Diese Seite drucken Pflanz- und Pflegeanleitung für Ihre Stauden und Gräser
Bodenverhältnisse: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Staude tief in den Boden wachsen kann. Schwere Lehmböden sollte Sie mit Sand oder Kies durchlässiger machen. Sandböden sind gut geeignet, haben aber den Nachteil, dass Wasser und Nährstoffe nicht lange gespeichert werden können - mischen Sie diesen mit Blumenerde, Torf oder Kompost. Der Boden sollte Feuchtigkeit gut halten, aber nicht zur Vernässung neigen. Ein lehmiger Humusboden ist besonders geeignet. Natürlich gilt dies nicht für Steingartenpflanzen, da diese zum Großteil steinig-sandigen, durchlässigen Boden lieben. Wasserpflanzen lieben dagegen je nach Art feuchte bis nasse Standorte. Pflanzung: - Vor dem Pflanzen stellt man den Topf für ca. 10 Minuten in ein Wasserbad.
- Das Pflanzloch sollte ca. doppelt so groß sein wie der Pflanztopf. Achten Sie darauf das der Grund gut gelockert ist. Bei Bedarf mischen Sie die Erde mit Qualitäts-Blumenerde.
- Pflanze vorsichtig aus dem Topf nehmen und in das vorbereitete Pflanzloch geben.
- Nach dem Pflanzen unbedingt gut wässern. Schlemmen Sie den Boden um die neue Pflanze gut ein.
- Witterungorientiertes Gießen ist in den nächsten Wochen wichtig.
Düngen:
Sie brauchen Stauden bei der Pflanzung nicht Düngen. Warten Sie mit der ersten Düngergabe bis ins zweite Standjahr. Wir können aus eingener Erfahrung den Qualitätsdünger der Firma Manna sehr empfehlen. Pflege: Stauden sind im Allgemeinen sehr pflegeleicht. Entfernen Sie im Frühjahr die abgestorbenen Pflanzenteile. Am besten kurz vor dem Austrieb Ende Februar - Anfang März. Ein Rückschnitt nach der Blüte führt bei vielen Stauden z. B. Rittersporn, Salbei, Katzenminze zu einer Zweitblüte im Herbst. Der Boden in Ihrer Staudenpflanzung sollte wenn möglich nicht zu tief gehackt werden, entfernen Sie Unkraut nur durch jäten, das schont die Wurzelbildung Ihrer Neugepflanzten Stauden und vermindert die neue Entwicklung von Unkräutern. Denn nur ein kleiner Lichteinfall auf die Samen der Unkräuter im Boden löst eine Keimung aus. Auf Rindenmulch sollte gänzlich verzichtet werden, da dieser eine leicht Herbizite Wirkung hat und dadurch Ihre Stauden schädigt wenn nicht sogar tötet. Wenn Sie unbedingt mulchen möchten dann nehmen Sie ein steriles Mulchmaterial wie z.B. Kies oder Schilfhecksel. Zu empfehlen ist für die ersten Jahre auch eine Zwischenbepflanzung mit einjährigen Pflanzen z.B. Tagetes oder Junfer im Grünen, diese unterdrücken das Unkraut und halten den Boden feucht. Gräser die sich über den Winter zurückziehen sollten im Frühjahr bis auf ca. 10-20 cm über dem Boden abgeschnitten werden. Damit die neuen Treibe genügend Platz haben. Große Gräser können Sie über die Wintermonate sehr gut mit einer roten Schleife dekorieren. |