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Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Natürlich Gärtnern mit EM´s

Was ist EM, was kann EM bewirken ?

EM ist die Abkürzung für: Effektive Mikroorganismen. Effektiv darum, weil wo immer diese flüssige Bakterienmischung, aus durchweg positiven Bakterien, eingesetzt wird, sie effektiv wirken, positiv wirken. EM wurde von dem japanischen Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Teruo Higa entdeckt, nicht erfunden und findet seit 1982 international Verwendung. Higa wollte weg von chemischen Düngemitteln, einen natürlichen Weg finden, in Landwirtschaft und Garten zu arbeiten. Bei uns kennt man EM seit gut 20 Jahren. Zu Beginn wurde es vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt.

EM ist eine Multi-Mikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthese-Bakterien, Hefen und fermentaktiven Pilzen. Die Bakterien sind alle aus dem Lebensmittelbereich, nicht gentechnisch verändert und dürfen im Bio-Bereich eingesetzt werden
Der Großteil dieser Mikroorganismen wird daher auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet (Sauerkraut, Bier, Jogurt etc.).
Die perfekte Mischung der ca. 20 Arten Mikroorganismen in EM erzeugt starke regenerative und antioxitative Kräfte. EM ist ein mikrobieller Symbiose-Lenker mit unermesslich breiter und vielfältiger Einsatzfähigkeit.

Ein Erfolgsrezept von EM ist das sog. Dominanzprinzip.

Eine kurze Erläuterung dazu

Allgemein gibt es um uns herum stets gute/positive und schlechte/negative Mikroorganismen. Es gibt keinen keim- bzw bakterienfreien Raum auf der Erde.
Wenn wir von 100% Mikroorganismen ausgehen, dann sind ca. 90% Mitläuferorganismen und der Rest, ca. 10%, sind die Anführer. Je nachdem ob die schlechten oder die guten Organismen in der Überzahl sind, dem folgen die Mitläufer.
Sind die guten, positiven Mikroorganismen, wie in EM z. B Milchsäure-, Hefen-, Photosynthese-Bakterien in der Überzahl, folgen demnach auch die Mitläuferorganismen diese Richtung.

Wenn die schlechten, negativen Organismen in der Überzahl sind, dann folgen ihnen auch die Mitläufer. (Multiresistente Keime, pathogene Keime).
Um ein negatives Milieu zu ändern, muss natürlich mit verstärktem und regelmäßigem EM-Einsatz gearbeitet werden, um gegen die „schlechten“ anzukommen.
Zum Beispiel: Wenn ein Badesee kippt oder Fäulnis (Kompost riecht) entsteht, dann sind die schlechten in der Überzahl. Hier greift dann EM mit seiner positiven, aufbauenden Wirkung ein und ändert das Milieu in die aufbauende Phase entsprechend.
Die Ausscheidungsprodukte dieser sogenannten guten Mikroorganismen in EM sind unter anderem Vitamine, bioaktive Substanzen (Enzyme) unter dem Überbegriff Antioxidantien.

EM ist kein Dünger!

Wenn EM effizient und dauerhaft wirken soll, muss immer eine gewisse Menge an organischem Material (Mulch, Flächenkompost) zugeführt werden, damit die EMBakterien Futter haben.

Das Einsatzgebiet von EM ist sehr vielfältig, ja fast grenzenlos:

Es findet Verwendung:
• im Gartenbau,
• in der Kompostierung,
• in der Landwirtschaft,
• in der Tierpflege (Fell, Wundheilung),
• Haushalt (ersetzt chemische Reiniger),
• in der Trinkwasser aufbereiten,
• in der Körperpflege, in der Gewässersanierung,
• selbst beim Bauen und in Farben werden die EM-Bakterien eingesetzt.

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Ein Problem das mittlerweile fast jeder Gartenbesitzer kennt ist der Buchsbaumzünsler, auch hier kann EM helfen:

So können Sie vorgehen:

Der Boden und seine Beschaffenheit/Zustand ist das A und O für gesunde und gestärkte Pflanzen.
Besonders in den Wintermonaten ist es wichtig, dass der Boden für den Buchsbaum genügend Feuchtigkeit erhält, da vor allem immergrüne Gehölze auch im Winter ausreichend Wasser benötigen.

Bodenvorbereitung: (Menge für jeweils 1m²):
Urgesteinsmehl : 300 g oberflächlich verteilen,
Schwarzes Gold: 200 g leicht einarbeiten, in Pelletsform
EMaktiv: 100ml/10 Liter angießen. 1x wöchtentlich im Frühjahr, kann auch im frostfreien Winter so angewendet werden.

Bei Befall des Zünslers oder auch vorbeugend:
Wöchentlich: EMaktiv 50 ml/10 Liter Wasser gießen und zur Stärkung folgenden Cocktail:
5ml EMaktiv, 5 ml Terrafert Blatt, 1 Teel Ro/Pro 13/20, 1 Teel Ro/Pro Startfit, 5 ml MK5 oder Scharfes Blond, 20ml Biplantol für Buxus.
Spritzungen wöchentlich, morgens oder abends oder bei trüben Wetter.

Alle benötigten Stoffe erhalten Sie bei Natürlich-EM im Onlineshop!

Clematiswelke vorbeugen und bekämpfen

Vor allem die großblütigen Hypridsorten werden sehr häufig von der Clematiswelke heimgesucht! Sehr schnell geht dieses absterben der Pflanzen wenn eine feucht-warme Witterung herrscht. Verantwortlich hierfür ist die häufigste Form die Phomawelke durch einen pilzlichen Erreger verursacht.

Befalle Blätter mit der Phoma-Welke

Dieser Pilz greift nicht nur das Laub an und bildet hier braune Flecken, sondern es werden auch die Stängel und Triebe angegriefen, dies für zum Absterben der gesamten Clematis.

Vorbeugen der Krankheit

Viele großblumige Hybridsorte werden sehr schnell von der Clematiswelke erfasst, witterstandsfähiger sind hier die etwas kleinblumigeren Viticella – Arten und ihre Verwanden Jackmanii-Sorten. Bei diesen Sorten geht es meist über einen Befall des Laubes nicht hinaus.

Wenn feucht-warmes Wetter herrscht lässt der Pilz meist nicht lange auf sich warten. Jetzt den Bestand mehrmal wöchentlich kontrollieren und befallene Blätter und Pflanzenteile entfernen und im Biomüll entsorgen. Nicht auf den Kompost geben sonst besteht die Gefahr einer Übertragung des Pilzes. Auch die Schere sollte nach dem Pflegeschnitt desinfiziert werden.

Die Clematis sollte tief eingepflanzt werden – zu empfehlen ist hier doppelt so tief wie der Topfballen. Min. 1-2 Knospenpaare unter der Erde, somit wird der Stand stabieler und die Triebe knicken nicht so leicht um und verletzen sich.

Die Standortwahl kann hier auch entscheiden zum Verringern der Clematiswelke beitragen. Ein geschützter Standort mit schattigen Fuß verhinter das starke aufwärmen des Wurzelbreiches. Erhöhte Bodenwärme und feuchte Blätter fördern den pilzlichen Erreger.

Pflanzen die keine Mängel haben werden seltener angegriffen, hier auf eine ausreichende Bewässerung und Dünung achten.

Gewächshaus mit Viticella-Clematis

Bekämpen der Clematiswelke

Wenn erst die Blätter befallen sind ist ein Einsatz von Pilzmitteln (Fungizide) noch hiflreich. Schwierig wird es allerdings wenn die Stängel und Triebe schon befallen sind. Hier ist nur ein kräftiger Rückschnitt möglich um eine Ausbreitung der Phoma-Welke zu verhindern. Die Clematis treibt wieder neue durch, dies kann auch erst ein bis zwei Jahre später geschehen. Hier also bitte etwas Geduld mitbringen.

 

Noch mehr Tipps zu Pflege von Clematis finden Sie in unseren Gartentipps.

Pieris – Viele Fragen für eine besondere Pflanze

Pieris, auch Schattenglöckchen oder Lavendelheide genannt, ist in unseren Gärten noch nicht so weit verbreitet. Das sollte sich ändern den die Schattenglöckchen bestechen nicht nur mit tollem Blattaustrieb und immergrünem Laub, sondern auch mit einer tollen Blütenpracht.

  • Warum hat meine Pieris den Winter nicht überlebt?
    Pieris sind nicht in allen Lagen winterhart. Bei starken Frostperioden sollten die Pflanzen mit einem Vlies vor starken Frost geschützt werden. Ein geschützter Standort ist von Vorteil
  • Welche Sorten blühen an stärksten?
    Die Sorte ‚Vallery Rose‘ blüht im Frühjahr über und über, während die Sorte ‚Littel Heath‘ mehr Wert auf die tolle Laubfärbung legt.
  • Was kann ich machen wenn meine Pflanzen nicht blühen wollen?
    Wichtig ist ein geschützter und sonniger Standort. Auch eine kräfige Dünung mit einem Phosphor- und Kaliumreichen Dünger kann abhilfe schaffen.
  • Sollen die Blütenrispen nach der Blüte entfernt werden?
    Bei jungen Pflanzen ist dies auf jeden Fall von Vorteil, somit steckt die Pflanze ihre Kraft nicht in die Produktion von Samenständen. Je älter die Pflanzen und somit größer, umso leichter verkraftet das Schattenglöcken aber den Fruchtbehang.
  • Die Pieris mögen ja eher Torfboden, gibt es Sorten für einen lehmigen Standort?
    Nein, alle Sorten ziehen einen torfhaltigen, sauren Boden vor. Auf lehmigen Böden werden sich bald Wachstumstörungen einstellen. Halten die Lavendelheide in einem Topf mit Rhododendronerde oder versuchen Sie die Erde mit Spezialerde zu mischen und somit den ph-Wert zu senken.
  • Kann ich die Pieris zurückschneiden wenn die Pflanze im Beet zu groß wird?
    Eine sehr gut Zeit für einen Rückschnitt ist Ende April bis Ende Mai, direkt nach der Blüte, da ab diesen Zeitpunkt die Pflanzen in die neue Austriebsphase geht. Wichtig nach dem Schnitt eine Phosphor- und Kaliumreiche Düngung damit die Pflanze sich gut erholen kann.
  • Was ist bei Kübelhaltung zu beachten?
    Wie bei allen Pflanzen die in einem Kübel gehalten werden sind einige Besonderheiten zu beachten. Es sollte immer auf ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung geachtet werden. Im Winter ist ein geschützter, halbschattiger Standort von Vorteil, der Topf muss im Winter auf eine Styroporplatte gestellt werden. Da das Schattenglöckchen einen sauren Boden mit niedrigen pH- Wert bevorzugt ist eine Rhododendronerde gut geeignet. In unseren Gartentipps finden Sie noch mehr Information zur Überwinterung von Kübelpflanzen.

    Viele verschiedene Sorten der Lavendelheite können Sie bei uns im Pflanzenshop kaufen.

Tipps zum anlegen einer bunten Hecke

Bunte Sträucher und Hecken sind Vielfalt im Garten

Gerade an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn oder zur Straße werden oft Hecken als Lärm-, Wind- oder Sichtschutz gepflanzt. Alternativ zu monotonen Reihen aus nur einer Sorte empfehlen wir Ihnen eine bunte Blüten- und Fruchtschmuckhecke. Hier ein paar Tipps fürs anlegen einer bunten, natürlichen Hecke.

  • Kirschlorbeer für bunte Hecken

    In unserer Kategorie Sträucher und Büsche für eine bunte Hecke finden Sie passende, robuste und gut winterharte Pflanzen für eine gemischte Hecke. Diese Pflanzen finden Sie auch in unserem neuen Heckenplaner – hier können Sie ganz einfach Ihre Lieblingshecke am Bildschirm entwerfen!

  • Legen Sie zuerst fest welche Stellen der Hecke immergrün sein müssen und planen Sie hier Kirschlorbeer, Gartenbambus oder die Glanzmispel – soll der Sichtschutz nur im Sommer von nöten sein kann auch ein Riesenchinaschilf gepflanzt werden
  • Jetzt kommen die Blütengehölze dran: Wir empfehlen Ihnen Blütengehölze gleicher Blütezeiten zusammen zu pflanzen – So haben Sie das ganze Gartenjahr über eine tolle Blütenfülle. Tipp: Achten Sie darauf dass gerade die zeitigen Frühjahrsblüher, wie Winterschneeball und Forsythie auch vom Küchen- oder Wohnzimmerfenster aus zu sehen sind.
  • Die meisten Blütengehölze bringen im Herbst auch einen schönen Fruchtschmuck hervor – zusätzlich können Sträucher wie die beliebte Schönfrucht, auch Liebesperlenstrauch genannt, mit seinen kräftigen Fruchtperlen gepflanzt werden.
  • Zwerg Blutpflaume mit kräftig rotem Blatt

    Neben immergrünen, Blüten- und Fruchtschmuckgehölzen gibt es noch Sträucher und Büsche die mit besonderer Blattform oder Blattfärbung auf sich aufmerksam machen. Diese Gehölze schücken die Hecke auch zwischen den Blütezeiten. Ob die Blasenspieren, die Zwergblutpflaume, oder die robusten und pfelgeleichten Harlekin-Weide oder der Goldliguster.

  • Eine Unterbepflanzung, bzw. vorpflanzung der Hecke mit flachwachsendem Vinca minor, Waldsteinie oder Schaumblüte kann man bei ausreichendem Platzangebot machen – ist aber nicht zwingend erforderlich.
  • Grenzt die Hecke an eine Rasenfläche so empfehlen wir eine Rasenkante als vernünftige und dauerhafte Lösung gleich vor der Pflanzung mit einzubauen – jetzt wo die Pflanzen noch klein sind und der Boden noch frei von starken Wurzeln ist , ist der Einbau leicht umzusetzen.

Einfaches Bewässerungsset für Hecken

Fertig ist die bunte Hecke für den Garten

So angelegt erhalten Sie innerhalb weniger Jahre eine tolle bunte Gartenhecke. Damit der Pflegeaufwand überschaubar bleibt ist es zu überlegen die Hecke zusätzlich mit einer Bewässerung auszustatten – nur mit der ausreichenden Menge an Wasser können die Pflanzen die so wichtigen Nährstoffe und Mineralien aufnehmen die sie für ein gesundes und schnelles Wachstum benötigen.

Pflanz- und Pflegetipps für Hecken und Gehölzstreifen finden Sie in unseren Gartentipps!

Duftkräuter und Ihre Wirkung

Rosmarin – Rosmarinus officinalis 
Er hift gegen Kopfschmerzen, Schwindel und Migräne, aber auc hbei Bronchitis, Grippe und Asthma. Bei der Regulierung des Blutzuckers ist Rosmarin hilfreich oder bei der Reduzierung von Übergewicht.

Schwarzer Holunder – Sambucus nigra
Er ist schweißtreibend, fiebersenkend und harntreibend. Oft wir Schwarzer Holunder empfohlen bei Halsschmerzen, Husten und Grippe.

Basilikum – Ocimum basilicum
Es ist sehr magenfreundlich, verdauungsfördernd, stuhlregulierend, hift gegen Appetitlosigkeit und Darmschmerzen. Es kräftigt das Atemsystem und steigert die Körpertemperatur. Zudem wird Basilium bei Störungen des Nervensystems, Kopfschmerzen und Schlafstörungen empfohlen.

Pfefferminze – Mentha piperita
Sie hilft gegen Kopfschmerzen, Migränge und Durchfall. Pfefferminze wirkt aber auch appetitanregend, magenfreundlich und beruhigend.

Lavendel – Lavendula angustifolia
Wird oft eingesetzt bei Herzrasen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Nervenanspannungen. Er ist atemreguliernd, antiseptisch und bakterientötend. Man verwendet Lavendel auch als Einreibungsmittel bei rheumatischen und sonstige Gelenkerkrankungen. Wenn Haare damit gewaschen werden, krätigt der Lavendel die Haare und hilft gegen Schuppen.

Melisse – Melissa officinalis
Als Schmerzmittel wir sie empfohlen bei Zahnschmerzen, Ohrensausen und Ohrenschmerzen. Die Melisse wirkt vitalisierend für Herz, Gehirn und Gedächnis. Sie ist appetitanregend, verdauungsfördernd und schweißtreibend.

 

Pflanzen wieder verfügbar!

Jetzt zur Herbst-Pflanzzeit sind wieder viele Pflanzen verfügbar. Der Herbst ist eine gute Pflanzzeit, die Temperaturen sind wieder etwas gemäßigter und erreichen kaum mehr die 30 Grad Grenze, zudem sorgen Regenschauer für ausreichend Feuchtigkeit im Boden. Pflanzen und Sträucher die bis September-Oktober in die Erde kommen haben noch Zeit bis zum Winter einzuwurzeln und können im Frühjahr bei den ersten warmen Sonnenstrahlen loslegen.

Die wichtigsten Topseller sind angefügt:

Thymus-Coccineus-aa

Viel Spaß beim aussuchen!

Gewächshäuser – Tipps und Tricks

Gewächshäuser machen vor allem dann Sinn, wenn andere klimatische Bedingungen simuliert werden sollen. Dies wird insbesondere notwendig, wenn es sich um Pflanzenarten handelt, die nicht winterfest sind. Auch Pflanzen, die von Natur aus eher in warmen Gebieten zuhause sind, können mithilfe von Gewächshäusern prächtig gedeihen. Darüber hinaus bieten sie einen Rundumschutz vor Wind, Regen oder Schnee und sind daher die ideale Möglichkeit, Pflanzen ganzjährig anzubauen.

Klimaregulierung im Gewächshaus sicherstellenIMG_5645

Um eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Anbau zu schaffen, gilt es sicherzustellen, dass die Belüftung und die Feuchtigkeit im Inneren im Einklang sind. Stimmt das Verhältnis nicht, kann es schnell zum Befall durch Schädlinge oder Pilze kommen. Für größere Gewächshäuser gibt es vollautomatische Bewässerungs- und Belüftungs-Anlagen, die diese Aufgabe übernehmen. Bei kleineren Modellen ist es sinnvoll, Belüftung sowie Bewässerung selbst in die Hand zu nehmen. Dazu zählt auch, dass das Dach bei sehr starker Sonnenbestrahlung mithilfe von Bastmatten abgedeckt wird. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die klimatischen Bedingungen nahezu tropisch werden und die Pflanzen eingehen. Um einen bestmöglichen Ertrag zu ermöglichen, können Sie sich bereits im Vorfeld verschiedene Gewächshäuser online anschauen und eine Größe entsprechend der anzubauenden Pflanzen wählen.

Wann sollte gegossen werden?

Da in Gewächshäusern andere klimatische Bedingungen als an der freien Luft herrschen, fällt auch die Wasserversorgung ein wenig anders aus. Wer dabei zu fahrlässig vorgeht, riskiert seine gesamte Ernte. Je nach Witterung sollten die Pflanzen innerhalb von Gewächshäusern einmal pro Woche gegossen werden. Bringt der Sommer sehr viel Hitze mit sich, können Sie jedoch auf Nummer sicher gehen und den Wasserstand ein zweites Mal begutachten und je nach Bedarf erneut wässern. Der ideale Zeitpunkt für die Bewässerung sind in erster Linie warme Tage mit klarem Himmel. Somit wird sichergestellt, dass das Wasser problemlos in die Erde einsickern kann. Als Faustregel empfehlen Experten etwa 20 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Neben der Bewässerungen ist das Düngen der wohl wichtigste Aspekt, um Pflanzen in Gewächshäusern ein maximales Wachstum zu ermöglichen. Vor allem die sogenannten Starkzehrer wie Gurken, Tomaten oder Melonen entziehen dem Boden sehr viele Nährstoffe. Sofern diese nicht erneuert werden, steht es um künftige Ernten schlecht. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, die TomatenHumusschicht am Boden regelmäßig zu erneuern, um eine konstante Zufuhr an Nährstoffen zu erzielen.

Das richtige Material wählen und regelmäßige Pflege

Wer sein Gewächshaus das ganze Jahr über nutzt, der muss dafür Sorge tragen, dass es auch im Winter funktionstüchtig ist. Um dies zu gewährleisten, ist die Wahl des Materials ein entscheidender Faktor. Anstelle von Glas sollten Sie hierbei möglichst auf Polycarbonat setzen. Dieses hält auch größeren Schneemassen stand, bricht nicht so schnell und besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit, die weit in die Minusgrade reicht. Darüber hinaus sind Pflanzen auf regelmäßiges Sonnenlicht angewiesen. Da die Wintersonne allgemein schon weniger Kraft mit sich bringt, sollten Sie das Dach ihres Gewächshauses regelmäßig auch von kleinen Schneeschichten befreien, um die Pflanzen nicht zusätzlich zu belasten.

Balkon mit Pflanzen verschönern

Wer träumt nicht von einem Ort, an dem man sich gemütlich zurückziehen kann. Oftmals dient der eigene Garten als ein solcher Erholungsort. Aber auch ohne diesen, kann man sich ein traumhaftes Plätzchen schaffen. Nämlich auf dem Balkon. Da wird selbst das turbulente Stadtleben wieder etwas ruhiger.
Was gibt es Schöneres, als den Tag im Freien zu verbringen und das gute Wetter zu genießen? Jeder wünscht sich einen Platz, wo er einfach abschalten kann. Umgeben von tollen Pflanzen, wird einem Dies ziemlich leicht gemacht.
Um seinen Balkon zu einem schönen Ambiente zu verhelfen, bedarf es nicht viel. Schon mit einfachsten Mitteln kann er in ein echtes Highlight verwandelt werden.

Unterschiedlichste Bepflanzungsmöglichkeiten

Beliebte Pflanzgefäße für den Balkon stellen nach wie vor Balkonkästen dar. Heutzutage sind Blumenkästen in den verschiedensten Varianten erhältlich. Bei dem Material sollte darauf geachtet werden, ob sie das ganze Jahr über ihren Standort draußen beibehalten können oder ob sie bei Einbruch der kalten Temperaturen ins Innere verlagert werden sollten. Die Kästen zieren das Geländer und verleihen ihm eine ganz besondere Note. Ein großer Vorteil sind diese Art von Gefäßen vor allem, wenn nicht ganz so viel Fläche zur Verfügung steht. Die Stellfläche wird dadurch nicht verringert und der Balkon wird dennoch von dem wohltuenden und blumigen Geruch der Pflanzen erfüllt.
Oft sind zu den Blumenkästen passende Bewässerungssets erhältlich. Aber auch eine handbreit Blähton, der kostengünstig in jedem gut sortierten Baumarkt zu kaufen ist, fungiert als zusätzlicher Wasserspeicher.

Blumenampeln nehmen ebenfalls nicht viel Platz weg. Wunderschöne Blumen ranken aus den Ampeln und verleihen dem Balkon einen ganz besonderen Look. Dicht bepflanzt sehen sie aus wie schöne Bälle aus Blumen. Als Pflanzen eignen sich hierfür beispielsweise sehr gut Hängegeranien, Hängepetunien und Männertreu. Ein kleiner Tipp: Mit hängenden Erdbeeren können sogar frische Erdbeeren geerntet werden.

Auch Pflanzkübel sind natürlich nicht von einem Balkon wegzudenken. Je nach Größe der Fläche können hier die unterschiedlichsten Arten an Kübeln einen Platz finden. Bestückt mit frischem Grün oder kleinen Bäumchen, wird jedem Balkon Frische verliehen. Auch einige winterfeste Stauden können als Pflanzen genutzt werden. So sind die Kübel auch bei kälteren Temperaturen gekonnt bepflanzt.

Die Himmelsrichtung beachten

KraeutertoepfeDie Himmelsrichtung spielt bei der Gestaltung eines Balkons eine sehr wichtige Rolle. Sonnen liebende Pflanzen eignen sich am besten für einen Südbalkon, können aber auch auf einem Ost-West-Balkon ein Plätzchen finden. Auf einem Nordbalkon finden Farn und Gräser einen geeigneten Ort.
Neben der Beachtung der richtigen Pflanzen sollten auch die Gartenmöbel und der Sonnenschutz berücksichtigt werden. Liegt der Balkon über mehrere Stunden in der prallen Sonne, ist ein Sonnenschutz ratsam. Zudem können hier gut Holzmöbel verwendet werden, da diese schnell trocknen. Auf einem Nordbalkon ist von diesem Material für Möbel abzuraten.

Mit blühenden Pflanzen wirkt ein Balkon in jedem Fall äußerst angenehm und lädt zum Relaxen ein. Warme Sommerabende bei Kerzenschein lassen sich hervorragend genießen. Die Zeit scheint an diesem Ort langsamer zu vergehen. Sorgen scheinen vergessen zu sein. Das gemeinsame Beisammensein kann richtig erlebt werden.
Pflanzen verschönern das Leben und sorgen für Heiterkeit. Das Umfeld, welches durch schöne Blumen geschaffen wird, tut dem inneren Wohlbefinden sehr gut. Ein schön gestalteter Balkon sorgt also auch für einen echten Ausgleich im Leben, der einem dabei hilft, mit dem Alltagsstress gut klarzukommen und abschalten zu können.
Azaleen, Hortensien, Rosen und viele weitere Pflanzen zaubern ein ganz besonderes Flair, an dessen Anblick man sich einfach nur erfreuen kann.

Gefüllter Echter Schneeball – Viburnum opulus ‚Roseum‘

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Der Frühling bringt viele wunderschöne Blüten an den Gehölzen und Stauden hervor. Eine besonders attraktive Sorte ist der gefüllte Schneeball Roseum oder der Echte Schneeball genannt. Im Mai erscheinen seine Blütenköpfe in frischem Grün, welche ab Juni als große, weiße Bälle zu bewundern sind. In der Floristik wird die auffallende Blüte gerne verwendet. Der Herbst bringt als zweites Highlight leuchtend rote Früchte hervor, die lange in den Winter hinein an den Zweigen hängenbleiben.
Tipps zur Pflege
Für gesundes Wachstum und attraktives Aussehen hier einige Tipps von Native Plants zur Pflanzung und Pflege. Dieser Schneeball trägt auch den Namen Wasserschneeball. Das verrät schon einiges über die Standortbedingungen. Der Boden sollte frisch bis nass sein. In trockenen Sommern besonders auf gleichmäßig feuchten Boden achten. Geben Sie dem Gehölz alle ca. 3 Tage einen Gießer (10Liter) Wasser. Schwach sauer bis stark alkalisch (kalkliebend) und recht nährstoffreich  sind optimale Böden für den Schneeball. Pflanzen Sie das Gehölz wenn möglich freistehend, sodass ausreichend Luftbewegung herrscht. Ist dies nicht gegeben, tritt häufig Blattlausbefall auf.

Erste Hilfe bei LäusebefallIMG_4273
Bei Befall  empfehlen wir Ihnen als Gegenmaßnahme die Nützlinge einzusetzen, diese erhalten Sie in unserem Shop.
Sollte der Schneeball einmal durch Schädlingsbefall in Mitleidenschaft gezogen worden sein, schneiden Sie ihn ruhig stark zurück, er hat ein hohes Regenerationsvermögen und wird schnell wieder gut austreiben. Die beste Zeit hierfür ist nach der Blüte. Ein Verjüngungsschnitt (die ältesten 2,3 Triebe an der Basis entfernen) alle 3-5 Jahre bietet sich sowieso an, dann bilden sich immer neue Blütentriebe.

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume – auch Indianische Sonne genannt da sie ursprünglich aus Mexiko stammt. Den Namen „Sonnen“-Blume trägt sie zurecht denn ihre Blütenköpfe wenden sich immer der Sonne entgegen und lassen so die Schatten hinter sich.

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Da Kinder immer ein heiteres Gemüt haben und sowie die Sonnenblume stahlen, haben wir das zum Anlass genommen und eine „Sonnenblumen-Aktion“ in der Kindergartengruppe unseres Sohnes gestartet. Mit sehr viel Spaß und Engagement haben die Kleinen die Sonnenblumensamen ausgesät und nun wird jeden Tag beobachtet was sich im Töpfchen tut. Und da es bis zu Blüte ja noch ein bisschen dauert wurden schon fleißig Papier-Sonnenblumen gebastelt.

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Möchten Sie sich das Strahlen der Sonnenblumen und der Kinderaugen in den Garten holen – einfach selbst ein paar Sonnenblumen aussäen und beobachten. Saatgut, Töpfe und Erde finden Sie bei uns im Shop!

 

 

Vielen Dank auch an die Erzieherinnen, dass Sie mit Liebe und Geduld unseren Kindern die Natur ein Stückchen näher bringen.