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Walnuss – Unterbepflanzung

Unterbepflanzung von einem Walnussbaum

Die Unterbepflanzung von einem Walnussbaum (Juglans regia) ist keine leichte Sache. Das größte Problem ist, dass die Walnussblätter den keimhemmenden Stoff Juglon ausscheiden. Dieser Stoff wird durch Regen ausgespült und gelangt so ins Erdreich, dort wirkt er wie ein Unkrautbekämpfungsmittel.  Zudem sondern auch die Wurzeln der Walnuss Hemmstoffe ab, die das Pflanzenwachstum verlangsamen.
Natürlich möchte man im Herbst bei der Ernte auch nicht in meterhohen Stauden nach ein paar Nüssen suchen, also sollte die Unterbepflanzung mit Gerb- und Hemmstoffen zurecht kommen und nicht zu hoch werden. Zu guter letzt muss eine passende Unterbepflanzungen auch noch einen halbschattigen bis schattigen Standort lieben.

Für eine Unterbepflanzung kommen folgende Stauden in Frage:

  • Buschwindröschen, die blühen im Frühjahr bevor der Baum mit seinen Blättern zuviel Schatten wirft.
  • Bergenie, die sehr salzverträglich ist und viel im Staßenbegleitgrün verwendet wird.
  • Farne, da die Walnuss ein Pfahlwurzler ist bleibt für Farne genug Feuchtigkeit übrig. Am besten robuste Farne wie Straußfarn oder Wurmfarn.
  • Funkien, die lieben den Schatten. Sollten aber in Töpfen gepflanz werden damit sie den Hemmstoffen im Boden nicht ausgeliefert sind.
  • Immergrün, sind sehr robust und bodendeckend.

Falls noch jemand selbst Erfahrung mit der Unterbepflanzung von Walnüssen hat würde ich mich über Tipps und Bilder freuen.

Besonderheit für den Duftgarten

Bei Duftpflanzen denken viele Gartenfreunde in erster Linie an Rosen, Gartenjasmin und Flieder – welche Ihren betörenden Duft über die Blüten verströmen. Dieses hier erwähnte Gehölz verzaubert durch die herrlich gefärbten Blätter und dem damit verbundenen Duft Ihren herbstlichen Garten in eine Lebkuchenfabrik! Der begeisternde Duft entsteht durch die Verfärbung der Blätter – Somit ist diese Gehölz ein ganz besonderes Erlebnis für den Hausgarten. Auch gut eignet sich der Lebkuchenbaum durch den malerischen Wuchs als Hausbaum!

Weitere Informationen zum Lebkuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum)

Hausbaum Tradition ist Trend

Ein Hausbaum ist seit längerer Zeit wieder sehr im kommen.

Nicht nur als Schattenspender sondern auch als architektonische Ergänzung eignen sich diese Gehölze sehr gut. Dabei sollten die eigenen Wünsche im Vordergrund stehen!

Ein Obstbaum wie zum Beispiel Apfel überzeugt durch eine schöne Frühjahrsblüte und einen Fruchtbehang im Herbst – allerdings bringen die vielen Früchte auch arbeit mit sich.

Ein Blattschmuckgehölz wie der Trompetenbaum oder der Lebkuchenbaum erfreuen durch besondere Blattform und farbenfroher Herbstfärbung.

Unsere 5 schönsten Hausbäume:

  • Lebkuchenbaum: malerischer Wuchs/Habitus – Herbstlaub duftet nach Lebkuchen;
  • Trompetenbaum: große Blätter – beeindruckende Blüte – Fruchtschoten im Herbst
  • Tulpenbaum: tulpenähnliche, gelbe Blüten – schöne Wuchsform – feste, große Blätter
  • Kastanie: stämmiger, imposanter Baum für große Vorgärten
  • Veredelte Buchen: schöne Blattfärbung – durch die verschiedenen Sorten ist für jede Gartengröße was dabei!

Als Heister, sprich in natürlicher Wuchsform können sich die Gehölze entfalten und Natur in den heimischen Garten bringen!