Native Plants Gartenblog

Alles rund um Garten und Pflanzen

Den Hummeln ein Zuhause geben

Sobald die Temperaturen Nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt fallen und tagsüber die wärmende Märzsonne scheint, sieht man häufig einzelne Hummeln umherfliegen. Das sind befruchtete Hummelköniginen auf der Suche nach Unterschlupf um einen neuen Hummelstamm aufzubauen.

Wir können den fleißigen Helfern im naturnahen Garten ein Zuhause geben.

Ein größerer Blumentopf (bevorzugt aus Ton) muss mit Holzwolle oder Stroh ausgefüllt werden, dann umgedreht ein Stück im Boden eingraben. Suchen Sie für die Hummeln ein ruhige Plätzchen abseits vom täglichen Trubel im Garten. Damit es in das Bodenloch des Blumentopfes nicht reinregnet, aber die Hummeln trotzdem ins Loch schlüpfen können ist eine Dachziegel zur Abdeckung gut geeignet und sieht auch noch hübsch aus. Sollte keine Dachziegel vorhanden sein, einfach ein paar Steine um das Einschlupfloch legen und mit einem Brett abdecken. Hauptsache die kleinen Brummer können gut einfliegen.

Dann viel Spaß beim nachbauen und hoffenlich bald viele kleine Untermieter.

Tipps zum anlegen einer bunten Hecke

Bunte Sträucher und Hecken sind Vielfalt im Garten

Gerade an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn oder zur Straße werden oft Hecken als Lärm-, Wind- oder Sichtschutz gepflanzt. Alternativ zu monotonen Reihen aus nur einer Sorte empfehlen wir Ihnen eine bunte Blüten- und Fruchtschmuckhecke. Hier ein paar Tipps fürs anlegen einer bunten, natürlichen Hecke.

  • Kirschlorbeer für bunte Hecken

    In unserer Kategorie Sträucher und Büsche für eine bunte Hecke finden Sie passende, robuste und gut winterharte Pflanzen für eine gemischte Hecke. Diese Pflanzen finden Sie auch in unserem neuen Heckenplaner – hier können Sie ganz einfach Ihre Lieblingshecke am Bildschirm entwerfen!

  • Legen Sie zuerst fest welche Stellen der Hecke immergrün sein müssen und planen Sie hier Kirschlorbeer, Gartenbambus oder die Glanzmispel – soll der Sichtschutz nur im Sommer von nöten sein kann auch ein Riesenchinaschilf gepflanzt werden
  • Jetzt kommen die Blütengehölze dran: Wir empfehlen Ihnen Blütengehölze gleicher Blütezeiten zusammen zu pflanzen – So haben Sie das ganze Gartenjahr über eine tolle Blütenfülle. Tipp: Achten Sie darauf dass gerade die zeitigen Frühjahrsblüher, wie Winterschneeball und Forsythie auch vom Küchen- oder Wohnzimmerfenster aus zu sehen sind.
  • Die meisten Blütengehölze bringen im Herbst auch einen schönen Fruchtschmuck hervor – zusätzlich können Sträucher wie die beliebte Schönfrucht, auch Liebesperlenstrauch genannt, mit seinen kräftigen Fruchtperlen gepflanzt werden.
  • Zwerg Blutpflaume mit kräftig rotem Blatt

    Neben immergrünen, Blüten- und Fruchtschmuckgehölzen gibt es noch Sträucher und Büsche die mit besonderer Blattform oder Blattfärbung auf sich aufmerksam machen. Diese Gehölze schücken die Hecke auch zwischen den Blütezeiten. Ob die Blasenspieren, die Zwergblutpflaume, oder die robusten und pfelgeleichten Harlekin-Weide oder der Goldliguster.

  • Eine Unterbepflanzung, bzw. vorpflanzung der Hecke mit flachwachsendem Vinca minor, Waldsteinie oder Schaumblüte kann man bei ausreichendem Platzangebot machen – ist aber nicht zwingend erforderlich.
  • Grenzt die Hecke an eine Rasenfläche so empfehlen wir eine Rasenkante als vernünftige und dauerhafte Lösung gleich vor der Pflanzung mit einzubauen – jetzt wo die Pflanzen noch klein sind und der Boden noch frei von starken Wurzeln ist , ist der Einbau leicht umzusetzen.

Einfaches Bewässerungsset für Hecken

Fertig ist die bunte Hecke für den Garten

So angelegt erhalten Sie innerhalb weniger Jahre eine tolle bunte Gartenhecke. Damit der Pflegeaufwand überschaubar bleibt ist es zu überlegen die Hecke zusätzlich mit einer Bewässerung auszustatten – nur mit der ausreichenden Menge an Wasser können die Pflanzen die so wichtigen Nährstoffe und Mineralien aufnehmen die sie für ein gesundes und schnelles Wachstum benötigen.

Pflanz- und Pflegetipps für Hecken und Gehölzstreifen finden Sie in unseren Gartentipps!

Frühling… Frühlingsboten und das Erwachen der Natur

Es ist soweit. Nach der langen Winterruhe erwacht die Natur wieder. Der Boden wird langsam von den ersten Sonnenstrahlen erwärmt. Bäume zeigen ihre ersten zarten Triebe. Besonders schön ist der Moment, wenn sich die ersten Frühlingsblüher zeigen. Selbst wenn die Erde noch mit Schnee bedeckt ist, schauen die ersten Schneeglöckchen heraus.

Die Natur blüht wieder!

Im März ist es soweit. Krokusse in intensiven Farben verschönern den Garten. In leuchtendem Gelb, intensivem Lila und auch Weiß bekommen Gartenwege und Rasenflächen nun endlich wieder Farbtupfer. Man möchte hindurch laufen und die zarten Blüten mit den Fingerspitzen berühren. Die zarte Schönheit von Tulpen, Krokussen und Narzissen verzaubert jeden Naturliebhaber mit harmonischen Farbkompositionen. Das Leben zeigt sich von jeder Facette. Denn auch die Tiere beenden nun ihren Winterschlaf. Plötzlich sind wieder kleine Eichhörnchen auf den Bäumen zu entdecken. Wohl kaum jemand kann sich dem Wechsel der Jahreszeiten entziehen, insbesondere nicht nach dem Winter.

Es braucht keinen Geburtstag, um einen Blumenstrauß zu verschicken

Und so findet auch der Mensch wieder zu neuer Energie. Die erste Frühlingsdiät wird in Angriff genommen, die ersten Gartenarbeiten erledigt, die Kleider werden hervorgeholt. Dank der frischen Luft, die nun täglich immer mehr nach dem Erwachen der Natur riecht, finden Menschen wieder neue Kraft und Lebenslust. Plötzlich strahlen die Menschen wieder, Freunde treffen sich auf einen Kaffee und genießen diesen in der Nachmittagssonne im Freien. Was liegt näher, an solch wunderbaren Tagen einen Blumenstrauß zu verschicken? Nicht immer wohnen liebe Freunde oder die eigene Mutter in der gleichen Stadt. Um einen ersten Frühlingsgruß zu senden, bietet es sich an, bei www.floraprima.de frische Sträuße direkt in Auftrag zu geben. Ein großer Strauß Tulpen oder ein hübsches Blumenarrangement, der Blumengruß braucht keinen Anlass. Es reicht, dass der Tag mit herrlichem Sonnenschein beginnt. Noch besser, wenn der Blumenversand den Strauß sogar mit Vase verschickt. Denn nicht immer ist das richtige Gefäß zur Hand. Wenn der Blumengruß dann noch mit einer kleinen Nascherei versüßt wird, könnte der Tag nicht besser sein.

Lange Distanzen mit einem Frühlingsstrauß im Versand abkürzen

Ein frischer Frühlingsstrauß sagt: Ich denke an Dich und schicke Dir ein Lächeln. Strahlend schöne Farbarrangements bringen auch frischen Schwung in das Heim. Denn Blumen sind wohl zu jeder Jahreszeit die schönste Tischdekoration. Auch ein Frühlingskorb mit typischen Frühlingsblühern wird immer als willkommenes Geschenk angenommen. Wer einen solchen Blumengruß versendet, verkürzt auf clevere Art die lange Distanz von einer Stadt zur anderen einfach ab.

Duftkräuter und Ihre Wirkung

Rosmarin – Rosmarinus officinalis 
Er hift gegen Kopfschmerzen, Schwindel und Migräne, aber auc hbei Bronchitis, Grippe und Asthma. Bei der Regulierung des Blutzuckers ist Rosmarin hilfreich oder bei der Reduzierung von Übergewicht.

Schwarzer Holunder – Sambucus nigra
Er ist schweißtreibend, fiebersenkend und harntreibend. Oft wir Schwarzer Holunder empfohlen bei Halsschmerzen, Husten und Grippe.

Basilikum – Ocimum basilicum
Es ist sehr magenfreundlich, verdauungsfördernd, stuhlregulierend, hift gegen Appetitlosigkeit und Darmschmerzen. Es kräftigt das Atemsystem und steigert die Körpertemperatur. Zudem wird Basilium bei Störungen des Nervensystems, Kopfschmerzen und Schlafstörungen empfohlen.

Pfefferminze – Mentha piperita
Sie hilft gegen Kopfschmerzen, Migränge und Durchfall. Pfefferminze wirkt aber auch appetitanregend, magenfreundlich und beruhigend.

Lavendel – Lavendula angustifolia
Wird oft eingesetzt bei Herzrasen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Nervenanspannungen. Er ist atemreguliernd, antiseptisch und bakterientötend. Man verwendet Lavendel auch als Einreibungsmittel bei rheumatischen und sonstige Gelenkerkrankungen. Wenn Haare damit gewaschen werden, krätigt der Lavendel die Haare und hilft gegen Schuppen.

Melisse – Melissa officinalis
Als Schmerzmittel wir sie empfohlen bei Zahnschmerzen, Ohrensausen und Ohrenschmerzen. Die Melisse wirkt vitalisierend für Herz, Gehirn und Gedächnis. Sie ist appetitanregend, verdauungsfördernd und schweißtreibend.

 

Die Terrasse – selbst gebaut und selbst gestaltet

Eine Terrasse sollte das Wohlfühlparadies des Gartens sein, der Platz zum Erholen, zum Sonnen, zum Entspannen, zum Grillen und zum Essen im Freien.

Die Terrasse selber bauen

Am Anfang steht die Planung. Wie groß soll die Terrassenfläche werden? Die Mindestfläche für eine Terrasse ist etwa 4 mal 2 Meter. Diese Fläche bietet in der Regel Platz für einen Tisch und vier Stühle.
Wie ist es mit Beeten ringsherum? Ist eine Überdachung notwendig oder soll ein Spalier mit Rankpflanzen ein grünes Dach bilden? Ganz wichtig ist die Frage, welches Budget zur Verfügung steht.
Eine gute Auswahl an Terrassenfliesen findet man z.B. bei www.franke-raumwert.de

Zwei Varianten für eine selbst gebaute Terrasse

  1. Eine Konstruktion mit Pfählen, die mit Beton und entsprechenden Halterungen im Boden verankert werden, kann viele Unebenheiten ausgleichen. Dabei wird eine Rahmenkonstruktion zwischen den Balken zur Grundfläche für den dann zu verlegenden Holzboden. Entsprechend hohe Pfähle bilden zugleich die Möglichkeit für eine Pergola oder eine Überdachung.
  2. Auch eine gepflasterte Terrasse anzulegen ist nicht so schwierig, wie es aussieht.
    Eine Schicht aus Bruchstein bildet das Fundament, wird verdichtet und geebnet. Darauf folgt eine Sandschicht, darauf werden die Platten verlegt. Mörteltupfer unter den Ecken und der Mitte der Platten stabilisieren die verlegten Platten. Die Terrasse sollte dann 12 Stunden ruhen, damit der Mörtel austrocknen kann. Am nächsten Morgen Trockenmörtel zwischen die Fugen fegen und abschließend mit einer Gießkanne mit Brause leicht wässern, damit der Mörtel zwischen den Fugen gut angefeuchtet wird.

Der Wohlfühlfaktor

Eine Terrasse wird zu einem Wohlfühlparadies, wenn sie dem Stil des Hauses und des Gartens entspricht. Sie sollte einen harmonischer Übergang von drinnen nach draußen bilden. Dies kann nur gelingen, wenn sie auch Schutz bietet. Schutz vor zu viel Sonne, vor Wind und vor unerwünschten Blicken. Der Sichtschutz bietet Abgeschiedenheit und Privatsphäre. Deshalb ist er für die Terrassengestaltung das Wichtigste.
Auch eine Terrasse braucht Harmonie in ihrer Aufteilung. Vielleicht mit einer Ecke für verschiedene für Küchenkräuter und einem dekorativen Regal für diese und einer weiteren Ecke für einen gemütlichen Sitzplatz zum Lesen. Ein kleiner Springbrunnen und Dekorelemente, wie Skulpturen beispielsweise, tragen zur Harmonie bei. Das Geräusch von plätscherndem Wasser wirkt zudem beruhigend. Die optische Harmonie zu Haus und Garten entsteht durch Wiederholung von Stilelementen, Farben, Formen und Pflanzen. Eine dauerhafte Bepflanzung in einem Beet rund um die Terrasse herum verwandelt den Sitzplatz in ein großes, grünes Zimmer. Hohe Pflanzen in einem Beet bieten außerdem permanenten Sichtschutz und sind pflegeleichter als Kübelpflanzen, die immer wieder ins Winterlager geräumt werden müssen.

Neu im Sortiment Vogel- und Nützlingshäuser

Schöne, hochwertige Vogel- und Nützlingshäuser für den Garten oder den Balkon

Nach langem Suchen haben wir nun endlich eine Werkstatt für schöne und handwerklich gut gemachte Vogel- und Nützlingshäuser gefunden. Die Behindertenhilfe der Benedikt-Menni-Werkstatt in Gremsdorf fertigt in seiner Naturwerkstatt kleine und große Behausungen für Vögel und Nützlinge in Handarbeit an. Ob einen klassischen Meisenkasten für den Obstbaum, ein Futterhäuschen für die kalte Jahreszeit oder ein Insektenhotel für einen naturnahen Garten – das runde Sortiment hat sogar passende Vogelkästen für bedrohte Arten wie Turmfalken, Schleiereulen und Steinkauze im Angebot. Ein besonderes Highlight sind unter anderem die Baukästen mit denen nicht nur Kinder kreativ im Garten tätig werden können. Auch als Geschenkidee für Gartenfreunde ist zum Beispiel der Zwitscherkasten, der Fledermauskasten oder die Insektenhotels ein gern gewählter Artikel.

Hier gehts zum Sortiment der Vogel- und Nützlingshäuser

Insektenhotel-bauenDie Naturwerkstatt stellt sich vor

Der Begriff Naturwerkstatt hat für uns drei Bedeutungen – Markenname der Produkte, Bezeichnung einer Arbeitsgruppe und Konzept für Integration und Kooperation. Die Produkte der Naturwerkstatt sind besonders geeignet um Integration, Naturschutz und Kooperation zu vereinen. Ursprünglich als Schulungsprojekt für Beschäftigte gestartet, ist die Naturwerkstatt mittlerweile ein eigener Produktionsbereich der Benedikt-Menni-Werkstatt der Barmherzige Brüder Gremsdorf. In der Arbeitsgruppe werden verschiedene Nisthilfen, Futterhäuser und Wohnquartiere für Vögel, Insekten und Fledermäuse hergestellt.
Durch die Naturwerkstatt bieten wir nicht nur Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, sondern auch ein umfassendes Konzept integrativer Naturschutzprojekte, Workshops und Schulungen. In den Workshops fungieren die Beschäftigten der WfbM als Experten und können so ihre Erfahrungen und ihr handwerkliches Geschick an andere weitergeben. Sie treten so aus alten Rollenmustern heraus und leiten z.B. Schüler beim Bau von Insektenhotels an. Unsere Angebote wirken dabei auf doppelte Art und Weise. Angewandter Naturschutz ist für die Teilnehmer ein eigenes, großes Lernfeld und dient zugleich als Transportmittel für soziales Lernen.

Wir kooperieren mit verschiedenen Organisationen und Einrichtungen. Mit unseren Produkten und Angeboten wollen wir möglichst vielen Menschen neue Erfahrungen ermöglichen und dadurch eine nachhaltige Wirkung für Integration und Naturschutz zu erzielen.

Hier erfahren Sie mehr über die Barmherzigen Brüder in Gremsdorf

Eine schöne Terrasse auch im Herbst und Winter

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Die letzten Blumen blühen, das Laub fällt von den Bäumen und die ersten Herbststürme rütteln an den Fenstern. Damit die im Sommer so geliebte Terrasse nun nicht zum Stiefkind wird, sollten einige Maßnahmen sowohl praktischer als auch kreativer Natur ergriffen werden. Schließlich bieten auch Herbst und Winter den einen oder anderen schönen Tag und es wäre schade, wenn die Terrasse dann ein verwaister Ort wäre. Schon beim Anlegen einer Terrasse sollte vorausschauend gedacht werden. Wetterbeständig und dauerhaft sind Terrassendielen aus tropischen Hölzern wie Bangkirai oder Teak. Dann reicht im Herbst eine gründliche Reinigung der Holzdielen.

Möbel gut verstauen

Damit die Terrassenmöbel auch in der kommenden Saison wieder gut ausschauen, sollten sie vor der winterlichen Witterung geschützt werden. Man kann sie ganz pragmatisch mit atmungsaktiver Folie abdecken. Für die Sitzkissen gibt es entsprechende Boxen. Diese Lösungen sind zugegeben in erster Linie praktisch. Wer für Möbel und Gartengeräte einen Schuppen hat, ist da besser dran. Massive Holzbänke und Möbel aus Metall können auch im Freien verbleiben. Die Holzbank sollte dann im Frühjahr eine neue Lasur erhalten. Der Vorteil an diesen Möbeln ist, dass sie auch in der kalten Jahreszeit an einem Sonnentag spontan genutzt werden können. Zusammenklappbare Gartenstühle hat man ebenfalls wieder schnell aus dem Schuppen hervorgeholt. Online findet man bei Anbietern wie KAISER+KRAFT sowohl Sitzmöbel als auch Überdachungen für den Außenbereich.

In herbstlichen Farben

Die letzten Herbsttage werden mit Herbstastern und Topfchrysanthemen zu einem farblichen Höhepunkt. Auch die Fetthenne verbreitet jetzt ihre Pracht und die letzten Pelargonien entfalten ihre farbigen Blüten. Spätestens beim ersten Frost ist es damit aber vorbei. Doch auch jetzt muss die Terrasse nicht kahl bleiben. Zierkohl und Erika eignet sich ganz wunderbar für die herbstliche Bepflanzung. Aus verschiedenen Farb- und Rottönen lassen sich mit Heidekrautpflanzen wunderbare Arrangements in Pflanzschalen und Blumenkästen zaubern. Verschiedene Purpurglöckchen und Gräser überdauern ebenfalls den ersten Frost. Grün bleiben auch Efeu, Buchsbäume und Koniferen. Zwiebeln für Frühblüher können jetzt ebenfalls gesteckt werden.

Schöne Dekorationen

Der Herbst entfacht wie keine andere Jahreszeit ein wahres Feuerwerk an Farben. Besonders schön kann man nun mit Hagebutten, Kürbissen, Zapfen, Kastanien, Efeu und seinen Blütenständen sowie Maiskolben dekorieren. Das Sammeln von Hagebutten kann mit einem herbstlichen Spaziergang mit der Familie verbunden werden und wird so zum gemeinsamen Erlebnis. Die leuchtend roten Hagebutten sind mancherorts tausendfach zu finden. Am besten man rüstet sich beim Sammeln mit Handschuhen und Gartenschere aus. Blumenkästen und Pflanzschalen sollten zum Winter hin mit Tannengrün abgedeckt werden. Das ist ebenfalls dekorativ und bietet in der Erde verbliebenen Wurzeln und Knollen Schutz.

Zum Jahresausklang

In der Vorweihnachtszeit bezieht vielleicht der Weihnachstbaum Stellung auf der Terrasse. Im Dunklen leuchten an ihm dekorative Lichterketten, aber auch für die hellen Stunden kann er schön und winterfest geschmückt sein. Neben natürlichen Dekorationen wie getrocknete Dolden, die Beeren des Efeus, Tannenzapfen, getrockneten Granatäpfeln und immer noch Hagebutten bietet der Handel allerhand Dekoration, um mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Selbst gefertigter Weihnachtsbaumschmuck aus gebranntem Ton ist ebenfalls geeignet. Weihnachtlich dekoriert werden auch die mit Tannengrün dekorierten Blumenkästen. Und wenn das Wetter mild ist, werden bald nach Weihnachten die ersten Frühlingsboten ihre Köpfe strecken.

Pflanzen wieder verfügbar!

Jetzt zur Herbst-Pflanzzeit sind wieder viele Pflanzen verfügbar. Der Herbst ist eine gute Pflanzzeit, die Temperaturen sind wieder etwas gemäßigter und erreichen kaum mehr die 30 Grad Grenze, zudem sorgen Regenschauer für ausreichend Feuchtigkeit im Boden. Pflanzen und Sträucher die bis September-Oktober in die Erde kommen haben noch Zeit bis zum Winter einzuwurzeln und können im Frühjahr bei den ersten warmen Sonnenstrahlen loslegen.

Die wichtigsten Topseller sind angefügt:

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Viel Spaß beim aussuchen!

Gewächshäuser – Tipps und Tricks

Gewächshäuser machen vor allem dann Sinn, wenn andere klimatische Bedingungen simuliert werden sollen. Dies wird insbesondere notwendig, wenn es sich um Pflanzenarten handelt, die nicht winterfest sind. Auch Pflanzen, die von Natur aus eher in warmen Gebieten zuhause sind, können mithilfe von Gewächshäusern prächtig gedeihen. Darüber hinaus bieten sie einen Rundumschutz vor Wind, Regen oder Schnee und sind daher die ideale Möglichkeit, Pflanzen ganzjährig anzubauen.

Klimaregulierung im Gewächshaus sicherstellenIMG_5645

Um eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Anbau zu schaffen, gilt es sicherzustellen, dass die Belüftung und die Feuchtigkeit im Inneren im Einklang sind. Stimmt das Verhältnis nicht, kann es schnell zum Befall durch Schädlinge oder Pilze kommen. Für größere Gewächshäuser gibt es vollautomatische Bewässerungs- und Belüftungs-Anlagen, die diese Aufgabe übernehmen. Bei kleineren Modellen ist es sinnvoll, Belüftung sowie Bewässerung selbst in die Hand zu nehmen. Dazu zählt auch, dass das Dach bei sehr starker Sonnenbestrahlung mithilfe von Bastmatten abgedeckt wird. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die klimatischen Bedingungen nahezu tropisch werden und die Pflanzen eingehen. Um einen bestmöglichen Ertrag zu ermöglichen, können Sie sich bereits im Vorfeld verschiedene Gewächshäuser online anschauen und eine Größe entsprechend der anzubauenden Pflanzen wählen.

Wann sollte gegossen werden?

Da in Gewächshäusern andere klimatische Bedingungen als an der freien Luft herrschen, fällt auch die Wasserversorgung ein wenig anders aus. Wer dabei zu fahrlässig vorgeht, riskiert seine gesamte Ernte. Je nach Witterung sollten die Pflanzen innerhalb von Gewächshäusern einmal pro Woche gegossen werden. Bringt der Sommer sehr viel Hitze mit sich, können Sie jedoch auf Nummer sicher gehen und den Wasserstand ein zweites Mal begutachten und je nach Bedarf erneut wässern. Der ideale Zeitpunkt für die Bewässerung sind in erster Linie warme Tage mit klarem Himmel. Somit wird sichergestellt, dass das Wasser problemlos in die Erde einsickern kann. Als Faustregel empfehlen Experten etwa 20 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Neben der Bewässerungen ist das Düngen der wohl wichtigste Aspekt, um Pflanzen in Gewächshäusern ein maximales Wachstum zu ermöglichen. Vor allem die sogenannten Starkzehrer wie Gurken, Tomaten oder Melonen entziehen dem Boden sehr viele Nährstoffe. Sofern diese nicht erneuert werden, steht es um künftige Ernten schlecht. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, die TomatenHumusschicht am Boden regelmäßig zu erneuern, um eine konstante Zufuhr an Nährstoffen zu erzielen.

Das richtige Material wählen und regelmäßige Pflege

Wer sein Gewächshaus das ganze Jahr über nutzt, der muss dafür Sorge tragen, dass es auch im Winter funktionstüchtig ist. Um dies zu gewährleisten, ist die Wahl des Materials ein entscheidender Faktor. Anstelle von Glas sollten Sie hierbei möglichst auf Polycarbonat setzen. Dieses hält auch größeren Schneemassen stand, bricht nicht so schnell und besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit, die weit in die Minusgrade reicht. Darüber hinaus sind Pflanzen auf regelmäßiges Sonnenlicht angewiesen. Da die Wintersonne allgemein schon weniger Kraft mit sich bringt, sollten Sie das Dach ihres Gewächshauses regelmäßig auch von kleinen Schneeschichten befreien, um die Pflanzen nicht zusätzlich zu belasten.

Extensive Dachbegrünung

Durch Dachbegrünung entsteht Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Durch sie werden klimatische und hydrologische, aber auch ästhetische Folgen der Versiegelung abgemildert. Begrünte Dächer verringern und verzögern den Abfluss von Niederschlagswasser und sorgen so für kühlere und feuchtere Luft im besiedelten Raum.Dachbegruengung_web Graue, öde Dachlandschaften werden zu grünen Oasen. Vor allem bei Extensivbegrünungen, welche sich weitestgehend selbst erhalten sollen, müssen Pflanzenarten mit besonderer Eignung für den extremen Standort (viel Sonne, viel Wind, unregelmäßige Bewässerung) und mit hoher Regenerationsfähigkeit verwendet werden. Daher kommen bei dünnschichtigen Extensivbegrünungen vorwiegend sukkulente Pflanzen (mit wasserspeichernder Eigenschaft) zum Einsatz. Diese stellen in der Regel nur sehr geringe Ansprüche an die Wasser-und Nährstoffversorgung. Auf stark geneigten oder besonders windbeanspruchten Dächern ist auch die Verlegung vorkultivierter Sedum-Vegetationsmatten möglich. Bei Extensivbegrünungen mit etwas größerer Schichtdicke können ergänzend zu den Sedum-Arten verschiedene Kräuter, Stauden und Gräser gepflanzt werden, bzw. ausgesät werden.

Cerastium-Silbertepp-web

Beispiele für Dachbegrünungspflanzen:

  • Kissen-Seifenkraut
  • Mauerpfeffer ‚Coral Carpet‘
  • Sehr niedriges Fettblatt ‚Purpureum‘
  • Fettblatt ‚Weihenstephaner Gold‘
  • Teppichsedum ‚Album Superbum‘
  • Hornkraut
  • Bergkamille

 

Gemeinsam ist diesen Pflanzen, dass sie alle gut mit Trockenheit zurechtkommen. Auf den Dächern wird nicht gegossen, Regenwasser alleine muss genügen. Allerdings muss zum sicheren Bewurzeln der Stauden einige Wochen lang nach der Pflanzung von Hand gegossen werden. Der Anspruch an den Boden ist mäßig nährstoffreich, sandig bis steinig und durchlässig. Alle genannten Pflanzen wollen einen sonnigen bis heißen Standort.

 

Zu beachten sind folgende Vorteile, die durch Dachbegrünung erzielt werden können:

Wärmedämmung und Energieeinsparung
Längere Lebensdauer begrünter Dächer
Verbesserung des Kleinklimas
Neue Lebensräume werden geschaffen
Entschärfung der Versiegelung