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Schlagwort Archiv: Gartenarbeit

Passende Kleidung gehört zum Arbeitsschutz im Garten

Nicht nur am Arbeitsplatz auch bei der privaten Gartenarbeit sollte man den Arbeitsschutz beachtet.

Gefahren können im Garten an jeder Ecke lauern

Arbeitsschutz wird im beruflichen Alltag fast immer beachtet. Geht es um die Sicherheit im privaten Raum, sieht das mit dem Schutz schon nicht mehr so gut aus. Besonders deutlich kann man das bei der Arbeit im Garten sehen. Dabei ist gerade hier das Gefahrenpotenzial mit am Größten. Das fängt bei vermeintlichen Kleinigkeiten wie das Eintreten von Dornen oder Stürzen an. Diese können unter Umständen aber ernste Folgen haben. Andere Arbeiten wie das Rasenmähen oder Verschneiden von Hecken besteht schon mehr Gefahrenpotenzial. Am Größten ist dies bei allen Arbeiten bei dem etwa eine Kettensäge und/oder bei Arbeiten in größerer Höhe durchgeführt werden. In diesen Fällen sollte Arbeitsschutz auf jeden Fall immer im Vordergrund stehen.

Enganliegende Kleidung und festes Schuhwerk sind Pflicht

Sandalen statt festen Schuhwerk oder kurze Hosen statt langer Kleidung sind hier eher die Regel. Schließlich wird Gartenarbeit meist bei gutem Wetter durchgeführt und da darf es gerne etwas luftiger sein. Solange es sich dabei um einfache Arbeiten wie Gießen oder Pflanzen handelt, ist dagegen nichts einzuwenden. Bei anderen Arbeiten sollte man dagegen weniger leichtsinnig sein. Generell gilt bei der Gartenarbeit immer auf festes Schuhwerk zu achten. Schon ein vermeintlich harmloser Blumentopf kann bei ungeschützten Füßen für Prellungen oder sogar Brüchen sorgen. Was da schwerere Gegenstände mit dem Fuß anrichten, kann man sich vorstellen. Doch nicht nur auf Schuhwerk sollte man achten auch die Kleidung gehört dazu. Anstatt locker und luftig muss die Kleidung eng am Körper anliegen und aus strapazierfähigem Stoff sein. Bei manchen Tätigkeiten, wie etwa dem Arbeiten mit dem Freischneider oder mit der Kettensäge sollte man die dafür passende Spezialkleidung tragen.

Der Kopf wird oft vernachlässigt

Auch wenn bei auf Sicherheitskleidung geachtet wird, wird ein Körperteil häufig vernachlässigt. Der Kopf wird häufig nur von einem Käppi geschützt. Bei einem leichten Regen, oder als Schutz gegen Sonne spricht nichts dagegen. Bei Arbeiten mit Maschinen sollte man dagegen einen Helm und in manchen Fällen auch einen Gesichtsschutz verwenden. So können kleine Steine, die von einem Rasenmäher oder Seitenschneider hochgeschleudert werden zu kleinen Geschossen werden. Bei Baumfällarbeiten ist oder dem Verschneiden größerer Äste sollte ein Helm generell zur Standardausrüstung gehören. Abgerundet wird die Sicherheitsausrüstung durch einen effektiven Gehörschutz.

Bei Arbeiten mit Maschinen sind Ablenkungen zu vermeiden

Doch nicht nur die passende Arbeitskleidung gehört zum Arbeitsschutz. Auch wie man sich an der Maschine verhält gehört dazu. Diese benötigen ungeteilte Aufmerksamkeit und Ablenkungen sind unbedingt zu vermeiden. Kinder, Haustiere und Personen, die nicht mit den Arbeiten zu tun haben, müssen auf Abstand gehalten werden. Außerdem sollte man Tätigkeiten mit scharfen Werkzeugen nicht allein vornehmen. Man hat nicht nur eine helfende Hand, sondern im Falle eines Falles ist eine erste Hilfe vor Ort.

Leckere Früchte einfach vor Vogelfrass schützen

Vogelschutznetz über Heidelbeeren, gebaut mit Bambusstäben

Leckere Früchte im Garten vor Vogelfrass schützen

Der Sommer ist Erntezeit – damit es auch etwas zu ernten gibt sollten die Beerensträucher, bzw. deren Früchte vor plündernden Vogelschwärmen geschützt werden. Gerade jetzt, nach der Kirsch-Ernte und zum Beginn der Blaubeerernte sind die leckeren, violetten Früchte auch bei Starren, Spatzen und Co heiß begehrt. Wer nicht den ganzen Tag im Obstgarten stehen kann, oder wer keine authentische Vogelscheuche im Garten haben möchte, kann seine Beerensträucher ganz einfach und mit wenig Aufwand mit einem Vogelschutznetz schützen. Das Netz kann direkt über die Pflanzen gestülpt werden – Oder noch besser: Sie bauen mit unseren Bambusstäben und den passenden Bambusklammern einfach ein Gerüst über dass Sie dann das engmaschige Vogelschutznetz legen – so kommen die nimmersatten Vögel nicht mehr an Ihr Obst heran. Aber nicht nur Blaubeeren, auch Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren können auf diese Art und Weise geschützt werden. Selbst fürs Erdbeerfeld hat sich ein Rahmen aus Bambusstäben, ca. 40-50 cm über dem Boden, gebaut mit den 152er 10-12 Bambusstäbe und den dazu passenden Flexiballs bewährt.

Damit unsere heimischen Vögel aber nicht zu kurz kommen, empfehlen wir für größere Gärten (am besten weit weg vom Obstgarten) eine Fruchtschmuckhecke, bestehend aus Vogelnährgehölzen anzulegen. So können Mensch und Tier in Einklang zusammen leben.

Pflanzen wieder verfügbar!

Jetzt zur Herbst-Pflanzzeit sind wieder viele Pflanzen verfügbar. Der Herbst ist eine gute Pflanzzeit, die Temperaturen sind wieder etwas gemäßigter und erreichen kaum mehr die 30 Grad Grenze, zudem sorgen Regenschauer für ausreichend Feuchtigkeit im Boden. Pflanzen und Sträucher die bis September-Oktober in die Erde kommen haben noch Zeit bis zum Winter einzuwurzeln und können im Frühjahr bei den ersten warmen Sonnenstrahlen loslegen.

Die wichtigsten Topseller sind angefügt:

Thymus-Coccineus-aa

Viel Spaß beim aussuchen!

Gewächshäuser – Tipps und Tricks

Gewächshäuser machen vor allem dann Sinn, wenn andere klimatische Bedingungen simuliert werden sollen. Dies wird insbesondere notwendig, wenn es sich um Pflanzenarten handelt, die nicht winterfest sind. Auch Pflanzen, die von Natur aus eher in warmen Gebieten zuhause sind, können mithilfe von Gewächshäusern prächtig gedeihen. Darüber hinaus bieten sie einen Rundumschutz vor Wind, Regen oder Schnee und sind daher die ideale Möglichkeit, Pflanzen ganzjährig anzubauen.

Klimaregulierung im Gewächshaus sicherstellenIMG_5645

Um eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Anbau zu schaffen, gilt es sicherzustellen, dass die Belüftung und die Feuchtigkeit im Inneren im Einklang sind. Stimmt das Verhältnis nicht, kann es schnell zum Befall durch Schädlinge oder Pilze kommen. Für größere Gewächshäuser gibt es vollautomatische Bewässerungs- und Belüftungs-Anlagen, die diese Aufgabe übernehmen. Bei kleineren Modellen ist es sinnvoll, Belüftung sowie Bewässerung selbst in die Hand zu nehmen. Dazu zählt auch, dass das Dach bei sehr starker Sonnenbestrahlung mithilfe von Bastmatten abgedeckt wird. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die klimatischen Bedingungen nahezu tropisch werden und die Pflanzen eingehen. Um einen bestmöglichen Ertrag zu ermöglichen, können Sie sich bereits im Vorfeld verschiedene Gewächshäuser online anschauen und eine Größe entsprechend der anzubauenden Pflanzen wählen.

Wann sollte gegossen werden?

Da in Gewächshäusern andere klimatische Bedingungen als an der freien Luft herrschen, fällt auch die Wasserversorgung ein wenig anders aus. Wer dabei zu fahrlässig vorgeht, riskiert seine gesamte Ernte. Je nach Witterung sollten die Pflanzen innerhalb von Gewächshäusern einmal pro Woche gegossen werden. Bringt der Sommer sehr viel Hitze mit sich, können Sie jedoch auf Nummer sicher gehen und den Wasserstand ein zweites Mal begutachten und je nach Bedarf erneut wässern. Der ideale Zeitpunkt für die Bewässerung sind in erster Linie warme Tage mit klarem Himmel. Somit wird sichergestellt, dass das Wasser problemlos in die Erde einsickern kann. Als Faustregel empfehlen Experten etwa 20 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Neben der Bewässerungen ist das Düngen der wohl wichtigste Aspekt, um Pflanzen in Gewächshäusern ein maximales Wachstum zu ermöglichen. Vor allem die sogenannten Starkzehrer wie Gurken, Tomaten oder Melonen entziehen dem Boden sehr viele Nährstoffe. Sofern diese nicht erneuert werden, steht es um künftige Ernten schlecht. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, die TomatenHumusschicht am Boden regelmäßig zu erneuern, um eine konstante Zufuhr an Nährstoffen zu erzielen.

Das richtige Material wählen und regelmäßige Pflege

Wer sein Gewächshaus das ganze Jahr über nutzt, der muss dafür Sorge tragen, dass es auch im Winter funktionstüchtig ist. Um dies zu gewährleisten, ist die Wahl des Materials ein entscheidender Faktor. Anstelle von Glas sollten Sie hierbei möglichst auf Polycarbonat setzen. Dieses hält auch größeren Schneemassen stand, bricht nicht so schnell und besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit, die weit in die Minusgrade reicht. Darüber hinaus sind Pflanzen auf regelmäßiges Sonnenlicht angewiesen. Da die Wintersonne allgemein schon weniger Kraft mit sich bringt, sollten Sie das Dach ihres Gewächshauses regelmäßig auch von kleinen Schneeschichten befreien, um die Pflanzen nicht zusätzlich zu belasten.

Startklar ins Gartenjahr

Das Saatgut ist bestellt, die Sonne scheint und auf der Fensterbank ist genug Platz um mit der Aussaat zu beginnen.

Vorher ist es wichtig die Ansprüche der Pflanzen an den Boden, die Pflanztiefe, Licht oder Dunkelkeimer und die Temperatur zu kennen. Oft gibt es im Februar bereits schöne sonnige Tage und die Vorfreude auf das Gartenjahr wächst. Auch wenn im Februar die Sonne scheint warten Sie ab. Bei zu früher Aussaat kann es durch die kurze Tageslänge zu verzögertem Wuchs kommen.

Alles bereit?Pflanztisch-2011 (244)

Um Schädigungen an den Sämlingen durch Krankheitserreger zu vermeiden, verwenden sie gereinigte oder neue Gefäße. Bei gebrauchten Gefäßen reicht eine Spülung mit warmen Essigwasser.
Die Anzucht,- u. Pflanztöpfe,Torfquelltöpfe oder Kisten werden bis zum Rand mit lockerer Kräuter und Aussaaterde gefüllt und mit einem Brett oder der Hand leicht angedrückt.

Die glatte Saatfläche gibt den Wurzeln später Halt und der Sämling wird beim Gießen nicht weggeschwemmt. Für viele Sämereinen wie Sommerblumen eignet sich eine Aussaatschale. Diese wird einfach befüllt und mit einem Holzscheit abgezogen.

Die Aussaat

Eine gute Aussaaterde sichert den Pflanzen einen guten Start. Die Erde sollte feinkrümelig und locker sein und kaum Nährstoffe enthalten. Die nährstoffarme Erde verhindert das Verbrennen der Wurzeln durch einen zu hohen Salzgehalt.

Falls Sie überlagertes Saatgut verwenden, können Sie eine Keimprobe durchführen. Hierzu legen sie ca. 10 Samen auf ein feuchtes Küchenpapier und warten ab ob die Samen aufgehen. Das Küchenpapier sollte immer leicht feucht gehalten werden.

Überlegen Sie genau wie viele Pflanzen sie später wirklich benötigen, denn der Platz auf der Fensterbank wird sehr schnell rar.
Vor der Aussaat beschriften Sie die Etiketten mit Sorte und Datum.

Nun kann es losgehen:
Das Saatgut ausstreuen (z.B. Sommerblumen, Lavendel, Petersilie, Schnittlauch) oder vereinzelt ausbringen (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Sonnenblumen, Kürbis, Zucchini), leicht andrücken und angießen. Die Erde sollte während leicht feucht gehalten werden.
Die Keimung gelingt am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Diese erreichen Sie mit einer Haube, durchsichtigen Folie, einer abgeschnittenen umgedrehten PET- Flasche oder einem Glas. Tägliches lüften verhindert die Schimmelbildung. Sobald die Pflanzen an das Dach stoßen wird die Haube entfernt.

Die Pflanzung

Sobald sich am Keimling zwei echte Blätter entfalten, können die Pflanzen umziehen. Stehen die Pflanzen zulange zu eng konkurrieren sie um Wasser und Licht. Die Pflanzen werden gakelig. Bei Lichtmangel recken sich die Stängel in die Höhe, leiden dadurch oft schneller an Krankheiten und geringer Stabilität.

In den neuen Gefäßen oder im Garten wird frische Garten,- Komposterde oder Pflanzerde ausgebracht.
Die Pflanzen aus der Aussaatschale müssen behutsam vereinzelt werden. Hierzu verwenden Sie am besten einen Pikierstab. Mit dem Pikierstab heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Erde und setzen sie in ein vorgebohrtes Loch im Pflanzgefäß. Arbeiten Sie vorsichtig um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen. Nun die Erde um das Pflänzchen leicht andrücken und gießen.

Sollen die Pflanzen später in den Garten müssen sie gut abgehärtet sein. Stellen Sie die Pflanzen an schönen Tagen ohne Haube an einen geschützten halbschattigen Ort!

Liebling der Woche: Feinhalm Chinaschilf Gracillimus

Liebling der Woche: Feinhalm Chinaschilf Gracillimus

Die kleine Schwester des großen Aksel Olsen besticht durch ihren buschigen, überhängenden Wuchs.

Miscanthus Gracillimus

Feinhalm Chinaschilf Gracillimus

Die starken Halme halten auch sehr gut Wind und Regen stand! Das Ziergras passt in den Vorgarten zu Koniferen, Rhododendren oder Rosen genau so gut wie zu Pracht- und Leitstauden in der Rabatte neben der Terrasse, sogar am Teichrand, zusammen mit einem Fächerahorn kann es stilecht platziert werden.

Chinaschilf ist im Allgemeinen sehr robust und schnellwachsend. Das Gras dörrt im Herbst ein und sollte bis zum Frühjahr (Februar/März) auf ca. 10 bis 20 cm zurückgeschnitten werden. Jedes Jahr zum Frühlingserwachen treibt es erneut aus dem Wurzelbereich aus und bildet seinen schönen dichten Horst.

Feinhalm Chinaschilf auch für den Kübel geeignet!

Das Chinaschilf kann auch als Kübelpflanze eingesetzt werden. Da Misacnthus aber eher zu den starkwachsenden Gräsern zählt, sollte der Kübel möglichst groß gewählt werden. Ein Fassungsvermögen mit ca. 40 bis 50 Liter sollte für 2 bis 3 Jahre reichen – dann muss das Ziergras ausgetopft, umgetopft, bzw. verjüngt und mit neuer Erde versorgt werden!

Pflanz- und Pflegetipps zu Kübelpflanzen finden Sie in unseren Gartentipps!

Feinhalm Chinaschilf Gracillimus bei uns im Pflanzenshop kaufen

Gartenarbeit – Auf das richtige Zubehör kommt es an

Für viele Gartenbesitzer ist das Arbeiten im eigenen Gartenparadies eine angenehme Angelegenheit, die ihnen Spaß macht und wobei sie in der Regel abschalten können. Ob beim Unkraut zupfen, beim Säen eines Beetes oder beim Beschneiden der Äste – viele wollen auf die regelmäßig erforderliche Gartenarbeit nicht verzichten und machen diese gerne. Allerdings ist hierfür ein gewisses Gartenwerkzeug sowie bestimmte Schutzkleidung erforderlich, die die Gartenarbeit erleichtern und zudem die Kleidung vor Schmutz und die Haut vor Blessuren und Schrammen schützen. Womit ein Gärtner bestenfalls ausgestattet sein sollte, erfahren Sie im Folgenden.

Okatsune Heckenschere - Formschnittschere

Okatsune Heckenschere – Formschnittschere

Astschere, Spaten, Ausstecher und Co.

Für die Gartenarbeit sind einige Werkzeuge elementar, ohne die man in seinem Garten nicht zurechtkommt. Andere wiederum sind nur etwas für Gartenprofis oder Fachkräfte aus dem Forst- und Landwirtschaftsbereich und sind für den Einsatz im heimischen Garten wenig sinnvoll. Unabhängig von dem jeweiligen Gartenbereich ist jedoch die passende Schutzkleidung wichtig, um sich vor Schmutz oder kleineren Verletzungen zu schützen. Dazu gehören in jedem Fall eine schmutzabweisende, langärmlige Oberbekleidung, robuste Hosen, die ebenfalls lang sein sollten und Schutzhandschuhe. Bei engelbert strauss, die sich unter anderem auf Schutz- und Arbeitskleidung spezialisiert haben, gibt es eine breite Auswahl an geeigneter Kleidung für die Gartenarbeit. Neben der Schutzkleidung gehören zur Gartenarbeit auch wichtige Hilfsmittel wie ein Spaten, um die Erde aufzulockern oder um Pflanzen umzupflanzen und auch eine Gartenhacke, um die Erde fürs Anpflanzen vorzubereiten. Beim Kauf der Werkzeuge und Utensilien sollten Gärtner auf eine hohe Qualität legen, denn wichtige Hilfsmittel kommen in der Regel häufiger zum Einsatz. Utensilien wie Scheren, Sägen, Äxte, Ausstecher, Schaufeln und Kehrmaschinen dienen der Pflege und Instandhaltung von Gärten und anderen Grünflächen und vereinfachen die Gartenarbeit im höchsten Maße.

Unentbehrliche Gartenhelfer

Der schönste Garten wirkt nicht, wenn es an der Pflege mangelt. Jedes Jahr aufs Neue müssen Gartenbesitzer spätestens im Frühjahr einiges tun, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Ein ungemähter Rasen macht einen wenig einladenden Eindruck und auch Sträucher sollten stets mit Hilfe einer Heckenschere in Form gebracht werden. Nach dem Gebrauch sollten die Geräte vom Schmutz befreit und in einem trockenen Raum gelagert werden, damit es nicht zu Verschleißerscheinungen der meist metallenen Werkzeuge kommt. Wer das richtige Equipment sein Eigen nennt, kann innerhalb von kürzester Zeit seinen – von der kalten Jahreszeit in Mitleidenschaft gezogenen – Garten in ein wahres Paradies umgestalten. Denn wo sonst lässt es sich herrlicher entspannen als mitten im Garten, wo es ringsherum in den schillerndsten Farben blüht und sprießt.

Gartenarbeit trotz Pollenallergie?

Viele Menschen, die unter einer Pollenallergie oder Heuschnupfen leiden, scheuen sich davor, Gartenarbeit zu verrichten. Doch wer einige Tipps und Tricks beachtet, braucht als Allergiker keine Scheu zu haben, den heimischen Garten auf Vordermann zu bringen. Mit den folgenden Tipps wird das Gärtnern auch für Pollenallergiker nicht zum Tabu und kann sogar Freude bereiten.


Vorab den Arzt konsultieren

Bei jedem Menschen ist eine Allergie unterschiedlich stark ausgeprägt und führt auch zu einer individuellen Belastung oder Einschränkung. Interessante Informationen rund um das Thema Pollenallergie finden Betroffene beispielsweise auch hier. Wer unter einer Pollenallergie leidet, weiß in der Regel selbst ganz gut selbst, was er verträgt und welche Gebiete mit entsprechenden Bepflanzungen er zu bestimmten Jahreszeiten eher meiden sollte. Um jedoch ganz sicher zu gehen, wie stark die Allergie ausgeprägt ist, sollten Betroffene vor der Gartenarbeit einen Arzt konsultieren. Dieser kann dem Patienten und Hobbygärtner entsprechende Medikamente verschreiben, die die unangenehmen Symptome einer Allergie lindern. Gerade zur kritischen Blütezeit können Pollenallergiker, die nur auf Selbstmedikation setzen und nicht zum Arzt gehen, riskieren, dass sich die Allergie noch verstärkt und schlimmstenfalls zu einer chronischen Asthma-Erkrankung wird.

Verzicht auf Rasen- und Kompostanbau

Bei einer Pollenallergie sollten Hobbygärtner verständlicherweise so gut es geht auf den Anbau bestimmter Gräser verzichten, auf die sie allergisch reagieren. Alle allergieauslösenden Bepflanzungen sollten vorab ermittelt und identifiziert werden, so dass der Verzicht bei der Gartengestaltung mit berücksichtigt werden kann. So ist zum Beispiel eine Rasenfläche, die bei Hobbygärtnern und auch Gartenprofis äußerst beliebt ist, eine wahre Auslösequelle von Pollenallergien. Doch es gibt hierfür zahlreiche Alternativen, wie das Anlegen von Kies- oder Steinflächen. Wer dennoch nicht auf Rasen verzichten möchte, sollte diesen ausschließlich an feuchten Tagen mähen, da Trockenheit den Staub und die allergieauslösenden Pollen aufwirbelt. Experten warnen Allergiker auch davor, sich einen Kompost anzulegen. Denn beim Kompostieren werden Sporen freigesetzt, die eine Pollenallergie nicht nur auslösen können, sondern sie noch dazu erheblich verstärken.

Steingarten-web2aSteingärten sind ideal für Allergiker

Die sogenannten Steingärten mit speziellen Steingartenbepflanzungen eigen sich ideal für Pollenallergiker und Heuschnupfengeplagte.  Generell ist es auch immer ratsam, in den frühen Morgenstunden oder an windstillen, feuchten Tagen die Gartenarbeit zu machen. Die idealsten Bedingungen für eine angenehme Arbeit im Garten sind nach einem kräftigen Regenguss gegeben, denn die erhöhte Feuchtigkeit mindert den Pollenflug. Einen gewissen Schutz vor Blütenstaub und Allergenen bieten zudem Begrenzungen wie Holz- oder Flechtzäune, aber auch Steinmauern, die individuell und ansprechend gestaltet werden können. Ein weiterer, leicht umzusetzender Tipp: Nach der Arbeit im Garten sollten sich Pollenallergiker sofort die Haare waschen und ihre Kleidung wechseln, da sich Allergene und Blütenstaub auf den Hautpartikeln oder in den Kleidungsstücken festsetzen können. Des Weiteren können schmutzabweisende Stoffe bei der Gartenarbeit ebenso helfen, um die Polleneinwirkung zu verringern.

Vogelhäuser im Garten jetzt reinigen

Vogelhaus reinigen

Jetzt im November ist eine gute Zeit für die Reinigung der Nützlings- und Vogelhäuser im Garten.

Vogelhäuser

Durch das Entfernen der Sicherheitsschraube rechts unten an der Rückwand kann die  Seitenklappe einfach hochgestellt und der Innenraum gereinigt werden. Bei dieser Arbeit sollten Sie Handschuhe tragen! Einfach die alten Nester entfernen und die Brutkammer mit einem Handbesen ausfegen. Auf chemische Reinigungsmittel und auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers sollten Sie verzichten! Nach der Reinigung hängen Sie das Vogelhaus wieder an seinen Platz – So finden die daheimgebliebenen Gartenvögel auch im Winter einen passenden Unterschlupf.

Wildbienenhote mit Brutröhren

Wildbienenhotel

Wildbienenhotel – Nützlingshaus mit Brutröhren aus Bambus

Nützlingshäuser, wie unser Wildbienenhotel müssen nicht gereinigt werden! Die Nützlingshäuser sind so gebaut, dass diese an einem trockenen, geschützten Standort winterfest sind und für viele Jahre den Nützlingen eine sichere Brutstätte bieten. Bei einer Überwinterung im Haus würden die Larven, aufgrund der warmen Temperatur schlüpfen und dann wegen fehlender Nahrung zugrunde gehen!

Marienkäfer- und Florfliegenhäuser gefüllt mit Stroh, Heu oder Holzwolle

Bei den Marienkäfer- und Florfliegenhäusern sollten Sie lediglich kontrollieren ob die Füllung (Stroh oder Holzwolle) noch in ausreichender Menge und Qualität vorhanden ist. Falls nicht können Sie einfach neues Stroh, Heu oder Holzwolle nachfüllen. Achten Sie auf einen trockenen Standort damit das Häuschen und somit die Füllung nicht nass werden kann.

Rasen Pflegekur für den Winter

Ist Ihrem Liebling ein Mischgeschick passiert oder hat der Rasen durch die stärkere Benutzung und die oft sehr heißen, trockenen Tage im Sommer gelitten?

Damit er gestärkt durch den Winter kommt  sollte er jetzt eine kleine Pflegekur erhalten. Die mildere und feuchte Witterung im Herbst schaffen ideale Verhältnisse zum Ausbessern des Rasens. Braune Stellen, die evtl. durch das ‚Geschäft‘  von unserem lieblingshaustier oder durch Trockenheit entstanden sind müssen jetzt nachgesät werden. Somit erhalten wir im Frühjahr wieder eine geschlossenen, kräftig grüne Rasenfläche.
Zunächst muss die betroffene Stelle gut befeuchtet werden, also ruhig kräftig gießen. Den Boden dann mit Hilfe von einem Rechen oder einer Grabgabel auflockern. Nun kann der Grassamen darüber verteilt werden und mit feiner Gartenerde oder Blumenerde bedeckt werden. Für diese kleinen Ausbessererungsarbeiten gibt es extra kleine Packungsgrößen von Rasensamen. Dann leicht angießen und darauf achten das die Stelle die nächsten zwei Wochen nicht austrocknet. Im September ist die Zeit für so eine Nachsaat optimal, die Sonne hat noch etwas Kraft und wärmt den Boden, viel später sollte dies nicht geschehen den die jungen Graspflanzen würden sonst den ersten Frost nicht überstehen.
Eine Herbstdüngung zur Kräftigung des Rasens ist auch sehr zu empfehlen. Kalium stärkt die einzelnen Halme und macht wiederstandsfähiger gegen die kalten und eisigen Temperaturen im Winter. Später wie September ist eine Düngung nicht zu empfehlen. Der letzte Rasenschnitt allerdings sollte noch so lange erfolgen wie das Gras wächst, das kann durchaus auch noch im Dezember sein.