Native Plants Gartenblog

Alles rund um Garten und Pflanzen

Schlehe – ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz

Schlehe
Geht man jetzt durch die Natur sieht man sie schon von weiten – die herrliche weiß leuchtenden Blütenhecken der Schlehe (Prunus spinosa).
Dieses einheimische Gehölz ist ein wichtiges Vogelnähr- und Nistgehölz. Durch die vielen Stacheln und Dornen dieser Hecke sind die Vögel vor Feinden geschützt. Meist kann man sich so eine tolle Hecke nicht in den Hausgarten setzten, aber schon ein Streifen mit einer Naturhecke hilft den heimischen Vögeln und Insekten beim täglichen Überleben.
Die Früchte der Schlehe, auch Schlehdorn genannt, erscheinen im Herbst. Die schwarz-blauen Steinfrüchte sind zu Anfang sehr herb und sauer, erst nach den ersten Nachtfrösten sind sie genießbar. Als Kinder haben wir die Beeren gerne als Eisbonbon von den Büschen genascht.

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Chinaschilf – Miscanthus im Garten

Miscanthus- ein Allrounder

Chinaschilf gehört für viele zu den schönsten Ziergräsern überhaupt. Weitläufig ist es unter dem Namen Chinaschilf oder auch Elefantengras bekannt. Das ursprünglich aus Ostasien stammende Ziergras gehört zur Familie der Poaceae, der Süßgräser.
Aufgrund seiner abwechslungsreichen Sorten ist es gerade im Hausgarten sehr beliebt. Es eignet sich wunderbar für Solitärpflanzungen, als Hecke für den Wind- und Sichtschutz oder als Hintergrundpflanzung für Stauden. Die meisten Sorten zeigen ab August / September ihre 20 cm bis 35 cm langen Rispen, die silbrig weiß bis silbrig rot erscheinen.

Chinaschilf – Wuchs

Miscanth-Marlepartus-webDas Chinaschilf zeichnet sich durch die langen, meist schmal geschnittenen Blätter aus. Aus den kurzen, horizontal wachsenden Rhizomen entwickelt sich ein kräftiges Wurzelsystem. Miscanthus bildet keine durchtunnelnden, langen Wurzelrhizome wie Bambus (Phyllostachys) und benötigt somit auch keine kostenintensive Rhizomsperre. Durch die fertilen Samen breitet sich Miscanthus nicht unkontrolliert aus. Durch die straff aufrecht wachsenden Triebe ist das Chinaschilf auch eine sehr gute Sichtschutzpflanze.

Chinaschilf – Standort und Pflege

Gute Vorraussetzungen für sämtliche Miscanthus Arten ist ein durchlässiger humoser Boden an einem sonnigen bis halbschattigem Standort. Die Pflanzung kann bei Topfware von März bis Dezember erfolgen, wobei sich die im Frühjahr gepflanzte Ware ausdauernder und widerstandsfähiger gegenüber Unkräutern und Frösten verhält. Spätestens im Frühjahr (März) sollten die dörren Halme fast Bodennah zurückgeschnitten werden!

Miscanthus ist nahezu resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Selbst Schnecken können  der Pflanze nichts anhaben. Bei jungen Pflanzungen empfiehlt sich eine frühe und regelmäßige Beseitigung des Unkrautes, da dieses sonst die jungen Pflanzen überwuchert und verdrängt. Auch ist eine ausreichende Wässerung gerade in den Wochen nach der Pflanzung sehr wichtig für eine gute Entwicklung der Pflanze!

Schöne Sorten für den Hausgarten

  • Miscanthus sinensis `Strictus`(Zebraschilf): Dieses aufrecht wachsende Chinaschilf erweist sich mit seinen gelbgrün gestreiften Blättern als sehr dekorative Solitär und Hintergrundpflanze. Bei einem aufrecht straffen Wuchs kann es eine Höhe von 160cm bis 180cm erreichen.
  • Miscanthus_Gracillimus-web2Miscanthus sinensis `Gracillimus`: zeigt sich als ausdauernde robuste und halbhohe Staude mit einer Wuchshöhe von ca. 50cm -75cm. Durch die grazil und elegant überhängenden Blätter eignet es sich sowohl als Garten oder auch  als Kübelpflanze. Zur Überwinterung im Kübel sollte ein Winterschutz aus Vlies oder Jute verwendet werden.
  • Miscanthus sinensis’Malepartus‘: Die von ihm gebildeten Horste wirken sehr beeindruckend. In der Zeit von August bis Oktober kommt ein Schmuck in Form von rotbraunen Blüten mit kräftig silbrigem Schimmer zum Vorschein. Auch in getrocknetem Zustand sind die Blütenstände äußerst dekorativ. Die im Herbst angenommene Farbe macht diese Sorte auch nach der Blüte reizvoll.

Narzissen

OsNarzissetern steht vor der Tür und man kommt kaum umhin sich ein paar Frühlingsblüher ins Haus zu holen. In jedem Supermarkt oder Discountern wird die typische Primel oder Narzisse gesichtet. Schnell mit nach Hause genommen und österlich dekoriert im Garten oder auf den Balkon gestellt. Was aber wenn Ostern vorbei und die Blütenpracht nachlässt. Es ist eigentlich zu schade die vielen Zwiebeln der Narzissen wegzuwerfen.

Stellen Sie Ihren Topf für ein paar Tage zur Seite bis sich das Laub der Narzissen komplett zurück gezogen hat. Dann einfach ausstopfen und an einen schönen Platz im Garten vergraben, im kommenden Frühjahr werden sie sich über die kleinen hübschen Narzissen freuen.

Wenn Sie sich auch über Tulpen, Hyazinthen und viele Frühjahrsblüher mehr freuen möchten dann finden Sie bei uns eine große Auswahl an Blumenzwiebeln – Diese müssen Sie allerdings schon im Herbst stecken um sich im Frühjahr dran zu erfreuen!

Den Gartenteich fit für den Winter machen

Teichanlage-einsIm Spätherbst bereitet sich der Gartenteich auf den Winter vor. Viele Pflanzenteile sterben an. Neue Triebe erscheinen erst im kommenden Frühjahr. Die Gewächse benötigen ihre ganze Kraft, um die eisigen Temperaturen überstehen zu können. Im Teich bildet sich eine Menge organische Masse, die Mikroorganismen und Sauerstoff normalerweise zersetzen. Bei einer geschlossenen Eisdecke könnte innerhalb kurzer Zeit ein Sauerstoffmangel entstehen, der den Fischen gefährlich werden dürfte. Vor dem Einsetzen der ersten Fröste muss der Gartenteich daher winterfest gemacht werden. 

Grundreinigung notwendig

Damit der Gartenteich gut über den Winter kommt, muss er gründlich gereinigt werden. Zunächst nimmt man eine mechanische Säuberung mit dem Kescher vor, indem man 

  • abgestorbene Pflanzenteile
  • Laub
  • und Blütenblätter

von der Wasseroberfläche abfischt.

Dann kommt der Schlammsauber zum Einsatz. Man sollte überlegen, ob man ihn käuflich erwerben oder ausleihen möchte. Preisgünstige Modelle amortisieren sich innerhalb kurzer Zeit. Das Gerät befreit das Wasser und den Bodengrund zuverlässig von Algen und Schlamm, ohne die Wasserqualität zu mindern.

Frostempfindliche Pflanzen ins Haus holen

Nicht alle Pflanzen vertragen den ganzjährigen Aufenthalt im Freien. Empfindliche Exemplare, zu denen beispielsweise die Lotosblume gehört, müssen frostfrei untergebracht werden. Geeignet sind die Garage oder der Keller. Hierzu stellt man sie in einen mit Wasser gefüllten Eimer. Stark wachsende Pflanzen, die frosthart sind, erhalten einen Rückschnitt. Etwa 20 Zentimeter ihrer Triebe sollten über der Wasseroberfläche verbleiben. Viele Pflanzenarten benötigen vor dem Winter keine weitere Pflege.

Fische eventuell umsiedeln

In flachen Gartenteichen können die Fische nicht überwintern. Die eisigen Temperaturen würden bis in die unteren Wasserschichten vordringen, die Fische könnten erfrieren. Entweder setzt man sie in den Gartenbrunnen um oder man nimmt sie ins Haus, wo sie die kommenden Monate in einem großen Becken verbringen.

Sollten die Fische im Teich verbleiben, darf dieser nicht zufrieren. Ansonsten wäre der Gasaustausch behindert. Der Tod der Fische wäre vorprogrammiert. Um das Eis offen zu halten, bietet der Handel Eisfreihalter an. Alternativ ist es möglich, regelmäßig ein Loch in die Eisdecke zu schlagen.

Alle elektrischen Geräte schützen

Die Teichtechnik benötigt in den Wintermonaten einen Schutz, damit sie nicht kaputtfriert. Flach eingelassene Pumpen werden entfernt. Man stellt sie in einen Wassereimer, damit sie im kommenden Frühjahr schnell wieder anlaufen. Eisige Temperaturen können auch den Teichfiltern sowie anderen technischen Geräten etwas anhaben. Daher baut man sie vorsichtshalber ab. Zuvor muss das Netzteil vom Strom getrennt werden! Nachdem die Gerätschaften gereinigt sind, werden sie trocken und frostfrei aufbewahrt.

Gartenarbeit trotz Pollenallergie?

Viele Menschen, die unter einer Pollenallergie oder Heuschnupfen leiden, scheuen sich davor, Gartenarbeit zu verrichten. Doch wer einige Tipps und Tricks beachtet, braucht als Allergiker keine Scheu zu haben, den heimischen Garten auf Vordermann zu bringen. Mit den folgenden Tipps wird das Gärtnern auch für Pollenallergiker nicht zum Tabu und kann sogar Freude bereiten.


Vorab den Arzt konsultieren

Bei jedem Menschen ist eine Allergie unterschiedlich stark ausgeprägt und führt auch zu einer individuellen Belastung oder Einschränkung. Interessante Informationen rund um das Thema Pollenallergie finden Betroffene beispielsweise auch hier. Wer unter einer Pollenallergie leidet, weiß in der Regel selbst ganz gut selbst, was er verträgt und welche Gebiete mit entsprechenden Bepflanzungen er zu bestimmten Jahreszeiten eher meiden sollte. Um jedoch ganz sicher zu gehen, wie stark die Allergie ausgeprägt ist, sollten Betroffene vor der Gartenarbeit einen Arzt konsultieren. Dieser kann dem Patienten und Hobbygärtner entsprechende Medikamente verschreiben, die die unangenehmen Symptome einer Allergie lindern. Gerade zur kritischen Blütezeit können Pollenallergiker, die nur auf Selbstmedikation setzen und nicht zum Arzt gehen, riskieren, dass sich die Allergie noch verstärkt und schlimmstenfalls zu einer chronischen Asthma-Erkrankung wird.

Verzicht auf Rasen- und Kompostanbau

Bei einer Pollenallergie sollten Hobbygärtner verständlicherweise so gut es geht auf den Anbau bestimmter Gräser verzichten, auf die sie allergisch reagieren. Alle allergieauslösenden Bepflanzungen sollten vorab ermittelt und identifiziert werden, so dass der Verzicht bei der Gartengestaltung mit berücksichtigt werden kann. So ist zum Beispiel eine Rasenfläche, die bei Hobbygärtnern und auch Gartenprofis äußerst beliebt ist, eine wahre Auslösequelle von Pollenallergien. Doch es gibt hierfür zahlreiche Alternativen, wie das Anlegen von Kies- oder Steinflächen. Wer dennoch nicht auf Rasen verzichten möchte, sollte diesen ausschließlich an feuchten Tagen mähen, da Trockenheit den Staub und die allergieauslösenden Pollen aufwirbelt. Experten warnen Allergiker auch davor, sich einen Kompost anzulegen. Denn beim Kompostieren werden Sporen freigesetzt, die eine Pollenallergie nicht nur auslösen können, sondern sie noch dazu erheblich verstärken.

Steingarten-web2aSteingärten sind ideal für Allergiker

Die sogenannten Steingärten mit speziellen Steingartenbepflanzungen eigen sich ideal für Pollenallergiker und Heuschnupfengeplagte.  Generell ist es auch immer ratsam, in den frühen Morgenstunden oder an windstillen, feuchten Tagen die Gartenarbeit zu machen. Die idealsten Bedingungen für eine angenehme Arbeit im Garten sind nach einem kräftigen Regenguss gegeben, denn die erhöhte Feuchtigkeit mindert den Pollenflug. Einen gewissen Schutz vor Blütenstaub und Allergenen bieten zudem Begrenzungen wie Holz- oder Flechtzäune, aber auch Steinmauern, die individuell und ansprechend gestaltet werden können. Ein weiterer, leicht umzusetzender Tipp: Nach der Arbeit im Garten sollten sich Pollenallergiker sofort die Haare waschen und ihre Kleidung wechseln, da sich Allergene und Blütenstaub auf den Hautpartikeln oder in den Kleidungsstücken festsetzen können. Des Weiteren können schmutzabweisende Stoffe bei der Gartenarbeit ebenso helfen, um die Polleneinwirkung zu verringern.

Der neue Merkzettel, Ihr Gartenplaner

Merkzettel - GartenplanerIn Zukunft können Sie Ihren Merkzettel bei uns im Pflanzenshop kategorisieren und so ganz einfach Pflanzen speziell für verschiedene Gartenbereiche auswählen. Ob Pflanzen für den Vorgarten, fürs neue Staudenbeet an der Terrasse oder für die Kübel auf dem Balkon – welche und wie viele Kategorien Sie dabei anlegen bleibt Ihnen überlassen.

Wenn Sie keine spezielle Kategorie anlegen wird der gewünschte Artikel wie gewohnt unkategorisiert in den Warenkorb gelegt – eine Kategorisierung ist auch im Nachhinein im Merkzettel möglich!

Ein weiterer Vorteil

Für eine übersichtliche Darstellung finden Sie jetzt auch im neuen Merkzettel die Kurzinformationen und Symbole wie

  • Kurzbeschreibung
  • Wuchshöhe
  • Standort
  • Blütezeit
  • Preis

So können Sie nun durch unsere Kategorien stöbern und sich eine Vorauswahl an Pflanzen in den Merkzettel legen. Anschließend können Sie diese Auswahl bearbeiten, anpassen und abschließend ganz einfach die gewünschten Pflanzen, oder sogar ganze Kategorien in den Warenkorb schieben!

Merkzettel als Gartenplaner

Nach dem Zusammenstellen der Pflanzen und vor dem Bestellen über den Onlineshop

Wir empfehlen Ihnen den Merkzettel auszudrucken, da die erstellten Kategorien leider noch nicht an den Warenkorb weitergegeben werden können. Beim Verschieben der Artikel in den Warenkorb können Sie auswählen ob die Artikel welche Sie in den Warenkorb gelegt haben im Merkzettel gelöscht werden sollen oder ob Sie diese behalten möchten – Falls Sie den Merkzettel bis dahin noch nicht ausgedruckt haben raten wir Ihnen die Artikel nicht zu löschen!

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Bitte beachten Sie das der Merkzettel nur gespeichert wird wenn Sie eine Kundenkonto anlegen!

Zierapfel, schönes Blütengehölz mit leuchtendem Fruchtschmuck

Allgemeine Angaben zum Zierapfel

Zierapfel Golden Hornet Früchte im Herbst

Zierapfel Golden Hornet Früchte im Herbst

Der Zierapfel gehört ebenso wie sein großer Verwandter, der Speise-Apfel, zu den Rosengewächsen. Malus, die botanische Bezeichnung des Zierapfels, wachsen als aufrechte Sträucher oder kleine Bäume und erreichen eine Wuchshöhe von vier bis sechs Meter. Verwendung findet der anspruchslose Strauch ebenso in einer Reihenbepflanzung zusammen mit anderen Blütengehölzen, wie auch als Solitärgehölz zur Einzelstellung. Für einen schönen Blütenflor und leuchtende Farbaspekte im Herbst bevorzugt der Zierapfel einen sonnigen, möglichst windgeschützten Standort und nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden. Auf Hitze reagiert das Ziergehölz allerdings empfindlich, was sich in der Entwicklung weniger Blütenknospen und verblassen der Blütenblätter bemerkbar macht.

Ziergehölz mit üppigem Blüten- und Fruchtschmuck
Den ersten großen Auftritt hat der Zierapfel im Frühsommer. Von Mai bis Juni erscheint eine Vielzahl an einfachen, meist weißen Blüten, die für eine üppige Blütenpracht sorgen. Danach wächst bis zum Herbst eine Vielzahl kirschgroßer Früchte heran. Ab September sorgen die kleinen runden Äpfelchen, die in leuchtenden gelb oder kräftigem rot glänzen, für bunte Farbtupfer im Garten. Die dekorativen Früchte bleiben, je nach Sortenwahl, bis weit in den Winter an den Zweigen hängen. Somit ist der Zierapfel auch eine wichtige Futterquelle für Vögel in der kalten Jahreszeit. Durch den üppigen Blütenreichtum und den dekorativem Fruchtschmuck ist der Zierapfel ein sehr wertvoller Strauch und Baum für unsere Gärten.

Herbstliche Dekoration

Herbstliche Dekoration

Gesteck mit Zierkürbis

Verwendung der Früchte
Die kleinen leuchtenden Kugelfrüchte eignen sich hervorragend für herbstliche Blumensträuße. Zusammen mit Zierkürbissen, den Blütenständen von Hortensien und Clematis, können Zieräpfel außerdem schön in einem Korb oder einer Schale arrangiert werden. Eine weitere schöne Herbst-Dekoration erhalten sie, indem man einen ausgehöhlten Zierkürbis mit einem kleinen Sträußchen aus Astern, Chrysanthemen und Zieräpfeln füllt. Um lange Freude an dem schönen Gesteck zu haben, stellt man ein kleine Vase oder einen mit Wasser getränkten Steckschwamm in den Kürbis.
Aber nicht nur zu dekorativen Zwecken können die meist bitteren und säuerlich schmeckenden Früchte verwendet werden. Zum Verzehr bevorzugt man zwar lieber den Speise-Apfel, aber aus den kleinen leuchtenden Äpfelchen lassen sich leckere Gelees und Marmelade herstellen. Hierzu eignen sich die Sorten `Golden Hornet´ und `John Downie´ besonders gut, da sie einen relativ süßen Geschmack haben.
Auswahl an Zierapfel-Sorten, die Sie in unserem Pflanzen-Online-Shop erwerben können:

Malus ‚Royalty‘
-dunkelrote einfache Blüten von Mai bis Juni, gute Fernwirkung von Blüten und Laub
-viele rote, kirschgroße Früchte
-glänzende rote Blätter, auffällige rot-braune Herbstfärbung der Blätter

Malus ‚Evereste‘
-dunkelviolette Blütenknospen; weiße, leicht rosafarbene Blüten von Mai – Juni
-zierliche orangerote Früchte ca. 2 cm groß, haften sehr lange an den Trieben
-bewährte Sorte mit einer Wuchshöhe von 4 bis 6 Meter, wächst etwas langsamer als andere Sorten

Malus ‚Red Sentinel‘
-weiße, einfache Blüten im Mai und Juni
-rote Äpfelchen, die bis lange in den Winter hinein an den Trieben haften
– Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Van Eseltine
-gefüllte rosa Blüten von Mai bis Juni machen diese Sorte zu einer Besonderheit
-zahlreiche rötlichgelbe Früchte
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Golden Hornet‘
-einfache weiße Blüten im Mai und Juni
-goldgelbe, 2 bis 3 cm große Kugelfrüchte, süßliches Aroma, sehr gut zur Herstellung von Gelees und Marmelade geeignet
-beliebte Sorte mit einer Wuchshöhe von bis zu 6 Meter

Malus ‚John Downie
-große, einfache rosa-weiße Blüten von Mai bis Juni
-viele gelborange Früchte mit gutem Aroma, für Gelees und Marmelade geeignet
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Malus ‚Coccinella‘
-leuchtend rote Blüten von Mai – Juni, gute Fernwirkung von Blüten und Laub
-zahlreiche tiefrote Früchte von 2 bis 3 cm Größe
-rötliches Laub mit schöner orange-roter Herbstfärbung

Malus ‚Profusion‘
-auffällige weinrote, einfache Blüten von Mai – Juni, gute Fernwirkung der Blüten
-sehr zahlreiche rötliche kirschgroße Früchte
-Wuchshöhe 4 bis 6 Meter

Der selbstständige Garten, die wichtigsten Fragen rund um Bewässerung und Beleuchtung

Den eigenen Garten ist ein persönlicher Rückzugsort und hilft, abzuschalten und zu entspannen. Doch ein schöner und gepflegter Garten macht auch jede Menge Arbeit. Doch wenigstens das Gießen und die Taschenlampe können sich Gartenbesitzer, dank neuster Technik, sparen. Automatische Bewässerungs- und Beleuchtungsanlagen machen den Garten noch praktischer und bieten Gartenbesitzern zahlreiche Vorteile. Die Technik im Grünen kann, je nach Ausführung, voll automatisch arbeiten und muss nur noch installiert und programmiert werden. Die wichtigsten Fragen rund um die Themen automatische Bewässerung und Beleuchtung, werden im Folgenden beantwortet.

Sitzplatz im Garten

Sitzplatz im Garten

Was ist ein automatisches Bewässerungssystem?

Eine automatische Bewässerungsanlage ist eine Installation im Garten, die sich selbstständig um die Bewässerung der Pflanzen kümmert. Meist werden dafür Rohre im Erdreich verlegt, es gibt aber auch automatische Bewässerungsanlagen, die sich über der Erde befinden und die Pflanzen von dort aus mit Wasser versorgen.

Welche Vorteile bietet ein automatisches Bewässerungssystem?

Ein automatisches Bewässerungssystem ist zuerst einmal sehr praktisch. Es nimmt dem Gärtner jede Menge Arbeit ab. So muss dieser nicht mühevoll Gießkannen schleppen oder den Gartenschlauch hinter sich herziehen, wenn er seine Pflanzen wässern will. Zudem versorgt das Bewässerungssystem den Garten auch dann mit Wasser, wenn die Bewohner nicht zuhause sind. Wer also viel arbeitet oder oft verreist, muss nicht jedes Mal Freunde oder Verwandte bitten, nach den geliebten Gartenpflanzen zu sehen.

Zudem ist ein automatisches Bewässerungssystem sehr sparsam im Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Wasser. Wird beim Gießen mit der Kanne oder dem Schlauch meist zu viel Wasser verschwendet, wässert das Bewässerungssystem die Pflanzen nur so viel, wie nötig. Auf diese Weise wird Wasser gespart und die Pflanzen können besser wachsen. Denn nicht nur zu wenig, auch zu viel Wasser schadet dem Grün. Ein Bewässerungssystem kann, je nach Ausstattung, die Feuchte des Bodens messen und wässert dann nur so viel, wie die Pflanzen wirklich brauchen. Einige Modelle können zudem Regenfall registrieren und wässern an Regentagen nicht noch zusätzlich. Auch das spart wiederum Wasser.

Kann ein automatisches Bewässerungssystem selbst gebaut werden?

Sprühstange Gartenbewässerung - Kübelpflanzenbewässerung

Sprühstange Gartenbewässerung – Kübelpflanzenbewässerung

Automatische Bewässerungssysteme gibt es fertig im Fachhandel zu kaufen. Auch die Installation kann durch den Fachmann erfolgen. Jedoch ist dies meist sehr kostspielig. Ein automatisches Bewässerungssystem in Eigenregie zu bauen und zu installieren spart jede Menge Geld, macht aber auch Arbeit. Zudem ist handwerkliches Geschick nötig. Benötigt werden:

Wie kann der Wasserbedarf ermittelt werden?

Die Bewässerung des Bodens sollte mindestens 15 Zentimeter ins Erdinnere reichen. Wie tief das Wasser wirklich eindringt, lässt sich mit einem Metallstab, der in den Boden gesteckt wird, ermitteln. Sollte das Wasser nicht 15 Zentimeter tief einsickern, muss die Bewässerungszeit entsprechend verlängert werden, so magazin.wohnen.de.

Wozu dient eine automatische Gartenbeleuchtung?

Eine automatische Gartenbeleuchtung erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen ist es einfach praktisch, Licht im Garten zu haben. Wer sich selbst im dunklen draußen aufhält, stolpert nicht so leicht und kann sich besser orientieren. Zudem werden auch unbefugte Eindringlinge schneller gesehen oder zum Beispiel vom Licht eines Bewegungsmelders direkt abgeschreckt.

Darüber hinaus vermag es eine automatische Gartenbeleuchtung, den Garten in ein angenehmes Licht zu tauchen. Je nachdem, wo sich die Lichtquellen befinden, kann das Garten richtig geheimnisvoll wirken und es bietet sich ein völlig anderer Anblick als am Tag. So ist es beispielsweise besonders schön, wenn ein einzelner Baum angeleuchtet wird. Die Struktur der Rinde wirkt dann viel plastischer, als dies beim Einfall von Sonnenlicht der Fall ist. So kann der Garten in der kalten Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, auch von Drinnen genossen werden.

Welche Fragen sollten sich im Vorfeld der Planung gestellt werden?

Im Vorfeld sollte sich überlegt werden, welche Funktionen die Gartenbeleuchtung erfüllen soll. Geht es um rein ästhetische Gesichtspunkte oder soll die Gartenbeleuchtung vor allem praktisch sein? Sollen Bewegungsmelder installiert werden und wenn ja, an welchen Stellen? Dazu ist es sinnvoll, sich eine Skizze des Gartens anzufertigen und die gewünschten Beleuchtungspunkte einzuzeichnen. Anschließend kann geschaut werden, ob das Beleuchtungskonzept umsetzbar ist oder ob an bestimmten Stellen Kompromisse eingegangen werden müssen.

Wie kann der Lichteinsatz im Garten gesteuert werden?

Eine Möglichkeit die Gartenbeleuchtung zu steuern, ist, die Nutzung einer funkgesteuerten Fernbedienung. Dies bietet den Vorteil, dass nicht erst mühselig Kabel verlegt werden müssen. Durch die Nutzung verschiedener Kanäle ist es dem Besitzer möglich, die einzelnen Gartenleuchten gezielt anzusteuern, ein und aus zu stellen oder je nach System, auch zu dimmen. Diese Systeme sind zudem besonders günstig in der Anschaffung.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung einer Zeitschaltuhr. Die Nutzung selbiger erfordert kein großes Fachwissen. Die Zeitschaltuhr wird einfach zwischen Steckdose und Lichtquelle positioniert. Hochwertige Modelle werden direkt im Sicherungskasten montiert und können die Gartenbeleuchtung so minutengenau und voll automatisch steuern.

Bewegungsmelder sind ebenfalls eine Option. Diese kommen meist dann zum Einsatz, wenn der Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht. So können Bewegungsmelder beispielsweise die Einfahrt ausleuchten, damit die Bewohner nachts den Weg zum Haus finden, sie dienen aber auch als Abschreckung für Einbrecher.

Welche Vorteile bieten solarbetriebene Bewegungsmelder?

Solarbetriebene Bewegungsmelder sind besonders umweltschonend und verbrauchen zudem keinen Strom aus der Steckdose. Tagsüber laden sie sich mit Sonnenlicht auf, um die Energie nachts in Form von Licht wieder abzugeben. Dabei reicht auch schwacher Sonnenschein am Tag bereits aus, damit die solarbetriebenen Bewegungsmelder in der Dunkelheit anspringen, wenn sie Bewegung registrieren.

Bewegungsmelder als Systemausleuchtung – sinnvoll?

Aufwendiger in der Montage sind Bewegungsmeldersysteme. Jedes Beleuchtungsmittel stellt ein eigenes Element da, welches per Funk mit Sensoren gekoppelt ist. Diese Sensoren steuern die Elemente automatisch. So ist es möglich, dass ein Sensor beim Einfahren des PKW in der Einfahrt, diese Information an den Bewegungsmelder im Treppenhaus weitergibt und dieser daraufhin eigenständig das Licht anschaltet. Werden besonders viele Lichtquellen installiert und wird der Einsatz eines Kompaktleistungsschalters nötig, da eine große Menge Strom durch das System fließt, sollte dieser regelmäßig gewartet werden, so Hager.de. Zwar ist vorgeschrieben, nur alle vier Jahre eine Wartung vorzunehmen, besser ist es jedoch, mindestens einmal pro Jahr den Schaltvorgang Ein/Aus vorzunehmen.

Jetzt Haselnüsse ernten, richtig trocknen und lagern

Ernten von Haselnüssen

Selbst geerntet schmeckt doch am besten! Das gilt nicht nur für Obst und Gemüse, sondern auch für Haselnüsse. Vielerorts, ob im eigenen GaSONY DSCrten, bei Spaziergängen in der Natur oder in Parkanlagen, sind Haselnuss-Sträucher anzutreffen. Von Mitte September bis Ende Oktober sollte man in der Nähe des Fruchtgehölzes etwas genauer auf den Boden schauen, denn das sind die Erntemonate der Haselnuss. In dieser Zeit werden fast täglich die auf dem Boden liegenden Nüsse eingesammelt, damit die Früchte im feuchten Gras nicht schimmeln. Von den Sträuchern sollten keine Nüsse gepflückt werden, deren Schale noch grün ist und die noch fest in der Fruchthülle sitzen, da diese noch nicht ausgereift sind.

Trocknen der gesammelten Früchte

Nach dem Ernten müssen die Nüsse noch 4 bis 6 Wochen getrocknet werden. Frisch gesammelte Früchte dürfen nicht in luftdichten Behältern oder Plastiktüten aufbewahrt werden, da diese sonst schnell Schimmel ansetzen und faulen. Nur Nüsse die keine Risse, Bruchstellen oder Fraß Löcher in der Schale aufweisen werden getrocknet, da sich dort leicht Schimmelpilze bilden. Beschädigte Früchte können entweder sofort gegessen, oder als Futter für Eichhörnchen und Vögel ausgelegt werden.
Haselnuss_web1Zum Trocknen werden die Nüsse auf ein Tablet gelegt oder in luftdurchlässigen Behältern wie Obstkisten und Weidenkörbchen gelagert. Dabei ist zu beachten, dass die Nüsse möglichst einzeln liegen. Bei geringer Luftfeuchtigkeit, z.B. auf der Fensterbank über der Heizung oder auf einem gut belüfteten Dachboden können die Haselnüsse dann ideal ausreifen. Mehrmals in der Woche sollten die Nüsse gewendet werden, so können sie von allen Seiten gleichmäßig trocknen.

Die Lagerung

Ist der Prozess des Trocknens abgeschlossen, können die Nüsse in Kartoffel- oder Zwiebelsäckchen umgefüllt und an Plätzen mit geringer Luftfeuchtigkeit gelagert werden. So sind Haselnüsse bis zu einem Jahr haltbar.
SONY DSCEine weitere Möglichkeit der Lagerung ist das Einfrieren. Dazu müssen die Nüsse mittels Nussknacker entkernt werden. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: entweder werden die ganzen Haselnusskerne eingefroren oder man betreibt etwas mehr Aufwand und dreht die Kerne durch eine Mühle bzw. Raspel. Dann werden die gemahlenen Nüsse portionsweise abwogen und tiefgekühlt. Somit erspart man sich beim Kuchen oder Plätzchen backen viel wertvolle Zeit.

Neben der heimischen Haselnuss mit dem botanischen Namen Corylus avellana, können Sie in unserem Pflanzen-Online-Shop auch die wohlschmeckende Haselnuss `Rotblättrige Zellernuss´ oder die Bluthasel mit dem auffällig roten Laub kaufen. Sollten Sie eine Nussallergie haben, empfehlen wir Ihnen die Korkenzieherhasel, die nur sehr wenige Früchte ausbildet. Außerdem bieten wir Ihnen ein Set bestehend aus 5 Sträucher für den Naturgarten an, das neben der Haselnuss noch 4 weitere heimische Gehölze für einen naturnahen Gehölzstreifen oder eine Hecke enthält.

Zierkürbise, tolle Herbstdekoration

Zierkürbis

Anfang Oktober beginnt wieder die Zeit des neu dekorieren. Die Sommerblumen haben das ganze Jahr unermüdlich geblüht und uns Freude bereitet doch jetzt muss was neues her. Und da kommen die bunten Zierkübrise gerade recht. Die herbstlichen Farben von Gelb, Orange bis Rotbraun sind hier vertreten, auch mit vielen verschieden Formen kann der Zierkürbis (Botanisch Cucumis pepo ) aufwarten. Nett in einem Korb arrangiert und mit dem tollen Lampenputzergras und den Blütenrispen der Hortensie ‚Limelight‘ kombiniert, wirkt ihr Hauseingang einladend und freundlich. Auch sehr hübsch und langhaltend sind die Blüten der Fetthenne ‚Herbstfreude‘. Zum Auspolstern kann man gerne das Füllmaterial (Heu) von unserem Paket verwenden.

Die Aussaat der Zierkürbise ist bereits im Frühjahr und dann wohin mit den großen Pflanzen wenn der Gemüsegarten eh schon zu klein ist. Auch hier gibt es eine tolle und nützliche Möglichkeit den Kürbis anzusiedeln. Ein Pflanzung auf dem Komposthaufen hat den Vorteil,das die Kürbispflanze das ganze Jahr über ausreichend Nährstoffe zur Verfügung hat und zudem wir der Kompost natürlich beschattet was den Bodenlebewesen nur entgegen kommt.