Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Dekoration

Eine schöne Terrasse auch im Herbst und Winter

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Die letzten Blumen blühen, das Laub fällt von den Bäumen und die ersten Herbststürme rütteln an den Fenstern. Damit die im Sommer so geliebte Terrasse nun nicht zum Stiefkind wird, sollten einige Maßnahmen sowohl praktischer als auch kreativer Natur ergriffen werden. Schließlich bieten auch Herbst und Winter den einen oder anderen schönen Tag und es wäre schade, wenn die Terrasse dann ein verwaister Ort wäre. Schon beim Anlegen einer Terrasse sollte vorausschauend gedacht werden. Wetterbeständig und dauerhaft sind Terrassendielen aus tropischen Hölzern wie Bangkirai oder Teak. Dann reicht im Herbst eine gründliche Reinigung der Holzdielen.

Möbel gut verstauen

Damit die Terrassenmöbel auch in der kommenden Saison wieder gut ausschauen, sollten sie vor der winterlichen Witterung geschützt werden. Man kann sie ganz pragmatisch mit atmungsaktiver Folie abdecken. Für die Sitzkissen gibt es entsprechende Boxen. Diese Lösungen sind zugegeben in erster Linie praktisch. Wer für Möbel und Gartengeräte einen Schuppen hat, ist da besser dran. Massive Holzbänke und Möbel aus Metall können auch im Freien verbleiben. Die Holzbank sollte dann im Frühjahr eine neue Lasur erhalten. Der Vorteil an diesen Möbeln ist, dass sie auch in der kalten Jahreszeit an einem Sonnentag spontan genutzt werden können. Zusammenklappbare Gartenstühle hat man ebenfalls wieder schnell aus dem Schuppen hervorgeholt. Online findet man bei Anbietern wie KAISER+KRAFT sowohl Sitzmöbel als auch Überdachungen für den Außenbereich.

In herbstlichen Farben

Die letzten Herbsttage werden mit Herbstastern und Topfchrysanthemen zu einem farblichen Höhepunkt. Auch die Fetthenne verbreitet jetzt ihre Pracht und die letzten Pelargonien entfalten ihre farbigen Blüten. Spätestens beim ersten Frost ist es damit aber vorbei. Doch auch jetzt muss die Terrasse nicht kahl bleiben. Zierkohl und Erika eignet sich ganz wunderbar für die herbstliche Bepflanzung. Aus verschiedenen Farb- und Rottönen lassen sich mit Heidekrautpflanzen wunderbare Arrangements in Pflanzschalen und Blumenkästen zaubern. Verschiedene Purpurglöckchen und Gräser überdauern ebenfalls den ersten Frost. Grün bleiben auch Efeu, Buchsbäume und Koniferen. Zwiebeln für Frühblüher können jetzt ebenfalls gesteckt werden.

Schöne Dekorationen

Der Herbst entfacht wie keine andere Jahreszeit ein wahres Feuerwerk an Farben. Besonders schön kann man nun mit Hagebutten, Kürbissen, Zapfen, Kastanien, Efeu und seinen Blütenständen sowie Maiskolben dekorieren. Das Sammeln von Hagebutten kann mit einem herbstlichen Spaziergang mit der Familie verbunden werden und wird so zum gemeinsamen Erlebnis. Die leuchtend roten Hagebutten sind mancherorts tausendfach zu finden. Am besten man rüstet sich beim Sammeln mit Handschuhen und Gartenschere aus. Blumenkästen und Pflanzschalen sollten zum Winter hin mit Tannengrün abgedeckt werden. Das ist ebenfalls dekorativ und bietet in der Erde verbliebenen Wurzeln und Knollen Schutz.

Zum Jahresausklang

In der Vorweihnachtszeit bezieht vielleicht der Weihnachstbaum Stellung auf der Terrasse. Im Dunklen leuchten an ihm dekorative Lichterketten, aber auch für die hellen Stunden kann er schön und winterfest geschmückt sein. Neben natürlichen Dekorationen wie getrocknete Dolden, die Beeren des Efeus, Tannenzapfen, getrockneten Granatäpfeln und immer noch Hagebutten bietet der Handel allerhand Dekoration, um mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Selbst gefertigter Weihnachtsbaumschmuck aus gebranntem Ton ist ebenfalls geeignet. Weihnachtlich dekoriert werden auch die mit Tannengrün dekorierten Blumenkästen. Und wenn das Wetter mild ist, werden bald nach Weihnachten die ersten Frühlingsboten ihre Köpfe strecken.

Mit Kübelpflanzen Balkon und Terrasse in eine Wohlfühloase verwandeln

Kraeutertoepfe-2Nicht nur in großen Gärten lassen sich mit Pflanzen und Dekorationsmaterialien stimmungsvolle Kulissen schaffen. Auch Balkons und Terrassen können zu wahren Wohlfühloasen werden, wenn man sie entsprechend gestaltet. Der Aufenthalt der Kübelpflanzen im Freien dauert nur einige Monate. Doch Aufmerksamkeit und Pflege benötigen die kostbaren Exoten im gesamten Jahr.

Kübelpflanzen aus dem Winterschlaf wecken

Bereits ab Mitte März lohnt es sich, die Kübelpflanzen nach und nach aus dem Winterschlaf zu holen. Dazu rückt man sie weiter ins das Licht und bietet ihnen mehr Wärme. Fensterbänke, die nach Süden ausgerichtet sind, empfehlen sich besonders. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass belaubte Gewächse nicht sofort direkter Mittagssonne ausgesetzt werden. Kurzzeitig können sich im Frühjahr sommerliche Temperaturen einstellen. Diese Phasen nutzt man, indem man den Pflanzen den stundenweisen Aufenthalt im Freien gönnt. Allerdings ist auch hier Vorsicht vor starker Sonneneinstrahlung geboten, da es ansonsten zu Verbrennungen auf den Blättern kommt.

Allmählich wird wieder mehr gegossen. Spätestens im April sollten die Kübelpflanzen in neue Erde umgetopft werden. Das alte Substrat hat ausgedient, es bietet keine Nährstoffe mehr. Hierzu empfiehlt sich die Floragrad Blumenerde.

Der Frühling ist außerdem die beste Zeit für den Rückschnitt der Kübelpflanzen.

Ab ins Freie


Kübelpflanzen
Auf den Balkon oder die Terrasse dürfen die Kübelpflanzen, wenn nicht mehr mit Spätfrösten zu rechnen ist. Als Faustregel gilt der 16. Mai. Einige robuste Arten wie der Oleander dürfen schon früher ins Freie, wenn das Wetter es zulässt. Zur Nacht kann man ihnen im Bedarfsfall ein Vlies überwerfen.

Wenn die Kübelpflanzen bereits im April umgetopft wurden, dürfen sie ab Ende Mai gedüngt werden. Wer diesen Zeitpunkt verpasst hat und sie erst im Mai in neue Erde setzt, wartet mit dem Düngen etwa 4 bis 6 Wochen ab. Ansonsten käme es zur Überdüngung. Ob ein Langzeitdünger wie z.B. Manna Spezial Gartendünger  oder der natürliche Manna Hornspäne Dünger gewählt wird oder ob man jede Woche mit einem Flüssigdünger wie Wuxal Blütenpracht düngt, bleibt den individuellen Vorlieben überlassen. Wichtig ist, dass die Dosierempfehlung eingehalten wird.

Wer regelmäßig Verblühtes ausknipst, regt die Pflanzen zur Bildung neuer Blüten an. Einzelne Triebe, die zu lang werden, dürfen abgeschnitten werden.

Mit Dekoration Kübel und Kästen aufpeppen

Richtig stimmig wird das Bild auf dem Balkon oder der Terrasse erst, wenn die passende Dekoration gewählt wird. Mit Kübelpflanzen, die aus dem Süden stammen, harmonieren beispielsweise Terrakottafiguren oder Tischdecken und Kissenbezüge in warmen Farben perfekt. Zudem ist eine Erdenabdeckung mit Pinien-Dekorrinde  nicht nur hübsch anzusehen sondern verhindert auch die Verdunstung vom Gießwasser.

 

 

Halloween: Die richtige Dekoration für Heim und Garten

Bevor der Winter hereinbricht und der Schnee den eigenen Garten schlafen lässt, verkündet der goldene Herbst noch einige bunte Tage. Wer in dieser Zeit eine dekorative Herausforderung sucht, kann sich auf ein Fest freuen: Halloween.


Halloween: Traditionsreich

Halloween Kürbis

Halloween Kürbis

Halloween findet in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr Freunde. Kinder ziehen begeistert von einer Haustür zur nächsten und fragen nach „Süßem sonst gibt’s Saures“. Auf Partys verkleiden sich Erwachsene schaurig und genießen den gruseligen Tag in entsprechender Atmosphäre. Einige Kritiker gibt es dennoch, die das Fest als „Veramerikanisierung“ ansehen. Viele wissen jedoch gar nicht, dass das Fest ursprünglich von katholischen Iren gefeiert wurde. Die Auswanderer nahmen ihre Bräuche mit in die Neue Welt und Halloween entstand so wie wir es kennen. Das Fest verbreitete sich um 1990 herum in Europa von Frankreich aus. In Deutschland kam es wenig später an. Wer nun jedoch denkt, dass damit gedankenlos kopiert wurde, irrt. Traditionelle Kürbisanbaugebiete wie die Steiermark nahmen Halloween dankend auf. Doch auch im Saarland, Thüringen oder Baden-Württemberg wurden die bereits bekannten Rübengeister in das Fest integriert.

Für heimische Gärtner ist Halloween daher die perfekte Gelegenheit um der eigenen Kreativität Lauf zu lassen. Die typischen Herbst- und Erntedankmotive in Rot und Gelb zeugen schließlich von wenig Individualität. Doch wie kann man hübsch zu Halloween dekorieren, ohne dass es kitschig wirkt?

Dekoration ja, Kitsch nein

Wer eine erwachsene Halloween-Dekoration möchte, sollte auf dezente Akzente setzen. Eine große Gummispinne neben einem blinkenden Schädel hat deutlich weniger Effekt als ein stilvoll platzierter Kerzenhalter neben dem Eingang. Gerade sonst sehr alltägliche Gegenstände können mit etwas Geschick schaurig daher kommen. So bietet Blume2000 herbstliche Sträuße an, die sowohl im Garten als auch im Haus für einen wohligen Schauer sorgen können. Richtig in Szene gesetzt, zum Beispiel auf einem leeren Stuhl mit einigen Blutstropfen, wird die Fantasie Ihrer Gäste das Übrige tun.

Versuchen Sie sich auch einmal an einem neuen Farbschema. In den USA sind die typischen Halloweenfarben neben Rot und Orange auch Schwarz, Grün und Violett.

Kürbisse sind ein Muss

Kürbisse sind die typischen Begleiter für den Herbst. Viele haben das trendige Gemüse bereits für sich entdeckt und bauen es sogar im eigenen Garten an. An Halloween wird dem Kürbis jedoch ein ganz neues Leben eingehaucht. Kürbislaternen mit dreieckigen Augen sind gängig. Wenn Ihnen das jedoch zu banal ist, können Sie beim Kürbisschnitzen und –verzieren mit Ihrer Fantasie spielen. Wahre Meisterwerke können in die Haut des Kürbisses geschnitzt werden, Porträts, Spitzenmuster, Ornamente und Buchstaben sind die neuen Hits. Wenn Sie mit dem Messer eher ungeschickt sind, können Sie Kürbisse auch mit dem gewünschten Motiven in schwarz bemalen. Für Häkelfreunde: Stulpen mit Spinnennetzmuster sind ein garantierter Hinguckers. Wenn Sie eine gruselige Tafel anrichten möchten, kann das Gemüse auch heil bleiben und mit Effektlacken wie schwarzem Glitzer besprüht werden. Anregungen und Anleitungen, wie man den Kürbis perfekt schnitzt und weitere Ideen für eine gruselige Dekoration finden Sie bei Martha Stewart.

Bild: © Comstock/Stockbyte/Thinkstock