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Nützlingshotel selber bauen

Nützlingshotel - Insektenhotel im Garten

Nützlingshotel – Insektenhotel im Garten

Nicht nur der Marienkäfer, sondern auch eine Vielzahl anderer Nützlinge – zum Beispiel Wildbienen, Ohrenwürmer, Florfliegen, Schwebfliegen und Raubmilben – sind als biologische Pflanzenschutzhelfer gegen Blattläuse, Spinnmilben und vielen mehr im Einsatz.

Nützlingshotel mit Bambusstäben und HartholzBieten Sie den fleißigen Helfern ein Zuhause in Ihrem Garten – ein Insektenhaus / Nützlings-Blockhaus ist schnell gebaut und bietet den kleinen Tierchen ausreichend Schutz. So ein Häuschen wird meistens aus Schilf, Bambusrohr, Holz, Ziegelsteinen und Lehm gebaut, aber der Kreativität sind in Bezug auf das Baumaterial und die Größe keine Grenzen gesetzt.

Achten Sie bei der Standortwahl darauf, dass das Häuschen trocken und geschützt steht. Ein Platz nach Osten hat den Vorteil der Morgensonne – viele Insekten benötigen eine gewisse „Betriebstemperatur“ um aktiv zu werden. Natürlich kann ein Nützlingshotel auch Richtung Süden, sogar Richtung Norden aufgestellt werden wenn es den trocken steht! Wichtig: Das Insektenhotel nicht in Richtung der Wetterseite (Westen) aufstellen! Weiter lesen in unseren Gartentipps ….

Fertige Vogel- und Nützlingshäuser finden Sie in unserem Gartenshop (hier)

Einfach liegen lassen

Wie bekommen ich einen kostenlosen Winterschutz? Ganz einfach – das viele Laub das jetzt von den Bäumen rieselt einfach liegen lassen! Oft hat man das Bedürfniss vorm Winter noch den Garten in Ordnung bringen und alles sauber zu hinterlassen. Das trifft auf unseren Rasen auch zu, denn der verträgt das viele Laub im Winter nicht und würde darunter nur absterben – Also vom Rasen wegfegen und auf das Staudenbeet drauffegen.

Über das viele Laub im Garten freuen sich auch die vielen Nützlinge und natürlich auch den Igel.

Gib dem Igel ein Zuhause

Igel sind nicht nur kleine, stachelige Tierchen mit der putzigen Stupsnase – nein – sie sind beim Kampf gegen Schnecken auch auf Ihrer Seite! Schon aus diesem Grund sollten Sie bei der jetzt anfallenden Herbstarbeit an die kleinen Tierchen denken und nicht zu gründlich aufräumen. Der Igel benötigt ein geschütztes, trockenes Plätzchen für seinen Winterschlaf. Ein Haufen mit Schnittgut oder buntem Herbstlaub kommt daher den kleinen Tierchen in der jetzigen Jahreszeit gerade recht! Natürlich können auch kleine Häuschen für die vierbeinigen Nützlinge aus Holz oder Stein bebaut werden. So kommen diese sicher und beschützt gut über den Winter und werden im nächsten Frühling mit einem großen Hunger auf Schnecken erwachen.

Wichtig! Stören Sie den Igel nicht bei seinem Winterschlaf – das könnte seinen sicheren Tod bedeuten. Klären Sie auch Ihre Kinder auf! Tiere sind schön zu beobachten – benötigen aber ihre Ruckzugsmöglichkeiten.

Nematoden gegen Dickmaulrüssler

Dickmaulrüssler sind wohl die am meisten gefürchtetsten Schädlinge des Gärtners.

Das Schadbild zeigt sich erst in der Gelbfärbung der Blätter anschließend im Blattfall und führt letztendlich leider oft zum Absterben der Pflanze. Dieses Schadbild tritt nicht nur bei Rhododendron, Kirschlorbeer und Kamelien sondern auch bei beliebten Kübelpflanzen, wie zum Beispiel Buchs, Trompetenblume  und Rabatten-Stauden auf! Zudem sind es nicht die großen, nachtaktiven Käfer sondern deren gefräßigen, weißen Larven mit braunem Kopf, welche sich an den wichtigen Wurzeln der Pflanze zu schaffen machen.

Eine Bekämpfung kann somit effektiv nur unter der Oberfläche stattfinden! Sehr bewährt hat sich der Einsatz von Nematoden (Fadenwürmer). Diese Winzlinge sind als Feinde der Dickmaulrüssler – die Freunde der Gärtner! Sie dringen in die  gefräßigen Larven ein und sondern ein für Mensch, Pflanze und Tier unbedenkliches Bakterium ab welches die Larve innerhalb weniger Tage abtötet.

Die beste Zeit Dickmaulrüssler zu bekämpfen ist April bis Mai und im Herbst von August bis September. Achten Sie nach der Ausbringung auf ein ausreichendes Wässern da die Nematoden sich im Bodenwasser bewegen.

Kräuter gegen Schädlinge

Kräuter gegen Schädlinge

Lavendel, Thymian und Rosmarin schaffen nicht nur einen Wohlgeruch in Ihrem Garten, nein sie vermindern ebenfalls den Schädlingsbefall. Aber auch viele andere Kräuter helfen mit ihren starken ätherischen Ölen gegen Blattlaus und Co. Deswegen sollten Kräuter nicht nur im Kräutergarten stehen sondern auch einen Platz in Ihrem Stauden- oder Blumenbeet finden.

So verwirren Salbei, Ysop, Lavendel und Thymian den Geruchsinn der Blattläuse. Aber auch Ameisen, die sich gerne als Beschützer der Blattläuse betätigen, werden in die Flucht getrieben.

Das, dass mehrjährige Bohnenkraut mit seinen starken Geruch die schwarze Bohnenblattlaus abhält, ist den meisten bereits bekannt. Auf dieselbe Weise schützen auch Dill, Salbei und Wermut den Kohl vor Kohlweißlingen.


Zur natürlichen Unterstützung bei der Bekämpfung von Schädlingen eignen sich auch hervorragend unsere Nützlinge. Infos darüber finden sie unter der Rubrik: Nützlinge!