Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Vögel

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume – auch Indianische Sonne genannt da sie ursprünglich aus Mexiko stammt. Den Namen „Sonnen“-Blume trägt sie zurecht denn ihre Blütenköpfe wenden sich immer der Sonne entgegen und lassen so die Schatten hinter sich.

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Da Kinder immer ein heiteres Gemüt haben und sowie die Sonnenblume stahlen, haben wir das zum Anlass genommen und eine „Sonnenblumen-Aktion“ in der Kindergartengruppe unseres Sohnes gestartet. Mit sehr viel Spaß und Engagement haben die Kleinen die Sonnenblumensamen ausgesät und nun wird jeden Tag beobachtet was sich im Töpfchen tut. Und da es bis zu Blüte ja noch ein bisschen dauert wurden schon fleißig Papier-Sonnenblumen gebastelt.

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Möchten Sie sich das Strahlen der Sonnenblumen und der Kinderaugen in den Garten holen – einfach selbst ein paar Sonnenblumen aussäen und beobachten. Saatgut, Töpfe und Erde finden Sie bei uns im Shop!

 

 

Vielen Dank auch an die Erzieherinnen, dass Sie mit Liebe und Geduld unseren Kindern die Natur ein Stückchen näher bringen.

Schlehe – ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz

Schlehe
Geht man jetzt durch die Natur sieht man sie schon von weiten – die herrliche weiß leuchtenden Blütenhecken der Schlehe (Prunus spinosa).
Dieses einheimische Gehölz ist ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz. Durch die vielen Stacheln und Dornen dieser Hecke sind die Vögel vor Feinden geschützt. Meist kann man sich so eine tolle Hecke nicht in den Hausgarten setzten, aber schon ein Streifen mit einer Naturhecke hilft den heimischen Vögeln und Insekten beim täglichen Überleben.
Die Früchte der Schlehe, auch Schlehdorn genannt, erscheinen im Herbst. Die schwarz-blauen Steinfrüchte sind zu Anfang sehr herb und sauer, erst nach den ersten Nachtfrösten sind sie genießbar. Als Kinder haben wir die Beeren gerne als Eisbonbon von den Büschen genascht.

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Zierapfel, schönes Blütengehölz mit leuchtendem Fruchtschmuck

Allgemeine Angaben zum Zierapfel

Zierapfel Golden Hornet Früchte im Herbst

Zierapfel Golden Hornet Früchte im Herbst

Der Zierapfel gehört ebenso wie sein großer Verwandter, der Speise-Apfel, zu den Rosengewächsen. Malus, die botanische Bezeichnung des Zierapfels, wachsen als aufrechte Sträucher oder kleine Bäume und erreichen eine Wuchshöhe von vier bis sechs Meter. Verwendung findet der anspruchslose Strauch ebenso in einer Reihenbepflanzung zusammen mit anderen Blütengehölzen, wie auch als Solitärgehölz zur Einzelstellung. Für einen schönen Blütenflor und leuchtende Farbaspekte im Herbst bevorzugt der Zierapfel einen sonnigen, möglichst windgeschützten Standort und nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden. Auf Hitze reagiert das Ziergehölz allerdings empfindlich, was sich in der Entwicklung weniger Blütenknospen und verblassen der Blütenblätter bemerkbar macht.

Ziergehölz mit üppigem Blüten- und Fruchtschmuck
Den ersten großen Auftritt hat der Zierapfel im Frühsommer. Von Mai bis Juni erscheint eine Vielzahl an einfachen, meist weißen Blüten, die für eine üppige Blütenpracht sorgen. Danach wächst bis zum Herbst eine Vielzahl kirschgroßer Früchte heran. Ab September sorgen die kleinen runden Äpfelchen, die in leuchtenden gelb oder kräftigem rot glänzen, für bunte Farbtupfer im Garten. Die dekorativen Früchte bleiben, je nach Sortenwahl, bis weit in den Winter an den Zweigen hängen. Somit ist der Zierapfel auch eine wichtige Futterquelle für Vögel in der kalten Jahreszeit. Durch den üppigen Blütenreichtum und den dekorativem Fruchtschmuck ist der Zierapfel ein sehr wertvoller Strauch und Baum für unsere Gärten.

Herbstliche Dekoration

Herbstliche Dekoration

Gesteck mit Zierkürbis

Verwendung der Früchte
Die kleinen leuchtenden Kugelfrüchte eignen sich hervorragend für herbstliche Blumensträuße. Zusammen mit Zierkürbissen, den Blütenständen von Hortensien und Clematis, können Zieräpfel außerdem schön in einem Korb oder einer Schale arrangiert werden. Eine weitere schöne Herbst-Dekoration erhalten sie, indem man einen ausgehöhlten Zierkürbis mit einem kleinen Sträußchen aus Astern, Chrysanthemen und Zieräpfeln füllt. Um lange Freude an dem schönen Gesteck zu haben, stellt man ein kleine Vase oder einen mit Wasser getränkten Steckschwamm in den Kürbis.
Aber nicht nur zu dekorativen Zwecken können die meist bitteren und säuerlich schmeckenden Früchte verwendet werden. Zum Verzehr bevorzugt man zwar lieber den Speise-Apfel, aber aus den kleinen leuchtenden Äpfelchen lassen sich leckere Gelees und Marmelade herstellen. Hierzu eignen sich die Sorten `Golden Hornet´ und `John Downie´ besonders gut, da sie einen relativ süßen Geschmack haben.
Auswahl an Zierapfel-Sorten, die Sie in unserem Pflanzen-Online-Shop erwerben können:

Malus ‚Royalty‘
-dunkelrote einfache Blüten von Mai bis Juni, gute Fernwirkung von Blüten und Laub
-viele rote, kirschgroße Früchte
-glänzende rote Blätter, auffällige rot-braune Herbstfärbung der Blätter

Malus ‚Evereste‘
-dunkelviolette Blütenknospen; weiße, leicht rosafarbene Blüten von Mai – Juni
-zierliche orangerote Früchte ca. 2 cm groß, haften sehr lange an den Trieben
-bewährte Sorte mit einer Wuchshöhe von 4 bis 6 Meter, wächst etwas langsamer als andere Sorten

Malus ‚Red Sentinel‘
-weiße, einfache Blüten im Mai und Juni
-rote Äpfelchen, die bis lange in den Winter hinein an den Trieben haften
– Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Van Eseltine
-gefüllte rosa Blüten von Mai bis Juni machen diese Sorte zu einer Besonderheit
-zahlreiche rötlichgelbe Früchte
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Golden Hornet‘
-einfache weiße Blüten im Mai und Juni
-goldgelbe, 2 bis 3 cm große Kugelfrüchte, süßliches Aroma, sehr gut zur Herstellung von Gelees und Marmelade geeignet
-beliebte Sorte mit einer Wuchshöhe von bis zu 6 Meter

Malus ‚John Downie
-große, einfache rosa-weiße Blüten von Mai bis Juni
-viele gelborange Früchte mit gutem Aroma, für Gelees und Marmelade geeignet
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Coccinella‘
-leuchtend rote Blüten von Mai – Juni, gute Fernwirkung von Blüten und Laub
-zahlreiche tiefrote Früchte von 2 bis 3 cm Größe
-rötliches Laub mit schöner orange-roter Herbstfärbung

Malus ‚Profusion‘
-auffällige weinrote, einfache Blüten von Mai – Juni, gute Fernwirkung der Blüten
-sehr zahlreiche rötliche kirschgroße Früchte
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Die heimische Vogelwelt

Zu den häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten zählt die Amsel. Vor 150 Jahren war sie noch ein scheuer Waldvogel, doch heute erfreut sie viele Menschen mit ihrem melodischen Gesang zur frühen Morgenstunde. Die Amsel hält sich gerne am Boden auf, um nach Würmern und Insekten Ausschau zu halten. Sie liebt jedoch auch Beeren und Früchte des Gartens. Sie brüten bis zu dreimal im Jahr. Wer einen Starenkasten auf einem Baum in seinem Garten anbringt, kann damit rechnen, dass sich die großartigen Sänger dort einnisten. Am besten gleich mehrere davon im Abstand von ein paar Metern, denn Stare sind gesellige Vögel.

Oft kann man in Gärten mit älteren Obstbäumen auch die Blaumeisen oder Kohlmeisen beobachten. Sie sind sehr lebhaft und brüten in Nisthöhlen oder einem klassischen Meisenkasten. Der Durchmesser des Einflugloches beträgt nur 26 – 28 Millimeter. Der Grünfink ist ebenfalls ein häufiger Besucher in unseren Gärten. Er brütet in Hecken und Gebüschen oder in dichten Kletterpflanzen der Hausfassade. Er ist ein Vegetarier und ernährt sich ausschließlich von pflanzlicher Kost.

Das Rotkehlchen gehört zu den Sängern am frühen Morgen und das auch in den winterlichen Monaten. Durch seine orange-rote Kehle kann man es sehr leicht erkennen. Die Familienplanung des Rotkehlchens setzt eine üppige Vegetation in Bodennähe voraus, damit das Nest gut versteckt werden kann. Der Dompfaff oder Gimpel wird manchmal mit dem Rotkehlchen verwechselt, doch er unterscheidet sich durch den stahlgrauen Rücken, schwarzen Kopf und leuchtend weißen Bürzel. Oft sieht man auch die „diebische“ Elster, die bei den Liebhabern der Singvögel nicht gerne gesehen ist. Schließlich stehen diese auf dem Speiseplan der Elstern, die übrigens ihre imposanten, kugelförmigen Nester hoch oben auf den Laubbäumen errichten.

Die Haussperlinge, auch Spatzen genannt, kennt wirklich jeder. Sie halten sich gerne bei den Menschen auf und nisten, wo sich gerade eine Lücke auftut. Verlassene Schwalbennester, Brutkästen oder im Dachgebälk. So kam wohl das Sprichwort zustande, dass es „die Spatzen von den Dächern pfeifen“. Die Mehlschwalbe ist auch ein gern gesehener Vogelgast, wenn sie nicht die Wände mit Kot beschmutzen, da sie kunstvolle Nester an raue Hauswände bauen. Mittlerweile gibt es jedoch Nisthilfen, so kann das Nest nicht samt dem Nachwuchs abstürzen. Sie ziehen jedoch Gebäude in Wassernähe vor, weil sie dort im Tiefflug Insekten fangen. Es gibt noch eine bunte Vielzahl weiterer heimischer Vögel im Garten, manchmal verirrt sich auch ein Buntspecht, eine Dohle oder eine Rabenkrähe. Gefiederte Freunde sind unterhaltsame Gäste der Gartenlust!
Hier noch etwas Hilfe für den kalten Winter!

Nachwuchs im Vogelhaus

Blaumeisenfamilie im Garten

Eine junge Blaumeisenfamilie hat es sich in unserem neuen Vogelhaus gemütlich gemacht!

Schier unermüdlich bringen die beiden Elterntiere Futter aus den umliegenden Gärten ins Nest. Auf dem Speiseplan der Jungvögel stehen hauptsächlich Insekten, Spinnen und andere Kleinstlebewesen. Auch die bei uns Gärtnern so unbeliebten Schädlinge wie zum Beispiele die Blattläuse werden von den nimmersatten Brut verschlingt!

In nur drei Wochen nach dem Schlüpfen aus den nur 2 cm großen Eiern sind die jungen Singvögel fast ausgewachsen und flugfähig und verlassen das sichere Nest Richtung Abenteuer.

Blaumeise an unserem Vogelhaus aus Lärchenholz

Blaumeise an unserem Vogelhaus aus Lärchenholz

Eine Auswahl an Vogelhäusern und Insektenhotels finden Sie in unserem Shop!

Vögel füttern nicht vergessen!

In der jetzigen Jahreszeit dürfen die kleinen gefiederten Freunde nicht vergessen werden! Ob Meisenködel in Bäumen oder loses Vogelfutter im selbstgebauten Vogelhäuschen – Die heimische Vogelwelt ist gerade in diesem Winter mit Schnee und Frost seit Mitte November sehr auf uns Gartenbesitzer angewiesen.

Achten Sie bei der Standortwahl auch darauf dass keine Hauskatze oder sonstige Feinde der Vögel an die Futterstelle kommen. Auch sollte nur richtiges Vogelfutter oder ganze heimische Früchte (Apfel, Birne) verfüttert werden – Küchenabfälle haben im Vogelhaus nichts verloren. Die Futterunterstützung sollte noch bis Mitte März durchgeführt werden. Sobald der Frühling Schnee und Frost erfolgreich bekämpft hat Fütterung einstellen und Vogeltränke und Nistkästen aufstellen.

Hilfe für die heimische Vogelwelt ist einfach zu realisieren, spannend und zudem aktiver Umweltschutz.

Vögel füttern in der kalten Jahreszeit

Vögel füttern im Winter

Für unsere heimische Vogelwelt ist gerade der Winter mit Eis und Schnee oft eine große Herausvorderung.Gerade in dieser Zeit sind die kleinen Gesangstalente auch auf uns Gartenbesitzer angewiesen.

Vogelfutter

Vogelfutter

Dabei sind aber folgende Punke zu beachten:

  • Vögel in freier Natur erst Füttern wenn Eis und Schnee andere Nahrungsquellen versperren.
  • Stellen Sie das Vogelfutterhaus so auf das Erstens keine Feinde der Vögel auflauern können und Zweitens keine größere Glasscheiben in der Nähe sind.
  • Achten Sie darauf dass das Futter immer frisch und sauber bleibt -> Immer nur soviel Futter einfüllen wie an einem Tag gefressen wird
  • Das Futterhaus sollte regelmäßig vor allem von Kot gereinigt werden
  • Ein Füttern ausserhalb der Wintermonate (vor allem zur Brutzeit der Vögel) ist unbedingt zu unterlassen.
  • Was kann alles gefüttert werden: Kerne, Samen, Haferflocken, Rosinen, Obst, etc.

Nicht nur im Winter kann man unserer heimischen Vogelwelt gutes tun!

Eine große Hilfe für die kleinen Überflieger sind vor allem Pflanzen die mit ihren Samen und Früchten auf
dem natürlichen Speiseplan der Vögel stehen. Mit ein bischen guten Willen kann jeder seinen Garten so gestalten, dass die lieblichen Vögel zu jeder Jahreszeit Futter finden.

Hier ein paar Beispiele:

Feuerdorn – Pyracantha
Kornelkirsche – Cornus mas
Pfaffenhütchen – Euonymus europaeus
Schlehe – Prunus spinosa
Felsenbirne – Amelanchier lamarckii
Hartriegel – Cornus
Holunder – Sambucus nigra
Sanddorn – Hippophae rhamnoides
Stechpalme – Ilex
Schneeball – Viburnum
Zierquitte – Chaenomeles
Efeu – Hedera helix
Lonicera – Geissblatt
Wilder Wein – Parthenocissus
Liguster – Ligustrum
Wildrosen – Rosa

Selbstverständlich zählen auch alle Frucht und Obstgehölze zu den Vogelnährgehölzen!

Bei Fragen zur Gestaltung einer Vogelfreundlichen Ecke in Ihrem Garten stehen wir gerne zur Verfügung.