Sternrußtau bekämpfen
Auf den Blättern Ihrer Rosen befinden sich schwarzbraune Flecken? Der Sternrußtau ist Schuld! Wie Sie die Pilzerkrankung bekämpfen und vorbeugen.
Sternrußtau: Ursache, Schadbild und was gegen die Pilzkrankheit hilft
Ein ungebetener und zugleich gefürchteter Gast im Rosengarten ist der Sternrußtau (Diplocarpon rosae). Dieser Pilz gehört zur Familie der echten Schlauchpilze und verursacht die sogenannte Schwarzfleckenkrankheit. Sternrußtau bei Rosen und auf anderen Gewächsen lässt sich nur schwer bekämpfen, weswegen schnelles und gezieltes Handeln wichtig ist.
Wir zeigen Ihnen, woran Sie einen Befall mit dem Pilz erkennen, wie Sie Sternrußtau bekämpfen können und welche Vorbeugungsmaßnahmen es gibt.
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Wahl resistenter Sorten
Es gibt durchaus Sternrußtau resistente Rosensorten wie „Dortmund“, „Angela“ und „Gelbe Dagmar“. Pflanzen Sie diese in Ihrem Garten bevorzugt an, sparen Sie sich sehr wahrscheinlich das Sternrußtau Bekämpfen. Hausmittel zur Stärkung können allerdings auch hier nichts schaden.
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Optimaler Standort
An feuchten und schattigen Orten ist ein Befall der Rosen mit Sternrußtau wahrscheinlicher. Pflanzen Sie die Gewächse daher lieber an sonnigen und trockenen Stellen.
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Gesunder Pflanzabstand
Bessere Belüftung und schnelleres Abtrocknen durch die Einhaltung eines sortenspezifischen Pflanzabstandes kann Sternrußtau vorbeugen.
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Bewusstes Wässern
Gießen Sie nur die Wurzeln der Rosen, nicht aber das Blattwerk! Am späten Abend sollten Sie außerhalb der Sommermonate nicht mehr wässern, um bleibende Feuchtigkeit während der Nacht zu verhindern.
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Gute Nährstoffversorgung
Starke Pflanzen sind weniger anfällig für die Pilzkrankheit. Stellen Sie eine gute Versorgung mit kalibetonter und zum Gewächs passender Düngung sicher, achten Sie dabei jedoch auf keine zu hohen Stickstoffgaben. Empfehlenswerte Produkte speziell für Rosen sind dieser organisch-mineralische Rosendünger oder der flüssige Rosendünger von Wuxal.
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Regelmäßiger Schnitt
Durch sorgfältiges Auslichten und Schneiden Ihrer Rosen verbessern Sie die Belüftung und Trocknung. Entsorgen Sie gefallenes Laub stets gründlich, um die Überwinterung des Pilzes zu verhindern. Kontaminiertes Laub gehört in den Hausmüll, nicht auf den Kompost!
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Schutz in Innenräumen
Durch regelmäßiges Lüften schützen Sie Zimmerpflanzen vor Sternrußtau. Auch im Innenbereich sollten Pflanzen nicht an schattigen oder feuchten Plätzen stehen
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Stärkung der Pflanzen
Sternrußtau bei Rosen behandeln und ihm vorbeugen können Sie ab Anfang Mai mit stärkenden Mitteln. Diese lassen sich auf natürliche Weise selbst herstellen und auf die Pflanzen geben. Im Folgenden finden Sie einen Überblick.
Übrigens:
Schädlinge im Garten gibt es bekanntlich unzählige. In unseren anderen Ratgebern widmen wir uns jedem Plagegeist und verraten Ihnen unsere besten Tipps und Tricks. Schauen Sie doch mal rein!