Native Plants Gartenblog

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Pflegetipps für Tomaten

Die Tomate ist einjährig, frostempfindlich und wärmeliebend. Ihre Frucht ist eigentlich eine Beere, häufige Farben sind rot, gelb und rosa. Die Tomate ist ein Selbstbefruchter die Blüten sind schon zwei Tage vor dem Aufblühen bestäubungsfähig. Von der Blüte bis zur Reife vergehen ca. 60 Tage, die Wurzeln können bis zu 1,5m in den Boden reichen. Es gibt Cocktailtomaten, normal Fruchtige oder Fleischtomaten.

Boden- und Klimaansprüche
Sie benötigt sehr viel Licht und Wärme und muss gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Kalte Nächte verträgt die Tomate schlecht. Beim Boden werden warme, humose Lehmböden bevorzugt, doch ist der Anbau der Tomate durch die Bodenart nicht stark eingeschränkt. Die Nährstoffe sollten gut verfügbar und der Boden locker und tiefgründig sein, da die Tomate tief wurzelt.

Dünger- und Nährstoffbedarf
Gute Bodenstruktur und eine tiefe Bodenlockerung sind Voraussetzung für optimale Wasser- und Nährstoffversorgung. Eine Grunddüngung mit einem Langzeitdünger wie Hornspäne sollte bei der Pflanzung schon mit eingearbeitet werden. Zur Fruchtbildung ist eine Düngung mit Wuxal Universaldünger im zwei Wochen Rythmus von Vorteil.

Anbauform
Zum hochleiten der Tomate sollten Stäbe oder Schnüre vorhanden sein. Mit Bambusstäben und Bambusklammer lässt sich ein optimales Rankgerüst bauen an die Tomaten festgebunden werden. Ein frühzeitiges Ausgeizen der Pflanzen fördert die Stärkung der Pflanzen und die Ausbildung von Früchte.

                           Tomate 1       Tomate 2

Anzucht
Aussaat ist im März bei einer Keimtemperatur von ca. 22° C, danach so um die 20 ° C. Nach dem Entfalten der Keimblätter sollte die Tomate in Anzuchtstöpfe pikiert werden oder man sät direkt in Jiffipots aus. Ausgepflanzt wird ab Mitte Mai in einen tief bearbeiteten, lockeren und warmen Boden. Reihenabstand 1 m und in der Reihe ca. 30 cm.

Kulturarbeiten
Stabtomaten müssen laufend hochgebunden werden und ausgegeizt werden. Regelmäßiges gießen erhöht den Ertrag und die Qualität der Früchte. Ab Ende August wird das gießen eingestellt um die angesetzten Früchte schneller reifen zu lassen. Ab Anfang August ist es wichtig von unten her die Pflanzen zu entblättern um für eine gute Durchlüftung zu sorgen. Entblättert wird immer bis zu unterste Traube.

Krankheiten und Schädlinge
Braunfäule (Phytophtora) kann durch einen Dach über den Pflanzen verhindert werden.
Gegen Blattläuse und Weißer Fliege helfen sehr gut die natürlichen Nützlinge.

Mit Kübelpflanzen Balkon und Terrasse in eine Wohlfühloase verwandeln

Kraeutertoepfe-2Nicht nur in großen Gärten lassen sich mit Pflanzen und Dekorationsmaterialien stimmungsvolle Kulissen schaffen. Auch Balkons und Terrassen können zu wahren Wohlfühloasen werden, wenn man sie entsprechend gestaltet. Der Aufenthalt der Kübelpflanzen im Freien dauert nur einige Monate. Doch Aufmerksamkeit und Pflege benötigen die kostbaren Exoten im gesamten Jahr.

Kübelpflanzen aus dem Winterschlaf wecken

Bereits ab Mitte März lohnt es sich, die Kübelpflanzen nach und nach aus dem Winterschlaf zu holen. Dazu rückt man sie weiter ins das Licht und bietet ihnen mehr Wärme. Fensterbänke, die nach Süden ausgerichtet sind, empfehlen sich besonders. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass belaubte Gewächse nicht sofort direkter Mittagssonne ausgesetzt werden. Kurzzeitig können sich im Frühjahr sommerliche Temperaturen einstellen. Diese Phasen nutzt man, indem man den Pflanzen den stundenweisen Aufenthalt im Freien gönnt. Allerdings ist auch hier Vorsicht vor starker Sonneneinstrahlung geboten, da es ansonsten zu Verbrennungen auf den Blättern kommt.

Allmählich wird wieder mehr gegossen. Spätestens im April sollten die Kübelpflanzen in neue Erde umgetopft werden. Das alte Substrat hat ausgedient, es bietet keine Nährstoffe mehr. Hierzu empfiehlt sich die Floragrad Blumenerde.

Der Frühling ist außerdem die beste Zeit für den Rückschnitt der Kübelpflanzen.

Ab ins Freie


Kübelpflanzen
Auf den Balkon oder die Terrasse dürfen die Kübelpflanzen, wenn nicht mehr mit Spätfrösten zu rechnen ist. Als Faustregel gilt der 16. Mai. Einige robuste Arten wie der Oleander dürfen schon früher ins Freie, wenn das Wetter es zulässt. Zur Nacht kann man ihnen im Bedarfsfall ein Vlies überwerfen.

Wenn die Kübelpflanzen bereits im April umgetopft wurden, dürfen sie ab Ende Mai gedüngt werden. Wer diesen Zeitpunkt verpasst hat und sie erst im Mai in neue Erde setzt, wartet mit dem Düngen etwa 4 bis 6 Wochen ab. Ansonsten käme es zur Überdüngung. Ob ein Langzeitdünger wie z.B. Manna Spezial Gartendünger  oder der natürliche Manna Hornspäne Dünger gewählt wird oder ob man jede Woche mit einem Flüssigdünger wie Wuxal Blütenpracht düngt, bleibt den individuellen Vorlieben überlassen. Wichtig ist, dass die Dosierempfehlung eingehalten wird.

Wer regelmäßig Verblühtes ausknipst, regt die Pflanzen zur Bildung neuer Blüten an. Einzelne Triebe, die zu lang werden, dürfen abgeschnitten werden.

Mit Dekoration Kübel und Kästen aufpeppen

Richtig stimmig wird das Bild auf dem Balkon oder der Terrasse erst, wenn die passende Dekoration gewählt wird. Mit Kübelpflanzen, die aus dem Süden stammen, harmonieren beispielsweise Terrakottafiguren oder Tischdecken und Kissenbezüge in warmen Farben perfekt. Zudem ist eine Erdenabdeckung mit Pinien-Dekorrinde  nicht nur hübsch anzusehen sondern verhindert auch die Verdunstung vom Gießwasser.

 

 

Rasen Pflegekur für den Winter

Ist Ihrem Liebling ein Mischgeschick passiert oder hat der Rasen durch die stärkere Benutzung und die oft sehr heißen, trockenen Tage im Sommer gelitten?

Damit er gestärkt durch den Winter kommt  sollte er jetzt eine kleine Pflegekur erhalten. Die mildere und feuchte Witterung im Herbst schaffen ideale Verhältnisse zum Ausbessern des Rasens. Braune Stellen, die evtl. durch das ‚Geschäft‘  von unserem lieblingshaustier oder durch Trockenheit entstanden sind müssen jetzt nachgesät werden. Somit erhalten wir im Frühjahr wieder eine geschlossenen, kräftig grüne Rasenfläche.
Zunächst muss die betroffene Stelle gut befeuchtet werden, also ruhig kräftig gießen. Den Boden dann mit Hilfe von einem Rechen oder einer Grabgabel auflockern. Nun kann der Grassamen darüber verteilt werden und mit feiner Gartenerde oder Blumenerde bedeckt werden. Für diese kleinen Ausbessererungsarbeiten gibt es extra kleine Packungsgrößen von Rasensamen. Dann leicht angießen und darauf achten das die Stelle die nächsten zwei Wochen nicht austrocknet. Im September ist die Zeit für so eine Nachsaat optimal, die Sonne hat noch etwas Kraft und wärmt den Boden, viel später sollte dies nicht geschehen den die jungen Graspflanzen würden sonst den ersten Frost nicht überstehen.
Eine Herbstdüngung zur Kräftigung des Rasens ist auch sehr zu empfehlen. Kalium stärkt die einzelnen Halme und macht wiederstandsfähiger gegen die kalten und eisigen Temperaturen im Winter. Später wie September ist eine Düngung nicht zu empfehlen. Der letzte Rasenschnitt allerdings sollte noch so lange erfolgen wie das Gras wächst, das kann durchaus auch noch im Dezember sein.

Tipps und Tricks zur Blumenzwiebel

Gerade jetzt ist es wieder Zeit ans nächste Frühjahr zu denken und Tulpen, Narzissen und andere strahlenden Frühjahrsblüher zu stecken. Nur wann stecke ich welche Blumenzwiebel? Welche muss ich wieder aus der Erde holen? Und wie tief sollten die eigentlich im Boden sein?

Hier ein paar Tipps und Tricks für eine tolle Blütenpracht

Die Steckzeit der Zwiebeln richtet sich immer nach der Blütezeit, also Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen, Hyazinten und Schneeglöckchen werden im Herbst bis Winter gesteckt, bleiben in der Erde und spriessen wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen.

Alle Sommerblüher wie zum Beispiel Dahlien mit Blütezeiten ab Juli werden im Frühjahr gesteckt, treiben dann bei warmen Temperaturen aus und blühen im Hochsommer. Diese Blumenzwiebeln müssen aber im Herbst wieder aus dem Boden genommen werden um sie trocken, frostfrei und dunkel zu lagern. Denn sie würden den Frost im Boden nicht überstehen.

Wichtig ist bei allen Blumenzwiebeln immer das Absterben des Laubes abwarten, den dadurch sammelt die Zwiebel ihre Kraft für´s kommende Jahr. Also nicht der Ordnung halber schon früher das Laub zurückschneiden, lieber bei der Beetgestaltung mit einplanen dort Stauden wachsen zu lassen die das braune Laub verstecken.

Damit Wühlmäuse die leckeren Zwiebel nicht anknabbern und somit die Blütenpracht ausfällt, können sie ein Stück Hasendraht unterhalb der Zwiebeln auslegen. Damit ist ein rankommen an die Zwiebel für die kleinen Nager fast unmöglich.

Die Zwiebeln und Knollen immer 2 bis 3  mal so tief stecken wie der Durchmesser  der Zwiebeln und Knollen ist.

Eine Gabe mit Volldünger wie zum Beispiel unserem Manna Spezial Gartendünger zur Blütezeit ist bei den Herbst- sowie Frühjahrsblüher von Vorteil!

-> Jetzt Blumenzwiebeln stecken -> hier gehts zur Auswahl ->

Jetzt Bodenprobe nehmen

Gerade jetzt im Frühjahr sollte man wissen was drin ist,

in der schwarzen Erde vom Gemüsegarten, unter dem grünen Rasen oder auf Flächen zukünftiger Pflanzungen. Durch die Bodenuntersuchung erhalten Sie vom Labor eine aussagekräftige Analyse und eine unverbindliche Düngeempfehlung des eingeschickten Bodens.

Pflanzen benötigen für ein optimales, gesundes und natürliches Wachstum vor allem eine ausreichende Wasser- und Nähstoffversorgung.

Weitere Informationen und ein Download-Formular stehen Ihnen hier zur Verfügung.

1 x 1 der Topfpflanzen

Topfpflanzen sind eine wahre Bereicherung für Balkon und Terrasse – hier ein paar Tipps für mehr Freude an kräftigen, gesunden Pflanzen.

  • Achten Sie darauf dass die Proportion Topf – Pflanze stimmt! Vor allem der Schwerpunkt muss so sein dass das Gebinde nicht zu leicht umfallen kann. Bei zu leichten Töpfen und Kübeln kann eine Schicht aus Steinen am Topfboden Gewicht schaffen und zugleich als Drainageschicht überschüssiges Gießwasser ableiten.
  • Setzen Sie die Pflanze so Tief in den Kübel dass noch ein 3-5 cm hoher Gießrand bleibt. So können Sie im Sommer leichter und effektiver Gießen. Natürlich kann auch eine Abdeckung aus feiner Pinienrinde, Steinen, oder Vulkan-Granulat Austrocknung vorbeugen – Zudem wirkt vor allem Pinienrinde sehr mediterran! Von grobem Rindenmulch raten wir ab.
  • Gerade in den Sommermonaten ist eine ausreichende Wasserversorgung sehr wichtig (Immergrüne Gehölze benötigen auch im Winter Feuchtigkeit). Durch eine sichere Wasser- und Nährstoffversorgung halten Sie Ihre Pflanze kräftig und gesund – somit haben es Schädlinge wie Blattlaus und Co schwerer die Pflanze zu befallen. Großblättrige Pflanzen sollten gerade in der sommerlichen Mittagszeit etwas schattiert stehen da sie sonst zu viel Wasser verdunsten.
  • Durch den Kübel ist der Raum für das Wurzelwerk begrenzt – daher ist es umso wichtiger Wasser und vor allem Nährstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Ein regelmäßiges Düngen alle 8 bis 14 Tage (von März bis August) ist empfehlenswert. Wir empfehlen den Universal-Flüssigdünger aus dem Hause Wuxal.
  • Das Thema Überwinterung von Kübelpflanzen wird im Herbst noch ausführlich behandelt. Grundsätzlich sei gesagt das jede Kübelpflanze (auch sonst winterharte Gartenpflanzen und Gräser) Winterschutz benötigt. Gerade der Wurzelbereich braucht Schutz. Stellen Sie den Kübel am besten an einen geschützten, schattigen Standort. Legen Sie zwischen Boden und Topf eine Styroporplatte. Ein einpacken der Pflanze mit Vlies ist bei vielen Arten und Sorten zu empfehlen. Immergrüne Pflanzen benötigen auch im Winter eine ausriechende Wasserversorgung!

Prinzipiell benötigen Kübelpflanzen mehr Pflege und Aufmerksamkeit wie eingepflanzte Gartenpflanzen. Dennoch verbreiten vitale Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse eine angenehme Wohlfühlatmosphähre!

Düngeempfehlung August

Im Sommermonat August sollten Sie mehrjährige Gehölze, Rosen und den Rasen ein letztes mal Düngen. So stellen Sie sicher das die Neutriebe bis zum Frost im Winter noch ausreifen können!

Gerade bei Rosen ist ein Düngestopp auf Mitte des Monats sehr wichtig. Entfernen Sie nach wie vor abgeblühte Blüten und achten Sie auf eine ausreichende Wasserversorgung.

Mehrjährige Gehölze als Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse sollten auf Schädlinge kontrolliert und ebenfalls ein letztes mal zum Beispiel mit Wuxal Blütenpracht gedüngt werden.  Ein eventuell notwendiges umtopfen in einen größeren Topf oder Kübel kann zur jetzigen Jahreszeit gut realisiert werden.

Zu guter letzt sollte auch an die schönen Ziergräser gedacht werden – damit diese im Herbst eine gute Figur machen ist eine Düngergabe im August empfehlenswert.

Als Dünger eignen sich viele Produkte so liegt es an Ihnen ob Sie einen festen Dünger wie die Hornspäne/Hornmehl, eine Flüssigdünger wie den Wuxal Universaldünger oder eine biologischen Dünger aus Schafwollpellets bevorzugen. Auch abgestandener Pferdemist ist durchaus ein brauchbares Material!

Prinzipiell ist jede bewusst eingesetzte Düngergabe eine gute Investition für kräftige, gesunde und blühfreudige Pflanzen.

Neuer Dünger auf dem grünen Markt floraPell® Schafwollpellets

Seit kurzer Zeit gibt es ein neues Produkt im Bereich biologischer Dünger – floraPell® – Schafwollpellets – ist ein ökologischer Multifunktionsdünger mit Langzeitwirkung.

Die Düngepellets sind aus unbehandelter, deutscher Schafwolle hergestellt. Schafwolle enthält wertvolle Pflanzennährstoffe, die langsam an die Pflanzen abgegeben werden. Daher ist dieser Dünger bestens für Grün- und blühende Zierpflanzen sowie für Obst- und Gemüsekulturen geeignet. Die Pellets können das 3,5fache des Eigengewichts an Wasser aufnehmen und über längere Zeit speichern. Diese zusätzliche Funktion des Düngers ermöglicht eine bessere Wasserversorgung  durch geringeres Verdunsten des Gießwassers. Die gute handhabbarkeit ermöglichen ein einfache und punktuelle Anwendung und Dosierung.

Was ist im Sommer im Staudenbeet zu tun?

Gerade jetzt wo die Pflanzzeit fast vorüber ist kann man seinen Garten endlich genießen, in den Liegestuhl legen, ein gutes Buch lesen oder mit Familie und Freunden einen Grillabend feiern.

Trotz allem sollt man nicht vergessen, um die Blütenpracht im Garten zu erhalten und zu verlängern müssen einige Pflegemaßnahmen durchgeführt werden.

z. B beim Rittersporn

Bei starken Wind oder Unwettern ist es oft der Fall das der hohe, stattliche Rittersporn auseinander fällt und dabei sogar umknickt. Geben Sie dem Rittersporn eine Stütze, so kann er seine Blütenkerzen stolz in den Himmel ragen. Zum Ende der Blüte sollte Sie den Rittersporn stark zurückschneiten, ca. 10-15 cm über dem Boden. Danach eine leichte Flüssigdüngung geben und Sie erhalten später im Jahr einen tollen Herbstflor.

Dieser Rückschnitt zum Ende der Blüte bekommt z. B. auch dem Garten-Salbei oder der Katzenminze sehr gut. Keinen kompletten Rückschnitt, sondern nur die verblühten Blüten sollten Sie beim Phlox entfernen. Zum einen ist der Phlox dann wesentlich ansehnlicher und er steckt seine Kraft nicht in die Samenbildung sondern in neue Blüten.