Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Frühling

Startklar ins Gartenjahr

Das Saatgut ist bestellt, die Sonne scheint und auf der Fensterbank ist genug Platz um mit der Aussaat zu beginnen.

Vorher ist es wichtig die Ansprüche der Pflanzen an den Boden, die Pflanztiefe, Licht oder Dunkelkeimer und die Temperatur zu kennen. Oft gibt es im Februar bereits schöne sonnige Tage und die Vorfreude auf das Gartenjahr wächst. Auch wenn im Februar die Sonne scheint warten Sie ab. Bei zu früher Aussaat kann es durch die kurze Tageslänge zu verzögertem Wuchs kommen.

Alles bereit?Pflanztisch-2011 (244)

Um Schädigungen an den Sämlingen durch Krankheitserreger zu vermeiden, verwenden sie gereinigte oder neue Gefäße. Bei gebrauchten Gefäßen reicht eine Spülung mit warmen Essigwasser.
Die Anzucht,- u. Pflanztöpfe,Torfquelltöpfe oder Kisten werden bis zum Rand mit lockerer Kräuter und Aussaaterde gefüllt und mit einem Brett oder der Hand leicht angedrückt.

Die glatte Saatfläche gibt den Wurzeln später Halt und der Sämling wird beim Gießen nicht weggeschwemmt. Für viele Sämereinen wie Sommerblumen eignet sich eine Aussaatschale. Diese wird einfach befüllt und mit einem Holzscheit abgezogen.

Die Aussaat

Eine gute Aussaaterde sichert den Pflanzen einen guten Start. Die Erde sollte feinkrümelig und locker sein und kaum Nährstoffe enthalten. Die nährstoffarme Erde verhindert das Verbrennen der Wurzeln durch einen zu hohen Salzgehalt.

Falls Sie überlagertes Saatgut verwenden, können Sie eine Keimprobe durchführen. Hierzu legen sie ca. 10 Samen auf ein feuchtes Küchenpapier und warten ab ob die Samen aufgehen. Das Küchenpapier sollte immer leicht feucht gehalten werden.

Überlegen Sie genau wie viele Pflanzen sie später wirklich benötigen, denn der Platz auf der Fensterbank wird sehr schnell rar.
Vor der Aussaat beschriften Sie die Etiketten mit Sorte und Datum.

Nun kann es losgehen:
Das Saatgut ausstreuen (z.B. Sommerblumen, Lavendel, Petersilie, Schnittlauch) oder vereinzelt ausbringen (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Sonnenblumen, Kürbis, Zucchini), leicht andrücken und angießen. Die Erde sollte während leicht feucht gehalten werden.
Die Keimung gelingt am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Diese erreichen Sie mit einer Haube, durchsichtigen Folie, einer abgeschnittenen umgedrehten PET- Flasche oder einem Glas. Tägliches lüften verhindert die Schimmelbildung. Sobald die Pflanzen an das Dach stoßen wird die Haube entfernt.

Die Pflanzung

Sobald sich am Keimling zwei echte Blätter entfalten, können die Pflanzen umziehen. Stehen die Pflanzen zulange zu eng konkurrieren sie um Wasser und Licht. Die Pflanzen werden gakelig. Bei Lichtmangel recken sich die Stängel in die Höhe, leiden dadurch oft schneller an Krankheiten und geringer Stabilität.

In den neuen Gefäßen oder im Garten wird frische Garten,- Komposterde oder Pflanzerde ausgebracht.
Die Pflanzen aus der Aussaatschale müssen behutsam vereinzelt werden. Hierzu verwenden Sie am besten einen Pikierstab. Mit dem Pikierstab heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Erde und setzen sie in ein vorgebohrtes Loch im Pflanzgefäß. Arbeiten Sie vorsichtig um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen. Nun die Erde um das Pflänzchen leicht andrücken und gießen.

Sollen die Pflanzen später in den Garten müssen sie gut abgehärtet sein. Stellen Sie die Pflanzen an schönen Tagen ohne Haube an einen geschützten halbschattigen Ort!

Schlehe – ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz

Schlehe
Geht man jetzt durch die Natur sieht man sie schon von weiten – die herrliche weiß leuchtenden Blütenhecken der Schlehe (Prunus spinosa).
Dieses einheimische Gehölz ist ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz. Durch die vielen Stacheln und Dornen dieser Hecke sind die Vögel vor Feinden geschützt. Meist kann man sich so eine tolle Hecke nicht in den Hausgarten setzten, aber schon ein Streifen mit einer Naturhecke hilft den heimischen Vögeln und Insekten beim täglichen Überleben.
Die Früchte der Schlehe, auch Schlehdorn genannt, erscheinen im Herbst. Die schwarz-blauen Steinfrüchte sind zu Anfang sehr herb und sauer, erst nach den ersten Nachtfrösten sind sie genießbar. Als Kinder haben wir die Beeren gerne als Eisbonbon von den Büschen genascht.

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Narzissen

OsNarzissetern steht vor der Tür und man kommt kaum umhin sich ein paar Frühlingsblüher ins Haus zu holen. In jedem Supermarkt oder Discountern wird die typische Primel oder Narzisse gesichtet. Schnell mit nach Hause genommen und österlich dekoriert im Garten oder auf den Balkon gestellt. Was aber wenn Ostern vorbei und die Blütenpracht nachlässt. Es ist eigentlich zu schade die vielen Zwiebeln der Narzissen wegzuwerfen.

Stellen Sie Ihren Topf für ein paar Tage zur Seite bis sich das Laub der Narzissen komplett zurück gezogen hat. Dann einfach ausstopfen und an einen schönen Platz im Garten vergraben, im kommenden Frühjahr werden sie sich über die kleinen hübschen Narzissen freuen.

Wenn Sie sich auch über Tulpen, Hyazinthen und viele Frühjahrsblüher mehr freuen möchten dann finden Sie bei uns eine große Auswahl an Blumenzwiebeln – Diese müssen Sie allerdings schon im Herbst stecken um sich im Frühjahr dran zu erfreuen!

Die richtigen Frühjahrsblüher für Ihren Garten


NarzissenDer Frühling steht vor der Tür. Mit dem Frühling steigen nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Bereitschaft für die Gartenarbeit. Nachdem die Spuren des Winters entfernt sind, kann der Besitzer mit der Gartenarbeit beginnen. Jedes Jahr im Herbst werden die sogenannten „Frühjahrsblüher“ eingesetzt. Diese Vorboten blühen schnell und zeigen, dass der Frühling eingekehrt ist.

Die Frühjahrsblüher verschönern den Garten

Typische Blumen für den Garten im Frühjahr sind Tulpen. Es gibt unterschiedliche Tulpen – ob grün, rot oder gelb, ob hoch, klein – die Vielfalt ist unbeschreiblich. Tulpen haben den Vorteil, dass sie sehr wohl sehr schnell blühen und mit ihrer Artenvielfalt überzeugen. Der Besitzer kann den Garten voll mit unterschiedlichen Tulpen gestalten und die Blumen sehen sich nur bedingt ähnlich. Es erinnert an eine Vielfalt, die wunderschön ist. Weitere Möglichkeiten für Frühjahrsblumen sind Hyazinthen. Vergleichbar mit den Tulpen gibt es auch bei den Hyazinthen Unterschiede.

Tulpen läuten Jahr für Jahr den Frühling ein

FrühjahrsblüherWeitere Frühjahrsblüher sind Narzissen. Auch hier gibt es unterschiedliche Pflanzen, Farben und Formen. Narzissen sind beliebte Gartenblumen, die auch Jahr für Jahr – nachdem sie wachsen – ein Zeichen setzen, dass der Winter vorbei ist und der Frühling kommt. Diese drei typische Pflanzen bzw. Blumen sind beliebte Gartenblumen, die auf Grund ihrer Schönheit von den Besitzern gerne gepflanzt werden. Ein Vorteil ist, dass durch die Vielfalt neben der Abwechslung auch eine bunte Mischung entsteht. Auch wenn der Garten nur aus Tulpen und Narzissen besteht, ist er dennoch abwechslungsreich und farbenfroh. Ein weiterer Aspekt ist das robuste Wesen. Vor allem Tulpen sind relativ robust, brauchen wenig Pflege und kommen Jahr für Jahr wieder, um den Garten zu verschönern.

 

Pflanzenversand in der Winterpause

WinterpauseWinterpause in der Gärtnerei

Wie jedes Jahr im Spätherbst haben wir aufgrund der winterlichen Temperaturen den Versand von Pflanzen eingestellt. Unsere Pflanzen sind bereits im geschützten Winterquartier wo die Gartenpflanzen auf Ihren Einsatz im kommenden Gartenjahr warten.
Der Pflanzenversand beginnt wieder sobald es die Wetterlage im Frühjahr zulässt – voraussichtlich Mitte bis Ende Februar. Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen und belohnen diese mit 10 % Winterrabatt!

Gutscheincode für 10 % Winterrabatt: 959105a

Einzulösen auf der Seite Warenkorb.

Gartenbedarf und Saatgut weiterhin verfügbar

Unsere Artikel in der Kategorie Gartenbedarf wie zum Beispiel Bambusstäbe und Nützlingshäuser, wie auch unser Sortiment an Saatgut ist natürlich weiterhin verfügbar.

Wir wünschen Ihnen einen schönen, gemütlichen Winter und freuen uns auf den Frühling 2014!

Ihr Team von Native Plants

Der Versand von Pflanzen geht wieder los

Ab Montag, den 27. Februar 2012 ist die Winterpause vorüber und der Versand von Pflanzen bei Native-Plants geht wieder los. Die aktuelle Wetterlage lässt auf einen baldigen Frühling hoffen und selbst der Main-Donau-Kanal ist so langsam wieder für die Schifffahrt freigegeben!

Sollte es bei Ihnen im Garten noch winterlich sein können wir Ihre Bestellung natürlich gerne auch erst zu einem späteren Zeitpunkt versenden. Bitte geben Sie dies gegebenenfalls bei Ihrer Bestellung mit an.
Sollten noch Fragen offen sein stehen wir Ihnen gerne per Email oder Telefon zur Verfügung.

Ihr Native Plants Team

Neue Korkenzieherhasel im Sortiment

Unser Sortiment an Pflanzen wird regelmäßig erweitert und ergänzt. Ein, wie wir finden, sehr gutes neues Ziergehölz ist die Korkenzieherhasel ‚Twister‘.

Korkenzieherhasel TwisterMit seinem straff aufrechten Wuchs und den für die Korkenzieherhasel typischen, gedrehten Zweige wirkt diese Pflanze alleine als Solitär oder in Kombination mit anderen Ziersträuchern und Blütengehölzen sehr dekorativ. Auch an der Terrasse oder im Eingangsbereich ist diese Gehölz unsere Empfehlung. Neben einer Gartenpflanzung kann dieser Zierstrauch auch viele Jahre als Kübelpflanze gehalten werden. Für langanhaltende Freude sollte hier ein Kübel mit mindestens 30 Liter Fassungsvermögen gewählt werden.

Zudem empfiehlt sich ein jährlicher Auslichtungsschnitt im Frühjahr. Schneiden Sie einfach immer die ältesten Triebe so tief wie möglich aus der Basis heraus. So schaffen Sie Platz und Luft für neue, junge, gedrehte Treibe. Die abgeschnittenen Zweige dienen wunderbar als Vasenschmuck – In Kombination mit Forsythien-, Weiden oder Kirschzweigen kann das Warten auf den Frühling verkürzt werden.

Weitere Informtaionen in unserem Pflanzenshop

Tipps und Tricks zur Blumenzwiebel

Gerade jetzt ist es wieder Zeit ans nächste Frühjahr zu denken und Tulpen, Narzissen und andere strahlenden Frühjahrsblüher zu stecken. Nur wann stecke ich welche Blumenzwiebel? Welche muss ich wieder aus der Erde holen? Und wie tief sollten die eigentlich im Boden sein?

Hier ein paar Tipps und Tricks für eine tolle Blütenpracht

Die Steckzeit der Zwiebeln richtet sich immer nach der Blütezeit, also Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen, Hyazinten und Schneeglöckchen werden im Herbst bis Winter gesteckt, bleiben in der Erde und spriessen wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen.

Alle Sommerblüher wie zum Beispiel Dahlien mit Blütezeiten ab Juli werden im Frühjahr gesteckt, treiben dann bei warmen Temperaturen aus und blühen im Hochsommer. Diese Blumenzwiebeln müssen aber im Herbst wieder aus dem Boden genommen werden um sie trocken, frostfrei und dunkel zu lagern. Denn sie würden den Frost im Boden nicht überstehen.

Wichtig ist bei allen Blumenzwiebeln immer das Absterben des Laubes abwarten, den dadurch sammelt die Zwiebel ihre Kraft für´s kommende Jahr. Also nicht der Ordnung halber schon früher das Laub zurückschneiden, lieber bei der Beetgestaltung mit einplanen dort Stauden wachsen zu lassen die das braune Laub verstecken.

Damit Wühlmäuse die leckeren Zwiebel nicht anknabbern und somit die Blütenpracht ausfällt, können sie ein Stück Hasendraht unterhalb der Zwiebeln auslegen. Damit ist ein rankommen an die Zwiebel für die kleinen Nager fast unmöglich.

Die Zwiebeln und Knollen immer 2 bis 3  mal so tief stecken wie der Durchmesser  der Zwiebeln und Knollen ist.

Eine Gabe mit Volldünger wie zum Beispiel unserem Manna Spezial Gartendünger zur Blütezeit ist bei den Herbst- sowie Frühjahrsblüher von Vorteil!

-> Jetzt Blumenzwiebeln stecken -> hier gehts zur Auswahl ->

Farbenfrohe Frühjahrsblüher

In diesem Jahr erscheinen die intensiven Farben unserer bunten Frühjahrsblüher bereits vor Ostern und lassen uns Gartenbesitzer auf weitere Blütenträume hoffen. Ob die kräftig  gelb blühende Forsythie, auch Goldglöckchen genannt, die heimische und für die Vogelwelt so wichtige Schlehe oder die in rötlich, hängenden Blütentrauben blühende Zierjohannisbeere – bei den aktuellen Temperaturen blühen die kompakten und pflegeleichten Blütengehölze um die Wette. Ein paar Tage weiter und die Zeit der Zwerg- und Edelflieder wie zum Beispiel die Sorte ‚Sensation‚ oder ‚Michael Buchner‚ beginnt – So werden wir bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen unsere Ostereier unter kräftig blühenden Ziergehölzen suchen müssen.

Kleiner bunter Gartenbewohner

Die Feuerwanzen, auch Feuer- oder Franzosenkäfer genannt kommen jetzt, an sonnigen und frühlingshaften Märztagen aus ihrem Winterquartier. Die Wanzen sind weder giftig noch gefährlich und stellen im Garten keinerlei Gefahr für Mensch, Tier und Zierpflanzen da. Die kleinen Tierchen lieben Gesellschaft und treten daher nicht nur zur Paarungszeit in großen Gruppen auf. Gerade in der nähe von Linden trifft man die rot-schwarz gefleckten Wanzen oft an, aber auch im Blumenbeet, an Trockenmauern und unter Gehölzstreifen gefällt es ihnen in sonniger Lage. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten und von  lebenden und abgestorbenen Insekten. Die Feuerwanze gehört in unseren Frühlingsgarten wie die gelbblühende Forsythie.