Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Sommer

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume – auch Indianische Sonne genannt da sie ursprünglich aus Mexiko stammt. Den Namen „Sonnen“-Blume trägt sie zurecht denn ihre Blütenköpfe wenden sich immer der Sonne entgegen und lassen so die Schatten hinter sich.

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Da Kinder immer ein heiteres Gemüt haben und sowie die Sonnenblume stahlen, haben wir das zum Anlass genommen und eine „Sonnenblumen-Aktion“ in der Kindergartengruppe unseres Sohnes gestartet. Mit sehr viel Spaß und Engagement haben die Kleinen die Sonnenblumensamen ausgesät und nun wird jeden Tag beobachtet was sich im Töpfchen tut. Und da es bis zu Blüte ja noch ein bisschen dauert wurden schon fleißig Papier-Sonnenblumen gebastelt.

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Möchten Sie sich das Strahlen der Sonnenblumen und der Kinderaugen in den Garten holen – einfach selbst ein paar Sonnenblumen aussäen und beobachten. Saatgut, Töpfe und Erde finden Sie bei uns im Shop!

 

 

Vielen Dank auch an die Erzieherinnen, dass Sie mit Liebe und Geduld unseren Kindern die Natur ein Stückchen näher bringen.

Iris – Die Göttin des Regenbogens wird gekürt!

Staude des Jahres 2016!

Iris

Der Bund deutscher Staudengärtner hat als Staude des Jahres 2016 die Gattung der Iris ausgewählt. Alleine ihre riesige Farbenvielfalt würde diese Prämierung rechtfertigen. In allen Farben des Regenbogens schillern die rund 300 Arten. Und sämtliche gedeihen auf der nördlichen Halbkugel, weshalb sie auch die „Orchidee des Nordens“ genannt wird. Ursprünglich  stammt sie aus dem Orient, Japan, China und aus Sibirien. Besonders amerikanische und französische Züchter brachten immer wieder neue Sorten hervor. Durch heutige neue Züchtungen gibt es inzwischen tausende Sorten, von denen viele wunderbar duften.

Merkmale und Pflege der Iris

Alle Irisblüten bestehen aus drei hochstehenden Domblättern und drei waagerechten oder nach unten gebeugten Hängeblättern, oft sind die Dom-und Hängeblätter unterschiedlich in der Farbe. Ihre spitzen, graugrünen Blätter sind stabil und bringen Struktur in das Beet. Als Speicherorgan dienen vielen Iris Arten Rhizome, das sind dickfleischige Sprossen, welche zum Teil unter der Erde liegen. Die Vermehrung findet über diese Pflanzenteile statt. Bestimmte kleinere Arten der Iris besitzen statt der Rhizome Zwiebeln, z.B. Iris reticulata, die Netzblatt Iris oder Iris lacustris, die See Schwertlilie. Die Zwiebeln verbleiben nach der Blüte in der Erde und entwickeln Tochterzwiebeln. So findet die Vermehrung statt. Die beste Pflanzzeit für Iris  ist März /April oder im Herbst bis Mitte Oktober.

Iris sind allesamt Sonnenliebhaber. Sie mögen warme, sonnige Standorte, die Böden sollen sandig-lehmig und durchlässig sein. Zu schwere Böden können mit Splitt oder Sand abgemagert werden, einfach davon etwas in das Pflanzloch geben. Die Rhizome können sogar auf eine Art Sandbett gesetzt werden, ein Drittel bis die Hälfte der Rhizome darf aus der Erde schauen.

Nach ca. 3-5 Jahren sollen Iris aus der Barbata-Gruppe aus dem Boden genommen und die vitalsten Rhizome, meist sind das die am Rand befindlichen, wieder in den Boden gesetzt werden. Die älteren entfernen Sie vorher mit einem Messer. Schneiden Sie die Blätter dachförmig zurück, das verhindert zu starke Verdunstung, bis die Rhizome wieder angewurzelt sind. Diese Vermehrungsarbeiten erledigen Sie am besten im August. Die bartlosen Iris, wie z.B. Iris spuria, die Steppen Iris oder Iris sibirica, die Wiesen Schwertlilie wollen ca. alle 10 Jahre verjüngt werden. Diese Zeit ist gut zu erkennen, weil die Mitte des Blatthorstes verkahlt. Gehen Sie genauso vor, wie bei den Bart Iris. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Boden und setzen Sie die vitalsten Wurzelstücke wieder ein. Hier sind es nämlich Wurzeln und keine Rhizome, die der Versorgung und Vermehrung dienen.

Rund 300 Arten gibt es, wir stellen Ihnen die wichtigsten vor

„Wir können uns nicht sattsehen an den Blütenwundern der Iris-Elatior-Gruppe, im Garten wie in der Vase“ schrieb Karl Förster.

  • Hohe Iris – Iris barbata-elatior blüht von Ende Mai bis Mitte Juni, ihre Höhe beträgt über 70cm
  • Mittlere Iris – Iris barbata-media blüht Mitte Mai bis Anfang Juni, ihre Höhe beträgt 40-70cm
  • Zwerg Iris – Iris barbata-nana blüht von April bis Mai und bleibt in der Höhe unter 40cm
  • Wiesen Iris – Iris sibirica blüht von Mai bis Juni (teilweise Juli),  ihre Höhe beträgt zwischen 70-100cm
  • Sumpf/Wasser Iris – Iris pseudacorus blüht von  Mai bis Juli, ihre Sorten werden 60-100cm hoch
  • Amerikanische Sumpf-Schwertlilie – Iris versicolor blüht von Juni bis Juli, ihre Höhe beträgt ca. 60-80cm
  • Pflaumen Iris – Iris graminea blüht von Mai bis Juni, sie bleibt bei 30cm Höhe

Native Plants duftende LieblingeIris-Dusky-Chal-web1

Das elegante schwarz blau der Blüten der hohen Bart Iris ‚Night Owl‘  verlockt zum Verweilen. Steht sie in der vollen Sonne, wird sie den Betrachter durch ihren Duft zusätzlich verzaubern. Für monochrome Gärten empfehlen wir ‚Lugano‘ in herrlich zartem elfenbeinweiß und gelber Mitte. Auch diese Iris besticht neben ihrer ausgefallen schönen Blüte mit einem Duft, der als erfrischend zitronig beschrieben werden kann.

Einige der Zwerge aus der Gruppe der Barbata-Gruppe, die Iris barbata-nana, erfreuen schon im April mit feinem Duft. Samtig-weinrot wartet ‚Fairy Ballet‘ mit ihrer frühen Blüte auf, als ob sie sich extra für den Frühling fein gemacht hätte.

Hier duften sogar die Rhizome!

Iris germanica var. florentina heißt deshalb auch Veilchenwurz. Der Duft der Rhizome entfaltet sich aber erst, wenn sie aus der Erde genommen, getrocknet und ca. 1-2 Jahren gelagert werden. Für die Kosmetikindustrie war sie deshalb zeitweise begehrt. Ein leichter Duft geht auch von den Blüten aus. Die Blüte der Florentiner Iris ist sehr elegant, weißlich blau angehaucht.

Dem Duft der Pflaumen Iris begegnet der Spaziergänger sogar auf steinigen Wiesen und lichten Wäldern. Im Garten fühlt sie sich in Steinanlagen sehr wohl. Der intensive, pflaumenartige Duft der Iris graminea verbreitet sich von Mai bis Juni im Garten.

Lassen Sie sich begeistern von der Vielfalt unseres  Iris Sortiments. Ob für das Prachtstaudenbeet, den Steingarten, die Uferzone oder auch eine Wildart für Ihren Naturgarten, Sie werden staunen – für alle Bereich Ihres Gartens bieten wir die richtige Iris – Staude des  Jahres 2016 – an.

Und wie Karl Förster schon schrieb: „Die große Farb-und Sortenfülle der Iris hat schon auf kleinen Gartenräumen genügend Platz.“Iris-pseudoacorus-web1

Super Sommer…

Sommer 2015Der Sommer 2015 hat die Bezeichnung „Super Sommer“ verdient. Über einen so langen Zeitraum, viel Sonne, heiße Temperaturen und man findet nur im Wasser Abkühlung!
Leider hat dieser Sommer aber auch seine Nachteile die Natur leidet sehr unter den heißen Temperaturen und vor allem wegen der anhaltenden Trockenheit. Landwirte haben bereits jetzt schon hohe Ernteeinbußen.
Im Garten jedoch besteht die Möglichkeit eine Wassersparsame Tröpfchenberegnung anzubringen – das spart Zeit und den Geldbeutel da das Wasser da ankommt wo es hin soll. Was für Ihren Garten am besten geeignet ist? Rufen Sie an wir helfen Ihnen gerne weiter.

Nichts desto trotz wünschen wir noch einen Schönen Spätsommer mit viel Grün in Ihrem Garten!

Dekotipp: Fakeln drehen oder gewachste Rosen

Nachts im Fakelschein im Garten sitzen das ist schon ein Traum.

Mit einigen Handgriffen haben Sie in ca. 1,5 h eine schöne Beleuchtung für die nächste Gartenparty und eine Beschäftigung für Jung und Alt.

Benötigtes Material:
1 großer (alter) Topf für das Wasserbad, empfehlenswert für beide Töpfe ist eine Randhöhe von ca. 10-15cm)
1 kleinerer Topf für das Kerzenwachs
1 Rolle Paketschnur
gewünschte Anzahl Stäbe, gut eignen sich z.B. BambusstäbeFackeln
Kerzenreste, die Farbe und Form sind egal, es wird eingeschmolzen
Zeitungsreste
Ca. 5 Liter Wasser
1 Eimer/ Schirmständer oder eine Ablage zum Abkühlen der Fackeln
Tauchsieder oder Heizplatte, es geht auch auf dem Ceranfeld in der Küche aber das abtropfende Wachs lässt sich nur schlecht entfernen
ca. 1-2h Zeit und etwas Geduld

Anleitung

  1. Auf der Kochstelle/ Heizplatte das Wasser zum Kochen bringen.
  2. Währenddessen die Kerzenreste möglichst zerbröseln, in den kleinen Topf geben und das Ganze dann in den großen flachen Topf mit dem heißen Wasser stellen. Das Wasser auf kleinerer Stufe weiter erhitzen um später ein Abkühlen des Wachses zu vermeiden.
    Achten Sie beim Fackeln drehen darauf dass Wachs und Wasser sehr heiß sind.
  3. Während das Wachs im Wasserbad schmilzt bereiten sie die Stecken vor. Hierzu nehmen Sie einen Holzstecken und wickeln ein ca. 15x10cm großes Stück Zeitungspapier um den oberen Rand. Nun die Paketschnur am oberen Ende des Stecken verknoten, den überstehenden Faden mit der restlichen Schnur eng und straff um den Stecken bis auf ca. 10-15cm wickeln. Am Ende wieder verknoten und den überstehenden Faden bei ca. 2cm abschneiden, er dient später als Docht.
  4. Nach ca. 20-30min sollte das Wachs sehr flüssig sein. Nun einfach die Stecken mit dem umwickelten Ende in das Wachs tauchen und zügig herausnehmen. Nach und nach alle Stecken eintauchen, in der Zwischenzeit können die bereits getauchten Stecken abkühlen. Für einen weiteren Tauchgang sollte das Wachs am Stecken nur leicht eindrückbar sein. Den Tauchvorgang wiederholen Sie bis die Wachsschicht ca. 3-5mm erreicht hat. Das können je nach Wachs ca. 15-20 Tauchgänge sein.
  5. Vor dem letzten Tauchgang das Wasser ausstellen oder von der Kochstelle nehmen, es hat noch genügend Restwärme.
  6. Die Fackeln sollen noch auskühlen bis das Wachs richtig fest ist.

 

123Gemäß der Anleitung können Sie auch eigene Kerzen ziehen. Sie benötigen hierzu nur die Paketschnur und zwei tiefere Töpfe, da die Kerzen sehr lang werden. Falls sie unterschiedliche Farben erhalten wollen, beginnen Sie immer mit der hellsten Farbe. Der Vorgang des Kerzen ziehen kann einige Zeit dauern, da sie viele Tauchgänge benötigen um eine gute Schichtdicke zu erreichen. Je mehr Kerzenwachs umso länger werden die Abkühlzeiten zwischen den einzelnen Tauchgängen. Planen Sie hierfür einen Vormittag ein.
Die selbst gedrehten Fackeln sind ein nettes Mitbringsel für die nächste Gartenparty.

Gewachste Rosen

Um die schönen Blüten ihrer Rosen dauerhaft zu erhalten können Sie die Rosen mit Wachs versiegeln.
Sie benötigen einige nicht komplett aufgeblühte Rosen und möglichst farbloses oder sehr helles Kerzenwachs. Dieses wird gemäß der Anleitung erwärmt.
Die Rosen werden langsam bis zum Stängel in das heiße Wachs getaucht. Sie sollten ca. 5 Tauchgänge einplanen.

Erdbeeren- Tipps zur Beetanlage

Von März bis August erstreckt sich die Pflanzzeit für Erdbeeren.
Wählen Sie einen Standort an dem mehrere Jahre keine Erdbeeren standen, sonst droht Bodenmüdigkeit und die einhergehende schwache Ernte.Erdbeere

Graben Sie den ausgewählten Standort tief um und arbeiten Sie möglichst abgelagerten Pferde,- oder Kuhmist ein. Die Jungpflanzen werden mit Töpfen in einem Wasserbad getaucht bis keine Blasen mehr aufsteigen.
Die Töpfe werden erst kurz vor dem Einpflanzen entfernt. Anderenfalls trocknen die Wurzelballen zu stark aus. (Ältere Pflanzen können sie leicht an der Wurzel teilen. Verwenden sie nur die Pflanzen mit frischen Wurzeln.)
Die Erdbeeren werden in flache Mulden gesetzt. Die Triebbasis, das so genannte Herz darf nicht mit Erde bedeckt sein. Je nach Sorte werden die Erdbeeren in Abständen von ca. 30 cm in und ca. 40-50 cm zwischen den Reihen gepflanzt. Um eine gute Verbindung mit dem Boden zu erreichen drücken Sie die Erde leicht mit den Fingern an. Nach der Pflanzung wird noch gründlich gegossen und der Boden gleichmäßig feucht gehalten.

Krankheiten an Erdbeeren

Grauschimmelpilz (Boytritis cinerea)
Im Laufe des Gartenjahres kommt es bei Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und auch Salat häufig zu einem Befall mit dem bekannten Grauschimmelpilz (Botrytis cinerea).
Schadbild
Der Grauschimmelpilz zeigt sich an unreifen Früchten mit braunen Stellen, die sich schnell ausbreiten. Auf den Faulstellen entsteht der typische mausgraue Schimmelrasen der sich durch unzählige Sporen auch auf reife Früchte ausbreiten kann. Begünstigt wird das Wachstum des Grauschimmelpilzes durch anhaltende Feuchtigkeit. Die Infektion erfolgt meist schon in der Blütezeit. Feuchtigkeit und ein zu dichter Bestand begünstigen die Krankheit.

Bekämpfung

Zu eng stehende oder von Ausläufern und Unkraut eingedämmte Erdbeerpflanzen trocknen nach Niederschlägen schlecht ab. Bei der Neuanlage eines Beetes sollten Sie auf weite Pflanzabstände achten. Je nach Sorte werden die Erdbeeren in Abständen von ca. 30 cm in und ca. 50 cm zwischen den Reihen gepflanzt. Außerdem sollte die Erdbeerkultur nicht länger als zwei Jahre stehen.
Eine weitere vorbeugende Maßnahme ist das Unterlegen von Stroh oder Holzwolle  – natürlich kann auch gern das Heu von unserer Verpackung verwendet werden. So liegen die Früchte trocken und haben keinen Bodenkontakt, was auch dem Befall mit der sog. Lederbeerenfäule vorbeugt.
Wo kein Stroh zur Verfügung steht, kann bei der Neuanlage in schwarze Mulchfolie gepflanzt werden. Befallene Früchte sofort abernten.

Einjährige Sommerblüher als Zwischenbepflanzung

Zwischenbepflanzungen fürs Staudenbeet

In einem Blumenbeet gibt es das ganze Jahr über ständige Veränderungen. Einige Stauden treiben sehr spät im Jahr aus, während andere Frühjahrsblüher schon in voller Pracht stehen. Leider ist es meist so, dass nach der Blüte die Pflanze erst neue Kraft schöpfen muss. In dieser Zeit sehen die Stauden oft unansehnlich aus oder ziehen sich gar ins Erdreich zurück wie z.B. Tulpen, Buschwindröschen oder Maiglöckchen. Wenn dann natürlich ein brauner, kahler Fleck im prächtigen Blumenbeet entsteht sieht das zum einen nicht gut aus und zum andern ist es ein Anflugsplatz für viele Wildkräuter.

Hier unser Tipp: Solche Stellen können mit einjährigen Sommerblühern gut kaschiert werden.

Hier ein paar Arten aus unserem Saatgutprogramm die pflegeleicht und einfach anzuziehen sind.

Im Frühjahr vorgezogen und dann ausgepflanzt wenn es gilt eine unschöne Stelle aufzubessern.

Terrasse kann mehr!

Das gleichmäßige Brummen dickbäuchiger Hummeln erfüllt die Luft, Sonnenstrahlen wärmen das Gesicht und erst dieses Gefühl von sommerlicher Freiheit – ja, die schönste Zeit des Jahres hat begonnen! Umso glücklicher ist, wer nun die sommerlichen Temperaturen im heimischen Garten  genießen kann: Eine Liege auf dem Rasen, Blumenbeete und ein idyllischer Fischteich sorgen für das richtige Ambiente. Doch nicht jeder Bundesbürger kann sich über ein Eigenheim samt frei verfügbarer Grünfläche freuen: Nur etwa jeder Vierte lebt hierzulande im eigenen Einfamilienhaus. Was also tun, wenn die eigene Terrasse oder der Balkon nicht zum Traum vom perfekten Sommer passen will? Blanke Fließen und spröde Holzplanken können schließlich niemals dasselbe Flair entwickeln wie ein waschechter Garten – oder etwa doch?

Es grünt so grün…

Eines vorweg: Nein, möglicherweise werden Sie Ihren Traum von einem English Cottage Garden nicht auf den 20 Quadratmetern Ihrer Terrasse verwirklichen können. Nichtsdestotrotz können innovativ platzierte Möbel, Gewächse und Dekoelemente für wahre Aha-Momente in Sachen grünes Paradies sorgen. Wie wäre es also mit ein wenig Kreativität? Lassen Sie Ihren Blick über die Szenerie streifen und entscheiden Sie: Holzpaneele oder Steinplatten, immergrüne Blüher oder saisonale Exoten? Passen Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche sowohl an die Gegebenheiten als auch an die Möglichkeiten Ihrer Terrasse an. Nun geht´s an die Planung. Sie haben sich für eine Verwandlung im angesagten Landhausstil entschieden? In diesem Fall bietet sich der gezielte Einsatz großer Bauernhortensien geradezu an. In Verbindung mit Terrakotta-Kübeln werden diese zum unangefochtenen Blickfang. Werden die Dauerblüher sonnig bis halbschattig platziert, so danken sie es ihren Besitzern mit guter Winterhärte und atemberaubenden Blütendolden. Einen ebenfalls spannenden Kontrast zur geometrischen Grundfläche einer Terrasse bilden Gefäße und Sitzgelegenheiten im angesagten Korbdesign.

Wenn auf Terrassen Blüten blüh´n

Sie sind kein Liebhaber des entspannten Landhausstils? Kein Problem, wie wäre es stattdessen mit dem verstärkten Einsatz maritimer Dekolemente? In Verbindung mit weißen Gartenmöbeln können Sie Ihre Terrasse für den Sommer dekorieren und gleichzeitig einen Tag am Meer verbringen – und das ganz ohne lästige Sonnenbrände oder Sand in den Schuhen! Für welchen Terrassentrend Sie sich letztlich entscheiden bleibt natürlich Ihnen überlassen. Wichtig ist bei all dem Dekorieren nur eines – lassen Sie es sich gut gehen!

Gießen, gießen, gießen …

Ein sehr trockener Juni 2014

Bilder wie im Spätsommer/Herbst - vorzeitiger Laubfall bei der Felsenbirne und trockener Rasen

Bilder wie im Spätsommer/Herbst – Die Felsenbirne verliert bereits im Juni ihre dörren Blätter auf den trockenen Rasen

Die Heuernte verlief in diesem Jahr problemlos – das Heu konnte gut gemäht und ausgiebig unter der heißen Junisonne trocknen ohne auch nur einer Gewitterwolke am Himmel.  Leider hält die Trockenheit mittlerweile über Wochen an. In vielen Ecken Deutschlands ist im Juni gerade mal ein-viertel der Regenmenge gefallen wie sonst in einem Durchschnittsjahr!

Das heißt für den Gärtner natürlich fleißig gießen – und das jeden Tag!

Gerade Neuanlagen sollte wenn möglich zwei mal täglich gegossen werden. Gerade jetzt am Ende der Wachstumsphase und mit der üppigen Belaubung ist eine zusätzliche Wässerung sehr wichtig für eine gute Entwicklung in Ihrem Garten. Gießen Sie wenn möglich einmal am frühen Morgen und dann nochmals in den späten Abendstunden. Auch bestehenden Pflanzungen oder Zierrasenflächen dürfen nicht vergessen werden und freuen sich über einen aufgestelten Wassersprenger.  Die generell zu gießenden Kübelpflanzen benötigen bei der momentanen Witterung auch mehr Wasser als sonst. Aber Wichtig: Anhaltende Staunässe muss vermieden werden! Pflanzen nehmen auch über die Wurzeln Sauerstoff auf – ein zu nasser Erdballen, bzw. ein ständig voller Untersetzer ohne Drainageschicht im Kübel ist ebenfalls schädlich für die Kübelpflanze! Tipps und Tricks zur Kübelbepflanzung finden Sie in unseren Gartentipps!

Einfach und sicher Gießen, zu jeder Tageszeit können Sie mit unserem Bewässerungssystem – zu finden unter Gartenbedarf im Onlineshop.

Schaumzikaten

Gerade in diesem Frühjahr ist es ein häufig auftretendes Bild – Der Schaum der Wiesenschaumzikade!

In diesem weißen Schaum der an Pflanzenstengel oder in Blattachseln auftritt, sind die Larven der Schaumzikade eingebettet. Hier sind sie gut vor Fraßfeinden geschützt. Die Larven und auch später die ausgewachsene Wiesenschaumzikade schädigen die Pflanzen kaum. Ein leichtes absprühen der Schaumgebilde mit einem Wasserstrahl genügt völlig.

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Sonnenhut – Echinacea, schöne Präriepflanze

 

Sonnenhut Magnus

Sonnenhut Magnus

Der Sonnenhut auch Scheinsonnenhut genannt, erlebt mit seine vielen Neuzüchtungen im Moment einen richtigen Boom in der Gartenwelt. Alle Arten und Sorten sind ausdauernde und winterharte Stauden mit auffällig großen Blütenköpfe die einzeln an langen, meist verzweigten Stängel über dem Laub stehen.

Die Wildarten kommen ursprünglich meist aus den dicht bewaldeten Ozark Mountains ein Hochlandgebiet in der Mitte der vereinigten Staaten. Es nimmt die südliche Hälfte von Missouri und einen großen Teil des nördlichen Arkansas ein. Die Naturstandorte der verschiedenen Arten kann man wie folgt einteilen:

Echinacea purpurea -Lichte, bewaldete Savannen

Echinacea paradoxa – Prärieähnliche Laubwälder.

Echinacea pallida – Hochgrasprärien über Kalkstein.

Für eine lange Lebensdauer bei den Scheinsonnenhüten sorgt ein warmer, sonniger Standort mit einem gut dränierten, nährstoffreichen Boden und konkurrenzarmen Pflanzen in der Nachbarschaft.

Damit diese prächtige Blütenpflanze gut zur Geltung kommt und auch langlebig ist sind verschiedene Pflanz-Kombinationen möglich.

Pflanzungen mit Buntlaubigen Stauden wie z. B. Ein Orange blühender Sonnenhut wie die Sorte ‚Hot Papaya‘  zu einem Rotlaubigen Penstemon ‚Husters Red‘ ergeben eine tolle Farbkombination. Auch der Kontrast mit Blütenähren und Rispen ist sehr interessant. Pflanzen wie die Duftnessel oder die Prachtscharte sind hier sehr gut geeignet. Wunderschön sind natürlich auch Gräser als Pflanzpartner zum Echinacea. Vor allem Knie- bis  Hüfthohe, spät austreibende Gräser sind hier zu bevorzugen wie z.B. Moskitogras, Zittergras, Rutenhirse oder Reitgras ‚Overdam‚.

Aber schon allein die vielen neuen und farbenprächtigen Sorten des Sonnenhutes bringen beim kombinieren viel Spaß.