Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Pflanzen

Kräuter auf dem Fensterbrett

Kräuter sind eine leckere, vielseitige Ergänzung für die Küche. Prima ist es, wenn sie gleich griffbereit am Fensterbrett stehen. Das sieht hübsch aus, verschönert Ihre Küche und auf dem warmen Fensterbrett können sie teilweise auch im Winter geerntet werden. Mentha-Spermint-web
Einjährige Kräuter sind dafür gut geeignet. Zum Frühjahr bekommt man überall entsprechend vorgezogene Pflanzen. Sähen Sie den Samen selbst aus,  kann nach wenigen Wochen bereits geerntet werden, weil diese Kräuter recht wuchsfreudig sind. Wir empfehlen dafür Kräuter-und Aussaaterde.
Einjährige Kräuter: Basilikum, Dill, Kerbel, Koriander
Mehrjährigen Kräuter: Minze, Melisse, Oregano, Thymian, Rosmarin, Schnittknoblauch, Kerbel

Die richtige Topfgröße

Bei der  Auswahl der Töpfe beachten Sie bitte, dass die Kräuter meist in kleinen 0,5 Liter Töpfen verkauft werden. Bei den einjährigen Pflanzen genügt es, wenn der neue Topf ca.2 Liter Volumen hat. Der Platz reicht für ein Jahr. Füllen Sie zuerst entweder Tonscherben oder etwas Splitt in den Topf, das sorgt dafür, dass überflüssiges Gießwasser abfließen kann. Keine Pflanze mag im Wasser „stehen“. Anschließend wir das Substrat eingebracht, Kräuter-und Aussaaterde ist perfekt, denn die Nährstoffe, die enthalten sind, sind genau auf die Ansprüche der Kräuter abgestimmt. Im Laufe des Sommers verwenden Sie am besten Flüssigdünger,  der bringt Nährstoffnachschub, den die Pflanzen sofort aufnehmen können, weil er in flüssiger Form ist.
Mehrjährige Pflanzen müssen nach dem Kauf auch umgetopft werden. Hier entscheiden Sie, ob der Topf gleich ca.5 Liter Volumen hat, dann müssen Sie nicht im nächsten Jahr wieder umtopfen oder ob auch erst einmal nur 2-3 Liter gewählt werden. Gehen Sie genauso vor, wie bei den einjährigen Kräutern. Die mediterranen Pflanzen, wie Rosmarin oder Lavendel oder die eher trockenen Boden liebenden wie Thymian oder Oregano fühlen sich wohl, wenn die Erde recht mager ist. Das erreichen Sie, indem Sie etwas Sand unter die Erde mischen.

Der richtige Standort

Die mediterranen Pflanzen möchten gerne an der Sonne stehen. Bei Melisse, Schnittknoblauch oder Basilikum kann Blähton in das Substrat gemischt werden, das sorgt für Luft und Wasserregulierung im Boden und an den Wurzeln. Diese Pflanzen können auch auf der West,-Ost-oder Nordseite am Fenster stehen. Sie mögen es warm, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Wenn Sie größere Gefäße mit mehreren Kräutern bepflanzen wollen, beachten Sie diese Unterschiede, pflanzen Sie nur zusammen, was gleiche Ansprüche hat. Ansonsten können gerne große Töpfe mit mehreren Kräutern bepflanzt werden. Gut geeignet für den Topfrand sind Monatserdbeeren oder zu den mediterranen passt Thymian als ganz niedrige, kriechende Sorte dazu. Die Pflanzen wachsen im Laufe der Zeit über den Rand und hängen sehr dekorativ über. Das ist für breite Fensterbretter oder auch für draußen auf dem Balkon geeignet.
KrauterimkastenHolen Sie sich die Vitamine ins Haus, vielleicht probieren Sie jedes Jahr ein anderes Kraut. Das wird Ihren Speiseplan sicher um köstliche Varianten bereichern.

Zehn Nutzpflanzen, die auf jedem Balkon wachsen können

Ein altes Gärtner-Sprichwort sagt „Gertrud schließt den Garten auf“. Gemeint ist damit der Namenstag St. Gertrud am 16. März. Viele Hobbygärtner zieht es dann in ihre Beete, um dort all das zu pflanzen, was im Lauf des weiteren Jahres auf dem Teller landen soll. Was aber, wenn gar kein eigener Garten vorhanden ist, sondern nur ein kleiner Balkon? Keine Sorge, auch dann muss niemand auf etwas Frische auf Teller und Co. verzichten. Dieser Artikel stellt zehn Nutzpflanzen vor, die auch auf jedem Balkon großgezogen werden können – und gibt zudem auch einige Tipps, wie ein solcher Kleinstgarten so gestaltet werden kann, dass der Balkon selbst immer noch als Sitz- und Entspannungsort erhalten bleibt.

Pflanzen auf dem Balkon – aber worin?

P1070046Grundsätzlich gilt, nahezu jeder Balkon ist für eine kleine Zucht geeignet, selbst solche, die nach Norden weisen und somit nicht in den Genuss von direkter Sonneneinstrahlung kommen – wobei die Ergebnisse in diesem Fall freilich weniger üppig ausfallen werden als bei einem Standort in Südlage, der den ganzen Tag lang in den Genuss von Sonne kommt.

  • Am einfachsten wäre es freilich, sich im nächsten Baumarkt zehn große Pflanzkübel zu kaufen, sie mit Blumenerde zu füllen und dort die Pflanzen hinein zu setzen. Allerdings würde das je nach Größe auch dafür sorgen, dass schon mächtig die Beine eingezogen werden müssten, wenn man auf dem Balkon einfach nur sitzen möchte.
  • Eine bessere Alternative, falls es von der Architektur her funktioniert, sind Pflanzkästen, die am Balkongeländer befestigt werden. Damit gibt es keinen Raumverlust, weil nur eine vorher ungenutzte Fläche verwendet wird.
  • Die dritte Option richtet sich an handwerklich begabte: Ein kleines Hochbeet. Dazu muss nur eine entsprechend große Kiste mit hölzernen Beinen ausgestattet werden. Ein solches Beet nimmt zwar ebenfalls etwas Platz weg, hat aber meist den Vorteil, dass innen mehr Fläche für Petersilie und Co. zur Verfügung steht. Eine Bauanleitung liefert die Zeitung „Selbst ist der Mann“.

Egal für welche Option Balkonbesitzer sich entscheiden: Wichtig ist, dass jede Pflanze nur in hochwertige Erde eingesetzt wird, damit sie sich optimal entwickeln kann und dass den Pflegehinweisen entsprechend gedüngt wird. Nach diesen Basics nun die Nutzpflanzen, die einen Balkon erst zum Mini-Garten machen.

1. Pflücksalate

Auf einem kleinen Balkon kommt es darauf an, Fläche maximal zu nutzen. Wer hier Salate ziehen möchte, sollte also darauf achten, dass diese nicht wie ein Kopfsalat nur einmal wachsen, sondern gleich mehrfach geerntet werden können. Und da bieten sich Pflücksalate wie Lollo Rosso, Lollo Bianco und Eichblatt geradezu an: Von ihnen können die äußeren Blätter immer wieder abgepflückt werden und wachsen dann nach. Damit kann alle paar Wochen ein frischer Salat aus eigenem Anbau genossen werden – bei gleichem Aufwand wie ein Kopfsalat, der aber eben nur einmal geerntet werden kann.

Aussaat: März bis August

Tomaten2. Tomaten

Ohne sie geht eigentlich kaum etwas in der Küche: Ob Salate, Soßen oder auch nur als leckerer Snack zwischendurch: Tomaten sind eins der beliebtesten Gemüse der Deutschen – auch wenn ein altes Gärtnergerücht immer wieder behauptet, dass sie eigentlich Obst wären, was aber falsch ist. Auf dem Balkon gedeihen Tomaten besonders prächtig, wenn Sie viel Sonne bekommen. Es muss nur darauf geachtet werden, dass sie an einem entsprechend stabilen Stock hochranken können, damit die Pflanze nicht unter dem Gewicht ihrer Früchte umknickt

Aussaat: Auf dem Fensterbrett. Ab Mitte Mai ins Beet

3. Basilikum

Wer einen der eingangs genannten Balkone bewohnt, die nach Norden weisen, sollte sich vor allem an Kräuter wie Basilikum halten, denn diese mögen pralle Sonne sowieso nicht. Der Vorteil beim Basilikum: Es ist vor allem in mediterraner Küche nahezu unverzichtbar und einige frische Blätter von der eigenen Pflanze verleihen selbst noch einer Tiefkühlpizza etwas Trattoria-Flair. Wichtig ist jedoch: Basilikum im Töpfchen vom Discounter ist für baldigen Verzehr konzipiert und wird im Beet meistens absterben. Besser ist es, die Pflanze von Grund auf aus Samen zu ziehen.

Aussaat: Ganzjährig auf dem Fensterbrett, nach der Frostperiode auf dem Balkon

4. Petersilie

Kraeuter

Eine der besten „Anfängerpflanzen“ auf dem Balkon ist die Petersilie. Ihr Vorteil: Es gibt sie selbst in vielen Discountern als fertige Pflanze im Töpfchen zu kaufen und überlebt im Gegensatz zu Basilikum das Umpflanzen auch viel eher. Für die meisten Menschen hat Petersilie vor allem Bedeutung in der Küche: Kleingehackt als geschmackliches Extra im Salat oder auch in Soßen, bei Kartoffeln oder auch nur als Dekoration am Rande eines festlichen Menüs. Was viele aber nicht wissen: Petersilie spielt auch eine Rolle in der Naturheilkunde, also einem uralten Verfahren, Krankheiten durch den Einsatz bestimmter Pflanzen zu heilen oder vorzubeugen. Ziel ist die Anregung der Selbstheilungskräfte und der Verzicht auf synthetische Medikamente. Frische Petersilie enthält ätherische Öle, die eine gesteigerte Harntätigkeit zur Folge haben und so in Kombination mit viel Wasser entschlackend wirken können.

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Aussaat: Auf dem Fensterbrett, ab Mitte April auf den Balkon

5. Gurken

Gurken sind eine Pflanze, die den Balkon-Platz maximal ausnutzen hilft, denn sie gedeihen nicht nur in Kübeln und Töpfen, sondern auch in Ampeln und können damit auch hängend gezüchtet werden – allerdings benötigen sie viel Sonne. Wer nicht gleich auf Vollformat-Salatgurken zurückgreifen möchte, kann auch nach Mini-Gurken Ausschau halten. Sie alle werden aus Gurkensamen gezüchtet. Fertige Pflanzen gibt es zwar auch, aber da die Gurke so unkompliziert ist, sind sie nicht wirklich notwendig.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett. Ab Mitte April ins Beet

6. Paprika

Paprika ist sehr lecker und vielseitig – benötigt aber etwas mehr Aufwand als die zuvor genannten Pflanzen: Die Aussaat auf der Fensterbank ist nahezu Pflicht, allerdings erst ab Mitte März, weil die Helligkeit vorher noch zu gering ist. Die Jungpflanzen sollten dann täglich für einige Stunden auf den Balkon gestellt werden, damit sie sich abhärten. Sobald die Temperaturen auch nachts dauerhaft im Plusbereich liegen, darf die Paprika dann auf den Balkon, wo sie ebenfalls einen besonders sonnigen Platz bekommen sollte.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett, nach Frostperiode auf den Balkon

7. Erdbeeren

Süßes für die Süßen: Erdbeeren haben den gleichen Vorteil wie Gurken: Sie wachsen auch sehr gerne in Ampeln, bilden dann allerdings lange Keimlinge, die, wenn man nicht aufpasst, auch gerne im darunter sitzenden Pflanzkübel Wuzeln schlagen. Erdbeeren gibt es entweder als Samen zum Selberziehen oder als fertige Pflänzchen, die nur noch eingesetzt werden müssen. Übrigens: Auch die Erdbeere ist eine Heilfpflanze: Tees aus ihren Blättern sollen unter anderem bei Darmträgheit und Durchfall Abhilfe schaffen.

Aussaat: Samen ab Mitte März auf dem Fensterbrett, Pflanzen ab Anfang Mai auf dem Balkon

8. Möhren

Auch Möhren gedeihen prächtig auf dem Balkon –so lange sie genügend Licht bekommen. Je nach Sorte kann die Aussaat auch schon im Februar beginnen, viele Möhrenarten sind sehr robust. Der Balkon-Vorteil: Es muss nicht gewartet werden, bis das Wurzelgemüse die volle Größe erreicht hat, je nach Sorte sind kleine Exemplare nämlich viel zarter und schmecken auch besser.

Aussaat: Mitte Februar bis Juli

9. Mais

Mais wächst zwar hoch, aber auch er eignet sich für den Balkon, sofern er in einem entsprechend großen Kübel wachsen darf. Wunder dürfen Balkongärtner allerdings nicht erwarten: Mehr als zwei Kolben werden laut dem „Maiskomitee“ die wenigsten Pflanzen ausbilden. Die allerdings schmecken um ein Vielfaches besser als alles, was es fertig im Supermarkt zu kaufen gibt.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett, ab Mitte April auf dem Balkon

10. Zuckererbsen

Pflegeleicht, ertragreich, sehr gesund und auch noch als Balkon-Sichtschutz geeignet: Das sind Zuckererbsen. Die Pflanzen benötigen einen besonders sonnigen Balkon und sollten dort im Idealfall in Pflanzkästen am Geländer sitzen und eine Rankhilfe bekommen. Dann wachsen sie schnell in die Höhe und verhindern vor der Ernte nicht nur Blicke aufs Balkonbeet, sondern schmecken hinterher auch noch richtig lecker.

Aussaat: Ende April bis Anfang Juli

Fazit

Selbst wer in einem innerstädtischen Mietshaus wohnt, muss nicht auf frisches Gemüse und heilende Kräuter aus eigenem Anbau verzichten. Auch der kleinste Balkon ist für den Anbau in den allermeisten Fällen geeignet. Und sogar einen Vorteil hat diese Anbau-Art: In Kübeln und Töpfen im dritten oder noch höheren Stockwerk müssen Hobbygärtner mit sehr viel weniger Unkräutern und hungrigen Schädlingen wie Schnecken rechnen, als ein Gartenfreund, der gegen diese Probleme regelmäßig hinter dem eigenen Haus ins Feld ziehen muss.

Iris – Die Göttin des Regenbogens wird gekürt!

Staude des Jahres 2016!

Iris

Der Bund deutscher Staudengärtner hat als Staude des Jahres 2016 die Gattung der Iris ausgewählt. Alleine ihre riesige Farbenvielfalt würde diese Prämierung rechtfertigen. In allen Farben des Regenbogens schillern die rund 300 Arten. Und sämtliche gedeihen auf der nördlichen Halbkugel, weshalb sie auch die „Orchidee des Nordens“ genannt wird. Ursprünglich  stammt sie aus dem Orient, Japan, China und aus Sibirien. Besonders amerikanische und französische Züchter brachten immer wieder neue Sorten hervor. Durch heutige neue Züchtungen gibt es inzwischen tausende Sorten, von denen viele wunderbar duften.

Merkmale und Pflege der Iris

Alle Irisblüten bestehen aus drei hochstehenden Domblättern und drei waagerechten oder nach unten gebeugten Hängeblättern, oft sind die Dom-und Hängeblätter unterschiedlich in der Farbe. Ihre spitzen, graugrünen Blätter sind stabil und bringen Struktur in das Beet. Als Speicherorgan dienen vielen Iris Arten Rhizome, das sind dickfleischige Sprossen, welche zum Teil unter der Erde liegen. Die Vermehrung findet über diese Pflanzenteile statt. Bestimmte kleinere Arten der Iris besitzen statt der Rhizome Zwiebeln, z.B. Iris reticulata, die Netzblatt Iris oder Iris lacustris, die See Schwertlilie. Die Zwiebeln verbleiben nach der Blüte in der Erde und entwickeln Tochterzwiebeln. So findet die Vermehrung statt. Die beste Pflanzzeit für Iris  ist März /April oder im Herbst bis Mitte Oktober.

Iris sind allesamt Sonnenliebhaber. Sie mögen warme, sonnige Standorte, die Böden sollen sandig-lehmig und durchlässig sein. Zu schwere Böden können mit Splitt oder Sand abgemagert werden, einfach davon etwas in das Pflanzloch geben. Die Rhizome können sogar auf eine Art Sandbett gesetzt werden, ein Drittel bis die Hälfte der Rhizome darf aus der Erde schauen.

Nach ca. 3-5 Jahren sollen Iris aus der Barbata-Gruppe aus dem Boden genommen und die vitalsten Rhizome, meist sind das die am Rand befindlichen, wieder in den Boden gesetzt werden. Die älteren entfernen Sie vorher mit einem Messer. Schneiden Sie die Blätter dachförmig zurück, das verhindert zu starke Verdunstung, bis die Rhizome wieder angewurzelt sind. Diese Vermehrungsarbeiten erledigen Sie am besten im August. Die bartlosen Iris, wie z.B. Iris spuria, die Steppen Iris oder Iris sibirica, die Wiesen Schwertlilie wollen ca. alle 10 Jahre verjüngt werden. Diese Zeit ist gut zu erkennen, weil die Mitte des Blatthorstes verkahlt. Gehen Sie genauso vor, wie bei den Bart Iris. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Boden und setzen Sie die vitalsten Wurzelstücke wieder ein. Hier sind es nämlich Wurzeln und keine Rhizome, die der Versorgung und Vermehrung dienen.

Rund 300 Arten gibt es, wir stellen Ihnen die wichtigsten vor

„Wir können uns nicht sattsehen an den Blütenwundern der Iris-Elatior-Gruppe, im Garten wie in der Vase“ schrieb Karl Förster.

  • Hohe Iris – Iris barbata-elatior blüht von Ende Mai bis Mitte Juni, ihre Höhe beträgt über 70cm
  • Mittlere Iris – Iris barbata-media blüht Mitte Mai bis Anfang Juni, ihre Höhe beträgt 40-70cm
  • Zwerg Iris – Iris barbata-nana blüht von April bis Mai und bleibt in der Höhe unter 40cm
  • Wiesen Iris – Iris sibirica blüht von Mai bis Juni (teilweise Juli),  ihre Höhe beträgt zwischen 70-100cm
  • Sumpf/Wasser Iris – Iris pseudacorus blüht von  Mai bis Juli, ihre Sorten werden 60-100cm hoch
  • Amerikanische Sumpf-Schwertlilie – Iris versicolor blüht von Juni bis Juli, ihre Höhe beträgt ca. 60-80cm
  • Pflaumen Iris – Iris graminea blüht von Mai bis Juni, sie bleibt bei 30cm Höhe

Native Plants duftende LieblingeIris-Dusky-Chal-web1

Das elegante schwarz blau der Blüten der hohen Bart Iris ‚Night Owl‘  verlockt zum Verweilen. Steht sie in der vollen Sonne, wird sie den Betrachter durch ihren Duft zusätzlich verzaubern. Für monochrome Gärten empfehlen wir ‚Lugano‘ in herrlich zartem elfenbeinweiß und gelber Mitte. Auch diese Iris besticht neben ihrer ausgefallen schönen Blüte mit einem Duft, der als erfrischend zitronig beschrieben werden kann.

Einige der Zwerge aus der Gruppe der Barbata-Gruppe, die Iris barbata-nana, erfreuen schon im April mit feinem Duft. Samtig-weinrot wartet ‚Fairy Ballet‘ mit ihrer frühen Blüte auf, als ob sie sich extra für den Frühling fein gemacht hätte.

Hier duften sogar die Rhizome!

Iris germanica var. florentina heißt deshalb auch Veilchenwurz. Der Duft der Rhizome entfaltet sich aber erst, wenn sie aus der Erde genommen, getrocknet und ca. 1-2 Jahren gelagert werden. Für die Kosmetikindustrie war sie deshalb zeitweise begehrt. Ein leichter Duft geht auch von den Blüten aus. Die Blüte der Florentiner Iris ist sehr elegant, weißlich blau angehaucht.

Dem Duft der Pflaumen Iris begegnet der Spaziergänger sogar auf steinigen Wiesen und lichten Wäldern. Im Garten fühlt sie sich in Steinanlagen sehr wohl. Der intensive, pflaumenartige Duft der Iris graminea verbreitet sich von Mai bis Juni im Garten.

Lassen Sie sich begeistern von der Vielfalt unseres  Iris Sortiments. Ob für das Prachtstaudenbeet, den Steingarten, die Uferzone oder auch eine Wildart für Ihren Naturgarten, Sie werden staunen – für alle Bereich Ihres Gartens bieten wir die richtige Iris – Staude des  Jahres 2016 – an.

Und wie Karl Förster schon schrieb: „Die große Farb-und Sortenfülle der Iris hat schon auf kleinen Gartenräumen genügend Platz.“Iris-pseudoacorus-web1

Startklar ins Gartenjahr

Das Saatgut ist bestellt, die Sonne scheint und auf der Fensterbank ist genug Platz um mit der Aussaat zu beginnen.

Vorher ist es wichtig die Ansprüche der Pflanzen an den Boden, die Pflanztiefe, Licht oder Dunkelkeimer und die Temperatur zu kennen. Oft gibt es im Februar bereits schöne sonnige Tage und die Vorfreude auf das Gartenjahr wächst. Auch wenn im Februar die Sonne scheint warten Sie ab. Bei zu früher Aussaat kann es durch die kurze Tageslänge zu verzögertem Wuchs kommen.

Alles bereit?Pflanztisch-2011 (244)

Um Schädigungen an den Sämlingen durch Krankheitserreger zu vermeiden, verwenden sie gereinigte oder neue Gefäße. Bei gebrauchten Gefäßen reicht eine Spülung mit warmen Essigwasser.
Die Anzucht,- u. Pflanztöpfe,Torfquelltöpfe oder Kisten werden bis zum Rand mit lockerer Kräuter und Aussaaterde gefüllt und mit einem Brett oder der Hand leicht angedrückt.

Die glatte Saatfläche gibt den Wurzeln später Halt und der Sämling wird beim Gießen nicht weggeschwemmt. Für viele Sämereinen wie Sommerblumen eignet sich eine Aussaatschale. Diese wird einfach befüllt und mit einem Holzscheit abgezogen.

Die Aussaat

Eine gute Aussaaterde sichert den Pflanzen einen guten Start. Die Erde sollte feinkrümelig und locker sein und kaum Nährstoffe enthalten. Die nährstoffarme Erde verhindert das Verbrennen der Wurzeln durch einen zu hohen Salzgehalt.

Falls Sie überlagertes Saatgut verwenden, können Sie eine Keimprobe durchführen. Hierzu legen sie ca. 10 Samen auf ein feuchtes Küchenpapier und warten ab ob die Samen aufgehen. Das Küchenpapier sollte immer leicht feucht gehalten werden.

Überlegen Sie genau wie viele Pflanzen sie später wirklich benötigen, denn der Platz auf der Fensterbank wird sehr schnell rar.
Vor der Aussaat beschriften Sie die Etiketten mit Sorte und Datum.

Nun kann es losgehen:
Das Saatgut ausstreuen (z.B. Sommerblumen, Lavendel, Petersilie, Schnittlauch) oder vereinzelt ausbringen (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Sonnenblumen, Kürbis, Zucchini), leicht andrücken und angießen. Die Erde sollte während leicht feucht gehalten werden.
Die Keimung gelingt am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Diese erreichen Sie mit einer Haube, durchsichtigen Folie, einer abgeschnittenen umgedrehten PET- Flasche oder einem Glas. Tägliches lüften verhindert die Schimmelbildung. Sobald die Pflanzen an das Dach stoßen wird die Haube entfernt.

Die Pflanzung

Sobald sich am Keimling zwei echte Blätter entfalten, können die Pflanzen umziehen. Stehen die Pflanzen zulange zu eng konkurrieren sie um Wasser und Licht. Die Pflanzen werden gakelig. Bei Lichtmangel recken sich die Stängel in die Höhe, leiden dadurch oft schneller an Krankheiten und geringer Stabilität.

In den neuen Gefäßen oder im Garten wird frische Garten,- Komposterde oder Pflanzerde ausgebracht.
Die Pflanzen aus der Aussaatschale müssen behutsam vereinzelt werden. Hierzu verwenden Sie am besten einen Pikierstab. Mit dem Pikierstab heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Erde und setzen sie in ein vorgebohrtes Loch im Pflanzgefäß. Arbeiten Sie vorsichtig um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen. Nun die Erde um das Pflänzchen leicht andrücken und gießen.

Sollen die Pflanzen später in den Garten müssen sie gut abgehärtet sein. Stellen Sie die Pflanzen an schönen Tagen ohne Haube an einen geschützten halbschattigen Ort!

Malerische Wuchsformen bei Laubgehölzen

Malerische Wuchsformen bei Laubgehölzen

Ein Winteraspekt

Laubgehölze sind so vielseitig, wie es Blätter an ihren Zweigen gibt. Die Höhe, die sie erreichen können, die Belaubung, die großen und kleinen Früchte. Was uns als Betrachter aber meistens zuerst in’s Auge sticht, ist ihr Habitus. Vor allen Dingen bei großen Gehölzen, die wir schon aus der Ferne bewundern können. Schirmförmige, kugelförmige und bizarre Formen, wie bei der Korkenzieherhasel sind darunter. Jetzt im beginnenden Winter, wenn das Laub von den Herbststürmen abgeworfen wurde, zeigt sich die Wuchsform besonders gut.

Wir wollen Ihnen heute Gehölze vorstellen, die durch einen malerischen Wuchs auffallen.

Beim Kauf achtet der Gartenbesitzer gerne auf eine tolle Blüte im Frühling und Sommer oder auf eine leuchtende Herbstfärbung der Blätter. Womit der Baum schon an zwei Jahreszeiten den Garten verschönert.

Etagenhartriegel Pflanzen Online bestellen

Etagenhartriegel – Cornus controversa

Aber wie ist das in der kalten Jahreszeit? Gehen Sie doch einmal bewusst darauf achtend durch Ihren Garten oder in einen schönen Park. Wie romantisch sieht z.B. der Schlitz Ahorn aus, wenn eben nur noch das Gerüst bleibt! Er hat die Form eines Regenschirmes mit nach unten wachsenden Ästen, die fein verzweigt sind. Dazu würde als Ergänzung eine andere Winterschönheit passen, der Etagen Hartriegel. Der wirklich außergewöhnliche Wuchs, wie in Etagen reihen sich die Äste waagerecht übereinander, macht diesen Strauch zu einem der schönsten, die es gibt. Wenn Sie ihm einen exponierten Platz im Garten geben, kann er seine Schönheit zeigen und er wird Sie das ganze Jahr über mit seinem Anblick erfreuen.

Oder die Blutbuche – an sich schon ein wunderschöner Baum. Wenn aber die hängende Form der roten Blutbuche ihr Laub abgeworfen hat, wird jedermann stehen bleiben, denn jetzt sieht sie aus, als ob sie sich verneigen wollte. Die Zweige hängen übereinander wachsend weit hinab, wenn Sie sie lassen, wachsen diese bis zum Boden.

Etwas größer werdend, aber nicht weniger attraktiv ist der Eisenbaum. Am schönsten ist er, wenn er mehrstämmig erzogen wird. Dann breitet er seine fast waagerechten Äste schon weit unten aus und füllt so einen besonderen Platz in Ihrem Garten. Je älter er wird, umso mehr wächst er in die Breite. Der Eisenbaum ist ein Zaubernussgewächs, deshalb wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen die Blüten vorkommen, wie bei einer Zaubernuss. Leuchtend rote Staubgefäße ragen aus sternförmigen Hochblättern. Das ist noch nicht alles, denn Parrotia persica bringt im Frühjahr rot umrandete grüne Blätter hervor, die sich im Herbst gelb, orange und zuletzt dunkelrot verfärben. Auch hier gilt, wie bei allen Gehölzen mit besonderer Wuchsform – geben Sie ihm einen Platz, an dem er zeigen kann, wie schön er ist. Vielleicht in den Vorgarten, so dass sich Ihre Besucher schon beim Eintreten willkommen geheißen fühlen.

Tulpenmagnolie Pflanzenverand

Tulpenmagnolie Magnolia soulangiana – Blüte im Frühjahr

Die Königin unter den malerischen Gehölzen ist die Magnolie! Die Blüte ist spektakulär, ihre zum Teil riesigen Blüten, wie bei der Tulpen Magnolie sind im Frühling ein Traum. Das große, glänzende Laub sieht im Sommer elegant aus. Aber wenn das letzte Blatt vom Wind davon geweht wurde, strahlt die Magnolie Ihre ganze Schönheit aus. Für den Japangarten ein absolutes Muss, denn was einen asiatischen Garten ausmacht, gibt sie: Eleganz, Ruhe, Beständigkeit.

Vielleicht gehen Sie diesen Winter einmal mit anderem Blick durch Ihren Garten! Sieht es langweilig und trist aus? Sehen Sie sich in unserem Shop um oder gehen Sie auf die Links im Text. Wir sind sicher, Sie finden bei Native-Plants das Gehölz für Ihren Garten, für einen gar nicht langweiligen nächsten Winter.

Noch ein Tipp: Sie haben Ihr malerisches Gehölz gefunden, wollen aber mit der Pflanzung bis zum Frühling warten, dann können Sie ganz bequem unseren Merkzettel nutzen. Als registrierter Kunde bleibt Ihre Auswahl an Pflanzen solange in Ihrem Merkzettel, wie Sie es wünschen. Ist es dann soweit, schieben Sie Ihren Einkauf einfach vom Merkzettel in den Warenkorb, wir informieren Sie dann schnellstmöglich über den Liefertermin. Viel Freude beim Aussuchen

Liebling der Woche: Feinhalm Chinaschilf Gracillimus

Liebling der Woche: Feinhalm Chinaschilf Gracillimus

Die kleine Schwester des großen Aksel Olsen besticht durch ihren buschigen, überhängenden Wuchs.

Miscanthus Gracillimus

Feinhalm Chinaschilf Gracillimus

Die starken Halme halten auch sehr gut Wind und Regen stand! Das Ziergras passt in den Vorgarten zu Koniferen, Rhododendren oder Rosen genau so gut wie zu Pracht- und Leitstauden in der Rabatte neben der Terrasse, sogar am Teichrand, zusammen mit einem Fächerahorn kann es stilecht platziert werden.

Chinaschilf ist im Allgemeinen sehr robust und schnellwachsend. Das Gras dörrt im Herbst ein und sollte bis zum Frühjahr (Februar/März) auf ca. 10 bis 20 cm zurückgeschnitten werden. Jedes Jahr zum Frühlingserwachen treibt es erneut aus dem Wurzelbereich aus und bildet seinen schönen dichten Horst.

Feinhalm Chinaschilf auch für den Kübel geeignet!

Das Chinaschilf kann auch als Kübelpflanze eingesetzt werden. Da Misacnthus aber eher zu den starkwachsenden Gräsern zählt, sollte der Kübel möglichst groß gewählt werden. Ein Fassungsvermögen mit ca. 40 bis 50 Liter sollte für 2 bis 3 Jahre reichen – dann muss das Ziergras ausgetopft, umgetopft, bzw. verjüngt und mit neuer Erde versorgt werden!

Pflanz- und Pflegetipps zu Kübelpflanzen finden Sie in unseren Gartentipps!

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Umweltfreundliche Gestaltung des Gartens

Im Zuge des immer wichtiger werdenden Umweltbewusstseins hat der Umweltschutz einen ganz neuen Stellenwert erreicht, der auch für die Gestaltung des Gartens zu beachten ist. Wie der Garten am besten umweltfreundlich gestaltet wird, folgt hier in einem kurzen Überblick.

Wahl der richtigen Pflanzen

Viele Pflanzen interagieren miteinander um Schädlinge zu bekämpfen. Wenn z. B. neben dem Tomatenstrauch ein Basilikumbäumchen steht, so helfen die Schädlinge des Basilikums dabei mit, die Schädlinge von den Tomaten freizuhalten. Des Weiteren kann die Hilfe von anderem Getier bei der Schädlingsbekämpfung hinzugezogen werden. Kleine Vögel ernähren sich bspw. von Insekten, während auch Fledermäuse effektiv Insekten entfernen. Gibt es im Garten ein Problem mit Schnecken, Larven oder Käfer, so können Igel Abhilfe schaffen. Im Gegensatz dazu können Blattläuse bspw. von Marienkäfern entfernt werden.

Natürlicher Dünger und Unkrautvernichtung

Mit einem eigenen Kompost kann kostengünstig und mit wenig Arbeitseinsatz nährstoffreiche Erde selbst erzeugt werden, die für prächtig gedeihende Pflanzen sorgt. Die Beschaffenheit der Erde ist besonders wichtig für die Wahl der Pflanzen. Denn nicht nur vom Licht ist es abhängig, ob die Pflanzen im Garten gut gedeihen können.

Der Garten sollte auf keinen Fall überdüngt werden. Auch Kunstdünger bietet sich nicht zur Verwendung an. Stattdessen sollte Steinmehl, kompostierter Mist oder Grasschnitt verwandt werden, um mit dem natürlichen Dünger der Umwelt nicht zu Schaden und trotzdem für ausreichend Nährstoffe im Boden zu sorgen.

Auch bei der Unkrautvernichtung gilt es, nur natürliche Mittel zu verwenden und nicht mit Chemiekeulen vorzugehen. Durch biologische Bekämpfungsmittel wie bspw. Unkrautessig und heißes Wasser können viele Sorten an Unkraut eingedämmt oder sogar ganz vernichtet werden. Regelmäßiges Unkrautjäten ergänzt die biologischen Maßnahmen gegen Unkraut hervorragend.

Blumenwiese-im-GartenWiese statt Rasen

Da es sehr aufwändig ist einen Rasen zu pflegen, bietet sich als Alternative eine Naturwiese an. Regelmäßiges Mähen, Düngen oder sogar Bekämpfungsmittel gegen Moos sind bei einer natürlichen Wiese nicht mehr nötig. Trotzdem wirkt die Wiese ganz besonders im Garten und sorgt dafür, dass viele nützliche Tiere sich in der Wiese ansiedeln.

Sowohl die Rasen als auch die Naturwiese müssen ab und an gepflegt werden. Mit einem elektrischen Rasenmäher oder per Hand betriebenen Rasenmäher machen sich die wenigsten schädlichen Effekte auf die Umwelt bemerkbar. Mit zunehmender Gartengröße wird immer häufiger ein mit Benzin betriebener Rasenmäher gewählt. In einem solchen Fall sollten dann ein 4-Takter mit Katalysator gewählt werden. Generell gilt, dass von Geräten, die mit Strom betrieben werden müssen, in einem umweltfreundlichen Garten Abstand genommen werden sollte.

Die richtige Beleuchtung

Um die Kraft der Sonne zu nutzen, können in hellen, lichtdurchfluteten Gärten Solarlampen mit LEDs eingesetzt werden. Anstatt wie bei den herkömmlichen Lampen beziehen die Solarlampen ihre Energie durch Panelen. Zusätzlich sorgen die LED-Lampen für eine lange Laufzeit der Lampen, was auch bei den klassischen Glühbirnen nicht gewährleistet wird. Aus diesem Grund wird der umweltfreundliche Garten mit Solarleuchten perfekt abgerundet.

Teppichthymian – der duftende Rasen

ThymianThymian, das bekannte Küchenkraut kann auch in Ihrem Garten zu einem echten Hingucker und Dufterlebnis werden.

Thymian bevorzugt einen trockenen mageren durchlässigen Boden an vollsonnigem Standort. Hier können sich die wertvollen ätherischen Öle besonders gut entwickeln. Um Staunässe zu vermeiden sollten Sie in schwere Böden etwas Sand einarbeiten. Für einen lückenlosen Wuchs des Duftrasens benötigen Sie pro Quadratmeter ca. 10- 15 Pflanzen. Thymian eignet sich hervorragend für die Pflanzung in Steingärten und Trockenmauern.

 

Thymus-Coccineus-aaIn unserem OnlineShop finden sie zahlreiche geeignete Sorten als Topfpflanzen wie Thymian ‚Silver Queen‘, Thymian ‚E. B. Anderson‘, Thymian ‚Doone Valley‘, Thymian ‚Albus‘, Thymian ‚Coccineus‘, Thymian ‚Atropurpurea‘, Echter Thymian und den Teppichthymian ‚Minor‘.

Erdbeeren- Tipps zur Beetanlage

Von März bis August erstreckt sich die Pflanzzeit für Erdbeeren.
Wählen Sie einen Standort an dem mehrere Jahre keine Erdbeeren standen, sonst droht Bodenmüdigkeit und die einhergehende schwache Ernte.Erdbeere

Graben Sie den ausgewählten Standort tief um und arbeiten Sie möglichst abgelagerten Pferde,- oder Kuhmist ein. Die Jungpflanzen werden mit Töpfen in einem Wasserbad getaucht bis keine Blasen mehr aufsteigen.
Die Töpfe werden erst kurz vor dem Einpflanzen entfernt. Anderenfalls trocknen die Wurzelballen zu stark aus. (Ältere Pflanzen können sie leicht an der Wurzel teilen. Verwenden sie nur die Pflanzen mit frischen Wurzeln.)
Die Erdbeeren werden in flache Mulden gesetzt. Die Triebbasis, das so genannte Herz darf nicht mit Erde bedeckt sein. Je nach Sorte werden die Erdbeeren in Abständen von ca. 30 cm in und ca. 40-50 cm zwischen den Reihen gepflanzt. Um eine gute Verbindung mit dem Boden zu erreichen drücken Sie die Erde leicht mit den Fingern an. Nach der Pflanzung wird noch gründlich gegossen und der Boden gleichmäßig feucht gehalten.

Krankheiten an Erdbeeren

Grauschimmelpilz (Boytritis cinerea)
Im Laufe des Gartenjahres kommt es bei Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und auch Salat häufig zu einem Befall mit dem bekannten Grauschimmelpilz (Botrytis cinerea).
Schadbild
Der Grauschimmelpilz zeigt sich an unreifen Früchten mit braunen Stellen, die sich schnell ausbreiten. Auf den Faulstellen entsteht der typische mausgraue Schimmelrasen der sich durch unzählige Sporen auch auf reife Früchte ausbreiten kann. Begünstigt wird das Wachstum des Grauschimmelpilzes durch anhaltende Feuchtigkeit. Die Infektion erfolgt meist schon in der Blütezeit. Feuchtigkeit und ein zu dichter Bestand begünstigen die Krankheit.

Bekämpfung

Zu eng stehende oder von Ausläufern und Unkraut eingedämmte Erdbeerpflanzen trocknen nach Niederschlägen schlecht ab. Bei der Neuanlage eines Beetes sollten Sie auf weite Pflanzabstände achten. Je nach Sorte werden die Erdbeeren in Abständen von ca. 30 cm in und ca. 50 cm zwischen den Reihen gepflanzt. Außerdem sollte die Erdbeerkultur nicht länger als zwei Jahre stehen.
Eine weitere vorbeugende Maßnahme ist das Unterlegen von Stroh oder Holzwolle  – natürlich kann auch gern das Heu von unserer Verpackung verwendet werden. So liegen die Früchte trocken und haben keinen Bodenkontakt, was auch dem Befall mit der sog. Lederbeerenfäule vorbeugt.
Wo kein Stroh zur Verfügung steht, kann bei der Neuanlage in schwarze Mulchfolie gepflanzt werden. Befallene Früchte sofort abernten.

Schlehe – ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz

Schlehe
Geht man jetzt durch die Natur sieht man sie schon von weiten – die herrliche weiß leuchtenden Blütenhecken der Schlehe (Prunus spinosa).
Dieses einheimische Gehölz ist ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz. Durch die vielen Stacheln und Dornen dieser Hecke sind die Vögel vor Feinden geschützt. Meist kann man sich so eine tolle Hecke nicht in den Hausgarten setzten, aber schon ein Streifen mit einer Naturhecke hilft den heimischen Vögeln und Insekten beim täglichen Überleben.
Die Früchte der Schlehe, auch Schlehdorn genannt, erscheinen im Herbst. Die schwarz-blauen Steinfrüchte sind zu Anfang sehr herb und sauer, erst nach den ersten Nachtfrösten sind sie genießbar. Als Kinder haben wir die Beeren gerne als Eisbonbon von den Büschen genascht.

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