Native Plants Gartenblog

Alles rund um Garten und Pflanzen

Umweltfreundliche Gestaltung des Gartens

Im Zuge des immer wichtiger werdenden Umweltbewusstseins hat der Umweltschutz einen ganz neuen Stellenwert erreicht, der auch für die Gestaltung des Gartens zu beachten ist. Wie der Garten am besten umweltfreundlich gestaltet wird, folgt hier in einem kurzen Überblick.

Wahl der richtigen Pflanzen

Viele Pflanzen interagieren miteinander um Schädlinge zu bekämpfen. Wenn z. B. neben dem Tomatenstrauch ein Basilikumbäumchen steht, so helfen die Schädlinge des Basilikums dabei mit, die Schädlinge von den Tomaten freizuhalten. Des Weiteren kann die Hilfe von anderem Getier bei der Schädlingsbekämpfung hinzugezogen werden. Kleine Vögel ernähren sich bspw. von Insekten, während auch Fledermäuse effektiv Insekten entfernen. Gibt es im Garten ein Problem mit Schnecken, Larven oder Käfer, so können Igel Abhilfe schaffen. Im Gegensatz dazu können Blattläuse bspw. von Marienkäfern entfernt werden.

Natürlicher Dünger und Unkrautvernichtung

Mit einem eigenen Kompost kann kostengünstig und mit wenig Arbeitseinsatz nährstoffreiche Erde selbst erzeugt werden, die für prächtig gedeihende Pflanzen sorgt. Die Beschaffenheit der Erde ist besonders wichtig für die Wahl der Pflanzen. Denn nicht nur vom Licht ist es abhängig, ob die Pflanzen im Garten gut gedeihen können.

Der Garten sollte auf keinen Fall überdüngt werden. Auch Kunstdünger bietet sich nicht zur Verwendung an. Stattdessen sollte Steinmehl, kompostierter Mist oder Grasschnitt verwandt werden, um mit dem natürlichen Dünger der Umwelt nicht zu Schaden und trotzdem für ausreichend Nährstoffe im Boden zu sorgen.

Auch bei der Unkrautvernichtung gilt es, nur natürliche Mittel zu verwenden und nicht mit Chemiekeulen vorzugehen. Durch biologische Bekämpfungsmittel wie bspw. Unkrautessig und heißes Wasser können viele Sorten an Unkraut eingedämmt oder sogar ganz vernichtet werden. Regelmäßiges Unkrautjäten ergänzt die biologischen Maßnahmen gegen Unkraut hervorragend.

Blumenwiese-im-GartenWiese statt Rasen

Da es sehr aufwändig ist einen Rasen zu pflegen, bietet sich als Alternative eine Naturwiese an. Regelmäßiges Mähen, Düngen oder sogar Bekämpfungsmittel gegen Moos sind bei einer natürlichen Wiese nicht mehr nötig. Trotzdem wirkt die Wiese ganz besonders im Garten und sorgt dafür, dass viele nützliche Tiere sich in der Wiese ansiedeln.

Sowohl die Rasen als auch die Naturwiese müssen ab und an gepflegt werden. Mit einem elektrischen Rasenmäher oder per Hand betriebenen Rasenmäher machen sich die wenigsten schädlichen Effekte auf die Umwelt bemerkbar. Mit zunehmender Gartengröße wird immer häufiger ein mit Benzin betriebener Rasenmäher gewählt. In einem solchen Fall sollten dann ein 4-Takter mit Katalysator gewählt werden. Generell gilt, dass von Geräten, die mit Strom betrieben werden müssen, in einem umweltfreundlichen Garten Abstand genommen werden sollte.

Die richtige Beleuchtung

Um die Kraft der Sonne zu nutzen, können in hellen, lichtdurchfluteten Gärten Solarlampen mit LEDs eingesetzt werden. Anstatt wie bei den herkömmlichen Lampen beziehen die Solarlampen ihre Energie durch Panelen. Zusätzlich sorgen die LED-Lampen für eine lange Laufzeit der Lampen, was auch bei den klassischen Glühbirnen nicht gewährleistet wird. Aus diesem Grund wird der umweltfreundliche Garten mit Solarleuchten perfekt abgerundet.

Willkommensgrüße für das neue Jahr

Der Sommer verabschiedet sich allmählich und die (Hobby-)gärtner genießen den Altweibersommer in ihrem Garten. Das Gold der Goldrute, das Orange der letzten Sonnenbräute und natürlich, nicht wegzudenken, die hohen Astern in  Violett, Rosa und Blau lassen  die Beete regelrecht leuchten. Wenn dazwischen die Blüten der  Gräser in matten Bronze oder rötlich wie das Chinaschilf Flamingo im Wind wogen, ist das Bild perfekt. Narzisse
Die Hitze ist nun vorbei, die Temperaturen sind angenehm, zum Arbeiten im Garten ideal. Lassen Sie aber gerne diese Pracht noch eine Weile so, wie sie ist. Räumen Sie nicht zu sehr auf.  Laub, später in die Beete gekehrt, ist ein idealer, natürlicher  Winterschutz für die Pflanzen. Samenstände der abgeblühten Stauden sehen bei Raureif toll aus und geben den Vögeln Futter.

Allerdings ist jetzt die richtige Zeit, an Ihre bunten Frühlingsbeete für das nächste Jahr zu denken und die Vorbereitungen dafür zu treffen. Von September bis Dezember, an  frostfreien Tage, werden die Blumenzwiebeln in den Boden gesteckt, damit sie als Frühlingsboten  Ihre Beete bereits im März verschönern. Gute Plätze dafür sind Gehölzränder und direkt unter dem Gehölz, so sehen die kahlen Plätze um diese Jahreszeit gleich hübscher aus. In die Staudenbeete ruhig großzügige Mengen an Zwiebeln in die Erde bringen. Stecken Sie die Zwiebeln hinter Stauden, die bis zum Verblühen der Tulpen & Co hoch genug  sind, das braune Laub zu verdecken.

Wunderschöne bunte Frühlings-Blumenwiesen können Sie  in großen Parks sehen. Dort werden die Schneeglöckchen, Narzissen und Krokusse einfach in großen Anzahl in die Wiese gesteckt. Machen Sie es doch mal wie die Profis! Und wenn die Zwiebelpflanzen verblüht sind, das braune Laub beim ersten Rasenmähen einfach mitabmähen.

Meine Lieblinge unter den Zwiebelblumen sind die Schachbrettblume, wegen ihres besonderen Musters auf den Blütenblättern, die Narzisse Tete a`Tete weil sie einem entgegennickt, beim Vorbeilaufen und die Schneeglöckchen, denn sie sind definitiv die schnellsten, wenn es darum geht, aus der Erde zu sprießen und uns den Frühling einzuläuten. Ist die Zeit der Zwiebelgewächse vorüber, müssen Sie nicht auf diese besonderen Blumen verzichten. Kennen Sie Allium, den Zierlauch? Seine Blütezeit ist der  Sommer in weiß, lila, rosa. Allium Globemaster blüht violett und wird bis zu 1,5m hoch! Der Zierlauch Mount Everest dagegen begnügt sich mit 0,60m und ist sehr elegant mit seinen weißen Blütenblättern.  Der Lauch sieht lange nach der Blüte toll aus, weil die trockenen Fruchtstände auf stabilen Stängeln stehen, das Laub wird braun, hier gilt das gleiche wie bei den Frühblühern, höhere Stauden davor pflanzen, dann schauen nur die hübschen Blütenköpfe aus dem Beet hervor.

Viel Spaß beim Zwiebelstecken und viel Freude jetzt schon mal beim Genießen im Frühjahr!

Die Außenbeleuchtung richtig planen

Sicherheit und gemütliches Lichtstimmungen im Garten

Viele träumen davon, sich ein eigenes kleines Paradies zu schaffen. Sie sammeln viele Ideen für die Gestaltung des Gartens, welche Pflanzen sie blühen sehen wollen und wie der Teich, die Terrasse, die Wege und andere Details aussehen sollen. Bei der Planung ihres Gartens vergessen einige jedoch etwas Wichtiges: die Außenbeleuchtung. Denn Sie erleichtert Neuankömmlingen die Orientierung und schafft auf Wegen und an Einfahrten, Treppen und Eingängen die nötige Sicherheit, so dass Hindernisse, Stolperfallen und Glatteis rechtzeitig erkannt werden.

Darüber hinaus kann das Licht selbst zum Element der Gartengestaltung avancieren und die besonderen Schönheiten des Gartens hervorheben. Zugleich verleihen vereinzelt gesetzte Lichtakzente eine zauberhafte Stimmung für jede Grillparty. Wie Sie nun in Ihrem Garten sowohl ein funktionales, als auch ein ästhetisch ansprechendes Lichtambiente zaubern, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Wie plane ich die Außenbeleuchtung am besten?

Die Planung der Außenbeleuchtung sollte möglichst frühzeitig, am besten gleich im Anschluss nach der fertigen Gartenplanung erfolgen. Schauen Sie sich hierfür auf der Zeichnung die Aufteilung Ihres Gartens genauer an und überlegen Sie sich, welche Zonen Ihres Gartens Sie mit welchem Licht besonders in Szene setzen wollen.

Die ästhetische Lichtgestaltung

Beispielsweise bietet es sich an, Blumenbeete, einzeln stehende Bäume, den Teich, eine alte Natursteinmauer, einen eisernen Pavillon oder Gartenskulpturen als Blickfang zu inszenieren. Hierfür eignen sich mobile Strahler besonders gut, da sie stets eine Veränderung des Standortes erlauben. Mit Hilfe von Lichtakzenten können Sie auch kahle Häuserwände durch spannende Lichtspiele beleben, so dass sie in die gemütliche Lichtstimmung einbezogen sind. Überhaupt können Sie den dunklen und uneinsichtigen Bereichen Ihres Gartens das Unheimliche nehmen, indem Sie sie mit sanften Streulicht oder von Decken- bzw. Bodeneinbaustrahlern erhellen.

Die Sicherheitsbeleuchtung für den Garten

Für die Sicherheitsbeleuchtung im Außenbereich richtet sich die Wahl der Leuchten nach den örtlichen Gegebenheiten. Für die Beleuchtung der Wege können beispielsweise Pollerleuchten oder Laternen verwendet werden, aber auch Wandeinbaustrahler, wenn der Weg an der Hauswand oder einer Stützmauer verläuft. Bodeneinbauleuchten sind allerdings ungeeignet, da sie von Laub und Schnee verdeckt werden und so ihre Funktion nicht richtig erfüllen können. Im Hinblick auf die Anschaffungs- und späteren Stromkosten stellen Pollerleuchten die effizienteste Lösung dar. Denn je höher die Lichtquelle liegt, desto weiter reicht das Licht, so dass insgesamt weniger Leuchten erforderlich sind, um den gesamten Weg zu erhellen.

Welche Schutzarten müssen Außenleuchten haben?

Da sich im Falle der Gartenbeleuchtung Strom und Wasser gefährlich nahe kommen, müssen die eingesetzten Leuchten bestimmte Schutzarten aufweisen. So sollten etwa Außenwandleuchten, die neben einer überdachten Eingangstür angebracht werden, oder Außeneinbauleuchten, die in Dachvorsprüngen montiert werden, mindestens die Schutzart IP44 aufweisen. Damit sind sie gegen allseitiges Spritzwasser sowie gegen Fremdkörper ab 1 Millimeter Durchmesser geschützt. Stehen dagegen hochwertige Gartenleuchten wie die von Studio Italia Design auf freier Wiese, so verfügen diese mindestens über die Schutzart IP65. Die höchsten Sicherheitsanforderungen müssen natürlich Außenleuchten am und im Teich erfüllen. Hier werden Schutzarten von IP67 und IP68 gefordert, damit ist das Gehäuse der Leuchten gegen Staub und zeitweiliges bzw. dauerhaftes Untertauchen geschützt.

Erdkabel für die Gartenbeleuchtung verlegen

Gleich welche Gartenhighlights Sie in Szene setzen wollen, wichtig ist, dass Sie die notwendigen Stromkabel möglichst frühzeitig, noch vor der Bepflanzung bzw. vor dem Pflastern von Wegen und Terrasse unter die Erde bringen. Denn nur so halten sich Aufwand und Kosten in Grenzen.
Die Stromleitungen – Erdkabel mit robuster Kunststoffisolierung, die speziell für das Erdreich gedacht sind und auch nasser Witterung standhalten – werden in mindestens 60 Zentimeter Tiefe verlegt. Das Kabel sollte möglichst nicht in der Nähe stark wurzelnder Bäume und Sträucher verlaufen, damit es nicht zu Beschädigungen kommt. Zudem sollten aus dem Graben alle Steine mit spitzen Kanten entfernt werden.

Nach dem Verlegen des Erdkabels sollte dies erst mit einer zehn Zentimeter dicken Schicht Sand abgedeckt werden, damit das Kabel gegen Erdbewegungen geschützt ist. Darüber verlegt man außerdem ein rotweißes Signalband, um Unfällen bei späteren Erdarbeiten im Zuge einer Neugestaltung des Gartens vorzubeugen. Aus dem gleichen Grund sollte der Verlauf des Erdkabels auch im Gartenplan eingezeichnet werden.

Lebensraum Garten – erwünschte Gartenbewohner anlocken und unerwünschte erfolgreich vertreiben

Der Sommer ist in vollem Gange und all jene, die glückliche Besitzer eines Gartens sind, verbringen dort meist viele schöne Stunden. Doch nicht nur der Mensch fühlt sich im Grünen wohl, auch zahlreiche Tiere schätzen die idyllischen Oasen. Mit einigen von ihnen, wie Schmetterlingen oder Singvögeln, teilen Hobby-Gärtner gern ihr Refugium und versuchen sogar die beliebten Tiere im eigenen Garten anzusiedeln. Andere, wie Wühlmäuse, Schnecken oder Wespen sind eine echte Plage. Doch wie können Gärtner den eigenen Garten für willkommene Bewohner attraktiv machen und ungeliebte Schädlinge fernhalten?

So fühlen sich willkommene Tierarten im Garten wohl

Ob Vögle, Schmetterlinge, Frösche oder auch die eigenen Kleintiere – sie alle sind in den meisten Gärten sehr willkommen. Doch es gibt einige Vorkehrungen, die Hobby-Gärtner treffen müssen, damit sich die Tiere im heimischen Garten auch rundum wohlfühlen.

  • Schmetterlinge anlocken
Sommerflieder Black Night - Schmetterlingsmagnet

Sommerflieder Black Night – Schmetterlingsmagnet

Für viele Menschen ist der Schmetterling ein Inbegriff für Schönheit und Lebensfreude. Umso mehr wünschen sich zahlreiche Gärtner, die bunten Falter würden bevorzugt in ihrem Garten umherflattern. Doch was macht einen Garten aus, damit er für Schmetterlinge attraktiv wird? Mit akkuratem Einheitsrasen sowie exotischen Gewächsen aus aller Welt, können die heimischen Schmetterlingsarten nur wenig anfangen. Besser ist es, eine Wiese mit Wildblumen anzulegen, ein duftendes Kräuterbeet zu pflanzen oder auch Staudenrabatten im Garten anzusiedeln. Schmetterlinge fühlen sich zum Beispiel von den Farben und Düften der Kartäusernelke, der Taubenskabiose, des wilden Majoran sowie des Tüpfeljohanniskrauts angezogen. Doch auch Flieder hat eine fast magische Wirkung auf die bunten Insekten. Unterstützend wirkt Kunstnahrung, etwa ein Cocktail aus Honig, Zucker und einer Prise Salz, welcher in Wasser gelöst wird. Was viele Gärtner nicht bedenken ist jedoch, dass die beliebten Falter stets nur Gäste im eigenen Garten bleiben, wenn nicht auch an die Raupen gedacht wird. Die Raupen sind sehr wählerisch, was ihre Nahrung angeht. So ist die Raupe des Schwalbenschwanzes auf Petersilie oder wilden Möhren zu finden und die Raupen des Ochsenauges fressen am liebsten Gräser.

  • Fröschen ein schönes Zuhause schaffen

Teichanlage (1)Der eine oder andere Teichbesitzer freut sich gar nicht, wenn sich Frösche an seinem Gartenteich niederlassen. Dabei sind die kleinen Amphibien sehr nützlich, fressen sie doch Schnecken, Würmer und Insekten. Zudem stimmen Frösche im Sommer allabendlich einen schönen Gesang an, denn die Bewohner von der Terrasse aus genießen können. Vielen ist zudem nicht bewusst, dass Frösche unter Naturschutz stehen. Sie dürfen weder gefangen, noch umgesiedelt oder getötet werden. Es sprechen also einige Gründe dafür, den kleinen Tieren die Ansiedelung am heimischen Gartenteich zu ermöglichen. Doch Frösche sind von Natur aus scheue Tiere und siedeln sich nicht in jedem Garten an. Wer die Zuwanderung von Fröschen begünstigen will, sollte eine möglichst naturnahe Umgebung schaffen. Dafür sind nicht zwingend aufwendige Pflanzaktionen nötig, oft reicht es schon, einfach etwas zu warten und zu schauen, welche Pflanzen sich von selbst um den Teich herum ansiedeln, so ein Beitrag von rp-online.de. Wer nachhelfen will, pflanzt Wasserminze, Sumpfdotterblume oder Fallkraut an, diese Pflanzen mögen die Frösche besonders gern. Ebenfalls vorteilhaft ist Schilf. Doch der entscheidende Faktor ist ein fischfreier Teich, denn Kois oder auch Goldfische warten nur darauf, Froschleich und Kaulquappen zu verspeisen. Eine friedliche Koexistenz von Fischen und Fröschen ist nur bei einer besonders großen Wasserfläche möglich. Die Hauskatze kann den kleinen Fröschen auf ihren Streifzügen im Garten ebenfalls gefährlich werden.

  • Den eigenen Kleintieren ein Habitat im Garten einrichten

Warum nur fremden Tieren einen Platz im eigenen Garten einräumen und nicht auch den eigenen Haustieren? Haben die Kinder Meerschweinchen oder Kaninchen, bietet es sich an, diesen in der warmen Jahreszeit ein Freigehege im Garten zur Verfügung zu stellen. Dies kommt dem natürlichen Habitat der Nager am nächsten und fördert so, vor allem durch den gebotenen Auslauf, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Wie dem Ratgeber „Ab ins Freie: Umzug für Meerschweinchen und Co“ zu entnehmen ist, sollte das Freigehege an einem schattigen Plätzchen ausgestellt werden. Etwas Sonne am Morgen und am Abend ist in Ordnung und tut den Tieren sogar gut, doch der prallen Mittagssonne sollten sie nie ausgesetzt sein. Zudem müssen sie auch in den sonnigen Morgen- und Abendstunden stets die Option haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Eine echte Gefahr geht von Katzen, Madern oder Raubvögeln aus. Deshalb ist es besser, sich für ein robustes Gehege aus Stahlgitter, welches über ein Dach verfügt und fest im Boden verankert ist, zu entscheiden. Andernfalls dürfen die geliebten Nager im Garten nicht aus den Augen gelassen werden. Weiterhin zu beachten ist, dass sich vor allem Kaninchen erst an das Überangebot an Grünzeug gewöhnen müssen, dass ihnen jetzt zur Verfügung steht. Sollten sie vorher nur Trockenfutter bekommen haben, ist es wichtig, sie erst Schritt für Schritt an frische Pflanzen zu gewöhnen, bevor sie in den Garten kommen, ansonsten drohen Verdauungsbeschwerden.

  • Der Garten als einladendes Vogelparadies
Vogelhaus im Garten

Vogelhaus mit Blaumeise

Vögel bevorzugen naturnahe Gärten. Im wild-romantischen Dickicht aus Bäumen, Sträuchern und Büschen fühlen sie sich weitaus wohler, als in einem einheitlich grünen und akkurat zurechtgestutzten Garten. Doch Vögel erfreuen uns nicht nur mit ihrem Gesang und sind ein optischer Hingucker, sie vertilgen auch eine große Zahl der Pflanzenschädlinge, besonders während der Brutzeit. Vor allem in Neunbausiedlungen nisten nur wenige Vögel.

Jung Amseln im Nest

Jung Amseln im Nest

Dies liegt an den modernen Häusern, unter deren gut isolierten Dächern schlichtweg Einflugluken und Plätze für den Nestbau fehlen. Auch hohe Bäume oder dichte Hecken sind in solchen Gegenden schwer zu finden. Doch, wer im Neubaugebiet wohnt, kann dennoch etwas tun. Nistkästen bieten Vögeln die Möglichkeit, dort ihre Eier zu legen und ihre jungen auszubrüten. Vor allem Stare, Meisen, Kleiber, Sperlinge, Hausrotschwänze und andere höhlenbrütende Vogelarten lassen sich so anlocken. Doch es ist auch entscheidend, wie viele Nistkästen ausgehangen werden. Stare zum Beispiel brüten gern in der Gruppe mit anderen Artgenossen, während der Hausrotschwanz ein Einzelgänger ist.

Ebenfalls wichtig ist, dass der Nistkasten für Katzen und Mader nicht zugänglich ist. Weitere Vögel werden durch Futterhäuschen angelockt, die, da die Vögel immer weniger Nahrung in der freien Natur finden, ruhig das ganze Jahr über hängen dürfen.

So werden unerwünschte Zaungäste ferngehalten

Jeder Gärtner kennt das Problem: es siedeln sich natürlich nicht nur die erwünschten Tiere im heimischen Garten an, sondern vor allem auf die ungeliebten Schädlinge scheint er eine sehr anziehende Wirkung zu haben. Wie also können diese Störenfriede vertrieben oder direkt ferngehalten werden?

  • Schnecken effektiv bekämpfen

Ganz besonders Nacktschnecken treiben im Sommer viele Hobby-Gärtner zur Verzweiflung. Sie fressen die Salatköpfe kahl und machen auch vor anderen Gartengewächsen nicht Halt. Die Liste an Mitteln, die zur Bekämpfung dienen sollen, ist lang und nicht alle Methoden sind gleich wirksam. Die Bierfalle zum Beispiel ist eine beliebte Maßnahme, um Schnecken zu fangen. Was vielen Gärtnern jedoch nicht bewusst ist, ist, dass der Duft des Bieres die glitschigen Weichtiere verstärkt anlockt, sodass sie aus den Nachbarsgärtner in den eigenen kommen. Die natürlichste Art der Schneckenbekämpfung ist, einen Igel im Garten anzusiedeln, denn Schnecken stehen auf seinem Speiseplan ganz oben, so NABU. Ebenfalls als nützlich erweisen hat es sich, rund um die Beete eine breite Schicht aus Sägemehl und Kalk zu streuen, denn Schnecken vermeiden es, sich auf rauen Oberflächen zu bewegen und der Kalk führt zu Verätzungen an ihrer Sohle. Regnet es häufig, ist diese Methode jedoch meist wirkungslos. Schneckenzäune sind da schon besser geeignet, denn sie können von den Tieren nicht überwunden werden. Ist im Garten eine regelrechte Schneckenplage ausgebrochen, muss der Gärtner allabendlich die einzelnen Tiere einsammeln, welche sich bevorzugt unter hohl liegenden Brettern oder großen Blättern verstecken. Schnecken in Maßen sind sogar gut für den Garten, fressen sie doch abgestorbene Pflanzenreste sowie tote Tiere und unterstützen die Humusbildung. Vor allem Gehäuseschnecken ernährend sich fast ausschließlich von totem Pflanzenmaterial und die Weinbergschnecke frisst sogar die Eigelege der Nacktschnecken. Sie steht übrigens unter Naturschutz.

  • Wühlmäuse einfangen und umsiedeln

An der Wühlmaus scheiden sich die Geister. Die einen finden die pelzigen Tierchen sehr possierlich, die anderen ekeln sich vor ihnen. Fest steht jedoch, dass Wühlmäuse im Garten eine echte Plage sind, sich rasend schnell vermehren und großen Schaden anrichten. Eine Möglichkeit der Plage Herr zu werden, sind Lebendfallen. Sie töten die Tiere nicht, sondern fangen sie nur, sodass sie der Gärtner weit entfernt vom eigenen Grundstück wieder aussetzen kann. Darüber hinaus gibt es Draht- und Zangenfallen, in denen die kleinen Nager jedoch verenden. Als Köder dienen Apfelstücke, geschälte Möhren oder Selleriestücke. Von Giftködern sollten Gärtner Abstand nehmen, da diese auch den eigenen Kindern und Haustieren gefährlich werden können. Umweltverträglicher ist das Vergrämen der Nager. Im Fachhandel gibt es Geräte, die Ultraschallwellen aussenden und die Mäuse so dazu bewegen, sich ein anderes Habitat zu suchen.

 

  • Wespen fernhalten

Nicht ist störender, als beim Kuchen essen im Garten oder beim Grillen ständig von umherfliegenden Wespen belästigt zu werden, die sich an den eigenen Speisen vergehen. Auf keinen Fall darf nach den Insekten geschlagen werden, sonst stechen sie zu und nicht wenige Menschen reagieren allergisch auf ihr Gift. Auch anpusten sollte sie niemand, denn das in der Atemluft enthaltene CO2 erhöht ihr Aggressionspotential. Besser ist es, den summenden Biestern eine Alternative zur eigenen Kaffeetafel zu bieten. Überreife Weintrauben erfreuen sich besonderer Beliebtheit bei den Insekten. Sie werden einfach in der entgegengesetzten Ecke des Gartens platziert und nach und nach versammeln sich die Wespen darum. Honig sowie Marmelade sind hingegen keine gute Idee, sie machen die Wespen aggressiver. Direkt am Tisch selbst kann Kaffeepulver in einer feuerfesten Schale angezündet werden. Der Rauch riecht nicht unangenehm und hält die Wespen dennoch fern. Parfum oder bunte Kleidung ziehen die Tiere magisch an. Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für weiße Textilien und beträufelt seine Haut zudem mit etwas Teebaumöl, denn das mögen Wespen überhaupt nicht.

  • Der Maulwurf steht unter Naturschutz

Maulwürfe erfreuen sich ebenfalls bei den wenigsten Gartenbesitzern großer Beliebtheit. Sie graben den Garten um und bilden unschöne Erdhügel im Gras. Dabei sind die Tiere sehr nützlich, lockern sie doch den Boden auf und vertilgen jede Menge Käfer und Würmer, anstatt sich an den Pflanzenwurzeln zu vergehen. In keinem Fall dürfen Maulwürfe getötet werden, denn sie stehen unter Naturschutz. Wer sie dennoch aus dem Garten vertreiben will, sollte es mit Mottenkugeln oder Molke versuchen, die am Höhleneingang ausgelegt beziehungsweise hineingeschüttet werden.

Super Sommer…

Sommer 2015Der Sommer 2015 hat die Bezeichnung „Super Sommer“ verdient. Über einen so langen Zeitraum, viel Sonne, heiße Temperaturen und man findet nur im Wasser Abkühlung!
Leider hat dieser Sommer aber auch seine Nachteile die Natur leidet sehr unter den heißen Temperaturen und vor allem wegen der anhaltenden Trockenheit. Landwirte haben bereits jetzt schon hohe Ernteeinbußen.
Im Garten jedoch besteht die Möglichkeit eine Wassersparsame Tröpfchenberegnung anzubringen – das spart Zeit und den Geldbeutel da das Wasser da ankommt wo es hin soll. Was für Ihren Garten am besten geeignet ist? Rufen Sie an wir helfen Ihnen gerne weiter.

Nichts desto trotz wünschen wir noch einen Schönen Spätsommer mit viel Grün in Ihrem Garten!

Teppichthymian – der duftende Rasen

ThymianThymian, das bekannte Küchenkraut kann auch in Ihrem Garten zu einem echten Hingucker und Dufterlebnis werden.

Thymian bevorzugt einen trockenen mageren durchlässigen Boden an vollsonnigem Standort. Hier können sich die wertvollen ätherischen Öle besonders gut entwickeln. Um Staunässe zu vermeiden sollten Sie in schwere Böden etwas Sand einarbeiten. Für einen lückenlosen Wuchs des Duftrasens benötigen Sie pro Quadratmeter ca. 10- 15 Pflanzen. Thymian eignet sich hervorragend für die Pflanzung in Steingärten und Trockenmauern.

 

Thymus-Coccineus-aaIn unserem OnlineShop finden sie zahlreiche geeignete Sorten als Topfpflanzen wie Thymian ‚Silver Queen‘, Thymian ‚E. B. Anderson‘, Thymian ‚Doone Valley‘, Thymian ‚Albus‘, Thymian ‚Coccineus‘, Thymian ‚Atropurpurea‘, Echter Thymian und den Teppichthymian ‚Minor‘.

Dekotipp: Fakeln drehen oder gewachste Rosen

Nachts im Fakelschein im Garten sitzen das ist schon ein Traum.

Mit einigen Handgriffen haben Sie in ca. 1,5 h eine schöne Beleuchtung für die nächste Gartenparty und eine Beschäftigung für Jung und Alt.

Benötigtes Material:
1 großer (alter) Topf für das Wasserbad, empfehlenswert für beide Töpfe ist eine Randhöhe von ca. 10-15cm)
1 kleinerer Topf für das Kerzenwachs
1 Rolle Paketschnur
gewünschte Anzahl Stäbe, gut eignen sich z.B. BambusstäbeFackeln
Kerzenreste, die Farbe und Form sind egal, es wird eingeschmolzen
Zeitungsreste
Ca. 5 Liter Wasser
1 Eimer/ Schirmständer oder eine Ablage zum Abkühlen der Fackeln
Tauchsieder oder Heizplatte, es geht auch auf dem Ceranfeld in der Küche aber das abtropfende Wachs lässt sich nur schlecht entfernen
ca. 1-2h Zeit und etwas Geduld

Anleitung

  1. Auf der Kochstelle/ Heizplatte das Wasser zum Kochen bringen.
  2. Währenddessen die Kerzenreste möglichst zerbröseln, in den kleinen Topf geben und das Ganze dann in den großen flachen Topf mit dem heißen Wasser stellen. Das Wasser auf kleinerer Stufe weiter erhitzen um später ein Abkühlen des Wachses zu vermeiden.
    Achten Sie beim Fackeln drehen darauf dass Wachs und Wasser sehr heiß sind.
  3. Während das Wachs im Wasserbad schmilzt bereiten sie die Stecken vor. Hierzu nehmen Sie einen Holzstecken und wickeln ein ca. 15x10cm großes Stück Zeitungspapier um den oberen Rand. Nun die Paketschnur am oberen Ende des Stecken verknoten, den überstehenden Faden mit der restlichen Schnur eng und straff um den Stecken bis auf ca. 10-15cm wickeln. Am Ende wieder verknoten und den überstehenden Faden bei ca. 2cm abschneiden, er dient später als Docht.
  4. Nach ca. 20-30min sollte das Wachs sehr flüssig sein. Nun einfach die Stecken mit dem umwickelten Ende in das Wachs tauchen und zügig herausnehmen. Nach und nach alle Stecken eintauchen, in der Zwischenzeit können die bereits getauchten Stecken abkühlen. Für einen weiteren Tauchgang sollte das Wachs am Stecken nur leicht eindrückbar sein. Den Tauchvorgang wiederholen Sie bis die Wachsschicht ca. 3-5mm erreicht hat. Das können je nach Wachs ca. 15-20 Tauchgänge sein.
  5. Vor dem letzten Tauchgang das Wasser ausstellen oder von der Kochstelle nehmen, es hat noch genügend Restwärme.
  6. Die Fackeln sollen noch auskühlen bis das Wachs richtig fest ist.

 

123Gemäß der Anleitung können Sie auch eigene Kerzen ziehen. Sie benötigen hierzu nur die Paketschnur und zwei tiefere Töpfe, da die Kerzen sehr lang werden. Falls sie unterschiedliche Farben erhalten wollen, beginnen Sie immer mit der hellsten Farbe. Der Vorgang des Kerzen ziehen kann einige Zeit dauern, da sie viele Tauchgänge benötigen um eine gute Schichtdicke zu erreichen. Je mehr Kerzenwachs umso länger werden die Abkühlzeiten zwischen den einzelnen Tauchgängen. Planen Sie hierfür einen Vormittag ein.
Die selbst gedrehten Fackeln sind ein nettes Mitbringsel für die nächste Gartenparty.

Gewachste Rosen

Um die schönen Blüten ihrer Rosen dauerhaft zu erhalten können Sie die Rosen mit Wachs versiegeln.
Sie benötigen einige nicht komplett aufgeblühte Rosen und möglichst farbloses oder sehr helles Kerzenwachs. Dieses wird gemäß der Anleitung erwärmt.
Die Rosen werden langsam bis zum Stängel in das heiße Wachs getaucht. Sie sollten ca. 5 Tauchgänge einplanen.

Gartenarbeit – Auf das richtige Zubehör kommt es an

Für viele Gartenbesitzer ist das Arbeiten im eigenen Gartenparadies eine angenehme Angelegenheit, die ihnen Spaß macht und wobei sie in der Regel abschalten können. Ob beim Unkraut zupfen, beim Säen eines Beetes oder beim Beschneiden der Äste – viele wollen auf die regelmäßig erforderliche Gartenarbeit nicht verzichten und machen diese gerne. Allerdings ist hierfür ein gewisses Gartenwerkzeug sowie bestimmte Schutzkleidung erforderlich, die die Gartenarbeit erleichtern und zudem die Kleidung vor Schmutz und die Haut vor Blessuren und Schrammen schützen. Womit ein Gärtner bestenfalls ausgestattet sein sollte, erfahren Sie im Folgenden.

Okatsune Heckenschere - Formschnittschere

Okatsune Heckenschere – Formschnittschere

Astschere, Spaten, Ausstecher und Co.

Für die Gartenarbeit sind einige Werkzeuge elementar, ohne die man in seinem Garten nicht zurechtkommt. Andere wiederum sind nur etwas für Gartenprofis oder Fachkräfte aus dem Forst- und Landwirtschaftsbereich und sind für den Einsatz im heimischen Garten wenig sinnvoll. Unabhängig von dem jeweiligen Gartenbereich ist jedoch die passende Schutzkleidung wichtig, um sich vor Schmutz oder kleineren Verletzungen zu schützen. Dazu gehören in jedem Fall eine schmutzabweisende, langärmlige Oberbekleidung, robuste Hosen, die ebenfalls lang sein sollten und Schutzhandschuhe. Bei engelbert strauss, die sich unter anderem auf Schutz- und Arbeitskleidung spezialisiert haben, gibt es eine breite Auswahl an geeigneter Kleidung für die Gartenarbeit. Neben der Schutzkleidung gehören zur Gartenarbeit auch wichtige Hilfsmittel wie ein Spaten, um die Erde aufzulockern oder um Pflanzen umzupflanzen und auch eine Gartenhacke, um die Erde fürs Anpflanzen vorzubereiten. Beim Kauf der Werkzeuge und Utensilien sollten Gärtner auf eine hohe Qualität legen, denn wichtige Hilfsmittel kommen in der Regel häufiger zum Einsatz. Utensilien wie Scheren, Sägen, Äxte, Ausstecher, Schaufeln und Kehrmaschinen dienen der Pflege und Instandhaltung von Gärten und anderen Grünflächen und vereinfachen die Gartenarbeit im höchsten Maße.

Unentbehrliche Gartenhelfer

Der schönste Garten wirkt nicht, wenn es an der Pflege mangelt. Jedes Jahr aufs Neue müssen Gartenbesitzer spätestens im Frühjahr einiges tun, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Ein ungemähter Rasen macht einen wenig einladenden Eindruck und auch Sträucher sollten stets mit Hilfe einer Heckenschere in Form gebracht werden. Nach dem Gebrauch sollten die Geräte vom Schmutz befreit und in einem trockenen Raum gelagert werden, damit es nicht zu Verschleißerscheinungen der meist metallenen Werkzeuge kommt. Wer das richtige Equipment sein Eigen nennt, kann innerhalb von kürzester Zeit seinen – von der kalten Jahreszeit in Mitleidenschaft gezogenen – Garten in ein wahres Paradies umgestalten. Denn wo sonst lässt es sich herrlicher entspannen als mitten im Garten, wo es ringsherum in den schillerndsten Farben blüht und sprießt.

Fazination Naturgarten – Oasen für Pflanzen und Tiere


Der Naturgarten
Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom eigenen Garten. Ausschlaggebend hierfür sind unterschiedliche Gesichtspunkte. Die einen suchen nach einem Ort, an dem sie sich nach dem stressigen Arbeitstag entspannen können. Andere wünschen sich Platz zum Toben und Fußballspielen für die Kinder. Manchmal ist der Garten lediglich ein Prestigeobjekt, das zum luxuriösen Baustil des Hauses passen soll. 


Und dann gibt es glücklicherweise die Naturliebhaber, die viel Liebe, Zeit und Geduld aufwenden, um aus einem brach liegenden Stück Land ein kleines Ökosystem erschaffen. Mit ihrer Arbeit tragen sie zum Erhalt vieler Pflanzen- und Tierarten bei. Das Gärtnerherz schlägt höher, wenn Leben in den Garten einzieht. Der für den Menschen größte Vorteil aber ist, dass man sämtliches Obst und Gemüse aus dem Naturgarten unbedenklich verzehren kann. Es beinhaltet keine Rückstände aus Pestiziden, Insektiziden oder anderen chemischen Mitteln. 

Im Naturgarten findet man vorwiegend heimische Pflanzenarten. Kein Wunder, schließlich kommen sie am besten mit den hiesigen klimatischen Gegebenheiten zurecht. Zudem sind sie die Nahrungsquelle für heimische Tierarten. Auf den ersten Blick wirkt der Naturgarten so, als wäre er rein zufällig entstanden. Dieser Effekt ist gewollt. Bevor der Naturgarten angelegt wird, sollte er gründlich geplant werden. 

Mit Sträuchern lassen sich Hecken pflanzen, Strukturen erzeugen und Gartenräume voneinander abtrennen. Anstelle der im Designergarten oft anzutreffenden Koniferen wählt man Laubgehölze. Ihre Blüten versorgen die Insekten mit Nektar. Die Wildvögel erfreuen sich an den Früchten und finden im frischen Grün Nistmöglichkeiten. Das herabfallende Laub dient in der kalten Jahreszeit als Winterquartier. Eine abwechslungsreiche Gestaltung der Hecken mit unterschiedlichen Gehölzen sieht wunderschön aus und sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem.

Biene-an-BlueteStauden in unterschiedlicher Höhe ergänzen das Gartenbild. Auch ihre Blüten werden von Hummeln, Bienen und anderen Insekten gern besucht. Einjährige Blütenpflanzen füllen Zwischenräume aus. In Nischen und in Ecken mit einem kargen Boden gedeihen anspruchslose Pflanzen wie Sukkulenten, Polsterstauden, Lupinen, der Salbei oder viele Gräserarten. Damit alle Pflanzen am vorgesehenen Standort gut wachsen, führt man vor dem Kauf eine Bodenprobe durch. Entweder stimmt man die Pflanzenauswahl auf die vorhandenen Bodenverhältnisse ab oder man verändert sie, indem man organischen Dünger beziehungsweise Sand hinzugibt. 

Logisch, dass im Naturgarten nicht jedes Unkraut beseitigt wird. Seine Samen sind Nahrungsgrundlage für viele Wildtiere. So findet sich der Distelfink am liebsten dort ein, wo Disteln wachsen. Brennnessel liefern wertvolle Nährstoffe für die meisten Wildtierarten. Aus ihnen lässt sich sogar ein Dünger zubereiten. Eine Brennnessel-Brühe vertreibt Schädlinge von den Nutzpflanzen und trägt zur Stärkung der Pflanzen bei.

 

Erdbeeren- Tipps zur Beetanlage

Von März bis August erstreckt sich die Pflanzzeit für Erdbeeren.
Wählen Sie einen Standort an dem mehrere Jahre keine Erdbeeren standen, sonst droht Bodenmüdigkeit und die einhergehende schwache Ernte.Erdbeere

Graben Sie den ausgewählten Standort tief um und arbeiten Sie möglichst abgelagerten Pferde,- oder Kuhmist ein. Die Jungpflanzen werden mit Töpfen in einem Wasserbad getaucht bis keine Blasen mehr aufsteigen.
Die Töpfe werden erst kurz vor dem Einpflanzen entfernt. Anderenfalls trocknen die Wurzelballen zu stark aus. (Ältere Pflanzen können sie leicht an der Wurzel teilen. Verwenden sie nur die Pflanzen mit frischen Wurzeln.)
Die Erdbeeren werden in flache Mulden gesetzt. Die Triebbasis, das so genannte Herz darf nicht mit Erde bedeckt sein. Je nach Sorte werden die Erdbeeren in Abständen von ca. 30 cm in und ca. 40-50 cm zwischen den Reihen gepflanzt. Um eine gute Verbindung mit dem Boden zu erreichen drücken Sie die Erde leicht mit den Fingern an. Nach der Pflanzung wird noch gründlich gegossen und der Boden gleichmäßig feucht gehalten.

Krankheiten an Erdbeeren

Grauschimmelpilz (Boytritis cinerea)
Im Laufe des Gartenjahres kommt es bei Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und auch Salat häufig zu einem Befall mit dem bekannten Grauschimmelpilz (Botrytis cinerea).
Schadbild
Der Grauschimmelpilz zeigt sich an unreifen Früchten mit braunen Stellen, die sich schnell ausbreiten. Auf den Faulstellen entsteht der typische mausgraue Schimmelrasen der sich durch unzählige Sporen auch auf reife Früchte ausbreiten kann. Begünstigt wird das Wachstum des Grauschimmelpilzes durch anhaltende Feuchtigkeit. Die Infektion erfolgt meist schon in der Blütezeit. Feuchtigkeit und ein zu dichter Bestand begünstigen die Krankheit.

Bekämpfung

Zu eng stehende oder von Ausläufern und Unkraut eingedämmte Erdbeerpflanzen trocknen nach Niederschlägen schlecht ab. Bei der Neuanlage eines Beetes sollten Sie auf weite Pflanzabstände achten. Je nach Sorte werden die Erdbeeren in Abständen von ca. 30 cm in und ca. 50 cm zwischen den Reihen gepflanzt. Außerdem sollte die Erdbeerkultur nicht länger als zwei Jahre stehen.
Eine weitere vorbeugende Maßnahme ist das Unterlegen von Stroh oder Holzwolle  – natürlich kann auch gern das Heu von unserer Verpackung verwendet werden. So liegen die Früchte trocken und haben keinen Bodenkontakt, was auch dem Befall mit der sog. Lederbeerenfäule vorbeugt.
Wo kein Stroh zur Verfügung steht, kann bei der Neuanlage in schwarze Mulchfolie gepflanzt werden. Befallene Früchte sofort abernten.