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Schillergras

Koeleria glauca Zur Übersicht
Schillergras
Schillergras, Koleria, Ziergras
   

Blütezeit

Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Kurzbeschreibung

Wuchshöhe: bis 40 cm Wuchsbreite: bis 20 cm

Die blaugrüne, immergrüne Belaubung machen das Schillergras zu einem interessanten Ziergras für Steingartenanlagen und zur Bepflanzung von Balkonkästen und kleinen Töpfen.

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Liefergrößen & Preise

Pflanze im Topf:

Topfware, eine ganzjährige Pflanzung ist möglich
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Produktinformationen Schillergras

Beschreibung

Schillergras - Koeleria glauca

Das Schillergras mit seiner blaugrünen, immergrünen Belaubung ist ein sehr interessantes Ziergras für unsere Gärten. Ob als zusätzlicher Farbgeber im Staudenbeet oder als immergrüne Bepflanzung in der Steingartenanlage, selbst für Balkonkästen und kleine Töpfe ist dieses sehr schöne Gras geeignet. Koeleria glauca liebt einen vollsonnigen, warmen Standort und einen durchlässigen Gartenboden, zudem kommt es gut mit zeitweiser Trockenheit zurecht. Das Schillergras kann sehr gut in kleinen Gruppen von 3 bis 7 Pflanzen gepflanzt werden. Die verblühten Blütenstände sollten nach der Blüte entfernt werden, da das bei uns heimische Schillergras sich sonst sehr leicht aussamt und verbreitet. Der Nährstoffbedarf vom Schillergras ist eher gering, daher kommt dieses Ziergras auch auf nicht ganz so guten Böden zurecht. Wichtig ist nur dass der boden gut durchlässig ist und sich keine Staunässe bilden kann.

Details

Blüte gelbbraune, dichte Blütenrispen
Blütezeit  Mai bis Juli
Blatt dünne, blaugrüne Blätter, immergrün
Wuchs horstbildend, buschig
Wuchshöhe bis 40 cm hoch
Standort sonnig
Boden sandig-steiniger, durchlässiger, eher nährstoffarmer Gartenboden
Immergrün ja
Winterhärte sehr gut

Verwendungs- und Pflanzempfehlung für das Schillergras

Verwendung für Steingartenanlagen, im Vordergrund von Blumenbeeten und Rabatten, für Balkonkästen und kleine Töpfe, an Terrassen und Sitzplätze, für Heidegärten, zur Dachbegrünung
Pflanzen pro Quadratmeter 15 bis 17 Pflanzen
Pflanzabstand ca. 25 cm
Pflanzempfehlung einzeln oder in kleinen Gruppen
Verwendungsbeispiele

Verwendungsbeispiele für das Schillergras

  • Schönes, wintergrünes Ziergras für den Steingarten
  • Als Ziergras mit auffälligem Laub für Terrassen und Sitzplätzen
  • Für sonnige, trockene und nährstoffarme Bereiche im Garten
  • Als trockenheitsverträgliches Ziergras für Steppen- und Heidepflanzungen
  • Auch zur Bepflanzung von Trögen und Töpfen (ab ca. 3 Liter Erdvolumen) geeignet
  • Robustes, wintergrünes Zwerggras zur Dachbegrünung
Allgemeine Pflanz- & Pflegehinweise

Pflanz- & Pflegeanleitung Gräser

Ziergräser in ihrer ganzen Vielfalt sind in unseren Gärten oder auf dem Balkon und Terrasse nicht mehr wegzudenken

Ziergräser im Garten pflanzen und pflegen

Bodenverhältnisse

Die meisten Gräser kommen mit normaler Gartenerde gut aus und sind am richtigen Platz sehr pflegeleicht. Doch aufgrund der Vielfältigkeit des Sortiments variieren die Ansprüche an Standortbedingungen und Bodenverhältnisse. Grundsätzlich gilt für alle Gräser: ein gut vorbereiteter, lockerer und unkrautfreier Boden ist wichtig für ein üppiges Wachstum. Staunässe vertragen Gräser (außer Wasser- und Sumpfgräser) prinzipiell nicht, vor allem im Winter sollten Sie darauf achten.
Gräser für Steingarten oder Steppenpflanzungen bevorzugen in der Regel einen mageren Boden. Durch Einarbeitung von Splitt, Kies oder Sand kann gut auf die Wünsche von Blauschwingel (Festuca), Federgras (Stipa) und Co eingegangen werden.
Die Waldgräser, zu denen Marbel (Luzula), Waldschmiele (Deschampsia) und einige Seggen (Carex) gehören, möchten hingegen einen humosen, frischen Boden. Sie freuen sich über eine Gabe von gut verrottetem Laubkompost im Pflanzloch.

Pflanzung

Graeser-pflanzenDamit die Pflanzen sich schön und schnell entwickeln können, sollten Sie bei der Pflanzung einige Punkte beachten:

  • Ein gut vorbereitetes Pflanzloch bzw. Beet ist die Voraussetzung für ein schnelles Anwachsen. Dazu alle Unkräuter gründlich Entfernen und die Bodenansprüche des Grases beachten(wie oben beschrieben). Der Artikelbeschreibung des Grases können Sie die entsprechende Information entnehmen. 
  • Nach Zustellung des Paketes sollten Sie die Pflanzen sofort auspacken und gut Wässern. Dazu die Pflanzen in einen Eimer stellen und bis zum Topfrand mit Wasser füllen. Nach etwa 10 Minuten hat die Erde einiges an Wasser aufgenommen und ist gesättigt. 
  • Das Pflanzloch etwa in doppelter Größe des Topfballens ausheben, die Pflanze vorsichtig austopfen und in das Loch setzen. Unbedingt darauf achten, dass die Pflanze nur so tief in der Erde sitzt, wie zuvor im Topf. Anschließend die Erde um die Pflanze leicht andrücken und gut wässern. 
  • In Trockenperioden und heißen Sommern braucht das Gras im Pflanzjahr ebenfalls ausreichende Wassergaben.

Weitere Informationen zur Pflanzung können Sie in den Pflanz- und Pflegehinweisen der Staudenartikelbeschreibungen nachlesen.

Gräser für die Kübel- und Topfbepflanzung

Sowohl viele kleine als auch große Gräser eignen sich bestens zur Bepflanzung von Kübeln, Töpfen und sogar Blumenkästen. Ein Abmagern oder Aufbereiten des Pflanzsubstrats ist auch hier je nach Gräserart ratsam. In unseren Verwendungskategorien Für die Kübelbepflanzung und Für Balkonkästen und kleine Töpfe finden Sie eine Auswahl geeigneter Gräser. Unter unserer Allgemeinen Pflanz- und Pflegeanleitung für Kübelpflanzen finden Sie weitere nützliche Informationen zur Topfbepflanzung.

Pampasgras-winterschutzPflege von Gräsern

  • Gräser brauchen für eine gute Standfestigkeit und gesundes Wachstum ausreichend viel Platz. Bei zu engem Stand können die Horste nur schwer Abtrocknen und die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten wie Schimmelpilz und Rost.
  • Auch Unkräuter nehmen der Pflanze nur unnötig Platz und außerdem Wasser und Nährstoffe weg. Samenunkräuter unbedingt vor der Samenreife jäten. Aufwachsende Unkrautkeimlinge in Gräserhorsten sind nur schwer zu entfernen.
  • Einige Grasarten wie Chinaschilf, Reitgras, Blaustrahlhafer oder Schwingel neigen dazu nach einigen Jahren von der Mitte heraus abzusterben. Hier ist es ratsam, die betroffene Pflanze auszugraben und ein Teilstück in gute, ausgetauschte Erde(z. B. Pflanzerde oder Kompost) zurück zu setzen. 
  • Frost- und Nässeempfindliche Gräser, u. a.Pampasgras und Pfahlrohr, bindet man im Herbst zu einem Schopf (in Form eines Indianerzeltes) zusammen. So wird das Eindringen von Feuchtigkeit ins Pflanzeninnere, und dadurch entstehende Fäulnis, verhindert. Eine dünne Laubabdeckung dient zusätzlich als Schutz vor Frösten.
  • Binden Sie andere große Gräser (Chinaschilf, Rutenhirse) ebenfalls zu einem Schopf zusammen, es erleichtert Ihnen den Rückschnitt und verhindert, dass Wind und Witterung die Halme im Garten, beim Nachbarn oder gar der ganzen Siedlung verteilt. 
  • Frostige Tage und Wintersonne können wintergrüne Gräser enorm schädigen. Durch den gefrorenen Boden kann die Pflanze kein Wasser aufnehmen, was durch die Transpiration der Blätter jedoch erforderlich ist. Eine Abdeckung mit Tannenzweigen spendet den nötigen (Sonnen)Schutz.

Düngen von Ziergräsern

Ähnlich wie mit den Bodenverhältnissen verhält es sich auch bei der Düngung von Gräsern. Lediglich die Prachtgräser (Pampasgras, Chinaschilf, Rutenhirse, Reitgras, Lampenputzergras) benötigen im Frühjahr eine Düngergabe von etwa 50g/m², z. B. Hornspäne oder Manna Spezial Gartendünger.
Gräser für den Steingarten, Steppe- und Heidepflanzungen (Festuca, Moskitogras, Federgras, Schillergras) brauchen keine Düngergabe. Hier gilt: weniger ist mehr! Bei zu stark gedüngten Böden verlieren die Gräser ihren natürlichen Wuchscharakter, das Gewebe wird weich und die Pflanzen sind dadurch nicht mehr standfest und anfällig für Krankheiten.

Miscanthus-schneidenRückschnitt von Ziergräsern im Garten

Gräser werden generell erst im Frühjahr geschnitten. Zum einem bieten sie im Winter, mit Tau und Reif überzogen, einen reizvollen Anblick. Doch weitaus wichtiger ist der natürliche Winterschutz. In abgeschnittenen, hohlen Halmen sammelt sich im Winter leicht Wasser, was schnell zu Fäulnis führt.

Hier noch ein paar Tipps bevor sie mit dem Rückschnitt beginnen

  • Immergrüne Gräser, wie viele Seggen (Carex), das Bärenfellgras, der Blauschwingel (Festuca) oder Marbel-Arten (Luzula), müssen in der Regel nicht geschnitten werden. Hier ist es ausreichend alte, braune Blätter und Halme durch Auszupfen oder Auskämmen zu entfernen. Man fährt dabei am besten mit der Hand, wie mit einem Rechen, über die Pflanzen. Bitte tragen Sie Gartenhandschuhe, da die Blätter sehr scharfkantig und stachelig sein können. 
  • Sommergrüne Arten, die im Spätsommer und Herbst blühen, wie Rutenhirse (Panicum), Goldleistengras (Spartina), Chinaschilf (Miscanthus), Japanwaldgras (Hakonechloa) oder Pfeifengras (Molinia) fangen erst sehr spät im Frühjahr an zu treiben. Der Rückschnitt ist hier je nach Witterung noch bis Mitte April möglich. 
  • Deutlich früher, bereits Anfang März, sollte man dem Reitgras (Calamagrostis) oder der Waldschmiele (Deschampsia) ihre Frühjahrsfrisur verpassen. Sie sind früh treibende Gräser und stehen schon gegen Mitte April mit sattem grünem Neuaustrieb im Beet während die eben erwähnten Spätzünder noch keine Reaktion zeigen.
  • Der Rückschnitt erfolgt etwa handbreit bzw. 10 bis 20 cm über dem Boden, dabei sollten keine neuen Triebe verletzt werden. Kleinere Gräser sind schnell und einfach mit einer guten Gartenschere zurückgeschnitten. Bei Solitärgräsern können Ihnen maschinelle Geräte wie Heckenschere oder Freischneider die Arbeit deutlich erleichtern.
Bewertungen 5 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen
Kundenbewertungen für "Schillergras"
Bewertung vom 13.10.2015

Eine wunderschöne Pflanze, die gut in das neu angelegten Beet, in der Nähe unseres Gartenteichs, passt. Eine Freude für jeden Kleingärtner.

Bewertung vom 11.06.2015

Sieht sehr gut auf einem begrünten Dach aus

Bewertung vom 02.04.2015

Gute Qualitaet - jetzt freu ich mich aufs wachsen

Bewertung vom 15.10.2014

Es wurde eine Top Ware geliefert, genau so wie sie beschrieben wurde.

Bewertung vom 23.07.2014

sah schlecht aus

Bewertung vom 06.03.2014

Pflanzen waren perfekt

Bewertung vom 25.09.2013

Schöne kräftige Pflanze

Bewertung vom 24.04.2013

Sehr gut durchwurzeltes Gras, dass einen wichtigen Platz in unserem Funkiengarten einnimmt. Ich würde empfehlen, in kleinen Gruppen zu pflanzen, da so von Anfang an die Pflanzen imposanter wirken.

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