Native Plants Gartenblog

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Die richtigen Frühjahrsblüher für Ihren Garten


NarzissenDer Frühling steht vor der Tür. Mit dem Frühling steigen nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Bereitschaft für die Gartenarbeit. Nachdem die Spuren des Winters entfernt sind, kann der Besitzer mit der Gartenarbeit beginnen. Jedes Jahr im Herbst werden die sogenannten „Frühjahrsblüher“ eingesetzt. Diese Vorboten blühen schnell und zeigen, dass der Frühling eingekehrt ist.

Die Frühjahrsblüher verschönern den Garten

Typische Blumen für den Garten im Frühjahr sind Tulpen. Es gibt unterschiedliche Tulpen – ob grün, rot oder gelb, ob hoch, klein – die Vielfalt ist unbeschreiblich. Tulpen haben den Vorteil, dass sie sehr wohl sehr schnell blühen und mit ihrer Artenvielfalt überzeugen. Der Besitzer kann den Garten voll mit unterschiedlichen Tulpen gestalten und die Blumen sehen sich nur bedingt ähnlich. Es erinnert an eine Vielfalt, die wunderschön ist. Weitere Möglichkeiten für Frühjahrsblumen sind Hyazinthen. Vergleichbar mit den Tulpen gibt es auch bei den Hyazinthen Unterschiede.

Tulpen läuten Jahr für Jahr den Frühling ein

FrühjahrsblüherWeitere Frühjahrsblüher sind Narzissen. Auch hier gibt es unterschiedliche Pflanzen, Farben und Formen. Narzissen sind beliebte Gartenblumen, die auch Jahr für Jahr – nachdem sie wachsen – ein Zeichen setzen, dass der Winter vorbei ist und der Frühling kommt. Diese drei typische Pflanzen bzw. Blumen sind beliebte Gartenblumen, die auf Grund ihrer Schönheit von den Besitzern gerne gepflanzt werden. Ein Vorteil ist, dass durch die Vielfalt neben der Abwechslung auch eine bunte Mischung entsteht. Auch wenn der Garten nur aus Tulpen und Narzissen besteht, ist er dennoch abwechslungsreich und farbenfroh. Ein weiterer Aspekt ist das robuste Wesen. Vor allem Tulpen sind relativ robust, brauchen wenig Pflege und kommen Jahr für Jahr wieder, um den Garten zu verschönern.

 

Der Garten im Winter

Es ist doch eigentlich schade, dass viele Gärten im Winter kahl und leblos scheinen, dass vor allem eingemottet und abgedeckt, nicht aber aufgehübscht und dekoriert wird. Dabei kann ein Winter-Garten durchaus eine Zierde sein. Wir verraten, wie das geht.

Immergrün und voller Leben – der Winter-Garten

Gemüsegarten mit Buchsbaumhecke im Winter

Gemüsegarten mit Buchsbaumhecke im Winter

Wenn der Winter Einzug hält, die Blätter fallen und der erste Bodenfrost auch den letzten trotzigen Sommergewächsen den Garaus macht, dann stellen viele Gartenbesitzer fest, dass ihr Garten plötzlich ziemlich unansehnlich wirkt. Diesen Umstand kann man eigentlich recht leicht beheben: Zunächst einmal sollte man dafür sorgen, dass Dekorationselemente und auch die Umzäunung des Gartens das Gesamtbild positiv beeinflussen. Was das betrifft, so findet man auf Seiten wie gartenzaun24.de sicherlich Inspiration. Danach sollte sich der Gärtner um Gewächse kümmern, die dem winterlichen Garten ein schönes, natürliches Gesicht verleihen. Immergrüne Pflanzen sind in diesem Zusammenhang das A und O. Fällt der erste Schnee, macht er sich auf dem Nadelkleid von Thuja-Hecken beziehungsweise Lebensbäumen, Tannen, Eiben, Zedern, Fichten und Kiefern besonders gut. Auch immergrüne Buchskugeln und Zierhecken können zu diesem Zweck verwendet werden. Und große, knorrige Laubbäume, die im Winter zwar kahl, aber auch ausgesprochen majestätisch erscheinen, wissen dem Auge ebenfalls zu gefallen.

Welk und trotzdem schön

Wer nicht immer nur grüne Nadeln sehen will, kann seinen Garten im Winter durchaus mit einigen sommergrünen Arten aufwerten. Einige dieser Pflanzen, viele Ranken zum Beispiel, sehen gerade im verwelkten Zustand sehr dekorativ aus. Ein knalliges Gelb sorgt für tolle Farbnuancen und der warme, rotbraune Farbton einer Buchenhecke rundet das Ganze dann ab. Ziergräser und Stauden möchten wir in diesem Zusammenhang ebenfalls empfehlen. Große runde Steine bringen Abwechslung in die Topografie der Schneedecke. Präpariert man den Garten also entsprechend, wird man mit einem immergrünen Winterwunderland belohnt!

Vasen – frische und getrocknete Blumen stilvoll präsentieren

Möchte man einen Strauß Blumen hübsch präsentieren, so muss eine Vase her! Hierbei sollten Sie nicht etwa irgendein Modell wählen, sondern sich für eine Vase entscheiden, die sowohl zu den Blumen selbst als auch zu Ihrer Einrichtung passt.

Eine Vase ist nicht genug!

Wen Sie den Strauß in Ihrem natürlichen Garten bereits gepflückt bzw. diesen im Blumenladen gekauft haben, ist es für den Erwerb einer neuen Vase bereits zu spät. Besser ist es, wenn Sie dafür sorgen, dass Sie immer die passende Vase zu Ihren Lieblingsblumen parat haben.

Am harmonischsten wirkt das Bild dabei, wenn Sie eine Vase in der Farbe der Blüten wählen. Ebenfalls passend sind Nuancen aus einer ähnlichen Farbfamilie – also etwa eine Vase in Rosa für Blumen mit pinkfarbenen Blüten. Aber auch Violett und Blau sowie Gelb, Orange und Rot harmonieren hervorragend miteinander! Im Idealfall suchen Sie Vasen und Blumen dabei so aus, dass sie zusätzlich Ihren Einrichtungsstil komplettieren. Leicht ist dies, wenn Sie bei Ihrer Einrichtung auf Weiß und Naturtöne gesetzt haben, denn dann lässt sich praktisch jede Farbe als Akzent verwenden.

Vielleicht möchten Sie jedoch auch Vasen besitzen, die vielseitiger sind und die mit sämtlichen Pflanzen harmonieren. In diesem Fall sind farblose Glasvasen das Richtige für Sie. Sollten Sie die schlichten Modelle zu langweilig finden, so können Sie stattdessen zu den extravaganteren Vasen greifen. Am besten besorgen Sie Vasen in verschiedenen Größen und Formen, sodass Sie auch bei Blumengeschenken stets das passende Modell griffbereit haben.

Dank Trocknung länger Freude an den Blumen haben

Übrigens werten nicht nur Vasen mit frischen Blumen Ihre Einrichtung auf; Gleiches gilt auch für getrocknete Pflanzen! Wir beantworten Ihre wichtigsten Fragen.

Welche Pflanzen? Ungeeignet sind schnell welkende Pflanzen wie Osterglocken oder Narzissen. Trocknen Sie stattdessen Rosen oder Astern. Besonders formstabil sind zudem Lavendel, Disteln oder Lampionblumen.

Wie trocknen? Binden Sie einen Strauß mit Garn, Bast oder einem Gummi zusammen und hängen Sie ihn dann kopfüber auf. Das Band sollte nicht zu stramm sitzen, wenn Sie Druckstellen an den Stielen verhindern möchten. Innerhalb der zwei- bis dreiwöchigen Trocknungszeit ziehen Sie das Band ein- bis zweimal nach. Sobald die Blüten rascheln, ist die Trocknung abgeschlossen. In einer Vase stehend behalten die getrockneten Blumen am besten ihre Form.

Wo trocknen? Zum Trocknen geeignet sind warme, trockene und dunkle Räume, also zum Beispiel der Dachboden oder der Keller. Sorgen Sie für eine gute Durchlüftung, damit sich die abgegebene Feuchtigkeit nicht staut.

Urban Gardening – Die Rückkehr der Gärten in die Stadt!

Das Urban Gardening gibt es schon seit einiger Zeit, berühmt wurde es allerdings erst in den letzten Jahren. Überall findet man plötzlich Beiträge zu neuen Garten-Projekten, immer mehr Menschen schließen sich in ihrem Stadtteil zusammen, um an einem Garten zu arbeiten. Der Garten in der Stadt verfolgt viele Ziele. Die Stadt durch Pflanzen schöner machen, ist das eine. Diese Pflanzen können auf Dächern oder in brachliegenden gebieten liegen und so das Stadtbild verschönern und die Stadt ein wenig grüner und damit gesünder machen. Aber natürlich können Pflanzen noch mehr: Nutzpflanzen können die eigene gesunde Ernährung abseits von industrieller Nahrungsmittelherstellung sichern und auch den Stadtkindern das Anpflanzen von Obst und Gemüse näherbringen. Und irgendwann vielleicht den Welthunger bekämpfen – aber das ist bisher noch Utopie. Und so fing alles an:

„Lasst uns einen Garten machen, mitten in der Stadt!“ – Die Geschichte des Urban Gardening

Die ersten innerstädtischen Gärten auf Dächern und in brachliegenden Stadtgebieten entstanden in den 70er Jahren in New York. Bald schon erfreuten sich die Gartenprojekte in der Stadt und dann auch in ganz Nordamerika wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen schlossen sich zu Gärtnergemeinschaften zusammen. Heute ist das urbane Gärtnern in aller Munde. Auch in Europa sprießen immer mehr innerstädtische Gärten. Dächer werden begrünt und ehemalige Industriegebiete umfunktioniert. Neben den Gärtnern, die der ursprünglichen Idee folgen, die Stadt ein wenig ökologischer und sozialer zu machen und gleichzeitig den Menschen die gesunde Ernährung ein Stück näher zu bringen, gibt es auch neuartige Projekte, die einer etwas anderen Idee folgen. Dazu gehören in Deutschland zum Beispiel die interkulturellen Gärten, die der Idee dienen, beim Gärtnern die Verständigung von Menschen verschiedener Kulturen zu stärken, sowie die Garden Guerilla Aktionen in London.

Berühmte Gärten in der Stadt

Auch in Deutschland gibt es mittlerweile einige Gärten, die es überregional zur Berühmtheit gebracht haben. Dazu gehört der „Prinzessinnengarten“ in Berlin-Kreuzberg. Ein anderes berühmtes Beispiel für Urban Gardening liegt ebenfalls in Berlin: der Guerilla-Garten „Rosa Rose“ in Friedrichshain.

Nachwuchs im Vogelhaus

Blaumeisenfamilie im Garten

Eine junge Blaumeisenfamilie hat es sich in unserem neuen Vogelhaus gemütlich gemacht!

Schier unermüdlich bringen die beiden Elterntiere Futter aus den umliegenden Gärten ins Nest. Auf dem Speiseplan der Jungvögel stehen hauptsächlich Insekten, Spinnen und andere Kleinstlebewesen. Auch die bei uns Gärtnern so unbeliebten Schädlinge wie zum Beispiele die Blattläuse werden von den nimmersatten Brut verschlingt!

In nur drei Wochen nach dem Schlüpfen aus den nur 2 cm großen Eiern sind die jungen Singvögel fast ausgewachsen und flugfähig und verlassen das sichere Nest Richtung Abenteuer.

Blaumeise an unserem Vogelhaus aus Lärchenholz

Blaumeise an unserem Vogelhaus aus Lärchenholz

Eine Auswahl an Vogelhäusern und Insektenhotels finden Sie in unserem Shop!

Schicke Gartenhäuser als Oase der Ruhe


Eine heimelige Laube für viele Zwecke

Der Aufenthalt im Garten ist für Groß und Klein ein fantastisches Vergnügen und fühlt sich fast wie Urlaub an. Wenn dazu noch das passende Gartenhaus vorhanden ist, gibt es an schönen Tagen für die ganze Familie kein Halten mehr. Ein vielseitiges Gartenhäuschen dient nicht nur dazu, die Geräte und das Mobiliar hier zu verstauen. Es ist genauso gut dazu gedacht, sich hierin aufzuhalten, wenn das Wetter einmal nicht so gut ist, sich von der mühsamen Gartenarbeit auszuruhen und mit der Familie, mit Nachbarn und mit Freunden gemeinsam zu feiern. Besonders für die Kinder bedeutet ein solches Häuschen im Grünen viel Spaß und Abwechslung. Wenn es draußen dann so richtig warm und sonnig ist, wird der in dem Häuschen untergebrachte Grill hervorgeholt, um hierauf köstliche Bratwürste zu brutzeln. Unter Umständen können in dem Häuschen ebenso einmal Übernachtungen stattfinden. Von der einfachen Laube bis hin zur luxuriösen Wohlfühl-Oase sind die Ausstattungen sehr verschieden. Dementsprechend unterschiedlich sind naturgemäß auch die Preise. Unter den zahlreichen Modellen an zweckmäßigen Gartenlauben kann sich jeder nach seinem Bedarf die passende heraussuchen.

 

Die verschiedenen Arten von Gartenhäusern

Es beginnt mit den einfachen Hütten, um Gartengeräte, Grill und Mobiliar sowie unter Umständen auch das Fahrrad hier einzulagern. Ist ein Fenster vorhanden, kann auch in einem solchen kleinen Häuschen schon eine gemütliche Atmosphäre geschaffen werden. Die stärke des Holzes für die Wände bestimmt die entsprechende Isolierung, damit an kälteren Tagen die Wärme nicht so schnell entweichen kann und es an heißen Tagen drinnen länger kühl bleibt. Eine integrierte Terrasse für den Aufenthalt vor dem Haus schützt mit einer praktischen Überdachung vor zu viel Sonne und vor Regen. Sehr anspruchsvolle Gartenhäuser verfügen über einen zweiten Raum, in den die Einlagerung der Geräte und Möbel ermöglicht wird. Vor der Lieferung des Gartenhauses muss ein Platz geschaffen werden, der als gerader und solider Untergrund dient. Ein solches Haus kann von einem Fachmann aufgebaut werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, bei etwas handwerklichem Geschick den Selbstaufbau vorzunehmen.

Sonnenhut – Echinacea, schöne Präriepflanze

 

Sonnenhut Magnus

Sonnenhut Magnus

Der Sonnenhut auch Scheinsonnenhut genannt, erlebt mit seine vielen Neuzüchtungen im Moment einen richtigen Boom in der Gartenwelt. Alle Arten und Sorten sind ausdauernde und winterharte Stauden mit auffällig großen Blütenköpfe die einzeln an langen, meist verzweigten Stängel über dem Laub stehen.

Die Wildarten kommen ursprünglich meist aus den dicht bewaldeten Ozark Mountains ein Hochlandgebiet in der Mitte der vereinigten Staaten. Es nimmt die südliche Hälfte von Missouri und einen großen Teil des nördlichen Arkansas ein. Die Naturstandorte der verschiedenen Arten kann man wie folgt einteilen:

Echinacea purpurea -Lichte, bewaldete Savannen

Echinacea paradoxa – Prärieähnliche Laubwälder.

Echinacea pallida – Hochgrasprärien über Kalkstein.

Für eine lange Lebensdauer bei den Scheinsonnenhüten sorgt ein warmer, sonniger Standort mit einem gut dränierten, nährstoffreichen Boden und konkurrenzarmen Pflanzen in der Nachbarschaft.

Damit diese prächtige Blütenpflanze gut zur Geltung kommt und auch langlebig ist sind verschiedene Pflanz-Kombinationen möglich.

Pflanzungen mit Buntlaubigen Stauden wie z. B. Ein Orange blühender Sonnenhut wie die Sorte ‚Hot Papaya‘  zu einem Rotlaubigen Penstemon ‚Husters Red‘ ergeben eine tolle Farbkombination. Auch der Kontrast mit Blütenähren und Rispen ist sehr interessant. Pflanzen wie die Duftnessel oder die Prachtscharte sind hier sehr gut geeignet. Wunderschön sind natürlich auch Gräser als Pflanzpartner zum Echinacea. Vor allem Knie- bis  Hüfthohe, spät austreibende Gräser sind hier zu bevorzugen wie z.B. Moskitogras, Zittergras, Rutenhirse oder Reitgras ‚Overdam‚.

Aber schon allein die vielen neuen und farbenprächtigen Sorten des Sonnenhutes bringen beim kombinieren viel Spaß.

Nützlingshotel selber bauen

Nützlingshotel - Insektenhotel im Garten

Nützlingshotel – Insektenhotel im Garten

Nicht nur der Marienkäfer, sondern auch eine Vielzahl anderer Nützlinge – zum Beispiel Wildbienen, Ohrenwürmer, Florfliegen, Schwebfliegen und Raubmilben – sind als biologische Pflanzenschutzhelfer gegen Blattläuse, Spinnmilben und vielen mehr im Einsatz.

Nützlingshotel mit Bambusstäben und HartholzBieten Sie den fleißigen Helfern ein Zuhause in Ihrem Garten – ein Insektenhaus / Nützlings-Blockhaus ist schnell gebaut und bietet den kleinen Tierchen ausreichend Schutz. So ein Häuschen wird meistens aus Schilf, Bambusrohr, Holz, Ziegelsteinen und Lehm gebaut, aber der Kreativität sind in Bezug auf das Baumaterial und die Größe keine Grenzen gesetzt.

Achten Sie bei der Standortwahl darauf, dass das Häuschen trocken und geschützt steht. Ein Platz nach Osten hat den Vorteil der Morgensonne – viele Insekten benötigen eine gewisse „Betriebstemperatur“ um aktiv zu werden. Natürlich kann ein Nützlingshotel auch Richtung Süden, sogar Richtung Norden aufgestellt werden wenn es den trocken steht! Wichtig: Das Insektenhotel nicht in Richtung der Wetterseite (Westen) aufstellen! Weiter lesen in unseren Gartentipps ….

Fertige Vogel- und Nützlingshäuser finden Sie in unserem Gartenshop (hier)

Nützlinge im Garten fördern

Wie können wir Nützlinge im Garten fördern?

Nützlinge helfen im Garten bei der Schädlingsbekämpfung, bei der Bestäubung von Blumen und Obstpflanzen – Sie sorgen für ein natürliches Gleichgewicht und sollten im Garten gefördert werden. Ob mit einem Insektenhotel, einen Vogelhaus, einem Vogelfutterhäuschen in der Kalten Jahreszeit oder einfach nur durch eine natürliche und nachhaltige Gartenkultur. Folgendes kann dazu beihelfen mehr Nützlinge im Garten anzusiedeln.

Einen Gehölzstreifen anlegen

Ein Gehölzstreifen ist eine locker gepflanze Hecker mit unterschiedlichen Blüten- und Fruchtgehölze. Um diese Hecke möglichst vielfältig zu gestalten sollten Sie auch heimische Gehölze, wie zum Beispiel Haselnuss, Holunder oder Schlehe mit einplanen. So schaffen Sie in Kombination mit blütenreichen Ziersträuchern wie zum Beispiel Hibiskus, Gartenjasmin oder Deutzien eine abwechslungsreiche, farbgewaltige Oase in Ihrem Garten die auch vielen Nützlingen hilft. Weitere Infos über Gehölzstreifen und natürlich angelegte Hecken finden Sie >hier< in unseren Gartentipps.

 Nistmöglichkeiten für Vögel schaffen

Unsere gefiederten Freunde sind fleißige Helfer im Kampf gegen unbeliebte Schädlinge und Störenfriede. Vogelhäuser, Vogeltränken und die Zufütterung in der kalten Winterzeit sind gerade in der heutigen Zeit ein sehr wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Die moderne Architektur bietet heute meist keinen Platz mehr für Nistplätze. Vogelhäuser können vor allem an Gartenhäusern, Garagen, hohen Zäunen oder an Bäume angebracht werden – wichtig ist nur dass die Herbergen möglichst wettergeschützt und unerreichbar für Ihre bzw. Nachbars Katze ist.

Insektenhäuser für Nützlinge aufstellen

Natürlich vorkommende Nützlinge können Sie in Ihrem Garten ganz einfach förn und helfen. Durch das Aufstellen von Insektenhäusern schaffen Sie einen Unterschlupf und Brutstätte für Marienkäfer und andere fleißigen Helfer. Zum Beispiel benötigen…

  • Wildbienen als Nistplatz hohle Röhren wie Schilf- oder Bambusstäbe in denen die Brut abgelegt wird. (Info: Wildbienen sind Einzelgänger und haben keinen Stachel!) Ein Wildbienenhotel finden Sie in unserem Onlineshop.
  • Schmetterlinge brauchen einen ruhigen, geschützen Unterschlupf – ein Schmetterlingshaus in der Nähe von Schmetterlingsweiden (z.B Sommerflieder,) ist genau richtig
  • Ohrwürmer sind nachtaktiv und brauchen ein geeignetes Tagesversteck – Ein Tontopf oder -Röhre gefüllt mit Stroh ist bestens geeignet

Weitere Infos über unsere Nützlinge finden Sie >hier< in unseren Gartentipps

Laub, Reisig und Totholz im Garten belassen

Meist sind unsere Gärten viel zu aufgeräumt für Tierarten wie Igel, Blindschleiche und Kröte. Ein Holz- bzw. Reisighaufen in einer ruhigen Gartenecke ist schnell errichtet und kostet kein Geld. In Kombination mit einer heimischen Gehölzbepflanzung bestehend aus Wildrosen, Holunder und Felsenbirne entsteht für viele gefärdete Tierarten ein Zuhause! In größeren Gärten ist auch eine Art Benjeshecke möglich!

Natürlich und nachhaltig gärtnern

Versuchen Sie  auf chemische Pflanzenschutzmittel im Garten zu verzichten! Insektizide wirken meist nicht nur auf den jeweiligen Schädling, sondern auch auf den Nützling. Die als Schädlinge bezeichneten Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Marienkäfer, Florfliegen und Co.
Durch das Aufstellen von Nützlingshäusern fördern Sie das natürliche Gleichgewicht der Natur in Ihrem Garten!
Neben einem geeigneten Brutplatz benötigen Nützlinge auch die richtigen Pflanzen. Unter www.Native-Plants.de finden Sie weitere Tipps und heimische Pflanzen für einen naturnahen Wohlfühlgarten!

Rhizomsperre bei Bambus

Ist eine kostenintensive Rhizomsperre wirklich nötig?

Diese Frage wird uns oft gestellt und wir müssen diese jedes Mal mit „Ja“ beantworten. Die Rhizome der Phyllostachys sind sehr schnell und aggressiv und können so sehr großen Schaden nicht nur in Ihrem Garten anrichten.

Wie auf dem Bild zu sehen breiten sich die Bambussprossen ohne stabiler Eingrenzung ungehindert im ganzen Garten aus. Sicherlich sind diese noch sehr weich und können mit dem Rasenmäher leicht gekürzt werden. Das Problem aber ist das harte und stabile Rhizom kurz unterhalb der Oberfläche – Erfährt dieses keine Einschränkung wächst und verweigt es sich im ganzen Garten. Fangen Sie dann an diese Rhizome zu entfernen müssen Sie sehr gründlich vorgehen, denn selbst ein übersehenes Stückchen Rhizom im Boden treibt erneut wieder aus. Richtig problematisch wird es wenn das „freie“ Rhizom unter Terrassen- und Gehwegbeläge, in Fundamente und Dichtungen oder in Richtung Garteteich wächst. Spätestens wenn dieser unkotrollierte Wuchs bei Ihrem Nachbarn angekommen ist relativieren sich die Kosten für eine sichere und langjährige Rhizomsperre.