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Perlgras

Melica ciliata Zur Übersicht
Perlgras
Ziergras, Melica, Perlgras
   

Blütezeit

Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Kurzbeschreibung

Wuchshöhe: bis 60 cm Wuchsbreite: bis 30 cm

Schon ab Mai erscheinen die auffälligen hellbraunen Ährenblüten des Perlgrases das sich an sonnigen, trockenen Standorten, wie Steingärten, Steppe- und Heidepflanzungen, am wohlsten fühlt.

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Liefergrößen & Preise

Pflanze im Topf:

Topfware, eine ganzjährige Pflanzung ist möglich
ab 3 2,19 € *
ab 12 1,99 € *
ab 24 1,79 € *
2,39 €*
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Produktinformationen Perlgras

Beschreibung

Perlgras - Melica ciliata

Sehr auffällig am Perlgras sind die hellbraunen Ährenblüten, die in einer Höhe von ca. 60 cm über dem Laub stehen. Es liebt einen sonnigen Standort und benötigt einen durchlässigen sandigen, gerne auch steinigen Gartenboden. Durch diese Standortansprüche eignet sich dieses sehr schön blühende Ziergras gut für die Bepflanzung in Steinanlagen oder Steppengärten. Melica ciliata kann in kleinen Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen gesetzt werden.

Das Perlgras ist ein sehr schönes Ziergras für naturnahe Bepflanzungen im Hausgarten. Die verblühten Blütenstände sollten nach der Blütezeit aber entfernt werden damit der Samen nicht ausgebildet werden kann und sich die Pflanze nicht unkontrolliert im Garten ausbreitet. Zudem ist das Perlgras ein sommergrünes Ziergras, das heißt die Pflanze zieht sich im Herbst in den Wurzelbereich zurück und die oberirdischen Triebe und Blätter dörren aus. Ein fast bodennaher Rückschnitt sollte erst im Frühjahr zum Neuaustrieb erfolgen da auch die dörren Triebe und Blätter im Winter sehr dekorativ sind und das trockene Pflanzenmaterial als natürlicher Winterschutz bei starken Kahlfrösten dienlich ist.

Details

Blüte hellbraune, dicke Ährenblüten
Blütezeit Mai bis Juni
Blatt spitz schmal, sommergrün
Wuchs horstbildend, bogig überhängend
Wuchshöhe nur Laub bis 40 cm hoch
Wuchshöhe mit Blüte bis 60 cm hoch
Standort sonnig
Boden durchlässiger, sandiger-steiniger Gartenboden
Immergrün nein
Winterhärte gut

Verwendungs- und Pflanzempfehlung für das Perlgras

Verwendung für Steingärten, für Steppen- und Heidegärten, für naturnahe Gärten, für Blumenbeete und Rabatten in sonniger Lage, auch sehr schön an Terrassen und Sitzplätzen, Schnittpflanze, für Balkonkäste und kleine Töpfe
Pflanzen pro Quadratmeter 10 bis 12 Pflanzen
Pflanzabstand ca. 30 cm
Pflanzempfehlung einzeln oder in kleinen Gruppen
Verwendungsbeispiele

Verwendungsbeispiele für das Perlgras

  • Zusammen mit Stauden als Ziergras in sonnigen Beeten und Rabatten
  • Als trockenheitsverträgliches Ziergras für Steppen- und  Heidepflanzungen
  • Robustes Ziergras für den Steingarten und zur Dachbegrünung
  • Schönes, frühblühendes Ziergras für Haus- und Vorgärten
  • Als langblühendes Ziergras mit schönen Blütenständen für Terrassen und Sitzplätzen
  • Auch zur Bepflanzung von Trögen und Töpfen geeignet
  • Als Schnittgras für Blumensträusse und andere floristische Arrangements
Allgemeine Pflanz- & Pflegehinweise

Pflanz- & Pflegeanleitung Gräser

Ziergräser in ihrer ganzen Vielfalt sind in unseren Gärten oder auf dem Balkon und Terrasse nicht mehr wegzudenken

Ziergräser im Garten pflanzen und pflegen

Bodenverhältnisse

Die meisten Gräser kommen mit normaler Gartenerde gut aus und sind am richtigen Platz sehr pflegeleicht. Doch aufgrund der Vielfältigkeit des Sortiments variieren die Ansprüche an Standortbedingungen und Bodenverhältnisse. Grundsätzlich gilt für alle Gräser: ein gut vorbereiteter, lockerer und unkrautfreier Boden ist wichtig für ein üppiges Wachstum. Staunässe vertragen Gräser (außer Wasser- und Sumpfgräser) prinzipiell nicht, vor allem im Winter sollten Sie darauf achten.
Gräser für Steingarten oder Steppenpflanzungen bevorzugen in der Regel einen mageren Boden. Durch Einarbeitung von Splitt, Kies oder Sand kann gut auf die Wünsche von Blauschwingel (Festuca), Federgras (Stipa) und Co eingegangen werden.
Die Waldgräser, zu denen Marbel (Luzula), Waldschmiele (Deschampsia) und einige Seggen (Carex) gehören, möchten hingegen einen humosen, frischen Boden. Sie freuen sich über eine Gabe von gut verrottetem Laubkompost im Pflanzloch.

Pflanzung

Graeser-pflanzenDamit die Pflanzen sich schön und schnell entwickeln können, sollten Sie bei der Pflanzung einige Punkte beachten:

  • Ein gut vorbereitetes Pflanzloch bzw. Beet ist die Voraussetzung für ein schnelles Anwachsen. Dazu alle Unkräuter gründlich Entfernen und die Bodenansprüche des Grases beachten(wie oben beschrieben). Der Artikelbeschreibung des Grases können Sie die entsprechende Information entnehmen. 
  • Nach Zustellung des Paketes sollten Sie die Pflanzen sofort auspacken und gut Wässern. Dazu die Pflanzen in einen Eimer stellen und bis zum Topfrand mit Wasser füllen. Nach etwa 10 Minuten hat die Erde einiges an Wasser aufgenommen und ist gesättigt. 
  • Das Pflanzloch etwa in doppelter Größe des Topfballens ausheben, die Pflanze vorsichtig austopfen und in das Loch setzen. Unbedingt darauf achten, dass die Pflanze nur so tief in der Erde sitzt, wie zuvor im Topf. Anschließend die Erde um die Pflanze leicht andrücken und gut wässern. 
  • In Trockenperioden und heißen Sommern braucht das Gras im Pflanzjahr ebenfalls ausreichende Wassergaben.

Weitere Informationen zur Pflanzung können Sie in den Pflanz- und Pflegehinweisen der Staudenartikelbeschreibungen nachlesen.

Gräser für die Kübel- und Topfbepflanzung

Sowohl viele kleine als auch große Gräser eignen sich bestens zur Bepflanzung von Kübeln, Töpfen und sogar Blumenkästen. Ein Abmagern oder Aufbereiten des Pflanzsubstrats ist auch hier je nach Gräserart ratsam. In unseren Verwendungskategorien Für die Kübelbepflanzung und Für Balkonkästen und kleine Töpfe finden Sie eine Auswahl geeigneter Gräser. Unter unserer Allgemeinen Pflanz- und Pflegeanleitung für Kübelpflanzen finden Sie weitere nützliche Informationen zur Topfbepflanzung.

Pampasgras-winterschutzPflege von Gräsern

  • Gräser brauchen für eine gute Standfestigkeit und gesundes Wachstum ausreichend viel Platz. Bei zu engem Stand können die Horste nur schwer Abtrocknen und die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten wie Schimmelpilz und Rost.
  • Auch Unkräuter nehmen der Pflanze nur unnötig Platz und außerdem Wasser und Nährstoffe weg. Samenunkräuter unbedingt vor der Samenreife jäten. Aufwachsende Unkrautkeimlinge in Gräserhorsten sind nur schwer zu entfernen.
  • Einige Grasarten wie Chinaschilf, Reitgras, Blaustrahlhafer oder Schwingel neigen dazu nach einigen Jahren von der Mitte heraus abzusterben. Hier ist es ratsam, die betroffene Pflanze auszugraben und ein Teilstück in gute, ausgetauschte Erde(z. B. Pflanzerde oder Kompost) zurück zu setzen. 
  • Frost- und Nässeempfindliche Gräser, u. a.Pampasgras und Pfahlrohr, bindet man im Herbst zu einem Schopf (in Form eines Indianerzeltes) zusammen. So wird das Eindringen von Feuchtigkeit ins Pflanzeninnere, und dadurch entstehende Fäulnis, verhindert. Eine dünne Laubabdeckung dient zusätzlich als Schutz vor Frösten.
  • Binden Sie andere große Gräser (Chinaschilf, Rutenhirse) ebenfalls zu einem Schopf zusammen, es erleichtert Ihnen den Rückschnitt und verhindert, dass Wind und Witterung die Halme im Garten, beim Nachbarn oder gar der ganzen Siedlung verteilt. 
  • Frostige Tage und Wintersonne können wintergrüne Gräser enorm schädigen. Durch den gefrorenen Boden kann die Pflanze kein Wasser aufnehmen, was durch die Transpiration der Blätter jedoch erforderlich ist. Eine Abdeckung mit Tannenzweigen spendet den nötigen (Sonnen)Schutz.

Düngen von Ziergräsern

Ähnlich wie mit den Bodenverhältnissen verhält es sich auch bei der Düngung von Gräsern. Lediglich die Prachtgräser (Pampasgras, Chinaschilf, Rutenhirse, Reitgras, Lampenputzergras) benötigen im Frühjahr eine Düngergabe von etwa 50g/m², z. B. Hornspäne oder Manna Spezial Gartendünger.
Gräser für den Steingarten, Steppe- und Heidepflanzungen (Festuca, Moskitogras, Federgras, Schillergras) brauchen keine Düngergabe. Hier gilt: weniger ist mehr! Bei zu stark gedüngten Böden verlieren die Gräser ihren natürlichen Wuchscharakter, das Gewebe wird weich und die Pflanzen sind dadurch nicht mehr standfest und anfällig für Krankheiten.

Miscanthus-schneidenRückschnitt von Ziergräsern im Garten

Gräser werden generell erst im Frühjahr geschnitten. Zum einem bieten sie im Winter, mit Tau und Reif überzogen, einen reizvollen Anblick. Doch weitaus wichtiger ist der natürliche Winterschutz. In abgeschnittenen, hohlen Halmen sammelt sich im Winter leicht Wasser, was schnell zu Fäulnis führt.

Hier noch ein paar Tipps bevor sie mit dem Rückschnitt beginnen

  • Immergrüne Gräser, wie viele Seggen (Carex), das Bärenfellgras, der Blauschwingel (Festuca) oder Marbel-Arten (Luzula), müssen in der Regel nicht geschnitten werden. Hier ist es ausreichend alte, braune Blätter und Halme durch Auszupfen oder Auskämmen zu entfernen. Man fährt dabei am besten mit der Hand, wie mit einem Rechen, über die Pflanzen. Bitte tragen Sie Gartenhandschuhe, da die Blätter sehr scharfkantig und stachelig sein können. 
  • Sommergrüne Arten, die im Spätsommer und Herbst blühen, wie Rutenhirse (Panicum), Goldleistengras (Spartina), Chinaschilf (Miscanthus), Japanwaldgras (Hakonechloa) oder Pfeifengras (Molinia) fangen erst sehr spät im Frühjahr an zu treiben. Der Rückschnitt ist hier je nach Witterung noch bis Mitte April möglich. 
  • Deutlich früher, bereits Anfang März, sollte man dem Reitgras (Calamagrostis) oder der Waldschmiele (Deschampsia) ihre Frühjahrsfrisur verpassen. Sie sind früh treibende Gräser und stehen schon gegen Mitte April mit sattem grünem Neuaustrieb im Beet während die eben erwähnten Spätzünder noch keine Reaktion zeigen.
  • Der Rückschnitt erfolgt etwa handbreit bzw. 10 bis 20 cm über dem Boden, dabei sollten keine neuen Triebe verletzt werden. Kleinere Gräser sind schnell und einfach mit einer guten Gartenschere zurückgeschnitten. Bei Solitärgräsern können Ihnen maschinelle Geräte wie Heckenschere oder Freischneider die Arbeit deutlich erleichtern.
Bewertungen 5 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen
Kundenbewertungen für "Perlgras"
Bewertung vom 02.09.2016

sehr gute Ware

Bewertung vom 09.06.2016

Größe und Qualität in Ordung.

Bewertung vom 06.04.2016

Die Pflanze sieht gesund aus und ist bisher auch gut angewachsen.

Bewertung vom 06.10.2015

Jeder der es haben möchte, kann dort für seinenGarten gern und gut beraten einkaufen.

Bewertung vom 24.03.2015

sehr kräftige Pflanze, top Qualität,immer wieder gerne

Bewertung vom 22.03.2015

- außergewöhnlich kräftige Pflanzen\n- flächig gepflanzt als Bodendecker

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