Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: grillen

Die Terrasse – selbst gebaut und selbst gestaltet

Eine Terrasse sollte das Wohlfühlparadies des Gartens sein, der Platz zum Erholen, zum Sonnen, zum Entspannen, zum Grillen und zum Essen im Freien.

Die Terrasse selber bauen

Am Anfang steht die Planung. Wie groß soll die Terrassenfläche werden? Die Mindestfläche für eine Terrasse ist etwa 4 mal 2 Meter. Diese Fläche bietet in der Regel Platz für einen Tisch und vier Stühle.
Wie ist es mit Beeten ringsherum? Ist eine Überdachung notwendig oder soll ein Spalier mit Rankpflanzen ein grünes Dach bilden? Ganz wichtig ist die Frage, welches Budget zur Verfügung steht.
Eine gute Auswahl an Terrassenfliesen findet man z.B. bei www.franke-raumwert.de

Zwei Varianten für eine selbst gebaute Terrasse

  1. Eine Konstruktion mit Pfählen, die mit Beton und entsprechenden Halterungen im Boden verankert werden, kann viele Unebenheiten ausgleichen. Dabei wird eine Rahmenkonstruktion zwischen den Balken zur Grundfläche für den dann zu verlegenden Holzboden. Entsprechend hohe Pfähle bilden zugleich die Möglichkeit für eine Pergola oder eine Überdachung.
  2. Auch eine gepflasterte Terrasse anzulegen ist nicht so schwierig, wie es aussieht.
    Eine Schicht aus Bruchstein bildet das Fundament, wird verdichtet und geebnet. Darauf folgt eine Sandschicht, darauf werden die Platten verlegt. Mörteltupfer unter den Ecken und der Mitte der Platten stabilisieren die verlegten Platten. Die Terrasse sollte dann 12 Stunden ruhen, damit der Mörtel austrocknen kann. Am nächsten Morgen Trockenmörtel zwischen die Fugen fegen und abschließend mit einer Gießkanne mit Brause leicht wässern, damit der Mörtel zwischen den Fugen gut angefeuchtet wird.

Der Wohlfühlfaktor

Eine Terrasse wird zu einem Wohlfühlparadies, wenn sie dem Stil des Hauses und des Gartens entspricht. Sie sollte einen harmonischer Übergang von drinnen nach draußen bilden. Dies kann nur gelingen, wenn sie auch Schutz bietet. Schutz vor zu viel Sonne, vor Wind und vor unerwünschten Blicken. Der Sichtschutz bietet Abgeschiedenheit und Privatsphäre. Deshalb ist er für die Terrassengestaltung das Wichtigste.
Auch eine Terrasse braucht Harmonie in ihrer Aufteilung. Vielleicht mit einer Ecke für verschiedene für Küchenkräuter und einem dekorativen Regal für diese und einer weiteren Ecke für einen gemütlichen Sitzplatz zum Lesen. Ein kleiner Springbrunnen und Dekorelemente, wie Skulpturen beispielsweise, tragen zur Harmonie bei. Das Geräusch von plätscherndem Wasser wirkt zudem beruhigend. Die optische Harmonie zu Haus und Garten entsteht durch Wiederholung von Stilelementen, Farben, Formen und Pflanzen. Eine dauerhafte Bepflanzung in einem Beet rund um die Terrasse herum verwandelt den Sitzplatz in ein großes, grünes Zimmer. Hohe Pflanzen in einem Beet bieten außerdem permanenten Sichtschutz und sind pflegeleichter als Kübelpflanzen, die immer wieder ins Winterlager geräumt werden müssen.

Dekotipp: Fakeln drehen oder gewachste Rosen

Nachts im Fakelschein im Garten sitzen das ist schon ein Traum.

Mit einigen Handgriffen haben Sie in ca. 1,5 h eine schöne Beleuchtung für die nächste Gartenparty und eine Beschäftigung für Jung und Alt.

Benötigtes Material:
1 großer (alter) Topf für das Wasserbad, empfehlenswert für beide Töpfe ist eine Randhöhe von ca. 10-15cm)
1 kleinerer Topf für das Kerzenwachs
1 Rolle Paketschnur
gewünschte Anzahl Stäbe, gut eignen sich z.B. BambusstäbeFackeln
Kerzenreste, die Farbe und Form sind egal, es wird eingeschmolzen
Zeitungsreste
Ca. 5 Liter Wasser
1 Eimer/ Schirmständer oder eine Ablage zum Abkühlen der Fackeln
Tauchsieder oder Heizplatte, es geht auch auf dem Ceranfeld in der Küche aber das abtropfende Wachs lässt sich nur schlecht entfernen
ca. 1-2h Zeit und etwas Geduld

Anleitung

  1. Auf der Kochstelle/ Heizplatte das Wasser zum Kochen bringen.
  2. Währenddessen die Kerzenreste möglichst zerbröseln, in den kleinen Topf geben und das Ganze dann in den großen flachen Topf mit dem heißen Wasser stellen. Das Wasser auf kleinerer Stufe weiter erhitzen um später ein Abkühlen des Wachses zu vermeiden.
    Achten Sie beim Fackeln drehen darauf dass Wachs und Wasser sehr heiß sind.
  3. Während das Wachs im Wasserbad schmilzt bereiten sie die Stecken vor. Hierzu nehmen Sie einen Holzstecken und wickeln ein ca. 15x10cm großes Stück Zeitungspapier um den oberen Rand. Nun die Paketschnur am oberen Ende des Stecken verknoten, den überstehenden Faden mit der restlichen Schnur eng und straff um den Stecken bis auf ca. 10-15cm wickeln. Am Ende wieder verknoten und den überstehenden Faden bei ca. 2cm abschneiden, er dient später als Docht.
  4. Nach ca. 20-30min sollte das Wachs sehr flüssig sein. Nun einfach die Stecken mit dem umwickelten Ende in das Wachs tauchen und zügig herausnehmen. Nach und nach alle Stecken eintauchen, in der Zwischenzeit können die bereits getauchten Stecken abkühlen. Für einen weiteren Tauchgang sollte das Wachs am Stecken nur leicht eindrückbar sein. Den Tauchvorgang wiederholen Sie bis die Wachsschicht ca. 3-5mm erreicht hat. Das können je nach Wachs ca. 15-20 Tauchgänge sein.
  5. Vor dem letzten Tauchgang das Wasser ausstellen oder von der Kochstelle nehmen, es hat noch genügend Restwärme.
  6. Die Fackeln sollen noch auskühlen bis das Wachs richtig fest ist.

 

123Gemäß der Anleitung können Sie auch eigene Kerzen ziehen. Sie benötigen hierzu nur die Paketschnur und zwei tiefere Töpfe, da die Kerzen sehr lang werden. Falls sie unterschiedliche Farben erhalten wollen, beginnen Sie immer mit der hellsten Farbe. Der Vorgang des Kerzen ziehen kann einige Zeit dauern, da sie viele Tauchgänge benötigen um eine gute Schichtdicke zu erreichen. Je mehr Kerzenwachs umso länger werden die Abkühlzeiten zwischen den einzelnen Tauchgängen. Planen Sie hierfür einen Vormittag ein.
Die selbst gedrehten Fackeln sind ein nettes Mitbringsel für die nächste Gartenparty.

Gewachste Rosen

Um die schönen Blüten ihrer Rosen dauerhaft zu erhalten können Sie die Rosen mit Wachs versiegeln.
Sie benötigen einige nicht komplett aufgeblühte Rosen und möglichst farbloses oder sehr helles Kerzenwachs. Dieses wird gemäß der Anleitung erwärmt.
Die Rosen werden langsam bis zum Stängel in das heiße Wachs getaucht. Sie sollten ca. 5 Tauchgänge einplanen.

Grillasche als Dünger im Garten geeignet

Wer gern grillt oder Lagerfeuer liebt, produziert eine Menge Grill- oder Holzasche, die meist als Abfall entsorgt wird. Viele Menschen wissen nicht, dass die verbleibende Asche auch als wertvoller Dünger im Garten eingesetzt und somit in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden kann, da sie oftmals noch viele Nährstoffe und Mineralien enthält. Auf diesen Gartentipp hat uns der Grill-Profi gebracht, da es zum einen kostenarm ist und zum anderen „gesund“ für den Boden, solange beachtet wird, welche Art von Asche zur Verwendung kommt.

Asche als Nährstofflieferant

Grillasche„Saubere Asche“ enthält zahlreiche wichtige Elemente (Kalium, Kalk, Phosphat Eisen etc.), die zum Düngen des Gartens gut geeignet sind (welche Nährstoffe nach der Verbrennung von Materialien noch übrig bleiben, kann man dieser Tabelle entnehmen). Asche neutralisiert saure Böden, denn sie ist stark basisch. Pflanzen, die sauren Boden lieben, sollten daher nicht damit gedüngt werden. Auch bei Obstbäumen oder anderen zum Verzehr geeigneten Pflanzen sollte die Aschedüngung überdacht werden. In allen anderen Fällen entfaltet die Asche die Wirkung als Dünger sehr effektiv, da sie sich sehr schnell auflöst und in den Boden gut eindringt. Damit der Garten nicht überdüngt wird, sind 3 Liter pro 10 Quadratmeter in einem Jahr empfehlenswert. Der Nährstoffbedarf des Bodens ist bei dieser Menge gut abgedeckt.

Um saubere zum Düngen geeignete Asche zu erhalten, sollte zum Verbrennen nur naturbelassenes Holz verwendet werden. Chemisch behandeltes Holz (lackiert etc.) weist oftmals einen hohen Schadstoffgehalt auf, da sich in solcher Asche Schwermetalle wie Chrom, Blei, Kadmium etc. befinden. Solange das Holz unbehandelt ist, können jedoch alle Holzsorten verwendet werden. Diese wirken sich günstig auf die Bodenqualität und das Pflanzenwachstum aus und gleichen zudem im Kompost einen eventuellen sauren pH-Wert aus.

Die aus unbehandeltem Holz gewonnene Asche kann auch zum Kompostieren verwendet werden. Der Vorgang wird positiv beeinflusst, wenn die Asche in kleineren Mengen und schichtweise in den Kompost einarbeitet wird. Manche Menschen befürchten, dass dadurch Schwermetalle eingebracht werden, jedoch ist die natürliche Schwermetallbelastung laut aktuellen Untersuchungen nicht erhöht. Daher sind die Sorgen unbegründet. Bei Aschekomposten ist im Gegensatz zum Referenzkompost ein etwas niedriger Wasserverlust zu beobachten, was ein positiver Faktor ist. Asche aus Briketts, Grillkohle, Pellets (vom Grill), Möbeln etc. gehört jedoch in den Hausmüll und nicht auf den Komposthaufen oder das Beet.

Dieser Ratgeber zeigt, dass Asche kein Abfallprodukt sein muss, sondern ebenso als wertvoller Dünger verwendet werden kann. So macht das Grillen gleich doppelten Spaß. Ein schönes Lagerfeuer ist sehr romantisch und erzeugt zudem nützlichen Dünger für die Gartenpflanzen. Wenn sicher ist, dass es sich um schadstofffreie Asche handelt, kann sie als wertvoller Dünger verwendet werden und der Gartenpflege steht nichts mehr im Wege.

Heute wird gegrillt!

Hallo liebe GGN(Garten-, Grill- & Natur-) Freunde,

ich konnte es nicht lassen. Heute musste gegrillt werden. Nach dem Ratschlag von meiner besseren Hälfte: „Mach den Grill ja richtig heiß, damit alle Schmutz- und Restpartikel verbrennen“, hab ich auch noch ungeübt hingelangt. Nein, nein, es hat überhaupt nicht weh getan. Aber aller Anfang ist wieder schwer.

Nicht aber mein Grillrezept:

Frischen Schweinebauch (gut durchwachsen) gleich vom Metzger in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden und 20-30 Minuten in Dunkelbier fast weich kochen. Anschließend oder auch später auf den heißen Grill (Aufpassen! Sie wissen ja, Verbrennungsgefahr!) und goldbraun grillen. Immer weider mal mit der reduzierten Bierkochbrühe einpinseln. Vor dem Servieren grobes Salz und Pfeffer.

Gutes Gelingen und guten Appetit

wünscht Euch ROBBY

Grill ist nicht gleich Grill!

Gerade für laue Sommerabende und heiße Sonntage ist ein Grill im Garten oder auf dem Balkon ein absolutes „Muss“.

Gerade die moderne Küche bietet eine große Fülle an Rezepten für das Kochen im Freien. Ob Gemüse auf Rosmarinspiese, Makrelen mit reichlicher Kräuterfüllung und Zitrone oder in Rum eingelegte Ananasecken – dies sind alles sehr gute Beispiele dafür das Grillen nicht gleich Nackensteaks heißen muss!

Die Feuerstelle an sich kann aus Naturstein, Kunststein oder Metall, fest oder beweglich, als alternative Lagerfeuerstelle oder mit integrierter Räucherei erworben oder selbstgebaut werden.

Grill aus stabilem, rostigen Metall, Grillrost an sich als schwebende Komponente an einem alten Weidezaunpfahl. Durch das stufenlose einstellen der Rosthöhe ist ein langsames Garen von zum Beispiel Fisch sehr gut möglich. Nach dem Grillen einfach Rost entfernen und Lagerfeuerromantik genießen!

Barbecue aus Muschelkalk-Naturstein (Gesamtgewicht: ca. 1,4 to.). Durch den massiven Körper strahlt der Grill auch nach dem Essen zu vorgerückten Stunde eine angenehme Wärme ab. Selbst Folienkartoffeln lassen sich gut garen und vor allem auch wiederfinden!

Handelsüblicher Kugelgrill mit Rollen zum leichteren Transport Richtung Gartenhaus/Garage. Ein funktionaler, mobiler Grill mit vielen Eigenschaften. Durch den Deckel entwickelt sich eine gleichmäßige Hitze und das Grillgut wird von allen Seiten gegart.

Was für einen Grill haben Sie? Gerne veröffentlichen wir Ihren Beitrag!