Native Plants Gartenblog

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Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Natürlich Gärtnern mit EM´s

Was ist EM, was kann EM bewirken ?

EM ist die Abkürzung für: Effektive Mikroorganismen. Effektiv darum, weil wo immer diese flüssige Bakterienmischung, aus durchweg positiven Bakterien, eingesetzt wird, sie effektiv wirken, positiv wirken. EM wurde von dem japanischen Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Teruo Higa entdeckt, nicht erfunden und findet seit 1982 international Verwendung. Higa wollte weg von chemischen Düngemitteln, einen natürlichen Weg finden, in Landwirtschaft und Garten zu arbeiten. Bei uns kennt man EM seit gut 20 Jahren. Zu Beginn wurde es vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt.

EM ist eine Multi-Mikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthese-Bakterien, Hefen und fermentaktiven Pilzen. Die Bakterien sind alle aus dem Lebensmittelbereich, nicht gentechnisch verändert und dürfen im Bio-Bereich eingesetzt werden
Der Großteil dieser Mikroorganismen wird daher auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet (Sauerkraut, Bier, Jogurt etc.).
Die perfekte Mischung der ca. 20 Arten Mikroorganismen in EM erzeugt starke regenerative und antioxitative Kräfte. EM ist ein mikrobieller Symbiose-Lenker mit unermesslich breiter und vielfältiger Einsatzfähigkeit.

Ein Erfolgsrezept von EM ist das sog. Dominanzprinzip.

Eine kurze Erläuterung dazu

Allgemein gibt es um uns herum stets gute/positive und schlechte/negative Mikroorganismen. Es gibt keinen keim- bzw bakterienfreien Raum auf der Erde.
Wenn wir von 100% Mikroorganismen ausgehen, dann sind ca. 90% Mitläuferorganismen und der Rest, ca. 10%, sind die Anführer. Je nachdem ob die schlechten oder die guten Organismen in der Überzahl sind, dem folgen die Mitläufer.
Sind die guten, positiven Mikroorganismen, wie in EM z. B Milchsäure-, Hefen-, Photosynthese-Bakterien in der Überzahl, folgen demnach auch die Mitläuferorganismen diese Richtung.

Wenn die schlechten, negativen Organismen in der Überzahl sind, dann folgen ihnen auch die Mitläufer. (Multiresistente Keime, pathogene Keime).
Um ein negatives Milieu zu ändern, muss natürlich mit verstärktem und regelmäßigem EM-Einsatz gearbeitet werden, um gegen die „schlechten“ anzukommen.
Zum Beispiel: Wenn ein Badesee kippt oder Fäulnis (Kompost riecht) entsteht, dann sind die schlechten in der Überzahl. Hier greift dann EM mit seiner positiven, aufbauenden Wirkung ein und ändert das Milieu in die aufbauende Phase entsprechend.
Die Ausscheidungsprodukte dieser sogenannten guten Mikroorganismen in EM sind unter anderem Vitamine, bioaktive Substanzen (Enzyme) unter dem Überbegriff Antioxidantien.

EM ist kein Dünger!

Wenn EM effizient und dauerhaft wirken soll, muss immer eine gewisse Menge an organischem Material (Mulch, Flächenkompost) zugeführt werden, damit die EMBakterien Futter haben.

Das Einsatzgebiet von EM ist sehr vielfältig, ja fast grenzenlos:

Es findet Verwendung:
• im Gartenbau,
• in der Kompostierung,
• in der Landwirtschaft,
• in der Tierpflege (Fell, Wundheilung),
• Haushalt (ersetzt chemische Reiniger),
• in der Trinkwasser aufbereiten,
• in der Körperpflege, in der Gewässersanierung,
• selbst beim Bauen und in Farben werden die EM-Bakterien eingesetzt.

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Ein Problem das mittlerweile fast jeder Gartenbesitzer kennt ist der Buchsbaumzünsler, auch hier kann EM helfen:

So können Sie vorgehen:

Der Boden und seine Beschaffenheit/Zustand ist das A und O für gesunde und gestärkte Pflanzen.
Besonders in den Wintermonaten ist es wichtig, dass der Boden für den Buchsbaum genügend Feuchtigkeit erhält, da vor allem immergrüne Gehölze auch im Winter ausreichend Wasser benötigen.

Bodenvorbereitung: (Menge für jeweils 1m²):
Urgesteinsmehl : 300 g oberflächlich verteilen,
Schwarzes Gold: 200 g leicht einarbeiten, in Pelletsform
EMaktiv: 100ml/10 Liter angießen. 1x wöchtentlich im Frühjahr, kann auch im frostfreien Winter so angewendet werden.

Bei Befall des Zünslers oder auch vorbeugend:
Wöchentlich: EMaktiv 50 ml/10 Liter Wasser gießen und zur Stärkung folgenden Cocktail:
5ml EMaktiv, 5 ml Terrafert Blatt, 1 Teel Ro/Pro 13/20, 1 Teel Ro/Pro Startfit, 5 ml MK5 oder Scharfes Blond, 20ml Biplantol für Buxus.
Spritzungen wöchentlich, morgens oder abends oder bei trüben Wetter.

Alle benötigten Stoffe erhalten Sie bei Natürlich-EM im Onlineshop!

Das kleine 1 x 1 vom Dünger

Gerade jetzt im Frühjahr sollten die Pflanzen unbedingt eine Dünung erhalten. Entweder um bestehende Pflanzungen mit Nährstoffe zu versorgen die im Winter ausgespült wurden, oder um Neupflanzungen den richtigen Start zu ermöglichen. Aber welcher Dünger für welchen Anlass. Es gibt mineralischen und organischen in flüssiger und fester Form.

Wir versuchen Ihnen ein wenig durch den Dschungel zu helfen, denn eine optimale Düngerversorgung stärkt Ihre Pflanzen und beugt einen Schädlingsbefall vor.

Wichtig ist das alle Düngerarten im Boden abgebaut werden, nur in welcher Geschwindigkeit! Am schnellsten ist immer ein Flüssigdünger, diesen also einsetzen wenn der Mangel an der Pflanze schon erkennbar ist oder z. B. die Blütenknospen gefördert werden sollen. Ein Flüssigdünger im Herbst wäre allerdings fatal. Die Nährstoffe wären sofort ausgewaschen und die, die Pflanze erreichen würden diese nur für den Winter schwächen!

Feste mineralische Dünger wie Blaukorn wirken auch schnell, werden aber nicht so leicht ausgewaschen, während feste organische Dünger, wie Hornspäne, erst über Monate von Bodelebewesen umgesetzt werden müssen. Diese sind optimal bei einer Neuanlage im Frühjahr oder um die Wintermüdigkeit bei den Pflanzen auszutreiben! Dafür hält die Wirkung der festen, organischen Langzeitdünger über Monate an und verbessern sogar den Humusanteil im Boden.

Flüssige Mineralische und organische Volldünger  – enthalten alle wichtigen Nährstoffe und Spurennährelemente – gut für Kübelpflanzen, Balkonkästen oder Zimmerpflanzen

Organischer Dünger – Hornspäne

Organische feste Dünger – wie Hornmehl oder FloraPell Schafpellets – müssen im Boden eingearbeitet werden und sind ideal für Dauerkulturen

Mineralischer fester Dünger – ist ideal für eine Grundversorgung eines Beetes, aber Vorsicht Mineralischer Dünger kann Verbrennungen hinterlassen, also genau dosieren!

Ab Mitte August sollte keine Düngung mehr stattfinden, ab diesen Zeitpunkt bereiten sich die Pflanzen auf den Winter vor und sollten keine allzu lange, weiche Triebe mehr ausbilden! Noch mehr Info’s zum Dünger finden Sie in unseren auf unseren Gartentipp – Seiten!

Johannisbeerblasenlaus

Die Johannisbeerblasenlaus hat ihren besonderen Namen davon dass die Johannisbeerblätter Blasen schlagen, bei den roten Johannisbeeren kommt sogar noch eine rote Färbung dieser Blasen hinzu. Wenn man das Blatt umdreht kann man die Johannisbeerblasenlaus an der Unterseite sitzen sehen.

Meist werden die jungen Blätter befallen, bei starken auftreten dieser Blattlaus kann es zu Schädigungen an der Pflanze führen. Abhilfe kann zum einen damit geschaffen werden das Sie darauf achten das die Johannisbeere gut gestärkt ins Frühjahr startet. Eine Langzeitdüngung im Frühjahr (März – April) mit Hornspäne ist hier eine gute Wahl. Sobald Blüten angesetzt werden sollte die Obstpflanze wöchentlich mit einem Flüssigdünger versorgt werden.

Sollte der Befall aber schon aufgetreten sein, sind Nützlinge ein guter Helfer. Hier empfehlen sich die Florfliegen da diese Nützlinge ein breites Beutespektrum haben. Ein ausbringen mit der BioBox ist optimal somit fallen die Florfliegenlarven nicht von den kleinen Blätter und können in Ruhe auf Beutefang gehen.

Erwachsene Florfliege

Der Buchsbaumzünsler

Zur jetztigen Jahreszeit tritt wieder verstärkt der Schaden durch den Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) auf. Meist sind die Frassschäden des Schädlings leicht zu erkennen. Um jedoch eine zuverlässige Kontrolle zu erhalten haben sich Pheromonfallen bewährt. Der Duftstoff in den Fallen lockt die männlichen Falter an, diese kleben an den innen angebrachten Klebestreifen fest so kann gut ausgezählt werden wie stark der Befall ist.

Innerhalb von zwei Wochen nach der Eiablage sollte dann die Bekämpfung erfolgen. Sehr gut in der Bekämpfung des Buchsbaumzünsler sind die Steinernema carpocapsae Nemathoden. Für eine erfolgreiche Bekämpfung sollte die Bodentemperatur mindestens 12 °C betragen, sonst sind die Nematoden inaktiv. Im Winter sterben die Nematoden größtenteils ab und sollten in der nächsten Saison erneut ausgebracht werden. Die behandelte Fläche sollte in den folgenden 6-8 Wochen möglichst feucht gehalten werden, damit eine Langzeitwirkung erzielt werden kann.

Den Hummeln ein Zuhause geben

Sobald die Temperaturen Nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt fallen und tagsüber die wärmende Märzsonne scheint, sieht man häufig einzelne Hummeln umherfliegen. Das sind befruchtete Hummelköniginen auf der Suche nach Unterschlupf um einen neuen Hummelstamm aufzubauen.

Wir können den fleißigen Helfern im naturnahen Garten ein Zuhause geben.

Ein größerer Blumentopf (bevorzugt aus Ton) muss mit Holzwolle oder Stroh ausgefüllt werden, dann umgedreht ein Stück im Boden eingraben. Suchen Sie für die Hummeln ein ruhige Plätzchen abseits vom täglichen Trubel im Garten. Damit es in das Bodenloch des Blumentopfes nicht reinregnet, aber die Hummeln trotzdem ins Loch schlüpfen können ist eine Dachziegel zur Abdeckung gut geeignet und sieht auch noch hübsch aus. Sollte keine Dachziegel vorhanden sein, einfach ein paar Steine um das Einschlupfloch legen und mit einem Brett abdecken. Hauptsache die kleinen Brummer können gut einfliegen.

Dann viel Spaß beim nachbauen und hoffenlich bald viele kleine Untermieter.

Pflanzen wieder verfügbar!

Jetzt zur Herbst-Pflanzzeit sind wieder viele Pflanzen verfügbar. Der Herbst ist eine gute Pflanzzeit, die Temperaturen sind wieder etwas gemäßigter und erreichen kaum mehr die 30 Grad Grenze, zudem sorgen Regenschauer für ausreichend Feuchtigkeit im Boden. Pflanzen und Sträucher die bis September-Oktober in die Erde kommen haben noch Zeit bis zum Winter einzuwurzeln und können im Frühjahr bei den ersten warmen Sonnenstrahlen loslegen.

Die wichtigsten Topseller sind angefügt:

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Viel Spaß beim aussuchen!

Gefüllter Echter Schneeball – Viburnum opulus ‚Roseum‘

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Der Frühling bringt viele wunderschöne Blüten an den Gehölzen und Stauden hervor. Eine besonders attraktive Sorte ist der gefüllte Schneeball Roseum oder der Echte Schneeball genannt. Im Mai erscheinen seine Blütenköpfe in frischem Grün, welche ab Juni als große, weiße Bälle zu bewundern sind. In der Floristik wird die auffallende Blüte gerne verwendet. Der Herbst bringt als zweites Highlight leuchtend rote Früchte hervor, die lange in den Winter hinein an den Zweigen hängenbleiben.
Tipps zur Pflege
Für gesundes Wachstum und attraktives Aussehen hier einige Tipps von Native Plants zur Pflanzung und Pflege. Dieser Schneeball trägt auch den Namen Wasserschneeball. Das verrät schon einiges über die Standortbedingungen. Der Boden sollte frisch bis nass sein. In trockenen Sommern besonders auf gleichmäßig feuchten Boden achten. Geben Sie dem Gehölz alle ca. 3 Tage einen Gießer (10Liter) Wasser. Schwach sauer bis stark alkalisch (kalkliebend) und recht nährstoffreich  sind optimale Böden für den Schneeball. Pflanzen Sie das Gehölz wenn möglich freistehend, sodass ausreichend Luftbewegung herrscht. Ist dies nicht gegeben, tritt häufig Blattlausbefall auf.

Erste Hilfe bei LäusebefallIMG_4273
Bei Befall  empfehlen wir Ihnen als Gegenmaßnahme die Nützlinge einzusetzen, diese erhalten Sie in unserem Shop.
Sollte der Schneeball einmal durch Schädlingsbefall in Mitleidenschaft gezogen worden sein, schneiden Sie ihn ruhig stark zurück, er hat ein hohes Regenerationsvermögen und wird schnell wieder gut austreiben. Die beste Zeit hierfür ist nach der Blüte. Ein Verjüngungsschnitt (die ältesten 2,3 Triebe an der Basis entfernen) alle 3-5 Jahre bietet sich sowieso an, dann bilden sich immer neue Blütentriebe.

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume – auch Indianische Sonne genannt da sie ursprünglich aus Mexiko stammt. Den Namen „Sonnen“-Blume trägt sie zurecht denn ihre Blütenköpfe wenden sich immer der Sonne entgegen und lassen so die Schatten hinter sich.

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Da Kinder immer ein heiteres Gemüt haben und sowie die Sonnenblume stahlen, haben wir das zum Anlass genommen und eine „Sonnenblumen-Aktion“ in der Kindergartengruppe unseres Sohnes gestartet. Mit sehr viel Spaß und Engagement haben die Kleinen die Sonnenblumensamen ausgesät und nun wird jeden Tag beobachtet was sich im Töpfchen tut. Und da es bis zu Blüte ja noch ein bisschen dauert wurden schon fleißig Papier-Sonnenblumen gebastelt.

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Möchten Sie sich das Strahlen der Sonnenblumen und der Kinderaugen in den Garten holen – einfach selbst ein paar Sonnenblumen aussäen und beobachten. Saatgut, Töpfe und Erde finden Sie bei uns im Shop!

 

 

Vielen Dank auch an die Erzieherinnen, dass Sie mit Liebe und Geduld unseren Kindern die Natur ein Stückchen näher bringen.

Kräuter auf dem Fensterbrett

Kräuter sind eine leckere, vielseitige Ergänzung für die Küche. Prima ist es, wenn sie gleich griffbereit am Fensterbrett stehen. Das sieht hübsch aus, verschönert Ihre Küche und auf dem warmen Fensterbrett können sie teilweise auch im Winter geerntet werden. Mentha-Spermint-web
Einjährige Kräuter sind dafür gut geeignet. Zum Frühjahr bekommt man überall entsprechend vorgezogene Pflanzen. Sähen Sie den Samen selbst aus,  kann nach wenigen Wochen bereits geerntet werden, weil diese Kräuter recht wuchsfreudig sind. Wir empfehlen dafür Kräuter-und Aussaaterde.
Einjährige Kräuter: Basilikum, Dill, Kerbel, Koriander
Mehrjährigen Kräuter: Minze, Melisse, Oregano, Thymian, Rosmarin, Schnittknoblauch, Kerbel

Die richtige Topfgröße

Bei der  Auswahl der Töpfe beachten Sie bitte, dass die Kräuter meist in kleinen 0,5 Liter Töpfen verkauft werden. Bei den einjährigen Pflanzen genügt es, wenn der neue Topf ca.2 Liter Volumen hat. Der Platz reicht für ein Jahr. Füllen Sie zuerst entweder Tonscherben oder etwas Splitt in den Topf, das sorgt dafür, dass überflüssiges Gießwasser abfließen kann. Keine Pflanze mag im Wasser „stehen“. Anschließend wir das Substrat eingebracht, Kräuter-und Aussaaterde ist perfekt, denn die Nährstoffe, die enthalten sind, sind genau auf die Ansprüche der Kräuter abgestimmt. Im Laufe des Sommers verwenden Sie am besten Flüssigdünger,  der bringt Nährstoffnachschub, den die Pflanzen sofort aufnehmen können, weil er in flüssiger Form ist.
Mehrjährige Pflanzen müssen nach dem Kauf auch umgetopft werden. Hier entscheiden Sie, ob der Topf gleich ca.5 Liter Volumen hat, dann müssen Sie nicht im nächsten Jahr wieder umtopfen oder ob auch erst einmal nur 2-3 Liter gewählt werden. Gehen Sie genauso vor, wie bei den einjährigen Kräutern. Die mediterranen Pflanzen, wie Rosmarin oder Lavendel oder die eher trockenen Boden liebenden wie Thymian oder Oregano fühlen sich wohl, wenn die Erde recht mager ist. Das erreichen Sie, indem Sie etwas Sand unter die Erde mischen.

Der richtige Standort

Die mediterranen Pflanzen möchten gerne an der Sonne stehen. Bei Melisse, Schnittknoblauch oder Basilikum kann Blähton in das Substrat gemischt werden, das sorgt für Luft und Wasserregulierung im Boden und an den Wurzeln. Diese Pflanzen können auch auf der West,-Ost-oder Nordseite am Fenster stehen. Sie mögen es warm, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Wenn Sie größere Gefäße mit mehreren Kräutern bepflanzen wollen, beachten Sie diese Unterschiede, pflanzen Sie nur zusammen, was gleiche Ansprüche hat. Ansonsten können gerne große Töpfe mit mehreren Kräutern bepflanzt werden. Gut geeignet für den Topfrand sind Monatserdbeeren oder zu den mediterranen passt Thymian als ganz niedrige, kriechende Sorte dazu. Die Pflanzen wachsen im Laufe der Zeit über den Rand und hängen sehr dekorativ über. Das ist für breite Fensterbretter oder auch für draußen auf dem Balkon geeignet.
KrauterimkastenHolen Sie sich die Vitamine ins Haus, vielleicht probieren Sie jedes Jahr ein anderes Kraut. Das wird Ihren Speiseplan sicher um köstliche Varianten bereichern.

Iris – Die Göttin des Regenbogens wird gekürt!

Staude des Jahres 2016!

Iris

Der Bund deutscher Staudengärtner hat als Staude des Jahres 2016 die Gattung der Iris ausgewählt. Alleine ihre riesige Farbenvielfalt würde diese Prämierung rechtfertigen. In allen Farben des Regenbogens schillern die rund 300 Arten. Und sämtliche gedeihen auf der nördlichen Halbkugel, weshalb sie auch die „Orchidee des Nordens“ genannt wird. Ursprünglich  stammt sie aus dem Orient, Japan, China und aus Sibirien. Besonders amerikanische und französische Züchter brachten immer wieder neue Sorten hervor. Durch heutige neue Züchtungen gibt es inzwischen tausende Sorten, von denen viele wunderbar duften.

Merkmale und Pflege der Iris

Alle Irisblüten bestehen aus drei hochstehenden Domblättern und drei waagerechten oder nach unten gebeugten Hängeblättern, oft sind die Dom-und Hängeblätter unterschiedlich in der Farbe. Ihre spitzen, graugrünen Blätter sind stabil und bringen Struktur in das Beet. Als Speicherorgan dienen vielen Iris Arten Rhizome, das sind dickfleischige Sprossen, welche zum Teil unter der Erde liegen. Die Vermehrung findet über diese Pflanzenteile statt. Bestimmte kleinere Arten der Iris besitzen statt der Rhizome Zwiebeln, z.B. Iris reticulata, die Netzblatt Iris oder Iris lacustris, die See Schwertlilie. Die Zwiebeln verbleiben nach der Blüte in der Erde und entwickeln Tochterzwiebeln. So findet die Vermehrung statt. Die beste Pflanzzeit für Iris  ist März /April oder im Herbst bis Mitte Oktober.

Iris sind allesamt Sonnenliebhaber. Sie mögen warme, sonnige Standorte, die Böden sollen sandig-lehmig und durchlässig sein. Zu schwere Böden können mit Splitt oder Sand abgemagert werden, einfach davon etwas in das Pflanzloch geben. Die Rhizome können sogar auf eine Art Sandbett gesetzt werden, ein Drittel bis die Hälfte der Rhizome darf aus der Erde schauen.

Nach ca. 3-5 Jahren sollen Iris aus der Barbata-Gruppe aus dem Boden genommen und die vitalsten Rhizome, meist sind das die am Rand befindlichen, wieder in den Boden gesetzt werden. Die älteren entfernen Sie vorher mit einem Messer. Schneiden Sie die Blätter dachförmig zurück, das verhindert zu starke Verdunstung, bis die Rhizome wieder angewurzelt sind. Diese Vermehrungsarbeiten erledigen Sie am besten im August. Die bartlosen Iris, wie z.B. Iris spuria, die Steppen Iris oder Iris sibirica, die Wiesen Schwertlilie wollen ca. alle 10 Jahre verjüngt werden. Diese Zeit ist gut zu erkennen, weil die Mitte des Blatthorstes verkahlt. Gehen Sie genauso vor, wie bei den Bart Iris. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Boden und setzen Sie die vitalsten Wurzelstücke wieder ein. Hier sind es nämlich Wurzeln und keine Rhizome, die der Versorgung und Vermehrung dienen.

Rund 300 Arten gibt es, wir stellen Ihnen die wichtigsten vor

„Wir können uns nicht sattsehen an den Blütenwundern der Iris-Elatior-Gruppe, im Garten wie in der Vase“ schrieb Karl Förster.

  • Hohe Iris – Iris barbata-elatior blüht von Ende Mai bis Mitte Juni, ihre Höhe beträgt über 70cm
  • Mittlere Iris – Iris barbata-media blüht Mitte Mai bis Anfang Juni, ihre Höhe beträgt 40-70cm
  • Zwerg Iris – Iris barbata-nana blüht von April bis Mai und bleibt in der Höhe unter 40cm
  • Wiesen Iris – Iris sibirica blüht von Mai bis Juni (teilweise Juli),  ihre Höhe beträgt zwischen 70-100cm
  • Sumpf/Wasser Iris – Iris pseudacorus blüht von  Mai bis Juli, ihre Sorten werden 60-100cm hoch
  • Amerikanische Sumpf-Schwertlilie – Iris versicolor blüht von Juni bis Juli, ihre Höhe beträgt ca. 60-80cm
  • Pflaumen Iris – Iris graminea blüht von Mai bis Juni, sie bleibt bei 30cm Höhe

Native Plants duftende LieblingeIris-Dusky-Chal-web1

Das elegante schwarz blau der Blüten der hohen Bart Iris ‚Night Owl‘  verlockt zum Verweilen. Steht sie in der vollen Sonne, wird sie den Betrachter durch ihren Duft zusätzlich verzaubern. Für monochrome Gärten empfehlen wir ‚Lugano‘ in herrlich zartem elfenbeinweiß und gelber Mitte. Auch diese Iris besticht neben ihrer ausgefallen schönen Blüte mit einem Duft, der als erfrischend zitronig beschrieben werden kann.

Einige der Zwerge aus der Gruppe der Barbata-Gruppe, die Iris barbata-nana, erfreuen schon im April mit feinem Duft. Samtig-weinrot wartet ‚Fairy Ballet‘ mit ihrer frühen Blüte auf, als ob sie sich extra für den Frühling fein gemacht hätte.

Hier duften sogar die Rhizome!

Iris germanica var. florentina heißt deshalb auch Veilchenwurz. Der Duft der Rhizome entfaltet sich aber erst, wenn sie aus der Erde genommen, getrocknet und ca. 1-2 Jahren gelagert werden. Für die Kosmetikindustrie war sie deshalb zeitweise begehrt. Ein leichter Duft geht auch von den Blüten aus. Die Blüte der Florentiner Iris ist sehr elegant, weißlich blau angehaucht.

Dem Duft der Pflaumen Iris begegnet der Spaziergänger sogar auf steinigen Wiesen und lichten Wäldern. Im Garten fühlt sie sich in Steinanlagen sehr wohl. Der intensive, pflaumenartige Duft der Iris graminea verbreitet sich von Mai bis Juni im Garten.

Lassen Sie sich begeistern von der Vielfalt unseres  Iris Sortiments. Ob für das Prachtstaudenbeet, den Steingarten, die Uferzone oder auch eine Wildart für Ihren Naturgarten, Sie werden staunen – für alle Bereich Ihres Gartens bieten wir die richtige Iris – Staude des  Jahres 2016 – an.

Und wie Karl Förster schon schrieb: „Die große Farb-und Sortenfülle der Iris hat schon auf kleinen Gartenräumen genügend Platz.“Iris-pseudoacorus-web1