Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Blütenpracht

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Natürlich Gärtnern mit EM´s

Was ist EM, was kann EM bewirken ?

EM ist die Abkürzung für: Effektive Mikroorganismen. Effektiv darum, weil wo immer diese flüssige Bakterienmischung, aus durchweg positiven Bakterien, eingesetzt wird, sie effektiv wirken, positiv wirken. EM wurde von dem japanischen Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Teruo Higa entdeckt, nicht erfunden und findet seit 1982 international Verwendung. Higa wollte weg von chemischen Düngemitteln, einen natürlichen Weg finden, in Landwirtschaft und Garten zu arbeiten. Bei uns kennt man EM seit gut 20 Jahren. Zu Beginn wurde es vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt.

EM ist eine Multi-Mikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthese-Bakterien, Hefen und fermentaktiven Pilzen. Die Bakterien sind alle aus dem Lebensmittelbereich, nicht gentechnisch verändert und dürfen im Bio-Bereich eingesetzt werden
Der Großteil dieser Mikroorganismen wird daher auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet (Sauerkraut, Bier, Jogurt etc.).
Die perfekte Mischung der ca. 20 Arten Mikroorganismen in EM erzeugt starke regenerative und antioxitative Kräfte. EM ist ein mikrobieller Symbiose-Lenker mit unermesslich breiter und vielfältiger Einsatzfähigkeit.

Ein Erfolgsrezept von EM ist das sog. Dominanzprinzip.

Eine kurze Erläuterung dazu

Allgemein gibt es um uns herum stets gute/positive und schlechte/negative Mikroorganismen. Es gibt keinen keim- bzw bakterienfreien Raum auf der Erde.
Wenn wir von 100% Mikroorganismen ausgehen, dann sind ca. 90% Mitläuferorganismen und der Rest, ca. 10%, sind die Anführer. Je nachdem ob die schlechten oder die guten Organismen in der Überzahl sind, dem folgen die Mitläufer.
Sind die guten, positiven Mikroorganismen, wie in EM z. B Milchsäure-, Hefen-, Photosynthese-Bakterien in der Überzahl, folgen demnach auch die Mitläuferorganismen diese Richtung.

Wenn die schlechten, negativen Organismen in der Überzahl sind, dann folgen ihnen auch die Mitläufer. (Multiresistente Keime, pathogene Keime).
Um ein negatives Milieu zu ändern, muss natürlich mit verstärktem und regelmäßigem EM-Einsatz gearbeitet werden, um gegen die „schlechten“ anzukommen.
Zum Beispiel: Wenn ein Badesee kippt oder Fäulnis (Kompost riecht) entsteht, dann sind die schlechten in der Überzahl. Hier greift dann EM mit seiner positiven, aufbauenden Wirkung ein und ändert das Milieu in die aufbauende Phase entsprechend.
Die Ausscheidungsprodukte dieser sogenannten guten Mikroorganismen in EM sind unter anderem Vitamine, bioaktive Substanzen (Enzyme) unter dem Überbegriff Antioxidantien.

EM ist kein Dünger!

Wenn EM effizient und dauerhaft wirken soll, muss immer eine gewisse Menge an organischem Material (Mulch, Flächenkompost) zugeführt werden, damit die EMBakterien Futter haben.

Das Einsatzgebiet von EM ist sehr vielfältig, ja fast grenzenlos:

Es findet Verwendung:
• im Gartenbau,
• in der Kompostierung,
• in der Landwirtschaft,
• in der Tierpflege (Fell, Wundheilung),
• Haushalt (ersetzt chemische Reiniger),
• in der Trinkwasser aufbereiten,
• in der Körperpflege, in der Gewässersanierung,
• selbst beim Bauen und in Farben werden die EM-Bakterien eingesetzt.

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Ein Problem das mittlerweile fast jeder Gartenbesitzer kennt ist der Buchsbaumzünsler, auch hier kann EM helfen:

So können Sie vorgehen:

Der Boden und seine Beschaffenheit/Zustand ist das A und O für gesunde und gestärkte Pflanzen.
Besonders in den Wintermonaten ist es wichtig, dass der Boden für den Buchsbaum genügend Feuchtigkeit erhält, da vor allem immergrüne Gehölze auch im Winter ausreichend Wasser benötigen.

Bodenvorbereitung: (Menge für jeweils 1m²):
Urgesteinsmehl : 300 g oberflächlich verteilen,
Schwarzes Gold: 200 g leicht einarbeiten, in Pelletsform
EMaktiv: 100ml/10 Liter angießen. 1x wöchtentlich im Frühjahr, kann auch im frostfreien Winter so angewendet werden.

Bei Befall des Zünslers oder auch vorbeugend:
Wöchentlich: EMaktiv 50 ml/10 Liter Wasser gießen und zur Stärkung folgenden Cocktail:
5ml EMaktiv, 5 ml Terrafert Blatt, 1 Teel Ro/Pro 13/20, 1 Teel Ro/Pro Startfit, 5 ml MK5 oder Scharfes Blond, 20ml Biplantol für Buxus.
Spritzungen wöchentlich, morgens oder abends oder bei trüben Wetter.

Alle benötigten Stoffe erhalten Sie bei Natürlich-EM im Onlineshop!

Das kleine 1 x 1 vom Dünger

Gerade jetzt im Frühjahr sollten die Pflanzen unbedingt eine Dünung erhalten. Entweder um bestehende Pflanzungen mit Nährstoffe zu versorgen die im Winter ausgespült wurden, oder um Neupflanzungen den richtigen Start zu ermöglichen. Aber welcher Dünger für welchen Anlass. Es gibt mineralischen und organischen in flüssiger und fester Form.

Wir versuchen Ihnen ein wenig durch den Dschungel zu helfen, denn eine optimale Düngerversorgung stärkt Ihre Pflanzen und beugt einen Schädlingsbefall vor.

Wichtig ist das alle Düngerarten im Boden abgebaut werden, nur in welcher Geschwindigkeit! Am schnellsten ist immer ein Flüssigdünger, diesen also einsetzen wenn der Mangel an der Pflanze schon erkennbar ist oder z. B. die Blütenknospen gefördert werden sollen. Ein Flüssigdünger im Herbst wäre allerdings fatal. Die Nährstoffe wären sofort ausgewaschen und die, die Pflanze erreichen würden diese nur für den Winter schwächen!

Feste mineralische Dünger wie Blaukorn wirken auch schnell, werden aber nicht so leicht ausgewaschen, während feste organische Dünger, wie Hornspäne, erst über Monate von Bodelebewesen umgesetzt werden müssen. Diese sind optimal bei einer Neuanlage im Frühjahr oder um die Wintermüdigkeit bei den Pflanzen auszutreiben! Dafür hält die Wirkung der festen, organischen Langzeitdünger über Monate an und verbessern sogar den Humusanteil im Boden.

Flüssige Mineralische und organische Volldünger  – enthalten alle wichtigen Nährstoffe und Spurennährelemente – gut für Kübelpflanzen, Balkonkästen oder Zimmerpflanzen

Organischer Dünger – Hornspäne

Organische feste Dünger – wie Hornmehl oder FloraPell Schafpellets – müssen im Boden eingearbeitet werden und sind ideal für Dauerkulturen

Mineralischer fester Dünger – ist ideal für eine Grundversorgung eines Beetes, aber Vorsicht Mineralischer Dünger kann Verbrennungen hinterlassen, also genau dosieren!

Ab Mitte August sollte keine Düngung mehr stattfinden, ab diesen Zeitpunkt bereiten sich die Pflanzen auf den Winter vor und sollten keine allzu lange, weiche Triebe mehr ausbilden! Noch mehr Info’s zum Dünger finden Sie in unseren auf unseren Gartentipp – Seiten!

Pieris – Viele Fragen für eine besondere Pflanze

Pieris, auch Schattenglöckchen oder Lavendelheide genannt, ist in unseren Gärten noch nicht so weit verbreitet. Das sollte sich ändern den die Schattenglöckchen bestechen nicht nur mit tollem Blattaustrieb und immergrünem Laub, sondern auch mit einer tollen Blütenpracht.

  • Warum hat meine Pieris den Winter nicht überlebt?
    Pieris sind nicht in allen Lagen winterhart. Bei starken Frostperioden sollten die Pflanzen mit einem Vlies vor starken Frost geschützt werden. Ein geschützter Standort ist von Vorteil
  • Welche Sorten blühen an stärksten?
    Die Sorte ‚Vallery Rose‘ blüht im Frühjahr über und über, während die Sorte ‚Littel Heath‘ mehr Wert auf die tolle Laubfärbung legt.
  • Was kann ich machen wenn meine Pflanzen nicht blühen wollen?
    Wichtig ist ein geschützter und sonniger Standort. Auch eine kräfige Dünung mit einem Phosphor- und Kaliumreichen Dünger kann abhilfe schaffen.
  • Sollen die Blütenrispen nach der Blüte entfernt werden?
    Bei jungen Pflanzen ist dies auf jeden Fall von Vorteil, somit steckt die Pflanze ihre Kraft nicht in die Produktion von Samenständen. Je älter die Pflanzen und somit größer, umso leichter verkraftet das Schattenglöcken aber den Fruchtbehang.
  • Die Pieris mögen ja eher Torfboden, gibt es Sorten für einen lehmigen Standort?
    Nein, alle Sorten ziehen einen torfhaltigen, sauren Boden vor. Auf lehmigen Böden werden sich bald Wachstumstörungen einstellen. Halten die Lavendelheide in einem Topf mit Rhododendronerde oder versuchen Sie die Erde mit Spezialerde zu mischen und somit den ph-Wert zu senken.
  • Kann ich die Pieris zurückschneiden wenn die Pflanze im Beet zu groß wird?
    Eine sehr gut Zeit für einen Rückschnitt ist Ende April bis Ende Mai, direkt nach der Blüte, da ab diesen Zeitpunkt die Pflanzen in die neue Austriebsphase geht. Wichtig nach dem Schnitt eine Phosphor- und Kaliumreiche Düngung damit die Pflanze sich gut erholen kann.
  • Was ist bei Kübelhaltung zu beachten?
    Wie bei allen Pflanzen die in einem Kübel gehalten werden sind einige Besonderheiten zu beachten. Es sollte immer auf ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung geachtet werden. Im Winter ist ein geschützter, halbschattiger Standort von Vorteil, der Topf muss im Winter auf eine Styroporplatte gestellt werden. Da das Schattenglöckchen einen sauren Boden mit niedrigen pH- Wert bevorzugt ist eine Rhododendronerde gut geeignet. In unseren Gartentipps finden Sie noch mehr Information zur Überwinterung von Kübelpflanzen.

    Viele verschiedene Sorten der Lavendelheite können Sie bei uns im Pflanzenshop kaufen.

Gefüllter Echter Schneeball – Viburnum opulus ‚Roseum‘

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Der Frühling bringt viele wunderschöne Blüten an den Gehölzen und Stauden hervor. Eine besonders attraktive Sorte ist der gefüllte Schneeball Roseum oder der Echte Schneeball genannt. Im Mai erscheinen seine Blütenköpfe in frischem Grün, welche ab Juni als große, weiße Bälle zu bewundern sind. In der Floristik wird die auffallende Blüte gerne verwendet. Der Herbst bringt als zweites Highlight leuchtend rote Früchte hervor, die lange in den Winter hinein an den Zweigen hängenbleiben.
Tipps zur Pflege
Für gesundes Wachstum und attraktives Aussehen hier einige Tipps von Native Plants zur Pflanzung und Pflege. Dieser Schneeball trägt auch den Namen Wasserschneeball. Das verrät schon einiges über die Standortbedingungen. Der Boden sollte frisch bis nass sein. In trockenen Sommern besonders auf gleichmäßig feuchten Boden achten. Geben Sie dem Gehölz alle ca. 3 Tage einen Gießer (10Liter) Wasser. Schwach sauer bis stark alkalisch (kalkliebend) und recht nährstoffreich  sind optimale Böden für den Schneeball. Pflanzen Sie das Gehölz wenn möglich freistehend, sodass ausreichend Luftbewegung herrscht. Ist dies nicht gegeben, tritt häufig Blattlausbefall auf.

Erste Hilfe bei LäusebefallIMG_4273
Bei Befall  empfehlen wir Ihnen als Gegenmaßnahme die Nützlinge einzusetzen, diese erhalten Sie in unserem Shop.
Sollte der Schneeball einmal durch Schädlingsbefall in Mitleidenschaft gezogen worden sein, schneiden Sie ihn ruhig stark zurück, er hat ein hohes Regenerationsvermögen und wird schnell wieder gut austreiben. Die beste Zeit hierfür ist nach der Blüte. Ein Verjüngungsschnitt (die ältesten 2,3 Triebe an der Basis entfernen) alle 3-5 Jahre bietet sich sowieso an, dann bilden sich immer neue Blütentriebe.

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume – auch Indianische Sonne genannt da sie ursprünglich aus Mexiko stammt. Den Namen „Sonnen“-Blume trägt sie zurecht denn ihre Blütenköpfe wenden sich immer der Sonne entgegen und lassen so die Schatten hinter sich.

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Da Kinder immer ein heiteres Gemüt haben und sowie die Sonnenblume stahlen, haben wir das zum Anlass genommen und eine „Sonnenblumen-Aktion“ in der Kindergartengruppe unseres Sohnes gestartet. Mit sehr viel Spaß und Engagement haben die Kleinen die Sonnenblumensamen ausgesät und nun wird jeden Tag beobachtet was sich im Töpfchen tut. Und da es bis zu Blüte ja noch ein bisschen dauert wurden schon fleißig Papier-Sonnenblumen gebastelt.

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Möchten Sie sich das Strahlen der Sonnenblumen und der Kinderaugen in den Garten holen – einfach selbst ein paar Sonnenblumen aussäen und beobachten. Saatgut, Töpfe und Erde finden Sie bei uns im Shop!

 

 

Vielen Dank auch an die Erzieherinnen, dass Sie mit Liebe und Geduld unseren Kindern die Natur ein Stückchen näher bringen.

Iris – Die Göttin des Regenbogens wird gekürt!

Staude des Jahres 2016!

Iris

Der Bund deutscher Staudengärtner hat als Staude des Jahres 2016 die Gattung der Iris ausgewählt. Alleine ihre riesige Farbenvielfalt würde diese Prämierung rechtfertigen. In allen Farben des Regenbogens schillern die rund 300 Arten. Und sämtliche gedeihen auf der nördlichen Halbkugel, weshalb sie auch die „Orchidee des Nordens“ genannt wird. Ursprünglich  stammt sie aus dem Orient, Japan, China und aus Sibirien. Besonders amerikanische und französische Züchter brachten immer wieder neue Sorten hervor. Durch heutige neue Züchtungen gibt es inzwischen tausende Sorten, von denen viele wunderbar duften.

Merkmale und Pflege der Iris

Alle Irisblüten bestehen aus drei hochstehenden Domblättern und drei waagerechten oder nach unten gebeugten Hängeblättern, oft sind die Dom-und Hängeblätter unterschiedlich in der Farbe. Ihre spitzen, graugrünen Blätter sind stabil und bringen Struktur in das Beet. Als Speicherorgan dienen vielen Iris Arten Rhizome, das sind dickfleischige Sprossen, welche zum Teil unter der Erde liegen. Die Vermehrung findet über diese Pflanzenteile statt. Bestimmte kleinere Arten der Iris besitzen statt der Rhizome Zwiebeln, z.B. Iris reticulata, die Netzblatt Iris oder Iris lacustris, die See Schwertlilie. Die Zwiebeln verbleiben nach der Blüte in der Erde und entwickeln Tochterzwiebeln. So findet die Vermehrung statt. Die beste Pflanzzeit für Iris  ist März /April oder im Herbst bis Mitte Oktober.

Iris sind allesamt Sonnenliebhaber. Sie mögen warme, sonnige Standorte, die Böden sollen sandig-lehmig und durchlässig sein. Zu schwere Böden können mit Splitt oder Sand abgemagert werden, einfach davon etwas in das Pflanzloch geben. Die Rhizome können sogar auf eine Art Sandbett gesetzt werden, ein Drittel bis die Hälfte der Rhizome darf aus der Erde schauen.

Nach ca. 3-5 Jahren sollen Iris aus der Barbata-Gruppe aus dem Boden genommen und die vitalsten Rhizome, meist sind das die am Rand befindlichen, wieder in den Boden gesetzt werden. Die älteren entfernen Sie vorher mit einem Messer. Schneiden Sie die Blätter dachförmig zurück, das verhindert zu starke Verdunstung, bis die Rhizome wieder angewurzelt sind. Diese Vermehrungsarbeiten erledigen Sie am besten im August. Die bartlosen Iris, wie z.B. Iris spuria, die Steppen Iris oder Iris sibirica, die Wiesen Schwertlilie wollen ca. alle 10 Jahre verjüngt werden. Diese Zeit ist gut zu erkennen, weil die Mitte des Blatthorstes verkahlt. Gehen Sie genauso vor, wie bei den Bart Iris. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Boden und setzen Sie die vitalsten Wurzelstücke wieder ein. Hier sind es nämlich Wurzeln und keine Rhizome, die der Versorgung und Vermehrung dienen.

Rund 300 Arten gibt es, wir stellen Ihnen die wichtigsten vor

„Wir können uns nicht sattsehen an den Blütenwundern der Iris-Elatior-Gruppe, im Garten wie in der Vase“ schrieb Karl Förster.

  • Hohe Iris – Iris barbata-elatior blüht von Ende Mai bis Mitte Juni, ihre Höhe beträgt über 70cm
  • Mittlere Iris – Iris barbata-media blüht Mitte Mai bis Anfang Juni, ihre Höhe beträgt 40-70cm
  • Zwerg Iris – Iris barbata-nana blüht von April bis Mai und bleibt in der Höhe unter 40cm
  • Wiesen Iris – Iris sibirica blüht von Mai bis Juni (teilweise Juli),  ihre Höhe beträgt zwischen 70-100cm
  • Sumpf/Wasser Iris – Iris pseudacorus blüht von  Mai bis Juli, ihre Sorten werden 60-100cm hoch
  • Amerikanische Sumpf-Schwertlilie – Iris versicolor blüht von Juni bis Juli, ihre Höhe beträgt ca. 60-80cm
  • Pflaumen Iris – Iris graminea blüht von Mai bis Juni, sie bleibt bei 30cm Höhe

Native Plants duftende LieblingeIris-Dusky-Chal-web1

Das elegante schwarz blau der Blüten der hohen Bart Iris ‚Night Owl‘  verlockt zum Verweilen. Steht sie in der vollen Sonne, wird sie den Betrachter durch ihren Duft zusätzlich verzaubern. Für monochrome Gärten empfehlen wir ‚Lugano‘ in herrlich zartem elfenbeinweiß und gelber Mitte. Auch diese Iris besticht neben ihrer ausgefallen schönen Blüte mit einem Duft, der als erfrischend zitronig beschrieben werden kann.

Einige der Zwerge aus der Gruppe der Barbata-Gruppe, die Iris barbata-nana, erfreuen schon im April mit feinem Duft. Samtig-weinrot wartet ‚Fairy Ballet‘ mit ihrer frühen Blüte auf, als ob sie sich extra für den Frühling fein gemacht hätte.

Hier duften sogar die Rhizome!

Iris germanica var. florentina heißt deshalb auch Veilchenwurz. Der Duft der Rhizome entfaltet sich aber erst, wenn sie aus der Erde genommen, getrocknet und ca. 1-2 Jahren gelagert werden. Für die Kosmetikindustrie war sie deshalb zeitweise begehrt. Ein leichter Duft geht auch von den Blüten aus. Die Blüte der Florentiner Iris ist sehr elegant, weißlich blau angehaucht.

Dem Duft der Pflaumen Iris begegnet der Spaziergänger sogar auf steinigen Wiesen und lichten Wäldern. Im Garten fühlt sie sich in Steinanlagen sehr wohl. Der intensive, pflaumenartige Duft der Iris graminea verbreitet sich von Mai bis Juni im Garten.

Lassen Sie sich begeistern von der Vielfalt unseres  Iris Sortiments. Ob für das Prachtstaudenbeet, den Steingarten, die Uferzone oder auch eine Wildart für Ihren Naturgarten, Sie werden staunen – für alle Bereich Ihres Gartens bieten wir die richtige Iris – Staude des  Jahres 2016 – an.

Und wie Karl Förster schon schrieb: „Die große Farb-und Sortenfülle der Iris hat schon auf kleinen Gartenräumen genügend Platz.“Iris-pseudoacorus-web1

Teppichthymian – der duftende Rasen

ThymianThymian, das bekannte Küchenkraut kann auch in Ihrem Garten zu einem echten Hingucker und Dufterlebnis werden.

Thymian bevorzugt einen trockenen mageren durchlässigen Boden an vollsonnigem Standort. Hier können sich die wertvollen ätherischen Öle besonders gut entwickeln. Um Staunässe zu vermeiden sollten Sie in schwere Böden etwas Sand einarbeiten. Für einen lückenlosen Wuchs des Duftrasens benötigen Sie pro Quadratmeter ca. 10- 15 Pflanzen. Thymian eignet sich hervorragend für die Pflanzung in Steingärten und Trockenmauern.

 

Thymus-Coccineus-aaIn unserem OnlineShop finden sie zahlreiche geeignete Sorten als Topfpflanzen wie Thymian ‚Silver Queen‘, Thymian ‚E. B. Anderson‘, Thymian ‚Doone Valley‘, Thymian ‚Albus‘, Thymian ‚Coccineus‘, Thymian ‚Atropurpurea‘, Echter Thymian und den Teppichthymian ‚Minor‘.

Schlehe – ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz

Schlehe
Geht man jetzt durch die Natur sieht man sie schon von weiten – die herrliche weiß leuchtenden Blütenhecken der Schlehe (Prunus spinosa).
Dieses einheimische Gehölz ist ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz. Durch die vielen Stacheln und Dornen dieser Hecke sind die Vögel vor Feinden geschützt. Meist kann man sich so eine tolle Hecke nicht in den Hausgarten setzten, aber schon ein Streifen mit einer Naturhecke hilft den heimischen Vögeln und Insekten beim täglichen Überleben.
Die Früchte der Schlehe, auch Schlehdorn genannt, erscheinen im Herbst. Die schwarz-blauen Steinfrüchte sind zu Anfang sehr herb und sauer, erst nach den ersten Nachtfrösten sind sie genießbar. Als Kinder haben wir die Beeren gerne als Eisbonbon von den Büschen genascht.

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Narzissen

OsNarzissetern steht vor der Tür und man kommt kaum umhin sich ein paar Frühlingsblüher ins Haus zu holen. In jedem Supermarkt oder Discountern wird die typische Primel oder Narzisse gesichtet. Schnell mit nach Hause genommen und österlich dekoriert im Garten oder auf den Balkon gestellt. Was aber wenn Ostern vorbei und die Blütenpracht nachlässt. Es ist eigentlich zu schade die vielen Zwiebeln der Narzissen wegzuwerfen.

Stellen Sie Ihren Topf für ein paar Tage zur Seite bis sich das Laub der Narzissen komplett zurück gezogen hat. Dann einfach ausstopfen und an einen schönen Platz im Garten vergraben, im kommenden Frühjahr werden sie sich über die kleinen hübschen Narzissen freuen.

Wenn Sie sich auch über Tulpen, Hyazinthen und viele Frühjahrsblüher mehr freuen möchten dann finden Sie bei uns eine große Auswahl an Blumenzwiebeln – Diese müssen Sie allerdings schon im Herbst stecken um sich im Frühjahr dran zu erfreuen!

Zierapfel, schönes Blütengehölz mit leuchtendem Fruchtschmuck

Allgemeine Angaben zum Zierapfel

Zierapfel Golden Hornet Früchte im Herbst

Zierapfel Golden Hornet Früchte im Herbst

Der Zierapfel gehört ebenso wie sein großer Verwandter, der Speise-Apfel, zu den Rosengewächsen. Malus, die botanische Bezeichnung des Zierapfels, wachsen als aufrechte Sträucher oder kleine Bäume und erreichen eine Wuchshöhe von vier bis sechs Meter. Verwendung findet der anspruchslose Strauch ebenso in einer Reihenbepflanzung zusammen mit anderen Blütengehölzen, wie auch als Solitärgehölz zur Einzelstellung. Für einen schönen Blütenflor und leuchtende Farbaspekte im Herbst bevorzugt der Zierapfel einen sonnigen, möglichst windgeschützten Standort und nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden. Auf Hitze reagiert das Ziergehölz allerdings empfindlich, was sich in der Entwicklung weniger Blütenknospen und verblassen der Blütenblätter bemerkbar macht.

Ziergehölz mit üppigem Blüten- und Fruchtschmuck
Den ersten großen Auftritt hat der Zierapfel im Frühsommer. Von Mai bis Juni erscheint eine Vielzahl an einfachen, meist weißen Blüten, die für eine üppige Blütenpracht sorgen. Danach wächst bis zum Herbst eine Vielzahl kirschgroßer Früchte heran. Ab September sorgen die kleinen runden Äpfelchen, die in leuchtenden gelb oder kräftigem rot glänzen, für bunte Farbtupfer im Garten. Die dekorativen Früchte bleiben, je nach Sortenwahl, bis weit in den Winter an den Zweigen hängen. Somit ist der Zierapfel auch eine wichtige Futterquelle für Vögel in der kalten Jahreszeit. Durch den üppigen Blütenreichtum und den dekorativem Fruchtschmuck ist der Zierapfel ein sehr wertvoller Strauch und Baum für unsere Gärten.

Herbstliche Dekoration

Herbstliche Dekoration

Gesteck mit Zierkürbis

Verwendung der Früchte
Die kleinen leuchtenden Kugelfrüchte eignen sich hervorragend für herbstliche Blumensträuße. Zusammen mit Zierkürbissen, den Blütenständen von Hortensien und Clematis, können Zieräpfel außerdem schön in einem Korb oder einer Schale arrangiert werden. Eine weitere schöne Herbst-Dekoration erhalten sie, indem man einen ausgehöhlten Zierkürbis mit einem kleinen Sträußchen aus Astern, Chrysanthemen und Zieräpfeln füllt. Um lange Freude an dem schönen Gesteck zu haben, stellt man ein kleine Vase oder einen mit Wasser getränkten Steckschwamm in den Kürbis.
Aber nicht nur zu dekorativen Zwecken können die meist bitteren und säuerlich schmeckenden Früchte verwendet werden. Zum Verzehr bevorzugt man zwar lieber den Speise-Apfel, aber aus den kleinen leuchtenden Äpfelchen lassen sich leckere Gelees und Marmelade herstellen. Hierzu eignen sich die Sorten `Golden Hornet´ und `John Downie´ besonders gut, da sie einen relativ süßen Geschmack haben.
Auswahl an Zierapfel-Sorten, die Sie in unserem Pflanzen-Online-Shop erwerben können:

Malus ‚Royalty‘
-dunkelrote einfache Blüten von Mai bis Juni, gute Fernwirkung von Blüten und Laub
-viele rote, kirschgroße Früchte
-glänzende rote Blätter, auffällige rot-braune Herbstfärbung der Blätter

Malus ‚Evereste‘
-dunkelviolette Blütenknospen; weiße, leicht rosafarbene Blüten von Mai – Juni
-zierliche orangerote Früchte ca. 2 cm groß, haften sehr lange an den Trieben
-bewährte Sorte mit einer Wuchshöhe von 4 bis 6 Meter, wächst etwas langsamer als andere Sorten

Malus ‚Red Sentinel‘
-weiße, einfache Blüten im Mai und Juni
-rote Äpfelchen, die bis lange in den Winter hinein an den Trieben haften
– Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Van Eseltine
-gefüllte rosa Blüten von Mai bis Juni machen diese Sorte zu einer Besonderheit
-zahlreiche rötlichgelbe Früchte
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Golden Hornet‘
-einfache weiße Blüten im Mai und Juni
-goldgelbe, 2 bis 3 cm große Kugelfrüchte, süßliches Aroma, sehr gut zur Herstellung von Gelees und Marmelade geeignet
-beliebte Sorte mit einer Wuchshöhe von bis zu 6 Meter

Malus ‚John Downie
-große, einfache rosa-weiße Blüten von Mai bis Juni
-viele gelborange Früchte mit gutem Aroma, für Gelees und Marmelade geeignet
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Coccinella‘
-leuchtend rote Blüten von Mai – Juni, gute Fernwirkung von Blüten und Laub
-zahlreiche tiefrote Früchte von 2 bis 3 cm Größe
-rötliches Laub mit schöner orange-roter Herbstfärbung

Malus ‚Profusion‘
-auffällige weinrote, einfache Blüten von Mai – Juni, gute Fernwirkung der Blüten
-sehr zahlreiche rötliche kirschgroße Früchte
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter