Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Herbst

Zierkürbise, tolle Herbstdekoration

Zierkürbis

Anfang Oktober beginnt wieder die Zeit des neu dekorieren. Die Sommerblumen haben das ganze Jahr unermüdlich geblüht und uns Freude bereitet doch jetzt muss was neues her. Und da kommen die bunten Zierkübrise gerade recht. Die herbstlichen Farben von Gelb, Orange bis Rotbraun sind hier vertreten, auch mit vielen verschieden Formen kann der Zierkürbis (Botanisch Cucumis pepo ) aufwarten. Nett in einem Korb arrangiert und mit dem tollen Lampenputzergras und den Blütenrispen der Hortensie ‚Limelight‘ kombiniert, wirkt ihr Hauseingang einladend und freundlich. Auch sehr hübsch und langhaltend sind die Blüten der Fetthenne ‚Herbstfreude‘. Zum Auspolstern kann man gerne das Füllmaterial (Heu) von unserem Paket verwenden.

Die Aussaat der Zierkürbise ist bereits im Frühjahr und dann wohin mit den großen Pflanzen wenn der Gemüsegarten eh schon zu klein ist. Auch hier gibt es eine tolle und nützliche Möglichkeit den Kürbis anzusiedeln. Ein Pflanzung auf dem Komposthaufen hat den Vorteil,das die Kürbispflanze das ganze Jahr über ausreichend Nährstoffe zur Verfügung hat und zudem wir der Kompost natürlich beschattet was den Bodenlebewesen nur entgegen kommt.

Vogelhäuser im Garten jetzt reinigen

Vogelhaus reinigen

Jetzt im November ist eine gute Zeit für die Reinigung der Nützlings- und Vogelhäuser im Garten.

Vogelhäuser

Durch das Entfernen der Sicherheitsschraube rechts unten an der Rückwand kann die  Seitenklappe einfach hochgestellt und der Innenraum gereinigt werden. Bei dieser Arbeit sollten Sie Handschuhe tragen! Einfach die alten Nester entfernen und die Brutkammer mit einem Handbesen ausfegen. Auf chemische Reinigungsmittel und auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers sollten Sie verzichten! Nach der Reinigung hängen Sie das Vogelhaus wieder an seinen Platz – So finden die daheimgebliebenen Gartenvögel auch im Winter einen passenden Unterschlupf.

Wildbienenhote mit Brutröhren

Wildbienenhotel

Wildbienenhotel – Nützlingshaus mit Brutröhren aus Bambus

Nützlingshäuser, wie unser Wildbienenhotel müssen nicht gereinigt werden! Die Nützlingshäuser sind so gebaut, dass diese an einem trockenen, geschützten Standort winterfest sind und für viele Jahre den Nützlingen eine sichere Brutstätte bieten. Bei einer Überwinterung im Haus würden die Larven, aufgrund der warmen Temperatur schlüpfen und dann wegen fehlender Nahrung zugrunde gehen!

Marienkäfer- und Florfliegenhäuser gefüllt mit Stroh, Heu oder Holzwolle

Bei den Marienkäfer- und Florfliegenhäusern sollten Sie lediglich kontrollieren ob die Füllung (Stroh oder Holzwolle) noch in ausreichender Menge und Qualität vorhanden ist. Falls nicht können Sie einfach neues Stroh, Heu oder Holzwolle nachfüllen. Achten Sie auf einen trockenen Standort damit das Häuschen und somit die Füllung nicht nass werden kann.

Rasen Pflegekur für den Winter

Ist Ihrem Liebling ein Mischgeschick passiert oder hat der Rasen durch die stärkere Benutzung und die oft sehr heißen, trockenen Tage im Sommer gelitten?

Damit er gestärkt durch den Winter kommt  sollte er jetzt eine kleine Pflegekur erhalten. Die mildere und feuchte Witterung im Herbst schaffen ideale Verhältnisse zum Ausbessern des Rasens. Braune Stellen, die evtl. durch das ‚Geschäft‘  von unserem lieblingshaustier oder durch Trockenheit entstanden sind müssen jetzt nachgesät werden. Somit erhalten wir im Frühjahr wieder eine geschlossenen, kräftig grüne Rasenfläche.
Zunächst muss die betroffene Stelle gut befeuchtet werden, also ruhig kräftig gießen. Den Boden dann mit Hilfe von einem Rechen oder einer Grabgabel auflockern. Nun kann der Grassamen darüber verteilt werden und mit feiner Gartenerde oder Blumenerde bedeckt werden. Für diese kleinen Ausbessererungsarbeiten gibt es extra kleine Packungsgrößen von Rasensamen. Dann leicht angießen und darauf achten das die Stelle die nächsten zwei Wochen nicht austrocknet. Im September ist die Zeit für so eine Nachsaat optimal, die Sonne hat noch etwas Kraft und wärmt den Boden, viel später sollte dies nicht geschehen den die jungen Graspflanzen würden sonst den ersten Frost nicht überstehen.
Eine Herbstdüngung zur Kräftigung des Rasens ist auch sehr zu empfehlen. Kalium stärkt die einzelnen Halme und macht wiederstandsfähiger gegen die kalten und eisigen Temperaturen im Winter. Später wie September ist eine Düngung nicht zu empfehlen. Der letzte Rasenschnitt allerdings sollte noch so lange erfolgen wie das Gras wächst, das kann durchaus auch noch im Dezember sein.

Sommerblühende Gräser

„Gräser sind das Haar der Mutter Erde“ – Zitat von Karl Foerster.

Deswegen dürfen in unseren Gärten die Gräser nicht fehlen, sie sind wichtiger Gestaltungsgeber und Leitstaude in einem. Doch für welches Gras entscheide ich mich?

Jetzt im Sommer trumpfen „Sommerblühende Gräser“ wie z.B. Reitgras „Karl Foerster“ oder Perlgras, auf und im Herbst rücken dann Herbstblüher wie das Lampenputzergras oder das Chinaschlif ins Rampenlicht. Die Blütenstände der Herbstblüher bleiben meist bis in den Winter hinein erhalten und bilden mit Frost und Schnee tolle Formen im winterlichen Garten. Zudem ist bei der Beetplanung natürlich der Standort wichtig und die Höhe des Grases.

Regenwetter im Garten

Selbst bei diesem unschönen Wetter gibt´s was zu tun im Garten.

Viele Gräser verlieren bei starkem Wind ihre Halme und meist landen die beim Nachbarn im Garten, damit dies nicht passiert sollten die Gräser jetzt vorm Wintereinbruch zusammen gebunden werden. Somit verteilen sich keine Halme im Garten und zudem dringt der starke Regen und der bevorstehende Schnee nicht so tief ins Herz der Pflanze ein.
Man kann das natürlich, passend zur weihnachtlichen Stimmung mit einer Roten Schleife tun. Besonders anfällig für diese winterliche Nässe ist das Pampasgras, also trotz Regen und Sturm raus in die Kälte und noch schnell zusammenbinden.

Und wenn die Mütze schon mal auf ist und Sie in der Kälte stehen, decken Sie Ihren Feldsalat mit einem Vlies ab. So können Sie selbst bei Schnee noch frischen Salat aus dem Garten ernten.

Jetzt vor dem Frost nochmal kräftig Gießen

Es hat in diesem Herbst erstaunlich wenig geregnet. In manchen Regionen ist seit über einem Montag kein Regen mehr vom Himmel gefallen. Auch wenn solch ein Dauerhoch im Herbst hitzemäßig nicht mit den Sommermonaten mithalten kann, sollten gerade die frischgepflanzten Bäume, Sträucher und Stauden nicht vergessen werden. Da die Wurzeln noch nicht so tief in Ihren Gartenboden reichen ist hier ein unterstützendes Wässer sehr wichtig.
Neben dem Frischgepflanzten sind auch die immergrünen Gehölze und Koniferen nicht zu vernachlässigen. In den grünen Blattzellen wird auch über die kalte Jahreszeit Photosynthese betrieben wozu eine ausreichende Wasserversorgung nötig ist – Daher bitte die aktuelle Nachmittagswärme nutzen und alle Pflanzen in Ihrem Garten kontrollieren und gegebenenfalls mit einer kräftigen Wassergabe das Überstehen der kalten Jahreszeit erleichtern. Tipps zum überwintern von Kübelpflanzen finden Sie in unseren Gartentipps unter der Rubrik Pflanz- und Pflegeanleitung für Kübelpflanzen.

Anschließend können alle Schläuche, Gießkannen und Regenwasserbehälter entleert, gesäubert und bis zum kommenden Frühjahr verstaut werden. Wasserhähne müssen entleert und alle Kugelventile auf eine 45 %Stellung gebracht werden.

So gerüstet kann der Winter kommen und einem erneuten, kräftigen Schneefall zur Weihnachtszeit steht nichts mehr im weg!

 

Herbst-Deko

Jetzt im Herbst kann man sich die Natur noch ein bisschen ins Haus holen bevor Väterchen Frost alles weiß zuckert. Eine herbstliche Dekoration im Wohnzimmer ist stimmungsvoll und leicht selbstgemacht.

Anbei ein kleiner Vorschlag, einfach eine Wasserdichte Schale nehmen, mit einem Steckschwamm ausfüllen und los geht´s in den Garten. Bei unserem Gesteckt haben wir nur Material aus dem Garten verwendet.

Einfach bunt zusammen stecken, die Lücken mit Kastanien ausfüllen und ein bisschen Draht über dem Gesteck verteilen.

Viel Spaß beim selbst machen…

Heide ist nicht gleich Heide

Jetzt zur Herbstzeit findet man eine große Auswahl an verschiede Heidearten (Familie Ericaceae) für die Herbstbepflanzung. Ob auf dem Balkon im Staudenbeet oder am Grab wird die Heide gerne als Herbstschmuck verwendet. Doch was ist der Unterschied zwischen Erika, Calluna, Besenheide, Knospenheide und Schneeheide.

Wir versuchen mal ein bisschen Licht ins Durcheinander der verschieden Heiden zu bringen.

Es gibt zum einem die Knospenheide

  • sie wird auch Besenheide (Botanisch Calluna vulgaris) genannt. Der Name Knospenheide kommt daher das durch eine Laune der Natur die Knospen geschlossen bleiben und somit die Blütenpracht über Monate hinweg anhält. Die Besenheide ist bei uns winterhart und wird daher gerne auch nach dem Herbstschmuck im Staudenbeet verwendet. Ein jährlicher Rückschnitt ist von Vorteil. Wie alle Heidearten sollte der Boden möglichst kalkfrei sein.

dann kommen wir noch zur Erika

  • bekannt auch als Schneeheide (Botanisch Erica carnea). Die Schneeheide ist bei uns meist frosthart da jedoch ihre Blüten nicht so strahlend rosarot oder weiß erscheinen, wird die nicht ganz so frostharte Grau-Heide ( Botanisch Erica gracilis) zur Herbstpflanzung angeboten. Meist auch in kräftigen blau, orange oder gelb Farben besprüht.

Kombiniert mit verschieden Gräsern oder anderen Herbstpflanzen entstehen tolle Balkonkästen oder Pflanzschalen für’s Grab.

Tipps und Tricks zur Blumenzwiebel

Gerade jetzt ist es wieder Zeit ans nächste Frühjahr zu denken und Tulpen, Narzissen und andere strahlenden Frühjahrsblüher zu stecken. Nur wann stecke ich welche Blumenzwiebel? Welche muss ich wieder aus der Erde holen? Und wie tief sollten die eigentlich im Boden sein?

Hier ein paar Tipps und Tricks für eine tolle Blütenpracht

Die Steckzeit der Zwiebeln richtet sich immer nach der Blütezeit, also Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen, Hyazinten und Schneeglöckchen werden im Herbst bis Winter gesteckt, bleiben in der Erde und spriessen wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen.

Alle Sommerblüher wie zum Beispiel Dahlien mit Blütezeiten ab Juli werden im Frühjahr gesteckt, treiben dann bei warmen Temperaturen aus und blühen im Hochsommer. Diese Blumenzwiebeln müssen aber im Herbst wieder aus dem Boden genommen werden um sie trocken, frostfrei und dunkel zu lagern. Denn sie würden den Frost im Boden nicht überstehen.

Wichtig ist bei allen Blumenzwiebeln immer das Absterben des Laubes abwarten, den dadurch sammelt die Zwiebel ihre Kraft für´s kommende Jahr. Also nicht der Ordnung halber schon früher das Laub zurückschneiden, lieber bei der Beetgestaltung mit einplanen dort Stauden wachsen zu lassen die das braune Laub verstecken.

Damit Wühlmäuse die leckeren Zwiebel nicht anknabbern und somit die Blütenpracht ausfällt, können sie ein Stück Hasendraht unterhalb der Zwiebeln auslegen. Damit ist ein rankommen an die Zwiebel für die kleinen Nager fast unmöglich.

Die Zwiebeln und Knollen immer 2 bis 3  mal so tief stecken wie der Durchmesser  der Zwiebeln und Knollen ist.

Eine Gabe mit Volldünger wie zum Beispiel unserem Manna Spezial Gartendünger zur Blütezeit ist bei den Herbst- sowie Frühjahrsblüher von Vorteil!

-> Jetzt Blumenzwiebeln stecken -> hier gehts zur Auswahl ->

Jetzt aussäen und noch dieses Jahr ernten

Was kann ich jetzt aussäen und im Herbst noch ernten?

Hier eine kleine Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten

Aber auch Blumen sind jetzt zum Aussäen, allerdings dürfen wir dann dieses Jahr kein Blütenmeer mehr erwarten denn jetzt ist Saatzeit für zweijährige Blumen. Das heißt die Blüten erscheinen erst im nächsten Jahr!

Tolle Vertreter von zweijährigen Blumen sind

  • Goldlack
  • Lupinen
  • Stockrosen
  • Bartnelken, Gartennelken
  • Staudenrittersporn
  • Stiefmütterchen

Also jetzt schon ans nächste Jahr denken.