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Garten-Tipp

Pfirsichbaum pflanzen und pflegen

Pfirsichbaum pflanzen und pflegen

So wächst Ihr Pfirsichbaum prächtig und bildet saftige Früchte aus

Richtig pflanzen, pflegen und Krankheiten behandeln

Pfirsichbaum pflanzen: Zeitpunkt, Abstand und Standort

Der Pfirsich (Prunus persica) hat eine lange Reise hinter sich: ursprünglich in China beheimatet, trat der Baum bereits im Mittelalter seinen Weg nach Europa an, um schließlich auch Ihren Naschgarten zu bereichern. Möchten auch Sie einen Pfirsichbaum pflanzen, zeigen wir Ihnen in diesem Ratgeber alle wichtigen Tipps und Tricks.


Wann Pfirsichbaum pflanzen?

Am wohlsten fühlen sich Pfirsichbäume, wenn sie im Frühjahr gepflanzt werden. Die kühlen Tage sollten zu diesem Zeitpunkt bereits vorüber sein, um die Gewächse keinem unnötigen Stress auszusetzen. Bevor Sie Ihren Pfirsich pflanzen, lockern Sie das Erdreich gut auf und heben ein ausreichend großes Pflanzloch aus. In dieses setzen Sie den Baum so, dass die Veredelungsstelle nicht unter der Erde liegt, das Bäumchen aber trotzdem stabil steht. Im Zweifel hilft ein kleiner Stützpfahl.

Übrigens: 

Weißer oder roter Pfirsich? Überlegen Sie sich schon vorab, welche Sorten Ihnen zusagen. Wenn Sie dann einen Pfirsichbaum kaufen wollen, halten wir zahlreiche beliebte Favoriten wie 'Kernechter vom Vorgebirge' oder 'Revita®' für Sie bereit.

Welcher Pflanzabstand gilt bei Pfirsichbäumen?

Die letztendliche Größe Ihres neuen Gewächses hängt von der Sorte ab. Ob Pfirsichbäumchen oder Pfirsichbaum besser zu Ihnen passen, bestimmt in erster Linie der zur Verfügung stehende Raum. Der Pfirsich hat es in jedem Fall gerne luftig, daher sollten Sie zwischen den Obstbäumen als Abstand die Hälfte der zu erreichenden Wuchsbreite belassen.


Welches sind der ideale Boden und Standort für Pfirsichbäume?

Möchten Sie einen Pfirsichbaum einpflanzen, spielt der richtige Platz eine ganz besondere Rolle. Dieser Baum liebt es vor allem warm, sonnig und windgeschützt. Wählen Sie für Ihren Pfirsichbaum einen Standort, an dem das Risiko für kühlen Ostwind sowie Spätfrost möglichst gering ausfällt. Sehr gut geht es den meisten Bäumen an Südwänden, die sie angenehm wärmen und schützen.

Der Boden sollte dem Baum genügend Nährstoffe liefern und nicht zu trocken sein. Lehmiges, humusreiches Substrat gefällt dem Pfirsich am besten. Sollte der Boden in Ihrem Garten sehr dicht oder zu sandig sein, sollten Sie für eine rechtzeitige Optimierung mit Hilfe von Humus sorgen.

Pfirsichbaum pflegen: Düngen, Schneiden und Überwintern

Pfirsiche können durchaus anspruchsvoll sein. Bei optimaler Behandlung und am richtigen Standort stehen Ihre Chancen auf eine reichhaltige Ernte aber gut. Achten Sie das gesamte Jahr über darauf, dass Ihr Pfirsichbaum Pflege braucht, schneiden Sie ihn gewissenhaft und halten Sie Schädlinge in Schach.

Pfirsichbaum düngen: Wann und womit?

Nährstoffe benötigt der Pfirsich nicht nur für ein gesundes Wachstum, sondern auch für die Ausbildung schmackhafter und saftiger Früchte. Es lohnt sich daher, dass Sie Ihren Pfirsich düngen und ihm so ein bedarfsgerechtes Buffet bieten. Nach dem Winter und vor der Fruchtausbildung empfiehlt sich die Düngung mit passenden Mitteln wie diesen Hornspänen oder diesem Dünger für Bäume. Pfirsichbäume laben sich gerne an kalium- und stickstoffreichen Düngern. Kompostgaben sind für die Vitalität Ihres Baumes ebenfalls förderlich.

Gut zu wissen:

Im Winter und den Wochen nach der Pflanzung hat Ihr Bäumchen „düngerfrei“. Die extra Nährstoffzufuhr könnte dem Gewächs in diesen Phasen eher schaden.

Pfirsichbaum schneiden: Wann und wie?

Von allen Aufgaben rund um die Pflege, die ein Pfirsichbaum braucht, ist das Schneiden besonders bedeutend. Da diese Bäume am einjährigen Holz fruchten, besteht bei ausbleibender Schnittpflege das Risiko unschöner Verkahlung.

Sie möchten Ihren Pfirsichbaum schneiden und wissen nicht wie? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Hobbygärtnern, denn es gibt tatsächlich so einiges zu berücksichtigen. Als Zeitpunkt für den kräftigen Rückschnitt kommt die Zeit nach der Ernte infrage. Im Frühling sollten Sie noch einmal zur Schere greifen und den Fruchtholzschnitt vornehmen.

Beim Fruchtholzschnitt ist es wichtig, dass Sie zwischen Holztrieben sowie wahren und falschen Fruchttrieben unterscheiden. Damit der Baum seine ganze Energie in die richtigen Triebe investieren kann, sollten Sie die falschen Fruchttriebe abschneiden und die Holztriebe etwa um 50 Prozent kürzen. Bei den wahren Fruchttrieben sollte der Beschnitt so durchgeführt werden, dass etwa sechs Früchte pro Trieb übrig bleiben.

Wie Sie beim Pfirsichbaum Schneiden genau vorgehen, zeigen wir Ihnen in unserem extra Ratgeber.

Pfirsichbaum überwintern

Pfirsichbäume sind nicht immer winterhart. Da ihre Heimat eher milde Gefilde sind, können sehr kalte Temperaturen den Bäumen durchaus Schaden zufügen. Achten Sie vor dem Winter bei Bäumen im Freiland darauf, den Wurzelbereich mit Laub oder Vlies zu bedecken und wickeln Sie die Krone vor allem bei jungen Bäumen ebenfalls ein. Weißanstriche am Stamm schützen vor Frostschäden. Dazu eignet sich beispielsweise diese Weißanstrichpaste.

Kultivieren Sie Ihren Pfirsichbaum im Topf oder Kübel, gelten noch strengere Regeln für die kalte Jahreszeit: da die Wurzelballen schneller durchfrieren und das Gewächs so anfälliger ist, sollten Sie den Baum in ein helles und nicht zu warmes Winterquartier umplatzieren. Dies gilt auch dann, wenn Sie einen Zwergpfirsich überwintern möchten, da diese nicht selten in Kübeln stehen.

Pfirsiche ernten: Wann und wie?

Wann sind Pfirsiche reif? Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, da der Reifezeitpunkt stets sortenabhängig ist. Prinzipiell konzentriert sich die Erntezeit bei dieser Steinfrucht allerdings auf die Monate August und September. Frühe Sorten können Sie aber bereits ab Juli pflücken.

Wann Sie Pfirsiche ernten können, erkennen Sie an ihrer schönen Färbung und der auf leichten Druck nachgebenden Oberfläche. Auch duften die Früchte in diesem Stadium herrlich. Pflücken Sie die Pfirsiche am besten behutsam inklusive des kleinen Stielansatzes und lagern Sie sie in reifem Zustand nur kurz.

Unser Tipp:

Frisch vom Baum gepflückt, schmecken Pfirsiche einfach am besten! Es ist jedoch nicht schlimm, wenn Sie schon ein paar Tage vor der perfekten Reife zur Tat schreiten, denn bei warmer Lagerung reifen die Früchte noch nach.

Verbreitete Pfirsichbaum Krankheiten

Viele Besitzer sorgen sich, dass ihr Pfirsichbaum eine Krankheit bekommen könnte. Schließlich fließen in die Pflege des Gewächses oft viel Zeit und Mühe, weshalb Ernteausfälle, fallende Blätter und seltsame Symptome umso schwerer wiegen.

Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Pfirsichbaum Krankheiten und was Sie im Ernstfall tun können:


Kräuselkrankheit am Pfirsichbaum

Leidet ein Pfirsichbaum an der Kräuselkrankheit, zeigt sich dies zunächst an seinem Blattwerk. Das liegt daran, dass ein Schlauchpilz namens „Taphrina deformans“ genau dort eindringt und sich vermehrt. Klares Symptom am Pfirsichbaum: die Blätter kräuseln sich und bilden wulstige, rötlich gefärbte Ausstülpungen.

Das Problem an der Sache ist, dass ein Pfirsich mit Kräuselkrankheit kaum zielführend behandelt werden kann. Die Pilzerkrankung muss in aller Regel durchgestanden werden. Oftmals wird auch die Ernte erheblich geringer ausfallen – wenn der Baum seine Früchte überhaupt halten kann. Räumen Sie befallenes Laub unbedingt zügig weg und entsorgen Sie es nicht auf dem Kompost, sondern im Hausmüll.

Extra-Tipp:

Möchten Sie das Risiko für einen Befall mit Taphrina deformans verringern, greifen Sie zu weißfleischigen oder als widerstandsfähiger bekannten Sorten. Dies trifft zum Beispiel auf die Vertreter 'Benedicte®', 'Revita®' oder den Weinbergpfirsich zu.

Hausmittel gegen die Kräuselkrankheit

Dass ein Pfirsichbaum mit Kräuselkrankheit durch Hausmittel wie Milch oder Essig geheilt werden kann, ist leider ein Mythos. Es gibt bei Ausbruch der Erkrankung keine Möglichkeit, diese einzudämmen oder vollständig abzuwenden. Das Aufsprühen von Essig erscheint indes noch etwas sinnvoller als die Verwendung von Milch, ganz wird sich der Pilz aber auch hierdurch nicht zurückdrängen lassen.

Ein wenig vorbeugen können Sie dem Befall, indem Sie eine Knoblauchbrühe herstellen und diese ab dem Anschwellen der Knospen bis in den Juni hinein alle zwei Wochen auf den Baum sprühen.

Für die Brühe geben Sie 250 Gramm Knoblauchzehen geschält und gehackt auf einen Liter Wasser, lassen die Mischung einen Tag lang stehen und kochen sie anschließend kurz auf. Nach dem Abkühlen kann die Brühe abgeseiht und im Verhältnis 1:5 mit sauberem Wasser gemischt und ausgebracht werden.


Pfirsiche faulen am Baum

Sollten sich an Ihrem Pfirsichbaum unschöne Früchte zeigen, bei denen Ihnen der Appetit auf leckeres Obst vergeht, kann das verschiedene Gründe haben. Schon kleine Verletzungen der Schale – beispielsweise durch Vogelschnäbel oder Bissspuren von Insekten – können die Früchte schneller verderben lassen, was sich bereits vor der Reife am Baum zeigt.

Ein weiterer Grund für faulige Pfirsiche am Baum ist möglicherweise die sogenannte Monilia-Fruchtfäule. Hier befällt ein Pilz namens „Monilia fructigena“ die Früchte und sorgt für faule Stellen, die sich schnell über die gesamte Oberfläche ausbreiten können. Erkennbar werden dann weiße Sporenherde, die Früchte schrumpfen zusammen und verderben letztlich vollends.

Ein befallener Baum sollte möglichst zügig von allen Früchten befreit werden, die Anzeichen aufweisen. Diese gehören selbstverständlich nicht auf den Kompost, sondern in den Hausmüll, weil sich der Pilz sonst noch stärker ausbreiten könnte.


Monilia-Spitzendürre

Nebst Monilia fructigena gibt es noch einen weiteren Pilzerreger dieser Familie: „Monilia laxa“. Er befällt nicht nur Sauerkirschen, sondern gerne auch anderes Steinobst und löst dabei die sogenannte Spitzendürre aus. Bekommt der Pfirsichbaum gelbe Blätter und vertrocknen diese schnell, könnte es sich um Spitzendürre handeln. Im weiteren Verlauf der Krankheit sterben Triebe von der Spitze an allmählich ab.

Um einen Befall so schnell wie möglich einzudämmen, sollten Sie direkt beim Erkennen erster Symptome einen Beschnitt vornehmen. Haben Sie keine Angst davor, Ihren Pfirsichbaum zu verschneiden und kürzen Sie alle befallenen Triebe sehr großzügig. Diese werden anschließend im Hausmüll entsorgt.

Förderlich für die Spitzendürre und andere Erkrankungen kann die falsche Standortwahl sein. Merken Sie, dass sich das Gewächs an einem Platz nicht wohl fühlt, sollten Sie Ihren Pfirsichbaum umsetzen. Dies ist vor allem in jüngeren Jahren machbar und sollte im Herbst vorgenommen werden.

Gummifluss-Krankheit

Darüber hinaus kann an Ihrem Pfirsichbaum Gummifluss auftreten. Diese Erscheinung wird auch „Gummose“ oder „Gummosis“ genannt und zeigt sich durch den Austritt einer klebrigen, harzähnlichen Masse aus Ästen und Rinde. Leidet Ihr Pfirsichbaum unter Krankheiten, kann es zu Gummifluss kommen, wobei eine Schwächung durch falsche Standortwahl oder anderweitigen Stress ebenfalls in Betracht kommt.

Erkennen Sie Gummifluss an Ihrem Baum, könnte er folglich von Krankheiten wie Spitzendürre oder Kräuselkrankheit betroffen sein. Zudem ist es denkbar, dass er durch Schädlinge wie Rindenwickler geschwächt wurde. Was den Standort betrifft, stehen ungeeignete Böden, starke Trockenheit, Staunässe und Kälte als potenzielle Auslöser zur Debatte.

Um Gummifluss vorzubeugen, sollten Sie deshalb besonders gut mit Ihren Gewächsen umgehen und auf deren individuelle Bedürfnisse achten. Auch sollten Sie bei Verdacht auf Standortprobleme nicht zögern und Ihren Pfirsichbaum umpflanzen. Bei einem Zwergpfirsichbaum mit Gummifluss könnte womöglich einfach der Kübel zu klein sein.

Pfirsichbaum trägt keine Früchte

Trägt ein Pfirsichbaum keine Früchte, sind erneut verschiedene Ursachen im Rahmen des Möglichen. So kann es sein, dass Sie beim Beschnitt versehentlich die echten Fruchttriebe entfernt haben, was die Ausbildung von Pfirsichen praktisch unmöglich macht.

Ein weiterer Grund für ausbleibende Erträge sind Spätfröste, die die empfindsamen Blüten schädigen und der Fruchtausbildung so die Grundlage entzieht. Sollten sich Spätfröste ankündigen, schützen Sie Ihren Baum daher am besten mit einem locker sitzenden Vlies. Gerade bei großen Bäumen ist das jedoch nicht immer machbar, weswegen Ernteausfälle in schlechten Jahren leider hingenommen werden müssen.

Es ist ratsam, bei fehlender Fruchtausbildung alle wichtigen Details der Pfirsich- und Zwergpfirsich- Pflege durchzugehen und zu überlegen, wo sich Probleme ergeben könnten. Gelegentlich können durch Veränderungen der Düngung und Bewässerung bessere Erntejahre eingeläutet werden. Manchmal braucht ein Baum tatsächlich einen vollkommen neuen Standort, an den er sich zunächst gewöhnen muss, bevor er Früchte tragen kann.

Unsere Pfirsiche

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Pfirsich 'Amsden' Prunus persica 'Amsden'
Pfirsich 'Amsden' - Prunus persica 'Amsden' Der Pfirsich 'Amsden' ist eine traditionsreiche und robuste Sorte, die 1868 in Missouri, USA, von L. C. Amsden gezüchtet wurde. Aufgrund ihres großen Erfolgs wurde die Sorte bereits 1876 nach Europa exportiert. Mit ihren süßen, würzigen Früchten und den hohen, regelmäßigen Erträgen hat sich die 'Amsden' Pfirsich als beliebte Wahl für Hausgärten etabliert. Frucht und Geschmack Die Früchte der 'Amsden' Pfirsich sind mittelgroß, gelbrot gefärbt und haben ein angenehm steinlösendes, gelbes Fruchtfleisch. Der Geschmack ist süß und leicht würzig, was sie perfekt für den Frischverzehr, Marmeladen und zum Backen macht. Ernte und Genussreife Die Pflückreife erstreckt sich von Juli bis August, und die Genussreife beginnt ab Juli. Die Sorte bringt regelmäßig hohe Erträge und ist somit eine ausgezeichnete Wahl für den Hausgarten. Blüte und Bestäubung Die 'Amsden' Pfirsich blüht im März mit rosa Blüten, die einen hohen Nektar- und Pollenwert bieten und damit eine wertvolle Bienenweide darstellen. Die Sorte ist selbstfruchtbar, was den Anbau besonders unkompliziert macht. Standort Die 'Amsden' Pfirsich gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen, warmen und geschützten Standorten. Sie bevorzugt nährstoffreiche, feuchte und durchlässige Böden, um optimal zu wachsen und reichlich Früchte zu tragen. Verwendung Diese Pfirsichsorte eignet sich hervorragend für den Frischverzehr, als Tafelobst sowie für die Herstellung von Marmeladen und Backwaren. Ihre süßen, aromatischen Früchte bieten eine vielseitige Verwendungsoption in der Küche. Besonderheiten Die 'Amsden' Pfirsich ist resistent gegen die Kräuselkrankheit und Monilia, was sie zu einer robusten und pflegeleichten Sorte macht. Ihre hohe Ertragsfähigkeit, das gut steinlösende Fruchtfleisch und der süße Geschmack machen sie ideal für Hausgärten.
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Pfirsich 'Benedicte' ® Prunus persica 'Benedicte' ®
Pfirsich 'Benedicte' ® - Prunus persica 'Benedicte' ® Der Pfirsich 'Benedicte' ® bringt ab dem zweiten Standjahr gut und sichere Erträge. Die großen, sehr saftig süßen Früchte lassen sich ab August ernten und gerne frisch Verzehren oder zu Marmelade weiterverarbeiten. Das Fruchtfleisch weißt eine weiße Farbe auf.
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Pfirsich 'Früher Roter Ingelheimer' Prunus persica 'Früher Roter Ingelheimer'
Pfirsich 'Früher Roter Ingelheimer' - Prunus persica 'Früher Roter Ingelheimer'Synonym: Vorgebirgspfirsich  Der 'Frühe Rote Ingelheimer' Pfirsich ist eine der ältesten deutschen Pfirsichsorten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Obstbauinspektor Malchus im Rheinland selektiert wurde. Aufgrund seines süßen Geschmacks, des festen Fruchtfleisches und seiner guten Steinlöslichkeit zählt er zu den beliebtesten Pfirsichen in Deutschland und wird häufig in Obstgärten angebaut. Frucht und Geschmack Die Früchte des 'Frühen Roten Ingelheimer' sind mittelgroß bis groß und haben eine auffällige gelbrote Färbung. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig und gut steinlösend. Der Geschmack ist süß und macht die Früchte ideal für den Frischverzehr, als Tafelobst sowie für Marmeladen und Backwaren. Ernte und Genussreife Die Pflückreife liegt zwischen Mitte Juli und Ende Juli, wobei die Genussreife ab Mitte Juli erreicht wird. Diese frühe Reife macht den 'Frühen Roten Ingelheimer' besonders wertvoll für Obstgärten mit einer frühen Ernteperiode. Blüte und Bestäubung Die Blütezeit liegt zwischen März und April, wobei die rosa Blüten einen hohen Nektar- und Pollenwert haben und daher eine wertvolle Bienenweide darstellen. Die Sorte ist selbstfruchtbar und benötigt keinen zusätzlichen Befruchter. Standort Der 'Frühe Rote Ingelheimer' bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit einem warmen, geschützten Mikroklima. Der Boden sollte nährstoffreich, feucht und gut durchlässig sein, um optimale Wachstumsbedingungen zu bieten. Verwendung Diese Pfirsichsorte ist vielseitig verwendbar. Sie eignet sich perfekt für den Frischverzehr, als Tafelobst, zum Backen oder für die Weiterverarbeitung zu Marmeladen und anderen Köstlichkeiten. Besonderheiten Der 'Frühe Rote Ingelheimer' ist eine robuste Sorte, allerdings etwas anfällig für die Kräuselkrankheit. Dennoch überzeugt er durch seine hohe Ertragskraft und seine frühe Reife, die ihn zu einer beliebten Wahl für den Obstgarten macht.
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Pfirsich 'Kernechter v. Vorgebirge' Prunus persica 'Kernechte v. Vorgebirge'
Pfirsich 'Kernechter vom Vorgebirge' - Prunus persica 'Kernechter vom Vorgebirge' Die Pfirsich Sorte 'Kernechter vom Vorgebirge' ist eine sehr robust und wohlschmeckende Pfirsichsorte. Sie ist durchaus auch für rauere Lagen geeignet und ist gering anfällig gegen die Kräuselkrankheit. Dennoch freut sie sich wie jede Pfirsichsorte über einen geschützten, warmen Standort.

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Pfirsich 'Redhaven' Prunus persica 'Redhaven'
Pfirsich 'Redhaven' - Prunus persica 'Redhaven' Der Pfirsich 'Redhaven' stammt ursprünglich aus den USA und hat sich aufgrund seiner hervorragenden Fruchteigenschaften weltweit verbreitet. Diese Sorte ist besonders für ihre saftigen, süß-aromatischen Früchte bekannt, deren Kern sich leicht vom Fruchtfleisch löst. Der Pfirsich eignet sich sowohl für den Frischverzehr direkt nach der Ernte als auch nach einer Lagerung von zwei bis drei Wochen. Frucht und Geschmack Die Früchte des 'Redhaven' sind gelbrot und saftig. Sie zeichnen sich durch einen süßen, aromatischen Geschmack mit einer feinen Säure aus. Das Fruchtfleisch ist leicht vom Kern zu lösen, was die Verarbeitung der Früchte erleichtert. 'Redhaven' ist ideal für den Frischverzehr, eignet sich aber auch hervorragend zum Backen oder für die Saftherstellung. Ernte Die Pflückreife der 'Redhaven' beginnt im August, und die Früchte erreichen ihre Genussreife ab Mitte August. Sie können frisch vom Baum genossen oder für etwa zwei bis drei Wochen gelagert werden, ohne an Qualität zu verlieren. Blüte und Bestäubung Die rosa Blüten des Pfirsichs 'Redhaven' erscheinen im April und bieten einen hohen Nektar- und Pollenwert, was sie zu einer attraktiven Nahrungsquelle für Bienen macht. Diese Sorte ist selbstfruchtbar und benötigt daher keine Fremdbestäubung. Standort und Wuchs Der Pfirsich 'Redhaven' bevorzugt sonnige bis halbschattige, warme und geschützte Standorte. Ein nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden, da diese die Wurzeln schädigen könnte. An einem optimalen Standort gedeiht der Baum gut und liefert reiche Erträge. Verwendung Die Früchte von 'Redhaven' sind vielseitig einsetzbar. Sie sind perfekt für den Frischverzehr geeignet, lassen sich aber auch gut zu Saft, in Backwaren oder Marmeladen verarbeiten. Besonderheiten 'Redhaven' ist eine robuste Pfirsichsorte, die eine natürliche Resistenz gegen die bakterielle Blattfleckenkrankheit und die Pfirsichblattrolligkeit aufweist. Diese Eigenschaften, zusammen mit ihrem aromatischen Geschmack und der einfachen Kultivierung, machen sie zu einer beliebten Wahl für Haus- und Obstgärten weltweit.
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Pfirsich 'Roter Ellerstädter' Prunus persica 'Roter Ellerstädter'
Pfirsich 'Roter Ellerstädter' - Prunus persica 'Roter Ellerstädter'Synonyme: Kernechter vom Vorgebirge, Vorgebirgspfirsich Der Pfirsich 'Roter Ellerstädter', auch bekannt als 'Kernechter vom Vorgebirge' oder 'Vorgebirgspfirsich', ist eine sehr alte deutsche Sorte, die 1868 von Georg Fitz in Ellerstadt aus Sämlingen selektiert wurde. Diese ertragreiche Sorte überzeugt durch ihre süßen, saftigen Früchte und ihre Robustheit, weshalb sie in Obstgärten besonders geschätzt wird. Frucht und Geschmack Die Früchte des 'Roten Ellerstädter' sind mittelgroß und haben eine gelbe Schale, die auf der Sonnenseite rot gefärbt ist. Das weißgrüne Fruchtfleisch ist sehr saftig und am Stein rötlich gefärbt. Die Frucht ist gut steinlösend und zeichnet sich durch einen süßen Geschmack mit gutem Aroma aus. Ernte und Genussreife Die Pflückreife liegt Mitte September, und die Genussreife erstreckt sich über den gesamten September. Die ertragreiche Ernte macht diesen Pfirsich zu einer beliebten Wahl für Obstgärten. Blüte und Bestäubung Die Blütezeit des 'Roten Ellerstädter' liegt zwischen März und April. Die rosa Blüten bieten einen hohen Nektar- und Pollenwert, wodurch sie eine wertvolle Bienenweide darstellen. Die Sorte ist selbstfruchtbar, was den Anbau besonders einfach macht. Standort Der 'Rote Ellerstädter' gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten und bevorzugt nährstoffreiche, feuchte und gut durchlässige Böden. Ein geschützter Standort fördert die Gesundheit und den Fruchtertrag der Pflanze. Verwendung Diese Pfirsichsorte eignet sich ideal für den Frischverzehr und als Tafelobst. Die saftigen, aromatischen Früchte sind besonders attraktiv und bieten eine gute Grundlage für vielseitige Verwendungen im Obstgarten. Besonderheiten Der 'Rote Ellerstädter' ist eine robuste Sorte, die nur gering anfällig für die Kräuselkrankheit ist. Sie liefert regelmäßig hohe Erträge und überzeugt durch ihre widerstandsfähigen Eigenschaften und den guten Geschmack der Früchte.
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Pfirsich 'Roter Weinbergpfirsich' Prunus persica 'Roter Weinbergpfirsich'
Pfirsich 'Roter Weinbergpfirsich' - Prunus persica 'Roter Weinbergpfirsich' Synonyme: Weingartenpfirsich, Blutpfirsich Eine besondere Sorte unter den Pfirsichen ist sicherlich der 'Rote Weinbergpfirsich'. Die Fruchtfleischfarbe variiert gerne von weiß bis rot. Daher wird diese Pfirsichsorte auch gerne Blutpfirsich genannt. Der Geschmack erinnert nicht so sehr an Pfirsiche ist aber fein-aromatisch und durchaus lecker! Daher wird dieser Pfirisch auch gerne zur Weiterverarbeitung verwendet.
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Pfirsich 'Suncrest' Prunus persica 'Suncrest'
Pfirsich 'Suncrest' - Prunus persica 'Suncrest' Der Pfirsich 'Suncrest' ist eine robuste, gelbfleischige Sorte, die ursprünglich aus den USA stammt und 1974 durch die Kreuzung der Sorten 'Goldstaub' und 'Alanor' entwickelt wurde. 'Suncrest' ist besonders frosttolerant und eignet sich hervorragend für Hausgärten sowie für den professionellen Anbau.  Frucht und Geschmack Die großen, orangeroten Früchte des 'Suncrest' sind gelbfleischig, saftig und haben einen süßen, aromatischen Geschmack. Sie eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Weiterverarbeitung zu Marmelade oder anderen Köstlichkeiten. Ernte Die Pflückreife des 'Suncrest' beginnt im August und erstreckt sich bis in den September. Die Genussreife erreicht der Pfirsich Ende August und hält bis Ende September an. Die Früchte lassen sich gut frisch genießen oder weiterverarbeiten. Blüte und Bestäubung Die rosafarbenen Blüten erscheinen zwischen April und Mai und sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, dank ihres hohen Nektar- und Pollenwerts. Der 'Suncrest' ist selbstfruchtbar, jedoch kann ein weiterer Pfirsichbaum in der Nähe den Ertrag deutlich erhöhen. Standort und Wuchs Der Pfirsich 'Suncrest' gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standorten. Der Boden sollte nährstoffreich, gut durchlässig und feucht sein, aber Staunässe vermeiden. Der Baum ist frosttolerant und kann auch kühleren Temperaturen standhalten, was ihn besonders für Regionen mit Frostgefahr geeignet macht. Verwendung Die Früchte des 'Suncrest' sind ideal für den Frischverzehr geeignet, lassen sich aber auch gut zu Marmeladen oder in der Küche weiterverarbeiten. Sie sind vielseitig einsetzbar und bringen süße, saftige Aromen in jede Zubereitung. Besonderheiten 'Suncrest' ist eine frosttolerante Sorte, die robust gegenüber den meisten Krankheiten ist, jedoch eine gewisse Anfälligkeit für die Kräuselkrankheit aufweist. Trotzdem ist die Sorte pflegeleicht und liefert regelmäßige, hohe Erträge, die durch die Pflanzung eines weiteren Pfirsichbaums gesteigert werden können.
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Pfirsich 'Tellerpfirsich - Weinbergpfirsich' Prunus persica 'Tellerpfirsich-Weinbergpfirsich'
Pfirsich 'Weinbergpfirsich - Tellerpfirsich' - Prunus persicaSynonyme: Plattpfirsich, Ufopfirsich, Donutpfirsich Geschmacklich ist der Tellerpfirsich, auch Ufopfirsich genannt, wesentlich süßer und saftiger als normale Pfirsichsorten. Das weiße Fleisch löst sich leicht vom Kern. Den Namen 'Tellerpfirsich' oder 'Plattpfirsich' hat diese Sorte von ihrer Fruchtform erhalten, den diese ähnelt sehr einem flachen Teller.
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Säulenpfirsich 'Campanilo' Prunus 'Campanilo-Pfirsich'
Säulen - Pfirsich 'Campanilo' - Prunus 'Campanilo' Der Säulenpfirsich ist mit seinem sehr schlanken Wuchs, wie alle Säulenobstsorte, sehr gut für kleine Gärten oder Kübelbepflanzung geeignet. Ein vollsonniger, geschützter Standort ist optimal für dieses südländische Obstgehölz. Die leckeren Früchte des Säulenpfirsich 'Campanilo' laden zum naschen im eigenen Garten ein.
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