Bienenhotel selber bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Zeit mit dem Nachwuchs verbringen und zugleich etwas Gutes für die Natur tun? Passend zum Weltkindertag haben wir uns ein kleines DIY-Projekt für Sie überlegt, das beidem gerecht wird – den Bau eines Wildbienenhotels im verspielten Bienendesign.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was Sie für den Bau benötigen und wie Schritt für Schritt aus einer alten Blechdose eine Schutz- und Nistmöglichkeit für verschiedene Wildbienen und Hummeln wird.


Wichtig: Das Häuschen sollte an einem sonnigen, trockenen Platz im Garten oder auf dem Balkon aufgehängt werden.


Das brauchen Sie für den Bau unseres DIY-Bienenhotels

  • eine alte Blechdose
  • wasserfeste Farben oder Lacke (für die Gestaltung des Bienendesigns natürlich Schwarz und Gelb)
  • Bambusstäbe mit einem Durchmesser von 15 bis 17 mm (diese finden Sie als 25er- oder 100er-Packung hier bei uns im Shop)
  • zwei Kronkorken für die Augen
  • eine alte PET-Flasche für die Flügel
  • Draht und eine Ziernadel für die Beine und Fühler
  • vier alte Knöpfe für die Füße
  • wasserfester Edding oder Lackstift in schwarz
  • Pinsel
  • Schere
  • Heißkleber oder anderen starken Kleber
  • Hammer
  • Abdeckung für Ihren Tisch
  • Korkenzieher
  • Große und kleine helfende Hände

Anleitung: Schritt für Schritt zum selbstgebauten Bienenhotel

Nachdem Sie nun wissen, was Sie benötigen, um das Bienenhotel selber zu bauen, zeigen wir Ihnen nachfolgend, wie Sie vorgehen sollten:

  1. Entfernen Sie das Etikett der alten Blechdose vollständig (dies gelingt gut, indem Sie die Blechdose mit einem Schuss Spülmittel einige Minuten in lauwarmen Wasser einweichen lassen) und säubern Sie diese.
  2. Tragen Sie mit einem Pinsel schwarz-gelbe Streifen auf die Blechdose auf und lassen Sie die Farbe gut trocknen. Ein Klarlack schützt die Farben vor Umwelteinflüssen.
  3. Bohren Sie mit einem Korkenzieher in den „Bauch der Biene“ vier Löcher für die Beine, oben im „Kopf“ zwei Löcher für die Fühler und oben im „Rücken“ zwei weitere für die Aufhängung.
  4. Schneiden Sie für die Beine einen Draht in vier gleich große Stücke, fädeln Sie diese in die vorgefertigten Löcher im „Bauch“ und befestigen Sie sie gut. Für die Füße können Sie kleine Knöpfe unten am Draht anbringen.
  5. Stecken Sie die Ziernadeln in die vorgefertigten Löcher im „Kopf“ und befestigen Sie diese ebenfalls gut.
  6. Ziehen Sie für die spätere Aufhängung einen Draht durch die zwei Löcher im „Rücken“ und verschließen Sie diesen noch nicht.
  7. Schneiden Sie die Bambusstäbe so zu, dass diese noch einige Zentimeter länger als die Blechdose sind. Füllen Sie die Dose mit den vorgeschnittenen Bambusstäben.
    Achtung: Der letzte Bambusstab wird erfahrungsgemäß schwerer einzusetzen sein. Nehmen Sie einfach den Hammer zur Hilfe und klopfen Sie den Stab vorsichtig hinein.
  8. Kleben Sie die Kronkorken mit einem Heißkleber (oder einem anderen starken Kleber) ins „Gesicht“ der Biene. Anschließend malen Sie noch mit einem Edding (oder Lackstift) die Augen auf.
  9. Schneiden Sie die alte PET-Flasche der Länge nach auf und entfernen Sie deren Boden und Kopf. Die Flügel können Sie gestalten, indem Sie einen Streifen herausschneiden und diesen in der Mitte knicken. Befestigen Sie den Streifen an dem in Schritt 6 angebrachten Draht.
  10. Abschließend können Sie Ihrer Biene mit einem Edding noch ein fröhliches Lächeln schenken.

Übrigens: Natürlich müssen Sie der Blechdose nicht das vorgestellte Bienendesign verpassen. Sie können sie stattdessen auch beispielsweise als Marienkäfer, als Vogel oder einfach nur in bunten Farben gestalten.


Zeigen Sie uns Ihr Werk!

Unser DIY-Projekt hat Ihnen nicht nur gefallen, Sie haben es auch selbst umgesetzt? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Bilder Ihres persönlichen Bienenhotels mit uns teilen und wir diese mit Ihrer Zustimmung veröffentlichen dürfen. Schreiben Sie uns dazu gerne via Facebook oder senden Sie uns eine E-Mail (info@native-plants.de).

Gärtnermeisterin Brigitte
Ein Artikel von Gärtnermeisterin Brigitte

Brigitte setzt beim Gärtnern auf Nachhaltigkeit und Köpfchen, um der Natur so noch ein Stück näher zu kommen. Sie hegt als Gärtnermeisterin eine große Leidenschaft für Farne, Gräser und Stauden. Pflanzungen in Hochbeeten und Gewächshäusern gehören ebenfalls zu ihrem Fachgebiet.