Apfel 'Welschisner' Malus 'Welschisner'
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Kurzbeschreibung Apfel 'Welschisner'
- Mittelgroße bis große Früchte mit gelbgrüner Schale und roter Deckfarbe
- Fein aromatischer, säuerlicher Geschmack
- Erntezeit im Oktober / Genussreife von Januar bis Mai
- Vielseitig für Backen, Kochen, Dörren, Saft
- Historische Sorte aus Oberösterreich
Überblick Apfel 'Welschisner'
Wuchs
| Wuchsart | Obstbaum, Die Stammhöhe bleibt im Alter gleich |
|---|---|
| Wuchseigenschaft | Breitwüchsig, Im Alter ausladende, breite Krone, Pyramidale Krone |
| Wuchsgröße Kleinstamm | Geeignet für kleinere Gärten. Kann durch regelmäßigen Schnitt gut auf einer Höhe von 3-5 Meter gehalten werden |
| Wuchsgröße Halbstamm | Für größere Gärten und Streuobstwiesen. Kann durch regelmäßigen Schnitt gut auf einer Höhe von 4-6 Meter gehalten werden. |
| Wuchshöhe im Alter | bis 6 m |
| Wuchsbreite im Alter | bis 5 m |
| Zuwachs pro Jahr | 50 bis 100 cm |
| Wurzelsystem | Herzwurzler |
Blüte
| Blütenform | Schalenförmig |
|---|---|
| Blütenart | Einfach - Ungefüllt, Bienenweide |
| Blütenfarbe | Weiss |
| Blütezeit | Apr, Mai |
| Einstufung Befruchter | Mittlere Blütezeit, Diploid (Passende Befruchtersorten weiter unten) |
Frucht
| Frucht | Obst, Kernfrucht |
|---|---|
| Fruchtform | Mittelgroße bis große Früchte, Rundlich |
| Fruchtschale | Glatt, Grün-gelb mit roter Deckfarbe |
| Geschmack | Fein aromatisch, Säuerlich |
| Reifezeit und Lagerfähigkeit | Winterapfel (Gute Lagerfähigkeit) |
| Erntezeit | Oktober |
| Genussreife | Januar bis Mai |
| Ertrag | Hoch und regelmäßig |
| Fruchtverwendung | Backen und Kochen, Tafelapfel (Frischverzehr), Zur Herstellung von Saft, Most, Cidre |
Blatt
| Blattfarbe | Dunkelgrün |
|---|---|
| Blatteigenschaft | Sommergrün |
Standort & Eigenschaften
| Standort | Sonnig, Halbschattig |
|---|---|
| Boden | Normaler Gartenboden, Durchlässig - Staunässe meiden |
| Bedeutung für die Natur | Bienenweide / Insektenfreundlich |
| Winterhärte | Gut Winterhart |
| Gesundheit | Gute Gesundheit |
| Herkunft | Österreich |
| Botanische Einstufung | Kultursorte |
| Klassifizierung der Pflanze | Historische, alte Sorte |
Pflanzempfehlung
| Pflanzzeit | Ganzjährig (vor allem Frühjahr und Herbst) |
|---|---|
| Verwendungsbeispiele | Für den Hausgarten, Für den Obstgarten, Schrebergarten oder für die Streuobstwiese |
| Pflanzabstand | Mindestens 5 Meter zu anderen Obstbäumen |
| Topf- und Kübelbepflanzung | Nicht empfohlen - besser Freiland |
Ein Apfel mit Geschichte und Zukunft
Malus 'Welschisner'
Synonyme: Großer Böhmischer Brünnerling, Welschecker, Steiner, Welsch Weinling
Herkunft und Geschichte
Der Welschisner ist eine traditionsreiche Kultursorte aus Österreich, die bereits im 17. Jahrhundert in Oberösterreich kultiviert wurde. Als historische, alte Sorte hat er sich über Jahrhunderte bewährt und ist bis heute in vielen Obstgärten und Streuobstwiesen geschätzt. Seine Synonyme wie „Großer Böhmischer Brünnerling“ oder „Welschecker“ zeugen von seiner langen Verbreitung und regionalen Bedeutung.
Wuchs und Standort
Der Welschisner wächst als Obstbaum mit ausladender, breiter Krone, die im Alter eine pyramidale Form annimmt. Er erreicht bis zu sechs Meter Höhe und fünf Meter Breite und legt jährlich 50 bis 100 Zentimeter zu. Als Kleinstamm eignet er sich für kleinere Gärten und kann durch regelmäßigen Schnitt auf drei bis fünf Meter gehalten werden. Als Halbstamm ist er eine gute Wahl für größere Gärten und Streuobstwiesen, wo er vier bis sechs Meter Höhe erreicht. Mit seinem Herzwurzelsystem gedeiht er am besten auf sonnigen bis halbschattigen Standorten mit durchlässigem Gartenboden, wobei Staunässe vermieden werden sollte.
Blüte und Befruchtung
Im April und Mai erscheinen schalenförmige, ungefüllte Blüten aus rosafarbenen Knospen, die sich weiß entfalten und eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen darstellen. Der Welschisner blüht mittelfrüh und ist diploid, wodurch er selbst als guter Pollenspender gilt. Passende Befruchtersorten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Frucht und Geschmack
Die Früchte sind rundlich und mittelgroß bis groß, mit glatter, grün-gelber Schale und roter Deckfarbe. Ihr Geschmack ist fein aromatisch und säuerlich, mit festem Fruchtfleisch. Aufgrund des geringen Saftgehalts eignet sich der Welschisner hervorragend als Dörrapfel. Gleichzeitig ist er vielseitig nutzbar: für den Frischverzehr, zum Backen und Kochen, für Apfelmus sowie zur Herstellung von Saft, Most und Cidre. Als Winterapfel überzeugt er durch seine gute Lagerfähigkeit.
Verwendung und Vielseitigkeit
Der Welschisner ist ein echter Allrounder. Seine Festigkeit macht ihn ideal für Kuchen, Strudel und andere Backwerke, während seine Säure ihn zu einem beliebten Mostapfel macht. Als Dörrapfel ist er besonders geschätzt, da er wenig Saft enthält und sich hervorragend trocknen lässt. Auch als Tafelapfel bietet er eine interessante Option für den Frischverzehr. Mit seiner langen Genussreife von Januar bis Mai ist er ein wertvoller Begleiter durch die Winter- und Frühlingsmonate.
Pflege und Gesundheit
Der Welschisner gilt als Sorte mit guter Gesundheit. Er ist insgesamt robust und zeigt nur gelegentlich leichte Probleme bei ungünstiger Witterung. Damit eignet er sich sowohl für Hobbygärtner als auch für Gartenneulinge und ist eine zuverlässige Wahl für Hausgärten, Schrebergärten und Streuobstwiesen an warmen Standorten mit guten Böden.
Besonderheiten und Naturnähe
Als historische Sorte verbindet der Welschisner Tradition mit Vielseitigkeit. Er bringt regelmäßig hohe und zuverlässige Erträge, selbst auf schwierigen Standorten, und übersteht auch ungepflegte Jahre gut. Seine Blüten sind eine wertvolle Bienenweide, und seine Früchte bieten durch ihre lange Lagerfähigkeit eine nachhaltige Bereicherung für den Obstgarten.
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