Native Plants Gartenblog

Alles rund um Garten und Pflanzen

Floras Basteltipp: Schönes aus Heu

Das Verpackungsmaterial Heu ist ein natürlicher Rohstoff der nach dem Versand noch viele Verwendungsmöglichkeiten bietet. Zum einen können Sie Ihre Hasen, Meerschweinchen und andere Haustiere füttern.

Aber man kann noch mehr daraus machen. Da Ostern kurz vor der Tür steht ist Heu natürlich ein klasse Deko-Artikel. Einfach das Osternest für die Kinder mit Heu auffüllen. Mit viel Geschick und ein bisschen Geduld kann man auch selbst einen Heu-Hasen basteln.

Ich persönlich finde Türkränze aus Heu sehr dekorativ! Benutzten Sie einfach einen vorgefertigten Kranz aus dem Bastelladen und binden das Heu dicht um den Kranz. Dann noch mit ein paar Blumen, Eiern oder anderen Osterartikeln dekorieren.

Na dann viel Spaß bei dekorieren.

Brief an den Frühling

Hallo Frühling,

schön dass es Dich gibt und Du nun endlich da bist. Wie haben wir Dich vermisst! Wie oft haben wir aus dem Fenster geschaut und selbst noch Anfang März ein Wintermärchen vorgefunden.

Nun ist es aber Zeit dass Deine wärmenden Sonnenstrahlen die letzten Überreste des langen Winters wegschmelzen und sich im Garten die Pflanzen in den Vordergrund stellen. Gehölze wie die Zaubernuss, Kornelkirsche oder Forsythie werden den Garten in Richtung Sommer weisen.

Aber bitte, lieber Frühling bleib ein wenig – lass die Hitze des Sommers noch ein wenig warten und sorge für einen angenehmen Übergang. Wir und alle Pflanzen werden es Dir danken!

Liebe Grüße – Dein Native Plants Team

Wann werden Rosen geschnitten?

Auch wenn die nun schon so lang erstehnten Sonnenstrahlen den Garten langsam in einen Frühlingstraum verzaubern sollten Sie sich mit dem Rückschnitt von Rosen noch etwas gedulden.

Straeucher-schneiden-wann-REine alte Gärtner-Regel besagt, dass der Rückschnitt erst zur Zeit der Forsythienblüte erfolgen soll. Also schon mal die Schere und Handschuhe bereitlegen und dann nur noch darauf warten dass die gelben Massenblüher die Gartensaison freigeben.

Sie haben keine Forsythie – dann aber schnell in unsere Gärtnerei ->

Folgen des langen Winters

Wir haben die traurige Erfahrung gemacht, dass auch winterfester Terrakotta in diesem Winter sehr leidet! Aufgrund der Menge an Regen- und Schmelzwasser in Kombination mit starken Nachtfrösten ergeben sich große Spannungen im sonst so dekorativen Gefäß.

Leider hat unser Terrakotta Topf vorm Büro diesen langen Winter nicht überlebt – da werden wir uns wohl für den kleinen Buchs eine Alternative überlegen müssen!

Achten Sie Zuhause darauf dass Ihre Terrakotta geschützt und vor allem möglichst trocken steht.

Staude des Jahres

Staude des Jahres 2010 – Die Katzenminze

Jedes Jahr aufs neue kürt der Bund Deutscher Staudengärtner eine besondere Art zur Staude des Jahres. Dieses Jahr ist unser Liebling, die Katzenminze (Nepeta) dran!

Nicht nur wegen der kräftigen Blütenfarbe, sondern auch wegen der schier unermüdlichen Blütenpracht ist die Katzenminze eine sehr wertvolle Zierstaude!

Diese Auszeichnung haben in den letzten Jahren folgende Stauden erhalten:

  • 2000  Fetthenne (Sedum)
  • 2001  Glockenblume (Campanula)
  • 2002  Astern (Aster)
  • 2003  Salbei (Salvia)
  • 2004  Storchschnabel (Geranium)
  • 2005  Windröschen (Anemone)
  • 2006  Flammenblume (Phlox)
  • 2007  Ehrenpreis (Veronica)
  • 2008  Sonnenbraut (Helenium)
  • 2009  Funkie (Hosta)
  • 2010  Katzenminze (Nepeta)

Neugirig?  -> mehr Info

Vögel füttern in der kalten Jahreszeit

Vögel füttern im Winter

Für unsere heimische Vogelwelt ist gerade der Winter mit Eis und Schnee oft eine große Herausvorderung.Gerade in dieser Zeit sind die kleinen Gesangstalente auch auf uns Gartenbesitzer angewiesen.

Vogelfutter

Vogelfutter

Dabei sind aber folgende Punke zu beachten:

  • Vögel in freier Natur erst Füttern wenn Eis und Schnee andere Nahrungsquellen versperren.
  • Stellen Sie das Vogelfutterhaus so auf das Erstens keine Feinde der Vögel auflauern können und Zweitens keine größere Glasscheiben in der Nähe sind.
  • Achten Sie darauf dass das Futter immer frisch und sauber bleibt -> Immer nur soviel Futter einfüllen wie an einem Tag gefressen wird
  • Das Futterhaus sollte regelmäßig vor allem von Kot gereinigt werden
  • Ein Füttern ausserhalb der Wintermonate (vor allem zur Brutzeit der Vögel) ist unbedingt zu unterlassen.
  • Was kann alles gefüttert werden: Kerne, Samen, Haferflocken, Rosinen, Obst, etc.

Nicht nur im Winter kann man unserer heimischen Vogelwelt gutes tun!

Eine große Hilfe für die kleinen Überflieger sind vor allem Pflanzen die mit ihren Samen und Früchten auf
dem natürlichen Speiseplan der Vögel stehen. Mit ein bischen guten Willen kann jeder seinen Garten so gestalten, dass die lieblichen Vögel zu jeder Jahreszeit Futter finden.

Hier ein paar Beispiele:

Feuerdorn – Pyracantha
Kornelkirsche – Cornus mas
Pfaffenhütchen – Euonymus europaeus
Schlehe – Prunus spinosa
Felsenbirne – Amelanchier lamarckii
Hartriegel – Cornus
Holunder – Sambucus nigra
Sanddorn – Hippophae rhamnoides
Stechpalme – Ilex
Schneeball – Viburnum
Zierquitte – Chaenomeles
Efeu – Hedera helix
Lonicera – Geissblatt
Wilder Wein – Parthenocissus
Liguster – Ligustrum
Wildrosen – Rosa

Selbstverständlich zählen auch alle Frucht und Obstgehölze zu den Vogelnährgehölzen!

Bei Fragen zur Gestaltung einer Vogelfreundlichen Ecke in Ihrem Garten stehen wir gerne zur Verfügung.

Pflanzen richtig einwintern

Im Sommer benötigen Kübelpflanzen schon sehr viel Aufmerksamkeit, doch im Winter fordern sie noch ein wenig mehr. Das wenige Licht und die eisigen Temperaturen machen der Pflanze zu schaffen. Viele Pflanzen kommen nicht mit den kurzen Tagen klar daher ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt abzupassen um die Pflanzen hinein zu holen. Wobei auch hier zählt je Länger draußen desto mehr wird die Pflanze abgehärtet. Doch einige Gattungen können schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt viel Schaden nehmen und einen Schock erleiden. Bei wenigen Graden unter Null können sie erfrieren, diese Gattungen nennt man Erkältungsempfindlich. Eine andere Gattung ist nicht so empfindlich diese sollte wirklich so lange wie möglich draußen bleiben, so gewöhnt sie sich an die kalten Temperaturen und kann somit auch im Frühjahr rechtzeitig raus.

Die Kälteresistenz ist auch abhängig vom alter der Pflanze, je Älter desto resistenter.
Man muss auch bedenken das nicht nur der obere teil der Pflanze schaden nehmen kann auch die Wurzeln sind anfällig auf Kälte.

Damit die Kübelpflanzen gut durch den Winter kommen benötigt man einen geeigneten Platz.
Dieser sieht wie folgt aus: Schön hell und nicht zu warm, denn je mehr Licht desto sicherer die Überwinterung. Viele Pflanzen bevorzugen Temperaturen um die 5-10°C ideal, andere mögen es etwas Wärmer bei 10-15°C. Aber es gibt auch wenige die 15-20°C mögen und dazu noch sehr viel Licht wünschen. Wie zum Beispiel Schönmalven und Abutilon- Hybriden.

In zu warmen, dunklen Räumen kommen die Kübelpflanzen nicht zur Ruhe und wachsen weiter. Diese Triebe sind weich und blass diese können oft im Frühjahr zügig weiter wachsen.
Am besten eignen sich zum überwintern Keller und Garagen diese sollten allerdings frostfrei sein.
Bei der Mehrzahl an Pflanzen müssen die Triebe zurück geschnitten werden. Dazu kann man sie noch etwas dichter stellen. Es gibt aber auch pflanzen wo ein strenger Rückschnitt erforderlich ist wie zum Beispiel: Bleiwurz, Engelstrompete, Fuchsie, Schönmalve, Strauchmargerite und Vanilleblume. Auch ist zu beachten wenn die Pflanze Schädlinge hat, dazu bitte auf jeden Fall auf der Blattunterseite nach Blattläusen schauen. Aber es gibt auch noch andere Schädlinge: Schildläuse, Woll- oder Schmierläuse, Weißen Fliegen und Spinnmilben. Falls ein Befall vorhanden ist bitte erst dieser bekämpfen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Denn auch im Winterquartier verbreiten sich die Schädlinge und richten Schaden an. Außer Zwiebel und Knollengewächse müssen alle Pflanzen mit mäßig Wasser versorgt werden. Die Häufigkeit hängt von der jeweiligen Pflanze und der Raumtemperatur ab. Üppiges gießen vermeiden denn sonst kommt es zum Austrieb und oder zur Wurzelfäule. Belaubte Pflanzen benötigen etwas mehr Wasser als unbelaubte. In den Monaten Dezember bis Februar müssen die Pflanzen immer wieder kontrolliert werden. Abgetrocknete welke Blätter entfernen um Krankheiten und Infektionen zu vermeiden. Bei milden Wettertemperaturen auch ab und an das Winterquartier lüften.

Ein Satz noch zum Schluss: Je kühler die Pflanzen überwintern, desto weniger Licht brauchen sie, da sie ihre Lebensbedürfnisse sehr reduzieren. Deshalb: je kühler, desto dunkler.