Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Pflege

Rasen Pflegekur für den Winter

Ist Ihrem Liebling ein Mischgeschick passiert oder hat der Rasen durch die stärkere Benutzung und die oft sehr heißen, trockenen Tage im Sommer gelitten?

Damit er gestärkt durch den Winter kommt  sollte er jetzt eine kleine Pflegekur erhalten. Die mildere und feuchte Witterung im Herbst schaffen ideale Verhältnisse zum Ausbessern des Rasens. Braune Stellen, die evtl. durch das ‚Geschäft‘  von unserem lieblingshaustier oder durch Trockenheit entstanden sind müssen jetzt nachgesät werden. Somit erhalten wir im Frühjahr wieder eine geschlossenen, kräftig grüne Rasenfläche.
Zunächst muss die betroffene Stelle gut befeuchtet werden, also ruhig kräftig gießen. Den Boden dann mit Hilfe von einem Rechen oder einer Grabgabel auflockern. Nun kann der Grassamen darüber verteilt werden und mit feiner Gartenerde oder Blumenerde bedeckt werden. Für diese kleinen Ausbessererungsarbeiten gibt es extra kleine Packungsgrößen von Rasensamen. Dann leicht angießen und darauf achten das die Stelle die nächsten zwei Wochen nicht austrocknet. Im September ist die Zeit für so eine Nachsaat optimal, die Sonne hat noch etwas Kraft und wärmt den Boden, viel später sollte dies nicht geschehen den die jungen Graspflanzen würden sonst den ersten Frost nicht überstehen.
Eine Herbstdüngung zur Kräftigung des Rasens ist auch sehr zu empfehlen. Kalium stärkt die einzelnen Halme und macht wiederstandsfähiger gegen die kalten und eisigen Temperaturen im Winter. Später wie September ist eine Düngung nicht zu empfehlen. Der letzte Rasenschnitt allerdings sollte noch so lange erfolgen wie das Gras wächst, das kann durchaus auch noch im Dezember sein.

Staude des Jahres 2012

Jedes Jahr wird eine Staude vom Bund deutscher Staudengärtner besonders hervorgehoben und vorgestellt.

Knöterich ist die Staudes des Jahres 2012

Der Knöterich ist eine sehr breit gefächerte Art, der mit seinen vielen verschiedenen Botanischen Namen leicht verwirren kann. Meist ist von Fallopia, Acongonon, Bistorta und Polygonum die Rede, doch selbst die Fachleute sind sich nicht immer einig.  Vom Bodendecker über lange, zarte Blütenkerzen im Staudenbeet bis hin zur prachtvollen Leitstaude, ist beim Knöterich alles vorhanden. Wenn er einen ausreichend feuchten Boden bekommt dann ist der Knöterich sehr anspruchslos und gesund.

Ein paar Tipps für die Pflege des Knöterichs:

  • Die meisten Knötericharten wachsen am besten auf frischen bis feuchten Böden. Außer der Wasserknöterich, der möchte seine Füße direkt ins Wasser strecken.
  • Knöteriche brauchen kaum Pflege, ein Rückschnitt nach der Blüte und er bleibt gesund und kräftig.
  • Oft werden Kahlfröste dem Knöterich zum Verhängnis. Das Laub im Herbst nicht absammeln, somit entsteht schon mit dem abgestorbenen Laub ein ausreichender Winterschutz.

Knöterich wird oft im selben Atemzug mit einem wild wuchernden Unkraut genannt, wenn man jedoch auf bestimmte Arten und Sorten zurückgreift bekommt man eine hervorragende Beetstaude die auch mit schwierigen Standorten zurecht kommt. Hier eine kleine Auswahl von verschieden Knöterich-Arten.

 

Jetzt vor dem Frost nochmal kräftig Gießen

Es hat in diesem Herbst erstaunlich wenig geregnet. In manchen Regionen ist seit über einem Montag kein Regen mehr vom Himmel gefallen. Auch wenn solch ein Dauerhoch im Herbst hitzemäßig nicht mit den Sommermonaten mithalten kann, sollten gerade die frischgepflanzten Bäume, Sträucher und Stauden nicht vergessen werden. Da die Wurzeln noch nicht so tief in Ihren Gartenboden reichen ist hier ein unterstützendes Wässer sehr wichtig.
Neben dem Frischgepflanzten sind auch die immergrünen Gehölze und Koniferen nicht zu vernachlässigen. In den grünen Blattzellen wird auch über die kalte Jahreszeit Photosynthese betrieben wozu eine ausreichende Wasserversorgung nötig ist – Daher bitte die aktuelle Nachmittagswärme nutzen und alle Pflanzen in Ihrem Garten kontrollieren und gegebenenfalls mit einer kräftigen Wassergabe das Überstehen der kalten Jahreszeit erleichtern. Tipps zum überwintern von Kübelpflanzen finden Sie in unseren Gartentipps unter der Rubrik Pflanz- und Pflegeanleitung für Kübelpflanzen.

Anschließend können alle Schläuche, Gießkannen und Regenwasserbehälter entleert, gesäubert und bis zum kommenden Frühjahr verstaut werden. Wasserhähne müssen entleert und alle Kugelventile auf eine 45 %Stellung gebracht werden.

So gerüstet kann der Winter kommen und einem erneuten, kräftigen Schneefall zur Weihnachtszeit steht nichts mehr im weg!

 

Tipps und Tricks zur Blumenzwiebel

Gerade jetzt ist es wieder Zeit ans nächste Frühjahr zu denken und Tulpen, Narzissen und andere strahlenden Frühjahrsblüher zu stecken. Nur wann stecke ich welche Blumenzwiebel? Welche muss ich wieder aus der Erde holen? Und wie tief sollten die eigentlich im Boden sein?

Hier ein paar Tipps und Tricks für eine tolle Blütenpracht

Die Steckzeit der Zwiebeln richtet sich immer nach der Blütezeit, also Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen, Hyazinten und Schneeglöckchen werden im Herbst bis Winter gesteckt, bleiben in der Erde und spriessen wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen.

Alle Sommerblüher wie zum Beispiel Dahlien mit Blütezeiten ab Juli werden im Frühjahr gesteckt, treiben dann bei warmen Temperaturen aus und blühen im Hochsommer. Diese Blumenzwiebeln müssen aber im Herbst wieder aus dem Boden genommen werden um sie trocken, frostfrei und dunkel zu lagern. Denn sie würden den Frost im Boden nicht überstehen.

Wichtig ist bei allen Blumenzwiebeln immer das Absterben des Laubes abwarten, den dadurch sammelt die Zwiebel ihre Kraft für´s kommende Jahr. Also nicht der Ordnung halber schon früher das Laub zurückschneiden, lieber bei der Beetgestaltung mit einplanen dort Stauden wachsen zu lassen die das braune Laub verstecken.

Damit Wühlmäuse die leckeren Zwiebel nicht anknabbern und somit die Blütenpracht ausfällt, können sie ein Stück Hasendraht unterhalb der Zwiebeln auslegen. Damit ist ein rankommen an die Zwiebel für die kleinen Nager fast unmöglich.

Die Zwiebeln und Knollen immer 2 bis 3  mal so tief stecken wie der Durchmesser  der Zwiebeln und Knollen ist.

Eine Gabe mit Volldünger wie zum Beispiel unserem Manna Spezial Gartendünger zur Blütezeit ist bei den Herbst- sowie Frühjahrsblüher von Vorteil!

-> Jetzt Blumenzwiebeln stecken -> hier gehts zur Auswahl ->

Hopfen dankbare Kletterpflanze!

Hopfen ist als Schlingpflanze sehr wüchsig und gerade im Herbst mit dem bekannten Fruchtbehang eine sehr beliebte Pflanze.

Achten Sie aber darauf das der Hopfen nur da wächst wo Sie ihn haben wollen – aufgrund der starken Wuchseigenschaft kann er sich leicht in alle Richtungen ausbreiten und zum wuchern neigen. Gerade immergrüne Pflanzen und Koniferen sind etwas empfindlich gegen Wuchskonkurrenz und können schnell verkahlen!

Im Gegenteil ist eine Paarpflanzung aus zum Beispiel Holunder (Sambucus nigra) und Hopfen, botanisch Humulus lupulus, sehr interessant! Es ergeben sich schöne Fruchtkombinationen mit den schwarzen Trugdolden des Holunders und den Hopfendolden. Bei solch einer Kombination sollte der Hopfen aber erst gepflanzt werden nachdem sich der Holunder bereits gut entwickelt hat! Ein jährliches Zurückschneiden dämmt den Wuchs beider Pflanzen ein!

1 x 1 der Topfpflanzen

Topfpflanzen sind eine wahre Bereicherung für Balkon und Terrasse – hier ein paar Tipps für mehr Freude an kräftigen, gesunden Pflanzen.

  • Achten Sie darauf dass die Proportion Topf – Pflanze stimmt! Vor allem der Schwerpunkt muss so sein dass das Gebinde nicht zu leicht umfallen kann. Bei zu leichten Töpfen und Kübeln kann eine Schicht aus Steinen am Topfboden Gewicht schaffen und zugleich als Drainageschicht überschüssiges Gießwasser ableiten.
  • Setzen Sie die Pflanze so Tief in den Kübel dass noch ein 3-5 cm hoher Gießrand bleibt. So können Sie im Sommer leichter und effektiver Gießen. Natürlich kann auch eine Abdeckung aus feiner Pinienrinde, Steinen, oder Vulkan-Granulat Austrocknung vorbeugen – Zudem wirkt vor allem Pinienrinde sehr mediterran! Von grobem Rindenmulch raten wir ab.
  • Gerade in den Sommermonaten ist eine ausreichende Wasserversorgung sehr wichtig (Immergrüne Gehölze benötigen auch im Winter Feuchtigkeit). Durch eine sichere Wasser- und Nährstoffversorgung halten Sie Ihre Pflanze kräftig und gesund – somit haben es Schädlinge wie Blattlaus und Co schwerer die Pflanze zu befallen. Großblättrige Pflanzen sollten gerade in der sommerlichen Mittagszeit etwas schattiert stehen da sie sonst zu viel Wasser verdunsten.
  • Durch den Kübel ist der Raum für das Wurzelwerk begrenzt – daher ist es umso wichtiger Wasser und vor allem Nährstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Ein regelmäßiges Düngen alle 8 bis 14 Tage (von März bis August) ist empfehlenswert. Wir empfehlen den Universal-Flüssigdünger aus dem Hause Wuxal.
  • Das Thema Überwinterung von Kübelpflanzen wird im Herbst noch ausführlich behandelt. Grundsätzlich sei gesagt das jede Kübelpflanze (auch sonst winterharte Gartenpflanzen und Gräser) Winterschutz benötigt. Gerade der Wurzelbereich braucht Schutz. Stellen Sie den Kübel am besten an einen geschützten, schattigen Standort. Legen Sie zwischen Boden und Topf eine Styroporplatte. Ein einpacken der Pflanze mit Vlies ist bei vielen Arten und Sorten zu empfehlen. Immergrüne Pflanzen benötigen auch im Winter eine ausriechende Wasserversorgung!

Prinzipiell benötigen Kübelpflanzen mehr Pflege und Aufmerksamkeit wie eingepflanzte Gartenpflanzen. Dennoch verbreiten vitale Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse eine angenehme Wohlfühlatmosphähre!

Clematis kletternde Blütenpracht

Die Waldrebe, auch als Clematis bekannt, steht jetzt in ihrer vollen Blütezeit. Damit diese Blütenpracht auch in Ihrem Garten wächst, 6 Grundregeln zur Pflanzung und Pflege von Clematis.

–  Unbenannt - 4Bei der Pflanzung sollte eine Drainageschicht eingearbeitet werden. Einfach 10 cm Kies ins Pflanzloch geben, mit Vlies abdecken und darauf die Clematis setzen.

– Auf Wurzeldruck von Nachbarpflanzen muss geachtet werden. Evtl. einen Plastikring um den Wurzelballen der Clematis setzten.

– Die Clematis ca. 5 cm tiefer setzen als sie im Topf eingepflanzt war.

– Ein schattiger Fuß (Wurzelbereich) muss gewährleistet sein, dieser wird erreicht durch Vorpflanzung von niedrig bleibende Pflanzen (Stauden, niedrige Gehölze), oder durch Abdeckung mit Steinen, Kies oder Splitt.

– Der Rückschnitt der jeweiligen Sorte sollte wie bei der Artikelbeschreibung angegeben erfolgen . Clematis alpina und montana Arten benötigen keinen Rückschnitt.

– Eine regelmäßige Düngung fördert den Blütenreichtum, stärkt aber auch die Pflanze gegen Schädlinge und Krankheiten.

Grundsätzlich ist bei der Auswahl auch auf die Sorte der Clematis zu achten. Bei den Hybriden wurde bei der Züchtung viel Wert auf große Blüten gelegt. Leider ist die Wuchsstärke und die Toleranz gegen die gefürchtete Clematiswelke etwas geringer. Bei den Viticella-Arten ist die Ähnlichkeit zur ursprünglichen Waldrebe höher, deswegen sehen diese Sorten meist vitaler aus. Die Blüten der Viticella-Clematis sind kleiner als die der Hybriden. Dennoch erscheinen Sie in einer atemberaubenden Fülle.

Meine Favoriten sind die Viticella-Sorten denn die vielen kleinen Blüten die im Hochsommer erscheinen sind ein Hinkucker in jedem Garten.

Was ist im Sommer im Staudenbeet zu tun?

Gerade jetzt wo die Pflanzzeit fast vorüber ist kann man seinen Garten endlich genießen, in den Liegestuhl legen, ein gutes Buch lesen oder mit Familie und Freunden einen Grillabend feiern.

Trotz allem sollt man nicht vergessen, um die Blütenpracht im Garten zu erhalten und zu verlängern müssen einige Pflegemaßnahmen durchgeführt werden.

z. B beim Rittersporn

Bei starken Wind oder Unwettern ist es oft der Fall das der hohe, stattliche Rittersporn auseinander fällt und dabei sogar umknickt. Geben Sie dem Rittersporn eine Stütze, so kann er seine Blütenkerzen stolz in den Himmel ragen. Zum Ende der Blüte sollte Sie den Rittersporn stark zurückschneiten, ca. 10-15 cm über dem Boden. Danach eine leichte Flüssigdüngung geben und Sie erhalten später im Jahr einen tollen Herbstflor.

Dieser Rückschnitt zum Ende der Blüte bekommt z. B. auch dem Garten-Salbei oder der Katzenminze sehr gut. Keinen kompletten Rückschnitt, sondern nur die verblühten Blüten sollten Sie beim Phlox entfernen. Zum einen ist der Phlox dann wesentlich ansehnlicher und er steckt seine Kraft nicht in die Samenbildung sondern in neue Blüten.