Native Plants Gartenblog

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Extensive Dachbegrünung

Durch Dachbegrünung entsteht Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Durch sie werden klimatische und hydrologische, aber auch ästhetische Folgen der Versiegelung abgemildert. Begrünte Dächer verringern und verzögern den Abfluss von Niederschlagswasser und sorgen so für kühlere und feuchtere Luft im besiedelten Raum.Dachbegruengung_web Graue, öde Dachlandschaften werden zu grünen Oasen. Vor allem bei Extensivbegrünungen, welche sich weitestgehend selbst erhalten sollen, müssen Pflanzenarten mit besonderer Eignung für den extremen Standort (viel Sonne, viel Wind, unregelmäßige Bewässerung) und mit hoher Regenerationsfähigkeit verwendet werden. Daher kommen bei dünnschichtigen Extensivbegrünungen vorwiegend sukkulente Pflanzen (mit wasserspeichernder Eigenschaft) zum Einsatz. Diese stellen in der Regel nur sehr geringe Ansprüche an die Wasser-und Nährstoffversorgung. Auf stark geneigten oder besonders windbeanspruchten Dächern ist auch die Verlegung vorkultivierter Sedum-Vegetationsmatten möglich. Bei Extensivbegrünungen mit etwas größerer Schichtdicke können ergänzend zu den Sedum-Arten verschiedene Kräuter, Stauden und Gräser gepflanzt werden, bzw. ausgesät werden.

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Beispiele für Dachbegrünungspflanzen:

  • Kissen-Seifenkraut
  • Mauerpfeffer ‚Coral Carpet‘
  • Sehr niedriges Fettblatt ‚Purpureum‘
  • Fettblatt ‚Weihenstephaner Gold‘
  • Teppichsedum ‚Album Superbum‘
  • Hornkraut
  • Bergkamille

 

Gemeinsam ist diesen Pflanzen, dass sie alle gut mit Trockenheit zurechtkommen. Auf den Dächern wird nicht gegossen, Regenwasser alleine muss genügen. Allerdings muss zum sicheren Bewurzeln der Stauden einige Wochen lang nach der Pflanzung von Hand gegossen werden. Der Anspruch an den Boden ist mäßig nährstoffreich, sandig bis steinig und durchlässig. Alle genannten Pflanzen wollen einen sonnigen bis heißen Standort.

 

Zu beachten sind folgende Vorteile, die durch Dachbegrünung erzielt werden können:

Wärmedämmung und Energieeinsparung
Längere Lebensdauer begrünter Dächer
Verbesserung des Kleinklimas
Neue Lebensräume werden geschaffen
Entschärfung der Versiegelung

Gefüllter Echter Schneeball – Viburnum opulus ‚Roseum‘

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Der Frühling bringt viele wunderschöne Blüten an den Gehölzen und Stauden hervor. Eine besonders attraktive Sorte ist der gefüllte Schneeball Roseum oder der Echte Schneeball genannt. Im Mai erscheinen seine Blütenköpfe in frischem Grün, welche ab Juni als große, weiße Bälle zu bewundern sind. In der Floristik wird die auffallende Blüte gerne verwendet. Der Herbst bringt als zweites Highlight leuchtend rote Früchte hervor, die lange in den Winter hinein an den Zweigen hängenbleiben.
Tipps zur Pflege
Für gesundes Wachstum und attraktives Aussehen hier einige Tipps von Native Plants zur Pflanzung und Pflege. Dieser Schneeball trägt auch den Namen Wasserschneeball. Das verrät schon einiges über die Standortbedingungen. Der Boden sollte frisch bis nass sein. In trockenen Sommern besonders auf gleichmäßig feuchten Boden achten. Geben Sie dem Gehölz alle ca. 3 Tage einen Gießer (10Liter) Wasser. Schwach sauer bis stark alkalisch (kalkliebend) und recht nährstoffreich  sind optimale Böden für den Schneeball. Pflanzen Sie das Gehölz wenn möglich freistehend, sodass ausreichend Luftbewegung herrscht. Ist dies nicht gegeben, tritt häufig Blattlausbefall auf.

Erste Hilfe bei LäusebefallIMG_4273
Bei Befall  empfehlen wir Ihnen als Gegenmaßnahme die Nützlinge einzusetzen, diese erhalten Sie in unserem Shop.
Sollte der Schneeball einmal durch Schädlingsbefall in Mitleidenschaft gezogen worden sein, schneiden Sie ihn ruhig stark zurück, er hat ein hohes Regenerationsvermögen und wird schnell wieder gut austreiben. Die beste Zeit hierfür ist nach der Blüte. Ein Verjüngungsschnitt (die ältesten 2,3 Triebe an der Basis entfernen) alle 3-5 Jahre bietet sich sowieso an, dann bilden sich immer neue Blütentriebe.

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume – auch Indianische Sonne genannt da sie ursprünglich aus Mexiko stammt. Den Namen „Sonnen“-Blume trägt sie zurecht denn ihre Blütenköpfe wenden sich immer der Sonne entgegen und lassen so die Schatten hinter sich.

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Da Kinder immer ein heiteres Gemüt haben und sowie die Sonnenblume stahlen, haben wir das zum Anlass genommen und eine „Sonnenblumen-Aktion“ in der Kindergartengruppe unseres Sohnes gestartet. Mit sehr viel Spaß und Engagement haben die Kleinen die Sonnenblumensamen ausgesät und nun wird jeden Tag beobachtet was sich im Töpfchen tut. Und da es bis zu Blüte ja noch ein bisschen dauert wurden schon fleißig Papier-Sonnenblumen gebastelt.

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Möchten Sie sich das Strahlen der Sonnenblumen und der Kinderaugen in den Garten holen – einfach selbst ein paar Sonnenblumen aussäen und beobachten. Saatgut, Töpfe und Erde finden Sie bei uns im Shop!

 

 

Vielen Dank auch an die Erzieherinnen, dass Sie mit Liebe und Geduld unseren Kindern die Natur ein Stückchen näher bringen.

Startklar ins Gartenjahr

Das Saatgut ist bestellt, die Sonne scheint und auf der Fensterbank ist genug Platz um mit der Aussaat zu beginnen.

Vorher ist es wichtig die Ansprüche der Pflanzen an den Boden, die Pflanztiefe, Licht oder Dunkelkeimer und die Temperatur zu kennen. Oft gibt es im Februar bereits schöne sonnige Tage und die Vorfreude auf das Gartenjahr wächst. Auch wenn im Februar die Sonne scheint warten Sie ab. Bei zu früher Aussaat kann es durch die kurze Tageslänge zu verzögertem Wuchs kommen.

Alles bereit?Pflanztisch-2011 (244)

Um Schädigungen an den Sämlingen durch Krankheitserreger zu vermeiden, verwenden sie gereinigte oder neue Gefäße. Bei gebrauchten Gefäßen reicht eine Spülung mit warmen Essigwasser.
Die Anzucht,- u. Pflanztöpfe,Torfquelltöpfe oder Kisten werden bis zum Rand mit lockerer Kräuter und Aussaaterde gefüllt und mit einem Brett oder der Hand leicht angedrückt.

Die glatte Saatfläche gibt den Wurzeln später Halt und der Sämling wird beim Gießen nicht weggeschwemmt. Für viele Sämereinen wie Sommerblumen eignet sich eine Aussaatschale. Diese wird einfach befüllt und mit einem Holzscheit abgezogen.

Die Aussaat

Eine gute Aussaaterde sichert den Pflanzen einen guten Start. Die Erde sollte feinkrümelig und locker sein und kaum Nährstoffe enthalten. Die nährstoffarme Erde verhindert das Verbrennen der Wurzeln durch einen zu hohen Salzgehalt.

Falls Sie überlagertes Saatgut verwenden, können Sie eine Keimprobe durchführen. Hierzu legen sie ca. 10 Samen auf ein feuchtes Küchenpapier und warten ab ob die Samen aufgehen. Das Küchenpapier sollte immer leicht feucht gehalten werden.

Überlegen Sie genau wie viele Pflanzen sie später wirklich benötigen, denn der Platz auf der Fensterbank wird sehr schnell rar.
Vor der Aussaat beschriften Sie die Etiketten mit Sorte und Datum.

Nun kann es losgehen:
Das Saatgut ausstreuen (z.B. Sommerblumen, Lavendel, Petersilie, Schnittlauch) oder vereinzelt ausbringen (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Sonnenblumen, Kürbis, Zucchini), leicht andrücken und angießen. Die Erde sollte während leicht feucht gehalten werden.
Die Keimung gelingt am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Diese erreichen Sie mit einer Haube, durchsichtigen Folie, einer abgeschnittenen umgedrehten PET- Flasche oder einem Glas. Tägliches lüften verhindert die Schimmelbildung. Sobald die Pflanzen an das Dach stoßen wird die Haube entfernt.

Die Pflanzung

Sobald sich am Keimling zwei echte Blätter entfalten, können die Pflanzen umziehen. Stehen die Pflanzen zulange zu eng konkurrieren sie um Wasser und Licht. Die Pflanzen werden gakelig. Bei Lichtmangel recken sich die Stängel in die Höhe, leiden dadurch oft schneller an Krankheiten und geringer Stabilität.

In den neuen Gefäßen oder im Garten wird frische Garten,- Komposterde oder Pflanzerde ausgebracht.
Die Pflanzen aus der Aussaatschale müssen behutsam vereinzelt werden. Hierzu verwenden Sie am besten einen Pikierstab. Mit dem Pikierstab heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Erde und setzen sie in ein vorgebohrtes Loch im Pflanzgefäß. Arbeiten Sie vorsichtig um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen. Nun die Erde um das Pflänzchen leicht andrücken und gießen.

Sollen die Pflanzen später in den Garten müssen sie gut abgehärtet sein. Stellen Sie die Pflanzen an schönen Tagen ohne Haube an einen geschützten halbschattigen Ort!

Herbstlicher Türkranz

Die Natur läuft jetzt noch einmal zur Hochform auf. Viele kräftige Farben, tolle Blütenformen und herbstliches Laub machen eine schöne Dekoration zum Kinderspiel. Hier ein tolles Beispiel für einen herbstlichen Türkranz. IMG_2512Die Zutaten dafür z.B. das Heu finden Sie in Ihrem Paket das wir Ihnen zuschicken und den Rest natürlich in Ihrem Garten. Einfach mit offenen Augen sich umschauen, es sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
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Zuerst wurde der Styroporkranz mit Heu umwickeln um einen natürlichen Untergrund zu bilden.
Dann werden die Blüten z.B. von der Fetthenne, der Hortensie oder verschiedenen Gräser mit allerhand Grünzeug angeordnet. Sehr hübsch sind zu dieser Jahreszeit auch die Hagebutten von Wildrosen, nur Vorsicht beim schneiden und binden der Rosenfrüchte, man kann sich leicht mal an den Dornen verletzen.

Den Türkranz mit einer farblich abgestimmten Schleife an der Haustüre aufhängen oder gerne auch im Garten nett dekorieren. Viel Spaß beim selbst machen.IMG_2516

Umweltfreundliche Gestaltung des Gartens

Im Zuge des immer wichtiger werdenden Umweltbewusstseins hat der Umweltschutz einen ganz neuen Stellenwert erreicht, der auch für die Gestaltung des Gartens zu beachten ist. Wie der Garten am besten umweltfreundlich gestaltet wird, folgt hier in einem kurzen Überblick.

Wahl der richtigen Pflanzen

Viele Pflanzen interagieren miteinander um Schädlinge zu bekämpfen. Wenn z. B. neben dem Tomatenstrauch ein Basilikumbäumchen steht, so helfen die Schädlinge des Basilikums dabei mit, die Schädlinge von den Tomaten freizuhalten. Des Weiteren kann die Hilfe von anderem Getier bei der Schädlingsbekämpfung hinzugezogen werden. Kleine Vögel ernähren sich bspw. von Insekten, während auch Fledermäuse effektiv Insekten entfernen. Gibt es im Garten ein Problem mit Schnecken, Larven oder Käfer, so können Igel Abhilfe schaffen. Im Gegensatz dazu können Blattläuse bspw. von Marienkäfern entfernt werden.

Natürlicher Dünger und Unkrautvernichtung

Mit einem eigenen Kompost kann kostengünstig und mit wenig Arbeitseinsatz nährstoffreiche Erde selbst erzeugt werden, die für prächtig gedeihende Pflanzen sorgt. Die Beschaffenheit der Erde ist besonders wichtig für die Wahl der Pflanzen. Denn nicht nur vom Licht ist es abhängig, ob die Pflanzen im Garten gut gedeihen können.

Der Garten sollte auf keinen Fall überdüngt werden. Auch Kunstdünger bietet sich nicht zur Verwendung an. Stattdessen sollte Steinmehl, kompostierter Mist oder Grasschnitt verwandt werden, um mit dem natürlichen Dünger der Umwelt nicht zu Schaden und trotzdem für ausreichend Nährstoffe im Boden zu sorgen.

Auch bei der Unkrautvernichtung gilt es, nur natürliche Mittel zu verwenden und nicht mit Chemiekeulen vorzugehen. Durch biologische Bekämpfungsmittel wie bspw. Unkrautessig und heißes Wasser können viele Sorten an Unkraut eingedämmt oder sogar ganz vernichtet werden. Regelmäßiges Unkrautjäten ergänzt die biologischen Maßnahmen gegen Unkraut hervorragend.

Blumenwiese-im-GartenWiese statt Rasen

Da es sehr aufwändig ist einen Rasen zu pflegen, bietet sich als Alternative eine Naturwiese an. Regelmäßiges Mähen, Düngen oder sogar Bekämpfungsmittel gegen Moos sind bei einer natürlichen Wiese nicht mehr nötig. Trotzdem wirkt die Wiese ganz besonders im Garten und sorgt dafür, dass viele nützliche Tiere sich in der Wiese ansiedeln.

Sowohl die Rasen als auch die Naturwiese müssen ab und an gepflegt werden. Mit einem elektrischen Rasenmäher oder per Hand betriebenen Rasenmäher machen sich die wenigsten schädlichen Effekte auf die Umwelt bemerkbar. Mit zunehmender Gartengröße wird immer häufiger ein mit Benzin betriebener Rasenmäher gewählt. In einem solchen Fall sollten dann ein 4-Takter mit Katalysator gewählt werden. Generell gilt, dass von Geräten, die mit Strom betrieben werden müssen, in einem umweltfreundlichen Garten Abstand genommen werden sollte.

Die richtige Beleuchtung

Um die Kraft der Sonne zu nutzen, können in hellen, lichtdurchfluteten Gärten Solarlampen mit LEDs eingesetzt werden. Anstatt wie bei den herkömmlichen Lampen beziehen die Solarlampen ihre Energie durch Panelen. Zusätzlich sorgen die LED-Lampen für eine lange Laufzeit der Lampen, was auch bei den klassischen Glühbirnen nicht gewährleistet wird. Aus diesem Grund wird der umweltfreundliche Garten mit Solarleuchten perfekt abgerundet.

Die Außenbeleuchtung richtig planen

Sicherheit und gemütliches Lichtstimmungen im Garten

Viele träumen davon, sich ein eigenes kleines Paradies zu schaffen. Sie sammeln viele Ideen für die Gestaltung des Gartens, welche Pflanzen sie blühen sehen wollen und wie der Teich, die Terrasse, die Wege und andere Details aussehen sollen. Bei der Planung ihres Gartens vergessen einige jedoch etwas Wichtiges: die Außenbeleuchtung. Denn Sie erleichtert Neuankömmlingen die Orientierung und schafft auf Wegen und an Einfahrten, Treppen und Eingängen die nötige Sicherheit, so dass Hindernisse, Stolperfallen und Glatteis rechtzeitig erkannt werden.

Darüber hinaus kann das Licht selbst zum Element der Gartengestaltung avancieren und die besonderen Schönheiten des Gartens hervorheben. Zugleich verleihen vereinzelt gesetzte Lichtakzente eine zauberhafte Stimmung für jede Grillparty. Wie Sie nun in Ihrem Garten sowohl ein funktionales, als auch ein ästhetisch ansprechendes Lichtambiente zaubern, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Wie plane ich die Außenbeleuchtung am besten?

Die Planung der Außenbeleuchtung sollte möglichst frühzeitig, am besten gleich im Anschluss nach der fertigen Gartenplanung erfolgen. Schauen Sie sich hierfür auf der Zeichnung die Aufteilung Ihres Gartens genauer an und überlegen Sie sich, welche Zonen Ihres Gartens Sie mit welchem Licht besonders in Szene setzen wollen.

Die ästhetische Lichtgestaltung

Beispielsweise bietet es sich an, Blumenbeete, einzeln stehende Bäume, den Teich, eine alte Natursteinmauer, einen eisernen Pavillon oder Gartenskulpturen als Blickfang zu inszenieren. Hierfür eignen sich mobile Strahler besonders gut, da sie stets eine Veränderung des Standortes erlauben. Mit Hilfe von Lichtakzenten können Sie auch kahle Häuserwände durch spannende Lichtspiele beleben, so dass sie in die gemütliche Lichtstimmung einbezogen sind. Überhaupt können Sie den dunklen und uneinsichtigen Bereichen Ihres Gartens das Unheimliche nehmen, indem Sie sie mit sanften Streulicht oder von Decken- bzw. Bodeneinbaustrahlern erhellen.

Die Sicherheitsbeleuchtung für den Garten

Für die Sicherheitsbeleuchtung im Außenbereich richtet sich die Wahl der Leuchten nach den örtlichen Gegebenheiten. Für die Beleuchtung der Wege können beispielsweise Pollerleuchten oder Laternen verwendet werden, aber auch Wandeinbaustrahler, wenn der Weg an der Hauswand oder einer Stützmauer verläuft. Bodeneinbauleuchten sind allerdings ungeeignet, da sie von Laub und Schnee verdeckt werden und so ihre Funktion nicht richtig erfüllen können. Im Hinblick auf die Anschaffungs- und späteren Stromkosten stellen Pollerleuchten die effizienteste Lösung dar. Denn je höher die Lichtquelle liegt, desto weiter reicht das Licht, so dass insgesamt weniger Leuchten erforderlich sind, um den gesamten Weg zu erhellen.

Welche Schutzarten müssen Außenleuchten haben?

Da sich im Falle der Gartenbeleuchtung Strom und Wasser gefährlich nahe kommen, müssen die eingesetzten Leuchten bestimmte Schutzarten aufweisen. So sollten etwa Außenwandleuchten, die neben einer überdachten Eingangstür angebracht werden, oder Außeneinbauleuchten, die in Dachvorsprüngen montiert werden, mindestens die Schutzart IP44 aufweisen. Damit sind sie gegen allseitiges Spritzwasser sowie gegen Fremdkörper ab 1 Millimeter Durchmesser geschützt. Stehen dagegen hochwertige Gartenleuchten wie die von Studio Italia Design auf freier Wiese, so verfügen diese mindestens über die Schutzart IP65. Die höchsten Sicherheitsanforderungen müssen natürlich Außenleuchten am und im Teich erfüllen. Hier werden Schutzarten von IP67 und IP68 gefordert, damit ist das Gehäuse der Leuchten gegen Staub und zeitweiliges bzw. dauerhaftes Untertauchen geschützt.

Erdkabel für die Gartenbeleuchtung verlegen

Gleich welche Gartenhighlights Sie in Szene setzen wollen, wichtig ist, dass Sie die notwendigen Stromkabel möglichst frühzeitig, noch vor der Bepflanzung bzw. vor dem Pflastern von Wegen und Terrasse unter die Erde bringen. Denn nur so halten sich Aufwand und Kosten in Grenzen.
Die Stromleitungen – Erdkabel mit robuster Kunststoffisolierung, die speziell für das Erdreich gedacht sind und auch nasser Witterung standhalten – werden in mindestens 60 Zentimeter Tiefe verlegt. Das Kabel sollte möglichst nicht in der Nähe stark wurzelnder Bäume und Sträucher verlaufen, damit es nicht zu Beschädigungen kommt. Zudem sollten aus dem Graben alle Steine mit spitzen Kanten entfernt werden.

Nach dem Verlegen des Erdkabels sollte dies erst mit einer zehn Zentimeter dicken Schicht Sand abgedeckt werden, damit das Kabel gegen Erdbewegungen geschützt ist. Darüber verlegt man außerdem ein rotweißes Signalband, um Unfällen bei späteren Erdarbeiten im Zuge einer Neugestaltung des Gartens vorzubeugen. Aus dem gleichen Grund sollte der Verlauf des Erdkabels auch im Gartenplan eingezeichnet werden.

Super Sommer…

Sommer 2015Der Sommer 2015 hat die Bezeichnung „Super Sommer“ verdient. Über einen so langen Zeitraum, viel Sonne, heiße Temperaturen und man findet nur im Wasser Abkühlung!
Leider hat dieser Sommer aber auch seine Nachteile die Natur leidet sehr unter den heißen Temperaturen und vor allem wegen der anhaltenden Trockenheit. Landwirte haben bereits jetzt schon hohe Ernteeinbußen.
Im Garten jedoch besteht die Möglichkeit eine Wassersparsame Tröpfchenberegnung anzubringen – das spart Zeit und den Geldbeutel da das Wasser da ankommt wo es hin soll. Was für Ihren Garten am besten geeignet ist? Rufen Sie an wir helfen Ihnen gerne weiter.

Nichts desto trotz wünschen wir noch einen Schönen Spätsommer mit viel Grün in Ihrem Garten!

Dekotipp: Fakeln drehen oder gewachste Rosen

Nachts im Fakelschein im Garten sitzen das ist schon ein Traum.

Mit einigen Handgriffen haben Sie in ca. 1,5 h eine schöne Beleuchtung für die nächste Gartenparty und eine Beschäftigung für Jung und Alt.

Benötigtes Material:
1 großer (alter) Topf für das Wasserbad, empfehlenswert für beide Töpfe ist eine Randhöhe von ca. 10-15cm)
1 kleinerer Topf für das Kerzenwachs
1 Rolle Paketschnur
gewünschte Anzahl Stäbe, gut eignen sich z.B. BambusstäbeFackeln
Kerzenreste, die Farbe und Form sind egal, es wird eingeschmolzen
Zeitungsreste
Ca. 5 Liter Wasser
1 Eimer/ Schirmständer oder eine Ablage zum Abkühlen der Fackeln
Tauchsieder oder Heizplatte, es geht auch auf dem Ceranfeld in der Küche aber das abtropfende Wachs lässt sich nur schlecht entfernen
ca. 1-2h Zeit und etwas Geduld

Anleitung

  1. Auf der Kochstelle/ Heizplatte das Wasser zum Kochen bringen.
  2. Währenddessen die Kerzenreste möglichst zerbröseln, in den kleinen Topf geben und das Ganze dann in den großen flachen Topf mit dem heißen Wasser stellen. Das Wasser auf kleinerer Stufe weiter erhitzen um später ein Abkühlen des Wachses zu vermeiden.
    Achten Sie beim Fackeln drehen darauf dass Wachs und Wasser sehr heiß sind.
  3. Während das Wachs im Wasserbad schmilzt bereiten sie die Stecken vor. Hierzu nehmen Sie einen Holzstecken und wickeln ein ca. 15x10cm großes Stück Zeitungspapier um den oberen Rand. Nun die Paketschnur am oberen Ende des Stecken verknoten, den überstehenden Faden mit der restlichen Schnur eng und straff um den Stecken bis auf ca. 10-15cm wickeln. Am Ende wieder verknoten und den überstehenden Faden bei ca. 2cm abschneiden, er dient später als Docht.
  4. Nach ca. 20-30min sollte das Wachs sehr flüssig sein. Nun einfach die Stecken mit dem umwickelten Ende in das Wachs tauchen und zügig herausnehmen. Nach und nach alle Stecken eintauchen, in der Zwischenzeit können die bereits getauchten Stecken abkühlen. Für einen weiteren Tauchgang sollte das Wachs am Stecken nur leicht eindrückbar sein. Den Tauchvorgang wiederholen Sie bis die Wachsschicht ca. 3-5mm erreicht hat. Das können je nach Wachs ca. 15-20 Tauchgänge sein.
  5. Vor dem letzten Tauchgang das Wasser ausstellen oder von der Kochstelle nehmen, es hat noch genügend Restwärme.
  6. Die Fackeln sollen noch auskühlen bis das Wachs richtig fest ist.

 

123Gemäß der Anleitung können Sie auch eigene Kerzen ziehen. Sie benötigen hierzu nur die Paketschnur und zwei tiefere Töpfe, da die Kerzen sehr lang werden. Falls sie unterschiedliche Farben erhalten wollen, beginnen Sie immer mit der hellsten Farbe. Der Vorgang des Kerzen ziehen kann einige Zeit dauern, da sie viele Tauchgänge benötigen um eine gute Schichtdicke zu erreichen. Je mehr Kerzenwachs umso länger werden die Abkühlzeiten zwischen den einzelnen Tauchgängen. Planen Sie hierfür einen Vormittag ein.
Die selbst gedrehten Fackeln sind ein nettes Mitbringsel für die nächste Gartenparty.

Gewachste Rosen

Um die schönen Blüten ihrer Rosen dauerhaft zu erhalten können Sie die Rosen mit Wachs versiegeln.
Sie benötigen einige nicht komplett aufgeblühte Rosen und möglichst farbloses oder sehr helles Kerzenwachs. Dieses wird gemäß der Anleitung erwärmt.
Die Rosen werden langsam bis zum Stängel in das heiße Wachs getaucht. Sie sollten ca. 5 Tauchgänge einplanen.

Fazination Naturgarten – Oasen für Pflanzen und Tiere


Der Naturgarten
Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom eigenen Garten. Ausschlaggebend hierfür sind unterschiedliche Gesichtspunkte. Die einen suchen nach einem Ort, an dem sie sich nach dem stressigen Arbeitstag entspannen können. Andere wünschen sich Platz zum Toben und Fußballspielen für die Kinder. Manchmal ist der Garten lediglich ein Prestigeobjekt, das zum luxuriösen Baustil des Hauses passen soll. 


Und dann gibt es glücklicherweise die Naturliebhaber, die viel Liebe, Zeit und Geduld aufwenden, um aus einem brach liegenden Stück Land ein kleines Ökosystem erschaffen. Mit ihrer Arbeit tragen sie zum Erhalt vieler Pflanzen- und Tierarten bei. Das Gärtnerherz schlägt höher, wenn Leben in den Garten einzieht. Der für den Menschen größte Vorteil aber ist, dass man sämtliches Obst und Gemüse aus dem Naturgarten unbedenklich verzehren kann. Es beinhaltet keine Rückstände aus Pestiziden, Insektiziden oder anderen chemischen Mitteln. 

Im Naturgarten findet man vorwiegend heimische Pflanzenarten. Kein Wunder, schließlich kommen sie am besten mit den hiesigen klimatischen Gegebenheiten zurecht. Zudem sind sie die Nahrungsquelle für heimische Tierarten. Auf den ersten Blick wirkt der Naturgarten so, als wäre er rein zufällig entstanden. Dieser Effekt ist gewollt. Bevor der Naturgarten angelegt wird, sollte er gründlich geplant werden. 

Mit Sträuchern lassen sich Hecken pflanzen, Strukturen erzeugen und Gartenräume voneinander abtrennen. Anstelle der im Designergarten oft anzutreffenden Koniferen wählt man Laubgehölze. Ihre Blüten versorgen die Insekten mit Nektar. Die Wildvögel erfreuen sich an den Früchten und finden im frischen Grün Nistmöglichkeiten. Das herabfallende Laub dient in der kalten Jahreszeit als Winterquartier. Eine abwechslungsreiche Gestaltung der Hecken mit unterschiedlichen Gehölzen sieht wunderschön aus und sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem.

Biene-an-BlueteStauden in unterschiedlicher Höhe ergänzen das Gartenbild. Auch ihre Blüten werden von Hummeln, Bienen und anderen Insekten gern besucht. Einjährige Blütenpflanzen füllen Zwischenräume aus. In Nischen und in Ecken mit einem kargen Boden gedeihen anspruchslose Pflanzen wie Sukkulenten, Polsterstauden, Lupinen, der Salbei oder viele Gräserarten. Damit alle Pflanzen am vorgesehenen Standort gut wachsen, führt man vor dem Kauf eine Bodenprobe durch. Entweder stimmt man die Pflanzenauswahl auf die vorhandenen Bodenverhältnisse ab oder man verändert sie, indem man organischen Dünger beziehungsweise Sand hinzugibt. 

Logisch, dass im Naturgarten nicht jedes Unkraut beseitigt wird. Seine Samen sind Nahrungsgrundlage für viele Wildtiere. So findet sich der Distelfink am liebsten dort ein, wo Disteln wachsen. Brennnessel liefern wertvolle Nährstoffe für die meisten Wildtierarten. Aus ihnen lässt sich sogar ein Dünger zubereiten. Eine Brennnessel-Brühe vertreibt Schädlinge von den Nutzpflanzen und trägt zur Stärkung der Pflanzen bei.

Weitere interessante Infos zum Thema Naturgarten finden sie hier.