Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Terasse

Eine schöne Terrasse auch im Herbst und Winter

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Die letzten Blumen blühen, das Laub fällt von den Bäumen und die ersten Herbststürme rütteln an den Fenstern. Damit die im Sommer so geliebte Terrasse nun nicht zum Stiefkind wird, sollten einige Maßnahmen sowohl praktischer als auch kreativer Natur ergriffen werden. Schließlich bieten auch Herbst und Winter den einen oder anderen schönen Tag und es wäre schade, wenn die Terrasse dann ein verwaister Ort wäre. Schon beim Anlegen einer Terrasse sollte vorausschauend gedacht werden. Wetterbeständig und dauerhaft sind Terrassendielen aus tropischen Hölzern wie Bangkirai oder Teak. Dann reicht im Herbst eine gründliche Reinigung der Holzdielen.

Möbel gut verstauen

Damit die Terrassenmöbel auch in der kommenden Saison wieder gut ausschauen, sollten sie vor der winterlichen Witterung geschützt werden. Man kann sie ganz pragmatisch mit atmungsaktiver Folie abdecken. Für die Sitzkissen gibt es entsprechende Boxen. Diese Lösungen sind zugegeben in erster Linie praktisch. Wer für Möbel und Gartengeräte einen Schuppen hat, ist da besser dran. Massive Holzbänke und Möbel aus Metall können auch im Freien verbleiben. Die Holzbank sollte dann im Frühjahr eine neue Lasur erhalten. Der Vorteil an diesen Möbeln ist, dass sie auch in der kalten Jahreszeit an einem Sonnentag spontan genutzt werden können. Zusammenklappbare Gartenstühle hat man ebenfalls wieder schnell aus dem Schuppen hervorgeholt. Online findet man bei Anbietern wie KAISER+KRAFT sowohl Sitzmöbel als auch Überdachungen für den Außenbereich.

In herbstlichen Farben

Die letzten Herbsttage werden mit Herbstastern und Topfchrysanthemen zu einem farblichen Höhepunkt. Auch die Fetthenne verbreitet jetzt ihre Pracht und die letzten Pelargonien entfalten ihre farbigen Blüten. Spätestens beim ersten Frost ist es damit aber vorbei. Doch auch jetzt muss die Terrasse nicht kahl bleiben. Zierkohl und Erika eignet sich ganz wunderbar für die herbstliche Bepflanzung. Aus verschiedenen Farb- und Rottönen lassen sich mit Heidekrautpflanzen wunderbare Arrangements in Pflanzschalen und Blumenkästen zaubern. Verschiedene Purpurglöckchen und Gräser überdauern ebenfalls den ersten Frost. Grün bleiben auch Efeu, Buchsbäume und Koniferen. Zwiebeln für Frühblüher können jetzt ebenfalls gesteckt werden.

Schöne Dekorationen

Der Herbst entfacht wie keine andere Jahreszeit ein wahres Feuerwerk an Farben. Besonders schön kann man nun mit Hagebutten, Kürbissen, Zapfen, Kastanien, Efeu und seinen Blütenständen sowie Maiskolben dekorieren. Das Sammeln von Hagebutten kann mit einem herbstlichen Spaziergang mit der Familie verbunden werden und wird so zum gemeinsamen Erlebnis. Die leuchtend roten Hagebutten sind mancherorts tausendfach zu finden. Am besten man rüstet sich beim Sammeln mit Handschuhen und Gartenschere aus. Blumenkästen und Pflanzschalen sollten zum Winter hin mit Tannengrün abgedeckt werden. Das ist ebenfalls dekorativ und bietet in der Erde verbliebenen Wurzeln und Knollen Schutz.

Zum Jahresausklang

In der Vorweihnachtszeit bezieht vielleicht der Weihnachstbaum Stellung auf der Terrasse. Im Dunklen leuchten an ihm dekorative Lichterketten, aber auch für die hellen Stunden kann er schön und winterfest geschmückt sein. Neben natürlichen Dekorationen wie getrocknete Dolden, die Beeren des Efeus, Tannenzapfen, getrockneten Granatäpfeln und immer noch Hagebutten bietet der Handel allerhand Dekoration, um mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Selbst gefertigter Weihnachtsbaumschmuck aus gebranntem Ton ist ebenfalls geeignet. Weihnachtlich dekoriert werden auch die mit Tannengrün dekorierten Blumenkästen. Und wenn das Wetter mild ist, werden bald nach Weihnachten die ersten Frühlingsboten ihre Köpfe strecken.

Kräuter auf dem Fensterbrett

Kräuter sind eine leckere, vielseitige Ergänzung für die Küche. Prima ist es, wenn sie gleich griffbereit am Fensterbrett stehen. Das sieht hübsch aus, verschönert Ihre Küche und auf dem warmen Fensterbrett können sie teilweise auch im Winter geerntet werden. Mentha-Spermint-web
Einjährige Kräuter sind dafür gut geeignet. Zum Frühjahr bekommt man überall entsprechend vorgezogene Pflanzen. Sähen Sie den Samen selbst aus,  kann nach wenigen Wochen bereits geerntet werden, weil diese Kräuter recht wuchsfreudig sind. Wir empfehlen dafür Kräuter-und Aussaaterde.
Einjährige Kräuter: Basilikum, Dill, Kerbel, Koriander
Mehrjährigen Kräuter: Minze, Melisse, Oregano, Thymian, Rosmarin, Schnittknoblauch, Kerbel

Die richtige Topfgröße

Bei der  Auswahl der Töpfe beachten Sie bitte, dass die Kräuter meist in kleinen 0,5 Liter Töpfen verkauft werden. Bei den einjährigen Pflanzen genügt es, wenn der neue Topf ca.2 Liter Volumen hat. Der Platz reicht für ein Jahr. Füllen Sie zuerst entweder Tonscherben oder etwas Splitt in den Topf, das sorgt dafür, dass überflüssiges Gießwasser abfließen kann. Keine Pflanze mag im Wasser „stehen“. Anschließend wir das Substrat eingebracht, Kräuter-und Aussaaterde ist perfekt, denn die Nährstoffe, die enthalten sind, sind genau auf die Ansprüche der Kräuter abgestimmt. Im Laufe des Sommers verwenden Sie am besten Flüssigdünger,  der bringt Nährstoffnachschub, den die Pflanzen sofort aufnehmen können, weil er in flüssiger Form ist.
Mehrjährige Pflanzen müssen nach dem Kauf auch umgetopft werden. Hier entscheiden Sie, ob der Topf gleich ca.5 Liter Volumen hat, dann müssen Sie nicht im nächsten Jahr wieder umtopfen oder ob auch erst einmal nur 2-3 Liter gewählt werden. Gehen Sie genauso vor, wie bei den einjährigen Kräutern. Die mediterranen Pflanzen, wie Rosmarin oder Lavendel oder die eher trockenen Boden liebenden wie Thymian oder Oregano fühlen sich wohl, wenn die Erde recht mager ist. Das erreichen Sie, indem Sie etwas Sand unter die Erde mischen.

Der richtige Standort

Die mediterranen Pflanzen möchten gerne an der Sonne stehen. Bei Melisse, Schnittknoblauch oder Basilikum kann Blähton in das Substrat gemischt werden, das sorgt für Luft und Wasserregulierung im Boden und an den Wurzeln. Diese Pflanzen können auch auf der West,-Ost-oder Nordseite am Fenster stehen. Sie mögen es warm, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Wenn Sie größere Gefäße mit mehreren Kräutern bepflanzen wollen, beachten Sie diese Unterschiede, pflanzen Sie nur zusammen, was gleiche Ansprüche hat. Ansonsten können gerne große Töpfe mit mehreren Kräutern bepflanzt werden. Gut geeignet für den Topfrand sind Monatserdbeeren oder zu den mediterranen passt Thymian als ganz niedrige, kriechende Sorte dazu. Die Pflanzen wachsen im Laufe der Zeit über den Rand und hängen sehr dekorativ über. Das ist für breite Fensterbretter oder auch für draußen auf dem Balkon geeignet.
KrauterimkastenHolen Sie sich die Vitamine ins Haus, vielleicht probieren Sie jedes Jahr ein anderes Kraut. Das wird Ihren Speiseplan sicher um köstliche Varianten bereichern.

Dekotipp: Fakeln drehen oder gewachste Rosen

Nachts im Fakelschein im Garten sitzen das ist schon ein Traum.

Mit einigen Handgriffen haben Sie in ca. 1,5 h eine schöne Beleuchtung für die nächste Gartenparty und eine Beschäftigung für Jung und Alt.

Benötigtes Material:
1 großer (alter) Topf für das Wasserbad, empfehlenswert für beide Töpfe ist eine Randhöhe von ca. 10-15cm)
1 kleinerer Topf für das Kerzenwachs
1 Rolle Paketschnur
gewünschte Anzahl Stäbe, gut eignen sich z.B. BambusstäbeFackeln
Kerzenreste, die Farbe und Form sind egal, es wird eingeschmolzen
Zeitungsreste
Ca. 5 Liter Wasser
1 Eimer/ Schirmständer oder eine Ablage zum Abkühlen der Fackeln
Tauchsieder oder Heizplatte, es geht auch auf dem Ceranfeld in der Küche aber das abtropfende Wachs lässt sich nur schlecht entfernen
ca. 1-2h Zeit und etwas Geduld

Anleitung

  1. Auf der Kochstelle/ Heizplatte das Wasser zum Kochen bringen.
  2. Währenddessen die Kerzenreste möglichst zerbröseln, in den kleinen Topf geben und das Ganze dann in den großen flachen Topf mit dem heißen Wasser stellen. Das Wasser auf kleinerer Stufe weiter erhitzen um später ein Abkühlen des Wachses zu vermeiden.
    Achten Sie beim Fackeln drehen darauf dass Wachs und Wasser sehr heiß sind.
  3. Während das Wachs im Wasserbad schmilzt bereiten sie die Stecken vor. Hierzu nehmen Sie einen Holzstecken und wickeln ein ca. 15x10cm großes Stück Zeitungspapier um den oberen Rand. Nun die Paketschnur am oberen Ende des Stecken verknoten, den überstehenden Faden mit der restlichen Schnur eng und straff um den Stecken bis auf ca. 10-15cm wickeln. Am Ende wieder verknoten und den überstehenden Faden bei ca. 2cm abschneiden, er dient später als Docht.
  4. Nach ca. 20-30min sollte das Wachs sehr flüssig sein. Nun einfach die Stecken mit dem umwickelten Ende in das Wachs tauchen und zügig herausnehmen. Nach und nach alle Stecken eintauchen, in der Zwischenzeit können die bereits getauchten Stecken abkühlen. Für einen weiteren Tauchgang sollte das Wachs am Stecken nur leicht eindrückbar sein. Den Tauchvorgang wiederholen Sie bis die Wachsschicht ca. 3-5mm erreicht hat. Das können je nach Wachs ca. 15-20 Tauchgänge sein.
  5. Vor dem letzten Tauchgang das Wasser ausstellen oder von der Kochstelle nehmen, es hat noch genügend Restwärme.
  6. Die Fackeln sollen noch auskühlen bis das Wachs richtig fest ist.

 

123Gemäß der Anleitung können Sie auch eigene Kerzen ziehen. Sie benötigen hierzu nur die Paketschnur und zwei tiefere Töpfe, da die Kerzen sehr lang werden. Falls sie unterschiedliche Farben erhalten wollen, beginnen Sie immer mit der hellsten Farbe. Der Vorgang des Kerzen ziehen kann einige Zeit dauern, da sie viele Tauchgänge benötigen um eine gute Schichtdicke zu erreichen. Je mehr Kerzenwachs umso länger werden die Abkühlzeiten zwischen den einzelnen Tauchgängen. Planen Sie hierfür einen Vormittag ein.
Die selbst gedrehten Fackeln sind ein nettes Mitbringsel für die nächste Gartenparty.

Gewachste Rosen

Um die schönen Blüten ihrer Rosen dauerhaft zu erhalten können Sie die Rosen mit Wachs versiegeln.
Sie benötigen einige nicht komplett aufgeblühte Rosen und möglichst farbloses oder sehr helles Kerzenwachs. Dieses wird gemäß der Anleitung erwärmt.
Die Rosen werden langsam bis zum Stängel in das heiße Wachs getaucht. Sie sollten ca. 5 Tauchgänge einplanen.

Ganzjähriger Balkon – Die grüne Oase in der Großstadt

Zu vielen Wohnungen in der Großstadt gehört ein Balkon. Dies ist den meisten Wohnungssuchenden sehr wichtig, damit sie einen Platz haben, um sich draußen aufzuhalten, aber nicht erst bis in den nächsten Park fahren müssen. Im Gegensatz zum Wintergarten ist ein Balkon nicht vor den Witterungen geschützt, sodass viele der Meinung sind, diesen im Winter nicht nutzen zu können. Dies trifft aber nicht zu: Auch ein Balkon ist winterfest zu machen, sodass er in der kalten Jahreszeit genutzt werden kann. Der Sommer hat zwar gerade erst richtig angefangen, aber viele denken trotzdem schon wehmütig an die kalte Jahreszeit, in der sie ihren Balkon wieder verlassen müssen und einige Monate nicht auf diesem sitzen können – vielleicht gehören Sie ja zu diesen Menschen dazu. Vor allem die Blütenpracht wird vermisst – in der warmen Jahreszeit blühen viele Blumen auf den Balkonen, es gibt alle Nuancen von Rot, Gelb und Blau. Im Winter verschwinden die Blüten aber wieder, da es zu kalt für sie ist und sie nicht erfrieren wollen. Trotzdem ist es aber möglich, seinen Balkon ganzjährig zu nutzen und selbst im Winter draußen zu sitzen und die frische Luft zu genießen.

Balkone ganzjährig bepflanzen

Immergrüne Gewächse gedeihen sehr gut das ganze Jahr auf dem Balkon. Diese eignen sich daher sehr gut, wenn der Außenplatz auch im Winter genutzt werden soll. Teilweise sorgen sie sogar im Sommer wie Winter für Farbakzente durch ihre Blüten oder Blätter. Allerdings dürfen die Pflanzen nicht durchfrieren. Bei zu großer Kälte ist der Blütentopf notfalls auf Zeitungspapier zu stellen oder mit diesem zu umwickeln, um den schlimmsten Frost von den Wurzeln fernzuhalten. Die Gefäße selbst sollten zudem frostfest sein und nicht durch die niedrigen Temperaturen zu Bruch gehen oder Sprünge bekommen, gibt gartendialog.de zu bedenken. Gießen müssen Sie die Pflanzen auch im Winter, allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Thermometer über 0°C anzeigt, damit das Wasser nicht in der Erde gefriert.

Buchsbaum ist eine immergrüne Pflanze, die gut auf einen Winterbalkon passtGanzjährige Pflanzen:

Weitere Tipps zur Balkonbepflanzung im Herbst und Winter finden Sie auf gartenheinz.de. Wenn Sie im Sommer mehr Blütenpracht haben möchten, können sie einfach noch ein paar Kästen dazu stellen und in diesen die Sommerblumen aufziehen. Diese sind jedes Jahr neu zu bepflanzen und sorgen so für immer neue Akzente zwischen den ganzjährigen Pflanzen.

Wer seine Balkongestaltung gut durchplant, kann daher im ganzen Jahr in seiner grünen Oase sitzen. Allerdings ist dafür abzuwägen, ob dies wirklich gebraucht wird. Wenn Sie keine Ambitionen haben, im Winter draußen zu sitzen, brauchen Sie den Balkon auch nicht für den Winter nutzbar zu machen. Immerhin gibt es trotz der grünen Bepflanzung und der Heizstrahler immer noch einige Nachteile, die gegen die Nutzung in der kalten Jahreszeit sprechen – ebenso aber auch einige Vorteile.

Pro Contra
Immer ein grünes Fleckchen an der eigenen Wohnung Im Winter trotz Heizstrahler zugig kalt
Entspannung im Freien zu jeder Jahreszeit Geringe Blütenpracht im Winter

Vorteile

Immer ein grünes Fleckchen an der eigenen Wohnung
In einer Großstadt werden grüne Flecken oft lange gesucht. Es gibt zwar Parks und ab und an auch Bäume am Wegesrand, vorherrschend sind aber die Hochhäuser und die grauen Straßen. Im Sommer ist dies meist gut zu verkraften, da der erste Weg nach der Arbeit oft nicht nach Hause, sondern in den nächsten Park führt. Im Winter sorgt allerdings auch die frühe Dunkelheit dafür, dass alles grau in grau aussieht. Die immergrünen Pflanzen auf dem Balkon sind eine gute Möglichkeit, dem Winter ein wenig Farbe zu geben und dadurch die eigene Laune zu heben.

Entspannung im Freien zu jeder Jahreszeit
Es gibt Menschen, die können in Räumen nicht gut abschalten und sich entspannen. Sie brauchen den Spaziergang in die Natur oder auch einfach nur das gemütliche Sitzen an der frischen Luft, um den Kopf frei zu bekommen. Für diese ist ein Balkon, der ganzjährig zu nutzen ist, ein großer Vorteil. So können sie auch im Winter draußen sitzen und sich entspannen, während sie ihre immergrünen Gewächse betrachten. Zwar wird der Ausflug merklich kürzer als im Sommer, da es auch mit einem Heizstrahler kühl ist draußen, aber diese paar Minuten reichen den meisten schon, um den Kopf freizubekommen.

Gemütliche Temperaturen auf dem Freisitz
Im Sommer ist es selten, dass Balkongäste frieren. Hier ist eher das Gegenteil der Fall und es ist einigen viel zu warm, sodass doch die kühleren Räume der Wohnung bevorzugt werden. Im Frühling, Herbst und Winter allerdings herrschen kühle bis kalte Temperaturen, bei denen sich nur die wenigsten Menschen gerne draußen aufhalten oder es sich gar gemütlich auf dem Balkon machen. Wenn Sie Ihren Balkon ganzjährig nutzen wollen, ist es daher nötig, dass Sie auch im Winter eine angenehme Temperatur im Freien erhalten. Heizstrahler sind dafür eine gute Möglichkeit. Diese gibt es in verschiedene Varianten, je nachdem, wie stark die Erwärmung sein soll. Am ehesten eignen sich für Balkone die Infrarotheizstrahler, von denen es wiederum verschiedene Modelle gibt. Generell lässt sich hier sagen, dass die tiefergehende wärmende Wirkung umso stärker ist, je kurzwelliger die Strahlen sind.

Heizstrahlervariante Funktionsweise
Halogen-Quarzstrahler Wellenlänge zwischen 780 Nanometer und 3 Mikrometer; nahes Infrarot (NIR)Erwärmen feste Körper, nicht die Umgebungsluft
Quarzstrahler/Carbonstrahler 3 bis 50 Mikrometer; mittleres Infrarot (MIR)Oberflächliche Erwärmung von Körpern, geringe Tiefenerwärmung
Keramik- und Metallrohrstrahler 50 Mikrometer bis 1 Millimeter; fernes Infrarot (FIR)Keine Tiefenerwärmung, nur Oberflächenerwärmung
Quelle: https://www.creoven.de/content/welche-arten-heizstrahler-gibt-es/

Sitzgelegenheiten für das ganze Jahr

Generell gilt, dass jedes Möbelstück draußen überwintern kann. Es stellt sich nur die Frage, wie gut es danach aussieht. Wenn Sie außerdem die Lebensdauer Ihrer Tische und Stühle nicht drastisch verkürzen möchten, sollten Sie die Möbel hereinholen, wenn Sie nicht draußen sitzen, empfiehlt paradisi.de. Ein paar Stunden auf dem Balkon halten sowohl Holz- als auch Plastikmöbel sehr gut aus. Sie sollten nur drinnen gelagert werden, wenn sie nicht gebraucht werden, damit sie der Witterung nicht gänzlich ungeschützt ausgeliefert sind. Wer drinnen keinen Platz dafür hat, kann auch eine Plane über die Möbel auf dem Balkon legen und sie so ein wenig vor Frost, Regen und Schnee schützen.

Vor- und Nachteile der ganzjährigen Balkonnutzung

Nachteile
Im Winter trotz Heizstrahler zugig kalt
Eine gemütliche, warme Oase erschaffen Sie im Winter auf dem Balkon nicht, dies muss Ihnen klar sein. Es ist nicht möglich, die gleiche Wärme mit ein paar Heizstrahler zu erzeugen, die im Sommer auf dem Freisitz herrscht. Durch den kalten Wind zu der Jahreszeit ist es außerdem meistens zugig auf dem Balkon, vor allem wenn er offen ist und nicht von zwei oder drei Seiten eingefasst. Wer den Zug nicht gut verträgt, sollte daher auf einen winterfesten Balkon verzichten, da er ihn die meiste Zeit nicht nutzen kann.

Geringe Blütenpracht im Winter
Wenn Sie stolz sind auf Ihre blühenden Blumen, werden sie im Winter wenig Freude daran finden. Es gibt zwar winterharte Gewächse mit bunten Blättern, aber richtige Blüten bekommen Sie erst wieder im Frühling und Sommer zu sehen. Wer auf die blühenden Gewächse Wert legt, sollte seine Energie daher am besten auf den Balkon zur warmen Jahreszeit richten. Winterharte Pflanzen sind hier weniger angebracht und würden eher das Bild der vielfältigen Sommerblumen stören.

Terrasse kann mehr!

Das gleichmäßige Brummen dickbäuchiger Hummeln erfüllt die Luft, Sonnenstrahlen wärmen das Gesicht und erst dieses Gefühl von sommerlicher Freiheit – ja, die schönste Zeit des Jahres hat begonnen! Umso glücklicher ist, wer nun die sommerlichen Temperaturen im heimischen Garten  genießen kann: Eine Liege auf dem Rasen, Blumenbeete und ein idyllischer Fischteich sorgen für das richtige Ambiente. Doch nicht jeder Bundesbürger kann sich über ein Eigenheim samt frei verfügbarer Grünfläche freuen: Nur etwa jeder Vierte lebt hierzulande im eigenen Einfamilienhaus. Was also tun, wenn die eigene Terrasse oder der Balkon nicht zum Traum vom perfekten Sommer passen will? Blanke Fließen und spröde Holzplanken können schließlich niemals dasselbe Flair entwickeln wie ein waschechter Garten – oder etwa doch?

Es grünt so grün…

Eines vorweg: Nein, möglicherweise werden Sie Ihren Traum von einem English Cottage Garden nicht auf den 20 Quadratmetern Ihrer Terrasse verwirklichen können. Nichtsdestotrotz können innovativ platzierte Möbel, Gewächse und Dekoelemente für wahre Aha-Momente in Sachen grünes Paradies sorgen. Wie wäre es also mit ein wenig Kreativität? Lassen Sie Ihren Blick über die Szenerie streifen und entscheiden Sie: Holzpaneele oder Steinplatten, immergrüne Blüher oder saisonale Exoten? Passen Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche sowohl an die Gegebenheiten als auch an die Möglichkeiten Ihrer Terrasse an. Nun geht´s an die Planung. Sie haben sich für eine Verwandlung im angesagten Landhausstil entschieden? In diesem Fall bietet sich der gezielte Einsatz großer Bauernhortensien geradezu an. In Verbindung mit Terrakotta-Kübeln werden diese zum unangefochtenen Blickfang. Werden die Dauerblüher sonnig bis halbschattig platziert, so danken sie es ihren Besitzern mit guter Winterhärte und atemberaubenden Blütendolden. Einen ebenfalls spannenden Kontrast zur geometrischen Grundfläche einer Terrasse bilden Gefäße und Sitzgelegenheiten im angesagten Korbdesign.

Wenn auf Terrassen Blüten blüh´n

Sie sind kein Liebhaber des entspannten Landhausstils? Kein Problem, wie wäre es stattdessen mit dem verstärkten Einsatz maritimer Dekolemente? In Verbindung mit weißen Gartenmöbeln können Sie Ihre Terrasse für den Sommer dekorieren und gleichzeitig einen Tag am Meer verbringen – und das ganz ohne lästige Sonnenbrände oder Sand in den Schuhen! Für welchen Terrassentrend Sie sich letztlich entscheiden bleibt natürlich Ihnen überlassen. Wichtig ist bei all dem Dekorieren nur eines – lassen Sie es sich gut gehen!

Funkien als Kübelpflanzen für den schattigen Balkon und die Terrasse

Um einen Schattenplatz in Ihrem Garten ein wenig Grün einzuhauchen, sind Funkien (Hosta) ideal. Diese Pflanze wird auch Herzblattlilie genannt und gehört zu den Sorten der Spargelgewächse.

Funkien können Sie in den verschiedensten Gelb-, Grün-, Weiß- und Blautönen erhalten und es gibt sie nicht nur als stattliche Staude, sondern auch in kleinwüchsigen Arten.

FunkienFunkien auf dem Balkon

Die anspruchslosen Funkien brauchen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Es gibt auch dickblättrige Sorgen, die ein bisschen mehr Sonne vertragen. Dann benötigen sie aber mehr Wasser als ihre anderen Artgenossen.

Pflanzen Sie die Funkien in einen Kübel, hier reicht eine normale Garten- oder Blumenerde vollkommen aus. Die Funkien mögen zwar ein feuchtes Substrat, Sie sollten sie aber trotzdem nicht zu viel und oft gießen, denn Staunässe können diese Herzblattlilien gar nicht vertragen. Bitte auch beim Einpflanzen darauf achten, dass Sie an die Drainageschicht denken und das Abzugsloch abdecken. Hierfür eignen sich Tonscherben sehr gut.

Kann man Funkien auf dem Balkon vermehren und überwintern

Im Herbst lassen sich die Funkien ganz einfach teilen und vermehren.
Praktisch ist die Teilung der Herzblattlilien auch, wenn diese zu groß für den Topf geworden ist.

Können Funkien überwintern?

Ja, denn sie gehören zu den winterharten Pflanzen und können ohne Probleme auf dem Balkon überwintern. Idealerweise bringen Sie den Kübel an eine geschützte Stelle und umwickeln den Kübel mit einem Vlies und stellen den Blumenkübel auf eine Styroporplatte. So werden auch die Wurzeln vor starkem Frost geschützt.

Funkien auf der Terrasse

Die Pflanzen sollten einen schattigen Platz im Blumenbeet erhalten und nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, denn je nach Sorte wachsen sie sehr üppig.

Schnecken mögen Funkien besonders gerne, daher sollten Sie immer wieder nach diesen kleinen Fressern Ausschau halten. Indem Sie die Blumenkübel erhöht aufstellen, kommen die Schnecken so an die eingetopften Pflanzen nicht heran.

Sehr schön zu kombinieren sind die Funkien mit anderen Pflanzensorten, die den Schatten mögen.

Düngen

Ab April bis in den Spätsommer hinein sollten Sie die Funkien regelmäßig düngen. Hierfür können Sie organischen Dünger, z.B. Hornspäne oder -mehl ebenso nehmen, wie Flüssigdünger.

Funkien

Terrassenplatten verlegen – darauf sollten Heimwerker achten

Für den Terrassenboden eignen sich verschiedene Materialien. Neben Fliesen und Holz erfreuen sich auch Platten aus Kunststein, Naturstein oder Beton großer Beliebtheit. Bei der Wahl der Terrassenplatten sollten neben Material und Farbe jedoch noch weitere Aspekte berücksichtigt werden. So ist in jedem Fall darauf zu achten, dass es sich um frostsichere Platten handelt und diese auch für den Gebrauch im Außenbereich ausgelegt sind. Sind diese Voraussetzungen gegeben, steht der Terrassenplanung nichts mehr im Wege. Grundsätzlich empfiehlt es sich, einen Fachhandwerker mit der Verlegung der Terrassenplatten zu beauftragen. Nachdem Sie sämtliche Auftragsdetails und Informationen zum Bau übermittelt haben, kann der Fachmann für Terrassenbau mit der Umsetzung des Vorhabens beginnen. Viele Hausbesitzer entscheiden sich jedoch aus Kostengründen dafür, die Terrassenplatten selbst zu verlegen. Hierbei gilt es jedoch einiges zu beachten.

Verlegen von Terrassenplatten auf festem Untergrund

Wer sich dafür entscheidet, Terrassenplatten auf festem Untergrund zu verlegen, sollte zunächst darauf achten, dass der Boden ein Gefälle von rund 2 Prozent aufweist, um sicher zu stellen, dass Wasser ablaufen kann. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, eine Estrichschicht mit entsprechendem Gefälle anzulegen. Bei ausreichendem Gefälle sollte der Untergrund gereinigt und von groben Teilchen befreit werden. Die Terrassenplatten können nun auf einer Splittschicht oder mithilfe von Mörtel verlegt werden. Die Splittschicht sollte etwa fünf Zentimeter dick sein und gerade abgezogen werden. Beginnen Sie mit dem Verlegen der Terrassenplatten an der Hauswand und lassen Sie zwischen den einzelnen Platten immer einen Abstand von drei bis fünf Millimetern. Gleichmäßige Fugen erhalten Sie mithilfe von sogenannten Fugenkreuzen. Abschließend sollten alle Fugen gleichmäßig mit Fugensand gefüllt werden. Wird für das Verlegen der Terrassenplatten hingegen Mörtel verwendet, ist auf jeder einzelnen Platte in der Mitte und in den Ecken etwas Mörtel zu verteilen, bevor die Platten dann in Position gebracht und mithilfe eines Gummihammers fixiert werden. Hierbei sollte in jedem Fall eine Wasserwaage verwendet werden. Der Fugenabstand sollte wieder circa drei bis fünf Millimeter betragen. Damit die Terrassenplatten nicht verrutschen oder sich Unebenheiten bilden, sollte die fertige Terrasse erst betreten werden, wenn alles getrocknet ist.

Verlegen auf losem Untergrund – so geht‘s

Alternativ kann eine Terrasse auch auf losem Untergrund verlegt werden. Allerdings sollte es sich um einen frostsicheren und ausreichend tragfähigen Boden handeln. Um ein Verfärben der Terrassenplatten zu verhindern, sollte der Boden keine Bestandteile wie Lehm enthalten. Sind diese Voraussetzungen gegeben, wird eine Fläche in der Größe der geplanten Terrasse ausgehoben und etwa 20 Zentimeter dick mit Schotter oder Splitt ausgefüllt. Auch hier sollten Bauherren auf ein Gefälle von etwa 2 Prozent achten. Anschließend wird eine 5 Zentimeter hohe Sand- oder Splittschicht aufgetragen, auf der die Terrassenplatten verlegt werden.

Wie Sie Terrassendielen verlegen

Terrassendielen aus Holz werden immer beliebter. Kein Wunder eigentlich, denn Holz ist ein beständiges Naturmaterial, das einem Haus zudem ein mediterranes Flair gibt. Die fachgerechte Verlegung von Terrassendielen ist nicht so aufwendig, wie man denkt. Man braucht die richtigen Materialien, das richtige Werkzeug und natürlich etwas handwerkliches Können.

Materialien und Werkzeuge

Terrassendielen aus Holz

Terrassendielen aus Holz

Terrassendielen sollten aus Hölzern einer einzigen Baumart sein, damit die Einheitlichkeit -beispielsweise bei Schwindverhalten- der Dielen gewährleistet ist. Für Terrassendielen haben sich hierzulande Kiefer, Lärche sowie Douglasie bewährt. Von den tropischen Hölzern wird überwiegend Bangkirai eingesetzt. Heute muss man die Terrassendielen nicht selbst zurecht sägen sondern kann sich diese einfach aus dem Fachhandel bzw. Baumarkt fertig geschnitten besorgen oder bei Onlinefachmärkten wie Casando.de gleich passend nach Hause bestellen. Für die Boden Vorbereitung und die Fertigung des Unterbaus werden folgende Werkzeuge benötigt:

  • Wasserwaage
  • Schaufel und Wurzelvlies
  • Tragebalken
  • Schrauben und Muttern

Vorbereitung des Untergrunds

Wichtig ist, dass vor der Verlegung der Dielen der Untergrund trocken, sauber und gerade ist. Als Erstes müssen Unkraut und Steine beseitigt werden, erst dann wird der Boden eingeebnet. Dabei wird eine leichte Neigung in Richtung Garten empfohlen, damit das Niederschlagwasser besser ablaufen kann. Nach dem Ausheben eines etwa 30 Zentimeter tiefen Bettes wird dieses mit Sand oder Schotter aufgefüllt. Anschließend muss das Wurzelvlies ausgelegt werden, damit später kein Unkraut durch die Fugen wachsen kann.

Das Fundament fertigen

Im nächsten Schritt wird das Fundament gemacht. Dafür werden oft Betonplatten verwendet, die in einem Abstand von etwa 60 Zentimetern verlegt werden. Als nächstes muss man die Tragebalken anbringen. Dafür wird jetzt die Wasserwaage benötigt, mit der die Ausrichtung von Balken und Platten wiederholt überprüft wird. Bei dem Verschrauben der Balken sollte man darauf achten, dass sich keine Endrisse im Holz bilden.

Verlegung der Terrassendielen

Die Verlegung sollte immer parallel zur Hauswand erfolgen. Dadurch bleibt das Rillenprofil quer zur Laufrichtung, was das Gehen auf den Holzdielen angenehmer macht. Die heutigen modernen Terrassendielen Klicksysteme machen den Einsatz von Nägeln und Schrauben überflüssig. Ausgenommen davon ist die Befestigung des ersten bzw. des letzten Konstruktionsholzes, damit ein Ausreißen verhindert werden kann. Die Montage sollte an der Hauswand beginnen und in Richtung Garten fortschreiten. Zwischen den Dielen weist der Fugenabstand idealer Weise 8 bis 10 Millimeter auf. Sollten Terrassendielen verwendet werden, die festgeschraubt werden müssen, so ist die Position der Schrauben im Vorfeld genau auszumessen und zu markieren. Um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden, sollten die Schraubenköpfe bündig mit dem Dielenholz abschließen.

Holzdielen imprägnieren

Die fertige Holzterrasse sollte mit Holzschutzmitteln und Öl imprägniert werden. Vor dem Kauf muss man berücksichtigen, dass es für die verschiedenen Holzarten unterschiedliche Mittel gibt. Die richtige Imprägnierung ist ein wichtiger Schutz gegen Witterungseinflüsse wie Regen und Sonne, zudem beugt sie effektiv Moosbewuchs vor.

Bildquellen: © Casando.de

Moderne Outdoor Möbel werten den Garten auf

Wer schicke Gartenmöbel auf seiner Terrasse platziert schafft de facto ein verlängertes Wohnzimmer. Umgeben von modern geflochtenen Rattan Stühlen, Sonnenliegen aus glänzendem Edelstahl und anmutigen Sonnenschirmen kann man den Sommer im Garten jeden Tag in vollen Zügen richtig genießen. Eigentlich wäre es doch schade, das schöne Bild einer tollen Garten Anlage mit PVC Billigstmöbeln zu zerstören. Das soll nicht heißen, dass Kunststoff Gartenmöbel grundsätzlich billig aussehen oder unmodern sind. Auch hier gibt es sehr wohl hochwertige Exemplare im tollen Design zu kaufen.

Ansonsten haben sich bei der anspruchsvollen Klientel vor allem Rattan, Edelstahl und Tropenholz Gartenmöbel durchgesetzt. Solche Möbel sehen einfach edel aus und passen perfekt zu gepflegten Pflanzen und penibel geschnittenen Hecken.

Es muss nicht immer Terrasse oder Garten sein. Wer nur über Balkon Fläche verfügt, muss keineswegs auf sein Outdoor Wohnzimmer verzichten. Ist nur wenig Außen Fläche verfügbar, gilt es dort in geschickter Manier kleine Möbel auf engstem Raum zu platzieren. Findige Möbelhersteller haben hierfür mittlerweile viele gute Ideen verarbeitet. Dazu zählen nicht bloß klappbare Gartenmöbel.

Familien, die über massig Platz auf der Terrasse verfügen, können sich glücklich schätzen. Sie können ihrer Phantasie freien Lauf lassen und ein richtiges Außenparadies im Garten schaffen. Besonders schön wirken Sitzgruppen, die zusammen mit großen Sonnenschirmen, zu einer Terrassen Lounge vereint sind. Hier fühlt sich nicht nur die ganze Familie wohl, auch Nachbarn und Freunde werden den nächsten Grillabend in Ihrem Garten garantiert in vollen Zügen genießen. Weitere Tipps rund um Pflanzen, Terrasse und Gärten auf Gartenheinz.de