Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Tulpen

Willkommensgrüße für das neue Jahr

Der Sommer verabschiedet sich allmählich und die (Hobby-)gärtner genießen den Altweibersommer in ihrem Garten. Das Gold der Goldrute, das Orange der letzten Sonnenbräute und natürlich, nicht wegzudenken, die hohen Astern in  Violett, Rosa und Blau lassen  die Beete regelrecht leuchten. Wenn dazwischen die Blüten der  Gräser in matten Bronze oder rötlich wie das Chinaschilf Flamingo im Wind wogen, ist das Bild perfekt. Narzisse
Die Hitze ist nun vorbei, die Temperaturen sind angenehm, zum Arbeiten im Garten ideal. Lassen Sie aber gerne diese Pracht noch eine Weile so, wie sie ist. Räumen Sie nicht zu sehr auf.  Laub, später in die Beete gekehrt, ist ein idealer, natürlicher  Winterschutz für die Pflanzen. Samenstände der abgeblühten Stauden sehen bei Raureif toll aus und geben den Vögeln Futter.

Allerdings ist jetzt die richtige Zeit, an Ihre bunten Frühlingsbeete für das nächste Jahr zu denken und die Vorbereitungen dafür zu treffen. Von September bis Dezember, an  frostfreien Tage, werden die Blumenzwiebeln in den Boden gesteckt, damit sie als Frühlingsboten  Ihre Beete bereits im März verschönern. Gute Plätze dafür sind Gehölzränder und direkt unter dem Gehölz, so sehen die kahlen Plätze um diese Jahreszeit gleich hübscher aus. In die Staudenbeete ruhig großzügige Mengen an Zwiebeln in die Erde bringen. Stecken Sie die Zwiebeln hinter Stauden, die bis zum Verblühen der Tulpen & Co hoch genug  sind, das braune Laub zu verdecken.

Wunderschöne bunte Frühlings-Blumenwiesen können Sie  in großen Parks sehen. Dort werden die Schneeglöckchen, Narzissen und Krokusse einfach in großen Anzahl in die Wiese gesteckt. Machen Sie es doch mal wie die Profis! Und wenn die Zwiebelpflanzen verblüht sind, das braune Laub beim ersten Rasenmähen einfach mitabmähen.

Meine Lieblinge unter den Zwiebelblumen sind die Schachbrettblume, wegen ihres besonderen Musters auf den Blütenblättern, die Narzisse Tete a`Tete weil sie einem entgegennickt, beim Vorbeilaufen und die Schneeglöckchen, denn sie sind definitiv die schnellsten, wenn es darum geht, aus der Erde zu sprießen und uns den Frühling einzuläuten. Ist die Zeit der Zwiebelgewächse vorüber, müssen Sie nicht auf diese besonderen Blumen verzichten. Kennen Sie Allium, den Zierlauch? Seine Blütezeit ist der  Sommer in weiß, lila, rosa. Allium Globemaster blüht violett und wird bis zu 1,5m hoch! Der Zierlauch Mount Everest dagegen begnügt sich mit 0,60m und ist sehr elegant mit seinen weißen Blütenblättern.  Der Lauch sieht lange nach der Blüte toll aus, weil die trockenen Fruchtstände auf stabilen Stängeln stehen, das Laub wird braun, hier gilt das gleiche wie bei den Frühblühern, höhere Stauden davor pflanzen, dann schauen nur die hübschen Blütenköpfe aus dem Beet hervor.

Viel Spaß beim Zwiebelstecken und viel Freude jetzt schon mal beim Genießen im Frühjahr!

Die richtigen Frühjahrsblüher für Ihren Garten


NarzissenDer Frühling steht vor der Tür. Mit dem Frühling steigen nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Bereitschaft für die Gartenarbeit. Nachdem die Spuren des Winters entfernt sind, kann der Besitzer mit der Gartenarbeit beginnen. Jedes Jahr im Herbst werden die sogenannten „Frühjahrsblüher“ eingesetzt. Diese Vorboten blühen schnell und zeigen, dass der Frühling eingekehrt ist.

Die Frühjahrsblüher verschönern den Garten

Typische Blumen für den Garten im Frühjahr sind Tulpen. Es gibt unterschiedliche Tulpen – ob grün, rot oder gelb, ob hoch, klein – die Vielfalt ist unbeschreiblich. Tulpen haben den Vorteil, dass sie sehr wohl sehr schnell blühen und mit ihrer Artenvielfalt überzeugen. Der Besitzer kann den Garten voll mit unterschiedlichen Tulpen gestalten und die Blumen sehen sich nur bedingt ähnlich. Es erinnert an eine Vielfalt, die wunderschön ist. Weitere Möglichkeiten für Frühjahrsblumen sind Hyazinthen. Vergleichbar mit den Tulpen gibt es auch bei den Hyazinthen Unterschiede.

Tulpen läuten Jahr für Jahr den Frühling ein

FrühjahrsblüherWeitere Frühjahrsblüher sind Narzissen. Auch hier gibt es unterschiedliche Pflanzen, Farben und Formen. Narzissen sind beliebte Gartenblumen, die auch Jahr für Jahr – nachdem sie wachsen – ein Zeichen setzen, dass der Winter vorbei ist und der Frühling kommt. Diese drei typische Pflanzen bzw. Blumen sind beliebte Gartenblumen, die auf Grund ihrer Schönheit von den Besitzern gerne gepflanzt werden. Ein Vorteil ist, dass durch die Vielfalt neben der Abwechslung auch eine bunte Mischung entsteht. Auch wenn der Garten nur aus Tulpen und Narzissen besteht, ist er dennoch abwechslungsreich und farbenfroh. Ein weiterer Aspekt ist das robuste Wesen. Vor allem Tulpen sind relativ robust, brauchen wenig Pflege und kommen Jahr für Jahr wieder, um den Garten zu verschönern.

 

Tipps und Tricks zur Blumenzwiebel

Gerade jetzt ist es wieder Zeit ans nächste Frühjahr zu denken und Tulpen, Narzissen und andere strahlenden Frühjahrsblüher zu stecken. Nur wann stecke ich welche Blumenzwiebel? Welche muss ich wieder aus der Erde holen? Und wie tief sollten die eigentlich im Boden sein?

Hier ein paar Tipps und Tricks für eine tolle Blütenpracht

Die Steckzeit der Zwiebeln richtet sich immer nach der Blütezeit, also Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen, Hyazinten und Schneeglöckchen werden im Herbst bis Winter gesteckt, bleiben in der Erde und spriessen wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen.

Alle Sommerblüher wie zum Beispiel Dahlien mit Blütezeiten ab Juli werden im Frühjahr gesteckt, treiben dann bei warmen Temperaturen aus und blühen im Hochsommer. Diese Blumenzwiebeln müssen aber im Herbst wieder aus dem Boden genommen werden um sie trocken, frostfrei und dunkel zu lagern. Denn sie würden den Frost im Boden nicht überstehen.

Wichtig ist bei allen Blumenzwiebeln immer das Absterben des Laubes abwarten, den dadurch sammelt die Zwiebel ihre Kraft für´s kommende Jahr. Also nicht der Ordnung halber schon früher das Laub zurückschneiden, lieber bei der Beetgestaltung mit einplanen dort Stauden wachsen zu lassen die das braune Laub verstecken.

Damit Wühlmäuse die leckeren Zwiebel nicht anknabbern und somit die Blütenpracht ausfällt, können sie ein Stück Hasendraht unterhalb der Zwiebeln auslegen. Damit ist ein rankommen an die Zwiebel für die kleinen Nager fast unmöglich.

Die Zwiebeln und Knollen immer 2 bis 3  mal so tief stecken wie der Durchmesser  der Zwiebeln und Knollen ist.

Eine Gabe mit Volldünger wie zum Beispiel unserem Manna Spezial Gartendünger zur Blütezeit ist bei den Herbst- sowie Frühjahrsblüher von Vorteil!

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