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Garten-Tipp

Apfelbäume pflanzen und pflegen

Erfahren Sie, wie Sie Apfelbäume richtig pflanzen, den idealen Standort wählen und mit der richtigen Pflege für gesunde Bäume und reiche Ernte sorgen. Plus: Tipps zu Krankheiten und Schädlingen.
Apfelbäume pflanzen und pflegen Apfelbaum-HQ

Wie Ihr Apfelbaum von Anfang an gesund wächst und leckere Früchte ausbildet

Apfelbaum pflanzen: Zeitpunkt, Abstand und Standort

In einem großen Garten mit ausreichend Platz für Obstbäume darf der Apfelbaum (Malus) natürlich nicht fehlen. Und ist auch bei Ihnen die Wahl auf das wohl beliebteste Obst der Deutschen gefallen, möchten Sie sicherlich bald selbst einen Apfelbaum pflanzen, um schon im nächsten Jahr ernten zu können.

Damit das Vorhaben gelingt, ist es hilfreich die wichtigsten Aspekte rund um die Pflanzung und Pflege Ihres neuen Baumes zu kennen. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt!

Wann Apfelbaum pflanzen?

Wann Sie Ihren Apfelbaum pflanzen sollten, können wir nur unter Angabe eines gewissen Zeitraumes beantworten. So empfiehlt sich die Pflanzung zwischen Anfang November und Anfang April. Fällt die Wahl auf den späten Herbst, kann der Baum bis zum Winter gut anwachsen und im nächsten Frühling bereits kräftig austreiben.

Es ist aber auch möglich, das Apfelbaum Pflanzen auf das Frühjahr zu verlegen. Achten Sie dabei auf eine zeitige Pflanzung noch vor der Blüte, um dem Gewächs keinen zu großen Stress zuzumuten.

Zieht zur ausgewählten Pflanzzeit ein Apfelbaum in Ihren Garten ein, platzieren Sie ihn in einem Pflanzloch, das in etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist und füllen es anschließend mit einem Erde-Kompost-Mix auf.

Nach dem Apfelbaum Pflanzen ist es notwendig, das Gewächs gut anzugießen. Das Gießwasser verschließt beim Durchfließen der Bodenschichten eventuelle Luftkammern im Wurzelbereich und fördert so ein gesundes Anwachsen des Baums.



Übrigens:

Wenn Sie einen Apfelbaum einpflanzen, setzen Sie ihn nicht tiefer in die Erde, als er es bislang gewohnt ist. Dies könnte das Wachstum negativ beeinträchtigen und ebenfalls der Gesundheit des Baums abträglich sein.

Welcher Pflanzabstand gilt bei Apfelbäumen? 

Möchten Sie Ihren Apfelbaum richtig pflanzen, ist ausreichend Raum zur Entfaltung wichtig. Als Faustregel gilt hierbei, dass ein Hochstamm etwa 50 Quadratmeter für sich beansprucht, ein Halbstamm hingegen nur knapp 30 Quadratmeter. Bedenken Sie, dass der Apfelbaum im Garten eine recht große Krone ausbilden und dementsprechend viel Schatten werfen kann. Sollten sich Beete in der Nähe befinden, prüfen Sie, ob diese später noch genügend Sonnenlicht abbekommen.

Stellen Sie sicher, dass eine geeignete Befruchtersorte maximal 50 Meter weit entfernt steht. Wenn Sie einen Apfelbaum kaufen möchten, finden Sie bei uns zueinander passende Sorten, wie zum Beispiel 'Goldparmäne' und 'Alkmene'.

Achtung: 

Beim Apfelbaum Pflanzen einen Abstand einzuhalten, ist auch in Bezug auf die Befruchtung von Bedeutung. Hier darf die Distanz zwischen einem Baum und seinem Befruchter jedoch nicht zu groß sein.

Welches sind der ideale Boden und Standort für Apfelbäume?

Wählen Sie für Ihren Apfelbaum einen Standort, an dem er ausreichend Sonnenlicht erhält. Sonnige bis halbschattige Plätze sind ideal, denn dort kann der Baum viele Blüten und später Früchte ausbilden. Spätfröste sollte der Baum aufgrund seiner Empfindlichkeit nicht ertragen müssen.

Der ideale Standort für den Apfelbaum zeichnet sich außerdem durch einen

  • tiefgründigen,
  • leicht sauren,
  • humosen und nährstoffreichen

Boden aus. Staunässe mag der Apfelbaum so gar nicht, weshalb Sie dichte Böden vor der Pflanzung auflockern und optimieren sollten.

Welche Gewächse eignen sich, um den Apfelbaum zu unterpflanzen? 

Oft heißt es, dass eine Unterpflanzung beim Apfelbaum eher schwierig ist. Mit der richtigen Pflanzenauswahl kann dieses Projekt allerdings sehr wohl gelingen und den Baum sogar unterstützen.

Welche Pflanzen unterm Apfelbaum wachsen sollten, wird von deren Charakter und den Bedürfnissen des Apfelbaums bestimmt. Die Gewächse sollten nicht zu stark zehren und keinen hohen Wasserverbrauch aufweisen. Sonst nämlich könnten sie dem Baum die Versorgung erschweren. Wichtig ist zudem, dass Gewächse für die Unterpflanzung nicht zu tief wurzeln, denn der Apfelbaum wurzelt selbst recht flach.

Für eine Unterpflanzung des Apfelbaums kommen unter anderem diese in Betracht:

  • Johannisbeersträucher: Sie sollen sogar Wühlmäuse fernhalten können
  • Kapuzinerkresse und Rhabarber: Sie liefern Lebendmulch
  • Akelei und Ringelblume: Sie locken Insekten an und fördern die Bestäubung 

Prinzipiell können Sie auch bei den mehrjährigen Stauden nach Sorten suchen, die Ihnen unter dem Apfelbaum gut gefallen könnten. Achten Sie darauf, dass diese dem Baum keine Konkurrenz machen und Ihnen das Pflücken nicht erschweren.

Apfelbaum pflegen: Düngen, Schneiden und Überwintern

Damit er Jahr für Jahr viele Blüten und leckere Früchte ausbildet, müssen Sie Ihren Apfelbaum pflegen. Von der fachgerechten Versorgung mit Nährstoffen und Wasser bis hin zum passenden Schnitt zeigen wir Ihnen alles, was Ihr Apfelbaum im Frühling, Sommer, Herbst und Winter benötigt.

Apfelbaum gießen: Wann und wie?

Der Apfelbaum bildet sehr viele Feinwurzeln aus, die ihn gut mit Feuchtigkeit versorgen. Für gewöhnlich genügt daher das im Boden gespeicherte Regenwasser. Es kann jedoch sein, dass Ihr Apfelbaum im Sommer bei langen Dürreperioden zusätzliche Flüssigkeit braucht. Gießen Sie den Bereich rund um den Stamm alle drei Tage gleichmäßig, vermeiden Sie Staunässe.

Apfelbaum düngen: Wann und womit?

Im Rahmen der Apfelbaum Pflege spielt auch die Nährstoffversorgung eine bedeutende Rolle. Hier müssen Sie keine Wunder vollbringen, sondern lediglich einer recht unkomplizierten Routine folgen. Apfelbäume düngen Sie am besten im frühen Frühling mit natürlichem Dünger (z.B. Hornspänen) oder einem speziellen Dünger für Obstgehölze.

Ferner weiß es Ihr Baum zu schätzen, wenn Sie später im Jahr rund um die Baumscheibe Kompost in die Erde einarbeiten. Nehmen Sie diese Arbeit nicht zu spät vor: kurz vor dem Winter sind Nährstoffgaben tabu, um kein unnötiges Wachstum anzuregen.

Zusatz zum Thema Düngen:

Haben Sie schon einmal von der sogenannten „Glasigkeit“ gehört? Hier weisen die Äpfel durchscheinende Stellen im Fruchtfleisch auf. Dies ist nicht gefährlich für Sie oder den Apfel, deutet aber auf eine Entgleisung des Stoffwechsels hin, die durch zu starkes Düngen entstehen kann.

Apfelbaum schneiden: Wann und wie?

Zur Pflege beim Apfelbaum gehört auch ein regelmäßiger Schnitt. Wie genau Sie dabei vorgehen und wann Sie den Apfelbaum schneiden müssen, ist abhängig von der Jahreszeit und dem Ziel, das mit dem Beschnitt erreicht werden soll.

So gibt es beim Apfelbäume Schneiden drei Varianten:

  1. den Pflanzschnitt, den Sie gleich nach der Pflanzung durchführen
  2. den Auslichtungsschnitt im frühen Sommer nach der Blüte
  3. das Ausdünnen und Beschneiden eines sehr stark wachsenden oder tragenden Baums, wenn die Äpfel etwa die Größe von Walnüssen erreicht haben

Diese drei Schnittarten können die Gesundheit sowie Form Ihres Baums und die Qualität seiner Früchte sehr positiv beeinflussen. Weitere Details und konkrete Tipps zum Apfelbaum Schneiden finden Sie in unserem gesonderten Ratgeber.

Apfelbaum überwintern

Für gewöhnlich geht es dem Apfelbaum im Winter in Mitteleuropa sehr gut. Dies gilt besonders für gesunde und ausgewachsene Bäume, die durchaus bis zu -25°C aushalten können. Anders sieht das jedoch unter Umständen aus, wenn der Baum …

  • … noch sehr jung ist.
  • … zu spät gepflanzt wurde.
  • … falsch beschnitten wurde.
  • … durch Erkrankungen geschwächt ist.
  • … im Topf kultiviert wird.

Möchten Sie einen Apfelbaum im Topf überwintern, besteht die Gefahr, dass der Wurzelballen erfriert. Dies liegt an der vergleichsweise ungeschützten Lage im Kübel, weswegen Sie hier für zusätzlichen Schutz sorgen sollten.

Umwickeln Sie den Topf mit einem passenden Thermovlies und stellen Sie ihn auf eine Styroporplatte, bewahrt dies den Wurzelballen in der Regel vor dem Durchfrieren.

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

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Äpfel ernten: Wann und wie?

Eine Orientierungshilfe, wann die Apfelernte bei Ihrer ausgewählten Sorte beginnen kann, finden Sie bei uns in den detaillierten Pflanzen-Steckbriefen.

Reif ist der Apfel, wenn er sich ohne großen Zug vom Baum löst und seine Schale die gewünschte Färbung erreicht hat. Lageräpfel können (und sollten) Sie schon ein wenig vor der Reife vom Baum nehmen, da sie dann haltbarer sind.

Extra-Tipp:

Manchmal kann es schwer sein, alle Äpfel zu pflücken. Gerade bei großen Bäumen sollten Sie sich daher Hilfsmittel wie spezielle Apfelpflücker besorgen. Nutzen Sie eine Leiter für die Ernte, achten Sie dabei stets auf größte Sicherheit und nehmen Sie die Arbeit lieber zu zweit vor.

Verbreitete Apfelbaum Krankheiten

Natürlich können auch Krankheiten Ihrem Apfelbaum das Leben schwer machen. Insbesondere Pilze verursachen eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome, die Sie im besten Fall bereits vor der Pflanzung kennen sollten. Wir zeigen Ihnen die drei wichtigsten.

Mehltau

Mehltau am Apfelbaum ist recht gefürchtet. Ihm beugen Sie vor, indem Sie Ihren Apfelbaum richtig schneiden und eventuelle Wunden fachgerecht versorgen. So kann der Pilz weniger wahrscheinlich in den Baum eindringen. Wie Sie Mehltau erkennen und bekämpfen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Pilzkrankheiten

Abgesehen vom Mehltau gibt es einige weitere Erkrankungen am Apfelbaum, die auf einen Pilz als Ursache zurückzuführen sind. Die zügige Ausbreitung mancher Pilze erfordert ein rasches Eingreifen. So können

  • Apfelschorf,
  • Rußfleckenkrankheit
  • und die Monilia-Fruchtfäule

als Krankheiten am Apfelbaum auftauchen. Entfernen Sie betroffene Pflanzenteile und entsorgen Sie diese niemals auf dem Kompost. Dort könnte sich der Pilz sonst weiter vermehren und den Apfelbaum oder andere Gewächse erneut befallen.

Gut zu wissen:

Bei der Rußfleckenkrankheit, die durch „Gloeodes pomigena“ verursacht wird, findet sich ein dunkler Pilzrasen auf der Apfelhaut. Diesen sollten Sie sorgfältig abwaschen, die Frucht selbst bleibt aber weiterhin genießbar.

Obstbaumkrebs

Eine weitere Pilzerkrankung ist der Obstbaumkrebs, der am Apfelbaum durch den Pustelpilz „Neonectria ditissima“ ausgelöst wird. Der Pilz dringt durch Verletzungen in den Baum ein und lässt Läsionen an Stamm und Ästen entstehen. Im fortgeschritteneren Stadium erkennen Sie den Apfelbaum Krebs anhand wulstiger Wucherungen.

Die Bekämpfung des Obstbaumkrebses beschränkt sich nicht nur auf einen korrekten Schnitt. Zusätzlich können Sie weitere Maßnahmen ergreifen, die besonders der Vorbeugung dienen. Wie das funktioniert und welche Folgen der Obstbaumkrebs haben kann, zeigen wir Ihnen hier.

Häufige Apfelbaum Schädlinge

Äpfel schmecken nicht nur uns Menschen. Einige Schädlinge lieben den Apfelbaum ebenfalls und befallen sowohl Blätter und Triebe als auch die Früchte. Da Insekten und Co. Ihrem Baum über kurz oder lang schaden und das Risiko erhöhen, dass Ihr Apfelbaum unter Mehltau oder einer anderen Pilzkrankheiten leidet, ist eine rechtzeitige Bekämpfung sinnvoll.

Raupen

Raupen im Apfelbaum machen Ihnen die Ernte streitig? In diesem Fall sollten Sie rasch aktiv werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Zurückzuführen ist die Anwesenheit von Raupen für gewöhnlich auf Fluginsekten, die sich Gewächse als Ablageplatz für ihre Eier suchen.

Finden Sie an Ihrem Apfelbaum Raupen, könnte es sich um jene des Apfelwicklers handeln. Wie Sie diesem Plagegeist begegnen und vorbeugen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ameisen

Ameisen am Apfelbaum sind eine vergleichsweise seltene Erscheinung. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um einen direkten Befall des Baumes selbst, weshalb Sie die Situation unbedingt näher untersuchen sollten.

Wandern Ameisen den Apfelbaum hinauf, könnte dies auf einen Befall mit Blattläusen hinweisen, die von Ameisen gerne als Honigtauspender genutzt werden.

Zeigt sich ein solcher Befall nicht und ist der Apfelbaum klein, sollten Sie das Ameisenproblem in Angriff nehmen. Verschiedene Hausmittel, die die Ameisen mit Duft in die Irre führen, können beim Umleiten der Tierchen helfen. Möchten Sie anderweitig vorgehen, bietet sich dieser Leimring an.

Gespinstmotte

Lässt sich auf Ihrem Apfelbaum die Gespinstmotte nieder und legt dort ihre Eier, geschieht dies normalerweise unbemerkt. Die kleinen Larven schlüpfen und verursachen im weiteren Verlauf großen Schaden am Blattwerk des Baums. Dadurch kann die Gespinstmotte einem Apfelbaum erheblichen Schaden zufügen, schließlich sind intakte Blätter für dessen Vitalität unverzichtbar. 

Ist ein Befall mit Gespinstmottenlarven schon etwas weiter fortgeschritten, finden Sie zwischen den Zweigen die typischen, weißen Gespinste, die sich bei großen Populationen nicht mehr übersehen lassen. Spätestens jetzt gilt es, den Mottenlarven so schnell wie möglich Einhalt zu gebieten.

Mit räuberischen Insekten kann ein früher Befall eingedämmt werden. Auch schützt ein naturnah gestalteter Garten, denn dort tummeln sich allerhand Nützlinge wie Marienkäfer, die Gespinstmotten zum Fressen gern haben.

Darüber hinaus können Sie eine große Plane unter Ihrem Baum ausbreiten und die kleinen Schädlinge mit dem Gartenschlauch entfernen. Sammeln Sie Raupen sowie Gespinste danach sorgfältig ein und entsorgen Sie diese über den Hausmüll. 

Woll- und Blattläuse

Der Saft von Trieben und Blättern ist genau das, was Blattläuse an den Apfelbaum lockt. Diese Schädlinge erkennen Sie bei einem genaueren Blick an Blattunterseiten und Blattstängeln. Oft sitzen die Läuse gut versteckt und saugen unbekümmert Pflanzensaft. 

Einem schwächeren Befall in der Anfangszeit können Sie begegnen, indem Sie die Läuse und kontaminiertes Laub absammeln und vernichten. Zeigen sich am Apfelbaum viele Blattläuse, sind weitere Maßnahmen notwendig. In einem separaten Ratgeber haben wir zahlreiche Tipps zur Bekämpfung von Blattläusen zusammengefasst. 

Wollläuse am Apfelbaum verhalten sich ganz ähnlich, gefährden die Gesundheit des Gewächses jedoch noch stärker. Das liegt daran, dass diese Laus beim Saugen ein Gift absondert, das dem betroffenen Baum zusätzlichen Schaden zufügt. Leider kommt es nicht selten vor, dass ein Apfelbaum Wollläuse hat, der Befall aber erst spät entdeckt wird.

Diese kleinen Schädlinge sind wahre Experten im Versteckspielen. Woran Sie sie abgesehen von den pelzigen Ablagerungen erkennen und was beim Bekämpfen hilft, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Beliebte Apfelsorten aus unserem Pflanzenshop

Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 4.8 von 5 Sternen

Apfel 'Baya®Marisa' Malus 'Baya®Marisa'
Farbintensiver Genuss mit außergewöhnlicher GesundheitMalus 'Baya®Marisa'Einzigartige FruchteigenschaftenDer Herbstapfel 'Baya®Marisa' ist eine moderne Kultursorte aus Deutschland, die durch ihr leuchtend rotes Fruchtfleisch und die intensiv rote Schale besticht. Die Farbe bleibt auch nach der Verarbeitung erhalten – ein echtes Highlight für Küche und Obstkorb. Verantwortlich für die Färbung ist der Pflanzenstoff Anthocyan, der antioxidativ wirkt und freie Radikale im Körper bindet. Geschmacklich überzeugt die Sorte mit einem aromatischen, süß-säuerlichen Profil und eignet sich hervorragend für den Frischverzehr, zum Backen und Kochen sowie zur Herstellung von Saft, Most, Cidre, Gelee, Marmelade und Mus.Wuchs und Standortansprüche'Baya®Marisa' wächst kompakt und gut verzweigt mit stabiler Krone. Je nach Schnitt eignet sie sich als Kleinstamm für kleinere Gärten oder als Halbstamm für Streuobstwiesen. Bevorzugt werden sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigem Gartenboden; Staunässe sollte vermieden werden. Die Sorte ist gut winterhart und entwickelt sich im Freiland zuverlässig und ertragreich. Blüte und BefruchtungIm Frühjahr, etwa von April bis Mai, zeigt 'Baya®Marisa' ihre schalenförmigen, ungefüllten Blüten in einem intensiven Rot. Diese außergewöhnliche Blütenfarbe macht die Sorte zu einem echten Blickfang im Garten und verleiht ihr einen hohen Zierwert. Gleichzeitig sind die Blüten eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Die Sorte besitzt eine mittelfrühe bis mittlere Blütezeit und ist diploid – damit eignet sie sich als gute Befruchtersorte für andere Apfelbäume. Weitere passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Ernte, Lagerung und VerwendungDie Erntezeit beginnt im September, und die Äpfel sind bis Januar genussreif. Die Lagerfähigkeit ist sehr gut, und der Ertrag hoch und regelmäßig. Die Früchte sind rundlich, mittelgroß und besitzen eine glatte, leuchtend rote Schale. Das intensiv rote Fruchtfleisch bleibt auch nach der Verarbeitung erhalten – ideal für kreative Rezepte und farbenfrohe Präsentationen.Gesundheit und Pflegeaufwand'Baya®Marisa' zählt zu den sehr gesunden und robusten Apfelsorten. Sie zeigt sich äußerst widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und ist damit besonders für Hobbygärtner und Gartenneulinge geeignet. Ein erhöhter Pflegeaufwand ist nicht notwendig, Pflanzenschutzmaßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich. Ihre gute Winterhärte und geringe Anfälligkeit machen sie zu einer zuverlässigen Wahl für verschiedenste Gartenstandorte.Pflanzempfehlung und VerwendungDie Pflanzung ist ganzjährig möglich, bevorzugt im Frühjahr oder Herbst. Der Pflanzabstand zu anderen Obstbäumen sollte mindestens fünf Meter betragen. Die Sorte eignet sich hervorragend für Hausgärten, Obstgärten, Schrebergärten und Streuobstwiesen. Als Bienenweide trägt sie zudem zur Förderung der Insektenvielfalt bei und ist auch für Allergiker interessant.

48,95 €*
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Cox Orange' Malus 'Cox Orange'
Cox Orange - Der edle Klassiker für LiebhaberMalus 'Cox Orange'Synonyme: Cox’s Orange Pippin, Cox Orangenrenette, Cox Orangen-Reinette, Cox Orange Renette, Russet Pippin, Verbesserte Muskatrenette, Cox’s Pomeranzen Pepping, Cox’s Orange Pepping, Cox’s Orange Reinette, Orange de Cox, Cox, Cox Narancs Renet, Coxova Reneta, Kemp’s Orange, Kempe’s Orange, Koksa Pomaranczowa, Koksova oranjeva reneta, Reinette Orange de Cox, Renet Coksa, Renet Cox Portocaliu, Renet Coxa, Renet Portocaliu, Reneta Coxa pomaranzowaHerkunft und GeschichteDie Cox Orange stammt ursprünglich aus England und wurde um 1825 von Richard Cox als Zufallssämling aus Ribston Pepping gezogen. Seit ihrer Einführung im 19. Jahrhundert gilt sie als eine der beliebtesten und aromatischsten Apfelsorten weltweit. Ihr feines, komplexes Aroma und die Vielseitigkeit machen sie bis heute zu einer begehrten Liebhabersorte.Wuchs und StandortDer Cox Orange wächst buschig, gut verzweigt und kompakt. Als Kleinstamm eignet er sich für kleinere Gärten und kann durch regelmäßigen Schnitt auf 3–4 Meter gehalten werden. Als Halbstamm erreicht er 4–6 Meter und ist damit auch für größere Gärten und Streuobstwiesen geeignet. Der jährliche Zuwachs liegt bei 50 bis 100 cm. Die Sorte bevorzugt sonnige, warme Standorte mit durchlässigem, nährstoffreichem Gartenboden – Staunässe sollte vermieden werden. Für windexponierte Lagen ist sie weniger geeignet.Blüte und BefruchtungIm April und Mai zeigt der Cox Orange schalenförmige, ungefüllte Blüten in Weiß mit rosafarbenen Blütenknospen. Die Blütezeit ist mittelfrüh und die Sorte ist diploid. Als wertvolle Bienenweide fördert sie die Artenvielfalt im Garten. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie rundlichen bis leicht flachen, mittelgroßen Früchte haben eine glatte, gelbe Schale mit roter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist aromatisch, süß-säuerlich und überzeugt durch sein feines, komplexes Aroma – ein echter Genussapfel. Die Früchte eignen sich hervorragend für den Frischverzehr, zum Backen, Kochen sowie zur Herstellung von Saft, Most und Cidre. Als Herbst- und Winterapfel überzeugt Cox Orange durch seine sehr gute Lagerfähigkeit: Die Genussreife erstreckt sich von Oktober bis März, sodass der feine Geschmack über viele Monate erhalten bleibt.Verwendung und VielseitigkeitOb als Tafelapfel, für die Küche, zum Backen oder für Most – Cox Orange ist vielseitig verwendbar und liefert regelmäßig gute Erträge. Sein feines Aroma macht ihn zu einer besonderen Bereicherung für jeden Garten.Pflanzung und PflegeDie Pflanzzeit ist ganzjährig möglich, besonders empfehlenswert sind Frühjahr und Herbst. Ein Pflanzabstand von mindestens 5 Metern zu anderen Obstbäumen sorgt für eine optimale Entwicklung. Cox Orange gilt als Liebhabersorte und ist vor allem für erfahrene Obstgärtner geeignet, da er empfindlich gegenüber Krankheiten ist und erhöhte Aufmerksamkeit bei der Pflege benötigt. Mit guter Standortwahl und regelmäßiger Pflege bleibt er jedoch vital und ertragreich.Besonderheiten und NaturnäheAls historische Sorte ist Cox Orange besonders bienen- und insektenfreundlich. Sein feines Aroma und die lange Lagerfähigkeit machen ihn zu einem echten Klassiker für Liebhaber und Raritätensammler.

44,95 €*
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Santana' ® Malus 'Santana' ®
Herbstgenuss mit besonderer VerträglichkeitMalus 'Santana'Synonyme: Allergikerapfel SantanaHerkunft und GeschichteDer Apfel 'Santana' stammt aus den Niederlanden und ist seit 1996 im Handel erhältlich. Er wurde gezielt gezüchtet, um eine Resistenz gegen Schorf zu besitzen und zugleich für Apfelallergiker besser verträglich zu sein. Mit seinem würzigen, süß-säuerlichen Aroma erinnert er geschmacklich an den beliebten 'Elstar', gilt jedoch als eigenständige Kultursorte mit besonderem gesundheitlichem Vorteil.Wuchs und Standort'Santana' wächst kompakt, gut verzweigt und breitwüchsig. Als Kleinstamm eignet er sich für kleinere Gärten, wo er durch regelmäßigen Schnitt auf drei bis vier Meter Höhe gehalten werden kann. Als Halbstamm erreicht er vier bis fünf Meter und ist damit ideal für größere Gärten und Streuobstwiesen. Im Alter wird der Baum bis zu fünf Meter hoch und vier Meter breit, mit einem jährlichen Zuwachs von 40 bis 80 Zentimetern. Sein Herzwurzelsystem bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigem Gartenboden, wobei Staunässe vermieden werden sollte.Blüte und BefruchtungDie Blüte erscheint im April und Mai mit schalenförmigen, einfachen Blüten in Weiß, die aus rosafarbenen Knospen hervorgehen. Als Bienenweide bietet 'Santana' reichlich Nahrung für Insekten. Er blüht zur mittleren Zeit und ist diploid, wodurch er ein guter Pollenspender für andere Apfelsorten ist. Für einen sicheren Fruchtansatz benötigt er passende Befruchtersorten. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie mittelgroßen, rundlichen Früchte zeigen eine gelb-grüne Grundfarbe, die sich auf der Sonnenseite intensiv karminrot bis leuchtend rot färbt. Das Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch, mit einem süß-säuerlichen, fruchtig-frischen Geschmack, der mild und zugleich würzig wirkt. Geerntet wird im September und Oktober, die Genussreife reicht von Oktober bis Dezember. Der Ertrag ist hoch und regelmäßig, wodurch 'Santana' zuverlässig Freude im Garten bereitet.Verwendung und Vielseitigkeit'Santana' eignet sich hervorragend als Tafelapfel für den Frischverzehr. Sein ausgewogenes Aroma macht ihn zudem ideal für die Küche: ob beim Backen, für Kompott oder in aromatischem Mus – er verleiht den Speisen eine besondere Note. Darüber hinaus ist er bestens geeignet für die Herstellung von Saft, Most und Cidre, wodurch er den Herbst kulinarisch bereichert.Pflege und GesundheitDie Gesundheit des Apfelbaums 'Santana' wird als sehr gut eingestuft. Er ist ausgesprochen robust und zeigt kaum Anfälligkeit für Krankheiten wie Schorf oder Mehltau. Damit gehört er zu den gesunden, robusten Apfelsorten, die sich besonders für Hobbygärtner und Gartenneulinge eignen. Er ist ideal für Hausgärten, Schrebergärten und Streuobstwiesen und gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Seine Pflege gilt insgesamt als unkompliziert und wenig aufwendig.Besonderheiten und Naturnähe'Santana' ist nicht nur eine moderne, robuste Sorte, sondern auch eine wertvolle Bienenweide. Seine Blüten bieten reichlich Nahrung für Insekten, während die Früchte durch ihre attraktive Optik und ihr intensives Aroma begeistern. Besonders hervorzuheben ist sein sehr geringes Allergiepotenzial: viele Apfelallergiker vertragen 'Santana' deutlich besser als andere Sorten. Dennoch sollte der Verzehr bei bestehender Apfelallergie vorsichtig ausprobiert und im Zweifel ärztlich abgesprochen werden.

44,95 €*
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Topaz' ® Malus 'Topaz' ®
Ein Edelstein für Herbst und WinterMalus 'Topaz' ® Herkunft und GeschichteAus Tschechien stammt der Apfel 'Topaz' ®, eine moderne Kultursorte mit bemerkenswerter Geschichte. Bekannt wurde er nicht nur durch seinen aromatischen Geschmack, sondern auch als allergikerfreundliche Sorte, die vielen Menschen den Apfelgenuss zurückgegeben hat. Da er nur geringe Mengen des Apfel-Allergens Mal d1 enthält, können ihn zahlreiche Apfelallergiker besser vertragen – auch wenn die persönliche Empfindlichkeit unterschiedlich sein kann. So vereint der 'Topaz' ® Genuss und Besonderheit und hat sich rasch einen festen Platz in Obstgärten und Hausgärten erobert.Wuchs und StandortDer Baum wächst kompakt und breitbuschig mit einer locker verzweigten Krone. Er erreicht bis zu sechs Meter Höhe und fünf Meter Breite und eignet sich sowohl als Kleinstamm für kleinere Gärten als auch als Halbstamm für Streuobstwiesen. Mit einem jährlichen Zuwachs von 50 bis 100 Zentimetern und einem Herzwurzelsystem bevorzugt er sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigem Gartenboden, wobei Staunässe vermieden werden sollte.Blüte und BefruchtungIm April und Mai öffnen sich schalenförmige, einfache Blüten aus rosafarbenen Knospen, die sich weiß entfalten und reichlich Nahrung für Bienen bieten. Der 'Topaz' ® blüht in der mittleren bis mittelspäten Blütezeit und ist diploid, wodurch er selbst als guter Pollenspender gilt. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie mittelgroßen bis großen Früchte sind rundlich bis leicht abgeflacht und zeigen eine gelbe Grundfarbe mit roter Streifung oder marmorierter Deckfarbe. Ihr Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch mit einem ausgewogenen süß-säuerlichen Geschmack, der an den beliebten 'Elstar' ® erinnert. Geerntet wird im Oktober, die Genussreife reicht von Oktober bis März. Als Herbst- und Winterapfel ist er sehr gut lagerfähig und liefert über Monate hinweg frischen Genuss.Verwendung und VielseitigkeitDer 'Topaz' ® ist ein vielseitiger Apfel, der sowohl frisch vom Baum genossen als auch verarbeitet werden kann. Er eignet sich hervorragend für den Frischverzehr, für Desserts wie Kuchen oder Obstsalat, ebenso für Apfelmus und Saft. Auch zur Herstellung von Most und Cidre ist er bestens geeignet. Mit seinem hohen und regelmäßigen Ertrag, der durch angepassten Schnitt stabil gehalten werden kann, ist er eine wertvolle Sorte für Hausgärten und Streuobstwiesen.Pflege und GesundheitDer 'Topaz' ® wird als Sorte mit guter Gesundheit eingestuft. Insgesamt zeigt er sich robust und zuverlässig. Besonders bekannt ist seine Schorfresistenz, die ihn zu einer beliebten Wahl für Hausgärten und Streuobstwiesen macht. Für Hobbygärtner und Gartenneulinge ist er eine gute Wahl, da er mit überschaubarem Pflegeaufwand über viele Jahre hinweg aromatische Früchte liefert.Besonderheiten und NaturnäheDer 'Topaz' ® gilt als allergikerfreundliche Sorte und ist damit eine Besonderheit unter den modernen Apfelsorten. Seine Blüten sind eine wertvolle Bienenweide und tragen zur Förderung der Artenvielfalt bei. Mit seiner guten Lagerfähigkeit und seinem charaktervollen Geschmack verbindet er Naturerlebnis mit kulinarischem Genuss und ist sowohl für Liebhaber als auch für Gartenneulinge eine Bereicherung.

49,95 €*
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Gerlinde' ® Malus 'Gerlinde' ®
Ein Apfel mit Charakter – Genuss trifft AnspruchMalus 'Gerlinde'Synonyme: Früher ElstarHerkunft und GeschichteDer Apfel 'Gerlinde' ist eine moderne Züchtung aus Deutschland und stammt aus der Bundesforschungsanstalt für gartenbauliche Pflanzenzüchtung in Ahrensburg. Entstanden ist er aus einer Kreuzung der beliebten Sorte 'Elstar' mit 'TSR 15 T3'. Die Züchtung wurde 1999 unter EU-Sortenschutz gestellt und gilt als geschützte Kultursorte. 'Gerlinde' verbindet den aromatischen Geschmack seines Elternteils mit einer verbesserten Robustheit und eignet sich besonders für den Anbau im Hausgarten oder in kleineren Obstgärten.Wuchs und StandortDer Wuchs von 'Gerlinde' ist kompakt und buschig, mit einer Stammhöhe, die sich im Alter nicht verändert. Als Kleinstamm eignet sich die Sorte hervorragend für kleinere Gärten, während sie als Halbstamm auch in Streuobstwiesen ihren Platz findet. Mit einer Wuchshöhe von bis zu sechs Metern und einer Breite von etwa fünf Metern bleibt der Baum dennoch gut kontrollierbar. Der jährliche Zuwachs liegt bei 50 bis 100 cm. Als Herzwurzler bevorzugt 'Gerlinde' einen sonnigen Standort mit durchlässigem, nährstoffreichem Gartenboden – Staunässe sollte vermieden werden.Blüte und BefruchtungIm April und Mai zeigt 'Gerlinde' eine schalenförmige, ungefüllte Blüte mit weißer Farbe und rosafarbenen Blütenknospen. Die Sorte ist eine wertvolle Bienenweide und blüht mittelspät bis spät. Als diploide Sorte benötigt sie passende Befruchtersorten für eine gute Fruchtbildung. Geeignete Befruchter sind unter anderem 'James Grieve', 'Alkmene' und 'Goldparmäne'. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie Früchte von 'Gerlinde' sind klein bis mittelgroß, rundlich und besitzen eine glatte Schale mit gelber Grundfarbe und intensiv roter Deckfarbe – oft als „Flammung“ oder „Backen“ bezeichnet. Das Fruchtfleisch ist feinzellig, mittelfest, sehr saftig und überzeugt mit einem süß-säuerlichen, aromatischen Geschmack, der stark an 'Elstar' erinnert. Die Sorte ist besonders knackig und eignet sich hervorragend für den Frischverzehr direkt vom Baum.Verwendung und Vielseitigkeit'Gerlinde' ist ein echter Allrounder: Ob als Tafelapfel, zum Backen und Kochen oder zur Herstellung von Saft, Most und Cidre – die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Die Genussreife beginnt im September und reicht bis in den November hinein. Die Früchte sind ab Ende August bis Mitte September pflückreif. Die Lagerfähigkeit ist begrenzt, im kühlen Naturlager bleiben die Äpfel etwa drei Monate frisch.Pflanzung und PflegeDie Pflanzung von 'Gerlinde' ist ganzjährig möglich, bevorzugt jedoch im Frühjahr oder Herbst. Ein Pflanzabstand von mindestens fünf Metern zu anderen Obstbäumen sollte eingehalten werden, um eine gute Entwicklung zu gewährleisten. Der Baum benötigt einen sonnigen, gut durchlüfteten Standort mit durchlässigem Gartenboden – Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Regelmäßiger Schnitt ist wichtig, um die Vitalität des Baumes zu erhalten und der Neigung zur Alternanz entgegenzuwirken. Besonders bei starkem Fruchtansatz empfiehlt sich ein gezieltes Auslichten, um die Fruchtgröße und Qualität zu verbessern. Bei ungünstiger Witterung kann die Sorte empfindlich auf Krankheiten wie Schorf reagieren – daher ist eine sorgfältige Pflege und gegebenenfalls gezielter Pflanzenschutz, wenn nötig empfehlenswert. Besonderheiten und NaturnäheAls Liebhabersorte mit historischem Bezug zur beliebten 'Elstar' bietet 'Gerlinde' eine geschmackliche Alternative mit besserer Gesundheit. Die Sorte ist insektenfreundlich und eine gute Bienenweide. Aufgrund ihrer Robustheit und Vielseitigkeit eignet sie sich besonders für Hausgärten, Schrebergärten und kleinere Obstwiesen. Die Früchte sind nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Beitrag zur naturnahen Gartengestaltung.

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Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen

Säulenapfel 'Rondo' ® Malus 'Rondo' ®
Knackiger Genuss im SäulenformatMalus 'Rondo' Herkunft und GeschichteDer Säulenapfel 'Rondo'® wurde in Tschechien gezüchtet und gehört zu den modernen Kultursorten, die den Apfelanbau neu beleben. Entwickelt für kleine Gärten und urbane Standorte, vereint er schlanken Wuchs mit hoher Fruchtqualität. Seine kompakte Säulenform macht ihn zum idealen Begleiter für Hobbygärtner, die wenig Platz haben und dennoch nicht auf einen reichtragenden Apfelbaum verzichten möchten. 'Rondo'® bringt frischen Schwung in die Obstkultur – ein Apfel, der dekorativ wirkt und zugleich mit regelmäßigen, hohen Erträgen begeistert.Wuchs und Standort'Rondo'® wächst aufrecht und säulenförmig, erreicht im Alter bis zu drei Meter Höhe und bleibt mit einer Breite von etwa 50 bis 70 Zentimetern schlank. Sein Herzwurzelsystem sorgt für einen sicheren Stand. Ein sonniger bis halbschattiger Standort mit durchlässigem Gartenboden ist ideal. Dank seiner guten Schnittverträglichkeit lässt sich die Säule leicht in Form halten und bleibt über viele Jahre attraktiv.Blüte und BefruchtungIm April und Mai öffnen sich schalenförmige, einfache Blüten aus rosafarbenen Knospen, die in Weiß erstrahlen. Sie sind eine wertvolle Bienenweide und tragen zur Förderung der Artenvielfalt bei. 'Rondo'® besitzt eine mittlere bis mittelspäte Blütezeit und ist diploid, wodurch er als guter Pollenspender gilt. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie mittelgroßen bis großen Früchte sind rundlich und zeigen eine glatte Schale mit grüngelber Grundfarbe, die von rötlich verwaschenen Streifen überzogen wird. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig und aromatisch, mit einem ausgewogenen süßsäuerlichen Geschmack. Damit bietet 'Rondo'® einen knackigen Genuss, der sowohl frisch vom Baum als auch verarbeitet überzeugt.Verwendung und VielseitigkeitAls Herbst- und Winterapfel ist 'Rondo'® vielseitig einsetzbar. Die Früchte sind im September erntereif und bleiben bis Februar genussfähig. Ob als Tafelapfel im Frischverzehr, beim Backen und Kochen oder zur Herstellung von Saft und Most – die Sorte zeigt sich von ihrer besten Seite und bereichert jede Küche.Pflege und GesundheitMit seiner sehr guten Gesundheit ist 'Rondo'® eine robuste und widerstandsfähige Sorte, die kaum anfällig für Krankheiten ist. Er eignet sich ideal für Hobbygärtner und Gartenneulinge, da er zuverlässig trägt und wenig Pflegeaufwand erfordert. Ein sonniger bis halbschattiger Standort genügt, um den Säulenapfel erfolgreich zu kultivieren. Dank seiner guten Schnittverträglichkeit lässt er sich leicht in Form halten und bleibt über viele Jahre attraktiv. Für Hausgärten, kleine Gärten und Schrebergärten ist 'Rondo'® bestens geeignet.Besonderheiten und NaturnäheNeben seiner platzsparenden Säulenform bringt 'Rondo'® Farbe und Lebendigkeit in den Garten. Schon im Frühjahr locken die zarten Blüten zahlreiche Bienen und Insekten an – ein Schauspiel, das den Garten bereichert und zugleich einen wertvollen Beitrag zur Natur leistet. Im Herbst verwandelt sich die schlanke Säule in einen attraktiven Fruchtträger mit grüngelben Äpfeln, deren Schale von rötlich verwaschenen Streifen überzogen ist. Seine Resistenz und Robustheit machen ihn zu einer nachhaltigen Wahl, die Freude und Ertrag über viele Jahre verspricht.

49,95 €*
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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Admiral' ® Malus 'Admiral' ®
Ein Apfel, der Abenteuergeist und Genuss vereintMalus 'Admiral' ®Synonym: Admirals-ApfelHerkunft und GeschichteDer 'Admiral' ist eine moderne Apfelsorte aus Tschechien, entstanden in den 1980er Jahren aus einer Kreuzung von 'Lord Lambourne' und 'Bohemia'. Mit seiner intensiven roten Färbung und seinem kräftigen Aroma hat er sich schnell einen Platz unter den beliebten Winteräpfeln gesichert. Sein Name erinnert an Abenteuer und Entdecker – Eigenschaften, die sich auch in seiner Robustheit und Vielseitigkeit widerspiegeln.Wuchs und StandortDer Baum wächst breitkugelig mit locker verzweigter Krone und erreicht im Alter bis zu sieben Meter Höhe und sechs Meter Breite. Als Kleinstamm eignet er sich für kleinere Gärten und lässt sich durch Schnitt auf vier bis sechs Meter halten, als Halbstamm erreicht er fünf bis sieben Meter. Mit einem jährlichen Zuwachs von 50 bis 100 Zentimetern und einem Herzwurzelsystem gedeiht er zuverlässig an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Normale, durchlässige Gartenböden sind ausreichend, Staunässe sollte vermieden werden.Blüte und BefruchtungVon April bis Mai öffnet der 'Admiral' seine schalenförmigen, rosa-weißen Blüten aus rosafarbenen Knospen. Als Bienenweide bietet er wertvollen Nektar und Pollen. Die Sorte blüht mittelspät und ist triploid, wodurch sie selbst ein schlechter Befruchter ist. Für eine erfolgreiche Ernte sollten daher andere passende Sorten in der Nähe stehen. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie Früchte des 'Admiral' sind mittelgroß bis groß, rundlich bis leicht abgeflacht und zeigen eine glatte Schale in kräftigem Rot bis Dunkelrot mit markanten grauen Punkten. Bei voller Reife leuchten sie intensiv und wirken besonders dekorativ. Das Fruchtfleisch ist fest und saftig, mit einem harmonischen süß-säuerlichen Aroma und feiner Würze, das ihn zu einem ausgezeichneten Tafelapfel macht. Die Ernte erfolgt im September bis Oktober, die Genussreife beginnt im Oktober und hält bis ins Frühjahr an. Dank seiner sehr guten Lagerfähigkeit bleibt der Admiral bis April frisch und geschmackvoll.Verwendung und VielseitigkeitDer 'Admiral' ist ein ausgezeichneter Tafelapfel, der nach kurzer Lagerung sein volles Aroma entfaltet und dann beim Frischverzehr überzeugt. In der Küche zeigt er seine Stärke beim Backen und Kochen, wo sein kräftiger Geschmack Tiefe und Würze in viele Gerichte bringt. Besonders geschätzt wird er auch für die Herstellung von Saft und Most, da sein hoher Saftgehalt und die ausgewogene Süße-Säure-Balance eine ideale Grundlage bieten. Damit verbindet der Admiral Genuss im Alltag mit vielseitiger Verwendung.Pflege und GesundheitDer 'Admiral' gilt als sehr robust und widerstandsfähig, insbesondere gegen Apfelschorf. Auch Mehltau tritt nur selten auf. Damit ist er eine gesunde, pflegeleichte Apfelsorte, die sich ideal für Hobbygärtner und Gartenneulinge eignet. Dank seiner hohen Resistenz eignet er sich zudem hervorragend für den ökologischen Anbau, wo er mit regelmäßigen und hohen Erträgen überzeugt. Ob im Hausgarten, Naturgarten oder auf der Streuobstwiese – der Admiral ist eine zuverlässige Wahl, die Gesundheit, Nachhaltigkeit und Genuss vereint.Besonderheiten und NaturnäheMit seiner intensiven roten Färbung und dem kräftigen Aroma ist der 'Admiral' ein Edelapfel, der jeden Obstgarten bereichert. Seine Blüten sind eine wertvolle Bienenweide und fördern die Artenvielfalt. Als neue, robuste Sorte mit sehr guter Gesundheit verbindet er moderne Züchtung mit natürlicher Widerstandskraft. Gleichzeitig trägt er mit seinem Namen eine gewisse Symbolik: Der 'Admiral' steht für Entdeckergeist und Abenteuerlust – Eigenschaften, die sich in seiner Vielseitigkeit widerspiegeln. Ob als leuchtender Blickfang im Garten, als aromatischer Genuss im Winter oder als kräftige Grundlage für Most und Saft, dieser Apfel lädt dazu ein, Neues zu probieren und den eigenen Obstgarten mit Charakter und Lebendigkeit zu bereichern.

44,95 €*
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Zwergapfel 'Topaz' ® - Miniobst Malus 'Topaz' ®
Zwergapfel ‘Topaz’ ® – traditionsreiche Sorte mit gelb‑roten Früchten und kompaktem Wuchs für kleine FlächenHerkunft und Besonderheit‘Topaz’ ® stammt aus Tschechien und zählt zu den bewährten modernen Apfelsorten. In der Miniobst‑Variante bleibt sie kleiner und eignet sich hervorragend für die Kultur im Kübel oder auf begrenztem Raum. Die gelben Früchte mit roter Streifung oder Marmorierung sind dekorativ und zugleich geschmacklich vielseitig.Wuchs und StandortDas Bäumchen wächst kompakt und erreicht einen Kronendurchmesser von bis zu 1,5 m. Damit passt es ideal in kleine Gärten und lässt sich problemlos im Kübel kultivieren. Ein sonniger Standort verstärkt die attraktive Fruchtfärbung, doch auch halbschattige Plätze sind möglich. Durch seine robuste Natur ist ‘Topaz’ ® pflegeleicht und zuverlässig.Frucht und GeschmackDie Früchte sind mittelgroß bis groß, rundlich bis leicht abgeflacht und besitzen eine gelbe Grundfarbe mit roter Streifung. Ihr Geschmack ist aromatisch, süß‑säuerlich und angenehm ausgewogen. Sie eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Verarbeitung in der Küche – ob zum Backen, Kochen oder für Saft und Most.Vorteile als MiniobstAls Miniobstbaum verbindet ‘Topaz’ ® seine traditionsreiche Herkunft mit einem kompakten Wuchs. Er liefert zuverlässig aromatische Äpfel auch auf engem Raum und ist ein attraktiver Begleiter für Terrasse, Balkon und kleine Gärten – platzsparend, dekorativ und vielseitig nutzbar.
Miniobst im Topf • 39,95 €*

39,95 €*
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Apfel 'Jonagold' Malus 'Jonagold'
Farben, Frucht und Fülle – ein Apfel für GenießerMalus 'Jonagold'Synonyme: Jonica, King, Jonagored, Rubinstar, Novajo, Red Jonaprince, Jomured, Wilmuta, Decosta, Klon 2291, Klon 2361, Klon 2381, Komet, Morren's Jonagored®, Morren's Jonagored SUPRA®, New Jonagold, Selektion Ley Herkunft und GeschichteDie Sorte 'Jonagold' wurde 1943 an der Cornell University in Geneva, New York, als Kreuzung aus 'Golden Delicious' und 'Jonathan' gezüchtet. Seit ihrer Einführung im Jahr 1968 zählt sie zu den weltweit bedeutendsten Apfelsorten. Besonders in Europa ist sie als Markt- und Exportapfel etabliert. Die zahlreichen Farbmutanten wie 'Jonagored' oder 'Rubinstar' machen sie auch optisch zu einem echten Hingucker. Als Kultursorte mit hoher Fruchtqualität und Lagerfähigkeit ist 'Jonagold' aus dem modernen Obstbau nicht mehr wegzudenken.Wuchs und StandortDer Apfelbaum wächst aufrecht und breitbuschig mit ausladender Krone. Die Stammhöhe bleibt im Alter gleich, wodurch sich 'Jonagold' sowohl als Kleinstamm für kleinere Gärten als auch als Halbstamm für Streuobstwiesen eignet. Mit einer Höhe von bis zu sechs Metern und einer Breite von fünf Metern benötigt er ausreichend Platz. Der jährliche Zuwachs liegt bei 50 bis 100 cm. Als Herzwurzler bevorzugt er durchlässige, nährstoffreiche Gartenböden und sollte vor Staunässe geschützt werden. Ein sonniger, warmer und windgeschützter Standort ist ideal für ein gesundes Wachstum und eine gute Fruchtentwicklung.Blüte und BefruchtungIm April und Mai zeigt 'Jonagold' seine schalenförmigen, weiß-rosafarbenen Blüten, die eine wertvolle Bienenweide darstellen. Die Blüten sind einfach und ungefüllt und locken zahlreiche Insekten an. Als triploide Sorte produziert 'Jonagold' keinen fruchtbaren Pollen und kann andere Apfelsorten nicht befruchten. Für eine erfolgreiche Fruchtbildung sind daher zwei andere, kompatible Apfelsorten notwendig. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Pflanzung und PflegeDie Pflanzung ist ganzjährig möglich, besonders empfehlenswert sind Frühjahr und Herbst. Ein Pflanzabstand von mindestens fünf Metern zu anderen Obstbäumen sorgt für eine optimale Entwicklung. Regelmäßiger Schnitt hilft, die Baumhöhe auf 4–6 Meter zu begrenzen und fördert die Fruchtbildung. 'Jonagold' gilt als Liebhabersorte und ist vor allem für erfahrene Obstgärtner geeignet, da er erhöhte Standortansprüche hat und eine sorgfältige Pflege benötigt. Pflanzenschutzmaßnahmen sind empfehlenswert, um die Vitalität zu erhalten. Für eine erfolgreiche Kultur sind sonnige, warme und windgeschützte Lagen entscheidend.Besonderheiten und NaturnäheAls Edelapfel mit aromatischem Profil ist 'Jonagold' besonders für Liebhaber und Raritätensammler interessant. Seine historische Bedeutung als Weltmarktsorte und seine Eignung für die Mostherstellung machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil im Obstgarten. Die Blüten sind zudem eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Mit seiner auffälligen Fruchtschale und dem intensiven Geschmack ist er nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Beitrag zur naturnahen Gartengestaltung.

44,95 €*
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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Apfel 'Rebella' ® Malus 'Rebella' ®
Ein Apfel mit natürlicher StärkeMalus 'Rebella' ® Herkunft und GeschichteDer 'Rebella' ® ist eine moderne Apfelsorte aus Deutschland, die am Julius-Kühn-Institut in Dresden-Pillnitz gezüchtet wurde. Als Mitglied der „Re“-Züchtungsreihe entstand er aus dem Bestreben, robuste und widerstandsfähige Apfelsorten für den Hausgarten und den biologischen Anbau zu schaffen. Seit den 1990er Jahren erfreut er sich großer Beliebtheit, da er Geschmack, Gesundheit und Pflegeleichtigkeit miteinander verbindet.Wuchs und StandortDer Baum wächst mittelstark mit einer locker verzweigten Krone. Kleinstämme lassen sich durch Schnitt auf 3 bis 5 Meter halten, Halbstämme erreichen 4 bis 6 Meter. Im Alter wird der Baum bis zu 6 Meter hoch und 5 Meter breit, mit einem jährlichen Zuwachs von 50 bis 100 cm. Das Herzwurzelsystem sorgt für gute Standfestigkeit. Rebella gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit durchlässigem Gartenboden, wobei Staunässe vermieden werden sollte.Blüte und BefruchtungIm April und Mai erscheinen schalenförmige, ungefüllte Blüten in Weiß, die aus rosafarbenen Knospen hervorgehen. Sie sind eine wertvolle Bienenweide und tragen zur Förderung der Artenvielfalt bei. Die Sorte blüht in einer mittelfrühen bis mittleren Blütezeit und ist diploid, wodurch sie auch als Befruchter für andere Apfelsorten geeignet ist. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.Frucht und GeschmackDie mittelgroßen bis großen Früchte sind rundlich und besitzen eine glatte Schale mit gelber Grundfarbe und roter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist aromatisch, saftig und ausgewogen süß-säuerlich. Die Pflückreife liegt im September, die Genussreife reicht von Oktober bis Dezember. Als Herbstapfel ist Rebella mittellang lagerfähig und überzeugt durch sein intensives Aroma und seine Vielseitigkeit.Verwendung und VielseitigkeitDie Sorte eignet sich hervorragend als Tafelapfel für den Frischverzehr. Darüber hinaus ist sie bestens geeignet zum Backen, Kochen und zur Herstellung von Saft, Most und Cidre. Ihre Robustheit und der hohe, regelmäßige Ertrag machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für Hausgärten und Streuobstwiesen.Pflege und GesundheitDie Gesundheit des Apfel 'Rebella' ® wird als sehr gut eingestuft. Es handelt sich um eine gesunde, robuste Apfelsorte, die durch ihre Resistenz gegen Schorf, Mehltau, Feuerbrand, Bakterienbrand und Obstbaumspinnmilben kaum anfällig für Krankheiten ist. Dank ihrer hohen Frosthärte eignet sie sich auch für rauere Regionen und schwierige Standorte. Damit ist sie eine ideale Wahl für Hobbygärtner und Gartenneulinge, die einen pflegeleichten und zuverlässigen Apfelbaum suchen. Mit ihren regelmäßigen Erträgen und ihrer Widerstandsfähigkeit ist sie bestens geeignet für Streuobstwiesen, Hausgärten und Schrebergärten.Besonderheiten und NaturnäheRebella überzeugt durch ihre gezielte Züchtung, die auf Resistenz und Robustheit ausgelegt ist. Sie ist frosthart, pflegeleicht und eine wertvolle Bienenweide. Als neue Apfelsorte mit sehr guter Gesundheit ist sie ein Paradebeispiel für naturnahen und nachhaltigen Obstbau.

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