlere Blütezeit und ist diploid – damit eignet sie sich als gute Befruchtersorte für andere Apfelbäume. Weitere passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Ernte, Lagerung und VerwendungDie Erntezeit beginnt im September, und die Äpfel sind bis Januar genussreif. Die Lagerfähigkeit ist sehr gut, und der Ertrag hoch und regelmäßig. Die Früchte sind rundlich, mittelgroß und besitzen eine glatte, leuchtend rote Schale. Das intensiv rote Fruchtfleisch bleibt auch nach der Verarbeitung erhalten – ideal für kreative Rezepte und farbenfrohe Präsentationen.Gesundheit und Pflegeaufwand'Baya®Marisa' zählt zu den sehr gesunden und robusten Apfelsorten. Sie zeigt sich äußerst widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und ist damit besonders für Hobbygärtner und Gartenneulinge geeignet. Ein erhöhter Pflegeaufwand ist nicht notwendig, Pflanzenschutzmaßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich. Ihre gute Winterhärte und geringe Anfälligkeit machen sie zu einer zuverlässigen Wahl für verschiedenste Gartenstandorte.Pflanzempfehlung und VerwendungDie Pflanzung ist ganzjährig möglich, bevorzugt im Frühjahr oder Herbst. Der Pflanzabstand zu anderen Obstbäumen sollte mindestens fünf Meter betragen. Die Sorte eignet sich hervorragend für Hausgärten, Obstgärten, Schrebergärten und Streuobstwiesen. Als Bienenweide trägt sie zudem zur Förderung der Insektenvielfalt bei und ist auch für Allergiker interessant.

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Zwergapfel 'Alkmene' - Miniobst Malus 'Alkmene'
Zwergapfel ‘Alkmene’ – Miniobst für Kübel und kleine GärtenHerkunft und BesonderheitDie traditionsreiche Sorte ‘Alkmene’, gezüchtet um 1930 in Müncheberg, überzeugt mit feinem Aroma und Robustheit. In der Miniobst‑Variante bleibt sie besonders klein und eignet sich ideal für Kübel und kleine Flächen.Wuchs und StandortDer Baum wächst kompakt und aufrecht, mit einem Kronendurchmesser von nur ca. 1,5 m. Damit passt er perfekt auf Terrasse, Balkon oder in kleine Gärten. Ein Kübel ab etwa 40 l bietet optimale Bedingungen. Sonnige bis halbschattige Standorte mit humosem, nährstoffreichem Boden sind ideal, Staunässe sollte vermieden werden. Durch den platzsparenden Wuchs lässt sich Apfelgenuss auch auf engem Raum verwirklichen.Frucht und GeschmackDie Früchte sind goldgelb mit roter Deckfarbe, saftig und knackig. Der Geschmack ist aromatisch‑süß mit feiner Säure – ein Edelapfel mit Tradition, der trotz kompakter Baumgröße seine volle Qualität behält. Genussreife: September bis Oktober.Vorteile als MiniobstAls Miniobst bleibt ‘Alkmene’ dauerhaft klein und eignet sich ideal für Kübel, kleine Gärten, Terrassen und Balkone. Trotz des geringen Wuchses liefert er aromatische Früchte mit feinem Aroma und verbindet platzsparenden Wuchs mit großem Genuss. Robust, winterhart und pflegeleicht bringt er den Traum vom eigenen Apfel auch auf kleinstem Raum in Erfüllung.
Miniobst im Topf • 39,95 €*

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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Gerlinde' ® Malus 'Gerlinde' ®
Ein Apfel mit Charakter – Genuss trifft AnspruchMalus 'Gerlinde'Synonyme: Früher ElstarHerkunft und GeschichteDer Apfel 'Gerlinde' ist eine moderne Züchtung aus Deutschland und stammt aus der Bundesforschungsanstalt für gartenbauliche Pflanzenzüchtung in Ahrensburg. Entstanden ist er aus einer Kreuzung der beliebten Sorte 'Elstar' mit 'TSR 15 T3'. Die Züchtung wurde 1999 unter EU-Sortenschutz gestellt und gilt als geschützte Kultursorte. 'Gerlinde' verbindet den aromatischen Geschmack seines Elternteils mit einer verbesserten Robustheit und eignet sich besonders für den Anbau im Hausgarten oder in kleineren Obstgärten.Wuchs und StandortDer Wuchs von 'Gerlinde' ist kompakt und buschig, mit einer Stammhöhe, die sich im Alter nicht verändert. Als Kleinstamm eignet sich die Sorte hervorragend für kleinere Gärten, während sie als Halbstamm auch in Streuobstwiesen ihren Platz findet. Mit einer Wuchshöhe von bis zu sechs Metern und einer Breite von etwa fünf Metern bleibt der Baum dennoch gut kontrollierbar. Der jährliche Zuwachs liegt bei 50 bis 100 cm. Als Herzwurzler bevorzugt 'Gerlinde' einen sonnigen Standort mit durchlässigem, nährstoffreichem Gartenboden – Staunässe sollte vermieden werden.Blüte und BefruchtungIm April und Mai zeigt 'Gerlinde' eine schalenförmige, ungefüllte Blüte mit weißer Farbe und rosafarbenen Blütenknospen. Die Sorte ist eine wertvolle Bienenweide und blüht mittelspät bis spät. Als diploide Sorte benötigt sie passende Befruchtersorten für eine gute Fruchtbildung. Geeignete Befruchter sind unter anderem 'James Grieve', 'Alkmene' und 'Goldparmäne'. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie Früchte von 'Gerlinde' sind klein bis mittelgroß, rundlich und besitzen eine glatte Schale mit gelber Grundfarbe und intensiv roter Deckfarbe – oft als „Flammung“ oder „Backen“ bezeichnet. Das Fruchtfleisch ist feinzellig, mittelfest, sehr saftig und überzeugt mit einem süß-säuerlichen, aromatischen Geschmack, der stark an 'Elstar' erinnert. Die Sorte ist besonders knackig und eignet sich hervorragend für den Frischverzehr direkt vom Baum.Verwendung und Vielseitigkeit'Gerlinde' ist ein echter Allrounder: Ob als Tafelapfel, zum Backen und Kochen oder zur Herstellung von Saft, Most und Cidre – die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Die Genussreife beginnt im September und reicht bis in den November hinein. Die Früchte sind ab Ende August bis Mitte September pflückreif. Die Lagerfähigkeit ist begrenzt, im kühlen Naturlager bleiben die Äpfel etwa drei Monate frisch.Pflanzung und PflegeDie Pflanzung von 'Gerlinde' ist ganzjährig möglich, bevorzugt jedoch im Frühjahr oder Herbst. Ein Pflanzabstand von mindestens fünf Metern zu anderen Obstbäumen sollte eingehalten werden, um eine gute Entwicklung zu gewährleisten. Der Baum benötigt einen sonnigen, gut durchlüfteten Standort mit durchlässigem Gartenboden – Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Regelmäßiger Schnitt ist wichtig, um die Vitalität des Baumes zu erhalten und der Neigung zur Alternanz entgegenzuwirken. Besonders bei starkem Fruchtansatz empfiehlt sich ein gezieltes Auslichten, um die Fruchtgröße und Qualität zu verbessern. Bei ungünstiger Witterung kann die Sorte empfindlich auf Krankheiten wie Schorf reagieren – daher ist eine sorgfältige Pflege und gegebenenfalls gezielter Pflanzenschutz, wenn nötig empfehlenswert. Besonderheiten und NaturnäheAls Liebhabersorte mit historischem Bezug zur beliebten 'Elstar' bietet 'Gerlinde' eine geschmackliche Alternative mit besserer Gesundheit. Die Sorte ist insektenfreundlich und eine gute Bienenweide. Aufgrund ihrer Robustheit und Vielseitigkeit eignet sie sich besonders für Hausgärten, Schrebergärten und kleinere Obstwiesen. Die Früchte sind nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Beitrag zur naturnahen Gartengestaltung.

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Apfel 'Gravensteiner' Malus 'Gravensteiner'
Ein Apfel mit königlicher Geschichte und feinem AromaMalus 'Gravensteiner'Synonyme: Gravenstein, Gråsten æble, Grafenapfel, Grafensteiner, Blumencalvill, Sommerkönig, Paradiesapfel, Ernteapfel, Calville de Gravenstein, Pomme Gravenstein, Tom Harryman, Ohio Nonpareil, Sebastopol Gravenstein, Nova Scotia GravensteinHerkunft und GeschichteDer 'Gravensteiner' zählt zu den ältesten und beliebtesten Apfelsorten Europas. Seine Ursprünge liegen vermutlich in Schleswig-Holstein, nahe dem Schloss Gravenstein – einer dänischen Sommerresidenz. Bereits seit 1669 ist die Sorte in Dänemark und Norddeutschland bekannt und wurde von dort aus in die Ostseeküstenländer und ganz Mitteleuropa verbreitet. Als Zufallssämling entwickelte sich der Apfel zu einer Kultursorte mit großer Bedeutung. 2005 wurde der 'Gravensteiner' zur Nationalfrucht Dänemarks gekürt – ein Zeichen seiner kulturellen und kulinarischen Wertschätzung.Wuchs und StandortDer Baum wächst breitwüchsig und bildet im Alter eine ausladende Krone. Er eignet sich sowohl für kleinere Gärten als Kleinstamm als auch für Streuobstwiesen als Halbstamm. Die Stammhöhe bleibt im Alter gleich, die Wuchshöhe erreicht bis zu sechs Meter, die Breite etwa fünf Meter. Mit einem jährlichen Zuwachs von 50 bis 100 cm zeigt er sich vital. Als Herzwurzler ist er gut verankert und winterhart. Der 'Gravensteiner' bevorzugt sonnige, warme Standorte, die vor starkem Wind geschützt sind. Der Boden sollte durchlässig sein – Staunässe ist zu vermeiden.Blüte und BefruchtungIm April und Mai öffnet der 'Gravensteiner' seine schalenförmigen, weißen Blüten mit rosafarbenen Knospen. Die einfachen, ungefüllten Blüten sind eine wertvolle Bienenweide und fördern die Artenvielfalt im Garten. Die Sorte blüht früh bis zur mittelfrühen Blütezeit und ist triploid – das bedeutet, sie produziert unfruchtbare Pollen und eignet sich daher nicht als Befruchter für andere Apfelsorten. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie mittelgroßen bis großen, rundlichen Früchte zeigen eine gelbe Grundfarbe mit auffälligen roten Streifen. Die glatte Schale ist zart und duftet intensiv. Das Fruchtfleisch ist saftig, mürbe und fein strukturiert – ein typisches Merkmal dieser Sorte. Der Geschmack ist süß-säuerlich mit einer würzigen Note, besonders aromatisch bei voller Reife. Als Sommerapfel ist der 'Gravensteiner' früh erntereif – meist im August und September. Die Genussreife reicht bis Oktober oder November. Aufgrund seiner saftigen Textur ist er sehr druckempfindlich und sollte sorgfältig behandelt und nicht zu lange gelagert werden. Zudem gilt der 'Gravensteiner' als vergleichsweise gut verträglich für Apfelallergiker – ein weiterer Pluspunkt für empfindliche Genießer.Verwendung und VielseitigkeitDer 'Gravensteiner' ist ein echter Klassiker für den Frischverzehr und als Tafelapfel. Sein intensives Aroma macht ihn ideal für die Küche – ob zum Backen, Kochen oder zur Herstellung von Saft, Most und Cidre. Besonders beliebt ist er in naturnahen Gärten und Streuobstwiesen, wo er nicht nur geschmacklich, sondern auch ökologisch überzeugt.Pflanzung und PflegeDie Pflanzung ist ganzjährig möglich, bevorzugt jedoch im Frühjahr oder Herbst. Ein Pflanzabstand von mindestens fünf Metern zu anderen Obstbäumen sollte eingehalten werden. Die Sorte zeigt eine mittlere Gesundheit – sie ist anspruchsvoll und gelegentlich anfällig für Schorf und Obstbaumkrebs, besonders bei feuchten Böden. Für erfahrene Hobbygärtner und Liebhaber ist sie dennoch eine lohnende Wahl, wenn Standort und Pflege stimmen.Besonderheiten und NaturnäheAls historische Liebhabersorte mit königlichem Ursprung und einzigartigem Geschmack ist der 'Gravensteiner' ein echtes Highlight im Garten. Seine Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten, und seine Früchte bieten kulinarische Vielfalt. Die Kombination aus aromatischem Geschmack, früher Reife und kultureller Bedeutung macht ihn zu einem besonderen Apfel für Genießer und Traditionsliebhaber.

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Apfel 'Jonagold' Malus 'Jonagold'
Farben, Frucht und Fülle – ein Apfel für GenießerMalus 'Jonagold'Synonyme: Jonica, King, Jonagored, Rubinstar, Novajo, Red Jonaprince, Jomured, Wilmuta, Decosta, Klon 2291, Klon 2361, Klon 2381, Komet, Morren's Jonagored®, Morren's Jonagored SUPRA®, New Jonagold, Selektion Ley Herkunft und GeschichteDie Sorte 'Jonagold' wurde 1943 an der Cornell University in Geneva, New York, als Kreuzung aus 'Golden Delicious' und 'Jonathan' gezüchtet. Seit ihrer Einführung im Jahr 1968 zählt sie zu den weltweit bedeutendsten Apfelsorten. Besonders in Europa ist sie als Markt- und Exportapfel etabliert. Die zahlreichen Farbmutanten wie 'Jonagored' oder 'Rubinstar' machen sie auch optisch zu einem echten Hingucker. Als Kultursorte mit hoher Fruchtqualität und Lagerfähigkeit ist 'Jonagold' aus dem modernen Obstbau nicht mehr wegzudenken.Wuchs und StandortDer Apfelbaum wächst aufrecht und breitbuschig mit ausladender Krone. Die Stammhöhe bleibt im Alter gleich, wodurch sich 'Jonagold' sowohl als Kleinstamm für kleinere Gärten als auch als Halbstamm für Streuobstwiesen eignet. Mit einer Höhe von bis zu sechs Metern und einer Breite von fünf Metern benötigt er ausreichend Platz. Der jährliche Zuwachs liegt bei 50 bis 100 cm. Als Herzwurzler bevorzugt er durchlässige, nährstoffreiche Gartenböden und sollte vor Staunässe geschützt werden. Ein sonniger, warmer und windgeschützter Standort ist ideal für ein gesundes Wachstum und eine gute Fruchtentwicklung.Blüte und BefruchtungIm April und Mai zeigt 'Jonagold' seine schalenförmigen, weiß-rosafarbenen Blüten, die eine wertvolle Bienenweide darstellen. Die Blüten sind einfach und ungefüllt und locken zahlreiche Insekten an. Als triploide Sorte produziert 'Jonagold' keinen fruchtbaren Pollen und kann andere Apfelsorten nicht befruchten. Für eine erfolgreiche Fruchtbildung sind daher zwei andere, kompatible Apfelsorten notwendig. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Pflanzung und PflegeDie Pflanzung ist ganzjährig möglich, besonders empfehlenswert sind Frühjahr und Herbst. Ein Pflanzabstand von mindestens fünf Metern zu anderen Obstbäumen sorgt für eine optimale Entwicklung. Regelmäßiger Schnitt hilft, die Baumhöhe auf 4–6 Meter zu begrenzen und fördert die Fruchtbildung. 'Jonagold' gilt als Liebhabersorte und ist vor allem für erfahrene Obstgärtner geeignet, da er erhöhte Standortansprüche hat und eine sorgfältige Pflege benötigt. Pflanzenschutzmaßnahmen sind empfehlenswert, um die Vitalität zu erhalten. Für eine erfolgreiche Kultur sind sonnige, warme und windgeschützte Lagen entscheidend.Besonderheiten und NaturnäheAls Edelapfel mit aromatischem Profil ist 'Jonagold' besonders für Liebhaber und Raritätensammler interessant. Seine historische Bedeutung als Weltmarktsorte und seine Eignung für die Mostherstellung machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil im Obstgarten. Die Blüten sind zudem eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Mit seiner auffälligen Fruchtschale und dem intensiven Geschmack ist er nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Beitrag zur naturnahen Gartengestaltung.

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Apfel 'Roter Boskoop' Malus 'Roter Boskoop'
Kraftvoller Klassiker für Küche und KellerMalus 'Roter Boskoop'Synonyme: Schöner aus Boskoop, Boskop, Renette von Montfort, Schöner von BoskoopHerkunft und GeschichteDer 'Rote Boskoop' ist eine Knospenmutation des bekannten „Schönen aus Boskoop“, die 1923 im Rheinland entdeckt wurde. Ursprünglich geht die Sorte auf einen Zufallssämling zurück, den der holländische Obstzüchter Kornelis Johannes Wilhelm Ottolander um 1856 in Boskoop fand. Seit 1863 ist der Boskoop eine Standardsorte im europäischen Obstbau. Der Rote Boskoop unterscheidet sich von der Ursprungsform vor allem durch seine leuchtend rote Deckfarbe, während Geschmack und Eigenschaften identisch sind.Wuchs und StandortDer Baum wächst breitwüchsig und erreicht bis zu 6 Meter Höhe und 5 Meter Breite. Mit einem jährlichen Zuwachs von 50 bis 100 cm und seinem kräftigen Herzwurzelsystem eignet er sich für sonnige bis halbschattige Standorte. Der Boden sollte durchlässig sein, Staunässe ist zu vermeiden. Die Sorte ist gut winterhart und gedeiht auch in Streuobstwiesen und Obstgärten.Blüte und BefruchtungDie Blüte erscheint im April und Mai mit schalenförmigen, weißen Blüten aus rosafarbenen Knospen. Der Rote Boskoop blüht mittelfrüh bis mittel und ist triploid. Das bedeutet, dass er selbst keine anderen Apfelsorten befruchten kann und zur eigenen Befruchtung auf andere Sorten angewiesen ist. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie großen, rundlichen Früchte besitzen eine grün‑gelbe Grundfarbe mit einer leuchtend roten bis dunkelroten, oft marmorierten Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist fest und saftig, mit einem erfrischend süß‑säuerlichen Aroma und kräftiger Würze. Geerntet wird im Oktober, die Genussreife beginnt im November und reicht bis April. Damit zählt der Rote Boskoop zu den klassischen Winteräpfeln mit sehr guter Lagerfähigkeit und unverwechselbar intensivem Geschmack.Verwendung und Vielseitigkeit Der Rote Boskoop ist ein echter Allrounder in der Küche. Er eignet sich hervorragend zum Backen und Kochen, für Bratäpfel, Apfelmus und Kompott. Sein intensives Aroma macht ihn zu einer beliebten Wahl für Kuchen, Pfannkuchen und herzhafte Gerichte. Auch für die Herstellung von Saft, Most und Apfelwein ist er bestens geeignet. Frisch verzehrt ist er ein säuerlicher Genuss, der besonders Liebhaber kräftiger Äpfel begeistert. Pflege und GesundheitDie Gesundheit wird als gut eingestuft. Der Baum ist insgesamt robust und widerstandsfähig gegen viele Krankheiten. Eine gute Belüftung durch regelmäßigen Schnitt ist empfehlenswert. Der Ertrag ist mittel bis hoch, jedoch schwankend und neigt zur Alternanz. Für Hobbygärtner ist die Sorte dennoch gut geeignet. Besonderheiten und NaturnäheDer Rote Boskoop ist eine altbewährte Sorte mit besonderer Bedeutung für Allergiker, da er von vielen Menschen mit Apfelallergie besser vertragen wird. Seine Blüten sind eine wertvolle Bienenweide, und seine kräftige Aromatik macht ihn zu einem Klassiker unter den Winteräpfeln.

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Apfel 'Santana' ® Malus 'Santana' ®
Herbstgenuss mit besonderer VerträglichkeitMalus 'Santana'Synonyme: Allergikerapfel SantanaHerkunft und GeschichteDer Apfel 'Santana' stammt aus den Niederlanden und ist seit 1996 im Handel erhältlich. Er wurde gezielt gezüchtet, um eine Resistenz gegen Schorf zu besitzen und zugleich für Apfelallergiker besser verträglich zu sein. Mit seinem würzigen, süß-säuerlichen Aroma erinnert er geschmacklich an den beliebten 'Elstar', gilt jedoch als eigenständige Kultursorte mit besonderem gesundheitlichem Vorteil.Wuchs und Standort'Santana' wächst kompakt, gut verzweigt und breitwüchsig. Als Kleinstamm eignet er sich für kleinere Gärten, wo er durch regelmäßigen Schnitt auf drei bis vier Meter Höhe gehalten werden kann. Als Halbstamm erreicht er vier bis fünf Meter und ist damit ideal für größere Gärten und Streuobstwiesen. Im Alter wird der Baum bis zu fünf Meter hoch und vier Meter breit, mit einem jährlichen Zuwachs von 40 bis 80 Zentimetern. Sein Herzwurzelsystem bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigem Gartenboden, wobei Staunässe vermieden werden sollte.Blüte und BefruchtungDie Blüte erscheint im April und Mai mit schalenförmigen, einfachen Blüten in Weiß, die aus rosafarbenen Knospen hervorgehen. Als Bienenweide bietet 'Santana' reichlich Nahrung für Insekten. Er blüht zur mittleren Zeit und ist diploid, wodurch er ein guter Pollenspender für andere Apfelsorten ist. Für einen sicheren Fruchtansatz benötigt er passende Befruchtersorten. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie mittelgroßen, rundlichen Früchte zeigen eine gelb-grüne Grundfarbe, die sich auf der Sonnenseite intensiv karminrot bis leuchtend rot färbt. Das Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch, mit einem süß-säuerlichen, fruchtig-frischen Geschmack, der mild und zugleich würzig wirkt. Geerntet wird im September und Oktober, die Genussreife reicht von Oktober bis Dezember. Der Ertrag ist hoch und regelmäßig, wodurch 'Santana' zuverlässig Freude im Garten bereitet.Verwendung und Vielseitigkeit'Santana' eignet sich hervorragend als Tafelapfel für den Frischverzehr. Sein ausgewogenes Aroma macht ihn zudem ideal für die Küche: ob beim Backen, für Kompott oder in aromatischem Mus – er verleiht den Speisen eine besondere Note. Darüber hinaus ist er bestens geeignet für die Herstellung von Saft, Most und Cidre, wodurch er den Herbst kulinarisch bereichert.Pflege und GesundheitDie Gesundheit des Apfelbaums 'Santana' wird als sehr gut eingestuft. Er ist ausgesprochen robust und zeigt kaum Anfälligkeit für Krankheiten wie Schorf oder Mehltau. Damit gehört er zu den gesunden, robusten Apfelsorten, die sich besonders für Hobbygärtner und Gartenneulinge eignen. Er ist ideal für Hausgärten, Schrebergärten und Streuobstwiesen und gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Seine Pflege gilt insgesamt als unkompliziert und wenig aufwendig.Besonderheiten und Naturnähe'Santana' ist nicht nur eine moderne, robuste Sorte, sondern auch eine wertvolle Bienenweide. Seine Blüten bieten reichlich Nahrung für Insekten, während die Früchte durch ihre attraktive Optik und ihr intensives Aroma begeistern. Besonders hervorzuheben ist sein sehr geringes Allergiepotenzial: viele Apfelallergiker vertragen 'Santana' deutlich besser als andere Sorten. Dennoch sollte der Verzehr bei bestehender Apfelallergie vorsichtig ausprobiert und im Zweifel ärztlich abgesprochen werden.

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Apfel 'Topaz' ® Malus 'Topaz' ®
Ein Edelstein für Herbst und WinterMalus 'Topaz' ® Herkunft und GeschichteAus Tschechien stammt der Apfel 'Topaz' ®, eine moderne Kultursorte mit bemerkenswerter Geschichte. Bekannt wurde er nicht nur durch seinen aromatischen Geschmack, sondern auch als allergikerfreundliche Sorte, die vielen Menschen den Apfelgenuss zurückgegeben hat. Da er nur geringe Mengen des Apfel-Allergens Mal d1 enthält, können ihn zahlreiche Apfelallergiker besser vertragen – auch wenn die persönliche Empfindlichkeit unterschiedlich sein kann. So vereint der 'Topaz' ® Genuss und Besonderheit und hat sich rasch einen festen Platz in Obstgärten und Hausgärten erobert.Wuchs und StandortDer Baum wächst kompakt und breitbuschig mit einer locker verzweigten Krone. Er erreicht bis zu sechs Meter Höhe und fünf Meter Breite und eignet sich sowohl als Kleinstamm für kleinere Gärten als auch als Halbstamm für Streuobstwiesen. Mit einem jährlichen Zuwachs von 50 bis 100 Zentimetern und einem Herzwurzelsystem bevorzugt er sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigem Gartenboden, wobei Staunässe vermieden werden sollte.Blüte und BefruchtungIm April und Mai öffnen sich schalenförmige, einfache Blüten aus rosafarbenen Knospen, die sich weiß entfalten und reichlich Nahrung für Bienen bieten. Der 'Topaz' ® blüht in der mittleren bis mittelspäten Blütezeit und ist diploid, wodurch er selbst als guter Pollenspender gilt. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie mittelgroßen bis großen Früchte sind rundlich bis leicht abgeflacht und zeigen eine gelbe Grundfarbe mit roter Streifung oder marmorierter Deckfarbe. Ihr Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch mit einem ausgewogenen süß-säuerlichen Geschmack, der an den beliebten 'Elstar' ® erinnert. Geerntet wird im Oktober, die Genussreife reicht von Oktober bis März. Als Herbst- und Winterapfel ist er sehr gut lagerfähig und liefert über Monate hinweg frischen Genuss.Verwendung und VielseitigkeitDer 'Topaz' ® ist ein vielseitiger Apfel, der sowohl frisch vom Baum genossen als auch verarbeitet werden kann. Er eignet sich hervorragend für den Frischverzehr, für Desserts wie Kuchen oder Obstsalat, ebenso für Apfelmus und Saft. Auch zur Herstellung von Most und Cidre ist er bestens geeignet. Mit seinem hohen und regelmäßigen Ertrag, der durch angepassten Schnitt stabil gehalten werden kann, ist er eine wertvolle Sorte für Hausgärten und Streuobstwiesen.Pflege und GesundheitDer 'Topaz' ® wird als Sorte mit guter Gesundheit eingestuft. Insgesamt zeigt er sich robust und zuverlässig. Besonders bekannt ist seine Schorfresistenz, die ihn zu einer beliebten Wahl für Hausgärten und Streuobstwiesen macht. Für Hobbygärtner und Gartenneulinge ist er eine gute Wahl, da er mit überschaubarem Pflegeaufwand über viele Jahre hinweg aromatische Früchte liefert.Besonderheiten und NaturnäheDer 'Topaz' ® gilt als allergikerfreundliche Sorte und ist damit eine Besonderheit unter den modernen Apfelsorten. Seine Blüten sind eine wertvolle Bienenweide und tragen zur Förderung der Artenvielfalt bei. Mit seiner guten Lagerfähigkeit und seinem charaktervollen Geschmack verbindet er Naturerlebnis mit kulinarischem Genuss und ist sowohl für Liebhaber als auch für Gartenneulinge eine Bereicherung.

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Zwergapfel 'Baya®Marisa' - Miniobst Malus 'Baya®Marisa'
Zwergapfel ‘Baya®Marisa’ – Miniobst für Kübel und TerrasseHerkunft und BesonderheitDie Sorte ‘Baya®Marisa’ ist eine moderne Züchtung mit auffallend rotem Fruchtfleisch – eine echte Rarität unter den Äpfeln. Sie verbindet dekorative Optik mit aromatischem Geschmack und eignet sich in der Miniobst‑Variante ideal für kleine Flächen und die Kultur im Kübel.Wuchs und StandortDer Baum bleibt kompakt und klein, mit einem Kronendurchmesser von nur ca. 1,5 m. Damit passt er hervorragend auf Terrasse, Balkon oder in Hausgärten. Ein Kübel ab etwa 40 l bietet optimale Bedingungen. Sonnige bis halbschattige Standorte mit humosem, nährstoffreichem Boden sind ideal, Staunässe sollte vermieden werden. Durch den platzsparenden Wuchs lässt sich Apfelgenuss auch auf engem Raum verwirklichen.Frucht und GeschmackDie Früchte sind leuchtend rot und besitzen ein dekoratives, rot durchzogenes Fruchtfleisch. Ihr Geschmack ist aromatisch‑süß mit feiner Säure – ein besonderer Genuss, der sich deutlich von klassischen Apfelsorten abhebt. Trotz der kompakten Baumgröße überzeugt ‘Baya®Marisa’ mit hoher Fruchtqualität. Genussreife: September bis Oktober.Vorteile als MiniobstAls Miniobst bleibt ‘Baya®Marisa’ dauerhaft klein und eignet sich ideal für Kübel, Terrassen und kleine Gärten. Trotz des geringen Wuchses liefert er aromatische Früchte mit auffallend rotem Fruchtfleisch und verbindet platzsparenden Wuchs mit großem Genuss. Robust und pflegeleicht bringt er den Traum vom eigenen Apfel auch auf kleinstem Raum in Erfüllung – und sorgt zusätzlich für eine attraktive Bienenweide im Garten.
Miniobst im Topf • 42,95 €*

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