Native Plants Gartenblog

Schlagwort Archiv: Bewässerung

Gartenbewässerung selber bauen

Einfache Bewässerungssysteme bei Native Plants

Das Thema Gartenbewässerung gewinnt von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung in unseren Gärten wie auch auf dem Balkon. Ob eine große Plastikflasche mit kleinen Löchern versehen als Urlaubsbewässerung übers Wochenende für Ihre Topf- und  Kübelpflanzen bis hin zur computergesteuerten Bewässerungsanlage mit Feuchtemesser und allem Pipapo. Für jeden Garten und Gärtner/Gärtnerin gibt es das richtige Bewässerungssystem. Die Bewässerung im Garten kann ganz nach eigenen Bedürfnissen gestaltet und je nach Budget ausgebaut werden. Die robusten und langlebigen Tropfschläuche und Sprühstangen können mit einem programmierbaren Bewässerungscomputer ausgestattet und gesteuert werden.

Einfache Wasseruhr für die Gartenbewässerung

Unsere Empfehlung: eine einfache Wasseruhr!

Für alle die eine kostengünstigere Variante vorziehen, bzw. die Bewässerung im Garten möglichst einfach und somit wartungsarm halten wollen, ist eine Wasseruhr die richtige Empfehlung. Eine Wasseruhr funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Eieruhr – der Unterschied ist, dass die Wasseruhr nach Ablauf der Zeit die Leitung automatisch verschließt und somit der Bewässerungsgang beendet ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese keine Batterie benötigt! Wir empfehlen die Wasseruhr jedem der an sich viel Zeit im Garten verbringt und somit bei Bedarf einfach die Uhr aktiviert und somit seine Topf- und Gartenpflanzen automatisch bewässert. Ein Tipp für laue Sommerabende: Nichts ist entspannter als wie das leise zischen der Sprühstangen während man den Sommertag auf der Terrasse ausklingen lässt.

Darauf müssen Sie bei Ihrer Gartenbewässerung achten

Druckminderer und Filter sind wichtige Bauteile einer Gartenbewässerung mit Tropfschläuchen oder Sprühstangen

Neben einer Wasseruhr sollte Ihre Gartenbewässerung auf jeden Fall einen Druckregulator (Druckminderer) enthalten. Dieser wird am Anfang der Bewässerung eingebaut und sorgt dafür, dass die Tropfer nicht durch zu hohen Wasserdruck beschädigt werden.

Scheibenfilter für die Gartenbewässerung

Gießen Sie mit Regenwasser? Dann sollte der Bewässerung zusätzlich noch ein Filter vorgebaut sein – dieser Sorgt dafür, dass die Tropfer nicht durch Schmutzteile im Gießwasser verstopft werden. Wenn möglich bauen Sie den Filter gleich in der Nähe der Gartenpumpe mit ein. Der Filter sollte je nach Intensität regelmäßig gereinigt werden.

Dazu einfach

  1. den Druck von der Leitung nehmen (Dazu empfiehlt sich ein Ventil oder einen Kugelhahn vor dem Filter einzubauen)
  2. Den Filter aufschrauben
  3. Die Filtereinheit unter sauberem fließendem Wasser ausspülen und wieder zusammen bauen

Wichtige Arbeiten vor dem Winter

Vor dem ersten Frost muss die Bewässerungsleitung entleert werden. Dazu einfach die Enden der Leitung öffnen und das Wasser ablaufen lassen. Tipp: bereits beim Verlegen der Bewässerungsleitung am tiefsten Punkt ein Ventil einbauen – so gehen Sie sicher das sich die Leitungen vollständig entleeren.  Nachdem die Bewässerungsleitung entleert ist Bauteile wie Wasseruhr, Druckminderer, Filter abbauen und trocken überwintern. Eingebaute Ventile und Kugelhähne auf 45 % stellen (halb offen/halb geschlossen) – So beugen Sie einem Frostschaden vor!

Bewässerungssets für den Garten

Bewässerungsset fürs Staudenbeet

Bewässerungsset fürs Staudenbeet, für den Gemüsegarten oder für flächige Pflanzungen mit Bodendeckern

Neu im Lieferprogramm Bewässerungssets für den Garten

Tropfbewässerung im Staudenbeet

Tropfbewässerung im Staudenbeet

Wir haben unser Sortiment an Bewässerungsartikel um hausgartentaugliche Bewässerungssets erweitert. So gibt es nun bei Native Plants ein Bewässerungsset speziell für Heckenpflanzen. Idealerweise kommt dieses Bewässerungssystem bei frisch gepflanzten oder bestehenden Heckenpflanzungen zum Einsatz. Der Tropfschlauch aus dem Hause Netafim wird auch im Profibereich verwendet. Der israelische Hersteller steht für höchste Qualität in der Welt der Bewässerungstechnik. Der Tropfschlauch mit integrierten, druckkompensierten Tropfern kann ober- wie auch unterirdisch verlegt werden. Wir empfehlen die dunkelbraunen Schläuche oberirdisch oder zumindest nur in die Mulchschicht zu verlegen – so besteht nicht die Gefahr das bei einer Nachpflanzung/ Zusatzpflanzung die Bewässerung beschädigt wird!

Neben der Heckenbewässerung ist auch das Tropfbewässerungsset fürs Staudenbeet, bzw. für den Gemüsegarten neu! Dieses Set kommt überall dort gut zum Einsatz, wo die Bewässerung in mehreren Reihen verlegt werden muss. Ein Abstand von 30 bis 35 cm von Reihe zu Reihe stellt sicher dass die Fläche möglichst gleichmäßig bewässert wird. Abzweigungen und Knicke können mit den schwarzen Steckverbindern einfach und ohne großen Aufwand realisiert werden. Die gerippten Steckverbinder lassen sich relativ leicht auf den Tropfstauch stecken wenn das vordere Schlauchstück kurz vorher in heißes Wasser getaucht wird – Dabei dehnt sich der Schlauch aus und wird geschmeidiger – die Steckverbinder lassen sich so leichter in den Schlauch drücken – Wir empfehlen dabei Handschuhe zu tragen!

Tropfschlauch in Mulchschicht mit Ventil

Tropfschlauch in Mulchschicht mit Ventil

Bewässerungszubehör in unserem Pflanzenshop

Damit der Schlauch dort liegenbleibt wo bewässert werden soll wird er mit Steckbügeln befestigt. Diese U-Förmigen metallbügel sind ca. 20 cm lang, unverzinkt und werden einfach in den Boden gesteckt.
Neben den fertigen Bewässerungssets gibt es auch viel optionales Zubehör oder Erweiterungsartikel. Ob ein Bewässerungscomputer für die automatische Steuerung, ein Filter, ebenfalls von der Firma Netafim, um Brunnen- und Regenwasser zu reinigen, oder aber auch einfach nur weitere Steckverbinder und Tropfschläuche für ein größeres Bewässerungsprojekt.

Bewässerungsartikel für die Terrasse oder den Balkon finden Sie ebenfalls in der Kategorie Bewässerung – hier wird in der Regel ein Versorgungsschlauch verlegt aus dem dann Sprühstangen abzweigen die in die Töpfe, Kübel und Kästen gesteckt werden können – gerade in Kombination mit einer Wasseruhr oder einem Bewässerungscomputer wird der Topfgarten auf Balkon und Terrasse recht pflegeleicht!

Viel Spass beim planen und bauen – bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Hier gehts in unserem Bewässerungsprogramm

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Wie Sie ihren Garten in eine Oase der Nachhaltigkeit verwandeln

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ergreift immer mehr Bereiche des täglichen Lebens und macht selbstredend auch vor den eignen vier Wänden nicht halt. Die Verwendung von regenerativen Energien ist bereits jetzt en vogue und auch die nachhaltige Gestaltung des Gartens steht bei einem stetig wachsenden Anteil der Gartenbesitzer im Fokus. Die zu treffenden Maßnahmen sind dabei zwar wenig spektakulär, was ihre Wirksamkeit hinsichtlich des Faktors der Nachhaltigkeit jedoch in keinem Fall schmälert.

Regen- und Brauchwasser für die Bewässerung nutzen

Ein wichtiger Ansatzpunkt, der die Nachhaltigkeit des eigenen Gartens deutlich erhöht, ist die Frage der Wasserversorgung, denn noch immer greifen viele Hobbygärtner dabei auf Leitungswasser zurück, das nicht nur Geld kostet, sondern im Haushaltsgebrauch auch deutlich besser aufgehoben ist. Gerade im wasserreichen Mitteleuropa bietet es sich an, den Regen für die Bewässerung von Pflanzen und Beeten zu nutzen. Da sich die Regenfälle insbesondere im Sommer aber durchaus rarmachen können, bedarf es zur Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserversorgung eine gute Speichermöglichkeit z.B. via Regentonne oder mit Hilfe einer unterirdischen Zisterne. Letzteres ist vor allem im Fall größerer Gärten sinnvoll, da moderne Zisternen unter der Erde nicht nur unsichtbar sind, sondern auch eine erheblich größere Speicherkapazität aufweisen als Regentonnen. Darüber hinaus bietet es sich an, das im Haushalt anfallende Nutzwasser, das sogenannte Grauwasser, das beim Duschen oder Baden anfällt mittels einer Grauwasseraufbereitungsanlage nicht direkt in die Kanalisation zu leiten, sondern für die Verwendung im Garten nutzbar zu machen.

Regenwassertonnen

Eigener Bio-Dünger dank Kompostierung

Wer im eigenen Garten nachhaltig handeln will, verzichtet freiwillig auf aggressive Umweltgifte und Pflanzendünger, die anderen Organismen ungewollt Schaden zufügen. Daraus resultieren jedoch auf der anderen Seite auf spezielle Anforderungen an den Garten, denn Pflanzen, die ohne moderne Dünger gezogen werden, brauchen deutlich mehr Sonnenlicht. Die Positionierung von Pflanzbeeten muss dementsprechend so gestaltet werden, dass die jeweiligen Pflanzen so viel Sonneneinstrahlung wie möglich erhalten. Darüber hinaus muss künstlicher Dünger substituiert werden, um das Pflanzenwachstum zu verbessern. An dieser Stelle feiert ein Klassiker der Gartenkultur seine Renaissance, denn der gute alte Komposthaufen produziert den besten Dünger, den die Natur hervorzubringen im Stande ist, ohne beispielsweise den Boden lokal konzentriert mit Nitrit zu belasten, wie es im Fall der Düngung mit Tierfäkalien die Praxis ist. Entsprechende Komposter, mit deren Hilfe die Kompostierung schneller vonstattengeht, sind bereits günstig im Fachhandel erhältlich.

Aus alt mach neu

Abseits der direkten Bepflanzung gibt es aber noch weitere Optionen, den Nachhaltigkeitsaspekt im eigenen Garten zu unterstreichen. Dazu zählt beispielsweise die Wiederverwendung von alten Gartenmöbeln, Werkzeugen und Gefäßen, denen im Rahmen eines konsequenten Recyclings neues Leben eingehaucht werden kann. Alte Schubkarren oder Regentonnen müssen damit nicht zwangsweise auf der Abfallhalde landen, sondern kommen in Form von kreativen Pflanzkübeln oder Hochbeeten erneut zur Geltung. Der Kreativität sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt, womit auch ein nachhaltig gestalteter Garten nicht langweilig sein muss, sondern auch durchaus ein optisches Highlight darstellen kann. Damit sind die Möglichkeiten für die nachhaltige Gartengestaltung aber noch lange nicht ausgeschöpft, denn insbesondere, wer ein Bauvorhaben im Garten realisieren möchte, kann bereits bei Kauf der Baustoffe auf Nachhaltigkeit setzen. Dies betrifft unter anderem die Verwendung von modernen WPC- oder UPM-Dielen im Bereich des Terrassenbaus. Der nachhaltigen Gartengestaltung sind also praktisch keine Grenzen gesetzt.

Super Sommer…

Sommer 2015Der Sommer 2015 hat die Bezeichnung „Super Sommer“ verdient. Über einen so langen Zeitraum, viel Sonne, heiße Temperaturen und man findet nur im Wasser Abkühlung!
Leider hat dieser Sommer aber auch seine Nachteile die Natur leidet sehr unter den heißen Temperaturen und vor allem wegen der anhaltenden Trockenheit. Landwirte haben bereits jetzt schon hohe Ernteeinbußen.
Im Garten jedoch besteht die Möglichkeit eine Wassersparsame Tröpfchenberegnung anzubringen – das spart Zeit und den Geldbeutel da das Wasser da ankommt wo es hin soll. Was für Ihren Garten am besten geeignet ist? Rufen Sie an wir helfen Ihnen gerne weiter.

Nichts desto trotz wünschen wir noch einen Schönen Spätsommer mit viel Grün in Ihrem Garten!

Der selbstständige Garten, die wichtigsten Fragen rund um Bewässerung und Beleuchtung

Den eigenen Garten ist ein persönlicher Rückzugsort und hilft, abzuschalten und zu entspannen. Doch ein schöner und gepflegter Garten macht auch jede Menge Arbeit. Doch wenigstens das Gießen und die Taschenlampe können sich Gartenbesitzer, dank neuster Technik, sparen. Automatische Bewässerungs- und Beleuchtungsanlagen machen den Garten noch praktischer und bieten Gartenbesitzern zahlreiche Vorteile. Die Technik im Grünen kann, je nach Ausführung, voll automatisch arbeiten und muss nur noch installiert und programmiert werden. Die wichtigsten Fragen rund um die Themen automatische Bewässerung und Beleuchtung, werden im Folgenden beantwortet.

Sitzplatz im Garten

Sitzplatz im Garten

Was ist ein automatisches Bewässerungssystem?

Eine automatische Bewässerungsanlage ist eine Installation im Garten, die sich selbstständig um die Bewässerung der Pflanzen kümmert. Meist werden dafür Rohre im Erdreich verlegt, es gibt aber auch automatische Bewässerungsanlagen, die sich über der Erde befinden und die Pflanzen von dort aus mit Wasser versorgen.

Welche Vorteile bietet ein automatisches Bewässerungssystem?

Ein automatisches Bewässerungssystem ist zuerst einmal sehr praktisch. Es nimmt dem Gärtner jede Menge Arbeit ab. So muss dieser nicht mühevoll Gießkannen schleppen oder den Gartenschlauch hinter sich herziehen, wenn er seine Pflanzen wässern will. Zudem versorgt das Bewässerungssystem den Garten auch dann mit Wasser, wenn die Bewohner nicht zuhause sind. Wer also viel arbeitet oder oft verreist, muss nicht jedes Mal Freunde oder Verwandte bitten, nach den geliebten Gartenpflanzen zu sehen.

Zudem ist ein automatisches Bewässerungssystem sehr sparsam im Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Wasser. Wird beim Gießen mit der Kanne oder dem Schlauch meist zu viel Wasser verschwendet, wässert das Bewässerungssystem die Pflanzen nur so viel, wie nötig. Auf diese Weise wird Wasser gespart und die Pflanzen können besser wachsen. Denn nicht nur zu wenig, auch zu viel Wasser schadet dem Grün. Ein Bewässerungssystem kann, je nach Ausstattung, die Feuchte des Bodens messen und wässert dann nur so viel, wie die Pflanzen wirklich brauchen. Einige Modelle können zudem Regenfall registrieren und wässern an Regentagen nicht noch zusätzlich. Auch das spart wiederum Wasser.

Kann ein automatisches Bewässerungssystem selbst gebaut werden?

Sprühstange Gartenbewässerung - Kübelpflanzenbewässerung

Sprühstange Gartenbewässerung – Kübelpflanzenbewässerung

Automatische Bewässerungssysteme gibt es fertig im Fachhandel zu kaufen. Auch die Installation kann durch den Fachmann erfolgen. Jedoch ist dies meist sehr kostspielig. Ein automatisches Bewässerungssystem in Eigenregie zu bauen und zu installieren spart jede Menge Geld, macht aber auch Arbeit. Zudem ist handwerkliches Geschick nötig. Benötigt werden:

Wie kann der Wasserbedarf ermittelt werden?

Die Bewässerung des Bodens sollte mindestens 15 Zentimeter ins Erdinnere reichen. Wie tief das Wasser wirklich eindringt, lässt sich mit einem Metallstab, der in den Boden gesteckt wird, ermitteln. Sollte das Wasser nicht 15 Zentimeter tief einsickern, muss die Bewässerungszeit entsprechend verlängert werden, so magazin.wohnen.de.

Wozu dient eine automatische Gartenbeleuchtung?

Eine automatische Gartenbeleuchtung erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen ist es einfach praktisch, Licht im Garten zu haben. Wer sich selbst im dunklen draußen aufhält, stolpert nicht so leicht und kann sich besser orientieren. Zudem werden auch unbefugte Eindringlinge schneller gesehen oder zum Beispiel vom Licht eines Bewegungsmelders direkt abgeschreckt.

Darüber hinaus vermag es eine automatische Gartenbeleuchtung, den Garten in ein angenehmes Licht zu tauchen. Je nachdem, wo sich die Lichtquellen befinden, kann das Garten richtig geheimnisvoll wirken und es bietet sich ein völlig anderer Anblick als am Tag. So ist es beispielsweise besonders schön, wenn ein einzelner Baum angeleuchtet wird. Die Struktur der Rinde wirkt dann viel plastischer, als dies beim Einfall von Sonnenlicht der Fall ist. So kann der Garten in der kalten Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, auch von Drinnen genossen werden.

Welche Fragen sollten sich im Vorfeld der Planung gestellt werden?

Im Vorfeld sollte sich überlegt werden, welche Funktionen die Gartenbeleuchtung erfüllen soll. Geht es um rein ästhetische Gesichtspunkte oder soll die Gartenbeleuchtung vor allem praktisch sein? Sollen Bewegungsmelder installiert werden und wenn ja, an welchen Stellen? Dazu ist es sinnvoll, sich eine Skizze des Gartens anzufertigen und die gewünschten Beleuchtungspunkte einzuzeichnen. Anschließend kann geschaut werden, ob das Beleuchtungskonzept umsetzbar ist oder ob an bestimmten Stellen Kompromisse eingegangen werden müssen.

Wie kann der Lichteinsatz im Garten gesteuert werden?

Eine Möglichkeit die Gartenbeleuchtung zu steuern, ist, die Nutzung einer funkgesteuerten Fernbedienung. Dies bietet den Vorteil, dass nicht erst mühselig Kabel verlegt werden müssen. Durch die Nutzung verschiedener Kanäle ist es dem Besitzer möglich, die einzelnen Gartenleuchten gezielt anzusteuern, ein und aus zu stellen oder je nach System, auch zu dimmen. Diese Systeme sind zudem besonders günstig in der Anschaffung.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung einer Zeitschaltuhr. Die Nutzung selbiger erfordert kein großes Fachwissen. Die Zeitschaltuhr wird einfach zwischen Steckdose und Lichtquelle positioniert. Hochwertige Modelle werden direkt im Sicherungskasten montiert und können die Gartenbeleuchtung so minutengenau und voll automatisch steuern.

Bewegungsmelder sind ebenfalls eine Option. Diese kommen meist dann zum Einsatz, wenn der Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht. So können Bewegungsmelder beispielsweise die Einfahrt ausleuchten, damit die Bewohner nachts den Weg zum Haus finden, sie dienen aber auch als Abschreckung für Einbrecher.

Welche Vorteile bieten solarbetriebene Bewegungsmelder?

Solarbetriebene Bewegungsmelder sind besonders umweltschonend und verbrauchen zudem keinen Strom aus der Steckdose. Tagsüber laden sie sich mit Sonnenlicht auf, um die Energie nachts in Form von Licht wieder abzugeben. Dabei reicht auch schwacher Sonnenschein am Tag bereits aus, damit die solarbetriebenen Bewegungsmelder in der Dunkelheit anspringen, wenn sie Bewegung registrieren.

Bewegungsmelder als Systemausleuchtung – sinnvoll?

Aufwendiger in der Montage sind Bewegungsmeldersysteme. Jedes Beleuchtungsmittel stellt ein eigenes Element da, welches per Funk mit Sensoren gekoppelt ist. Diese Sensoren steuern die Elemente automatisch. So ist es möglich, dass ein Sensor beim Einfahren des PKW in der Einfahrt, diese Information an den Bewegungsmelder im Treppenhaus weitergibt und dieser daraufhin eigenständig das Licht anschaltet. Werden besonders viele Lichtquellen installiert und wird der Einsatz eines Kompaktleistungsschalters nötig, da eine große Menge Strom durch das System fließt, sollte dieser regelmäßig gewartet werden, so Hager.de. Zwar ist vorgeschrieben, nur alle vier Jahre eine Wartung vorzunehmen, besser ist es jedoch, mindestens einmal pro Jahr den Schaltvorgang Ein/Aus vorzunehmen.