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Kirschbäume pflanzen und pflegen Garten-Tipp

Kirschbäume pflanzen und pflegen

Ob Pflanzung, Pflege oder Krankheiten und Schädlinge: Wie Ihr Kirschbaum von Anfang an gesund wächst und leckere Früchte ausbildet.

Kirschbaum pflanzen: Zeitpunkt, Abstand und Standort 

Ein Kirschbaum im Garten ist nicht selten Bestandteil schöner Kindheitserinnerungen. Die leckeren Früchte direkt von den Zweigen pflücken und vernaschen zu können, macht die Erntezeit zu einem genussvollen Erlebnis.

Bevor Sie einen Kirschbaum pflanzen, müssen jedoch einige Entscheidungen getroffen werden und auch die Wahl des passenden Standortes steht an. Wir verraten Ihnen alles, was Sie wissen müssen.

Wann Kirschbaum pflanzen?

Was die Pflanzzeit für einen Kirschbaum betrifft, so bietet sich der Herbst besonders gut an. Pflanzen Sie Ihren Kirschbaum im Herbst noch vor den frostigen Nächten, kann dieser sich leichter im Garten etablieren, über den Winter hinweg einwurzeln und im Frühling kraftvoll in die Blütezeit starten.

Haben Sie den Herbst verpasst, können Sie Ihren Kirschbaum auch im Frühling pflanzen. Dann allerdings erst nach den Frösten und spätestens im April.

In jedem Fall ist es ratsam, dass Sie Ihre Kirsche nach dem Einpflanzen sorgfältig angießen, um Lufteinschlüsse rund um das Wurzelwerk im Pflanzloch zu schließen. Das Pflanzloch selbst sollte etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen sein, wobei eine Anreicherung des Substrats mit Kompost für eine optimierte Nährstoffaufnahme sorgen kann.

Welcher Pflanzabstand gilt bei Kirschbäumen?

Natürlich benötigen Kirschbäume genügend Platz, um sich entfalten zu können. In einem Umkreis von etwa fünf Metern rund um den Stamm ist daher Zurückhaltung die Devise. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, schauen Sie sich am besten die zu erwartenden Maße Ihrer favorisierten Sorte an und wählen auf dieser Grundlage einen geeigneten Abstand.

Da viele Kirschen nicht ohne eine Befruchtung ihre Früchte tragen, spielt die Pflanzung eines weiteren Exemplars eine besondere Rolle. Dabei sollte ein Kirschbaum als Befruchter im Abstand von maximal 30 Metern zu finden sein.


Übrigens: Die Wahl des passenden Befruchters ist von großer Bedeutung. Wenn Sie einen Kirschbaum kaufen möchten, erhalten Sie bei uns Sorten wie zum Beispiel 'Burlat' oder 'Sylvia' inklusive Angaben hinsichtlich der möglichen Kombination.


Welches sind der ideale Boden und Standort für Kirschbäume?

Wenn Sie eine Kirsche pflanzen, lohnt sich ein genauer Blick auf die örtlichen Gegebenheiten. So können Sie für Ihren Kirschbaum einen Standort auswählen, der den Bedürfnissen des Gewächses bestmöglich gerecht wird. Als wünschenswert gelten für diese Bäume warme Plätze mit ausreichend Sonnenlicht und ohne allzu viel Wind.


Wichtig: Süßkirschen sind ein wenig empfindlich, was den Nachbau angeht. Gab es am ausgewählten Standort zuvor bereits einen Kirschbaum, pflanzen Sie den neuen besser an anderer Stelle.


Darüber hinaus mag Ihr Kirschbaum einen Boden von angenehm lockerer und humoser Natur mit guter Drainagefähigkeit. Staunässe, dichte Böden und „kalte Füße“ können diese Gewächse nur schwerlich tolerieren.

Pflanzen Sie Ihren Kirschbaum auf dem Balkon oder der Terrasse, sind Kübel und Topf die einzige Möglichkeit. Hier ist es empfehlenswert, dass Sie auf einen klimatisch angemessenen Standort mit genügend Sonnenlicht achten und dafür sorgen, Staunässe im Pflanzgefäß zu vermeiden.

Wie werden Kirschbäume richtig umgepflanzt?  

Es kann trotz aller Vorsicht bei der Standortwahl und Bodenvorbereitung passieren, dass Sie Ihren Kirschbaum umpflanzen müssen. Grundsätzlich aber gilt, dass diese Arbeit nur dann erledigt werden sollte, wenn sich wirklich keine Alternative bietet, denn eine Umpflanzung ist stets mit einem recht hohen Stresslevel verbunden.

Je älter ein Kirschbaum ist, desto schwieriger kann es werden, ihn an einen neuen Standort zu verpflanzen. Kleine und jüngere Gewächse hingegen haben gute Chancen, woanders prächtig anzuwachsen, da ihnen in der Regel ein kleinerer Teil des Wurzelkörpers genommen werden muss.

Beim Umpflanzen selbst lohnt sich diese Vorgehensweise:

  1. Stechen Sie den Boden rund um den Stamm in einem Abstand so ein, dass der Kreisdurchmesser ungefähr zwei Drittel des Kronendurchmessers beträgt. Gehen Sie dabei mit dem Spaten so tief, wie es erforderlich ist, um den Erdballen nach und nach zu umstechen und zu lösen.
  2. Heben Sie den Baum anschließend behutsam aus dem Erdreich und schneiden Sie in Mitleidenschaft gezogene Wurzeln ab.
  3. Am neuen Platz setzen Sie den Baum in ein bereits ausgehobenes Pflanzloch und achten darauf, dass er in der gleichen Tiefe wie zuvor steht. Das Pflanzloch füllen Sie mit komposthaltigem Substrat auf.
  4. Gießen Sie die Stelle rund um den Baum sorgfältig an.

Am besten pflanzen Sie einen Kirschbaum im Herbst um. Über den Winter hat er ausreichend Zeit, um einzuwurzeln. Im Frühling folgt ein beherzter Rückschnitt, bei dem Sie den Kirschbaum so beschneiden, dass der Kronendurchmesser in etwa dem Durchmesser des Wurzelballens entspricht.

Kirschbaum pflegen: Düngen, Schneiden und Überwintern 

Dass Ihr Kirschbaum Pflege benötigt, liegt natürlich auf der Hand. Über das Jahr hinweg sind eine gute Versorgung mit Nährstoffen sowie Flüssigkeit und ein korrekter Schnitt essenziell, um das Gewächs so gesund wie möglich zu halten. Die bedeutendsten Aspekte der Pflege haben wir in den folgenden Absätzen für Sie zusammengestellt:

Kirschbaum düngen: Wann und womit?  

Damit Sie zur Erntezeit viele leckere Kirschen pflücken können, muss Ihr Baum genügend Nährstoffe für deren Ausbildung aus dem Boden erhalten. Mit organischem Dünger wie Kompost, den Sie rund um die Baumscheibe in den Boden einarbeiten, legen Sie einen guten Grundstein. Der richtige Zeitpunkt für diese Arbeit kommt im zeitigen Frühjahr.


Unser Tipp: Hat Ihr Baum einen sehr reichen Ertrag geliefert, können Sie ihn nach der Ernte mit einer weiteren Kompostgabe unterstützen.


Interessant für die Nährstoffversorgung bei Kirschbäumen ist auch die Gründüngung. Ausgewählte, einjährige Gewächse säen Sie hierfür im August im Bereich der Baumscheibe aus. Die Pflanzen wachsen anschließend und hinterlassen im kommenden Frühling Reste, die wiederum zur Nährstoffversorgung in den Boden eingearbeitet werden können.

Kirschbaum schneiden: Wann und wie?  

Der Kirschbaum Schnitt nimmt großen Einfluss auf die Gesundheit des gesamten Baumes, die Fruchtausbildung und die Ertragsstärke. Besonders wichtig ist es, den Baum einmal jährlich zurückzuschneiden und auf Unterschiede zwischen den vorhandenen Trieben zu achten.

Triebe, an denen Früchte wachsen werden, sind zwei- bis dreijährig. Andere wiederum treiben die Holzbildung voran und tragen ausschließlich Blätter. Zweitere sind an ihrem senkrechten Wuchs erkennbar.

Die Krone des Kirschbaums sollte kegelförmig geschnitten werden, um auch im unteren Bereich eine ausreichende Besonnung der Triebe zu gewährleisten. Bedeutsam ist es dabei, dass die Äste möglichst flach wachsen.


Gut zu wissen: Niemals schneiden sollten Sie Ihren Kirschbaum im Herbst. Zu dieser Zeit steigt das Risiko für einen Befall der Schnittstellen mit Pilzen und Schaderregern aufgrund der oft feuchten Witterung deutlich.


Wann Sie Kirschbäume schneiden sollten, ist eine gute Frage. Empfohlen wird ein auslichtender Schnitt der Krone direkt nach der Ernte. Dies hemmt das Wachstum ein wenig, sollte jedoch nicht die einzige Maßnahme bleiben. Sowohl erkrankte Stellen als auch Wasserschosse sollten generell sofort entfernt werden, sobald sie Ihnen auffallen.


Extra-Tipp: Gerade in der Anfangszeit kann es sein, dass sich der Schnitt nach der Ernte nicht anbietet. Hier nämlich behindert das Laub oftmals die Sicht auf die tatsächliche Kronenform, was es vor allem Hobbygärtner-Neulingen schwer macht, die Form zu erkennen. In diesem Fall können Sie Ihre Kirsche schneiden, bevor der Baum austreibt.


Als Grundregeln für den Beschnitt von Kirschbäumen gelten:

  • Die Krone sollte kegelförmig sein.
  • Triebe und Äste, die senkrecht wachsen, sollten entfernt werden.
  • Mit desinfiziertem und sauberem Werkzeug zu arbeiten, schützt vor Infektionen.
  • Triebe, die nach innen wachsen oder sich kreuzen, müssen weichen.

Achtung: Geht es um den Schnitt von senkrecht nach oben wachsenden Trieben, sind damit nur jene gemeint, die lediglich Blätter tragen. Gelegentlich kann es vorkommen, dass sogenannte Bukett-Triebe ebenfalls senkrecht wachsen. Sie sind anhand ihrer Kürze von höchstens 15 Zentimetern sowie ihrem dichten Besatz mit Blütenknospen zu erkennen und sollten nicht entfernt werden.


Bei älteren Kirschbäumen, die schon viele Jahre in Ihrem Garten wachsen, sollten Sie im frühen Frühling die Krone beschneiden. Um übermäßiges Wachstum in die Höhe zu vermeiden, muss hierbei auch der Haupttrieb abgesägt werden.

Dieser Schritt und eine gründliche Auslichtung der Krone nach den oben beschriebenen Regeln helfen dabei, die erwünschte Kegelform zu erreichen und die Ertragsstärke zu verbessern.

Sonderfall: Der Pflanzschnitt

Sobald Sie einen Kirschbaum einpflanzen, müssen Sie den ersten Schnitt vornehmen. Dies ist wichtig, um das Einwurzeln des Gewächses zu erleichtern und eine übermäßige Verdunstung von Feuchtigkeit über das Blattwerk zu verhindern.

Beim Pflanzschnitt sollten etwa zwei Drittel der bestehenden Trieblänge erhalten bleiben, wobei der Haupttrieb nicht eingekürzt wird. Alle Triebe, die nicht gesund sind oder sich kreuzen, dürfen Sie entfernen.

Kirschbaum überwintern 

Grundsätzlich benötigt ein im Garten gepflanzter Kirschbaum im Winter keinen besonderen Schutz. Dies gilt allerdings nur dann, wenn er sich bereits gut etablieren konnte und nicht allzu jung ist. Da Gärtner in aller Regel junge Kirschbäume pflanzen, kann ein zusätzlicher Winterschutz daher in der Anfangszeit sinnvoll sein. Das Bäumchen mit einem leichten Winterschutzvlies im Kronenbereich und einer Schicht Laub oder Rindenmulch rund um den Stamm zu schützen, ist besonders dann empfehlenswert, wenn keine Schneedecke für Isolation sorgt.

Während ältere Exemplare im Garten folglich nicht schutzbedürftig sind, verhält es sich auf Balkon oder Terrasse möglicherweise anders: sobald Sie Ihren Kirschbaum im Topf überwintern, ist Frostschutz unbedingt notwendig. In diesem Fall gelten diese Regeln:

  • Stellen Sie den Kirschbaum im Kübel so dicht an die Hauswand, wie es geht.
  • Umwickeln Sie Baum und Kübel mit einem Thermovlies oder Matten aus Naturmaterialien.
  • Stellen Sie den Kübel bei sehr kaltem Boden auf eine Styroporplatte.

Alternativ bieten sich auch ein unbeheizter Wintergarten oder eine Garage mit Fenstern an, um den Baum dort über den Winter zu bringen. Achten Sie darauf, dass das Gewächs gelegentlich ein wenig Wasser benötigt, wenn es an einem Platz mit weniger frostigen Temperaturen steht.


Weiterer Tipp: Bei Kirschbäumen im Garten lohnt es sich, den Stamm mit einem Weißanstrich vor Frostschäden zu schützen (z.B. mit dieser Weißanstrichpaste). So beugen Sie auch Erkrankungen vor, bei denen Schaderreger und Schädlinge durch Risse in der Rinde eindringen können.


Kirschen ernten: Wann und wie? 

Wann sind Kirschen reif? Sobald der Kirschbaum im Sommer Früchte trägt, die sich allmählich zu verfärben beginnen, ist die Erntesaison nicht mehr weit. Diese liegt beim leckeren Naschobst zwischen Juni und September und kann sortenspezifisch variieren. In den Steckbriefen unserer Kirschensorten finden Sie entsprechende Informationen.

Dass bei Ihren Kirschen die Erntezeit gekommen ist, erkennen Sie anhand der typischen Färbung der kleinen Früchte. Auch geben sie auf sanften Druck etwas nach. Es ist üblich, dass nicht alle Früchte zur selben Zeit geerntet werden können, weshalb Sie Ihrem Baum gleich mehrfach Besuche abstatten sollten.

Am einfachsten gelingt die Kirschenernte mit einem Eimer und einer stabilen Leiter. Pflücken Sie die Früchte am besten inklusive ihrer länglichen Stiele. So bleibt die Ansatzstelle verschlossen und die Kirschen verderben weniger schnell. Je weiter oben geerntet wird, desto besser sollten Sie sich absichern. Bei großen Bäumen ist die Ernte deshalb ein Projekt für mehrere Menschen, die gut aufeinander aufpassen.

Je nach Sorte lagern Sie die Kirschen idealerweise an einem nicht zu warmen, dunklen Ort. Bei den meisten Sorten und bei reichhaltiger Ernte bietet sich die Verarbeitung zu Marmelade, das Einmachen oder eine Einladung zur gemeinsamen Kirschenernte mit Freunden an.

Verbreitete Kirschbaum Krankheiten

Es gibt Krankheiten am Kirschbaum, bei denen die Gesundheit des Gewächses nachhaltig geschädigt werden kann. Daher ist es wichtig, die häufigsten Probleme zu kennen, um gegebenenfalls schnell handeln zu können.

Monilia-Spitzendürre und Monilia-Fruchtfäule

Die beiden Pilze „Monilia laxa“ und „Monilia fructigena“ können am Kirschbaum zwei verschiedene Krankheitsbilder verursachen.

Die erste der beiden Kirschbaum Krankheiten heißt Monilia-Spitzendürre. Hier sterben Triebe rund um die Blütezeit von der Spitze her ab, verfärben sich dunkel und sollten zügig entfernt werden. Auch Blüten und Blätter können befallen werden. Schneiden Sie bei der Monilia-Spitzendürre stets bis weit in das gesunde Holz hinein und entsorgen Sie die betroffenen Triebe über den Hausmüll.

Bei der Monilia-Fruchtfäule dringt der Pilz in die Kirsche ein und infiziert auf diese Weise direkt die Frucht. Viele Gärtner suchen schon hierauf Hilfe in Foren und bei Gartenbau-Profis, denn ihre Kirschen faulen am Baum, was ihnen im Hinblick auf ihre Ernte Kopfzerbrechen bereitet. Zu erkennen ist der Befall in Form von braunen Stellen auf den Kirschen, die sich allmählich ausbreiten. Im weiteren Verlauf zeigen sich gelblich-weiße Schimmelllager, die Früchte fallen herab oder faulen weiter am Baum.

Hier ist es unabdingbar, die befallenen Früchte so zügig wie möglich zu entfernen und auch vom Boden aufzulesen. Anderenfalls kann der Pilz in ihnen überwintern und im nächsten Jahr erneut für Unmut sorgen.

Schrotschusskrankheit 

Der Pilz „Wilsonomyces carpophilus“ löst eine weitere gefürchtete Krankheit aus. Bekommt der Kirschbaum gelbe Blätter mit charakteristischem Fleckenmuster, liefert dies einen ersten Hinweis. Sobald sich die gelblichen Flecken zu schwarzen entwickeln, es zu Blattfall und Löchern in den Blättern kommt, ist die Diagnose so gut wie sicher.

Bei der Schrotschusskrankheit kann der gesamte Baum geschwächt werden und sogar seine unreifen Früchte abwerfen. Behandelt werden kann er laut verschiedener Erfahrungen gut mit einem Sud aus Knoblauch und Zwiebel, Vorbeugung jedoch ist in jedem Fall nötig.

Blattbräune 

Bräunliche Verfärbungen an den Blättern sowie Blätter, die den gesamten Winter lang am Kirschbaum hängen bleiben, sind Anzeichen für die Pilzkrankheit Gnomonia-Blattbräune. Sie wird durch einen Schlauchpilz ausgelöst und kann auch die Ernte beeinträchtigen. Kontaminierte Früchte verlieren an Aroma und weisen eine seltsam unregelmäßige Färbung sowie härteres Fruchtfleisch auf.


Auffallend: Anhand der häufigsten Erkrankungen wird deutlich, dass besonders Pilze ein Risiko für den Kirschbaum darstellen können. Ein regelmäßiger Schnitt ist deshalb das A und O. So bleibt die Krone schön luftig und die Blätter können nach Regengüssen besser abtrocknen.


Der Kirschbaum blüht nicht?


Ob der Kirschbaum Blüten trägt, ist von diversen Faktoren abhängig. Nicht immer besteht bei einem blütenfreien Frühling Grund zur Sorge. Vor allem junge Bäume können in den ersten drei Standjahren keine Blüten tragen, da ihre gesamte Energie in die Bildung von Trieben und das Wachstum fließt.

Bleibt die Blüte bei älteren Kirschbäumen aus, kann dies an unterschiedlichen Faktoren liegen. Ein falsch gewählter Standort, nährstoffarmer Boden oder Spätfröste können die Blüte schon im Keim ersticken. Sorgen Sie deshalb dafür, dass es Ihrem Baum an nichts fehlt und schützen Sie ihn gegebenenfalls vor späten Frösten im Frühling.

Häufige Kirschbaum Schädlinge 


Schädlinge am Kirschbaum stellen ebenfalls ein gelegentliches Ärgernis dar. Zu beobachten sind hier in erster Linie

  • die Kirschfruchtfliege (Tipps zur Bekämpfung)
  • die schwarze Kirschenblattlaus
  • die Larven des Kleinen und Großen Frostspanners
  • die Obstbaumminiermotte
  • und die Schwarze Kirschblattwespe.

Ein gesunder und widerstandsfähiger Kirschbaum kann einem Befall mit Schädlingen besser widerstehen. Achten Sie deswegen auf gute Pflege und kontrollieren Sie Ihren Baum regelmäßig. Je früher ein Befall entdeckt wird, desto besser stehen die Erfolgschancen bei der Bekämpfung.

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