Die Kirschblüte

Jetzt im April startet wieder die Zeit der Kirschblüte, auf Japanisch ’sakura‘. Die Nationalblume Japans wird dort mit dem Hanami-Fest gefeiert. Viele Japaner gehen mit Piknickdecken und leckerem Essen in die Natur und genießen diese üppige Blüte im Frühjahr. Auch in deutschen Städten wird dieses Fest zu Ehren der Kirschblüte immer häufiger gefeiert. In vielen verschieden Rosatönen trumpft die Zierkirsche (Prunus) im April auf. Ob einfach, halb gefüllt oder stark gefüllt, bei der Vielzahl von Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Gartenbesitzer mit kleineren Gärten können sich diese asiatischen Schönheiten in der Garten holen. Die Hängende Nelkenkirsche ist als Hochstämmchen sehr hübsch im Vorgarten anzusehen. Die säulenförmige Zierkirsche ‚Amanogawa‘ findet auch auf kleinen Flächen ihren Platz.

Wer es gerne großzügig mag und auch den Platz hierfür im Garten hat sollte sich für die Sorte ‚Kazan‘ entscheiden. Die Blüten dieser Prunus serrulata erinnert mit ihren dunkelrosa, gefüllten Blüten an Nelken, daher erhält sie auch den Deutschen Namen „Nelkenkirsche“. Die ersten Blüten im Jahr sind natürlich auch sehr wichtig für unsere Bienen und Insekten, wer hier helfen möchte sollte sich für ungefüllte Sorte wie z.B. die Kurlienkirsche ‚Ruby‘ entscheiden.

Ein großer Vorteil der Zierkirschen ist ihre Unkompliziertheit die zu der tollen Schönheit im Frühjahr noch on Top kommt. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort damit sie Ihre Blütenfülle zeigen kann. Der Boden sollte ein lockerer, durchlässiger Gartenboden sein. Eine Düngung mit Hornspäne im April zur Blüte stärkt die Pflanze damit sie sich bei dieser Blütenfülle nicht zu sehr verausgabt. Ein Schnitt ist nicht notwendig, kann aber durchgeführt werden wenn die Kirsche zu viel Platz im Garten einnimmt, dann sollte dieser Schnitt direkt nach der Blüte erfolgen.

Ein Artikel von Gärtnermeisterin Brigitte