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Schwertfarn

Polystichum munitum Zur Übersicht

Kurzbeschreibung

Wuchshöhe: bis 70 cm Wuchsbreite: bis 50 cm

Charakteristisch für den Schwertfarn sind die ledrigen, stumpf bis glänzenden, frisch grünen Wedel. Sie sind einfach gefiedert und wintergrün.

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Pflanze im Topf:

Topfware, eine ganzjährige Pflanzung ist möglich
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Produktinformationen Schwertfarn

Beschreibung

Schwertfarn - Polystichum munitum

Charakteristisch für den Schwertfarn sind die ledrigen, stumpf bis glänzenden, frisch grünen Wedel. Sie sind einfach gefiedert und wintergrün. Mit dem trichterförmigen Wuchs können die Wedel eine stattliche Höhe von bis zu 70 cm erreichen. Es bevorzugt einen halbschattigen bis schattigen, vor allem feuchten Standort mit humosen, schwach sauren Gartenboden.

Details

Blatt lange, einfach gefiederte, frisch grüne, ledrige, stumpf bis glänzende Wedel, wintergrün
Wuchs horstbildend, trichterförmig, Wedel überhängend
Wuchshöhe bis zu 70 cm hoch
Standort halbschattig bis schattig, hohe Luftfeuchtigkeit
Boden lockerer, humoser, leicht saurer, frischer Gartenboden
Besonderheit sehr beeindruckender Farn mit ledrigen, einfach gefiederten Wedel
Immergrün ja
Winterhärte gut

Verwendungs- und Pflanzempfehlung für den Schwertfarn

Verwendung Unterbepflanzung von Gehölzen, Schattenbeet, schattige Staudenbeete, Blattschmuckstaude, Farngarten, für Pflanzenliebhaber, für naturnahe Gärten & Parkanlagen, am Gewässerrand, zur Gefäßbepflanzung
Pflanzen pro Quadratmeter 4 bis 5 Pflanzen
Pflanzabstand ca. 50 cm
Pflanzempfehlung einzeln oder in kleinen Gruppen von 3 bis 10 Pflanzen
Verwendungsbeispiele

Verwendungsbeispiele für den Schwertfarn

  • wintergrüner Farn mit auffallendem Blattschmuck für halbschattige Staudenbeete und Rabatten
  • durch sein markantes Erscheinungsbild sollte der Schwertfarn in keinem Farnbeet fehlen
  • dieser Farn bereichert und belebt mit seinen frischgrünen, ledrigen Wedeln jedes Schattenbeet
  • sehr gut zur Geltung kommt der Schwertfarn zwischen niedrigen Bodendeckern, z. B. Schaumblüte, Waldsteinie
  • auch in Pflanzgefäßen (ca. 7 Liter Erdvolumen) an schattigen, luftfeuchten Standorten kann dieser Farn kultiviert werden
  • robuster Farn für viele Waldsituationen, z. B. am Gehölzrand, unter Bäumen oder am Bachrand
  • in naturnahen, verwilderten Gärten oder Parkanlagen mit Baumbestand strahlen Farne eine gewisse Leichtigkeit und Natürlichkeit aus
  • als Pflanzenliebhaber und Farnsammler finden Sie bestimmt einen passenden Platz für diesen beeindruckenden Farn!
Gärtner-Tipp

Gärtnertipp Farne

Farne im Schatten-Garten sind eine Bereicherung für die Gartengestaltung.

Tipps zur Pflanzung und Pflege von Farne

Farne sind neben den bekannten Funkien wohl die schönsten Blattschmuckstauden. Ob mehrfach gefiedert und filigran wie der Wurmfarn oder glatt und ledrig wie der heimische Hirschzungenfarn - mit ihren teils wintergrünen Wedeln bereichern diese Stauden jeden halbschattigen und schattigen Bereich im Garten.

Leider wird der Farn in unseren Hausgärten viel zu wenig gepflanzt - ist er doch gerade für den meist schwierigen, halbschattigen-schattigen und feuchten Standort die ideale Besetzung.
Der Farn im allgemeinen liebt einen humosen, nährstoffeichen, frischen bis feuchten Gartenboden. Trockenheit sowie Staunässe verträgt er auf lange Sicht nicht - achten Sie deshalb auf den richtigen Standort und Sie werden viel Freude mit diesen besonderen Pflanzen haben.

Besonderheiten unter den Farnen gibt es viele - hier möchten wir auf den Königsfarn aufmerksam machen, da dieser auch auf leicht sonnigen Standorten prima zurecht kommt.

Ein Tipp von
Gärtnermeisterin Brigitte
Allgemeine Pflanz- & Pflegehinweise

Pflanz- & Pflegeanleitung für Farne

Sommergrüne oder wintergrüne Farne - ein Fossil für den Garten

Farne im Garten pflanzen und pflegen

Boden- und Standortverhältnisse

Die meisten Farne sind Waldbewohner, daher bevorzugen sie auch im Garten einen zumindest teilweise beschatteten, kühlen Standort, mit feuchtem, humusreichem Boden. Um schweren Lehmboden oder sehr sandigen Gartenboden zu verbessern, mischen Sie am besten Laubkompost unter, dadurch wird der Humusanteil erhöht. Einige Farne gedeihen besser auf saurem Boden, hier ist zusätzlich die Einarbeitung von Torf sinnvoll.
Da viele Farne gut unter Bäumen und Sträuchern wachsen, kann das Falllaub im Herbst zur Kompostgewinnung verwendet werden. Sie können die Blätter aber ebenso auf der Pflanzfläche liegen lassen, denn es verwandelt sich mit der Zeit zu Humus. Die natürliche Laubdecke verhindert außerdem Unkrautaufwuchs und verringert die Verdunstung des Bodens. Das Laub des Walnussbaumes sollte hierfür nicht in großen Mengen verwendet werden. Seine Blätter enthalten viel Gerbsäure, verrotten dadurch eher langsam und können sich wachstumshemmend auf Farne und Stauden auswirken.
Es gibt natürlich Ausnahmen wie den Streifenfarn, der auf steinigem Boden, in Mauerfugen oder im Steingarten wächst. An schattigen Plätzen verträgt es sogar Trockenheit, ebenso toleriert er sonnigere Standorte, benötigt dann aber viel Feuchtigkeit. Welche Ansprüche der ausgewählte Farn benötigt, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Artikelbeschreibung. Sehr wichtig ist die Verhinderung von Staunässe, vor allem in den Wintermonaten.
Ob Neuanlage oder ein bestehendes Beet umgestalten, wir empfehlen eine gründliche Vorbereitung der Pflanzfläche. Dazu gehören neben dem Umgraben auch das vollständige Entfernen von Wurzelunkräutern wie Quecke, Giersch oder Ackerwinde. Nach dem Umgraben kann der Boden, falls nötig, mit Kompost oder Pflanzerde aufbereitet werden. Mit Hilfe eines Rechens oder einer Harke arbeiten Sie das Material grob in den Boden ein und können Ihr Beet anschließend planieren.

Farne im Garten pflanzen

Farne-pflanzenEin sorgfältig vorbereitetes Beet oder Pflanzloch ist Grundlage für ein gutes Gedeihen aller Pflanzen. Danach kann es ans Einpflanzen gehen, hier noch ein paar hilfreiche Tipps:

  • Schon vor der Pflanzung ist zu überlegen, ob ein winter- oder sommergrüner Farn für Ihre Pflanzung in Frage kommt. Soll der Farn in ein bestehendes Beet integriert werden, sollte sich Sie die Auswahl auch nach den Nachbarpflanzen richten. Stehen spätaustreibende Pflanzen wie Funkien oder Prachtspieren in unmittelbarer Nähe, ist es ratsam einen wintergrünen Farn zu wählen. Er gibt ihrem Beet auch im Winter etwas Farbe und Struktur. 
  • Nach Zustellung des Paketes sollten Sie die Pflanzen sofort auspacken und gut Wässern. Dazu die Pflanzen in einen Eimer stellen und bis zum Topfrand mit Wasser füllen. Nach etwa 10 Minuten hat die Erde einiges an Wasser aufgenommen und ist gesättigt. 
  • Bei Neuanpflanzungen empfiehlt es sich die Pflanzen zunächst auf der Fläche auszulegen um evtl. noch Veränderungen der Pflanzabstände oder den benachbarten Pflanzen vorzunehmen. Grundsätzlich beginnt man beim Auslegen und Pflanzen immer mit Gehölzen (Bäume, Sträucher). Unter ihnen finden die Farne später den nötigen Schatten. 
  • Große Solitärfarne wie der Königsfarn wirken auch als Einzelpflanze sehr imposant. Bei niedrigeren Sorten wirkt eine kleine Gruppe von 3 oder 5 Pflanzen, im Dreiecksverband gepflanzt, sehr eindrucksvoll und natürlich. 
  • Beim Austopfen sollten Sie etwas vorsichtig vorgehen, starkes Ziehen könnte Triebe und Wedel verletzten. Schnell und sicher bringen Sie die Pflanze aus dem Topf, indem Sie zuerst alle Wurzeln, die aus dem Topfboden gewachsen sind, mit einer Schere abschneiden. Anschließend mit einer Hand den Topf kopfüber festhalten und mit der anderen den Boden leicht zusammendrücken. Die Pflanze sollte dann leicht aus dem Topf rutschen.
  • Heben Sie mit einem Spaten ein ausreichend großes Pflanzloch aus. Je nach Bedürfnis des Farnes kann etwas Torf oder Pflanzerde untergemischt werden. Beim Einsetzen sollte die Pflanze nicht tiefer sitzen als zuvor im Pflanztopf. Anschließend die Erde gleichmäßig festdrücken, dabei aber nicht zu stark verdichten.
  • Ganz wichtig ist nun das großzügige Wässern rund um den Pflanzbereich. Dafür am besten eine Gießkanne mit Brause verwenden, so kann das Wasser gut von der Erde aufgenommen werden. Bei Neuanlage eines Beetes ist der Einsatz eines Rasensprengers sehr vorteilhaft. 
  • Vor allem im Pflanzjahr muss bei trockenem Wetter regelmäßig und kräftig gegossen werden.

TuepfelfarnFarne für die Topf- und Trogbepflanzung

Einige Farne können auch in Töpfe oder Tröge gepflanzt und an schattige Plätze auf der Terrasse, dem Balkon oder entlang eines Weges gestellt werden. Wichtig ist auch hier, auf die Bodenbedürfnisse des Farnes einzugehen und das Pflanzsubstrat mit Torf oder Laubkompost anzureichern.

In unserer Verwendungskategorie Für Balkonkästen und kleine Töpfe finden Sie die dafür geeigneten Farne. Weitere, wichtige Informationen zur Topfbepflanzung finden Sie unter: Allgemeine Pflanz- und Pflegeanleitung für Balkonkästen und kleine Töpfe

Düngen von Farnpflanzen im Garten oder auf dem Balkon oder der Terrasse

Farne müssen nicht zwingend gedüngt werden, denn diese Aufgabe übernimmt der oben schon oft erwähnte Laubkompost. Er sorgt nicht nur für eine gute Bodenstruktur, sondern ist auch sehr nährstoffreich. Wenn Sie im Frühjahr die nebenstehenden Blütenstauden und Sträucher mit organischem Dünger (z. B. Hornspäne oder Hornmehl) versorgen, schadet dem Farn eine kleine Düngergabe sicherlich nicht. In der Hauptwachstumszeit von Frühjahr bis Sommer kann dem Gießwasser ab und zu auch eine selbst hergestellte Brennnesseljauche zugefügt werden. Der hohe Stickstoffanteil sorgt für kräftig grüne Wedel.

Pflege von Farnpflanzen

Farne sind, vorausgesetzt der Standort ist richtig gewählt, sehr pflegeleichte und langlebige Pflanzen.

  • Farne-im-GartenAm Naturstandort im Wald werden die Farne im Winter ganz natürlich vom abgefallenen Herbstlaub geschützt. Auch im Garten ist eine leichte Laubabdeckung zu empfehlen. Auch Spätfrostschäden an früh treibenden Farnen können so verhindert werden. Falls Sie kein Laub zur Hand haben, können auch Tannenzweige oder ein Winterschutzvlies verwendet werden.
  • Sie sollten es mit der Laubabdeckung aber nicht übertreiben. Unter einem großen, nassen Laubhaufen besteht die Gefahr der Fäulnis und der Ausbreitung von Schimmelpilzen. Das Laub am besten nur locker über die Pflanzen streuen.
  • Farne werden nur selten von Schädlingen befallen. Ein uns bekannter Schädling sind die Larven des Dickmaulrüßlers. Sie leben im Boden und fressen an den Wurzeln von Farnen und Stauden. Zur biologischen Bekämpfung der kleinen weißen Larven kommen Fadenwürmer (HM Nematoden) zum Einsatz. 
  • Das jäten von Unkräutern bleibt in keinem Garten aus und ist mehrmals im Jahr notwendig. Sie entziehen dem Boden nur unnötig Wasser und Nährstoffe.
  • Bewaesserung-Stauden579b1732b976aFarne lieben einen feuchten Boden, deshalb ist es wichtig, dass Sie in Trockenperioden und auch im Pflanzjahr gut wässern. Staunässe hingegen mögen Farne nicht. Wir empfehlen unser Bewässerungssystem!

Rückschnitt von Farnpflanzen

Wichtig vor dem Rückschnitt von Farnen ist zu wissen, ob es sich um eine sommer- oder wintergrüne Art handelt. Die entsprechende Information finden Sie in der jeweiligen Artikelbeschreibung.
Die Wedel sommergrüner Farne werden im Herbst braun und können dann bodennah abgeschnitten werden. Ebenso besteht die Möglichkeit eines Rückschnitts im Frühjahr. Hier sollten Sie unbedingt darauf achten, frisch getriebene, neue Wedel nicht zu verletzten.
Wintergrüne Farne schneidet man im Frühjahr zurück. Wird der Anblick des Farnes durch abgeknickte oder bräunliche Wedel unschön, ist der richtige Zeitpunkt für die Frühjahrsrasur. Auch hier sollten Sie vorsichtig vorgehen, die frischen Wedel könnten schon austreiben.

Bewertungen 5 von 5 Sternen bei 1 Bewertungen
Kundenbewertungen für "Schwertfarn"
Bewertung vom 30.03.2013

Qualität sehr gut

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