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Pfeifengras 'Moorhexe'

Molinia caerulea 'Moorhexe' Zur Übersicht
Pfeifengras 'Moorhexe'
Ziergras mit toller Herbstfärbung, Molina
   

Blütezeit

Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Kurzbeschreibung

Wuchshöhe: bis 80 cm Wuchsbreite: bis 40 cm

Das Pfeifengras 'Moorhexe' hat dunkelgrüne, straff aufrechte Blatthorste, über denen sich im Herbst die auffallend dunkelbraunen Blütenstände bilden. Molinia bevorzugt einen durchlässigen Gartenboden mit... Mehr Informationen

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Produktinformationen Pfeifengras 'Moorhexe'

Beschreibung

Pfeifengras 'Moorhexe' - Molinia caerulea 'Moorhexe'

Das Pfeifengras 'Moorhexe' hat dunkelgrüne, straff aufrechte Blatthorste, über denen sich im Herbst die auffallend dunkelbraunen Blütenstände bilden. Molinia bevorzugt einen durchlässigen Gartenboden mit ausreichend Feuchtigkeit in sonniger bis halbschattiger Lage. Die schönen, für Molinia typischen Blütenstände erscheinen erst im Spätsommer an ca. 60 cm langen, grazilen Blütenstängeln. Das macht dieses Ziergras zu einem besonderen Blickfang im Spätsommer-Garten. Gepflanzt werden kann das Pfeifengras zusammen mit anderen Ziergräsern, Stauden oder kleinbleibenden Gehölzen in Beeten und Rabatten, an Terrassen und Sitzplätzen aber auch in naturnahen Pflanzungen lässt es sich sehr schön verwenden. Zudem ist das Ziergras sehr gut für floristische Arrangements geeignet.

Molinia gehört zu den sommergrünen Ziergräser, das bedeutet, dass sich das Gras im Spätherbst in den Wurzelbereich zurück zieht - dabei trocknen die oberirdischen Triebe und Blätter der Pflanze ein (Herbstfärbung setzt ein). Gerade bei der Sorte Moorhexe kann man sehr schön erkennen, das erst die Blütenstände und Blütenhalme austrocknen und sich danach erst die Belaubung verfärbt. Die dörren Blütenstände und Blätter sind auch über den Winter sehr dekorativ. Der Rückschnitt auf ca. 5 bis 10 cm über dem Boden sollte aber nicht nur aus optischen Gründen erst im Frühjahr vor dem Neuaustrieb erfolgen. Die dörre Pflanzenmasse ist ein sehr guter, natürlicher Winterschutz, gerade vor starken Kahlfrösten.

Molina gehört zu den bei uns heimischen Gräser, zudem ist es ein sehr schönes Ziergras für unsere Gärten! Die Sorte Moorhexe ist für eine Einzelpflanzung wie auch für eine Gruppenpflanzung von 3 bis 5 Pflanzen geeignet.

Details 

Blüte dunkelbraune Blütenrispen, sehr kontrastreich und auffällig
Blütezeit August bis September
Blatt kräftig grün, sommergrün, schöne gelbe Herbstfärbung
Wuchs horstbildend, straff aufrecht, buschig, kompakt
Wuchshöhe nur Laub bis 40 cm hoch
Wuchshöhe mit Blüte bis 80 cm hoch
Standort sonnig bis halbschattig
Boden durchlässiger, gleichmäßig feuchter Gartenboden
Immergrün nein
Winterhärte gut

Verwendungs- und Pflanzempfehlung für das Pfeifengras 'Moorhexe'

Verwendung Ziergras in Mischpflanzungen mit anderen Gräsern und Stauden in Beeten und Rabatten, an Terrassen und Sitzplätzen, in naturnahen Bepflanzungen, Heidegarten, große Töpfe als Kübelbepflanzung geeignet, als Schnittpflanze für die Floristik
Pflanzen pro Quadratmeter 7 bis 9 Pflanzen
Pflanzabstand ca. 35 cm
Pflanzempfehlung einzeln oder in kleinen Gruppen
Verwendungsbeispiele

Verwendungsbeispiele für das Pfeifengras 'Moorhexe'

  • Zusammen mit Stauden und Gräsern als Ziergras in sonnigen Beeten und Rabatten
  • Als sommerblühende Begleitpflanze im Rosenbeet und in der gemischen Rabatte
  • Auffälliges, robustes Ziergras auch für kleinere Haus- und Vorgärten
  • Als Ziergras mit besonders schöner Herbstfärbung für Terrassen und Sitzplätze
  • Auch zur Bepflanzung von Töpfen und Kübeln geeignet, ab ca. 8 Liter Erdvolumen
  • Als Schnittgras für Blumensträusse und andere floristische Arrangements
Allgemeine Pflanz- & Pflegehinweise

Pflanz- & Pflegeanleitung Gräser

Ziergräser in ihrer ganzen Vielfalt sind in unseren Gärten oder auf dem Balkon und Terrasse nicht mehr wegzudenken

Ziergräser im Garten pflanzen und pflegen

Bodenverhältnisse

Die meisten Gräser kommen mit normaler Gartenerde gut aus und sind am richtigen Platz sehr pflegeleicht. Doch aufgrund der Vielfältigkeit des Sortiments variieren die Ansprüche an Standortbedingungen und Bodenverhältnisse. Grundsätzlich gilt für alle Gräser: ein gut vorbereiteter, lockerer und unkrautfreier Boden ist wichtig für ein üppiges Wachstum. Staunässe vertragen Gräser (außer Wasser- und Sumpfgräser) prinzipiell nicht, vor allem im Winter sollten Sie darauf achten.
Gräser für Steingarten oder Steppenpflanzungen bevorzugen in der Regel einen mageren Boden. Durch Einarbeitung von Splitt, Kies oder Sand kann gut auf die Wünsche von Blauschwingel (Festuca), Federgras (Stipa) und Co eingegangen werden.
Die Waldgräser, zu denen Marbel (Luzula), Waldschmiele (Deschampsia) und einige Seggen (Carex) gehören, möchten hingegen einen humosen, frischen Boden. Sie freuen sich über eine Gabe von gut verrottetem Laubkompost im Pflanzloch.

Pflanzung

Graeser-pflanzenDamit die Pflanzen sich schön und schnell entwickeln können, sollten Sie bei der Pflanzung einige Punkte beachten:

  • Ein gut vorbereitetes Pflanzloch bzw. Beet ist die Voraussetzung für ein schnelles Anwachsen. Dazu alle Unkräuter gründlich Entfernen und die Bodenansprüche des Grases beachten(wie oben beschrieben). Der Artikelbeschreibung des Grases können Sie die entsprechende Information entnehmen. 
  • Nach Zustellung des Paketes sollten Sie die Pflanzen sofort auspacken und gut Wässern. Dazu die Pflanzen in einen Eimer stellen und bis zum Topfrand mit Wasser füllen. Nach etwa 10 Minuten hat die Erde einiges an Wasser aufgenommen und ist gesättigt. 
  • Das Pflanzloch etwa in doppelter Größe des Topfballens ausheben, die Pflanze vorsichtig austopfen und in das Loch setzen. Unbedingt darauf achten, dass die Pflanze nur so tief in der Erde sitzt, wie zuvor im Topf. Anschließend die Erde um die Pflanze leicht andrücken und gut wässern. 
  • In Trockenperioden und heißen Sommern braucht das Gras im Pflanzjahr ebenfalls ausreichende Wassergaben.

Weitere Informationen zur Pflanzung können Sie in den Pflanz- und Pflegehinweisen der Staudenartikelbeschreibungen nachlesen.

Gräser für die Kübel- und Topfbepflanzung

Sowohl viele kleine als auch große Gräser eignen sich bestens zur Bepflanzung von Kübeln, Töpfen und sogar Blumenkästen. Ein Abmagern oder Aufbereiten des Pflanzsubstrats ist auch hier je nach Gräserart ratsam. In unseren Verwendungskategorien Für die Kübelbepflanzung und Für Balkonkästen und kleine Töpfe finden Sie eine Auswahl geeigneter Gräser. Unter unserer Allgemeinen Pflanz- und Pflegeanleitung für Kübelpflanzen finden Sie weitere nützliche Informationen zur Topfbepflanzung.

Pampasgras-winterschutzPflege von Gräsern

  • Gräser brauchen für eine gute Standfestigkeit und gesundes Wachstum ausreichend viel Platz. Bei zu engem Stand können die Horste nur schwer Abtrocknen und die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten wie Schimmelpilz und Rost.
  • Auch Unkräuter nehmen der Pflanze nur unnötig Platz und außerdem Wasser und Nährstoffe weg. Samenunkräuter unbedingt vor der Samenreife jäten. Aufwachsende Unkrautkeimlinge in Gräserhorsten sind nur schwer zu entfernen.
  • Einige Grasarten wie Chinaschilf, Reitgras, Blaustrahlhafer oder Schwingel neigen dazu nach einigen Jahren von der Mitte heraus abzusterben. Hier ist es ratsam, die betroffene Pflanze auszugraben und ein Teilstück in gute, ausgetauschte Erde(z. B. Pflanzerde oder Kompost) zurück zu setzen. 
  • Frost- und Nässeempfindliche Gräser, u. a.Pampasgras und Pfahlrohr, bindet man im Herbst zu einem Schopf (in Form eines Indianerzeltes) zusammen. So wird das Eindringen von Feuchtigkeit ins Pflanzeninnere, und dadurch entstehende Fäulnis, verhindert. Eine dünne Laubabdeckung dient zusätzlich als Schutz vor Frösten.
  • Binden Sie andere große Gräser (Chinaschilf, Rutenhirse) ebenfalls zu einem Schopf zusammen, es erleichtert Ihnen den Rückschnitt und verhindert, dass Wind und Witterung die Halme im Garten, beim Nachbarn oder gar der ganzen Siedlung verteilt. 
  • Frostige Tage und Wintersonne können wintergrüne Gräser enorm schädigen. Durch den gefrorenen Boden kann die Pflanze kein Wasser aufnehmen, was durch die Transpiration der Blätter jedoch erforderlich ist. Eine Abdeckung mit Tannenzweigen spendet den nötigen (Sonnen)Schutz.

Düngen von Ziergräsern

Ähnlich wie mit den Bodenverhältnissen verhält es sich auch bei der Düngung von Gräsern. Lediglich die Prachtgräser (Pampasgras, Chinaschilf, Rutenhirse, Reitgras, Lampenputzergras) benötigen im Frühjahr eine Düngergabe von etwa 50g/m², z. B. Hornspäne oder Manna Spezial Gartendünger.
Gräser für den Steingarten, Steppe- und Heidepflanzungen (Festuca, Moskitogras, Federgras, Schillergras) brauchen keine Düngergabe. Hier gilt: weniger ist mehr! Bei zu stark gedüngten Böden verlieren die Gräser ihren natürlichen Wuchscharakter, das Gewebe wird weich und die Pflanzen sind dadurch nicht mehr standfest und anfällig für Krankheiten.

Miscanthus-schneidenRückschnitt von Ziergräsern im Garten

Gräser werden generell erst im Frühjahr geschnitten. Zum einem bieten sie im Winter, mit Tau und Reif überzogen, einen reizvollen Anblick. Doch weitaus wichtiger ist der natürliche Winterschutz. In abgeschnittenen, hohlen Halmen sammelt sich im Winter leicht Wasser, was schnell zu Fäulnis führt.

Hier noch ein paar Tipps bevor sie mit dem Rückschnitt beginnen

  • Immergrüne Gräser, wie viele Seggen (Carex), das Bärenfellgras, der Blauschwingel (Festuca) oder Marbel-Arten (Luzula), müssen in der Regel nicht geschnitten werden. Hier ist es ausreichend alte, braune Blätter und Halme durch Auszupfen oder Auskämmen zu entfernen. Man fährt dabei am besten mit der Hand, wie mit einem Rechen, über die Pflanzen. Bitte tragen Sie Gartenhandschuhe, da die Blätter sehr scharfkantig und stachelig sein können. 
  • Sommergrüne Arten, die im Spätsommer und Herbst blühen, wie Rutenhirse (Panicum), Goldleistengras (Spartina), Chinaschilf (Miscanthus), Japanwaldgras (Hakonechloa) oder Pfeifengras (Molinia) fangen erst sehr spät im Frühjahr an zu treiben. Der Rückschnitt ist hier je nach Witterung noch bis Mitte April möglich. 
  • Deutlich früher, bereits Anfang März, sollte man dem Reitgras (Calamagrostis) oder der Waldschmiele (Deschampsia) ihre Frühjahrsfrisur verpassen. Sie sind früh treibende Gräser und stehen schon gegen Mitte April mit sattem grünem Neuaustrieb im Beet während die eben erwähnten Spätzünder noch keine Reaktion zeigen.
  • Der Rückschnitt erfolgt etwa handbreit bzw. 10 bis 20 cm über dem Boden, dabei sollten keine neuen Triebe verletzt werden. Kleinere Gräser sind schnell und einfach mit einer guten Gartenschere zurückgeschnitten. Bei Solitärgräsern können Ihnen maschinelle Geräte wie Heckenschere oder Freischneider die Arbeit deutlich erleichtern.
Bewertungen 4.5 von 5 Sternen bei 10 Bewertungen
Kundenbewertungen für "Pfeifengras 'Moorhexe'"
Bewertung vom 09.06.2016

Verwendung für einen Ziergarten.
Für Gartenliebhaber.
Die Qualität ist gut.

Bewertung vom 10.05.2016

Qualität bei Lieferung besonders gut, starkes Wurzelwerk und gute Entwicklung nach kurzer Zeit. Kräftige Pflanze, mit Sorgfalt gehegt und gepflegt.

Bewertung vom 22.04.2016

Super Qualität!

Bewertung vom 07.06.2015

Ich habe die Pflanze zu meinen Obstgehölzen (Heidelbeeren) gepflanzt.\nDie Qualität der Pflanzen war sehr gut.

Bewertung vom 09.06.2014

Ein winziges Pflänzchen, ich hatte es mir kräftiger vorgestellt - erst war ich zugegebenermaßen sehr skeptisch ob es anwächst, jedoch sieht es gut aus (knapp 3 Wochen nach Einpflanzung), es ist schon ein wenig gewachsen und kräftiger geworden und wird sicher eine schöne Pflanze werden.

Bewertung vom 23.04.2014

pflanze in guter verfassung

Bewertung vom 23.04.2014

Gut verpackt und feucht angeliefert, allerdings sehr kleine Pflanze, muss sich erst noch entwickeln.

Bewertung vom 17.04.2014

super starke Ware

Bewertung vom 10.03.2014

danke

Bewertung vom 24.04.2013

Diese Pflanze hebt sich etwas ab von den herkömmlichen Gräsern und ist seltener in Gärten zu vorzufinden. Sehr schön in Verbindung mit Funkien, Leinkraut, Skabiose oder Waldanemone.

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