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Pieris – Viele Fragen für eine besondere Pflanze

Pieris, auch Schattenglöckchen oder Lavendelheide genannt, ist in unseren Gärten noch nicht so weit verbreitet. Das sollte sich ändern den die Schattenglöckchen bestechen nicht nur mit tollem Blattaustrieb und immergrünem Laub, sondern auch mit einer tollen Blütenpracht.

  • Warum hat meine Pieris den Winter nicht überlebt?
    Pieris sind nicht in allen Lagen winterhart. Bei starken Frostperioden sollten die Pflanzen mit einem Vlies vor starken Frost geschützt werden. Ein geschützter Standort ist von Vorteil
  • Welche Sorten blühen an stärksten?
    Die Sorte ‚Vallery Rose‘ blüht im Frühjahr über und über, während die Sorte ‚Littel Heath‘ mehr Wert auf die tolle Laubfärbung legt.
  • Was kann ich machen wenn meine Pflanzen nicht blühen wollen?
    Wichtig ist ein geschützter und sonniger Standort. Auch eine kräfige Dünung mit einem Phosphor- und Kaliumreichen Dünger kann abhilfe schaffen.
  • Sollen die Blütenrispen nach der Blüte entfernt werden?
    Bei jungen Pflanzen ist dies auf jeden Fall von Vorteil, somit steckt die Pflanze ihre Kraft nicht in die Produktion von Samenständen. Je älter die Pflanzen und somit größer, umso leichter verkraftet das Schattenglöcken aber den Fruchtbehang.
  • Die Pieris mögen ja eher Torfboden, gibt es Sorten für einen lehmigen Standort?
    Nein, alle Sorten ziehen einen torfhaltigen, sauren Boden vor. Auf lehmigen Böden werden sich bald Wachstumstörungen einstellen. Halten die Lavendelheide in einem Topf mit Rhododendronerde oder versuchen Sie die Erde mit Spezialerde zu mischen und somit den ph-Wert zu senken.
  • Kann ich die Pieris zurückschneiden wenn die Pflanze im Beet zu groß wird?
    Eine sehr gut Zeit für einen Rückschnitt ist Ende April bis Ende Mai, direkt nach der Blüte, da ab diesen Zeitpunkt die Pflanzen in die neue Austriebsphase geht. Wichtig nach dem Schnitt eine Phosphor- und Kaliumreiche Düngung damit die Pflanze sich gut erholen kann.
  • Was ist bei Kübelhaltung zu beachten?
    Wie bei allen Pflanzen die in einem Kübel gehalten werden sind einige Besonderheiten zu beachten. Es sollte immer auf ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung geachtet werden. Im Winter ist ein geschützter, halbschattiger Standort von Vorteil, der Topf muss im Winter auf eine Styroporplatte gestellt werden. Da das Schattenglöckchen einen sauren Boden mit niedrigen pH- Wert bevorzugt ist eine Rhododendronerde gut geeignet. In unseren Gartentipps finden Sie noch mehr Information zur Überwinterung von Kübelpflanzen.

    Viele verschiedene Sorten der Lavendelheite können Sie bei uns im Pflanzenshop kaufen.

Balkon mit Pflanzen verschönern

Wer träumt nicht von einem Ort, an dem man sich gemütlich zurückziehen kann. Oftmals dient der eigene Garten als ein solcher Erholungsort. Aber auch ohne diesen, kann man sich ein traumhaftes Plätzchen schaffen. Nämlich auf dem Balkon. Da wird selbst das turbulente Stadtleben wieder etwas ruhiger.
Was gibt es Schöneres, als den Tag im Freien zu verbringen und das gute Wetter zu genießen? Jeder wünscht sich einen Platz, wo er einfach abschalten kann. Umgeben von tollen Pflanzen, wird einem Dies ziemlich leicht gemacht.
Um seinen Balkon zu einem schönen Ambiente zu verhelfen, bedarf es nicht viel. Schon mit einfachsten Mitteln kann er in ein echtes Highlight verwandelt werden.

Unterschiedlichste Bepflanzungsmöglichkeiten

Beliebte Pflanzgefäße für den Balkon stellen nach wie vor Balkonkästen dar. Heutzutage sind Blumenkästen in den verschiedensten Varianten erhältlich. Bei dem Material sollte darauf geachtet werden, ob sie das ganze Jahr über ihren Standort draußen beibehalten können oder ob sie bei Einbruch der kalten Temperaturen ins Innere verlagert werden sollten. Die Kästen zieren das Geländer und verleihen ihm eine ganz besondere Note. Ein großer Vorteil sind diese Art von Gefäßen vor allem, wenn nicht ganz so viel Fläche zur Verfügung steht. Die Stellfläche wird dadurch nicht verringert und der Balkon wird dennoch von dem wohltuenden und blumigen Geruch der Pflanzen erfüllt.
Oft sind zu den Blumenkästen passende Bewässerungssets erhältlich. Aber auch eine handbreit Blähton, der kostengünstig in jedem gut sortierten Baumarkt zu kaufen ist, fungiert als zusätzlicher Wasserspeicher.

Blumenampeln nehmen ebenfalls nicht viel Platz weg. Wunderschöne Blumen ranken aus den Ampeln und verleihen dem Balkon einen ganz besonderen Look. Dicht bepflanzt sehen sie aus wie schöne Bälle aus Blumen. Als Pflanzen eignen sich hierfür beispielsweise sehr gut Hängegeranien, Hängepetunien und Männertreu. Ein kleiner Tipp: Mit hängenden Erdbeeren können sogar frische Erdbeeren geerntet werden.

Auch Pflanzkübel sind natürlich nicht von einem Balkon wegzudenken. Je nach Größe der Fläche können hier die unterschiedlichsten Arten an Kübeln einen Platz finden. Bestückt mit frischem Grün oder kleinen Bäumchen, wird jedem Balkon Frische verliehen. Auch einige winterfeste Stauden können als Pflanzen genutzt werden. So sind die Kübel auch bei kälteren Temperaturen gekonnt bepflanzt.

Die Himmelsrichtung beachten

KraeutertoepfeDie Himmelsrichtung spielt bei der Gestaltung eines Balkons eine sehr wichtige Rolle. Sonnen liebende Pflanzen eignen sich am besten für einen Südbalkon, können aber auch auf einem Ost-West-Balkon ein Plätzchen finden. Auf einem Nordbalkon finden Farn und Gräser einen geeigneten Ort.
Neben der Beachtung der richtigen Pflanzen sollten auch die Gartenmöbel und der Sonnenschutz berücksichtigt werden. Liegt der Balkon über mehrere Stunden in der prallen Sonne, ist ein Sonnenschutz ratsam. Zudem können hier gut Holzmöbel verwendet werden, da diese schnell trocknen. Auf einem Nordbalkon ist von diesem Material für Möbel abzuraten.

Mit blühenden Pflanzen wirkt ein Balkon in jedem Fall äußerst angenehm und lädt zum Relaxen ein. Warme Sommerabende bei Kerzenschein lassen sich hervorragend genießen. Die Zeit scheint an diesem Ort langsamer zu vergehen. Sorgen scheinen vergessen zu sein. Das gemeinsame Beisammensein kann richtig erlebt werden.
Pflanzen verschönern das Leben und sorgen für Heiterkeit. Das Umfeld, welches durch schöne Blumen geschaffen wird, tut dem inneren Wohlbefinden sehr gut. Ein schön gestalteter Balkon sorgt also auch für einen echten Ausgleich im Leben, der einem dabei hilft, mit dem Alltagsstress gut klarzukommen und abschalten zu können.
Azaleen, Hortensien, Rosen und viele weitere Pflanzen zaubern ein ganz besonderes Flair, an dessen Anblick man sich einfach nur erfreuen kann.

Kräuter auf dem Fensterbrett

Kräuter sind eine leckere, vielseitige Ergänzung für die Küche. Prima ist es, wenn sie gleich griffbereit am Fensterbrett stehen. Das sieht hübsch aus, verschönert Ihre Küche und auf dem warmen Fensterbrett können sie teilweise auch im Winter geerntet werden. Mentha-Spermint-web
Einjährige Kräuter sind dafür gut geeignet. Zum Frühjahr bekommt man überall entsprechend vorgezogene Pflanzen. Sähen Sie den Samen selbst aus,  kann nach wenigen Wochen bereits geerntet werden, weil diese Kräuter recht wuchsfreudig sind. Wir empfehlen dafür Kräuter-und Aussaaterde.
Einjährige Kräuter: Basilikum, Dill, Kerbel, Koriander
Mehrjährigen Kräuter: Minze, Melisse, Oregano, Thymian, Rosmarin, Schnittknoblauch, Kerbel

Die richtige Topfgröße

Bei der  Auswahl der Töpfe beachten Sie bitte, dass die Kräuter meist in kleinen 0,5 Liter Töpfen verkauft werden. Bei den einjährigen Pflanzen genügt es, wenn der neue Topf ca.2 Liter Volumen hat. Der Platz reicht für ein Jahr. Füllen Sie zuerst entweder Tonscherben oder etwas Splitt in den Topf, das sorgt dafür, dass überflüssiges Gießwasser abfließen kann. Keine Pflanze mag im Wasser „stehen“. Anschließend wir das Substrat eingebracht, Kräuter-und Aussaaterde ist perfekt, denn die Nährstoffe, die enthalten sind, sind genau auf die Ansprüche der Kräuter abgestimmt. Im Laufe des Sommers verwenden Sie am besten Flüssigdünger,  der bringt Nährstoffnachschub, den die Pflanzen sofort aufnehmen können, weil er in flüssiger Form ist.
Mehrjährige Pflanzen müssen nach dem Kauf auch umgetopft werden. Hier entscheiden Sie, ob der Topf gleich ca.5 Liter Volumen hat, dann müssen Sie nicht im nächsten Jahr wieder umtopfen oder ob auch erst einmal nur 2-3 Liter gewählt werden. Gehen Sie genauso vor, wie bei den einjährigen Kräutern. Die mediterranen Pflanzen, wie Rosmarin oder Lavendel oder die eher trockenen Boden liebenden wie Thymian oder Oregano fühlen sich wohl, wenn die Erde recht mager ist. Das erreichen Sie, indem Sie etwas Sand unter die Erde mischen.

Der richtige Standort

Die mediterranen Pflanzen möchten gerne an der Sonne stehen. Bei Melisse, Schnittknoblauch oder Basilikum kann Blähton in das Substrat gemischt werden, das sorgt für Luft und Wasserregulierung im Boden und an den Wurzeln. Diese Pflanzen können auch auf der West,-Ost-oder Nordseite am Fenster stehen. Sie mögen es warm, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Wenn Sie größere Gefäße mit mehreren Kräutern bepflanzen wollen, beachten Sie diese Unterschiede, pflanzen Sie nur zusammen, was gleiche Ansprüche hat. Ansonsten können gerne große Töpfe mit mehreren Kräutern bepflanzt werden. Gut geeignet für den Topfrand sind Monatserdbeeren oder zu den mediterranen passt Thymian als ganz niedrige, kriechende Sorte dazu. Die Pflanzen wachsen im Laufe der Zeit über den Rand und hängen sehr dekorativ über. Das ist für breite Fensterbretter oder auch für draußen auf dem Balkon geeignet.
KrauterimkastenHolen Sie sich die Vitamine ins Haus, vielleicht probieren Sie jedes Jahr ein anderes Kraut. Das wird Ihren Speiseplan sicher um köstliche Varianten bereichern.

Zehn Nutzpflanzen, die auf jedem Balkon wachsen können

Ein altes Gärtner-Sprichwort sagt „Gertrud schließt den Garten auf“. Gemeint ist damit der Namenstag St. Gertrud am 16. März. Viele Hobbygärtner zieht es dann in ihre Beete, um dort all das zu pflanzen, was im Lauf des weiteren Jahres auf dem Teller landen soll. Was aber, wenn gar kein eigener Garten vorhanden ist, sondern nur ein kleiner Balkon? Keine Sorge, auch dann muss niemand auf etwas Frische auf Teller und Co. verzichten. Dieser Artikel stellt zehn Nutzpflanzen vor, die auch auf jedem Balkon großgezogen werden können – und gibt zudem auch einige Tipps, wie ein solcher Kleinstgarten so gestaltet werden kann, dass der Balkon selbst immer noch als Sitz- und Entspannungsort erhalten bleibt.

Pflanzen auf dem Balkon – aber worin?

P1070046Grundsätzlich gilt, nahezu jeder Balkon ist für eine kleine Zucht geeignet, selbst solche, die nach Norden weisen und somit nicht in den Genuss von direkter Sonneneinstrahlung kommen – wobei die Ergebnisse in diesem Fall freilich weniger üppig ausfallen werden als bei einem Standort in Südlage, der den ganzen Tag lang in den Genuss von Sonne kommt.

  • Am einfachsten wäre es freilich, sich im nächsten Baumarkt zehn große Pflanzkübel zu kaufen, sie mit Blumenerde zu füllen und dort die Pflanzen hinein zu setzen. Allerdings würde das je nach Größe auch dafür sorgen, dass schon mächtig die Beine eingezogen werden müssten, wenn man auf dem Balkon einfach nur sitzen möchte.
  • Eine bessere Alternative, falls es von der Architektur her funktioniert, sind Pflanzkästen, die am Balkongeländer befestigt werden. Damit gibt es keinen Raumverlust, weil nur eine vorher ungenutzte Fläche verwendet wird.
  • Die dritte Option richtet sich an handwerklich begabte: Ein kleines Hochbeet. Dazu muss nur eine entsprechend große Kiste mit hölzernen Beinen ausgestattet werden. Ein solches Beet nimmt zwar ebenfalls etwas Platz weg, hat aber meist den Vorteil, dass innen mehr Fläche für Petersilie und Co. zur Verfügung steht. Eine Bauanleitung liefert die Zeitung „Selbst ist der Mann“.

Egal für welche Option Balkonbesitzer sich entscheiden: Wichtig ist, dass jede Pflanze nur in hochwertige Erde eingesetzt wird, damit sie sich optimal entwickeln kann und dass den Pflegehinweisen entsprechend gedüngt wird. Nach diesen Basics nun die Nutzpflanzen, die einen Balkon erst zum Mini-Garten machen.

1. Pflücksalate

Auf einem kleinen Balkon kommt es darauf an, Fläche maximal zu nutzen. Wer hier Salate ziehen möchte, sollte also darauf achten, dass diese nicht wie ein Kopfsalat nur einmal wachsen, sondern gleich mehrfach geerntet werden können. Und da bieten sich Pflücksalate wie Lollo Rosso, Lollo Bianco und Eichblatt geradezu an: Von ihnen können die äußeren Blätter immer wieder abgepflückt werden und wachsen dann nach. Damit kann alle paar Wochen ein frischer Salat aus eigenem Anbau genossen werden – bei gleichem Aufwand wie ein Kopfsalat, der aber eben nur einmal geerntet werden kann.

Aussaat: März bis August

Tomaten2. Tomaten

Ohne sie geht eigentlich kaum etwas in der Küche: Ob Salate, Soßen oder auch nur als leckerer Snack zwischendurch: Tomaten sind eins der beliebtesten Gemüse der Deutschen – auch wenn ein altes Gärtnergerücht immer wieder behauptet, dass sie eigentlich Obst wären, was aber falsch ist. Auf dem Balkon gedeihen Tomaten besonders prächtig, wenn Sie viel Sonne bekommen. Es muss nur darauf geachtet werden, dass sie an einem entsprechend stabilen Stock hochranken können, damit die Pflanze nicht unter dem Gewicht ihrer Früchte umknickt

Aussaat: Auf dem Fensterbrett. Ab Mitte Mai ins Beet

3. Basilikum

Wer einen der eingangs genannten Balkone bewohnt, die nach Norden weisen, sollte sich vor allem an Kräuter wie Basilikum halten, denn diese mögen pralle Sonne sowieso nicht. Der Vorteil beim Basilikum: Es ist vor allem in mediterraner Küche nahezu unverzichtbar und einige frische Blätter von der eigenen Pflanze verleihen selbst noch einer Tiefkühlpizza etwas Trattoria-Flair. Wichtig ist jedoch: Basilikum im Töpfchen vom Discounter ist für baldigen Verzehr konzipiert und wird im Beet meistens absterben. Besser ist es, die Pflanze von Grund auf aus Samen zu ziehen.

Aussaat: Ganzjährig auf dem Fensterbrett, nach der Frostperiode auf dem Balkon

4. Petersilie

Kraeuter

Eine der besten „Anfängerpflanzen“ auf dem Balkon ist die Petersilie. Ihr Vorteil: Es gibt sie selbst in vielen Discountern als fertige Pflanze im Töpfchen zu kaufen und überlebt im Gegensatz zu Basilikum das Umpflanzen auch viel eher. Für die meisten Menschen hat Petersilie vor allem Bedeutung in der Küche: Kleingehackt als geschmackliches Extra im Salat oder auch in Soßen, bei Kartoffeln oder auch nur als Dekoration am Rande eines festlichen Menüs. Was viele aber nicht wissen: Petersilie spielt auch eine Rolle in der Naturheilkunde, also einem uralten Verfahren, Krankheiten durch den Einsatz bestimmter Pflanzen zu heilen oder vorzubeugen. Ziel ist die Anregung der Selbstheilungskräfte und der Verzicht auf synthetische Medikamente. Frische Petersilie enthält ätherische Öle, die eine gesteigerte Harntätigkeit zur Folge haben und so in Kombination mit viel Wasser entschlackend wirken können.

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Aussaat: Auf dem Fensterbrett, ab Mitte April auf den Balkon

5. Gurken

Gurken sind eine Pflanze, die den Balkon-Platz maximal ausnutzen hilft, denn sie gedeihen nicht nur in Kübeln und Töpfen, sondern auch in Ampeln und können damit auch hängend gezüchtet werden – allerdings benötigen sie viel Sonne. Wer nicht gleich auf Vollformat-Salatgurken zurückgreifen möchte, kann auch nach Mini-Gurken Ausschau halten. Sie alle werden aus Gurkensamen gezüchtet. Fertige Pflanzen gibt es zwar auch, aber da die Gurke so unkompliziert ist, sind sie nicht wirklich notwendig.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett. Ab Mitte April ins Beet

6. Paprika

Paprika ist sehr lecker und vielseitig – benötigt aber etwas mehr Aufwand als die zuvor genannten Pflanzen: Die Aussaat auf der Fensterbank ist nahezu Pflicht, allerdings erst ab Mitte März, weil die Helligkeit vorher noch zu gering ist. Die Jungpflanzen sollten dann täglich für einige Stunden auf den Balkon gestellt werden, damit sie sich abhärten. Sobald die Temperaturen auch nachts dauerhaft im Plusbereich liegen, darf die Paprika dann auf den Balkon, wo sie ebenfalls einen besonders sonnigen Platz bekommen sollte.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett, nach Frostperiode auf den Balkon

7. Erdbeeren

Süßes für die Süßen: Erdbeeren haben den gleichen Vorteil wie Gurken: Sie wachsen auch sehr gerne in Ampeln, bilden dann allerdings lange Keimlinge, die, wenn man nicht aufpasst, auch gerne im darunter sitzenden Pflanzkübel Wuzeln schlagen. Erdbeeren gibt es entweder als Samen zum Selberziehen oder als fertige Pflänzchen, die nur noch eingesetzt werden müssen. Übrigens: Auch die Erdbeere ist eine Heilfpflanze: Tees aus ihren Blättern sollen unter anderem bei Darmträgheit und Durchfall Abhilfe schaffen.

Aussaat: Samen ab Mitte März auf dem Fensterbrett, Pflanzen ab Anfang Mai auf dem Balkon

8. Möhren

Auch Möhren gedeihen prächtig auf dem Balkon –so lange sie genügend Licht bekommen. Je nach Sorte kann die Aussaat auch schon im Februar beginnen, viele Möhrenarten sind sehr robust. Der Balkon-Vorteil: Es muss nicht gewartet werden, bis das Wurzelgemüse die volle Größe erreicht hat, je nach Sorte sind kleine Exemplare nämlich viel zarter und schmecken auch besser.

Aussaat: Mitte Februar bis Juli

9. Mais

Mais wächst zwar hoch, aber auch er eignet sich für den Balkon, sofern er in einem entsprechend großen Kübel wachsen darf. Wunder dürfen Balkongärtner allerdings nicht erwarten: Mehr als zwei Kolben werden laut dem „Maiskomitee“ die wenigsten Pflanzen ausbilden. Die allerdings schmecken um ein Vielfaches besser als alles, was es fertig im Supermarkt zu kaufen gibt.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett, ab Mitte April auf dem Balkon

10. Zuckererbsen

Pflegeleicht, ertragreich, sehr gesund und auch noch als Balkon-Sichtschutz geeignet: Das sind Zuckererbsen. Die Pflanzen benötigen einen besonders sonnigen Balkon und sollten dort im Idealfall in Pflanzkästen am Geländer sitzen und eine Rankhilfe bekommen. Dann wachsen sie schnell in die Höhe und verhindern vor der Ernte nicht nur Blicke aufs Balkonbeet, sondern schmecken hinterher auch noch richtig lecker.

Aussaat: Ende April bis Anfang Juli

Fazit

Selbst wer in einem innerstädtischen Mietshaus wohnt, muss nicht auf frisches Gemüse und heilende Kräuter aus eigenem Anbau verzichten. Auch der kleinste Balkon ist für den Anbau in den allermeisten Fällen geeignet. Und sogar einen Vorteil hat diese Anbau-Art: In Kübeln und Töpfen im dritten oder noch höheren Stockwerk müssen Hobbygärtner mit sehr viel weniger Unkräutern und hungrigen Schädlingen wie Schnecken rechnen, als ein Gartenfreund, der gegen diese Probleme regelmäßig hinter dem eigenen Haus ins Feld ziehen muss.

Moderne Pflanzkübel für Balkon, Terrasse und Garten

Moderne Pflanzkübel für Balkon, Terrasse und Garten

Die Kübelbepflanzung an sich gewinnt gerade im Garten von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung. Ob im Garten auf der Terrasse, auf dem Balkon oder für die moderne Dachterrasse – Große, formschöne Pflanzkübel sind nicht leicht zu finden.

Wir haben einen Tipp für Sie!

Pflanzkübel TUB Granit Grau

Pflanzkübel TUB Granit Grau

Die Firma Pflanzwerk aus Nordrhein-Westfalen liefert Pflanzkübel im modernen Look und mit verschiedenen Formen und Oberflächen. Die Gefäße sind aus einer Kombination aus Stein-, Fiberglas-, Magnesiagemisch und natürlichen Synthetik-Fasern hergestellt. Laut Hersteller ist der Pflanzkübel dadurch besonders Widerstandsfähig und hat zudem eine gute Frostbeständigkeit, sowie einen guten UV-Schutz, was die optische Alterung stark reduzieren lässt. Neben diesen technischen Vorteilen ist das Hauptargument für die Gärtnerin/den Gärtner das geringe Eigengewicht im Vergleich zu den Pflanzgefäßen aus Steingut, Keramik oder Stahl – und dass, ohne das die Optik stark leidet!

Produktbezeichnungen wie Divider, Cube, Tower oder Vista sprechen für sich und stehen für moderne Gärten und Terrassen. Mit den richtigen Pflanzen dazu, gestalten Sie Ihren grünen Bereich modern und zeitgemäß.

Fazit:

Pflanzkuebel-zwei

Gut gemacht und schöner Look

Mir persönlich gefallen die Pflanzkübel der Firma Pflanzwerk sehr gut – auch das Material überzeugt! Gerade für den Balkon oder für die Terrasse sind es sehr schöne Pflanzgefäße für einen angemessenen Preis!

Wir werden einen Pflanzkübel nach unseren Vorstellungen bepflanzen und unsere Erfahrungen hier nochmals veröffentlichen!

Das sollten Sie über eine Kübelbepflanzung wissen

Für eine schöne und mehrjährige Bepflanzung auf Balkon oder Terrasse empfehlen wir Ihnen einen möglichst großen Kübel auszuwählen. Der Winter in unseren Breiten ist für eine Kübelbepflanzung leider immer ein gewisses Risiko. Gerade bei immergrünen Laubgehölzen ist es wichtig dass genug Erdvolumen vorhanden ist, um ein durchfrieren möglichst zu verhindern.

Denn ist erst einmal der Wurzelballen durchgefroren kann kein Wasser und somit keine Nährstoffe mehr an die Photosynthese-Zellen der grünen Blätter gelangen – die Pflanze erfriert also nicht sondern sie vertrocknet!

Unterseite mit Bodenabstandshalter

Unterseite mit Bodenabstandshalter

Auch die Verdunstung spielt im Wasserhaushalt der Pflanze eine wichtige Rolle! Neben starker Sonneneinstrahlung ist auch Wind maßgeblich an der Verdunstungsmenge, und somit am Wasserbedarf beteiligt. Das ist der Grund warum es sich empfiehlt vor allem immergrüne Gehölze, wenn möglich im lichten Schatten zu überwintern. Ist dies nicht möglich kann die Pflanze auch bei langanhaltenden Kahlfrösten (Hochdruckeinfluss im Winter) mit einem Schattiergewebe oder Winterschutzvlies geschützt werden.

Weitere Tipps zum Thema Kübelbepflanzung finden Sie in unseren Gartentipps!

Wichtig bei der Pflanzung:

Die Kübel sollten im unteren Bereich mit einer Drainageschicht aus Kiesel oder Splitt versehen werden. 5 bis 8 cm sollten ausreichen damit überschüssiges Gießwasser schnell abfließen kann – denn zu viel Wasser führt bei den Pflanzen zu Wurzelfäulnis – was dazu führt dass die feinen Haarwurzeln kein Wasser mehr aufnehmen können  – auch dieser Negativeinfluss führt dazu dass die Pflanze vertrocknet!

Geeignete Pflanzen für die Kübelbepflanzung

Passende und schöne Pflanzen für Ihre Kübelbepflanzung auf Balkon oder Terrasse  finden Sie in unserem Pflanzenshop unter der Kategorie Kübelpflanzen. Alternativ haben wir auch tolle Vorschläge und Pflanzensets für die Kübelbepflanzung!

Ganzjähriger Balkon – Die grüne Oase in der Großstadt

Zu vielen Wohnungen in der Großstadt gehört ein Balkon. Dies ist den meisten Wohnungssuchenden sehr wichtig, damit sie einen Platz haben, um sich draußen aufzuhalten, aber nicht erst bis in den nächsten Park fahren müssen. Im Gegensatz zum Wintergarten ist ein Balkon nicht vor den Witterungen geschützt, sodass viele der Meinung sind, diesen im Winter nicht nutzen zu können. Dies trifft aber nicht zu: Auch ein Balkon ist winterfest zu machen, sodass er in der kalten Jahreszeit genutzt werden kann. Der Sommer hat zwar gerade erst richtig angefangen, aber viele denken trotzdem schon wehmütig an die kalte Jahreszeit, in der sie ihren Balkon wieder verlassen müssen und einige Monate nicht auf diesem sitzen können – vielleicht gehören Sie ja zu diesen Menschen dazu. Vor allem die Blütenpracht wird vermisst – in der warmen Jahreszeit blühen viele Blumen auf den Balkonen, es gibt alle Nuancen von Rot, Gelb und Blau. Im Winter verschwinden die Blüten aber wieder, da es zu kalt für sie ist und sie nicht erfrieren wollen. Trotzdem ist es aber möglich, seinen Balkon ganzjährig zu nutzen und selbst im Winter draußen zu sitzen und die frische Luft zu genießen.

Balkone ganzjährig bepflanzen

Immergrüne Gewächse gedeihen sehr gut das ganze Jahr auf dem Balkon. Diese eignen sich daher sehr gut, wenn der Außenplatz auch im Winter genutzt werden soll. Teilweise sorgen sie sogar im Sommer wie Winter für Farbakzente durch ihre Blüten oder Blätter. Allerdings dürfen die Pflanzen nicht durchfrieren. Bei zu großer Kälte ist der Blütentopf notfalls auf Zeitungspapier zu stellen oder mit diesem zu umwickeln, um den schlimmsten Frost von den Wurzeln fernzuhalten. Die Gefäße selbst sollten zudem frostfest sein und nicht durch die niedrigen Temperaturen zu Bruch gehen oder Sprünge bekommen, gibt gartendialog.de zu bedenken. Gießen müssen Sie die Pflanzen auch im Winter, allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Thermometer über 0°C anzeigt, damit das Wasser nicht in der Erde gefriert.

Buchsbaum ist eine immergrüne Pflanze, die gut auf einen Winterbalkon passtGanzjährige Pflanzen:

Weitere Tipps zur Balkonbepflanzung im Herbst und Winter finden Sie auf gartenheinz.de. Wenn Sie im Sommer mehr Blütenpracht haben möchten, können sie einfach noch ein paar Kästen dazu stellen und in diesen die Sommerblumen aufziehen. Diese sind jedes Jahr neu zu bepflanzen und sorgen so für immer neue Akzente zwischen den ganzjährigen Pflanzen.

Wer seine Balkongestaltung gut durchplant, kann daher im ganzen Jahr in seiner grünen Oase sitzen. Allerdings ist dafür abzuwägen, ob dies wirklich gebraucht wird. Wenn Sie keine Ambitionen haben, im Winter draußen zu sitzen, brauchen Sie den Balkon auch nicht für den Winter nutzbar zu machen. Immerhin gibt es trotz der grünen Bepflanzung und der Heizstrahler immer noch einige Nachteile, die gegen die Nutzung in der kalten Jahreszeit sprechen – ebenso aber auch einige Vorteile.

Pro Contra
Immer ein grünes Fleckchen an der eigenen Wohnung Im Winter trotz Heizstrahler zugig kalt
Entspannung im Freien zu jeder Jahreszeit Geringe Blütenpracht im Winter

Vorteile

Immer ein grünes Fleckchen an der eigenen Wohnung
In einer Großstadt werden grüne Flecken oft lange gesucht. Es gibt zwar Parks und ab und an auch Bäume am Wegesrand, vorherrschend sind aber die Hochhäuser und die grauen Straßen. Im Sommer ist dies meist gut zu verkraften, da der erste Weg nach der Arbeit oft nicht nach Hause, sondern in den nächsten Park führt. Im Winter sorgt allerdings auch die frühe Dunkelheit dafür, dass alles grau in grau aussieht. Die immergrünen Pflanzen auf dem Balkon sind eine gute Möglichkeit, dem Winter ein wenig Farbe zu geben und dadurch die eigene Laune zu heben.

Entspannung im Freien zu jeder Jahreszeit
Es gibt Menschen, die können in Räumen nicht gut abschalten und sich entspannen. Sie brauchen den Spaziergang in die Natur oder auch einfach nur das gemütliche Sitzen an der frischen Luft, um den Kopf frei zu bekommen. Für diese ist ein Balkon, der ganzjährig zu nutzen ist, ein großer Vorteil. So können sie auch im Winter draußen sitzen und sich entspannen, während sie ihre immergrünen Gewächse betrachten. Zwar wird der Ausflug merklich kürzer als im Sommer, da es auch mit einem Heizstrahler kühl ist draußen, aber diese paar Minuten reichen den meisten schon, um den Kopf freizubekommen.

Gemütliche Temperaturen auf dem Freisitz
Im Sommer ist es selten, dass Balkongäste frieren. Hier ist eher das Gegenteil der Fall und es ist einigen viel zu warm, sodass doch die kühleren Räume der Wohnung bevorzugt werden. Im Frühling, Herbst und Winter allerdings herrschen kühle bis kalte Temperaturen, bei denen sich nur die wenigsten Menschen gerne draußen aufhalten oder es sich gar gemütlich auf dem Balkon machen. Wenn Sie Ihren Balkon ganzjährig nutzen wollen, ist es daher nötig, dass Sie auch im Winter eine angenehme Temperatur im Freien erhalten. Heizstrahler sind dafür eine gute Möglichkeit. Diese gibt es in verschiedene Varianten, je nachdem, wie stark die Erwärmung sein soll. Am ehesten eignen sich für Balkone die Infrarotheizstrahler, von denen es wiederum verschiedene Modelle gibt. Generell lässt sich hier sagen, dass die tiefergehende wärmende Wirkung umso stärker ist, je kurzwelliger die Strahlen sind.

Heizstrahlervariante Funktionsweise
Halogen-Quarzstrahler Wellenlänge zwischen 780 Nanometer und 3 Mikrometer; nahes Infrarot (NIR)Erwärmen feste Körper, nicht die Umgebungsluft
Quarzstrahler/Carbonstrahler 3 bis 50 Mikrometer; mittleres Infrarot (MIR)Oberflächliche Erwärmung von Körpern, geringe Tiefenerwärmung
Keramik- und Metallrohrstrahler 50 Mikrometer bis 1 Millimeter; fernes Infrarot (FIR)Keine Tiefenerwärmung, nur Oberflächenerwärmung
Quelle: https://www.creoven.de/content/welche-arten-heizstrahler-gibt-es/

Sitzgelegenheiten für das ganze Jahr

Generell gilt, dass jedes Möbelstück draußen überwintern kann. Es stellt sich nur die Frage, wie gut es danach aussieht. Wenn Sie außerdem die Lebensdauer Ihrer Tische und Stühle nicht drastisch verkürzen möchten, sollten Sie die Möbel hereinholen, wenn Sie nicht draußen sitzen, empfiehlt paradisi.de. Ein paar Stunden auf dem Balkon halten sowohl Holz- als auch Plastikmöbel sehr gut aus. Sie sollten nur drinnen gelagert werden, wenn sie nicht gebraucht werden, damit sie der Witterung nicht gänzlich ungeschützt ausgeliefert sind. Wer drinnen keinen Platz dafür hat, kann auch eine Plane über die Möbel auf dem Balkon legen und sie so ein wenig vor Frost, Regen und Schnee schützen.

Vor- und Nachteile der ganzjährigen Balkonnutzung

Nachteile
Im Winter trotz Heizstrahler zugig kalt
Eine gemütliche, warme Oase erschaffen Sie im Winter auf dem Balkon nicht, dies muss Ihnen klar sein. Es ist nicht möglich, die gleiche Wärme mit ein paar Heizstrahler zu erzeugen, die im Sommer auf dem Freisitz herrscht. Durch den kalten Wind zu der Jahreszeit ist es außerdem meistens zugig auf dem Balkon, vor allem wenn er offen ist und nicht von zwei oder drei Seiten eingefasst. Wer den Zug nicht gut verträgt, sollte daher auf einen winterfesten Balkon verzichten, da er ihn die meiste Zeit nicht nutzen kann.

Geringe Blütenpracht im Winter
Wenn Sie stolz sind auf Ihre blühenden Blumen, werden sie im Winter wenig Freude daran finden. Es gibt zwar winterharte Gewächse mit bunten Blättern, aber richtige Blüten bekommen Sie erst wieder im Frühling und Sommer zu sehen. Wer auf die blühenden Gewächse Wert legt, sollte seine Energie daher am besten auf den Balkon zur warmen Jahreszeit richten. Winterharte Pflanzen sind hier weniger angebracht und würden eher das Bild der vielfältigen Sommerblumen stören.

Terrasse kann mehr!

Das gleichmäßige Brummen dickbäuchiger Hummeln erfüllt die Luft, Sonnenstrahlen wärmen das Gesicht und erst dieses Gefühl von sommerlicher Freiheit – ja, die schönste Zeit des Jahres hat begonnen! Umso glücklicher ist, wer nun die sommerlichen Temperaturen im heimischen Garten  genießen kann: Eine Liege auf dem Rasen, Blumenbeete und ein idyllischer Fischteich sorgen für das richtige Ambiente. Doch nicht jeder Bundesbürger kann sich über ein Eigenheim samt frei verfügbarer Grünfläche freuen: Nur etwa jeder Vierte lebt hierzulande im eigenen Einfamilienhaus. Was also tun, wenn die eigene Terrasse oder der Balkon nicht zum Traum vom perfekten Sommer passen will? Blanke Fließen und spröde Holzplanken können schließlich niemals dasselbe Flair entwickeln wie ein waschechter Garten – oder etwa doch?

Es grünt so grün…

Eines vorweg: Nein, möglicherweise werden Sie Ihren Traum von einem English Cottage Garden nicht auf den 20 Quadratmetern Ihrer Terrasse verwirklichen können. Nichtsdestotrotz können innovativ platzierte Möbel, Gewächse und Dekoelemente für wahre Aha-Momente in Sachen grünes Paradies sorgen. Wie wäre es also mit ein wenig Kreativität? Lassen Sie Ihren Blick über die Szenerie streifen und entscheiden Sie: Holzpaneele oder Steinplatten, immergrüne Blüher oder saisonale Exoten? Passen Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche sowohl an die Gegebenheiten als auch an die Möglichkeiten Ihrer Terrasse an. Nun geht´s an die Planung. Sie haben sich für eine Verwandlung im angesagten Landhausstil entschieden? In diesem Fall bietet sich der gezielte Einsatz großer Bauernhortensien geradezu an. In Verbindung mit Terrakotta-Kübeln werden diese zum unangefochtenen Blickfang. Werden die Dauerblüher sonnig bis halbschattig platziert, so danken sie es ihren Besitzern mit guter Winterhärte und atemberaubenden Blütendolden. Einen ebenfalls spannenden Kontrast zur geometrischen Grundfläche einer Terrasse bilden Gefäße und Sitzgelegenheiten im angesagten Korbdesign.

Wenn auf Terrassen Blüten blüh´n

Sie sind kein Liebhaber des entspannten Landhausstils? Kein Problem, wie wäre es stattdessen mit dem verstärkten Einsatz maritimer Dekolemente? In Verbindung mit weißen Gartenmöbeln können Sie Ihre Terrasse für den Sommer dekorieren und gleichzeitig einen Tag am Meer verbringen – und das ganz ohne lästige Sonnenbrände oder Sand in den Schuhen! Für welchen Terrassentrend Sie sich letztlich entscheiden bleibt natürlich Ihnen überlassen. Wichtig ist bei all dem Dekorieren nur eines – lassen Sie es sich gut gehen!

Pflegetipps für Tomaten

Die Tomate ist einjährig, frostempfindlich und wärmeliebend. Ihre Frucht ist eigentlich eine Beere, häufige Farben sind rot, gelb und rosa. Die Tomate ist ein Selbstbefruchter die Blüten sind schon zwei Tage vor dem Aufblühen bestäubungsfähig. Von der Blüte bis zur Reife vergehen ca. 60 Tage, die Wurzeln können bis zu 1,5m in den Boden reichen. Es gibt Cocktailtomaten, normal Fruchtige oder Fleischtomaten.

Boden- und Klimaansprüche
Sie benötigt sehr viel Licht und Wärme und muss gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Kalte Nächte verträgt die Tomate schlecht. Beim Boden werden warme, humose Lehmböden bevorzugt, doch ist der Anbau der Tomate durch die Bodenart nicht stark eingeschränkt. Die Nährstoffe sollten gut verfügbar und der Boden locker und tiefgründig sein, da die Tomate tief wurzelt.

Dünger- und Nährstoffbedarf
Gute Bodenstruktur und eine tiefe Bodenlockerung sind Voraussetzung für optimale Wasser- und Nährstoffversorgung. Eine Grunddüngung mit einem Langzeitdünger wie Hornspäne sollte bei der Pflanzung schon mit eingearbeitet werden. Zur Fruchtbildung ist eine Düngung mit Wuxal Universaldünger im zwei Wochen Rythmus von Vorteil.

Anbauform
Zum hochleiten der Tomate sollten Stäbe oder Schnüre vorhanden sein. Mit Bambusstäben und Bambusklammer lässt sich ein optimales Rankgerüst bauen an die Tomaten festgebunden werden. Ein frühzeitiges Ausgeizen der Pflanzen fördert die Stärkung der Pflanzen und die Ausbildung von Früchte.

                           Tomate 1       Tomate 2

Anzucht
Aussaat ist im März bei einer Keimtemperatur von ca. 22° C, danach so um die 20 ° C. Nach dem Entfalten der Keimblätter sollte die Tomate in Anzuchtstöpfe pikiert werden oder man sät direkt in Jiffipots aus. Ausgepflanzt wird ab Mitte Mai in einen tief bearbeiteten, lockeren und warmen Boden. Reihenabstand 1 m und in der Reihe ca. 30 cm.

Kulturarbeiten
Stabtomaten müssen laufend hochgebunden werden und ausgegeizt werden. Regelmäßiges gießen erhöht den Ertrag und die Qualität der Früchte. Ab Ende August wird das gießen eingestellt um die angesetzten Früchte schneller reifen zu lassen. Ab Anfang August ist es wichtig von unten her die Pflanzen zu entblättern um für eine gute Durchlüftung zu sorgen. Entblättert wird immer bis zu unterste Traube.

Krankheiten und Schädlinge
Braunfäule (Phytophtora) kann durch einen Dach über den Pflanzen verhindert werden.
Gegen Blattläuse und Weißer Fliege helfen sehr gut die natürlichen Nützlinge.

Balkon-Ideen für alle Himmelsrichtungen

Wie ein Balkon gestaltet und bepflanzt wird, hängt in erster Linie von seiner Ausrichtung ab. Ist es ein Süd-Balkon, sind Sonnenliege und Sonnenschirm angesagt. Auch Pflanzen, die viel Sonne vertragen, können hier problemlos ihr Sommerquartier beziehen. Bei einem Nord-Balkon ist in Hinblick auf die Begrünung etwas Erfahrung gefragt. In puncto Garten- und Balkongestaltung ist außerdem zu beachten, dass Innen und Außen nach der Lehre des Feng-Shui zusammengehören und sich im besten Fall in ihrer Wirkung unterstützen. Wer für das eigene Heim ein kraftvolles Umfeld gestalten möchte, kann hierfür beispielsweise eine Feng-Shui-Beratung in Anspruch nehmen oder sich online unter fengshui-verband.eu informieren.

Der Süd-Balkon

Bei einem Süd-Balkon bietet sich ein mediterranes Flair in Sachen Mobiliar, Deko und Pflanzen an. Von Lavendel und Olivenbäumchen bis hin zum Kanarischen Drachenbaum lässt sich hier eine grüne Oase kinderleicht gestalten. Neben südländischen Pflanzen tragen auch die passenden Balkonmöbel zum entsprechenden Wohlfühl-Flair bei. Mittelmeer-Charme lässt sich durch behagliche Holzstühle und Liegen mit wasserfesten Auflagen in Weiß herbeizaubern. Dazu rustikale Holzkisten als Beistelltisch für Drinks, Bücher und Co – fertig ist der improvisiert-natürliche mediterrane Balkon. Geeignete Pflanzen wie zum Beispiel attraktive Olivenbäume, Palmen und Co. gibt es übrigens auch in Miniaturausgaben. Hier lässt sich das ganze Jahr über die passende Mittelmeer-Variante für jeden Balkon finden.

Der Nord-Balkon

Ein Balkon mit nördlicher Ausrichtung lässt sich ebenfalls gut gestalten und nutzen. Gerade im Hochsommer bietet er durch seine schattige Lage angenehme Erfrischung. Als Bepflanzung eignen sich neben Hortensien und Fuchsien zum Beispiel Lobelien oder Gräser und Farne. Die Möbel eines Nord-Balkons müssen sorgfältig ausgewählt werden, da sie viel im Schatten stehen und selten von der Sonne getrocknet werden. Hier lautet das Credo: Robustheit. So eignet sich anstelle von Holzfliesen oft eher eine Kunststoffvariante, die weniger anfällig ist und trotzdem qualitativ sehr hochwertig sein kann.

Ost- und West-Balkon

Ein nach Osten ausgerichteter Balkon besitzt einige Vorteile: Morgens lässt sich im Sommer wunderbar draußen frühstücken und sonnenbaden. Ab Mittag liegt der Balkon im Schatten. Dies ist auch bei der Wahl der Pflanzen zu berücksichtigen. Geeignet sind Pflanzen, die Halbschatten mögen – zum Beispiel Buchsbäume oder Margeriten. Vorzüge hat auch der West-Balkon: Gerade Berufstätige profitieren von der Möglichkeit, auch am Abend noch die Sonne zu genießen. Bei der Bepflanzung bieten sich ähnliche Varianten wie bei einem Ost-Balkon an. Übrigens lässt sich auf dem eigenen Balkon auch etwas für den Naturschutz tun: Beispielsweise kann den bedrohten Bienen geholfen werden, die nach dem milden Winter bereits überall fliegen. Durch das Aussäen von Wildbienensamen im Frühling können sie bei der Nahrungssuche unterstützt werden. Auch können Nisthilfen für gefährdete Insekten gebaut werden. Praktische Tipps und Informationen finden sich bei Naturschutzverbänden, wie zum Beispiel dem BUND.

Funkien als Kübelpflanzen für den schattigen Balkon und die Terrasse

Um einen Schattenplatz in Ihrem Garten ein wenig Grün einzuhauchen, sind Funkien (Hosta) ideal. Diese Pflanze wird auch Herzblattlilie genannt und gehört zu den Sorten der Spargelgewächse.

Funkien können Sie in den verschiedensten Gelb-, Grün-, Weiß- und Blautönen erhalten und es gibt sie nicht nur als stattliche Staude, sondern auch in kleinwüchsigen Arten.

FunkienFunkien auf dem Balkon

Die anspruchslosen Funkien brauchen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Es gibt auch dickblättrige Sorgen, die ein bisschen mehr Sonne vertragen. Dann benötigen sie aber mehr Wasser als ihre anderen Artgenossen.

Pflanzen Sie die Funkien in einen Kübel, hier reicht eine normale Garten- oder Blumenerde vollkommen aus. Die Funkien mögen zwar ein feuchtes Substrat, Sie sollten sie aber trotzdem nicht zu viel und oft gießen, denn Staunässe können diese Herzblattlilien gar nicht vertragen. Bitte auch beim Einpflanzen darauf achten, dass Sie an die Drainageschicht denken und das Abzugsloch abdecken. Hierfür eignen sich Tonscherben sehr gut.

Kann man Funkien auf dem Balkon vermehren und überwintern

Im Herbst lassen sich die Funkien ganz einfach teilen und vermehren.
Praktisch ist die Teilung der Herzblattlilien auch, wenn diese zu groß für den Topf geworden ist.

Können Funkien überwintern?

Ja, denn sie gehören zu den winterharten Pflanzen und können ohne Probleme auf dem Balkon überwintern. Idealerweise bringen Sie den Kübel an eine geschützte Stelle und umwickeln den Kübel mit einem Vlies und stellen den Blumenkübel auf eine Styroporplatte. So werden auch die Wurzeln vor starkem Frost geschützt.

Funkien auf der Terrasse

Die Pflanzen sollten einen schattigen Platz im Blumenbeet erhalten und nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, denn je nach Sorte wachsen sie sehr üppig.

Schnecken mögen Funkien besonders gerne, daher sollten Sie immer wieder nach diesen kleinen Fressern Ausschau halten. Indem Sie die Blumenkübel erhöht aufstellen, kommen die Schnecken so an die eingetopften Pflanzen nicht heran.

Sehr schön zu kombinieren sind die Funkien mit anderen Pflanzensorten, die den Schatten mögen.

Düngen

Ab April bis in den Spätsommer hinein sollten Sie die Funkien regelmäßig düngen. Hierfür können Sie organischen Dünger, z.B. Hornspäne oder -mehl ebenso nehmen, wie Flüssigdünger.

Funkien