Native Plants Gartenblog

Alles rund um Garten und Pflanzen

EM Anwendungen im Herbst

Um Pflanzen gesund zu erhalten, ist die Beschaffenheit des Bodens von größter Bedeutung.

EM-aktiv ist ein sehr gutes Produkt, um Ihren Boden für den Winter vorzubereiten

EM-aktiv wird 1x wöchentlich in einer Verdünnung von 50 ml auf 10l Wasser (immer frisch in der Gießkanne ansetzen!) gegossen oder täglich mit einer Lösung 10ml auf 10l Wasser.
Die Anwendung von EMaktiv + Urgesteinsmehl (grauens Vulkangesteinspulver) und hochwertigen organischen Düngern kombiniert mit einer Mulchschicht z.B. aus Blättern von Obstbäumen, hilft Stoffwechselprozesse im Boden positiv zu unterstützen. Die Pflanze kann wesentlich stressfreier wachsen und die Anfälligkeit für Krankheiten kann so verringert werden.
Durch die Anreicherung des Bodens mit effektiven Mikrooraganismen werden wichtige Stoffwechselvorgänge im Boden vorangebracht. Nährstoffe werden mobilisiert und den Pflanzen zur Verfügung gestellt. Achtung: den Boden stets feucht, aber nicht zu nass halten.
Urgesteinsmehl versorgt den Boden mit Mineralien und Spurenelementen, ca 20-40 g/m² ausstreuen, um die Pflanze herum oder in das Pflanzloch direkt geben und mit EMaktiv /Wasser-Lösung angießen.

Hier noch ein Rezept zur Vorbeugung gegen „Schädlingsbefall“ (z.B. bei Buchs, Rosen, Wein):

em-Rezept für 1 Liter Wasser

Bei trüben/nassen Wetter und Krankheitsdruck wird der Cocktail wöchentlich oder alle zwei Wochen auf die Blattober- und Unterfläche aufgesprüht. Gegebenenfalls wiederholen bis sich eine Besserung einstellt.

Unser Sortiment zum Thema Pflanzenstärkung finden Sie hier -> Pflanzenstärkung

Kastanienminiermotte

Die Kastanienminiermotte ist dieses Jahr wieder stark verbreitet! In manchen Gegenden sind die stolzen, alten Bäume bereits vor dem einsetzten der Herbstfärbung laublos und nackig. Grund dafür meist die Kastanienminiermotte. Sie ist ein kleiner, an sich unauffälliger Schmetterling der seine Eier im Frühjahr an den noch jungen Blättern der weißen Rosskastanie ablegt. Die junge, gefräßige Brut sorgt für das vertrocknen, welken und vorzeitigem abfallen der Blätter. Bei günstiger Witterung kann eine Miniermotte bis zu 3 Generationen pro Jahr in die Welt setzen – was auch einem großen und mächtigen Baum zu schaffen machen kann!

Maßnahmen gegen die Kastanienminiermotte

  • Die wichtigste Maßnahme: Die Puppen der Miniermotte überwintern im Falllaub. Daher ist es wichtig das Laub im Herbst gründlich einzusammeln und an einer geeigneten Stelle zu entsorgen/ zu vernichten. Das für Sie zuständige Landratsamt sollte Ihnen eine Entsorgungsstelle nennen können! Auf keinen Fall sollten Sie die Blätter im Garten kompostieren. Um die Puppen abzutöten müsste der Kompost eine Eigenhitze von über 40 Grad Celsius haben – das schaffen nur Großkompostierungs-Anlagen.
  • Nützlinge sind immer gut! Gerade bei den Meisen stehen die Larven und Puppen auf dem Speiseplan. ein paar Meisenkästen im Kastanienbaum sorgen zudem für lebhaftes Treiben über das ganze Jahr. Ein naturnaher Garten hält sich selbst im Gleichgewicht.
  • Pheromonfallen: Pheromonstoffe (Sexuallockstoffe) locken die männlichen Motten in die Falle aus der sie nicht mehr heraus kommen. Dadurch wird in die Fortpflanzung und Vermehrung der Miniermotte eingegriffen was zu einem deutlichen Befallsrückgang führen kann.

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Natürlich Gärtnern mit EM´s

Was ist EM, was kann EM bewirken ?

EM ist die Abkürzung für: Effektive Mikroorganismen. Effektiv darum, weil wo immer diese flüssige Bakterienmischung, aus durchweg positiven Bakterien, eingesetzt wird, sie effektiv wirken, positiv wirken. EM wurde von dem japanischen Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Teruo Higa entdeckt, nicht erfunden und findet seit 1982 international Verwendung. Higa wollte weg von chemischen Düngemitteln, einen natürlichen Weg finden, in Landwirtschaft und Garten zu arbeiten. Bei uns kennt man EM seit gut 20 Jahren. Zu Beginn wurde es vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt.

EM ist eine Multi-Mikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthese-Bakterien, Hefen und fermentaktiven Pilzen. Die Bakterien sind alle aus dem Lebensmittelbereich, nicht gentechnisch verändert und dürfen im Bio-Bereich eingesetzt werden
Der Großteil dieser Mikroorganismen wird daher auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet (Sauerkraut, Bier, Jogurt etc.).
Die perfekte Mischung der ca. 20 Arten Mikroorganismen in EM erzeugt starke regenerative und antioxitative Kräfte. EM ist ein mikrobieller Symbiose-Lenker mit unermesslich breiter und vielfältiger Einsatzfähigkeit.

Ein Erfolgsrezept von EM ist das sog. Dominanzprinzip.

Eine kurze Erläuterung dazu

Allgemein gibt es um uns herum stets gute/positive und schlechte/negative Mikroorganismen. Es gibt keinen keim- bzw bakterienfreien Raum auf der Erde.
Wenn wir von 100% Mikroorganismen ausgehen, dann sind ca. 90% Mitläuferorganismen und der Rest, ca. 10%, sind die Anführer. Je nachdem ob die schlechten oder die guten Organismen in der Überzahl sind, dem folgen die Mitläufer.
Sind die guten, positiven Mikroorganismen, wie in EM z. B Milchsäure-, Hefen-, Photosynthese-Bakterien in der Überzahl, folgen demnach auch die Mitläuferorganismen diese Richtung.

Wenn die schlechten, negativen Organismen in der Überzahl sind, dann folgen ihnen auch die Mitläufer. (Multiresistente Keime, pathogene Keime).
Um ein negatives Milieu zu ändern, muss natürlich mit verstärktem und regelmäßigem EM-Einsatz gearbeitet werden, um gegen die „schlechten“ anzukommen.
Zum Beispiel: Wenn ein Badesee kippt oder Fäulnis (Kompost riecht) entsteht, dann sind die schlechten in der Überzahl. Hier greift dann EM mit seiner positiven, aufbauenden Wirkung ein und ändert das Milieu in die aufbauende Phase entsprechend.
Die Ausscheidungsprodukte dieser sogenannten guten Mikroorganismen in EM sind unter anderem Vitamine, bioaktive Substanzen (Enzyme) unter dem Überbegriff Antioxidantien.

EM ist kein Dünger!

Wenn EM effizient und dauerhaft wirken soll, muss immer eine gewisse Menge an organischem Material (Mulch, Flächenkompost) zugeführt werden, damit die EMBakterien Futter haben.

Das Einsatzgebiet von EM ist sehr vielfältig, ja fast grenzenlos:

Es findet Verwendung:
• im Gartenbau,
• in der Kompostierung,
• in der Landwirtschaft,
• in der Tierpflege (Fell, Wundheilung),
• Haushalt (ersetzt chemische Reiniger),
• in der Trinkwasser aufbereiten,
• in der Körperpflege, in der Gewässersanierung,
• selbst beim Bauen und in Farben werden die EM-Bakterien eingesetzt.

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Ein Problem das mittlerweile fast jeder Gartenbesitzer kennt ist der Buchsbaumzünsler, auch hier kann EM helfen:

So können Sie vorgehen:

Der Boden und seine Beschaffenheit/Zustand ist das A und O für gesunde und gestärkte Pflanzen.
Besonders in den Wintermonaten ist es wichtig, dass der Boden für den Buchsbaum genügend Feuchtigkeit erhält, da vor allem immergrüne Gehölze auch im Winter ausreichend Wasser benötigen.

Bodenvorbereitung: (Menge für jeweils 1m²):
Urgesteinsmehl : 300 g oberflächlich verteilen,
Schwarzes Gold: 200 g leicht einarbeiten, in Pelletsform
EMaktiv: 100ml/10 Liter angießen. 1x wöchtentlich im Frühjahr, kann auch im frostfreien Winter so angewendet werden.

Bei Befall des Zünslers oder auch vorbeugend:
Wöchentlich: EMaktiv 50 ml/10 Liter Wasser gießen und zur Stärkung folgenden Cocktail:
5ml EMaktiv, 5 ml Terrafert Blatt, 1 Teel Ro/Pro 13/20, 1 Teel Ro/Pro Startfit, 5 ml MK5 oder Scharfes Blond, 20ml Biplantol für Buxus.
Spritzungen wöchentlich, morgens oder abends oder bei trüben Wetter.

Alle benötigten Stoffe erhalten Sie bei Natürlich-EM im Onlineshop!

Clematiswelke vorbeugen und bekämpfen

Vor allem die großblütigen Hypridsorten werden sehr häufig von der Clematiswelke heimgesucht! Sehr schnell geht dieses absterben der Pflanzen wenn eine feucht-warme Witterung herrscht. Verantwortlich hierfür ist die häufigste Form die Phomawelke durch einen pilzlichen Erreger verursacht.

Befalle Blätter mit der Phoma-Welke

Dieser Pilz greift nicht nur das Laub an und bildet hier braune Flecken, sondern es werden auch die Stängel und Triebe angegriefen, dies für zum Absterben der gesamten Clematis.

Vorbeugen der Krankheit

Viele großblumige Hybridsorte werden sehr schnell von der Clematiswelke erfasst, witterstandsfähiger sind hier die etwas kleinblumigeren Viticella – Arten und ihre Verwanden Jackmanii-Sorten. Bei diesen Sorten geht es meist über einen Befall des Laubes nicht hinaus.

Wenn feucht-warmes Wetter herrscht lässt der Pilz meist nicht lange auf sich warten. Jetzt den Bestand mehrmal wöchentlich kontrollieren und befallene Blätter und Pflanzenteile entfernen und im Biomüll entsorgen. Nicht auf den Kompost geben sonst besteht die Gefahr einer Übertragung des Pilzes. Auch die Schere sollte nach dem Pflegeschnitt desinfiziert werden.

Die Clematis sollte tief eingepflanzt werden – zu empfehlen ist hier doppelt so tief wie der Topfballen. Min. 1-2 Knospenpaare unter der Erde, somit wird der Stand stabieler und die Triebe knicken nicht so leicht um und verletzen sich.

Die Standortwahl kann hier auch entscheiden zum Verringern der Clematiswelke beitragen. Ein geschützter Standort mit schattigen Fuß verhinter das starke aufwärmen des Wurzelbreiches. Erhöhte Bodenwärme und feuchte Blätter fördern den pilzlichen Erreger.

Pflanzen die keine Mängel haben werden seltener angegriffen, hier auf eine ausreichende Bewässerung und Dünung achten.

Gewächshaus mit Viticella-Clematis

Bekämpen der Clematiswelke

Wenn erst die Blätter befallen sind ist ein Einsatz von Pilzmitteln (Fungizide) noch hiflreich. Schwierig wird es allerdings wenn die Stängel und Triebe schon befallen sind. Hier ist nur ein kräftiger Rückschnitt möglich um eine Ausbreitung der Phoma-Welke zu verhindern. Die Clematis treibt wieder neue durch, dies kann auch erst ein bis zwei Jahre später geschehen. Hier also bitte etwas Geduld mitbringen.

 

Noch mehr Tipps zu Pflege von Clematis finden Sie in unseren Gartentipps.

Der Garten als grüne Privatsphäre nach eigenem Geschmack

Der eigene Garten ist der optimale Ort, um sich vom Alltag zu regenerieren und sein Zuhause auch außerhalb der vier Wände genießen zu können. Der Vorteil des Gartens im Gegensatz zum Wald oder öffentlichen Parks ist nicht nur die Ruhe, weil man sich in seinem ganz privaten Revier befindet, sondern auch die Tatsache, dass man den Garten ganz nach seinen eigenen Wünschen gestalten kann.

Bepflanzung nach eigenem Geschmack

Zu der individuellen Gestaltung seines Gartens gehören ohne Frage die selbst ausgewählten Pflanzen. Hier kann man sich frei entscheiden, ob man seinen Garten einfach nur mit einer Rasenfläche ausstatten möchte, die dann viel Platz für alles Mögliche bietet, Wert auf eine attraktive Vielfalt an Sträuchern und Blumen bevorzugt oder auch einen Nutzgarten pflegen möchte, der einen mit Obst, Gemüse und Gewürzen versorgt. Mit dem richtigen Gartenwerkzeug wird jeder Plan zum Erfolg und die Gartenarbeit alleine sorgt schon für ein hohes Maß an Entspannung, weil sie an der frischen Luft erfolgt und meistens einen attraktiven Gegensatz zur täglichen Arbeit darstellt.

Sichtschutz für die optimale Privatsphäre

Man muss keinen Streit mit den Nachbarn haben, um eine wirkliche Privatsphäre im Garten schätzen zu lernen. Diese Wohlfühloase soll einfach auch ein Rückzugsort sein, wo man ungestört von den Blicken anderer seine Freizeit genießen kann, ganz gleich ob man sich in die Sonne legen, mit den Kindern spielen oder einfach nur in Ruhe den Feierabend genießen möchte. Abgrenzungen und passende Vorrichtungen für einen Sichtschutz sind dabei von großer Bedeutung und bieten sich in vielen verschiedenen Möglichkeiten an. So kann man zum Beispiel eine Hecke planen und anpflanzen, um sein Grundstück abzugrenzen und vor ungewünschten Blicken zu schützen. Die Alternative zu den Hecken sind natürlich immer auch die Varianten, sein Grundstück mit Holzzäunen zu anderen abzugrenzen beziehungsweise für einen attraktiven Sichtschutz zu sorgen, der einem die geliebte Privatsphäre bietet, mit der man noch besser im eigenen Garten entspannen kann. Holzzäune bieten dabei natürlich den großen Vorteil, dass sie nach dem Aufbau sofort den entsprechenden (Sicht-)Schutz bieten und nicht erst über Jahre wachsen müssen, um als Hecke die gewünschte Höhe zu erreichen. Zudem ist natürlich auch die Pflege angenehmer, weil man nicht jedes Jahr ein- oder zweimal ran muss, um die Hecke zu schneiden und in Form zu bringen. Für die optimale und pflegeleichte Gartenbegrenzung stehen einem eine große Vielfalt an Holzzäunen zur Verfügung, bei denen man zwischen verschiedenen Materialien, Größen und Formen wählen kann, um seine grüne Oase ganz nach seinen persönlichen Wünschen gestalten zu können.

Gartenbewässerung selber bauen

Einfache Bewässerungssysteme bei Native Plants

Das Thema Gartenbewässerung gewinnt von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung in unseren Gärten wie auch auf dem Balkon. Ob eine große Plastikflasche mit kleinen Löchern versehen als Urlaubsbewässerung übers Wochenende für Ihre Topf- und  Kübelpflanzen bis hin zur computergesteuerten Bewässerungsanlage mit Feuchtemesser und allem Pipapo. Für jeden Garten und Gärtner/Gärtnerin gibt es das richtige Bewässerungssystem. Die Bewässerung im Garten kann ganz nach eigenen Bedürfnissen gestaltet und je nach Budget ausgebaut werden. Die robusten und langlebigen Tropfschläuche und Sprühstangen können mit einem programmierbaren Bewässerungscomputer ausgestattet und gesteuert werden.

Einfache Wasseruhr für die Gartenbewässerung

Unsere Empfehlung: eine einfache Wasseruhr!

Für alle die eine kostengünstigere Variante vorziehen, bzw. die Bewässerung im Garten möglichst einfach und somit wartungsarm halten wollen, ist eine Wasseruhr die richtige Empfehlung. Eine Wasseruhr funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Eieruhr – der Unterschied ist, dass die Wasseruhr nach Ablauf der Zeit die Leitung automatisch verschließt und somit der Bewässerungsgang beendet ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese keine Batterie benötigt! Wir empfehlen die Wasseruhr jedem der an sich viel Zeit im Garten verbringt und somit bei Bedarf einfach die Uhr aktiviert und somit seine Topf- und Gartenpflanzen automatisch bewässert. Ein Tipp für laue Sommerabende: Nichts ist entspannter als wie das leise zischen der Sprühstangen während man den Sommertag auf der Terrasse ausklingen lässt.

Darauf müssen Sie bei Ihrer Gartenbewässerung achten

Druckminderer und Filter sind wichtige Bauteile einer Gartenbewässerung mit Tropfschläuchen oder Sprühstangen

Neben einer Wasseruhr sollte Ihre Gartenbewässerung auf jeden Fall einen Druckregulator (Druckminderer) enthalten. Dieser wird am Anfang der Bewässerung eingebaut und sorgt dafür, dass die Tropfer nicht durch zu hohen Wasserdruck beschädigt werden.

Scheibenfilter für die Gartenbewässerung

Gießen Sie mit Regenwasser? Dann sollte der Bewässerung zusätzlich noch ein Filter vorgebaut sein – dieser Sorgt dafür, dass die Tropfer nicht durch Schmutzteile im Gießwasser verstopft werden. Wenn möglich bauen Sie den Filter gleich in der Nähe der Gartenpumpe mit ein. Der Filter sollte je nach Intensität regelmäßig gereinigt werden.

Dazu einfach

  1. den Druck von der Leitung nehmen (Dazu empfiehlt sich ein Ventil oder einen Kugelhahn vor dem Filter einzubauen)
  2. Den Filter aufschrauben
  3. Die Filtereinheit unter sauberem fließendem Wasser ausspülen und wieder zusammen bauen

Wichtige Arbeiten vor dem Winter

Vor dem ersten Frost muss die Bewässerungsleitung entleert werden. Dazu einfach die Enden der Leitung öffnen und das Wasser ablaufen lassen. Tipp: bereits beim Verlegen der Bewässerungsleitung am tiefsten Punkt ein Ventil einbauen – so gehen Sie sicher das sich die Leitungen vollständig entleeren.  Nachdem die Bewässerungsleitung entleert ist Bauteile wie Wasseruhr, Druckminderer, Filter abbauen und trocken überwintern. Eingebaute Ventile und Kugelhähne auf 45 % stellen (halb offen/halb geschlossen) – So beugen Sie einem Frostschaden vor!

Passende Kleidung gehört zum Arbeitsschutz im Garten

Nicht nur am Arbeitsplatz auch bei der privaten Gartenarbeit sollte man den Arbeitsschutz beachtet.

Gefahren können im Garten an jeder Ecke lauern

Arbeitsschutz wird im beruflichen Alltag fast immer beachtet. Geht es um die Sicherheit im privaten Raum, sieht das mit dem Schutz schon nicht mehr so gut aus. Besonders deutlich kann man das bei der Arbeit im Garten sehen. Dabei ist gerade hier das Gefahrenpotenzial mit am Größten. Das fängt bei vermeintlichen Kleinigkeiten wie das Eintreten von Dornen oder Stürzen an. Diese können unter Umständen aber ernste Folgen haben. Andere Arbeiten wie das Rasenmähen oder Verschneiden von Hecken besteht schon mehr Gefahrenpotenzial. Am Größten ist dies bei allen Arbeiten bei dem etwa eine Kettensäge und/oder bei Arbeiten in größerer Höhe durchgeführt werden. In diesen Fällen sollte Arbeitsschutz auf jeden Fall immer im Vordergrund stehen.

Enganliegende Kleidung und festes Schuhwerk sind Pflicht

Sandalen statt festen Schuhwerk oder kurze Hosen statt langer Kleidung sind hier eher die Regel. Schließlich wird Gartenarbeit meist bei gutem Wetter durchgeführt und da darf es gerne etwas luftiger sein. Solange es sich dabei um einfache Arbeiten wie Gießen oder Pflanzen handelt, ist dagegen nichts einzuwenden. Bei anderen Arbeiten sollte man dagegen weniger leichtsinnig sein. Generell gilt bei der Gartenarbeit immer auf festes Schuhwerk zu achten. Schon ein vermeintlich harmloser Blumentopf kann bei ungeschützten Füßen für Prellungen oder sogar Brüchen sorgen. Was da schwerere Gegenstände mit dem Fuß anrichten, kann man sich vorstellen. Doch nicht nur auf Schuhwerk sollte man achten auch die Kleidung gehört dazu. Anstatt locker und luftig muss die Kleidung eng am Körper anliegen und aus strapazierfähigem Stoff sein. Bei manchen Tätigkeiten, wie etwa dem Arbeiten mit dem Freischneider oder mit der Kettensäge sollte man die dafür passende Spezialkleidung tragen.

Der Kopf wird oft vernachlässigt

Auch wenn bei auf Sicherheitskleidung geachtet wird, wird ein Körperteil häufig vernachlässigt. Der Kopf wird häufig nur von einem Käppi geschützt. Bei einem leichten Regen, oder als Schutz gegen Sonne spricht nichts dagegen. Bei Arbeiten mit Maschinen sollte man dagegen einen Helm und in manchen Fällen auch einen Gesichtsschutz verwenden. So können kleine Steine, die von einem Rasenmäher oder Seitenschneider hochgeschleudert werden zu kleinen Geschossen werden. Bei Baumfällarbeiten ist oder dem Verschneiden größerer Äste sollte ein Helm generell zur Standardausrüstung gehören. Abgerundet wird die Sicherheitsausrüstung durch einen effektiven Gehörschutz.

Bei Arbeiten mit Maschinen sind Ablenkungen zu vermeiden

Doch nicht nur die passende Arbeitskleidung gehört zum Arbeitsschutz. Auch wie man sich an der Maschine verhält gehört dazu. Diese benötigen ungeteilte Aufmerksamkeit und Ablenkungen sind unbedingt zu vermeiden. Kinder, Haustiere und Personen, die nicht mit den Arbeiten zu tun haben, müssen auf Abstand gehalten werden. Außerdem sollte man Tätigkeiten mit scharfen Werkzeugen nicht allein vornehmen. Man hat nicht nur eine helfende Hand, sondern im Falle eines Falles ist eine erste Hilfe vor Ort.

Leckere Früchte einfach vor Vogelfrass schützen

Vogelschutznetz über Heidelbeeren, gebaut mit Bambusstäben

Leckere Früchte im Garten vor Vogelfrass schützen

Der Sommer ist Erntezeit – damit es auch etwas zu ernten gibt sollten die Beerensträucher, bzw. deren Früchte vor plündernden Vogelschwärmen geschützt werden. Gerade jetzt, nach der Kirsch-Ernte und zum Beginn der Blaubeerernte sind die leckeren, violetten Früchte auch bei Starren, Spatzen und Co heiß begehrt. Wer nicht den ganzen Tag im Obstgarten stehen kann, oder wer keine authentische Vogelscheuche im Garten haben möchte, kann seine Beerensträucher ganz einfach und mit wenig Aufwand mit einem Vogelschutznetz schützen. Das Netz kann direkt über die Pflanzen gestülpt werden – Oder noch besser: Sie bauen mit unseren Bambusstäben und den passenden Bambusklammern einfach ein Gerüst über dass Sie dann das engmaschige Vogelschutznetz legen – so kommen die nimmersatten Vögel nicht mehr an Ihr Obst heran. Aber nicht nur Blaubeeren, auch Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren können auf diese Art und Weise geschützt werden. Selbst fürs Erdbeerfeld hat sich ein Rahmen aus Bambusstäben, ca. 40-50 cm über dem Boden, gebaut mit den 152er 10-12 Bambusstäbe und den dazu passenden Flexiballs bewährt.

Damit unsere heimischen Vögel aber nicht zu kurz kommen, empfehlen wir für größere Gärten (am besten weit weg vom Obstgarten) eine Fruchtschmuckhecke, bestehend aus Vogelnährgehölzen anzulegen. So können Mensch und Tier in Einklang zusammen leben.

Das kleine 1 x 1 vom Dünger

Gerade jetzt im Frühjahr sollten die Pflanzen unbedingt eine Dünung erhalten. Entweder um bestehende Pflanzungen mit Nährstoffe zu versorgen die im Winter ausgespült wurden, oder um Neupflanzungen den richtigen Start zu ermöglichen. Aber welcher Dünger für welchen Anlass. Es gibt mineralischen und organischen in flüssiger und fester Form.

Wir versuchen Ihnen ein wenig durch den Dschungel zu helfen, denn eine optimale Düngerversorgung stärkt Ihre Pflanzen und beugt einen Schädlingsbefall vor.

Wichtig ist das alle Düngerarten im Boden abgebaut werden, nur in welcher Geschwindigkeit! Am schnellsten ist immer ein Flüssigdünger, diesen also einsetzen wenn der Mangel an der Pflanze schon erkennbar ist oder z. B. die Blütenknospen gefördert werden sollen. Ein Flüssigdünger im Herbst wäre allerdings fatal. Die Nährstoffe wären sofort ausgewaschen und die, die Pflanze erreichen würden diese nur für den Winter schwächen!

Feste mineralische Dünger wie Blaukorn wirken auch schnell, werden aber nicht so leicht ausgewaschen, während feste organische Dünger, wie Hornspäne, erst über Monate von Bodelebewesen umgesetzt werden müssen. Diese sind optimal bei einer Neuanlage im Frühjahr oder um die Wintermüdigkeit bei den Pflanzen auszutreiben! Dafür hält die Wirkung der festen, organischen Langzeitdünger über Monate an und verbessern sogar den Humusanteil im Boden.

Flüssige Mineralische und organische Volldünger  – enthalten alle wichtigen Nährstoffe und Spurennährelemente – gut für Kübelpflanzen, Balkonkästen oder Zimmerpflanzen

Organischer Dünger – Hornspäne

Organische feste Dünger – wie Hornmehl oder FloraPell Schafpellets – müssen im Boden eingearbeitet werden und sind ideal für Dauerkulturen

Mineralischer fester Dünger – ist ideal für eine Grundversorgung eines Beetes, aber Vorsicht Mineralischer Dünger kann Verbrennungen hinterlassen, also genau dosieren!

Ab Mitte August sollte keine Düngung mehr stattfinden, ab diesen Zeitpunkt bereiten sich die Pflanzen auf den Winter vor und sollten keine allzu lange, weiche Triebe mehr ausbilden! Noch mehr Info’s zum Dünger finden Sie in unseren auf unseren Gartentipp – Seiten!

Johannisbeerblasenlaus

Die Johannisbeerblasenlaus hat ihren besonderen Namen davon dass die Johannisbeerblätter Blasen schlagen, bei den roten Johannisbeeren kommt sogar noch eine rote Färbung dieser Blasen hinzu. Wenn man das Blatt umdreht kann man die Johannisbeerblasenlaus an der Unterseite sitzen sehen.

Meist werden die jungen Blätter befallen, bei starken auftreten dieser Blattlaus kann es zu Schädigungen an der Pflanze führen. Abhilfe kann zum einen damit geschaffen werden das Sie darauf achten das die Johannisbeere gut gestärkt ins Frühjahr startet. Eine Langzeitdüngung im Frühjahr (März – April) mit Hornspäne ist hier eine gute Wahl. Sobald Blüten angesetzt werden sollte die Obstpflanze wöchentlich mit einem Flüssigdünger versorgt werden.

Sollte der Befall aber schon aufgetreten sein, sind Nützlinge ein guter Helfer. Hier empfehlen sich die Florfliegen da diese Nützlinge ein breites Beutespektrum haben. Ein ausbringen mit der BioBox ist optimal somit fallen die Florfliegenlarven nicht von den kleinen Blätter und können in Ruhe auf Beutefang gehen.

Erwachsene Florfliege