Native Plants Gartenblog

Alles rund um Garten und Pflanzen

Passende Kleidung gehört zum Arbeitsschutz im Garten

Nicht nur am Arbeitsplatz auch bei der privaten Gartenarbeit sollte man den Arbeitsschutz beachtet.

Gefahren können im Garten an jeder Ecke lauern

Arbeitsschutz wird im beruflichen Alltag fast immer beachtet. Geht es um die Sicherheit im privaten Raum, sieht das mit dem Schutz schon nicht mehr so gut aus. Besonders deutlich kann man das bei der Arbeit im Garten sehen. Dabei ist gerade hier das Gefahrenpotenzial mit am Größten. Das fängt bei vermeintlichen Kleinigkeiten wie das Eintreten von Dornen oder Stürzen an. Diese können unter Umständen aber ernste Folgen haben. Andere Arbeiten wie das Rasenmähen oder Verschneiden von Hecken besteht schon mehr Gefahrenpotenzial. Am Größten ist dies bei allen Arbeiten bei dem etwa eine Kettensäge und/oder bei Arbeiten in größerer Höhe durchgeführt werden. In diesen Fällen sollte Arbeitsschutz auf jeden Fall immer im Vordergrund stehen.

Enganliegende Kleidung und festes Schuhwerk sind Pflicht

Sandalen statt festen Schuhwerk oder kurze Hosen statt langer Kleidung sind hier eher die Regel. Schließlich wird Gartenarbeit meist bei gutem Wetter durchgeführt und da darf es gerne etwas luftiger sein. Solange es sich dabei um einfache Arbeiten wie Gießen oder Pflanzen handelt, ist dagegen nichts einzuwenden. Bei anderen Arbeiten sollte man dagegen weniger leichtsinnig sein. Generell gilt bei der Gartenarbeit immer auf festes Schuhwerk zu achten. Schon ein vermeintlich harmloser Blumentopf kann bei ungeschützten Füßen für Prellungen oder sogar Brüchen sorgen. Was da schwerere Gegenstände mit dem Fuß anrichten, kann man sich vorstellen. Doch nicht nur auf Schuhwerk sollte man achten auch die Kleidung gehört dazu. Anstatt locker und luftig muss die Kleidung eng am Körper anliegen und aus strapazierfähigem Stoff sein. Bei manchen Tätigkeiten, wie etwa dem Arbeiten mit dem Freischneider oder mit der Kettensäge sollte man die dafür passende Spezialkleidung tragen.

Der Kopf wird oft vernachlässigt

Auch wenn bei auf Sicherheitskleidung geachtet wird, wird ein Körperteil häufig vernachlässigt. Der Kopf wird häufig nur von einem Käppi geschützt. Bei einem leichten Regen, oder als Schutz gegen Sonne spricht nichts dagegen. Bei Arbeiten mit Maschinen sollte man dagegen einen Helm und in manchen Fällen auch einen Gesichtsschutz verwenden. So können kleine Steine, die von einem Rasenmäher oder Seitenschneider hochgeschleudert werden zu kleinen Geschossen werden. Bei Baumfällarbeiten ist oder dem Verschneiden größerer Äste sollte ein Helm generell zur Standardausrüstung gehören. Abgerundet wird die Sicherheitsausrüstung durch einen effektiven Gehörschutz.

Bei Arbeiten mit Maschinen sind Ablenkungen zu vermeiden

Doch nicht nur die passende Arbeitskleidung gehört zum Arbeitsschutz. Auch wie man sich an der Maschine verhält gehört dazu. Diese benötigen ungeteilte Aufmerksamkeit und Ablenkungen sind unbedingt zu vermeiden. Kinder, Haustiere und Personen, die nicht mit den Arbeiten zu tun haben, müssen auf Abstand gehalten werden. Außerdem sollte man Tätigkeiten mit scharfen Werkzeugen nicht allein vornehmen. Man hat nicht nur eine helfende Hand, sondern im Falle eines Falles ist eine erste Hilfe vor Ort.

Leckere Früchte einfach vor Vogelfrass schützen

Vogelschutznetz über Heidelbeeren, gebaut mit Bambusstäben

Leckere Früchte im Garten vor Vogelfrass schützen

Der Sommer ist Erntezeit – damit es auch etwas zu ernten gibt sollten die Beerensträucher, bzw. deren Früchte vor plündernden Vogelschwärmen geschützt werden. Gerade jetzt, nach der Kirsch-Ernte und zum Beginn der Blaubeerernte sind die leckeren, violetten Früchte auch bei Starren, Spatzen und Co heiß begehrt. Wer nicht den ganzen Tag im Obstgarten stehen kann, oder wer keine authentische Vogelscheuche im Garten haben möchte, kann seine Beerensträucher ganz einfach und mit wenig Aufwand mit einem Vogelschutznetz schützen. Das Netz kann direkt über die Pflanzen gestülpt werden – Oder noch besser: Sie bauen mit unseren Bambusstäben und den passenden Bambusklammern einfach ein Gerüst über dass Sie dann das engmaschige Vogelschutznetz legen – so kommen die nimmersatten Vögel nicht mehr an Ihr Obst heran. Aber nicht nur Blaubeeren, auch Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren können auf diese Art und Weise geschützt werden. Selbst fürs Erdbeerfeld hat sich ein Rahmen aus Bambusstäben, ca. 40-50 cm über dem Boden, gebaut mit den 152er 10-12 Bambusstäbe und den dazu passenden Flexiballs bewährt.

Damit unsere heimischen Vögel aber nicht zu kurz kommen, empfehlen wir für größere Gärten (am besten weit weg vom Obstgarten) eine Fruchtschmuckhecke, bestehend aus Vogelnährgehölzen anzulegen. So können Mensch und Tier in Einklang zusammen leben.

Das kleine 1 x 1 vom Dünger

Gerade jetzt im Frühjahr sollten die Pflanzen unbedingt eine Dünung erhalten. Entweder um bestehende Pflanzungen mit Nährstoffe zu versorgen die im Winter ausgespült wurden, oder um Neupflanzungen den richtigen Start zu ermöglichen. Aber welcher Dünger für welchen Anlass. Es gibt mineralischen und organischen in flüssiger und fester Form.

Wir versuchen Ihnen ein wenig durch den Dschungel zu helfen, denn eine optimale Düngerversorgung stärkt Ihre Pflanzen und beugt einen Schädlingsbefall vor.

Wichtig ist das alle Düngerarten im Boden abgebaut werden, nur in welcher Geschwindigkeit! Am schnellsten ist immer ein Flüssigdünger, diesen also einsetzen wenn der Mangel an der Pflanze schon erkennbar ist oder z. B. die Blütenknospen gefördert werden sollen. Ein Flüssigdünger im Herbst wäre allerdings fatal. Die Nährstoffe wären sofort ausgewaschen und die, die Pflanze erreichen würden diese nur für den Winter schwächen!

Feste mineralische Dünger wie Blaukorn wirken auch schnell, werden aber nicht so leicht ausgewaschen, während feste organische Dünger, wie Hornspäne, erst über Monate von Bodelebewesen umgesetzt werden müssen. Diese sind optimal bei einer Neuanlage im Frühjahr oder um die Wintermüdigkeit bei den Pflanzen auszutreiben! Dafür hält die Wirkung der festen, organischen Langzeitdünger über Monate an und verbessern sogar den Humusanteil im Boden.

Flüssige Mineralische und organische Volldünger  – enthalten alle wichtigen Nährstoffe und Spurennährelemente – gut für Kübelpflanzen, Balkonkästen oder Zimmerpflanzen

Organischer Dünger – Hornspäne

Organische feste Dünger – wie Hornmehl oder FloraPell Schafpellets – müssen im Boden eingearbeitet werden und sind ideal für Dauerkulturen

Mineralischer fester Dünger – ist ideal für eine Grundversorgung eines Beetes, aber Vorsicht Mineralischer Dünger kann Verbrennungen hinterlassen, also genau dosieren!

Ab Mitte August sollte keine Düngung mehr stattfinden, ab diesen Zeitpunkt bereiten sich die Pflanzen auf den Winter vor und sollten keine allzu lange, weiche Triebe mehr ausbilden! Noch mehr Info’s zum Dünger finden Sie in unseren auf unseren Gartentipp – Seiten!

Johannisbeerblasenlaus

Die Johannisbeerblasenlaus hat ihren besonderen Namen davon dass die Johannisbeerblätter Blasen schlagen, bei den roten Johannisbeeren kommt sogar noch eine rote Färbung dieser Blasen hinzu. Wenn man das Blatt umdreht kann man die Johannisbeerblasenlaus an der Unterseite sitzen sehen.

Meist werden die jungen Blätter befallen, bei starken auftreten dieser Blattlaus kann es zu Schädigungen an der Pflanze führen. Abhilfe kann zum einen damit geschaffen werden das Sie darauf achten das die Johannisbeere gut gestärkt ins Frühjahr startet. Eine Langzeitdüngung im Frühjahr (März – April) mit Hornspäne ist hier eine gute Wahl. Sobald Blüten angesetzt werden sollte die Obstpflanze wöchentlich mit einem Flüssigdünger versorgt werden.

Sollte der Befall aber schon aufgetreten sein, sind Nützlinge ein guter Helfer. Hier empfehlen sich die Florfliegen da diese Nützlinge ein breites Beutespektrum haben. Ein ausbringen mit der BioBox ist optimal somit fallen die Florfliegenlarven nicht von den kleinen Blätter und können in Ruhe auf Beutefang gehen.

Erwachsene Florfliege

Pieris – Viele Fragen für eine besondere Pflanze

Pieris, auch Schattenglöckchen oder Lavendelheide genannt, ist in unseren Gärten noch nicht so weit verbreitet. Das sollte sich ändern den die Schattenglöckchen bestechen nicht nur mit tollem Blattaustrieb und immergrünem Laub, sondern auch mit einer tollen Blütenpracht.

  • Warum hat meine Pieris den Winter nicht überlebt?
    Pieris sind nicht in allen Lagen winterhart. Bei starken Frostperioden sollten die Pflanzen mit einem Vlies vor starken Frost geschützt werden. Ein geschützter Standort ist von Vorteil
  • Welche Sorten blühen an stärksten?
    Die Sorte ‚Vallery Rose‘ blüht im Frühjahr über und über, während die Sorte ‚Littel Heath‘ mehr Wert auf die tolle Laubfärbung legt.
  • Was kann ich machen wenn meine Pflanzen nicht blühen wollen?
    Wichtig ist ein geschützter und sonniger Standort. Auch eine kräfige Dünung mit einem Phosphor- und Kaliumreichen Dünger kann abhilfe schaffen.
  • Sollen die Blütenrispen nach der Blüte entfernt werden?
    Bei jungen Pflanzen ist dies auf jeden Fall von Vorteil, somit steckt die Pflanze ihre Kraft nicht in die Produktion von Samenständen. Je älter die Pflanzen und somit größer, umso leichter verkraftet das Schattenglöcken aber den Fruchtbehang.
  • Die Pieris mögen ja eher Torfboden, gibt es Sorten für einen lehmigen Standort?
    Nein, alle Sorten ziehen einen torfhaltigen, sauren Boden vor. Auf lehmigen Böden werden sich bald Wachstumstörungen einstellen. Halten die Lavendelheide in einem Topf mit Rhododendronerde oder versuchen Sie die Erde mit Spezialerde zu mischen und somit den ph-Wert zu senken.
  • Kann ich die Pieris zurückschneiden wenn die Pflanze im Beet zu groß wird?
    Eine sehr gut Zeit für einen Rückschnitt ist Ende April bis Ende Mai, direkt nach der Blüte, da ab diesen Zeitpunkt die Pflanzen in die neue Austriebsphase geht. Wichtig nach dem Schnitt eine Phosphor- und Kaliumreiche Düngung damit die Pflanze sich gut erholen kann.
  • Was ist bei Kübelhaltung zu beachten?
    Wie bei allen Pflanzen die in einem Kübel gehalten werden sind einige Besonderheiten zu beachten. Es sollte immer auf ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung geachtet werden. Im Winter ist ein geschützter, halbschattiger Standort von Vorteil, der Topf muss im Winter auf eine Styroporplatte gestellt werden. Da das Schattenglöckchen einen sauren Boden mit niedrigen pH- Wert bevorzugt ist eine Rhododendronerde gut geeignet. In unseren Gartentipps finden Sie noch mehr Information zur Überwinterung von Kübelpflanzen.

    Viele verschiedene Sorten der Lavendelheite können Sie bei uns im Pflanzenshop kaufen.

Der Buchsbaumzünsler

Zur jetztigen Jahreszeit tritt wieder verstärkt der Schaden durch den Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) auf. Meist sind die Frassschäden des Schädlings leicht zu erkennen. Um jedoch eine zuverlässige Kontrolle zu erhalten haben sich Pheromonfallen bewährt. Der Duftstoff in den Fallen lockt die männlichen Falter an, diese kleben an den innen angebrachten Klebestreifen fest so kann gut ausgezählt werden wie stark der Befall ist.

Innerhalb von zwei Wochen nach der Eiablage sollte dann die Bekämpfung erfolgen. Sehr gut in der Bekämpfung des Buchsbaumzünsler sind die Steinernema carpocapsae Nemathoden. Für eine erfolgreiche Bekämpfung sollte die Bodentemperatur mindestens 12 °C betragen, sonst sind die Nematoden inaktiv. Im Winter sterben die Nematoden größtenteils ab und sollten in der nächsten Saison erneut ausgebracht werden. Die behandelte Fläche sollte in den folgenden 6-8 Wochen möglichst feucht gehalten werden, damit eine Langzeitwirkung erzielt werden kann.

Natürliche Hangbefestigung: mit Pflanzen, Gabionen, Palisaden, Pflanzsteinen und Mauern

Ein ungesicherter Hang stellt nicht nur Hobbygärtner vor eine Herausforderung. Dabei gibt es einige Möglichkeiten, wie ein Hang gestaltet und gleichzeitig auch sicher gemacht werden kann.

Gabionen: sicher und effektiv

Gabionen sind aus Stahldraht gefertigte Behälter, die mit unterschiedlichen Materialien befüllt werden können. Meistens kommen dabei Bruchsteine oder große Flusskiesel zum Einsatz. Sie sind eine sehr beliebte Methode für die Hangbefestigung, da sie optisch zu überzeugen wissen und 20 Jahre oder noch länger halten können. Zudem bieten Gabionen auch hervorragenden Schall- und Sichtschutz. In Lücken, Spalten und Hohlräume können anspruchslose und langsam wachsende Steingartenpflanzen gesetzt werden, die den Gabionen eine noch schönere Optik verleihen.

Pflanzsteine und Pflanzringe

Pflanzsteine und Pflanzringe sind Elemente aus Stein, die mit Erde und Pflanzen gefüllt werden können. Dadurch sind sie ähnlich sicher wie Gabionen und überzeugen dazu noch mit einem natürlicheren Anblick. Pflanzringe verfügen an der Seite über eine größere Einkerbung, durch die mehrere Pflanzgefäße lückenlos aneinander gestellt werden können. Auf benz24.de finden Sie eine umfangreiche Anleitung zum Pflanzsteine setzen.

Palisaden und Hangflorsteine

Klassische Betonpalisaden sind zwischen 40 und 60 Zentimeter lang mit einem Durchmesser von 14 Zentimetern. Mit 60-Zentimeter-Betonpalisaden lassen sich niedrige Böschungen gut schützen. Ein Drittel der Palisaden wird dazu im Boden versenkt. Dazu wird zuerst ein Graben ausgehoben, der zwischen 30 und 40 Zentimeter tief ist. Nach der Verdichtung des Untergrunds, kommt eine zehn Zentimeter dicke Schotterschicht in das Loch. Auch diese wird verdichtet. Anschließend kommt eine Schicht erdfeuchter Beton dazu, die etwa zehn Zentimeter dick ist. Vorher den Beton mit grobem Sand anmischen. Jetzt können die Palisaden hineingedrückt werden.

Hangbepflanzung mit Efeu und Immergrün

Die natürlichste Art der Hangbefestigung ist die Hangbepflanzung. Sie sollte spätestens im Frühsommer erfolgen, damit die Pflanzen noch genug Zeit haben zum wachsen und ihre Wurzeln großflächig verteilen können. Im Herbst beginnen meist starke und häufige Regenfälle, die den Hang ohne Schutz abbrechen lassen können. Die Wurzeln der Pflanzen werden sich miteinander verbinden und ein großes Wurzelgeflecht bilden, das für Stabilität am Hang sorgt und dadurch die Schutzfunktion gewährleistet. Folgende Pflanzen sind für eine Hangbepflanzung geeignet:

Traditionelle Optik mit Trockenmauern

Trockenmauern überzeugen durch ihre vertraute und nostalgische Optik, sind jedoch beim Anlegen ähnlich aufwändig wie Pflanzsteine. Auch hier muss erst einmal der Boden ausgehoben und verdichtet werden. Bei der Trockenmauer sind das 40 bis 50 Zentimeter. 20 Zentimeter dicker Kies oder Schotter bildet das Fundament und dient als Frostschutz. Diese Schicht wird ebenfalls verdichtet und anschließend die Mauer Stein auf Stein platziert. Hier finden Sie eine umfangreiche Bauanleitung.

Schwergewichtsmauer als Hangbefestigung

Wer besonders große Höhenunterschiede ausgleichen möchte, sollte auf eine Schwergewichtsmauer zurückgreifen. Diese Mauern sind besonders breit und sorgen dadurch für besonders viel Stabilität. Das Fundament benötigt einen 80 Zentimeter tiefen Graben plus 20 Zentimeter für den Frostschutz. Ein Viertel des ausgehobenen Lochs wird mit grobem Schotter gefüllt. Wird dieser anschließend noch verdichtet und planiert, verhindert er in strengen Wintern die Bildung von Spannungsrissen und das Durchfrieren.

Den Hummeln ein Zuhause geben

Sobald die Temperaturen Nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt fallen und tagsüber die wärmende Märzsonne scheint, sieht man häufig einzelne Hummeln umherfliegen. Das sind befruchtete Hummelköniginen auf der Suche nach Unterschlupf um einen neuen Hummelstamm aufzubauen.

Wir können den fleißigen Helfern im naturnahen Garten ein Zuhause geben.

Ein größerer Blumentopf (bevorzugt aus Ton) muss mit Holzwolle oder Stroh ausgefüllt werden, dann umgedreht ein Stück im Boden eingraben. Suchen Sie für die Hummeln ein ruhige Plätzchen abseits vom täglichen Trubel im Garten. Damit es in das Bodenloch des Blumentopfes nicht reinregnet, aber die Hummeln trotzdem ins Loch schlüpfen können ist eine Dachziegel zur Abdeckung gut geeignet und sieht auch noch hübsch aus. Sollte keine Dachziegel vorhanden sein, einfach ein paar Steine um das Einschlupfloch legen und mit einem Brett abdecken. Hauptsache die kleinen Brummer können gut einfliegen.

Dann viel Spaß beim nachbauen und hoffenlich bald viele kleine Untermieter.

Tipps zum anlegen einer bunten Hecke

Bunte Sträucher und Hecken sind Vielfalt im Garten

Gerade an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn oder zur Straße werden oft Hecken als Lärm-, Wind- oder Sichtschutz gepflanzt. Alternativ zu monotonen Reihen aus nur einer Sorte empfehlen wir Ihnen eine bunte Blüten- und Fruchtschmuckhecke. Hier ein paar Tipps fürs anlegen einer bunten, natürlichen Hecke.

  • Kirschlorbeer für bunte Hecken

    In unserer Kategorie Sträucher und Büsche für eine bunte Hecke finden Sie passende, robuste und gut winterharte Pflanzen für eine gemischte Hecke. Diese Pflanzen finden Sie auch in unserem neuen Heckenplaner – hier können Sie ganz einfach Ihre Lieblingshecke am Bildschirm entwerfen!

  • Legen Sie zuerst fest welche Stellen der Hecke immergrün sein müssen und planen Sie hier Kirschlorbeer, Gartenbambus oder die Glanzmispel – soll der Sichtschutz nur im Sommer von nöten sein kann auch ein Riesenchinaschilf gepflanzt werden
  • Jetzt kommen die Blütengehölze dran: Wir empfehlen Ihnen Blütengehölze gleicher Blütezeiten zusammen zu pflanzen – So haben Sie das ganze Gartenjahr über eine tolle Blütenfülle. Tipp: Achten Sie darauf dass gerade die zeitigen Frühjahrsblüher, wie Winterschneeball und Forsythie auch vom Küchen- oder Wohnzimmerfenster aus zu sehen sind.
  • Die meisten Blütengehölze bringen im Herbst auch einen schönen Fruchtschmuck hervor – zusätzlich können Sträucher wie die beliebte Schönfrucht, auch Liebesperlenstrauch genannt, mit seinen kräftigen Fruchtperlen gepflanzt werden.
  • Zwerg Blutpflaume mit kräftig rotem Blatt

    Neben immergrünen, Blüten- und Fruchtschmuckgehölzen gibt es noch Sträucher und Büsche die mit besonderer Blattform oder Blattfärbung auf sich aufmerksam machen. Diese Gehölze schücken die Hecke auch zwischen den Blütezeiten. Ob die Blasenspieren, die Zwergblutpflaume, oder die robusten und pfelgeleichten Harlekin-Weide oder der Goldliguster.

  • Eine Unterbepflanzung, bzw. vorpflanzung der Hecke mit flachwachsendem Vinca minor, Waldsteinie oder Schaumblüte kann man bei ausreichendem Platzangebot machen – ist aber nicht zwingend erforderlich.
  • Grenzt die Hecke an eine Rasenfläche so empfehlen wir eine Rasenkante als vernünftige und dauerhafte Lösung gleich vor der Pflanzung mit einzubauen – jetzt wo die Pflanzen noch klein sind und der Boden noch frei von starken Wurzeln ist , ist der Einbau leicht umzusetzen.

Einfaches Bewässerungsset für Hecken

Fertig ist die bunte Hecke für den Garten

So angelegt erhalten Sie innerhalb weniger Jahre eine tolle bunte Gartenhecke. Damit der Pflegeaufwand überschaubar bleibt ist es zu überlegen die Hecke zusätzlich mit einer Bewässerung auszustatten – nur mit der ausreichenden Menge an Wasser können die Pflanzen die so wichtigen Nährstoffe und Mineralien aufnehmen die sie für ein gesundes und schnelles Wachstum benötigen.

Pflanz- und Pflegetipps für Hecken und Gehölzstreifen finden Sie in unseren Gartentipps!

Frühling… Frühlingsboten und das Erwachen der Natur

Es ist soweit. Nach der langen Winterruhe erwacht die Natur wieder. Der Boden wird langsam von den ersten Sonnenstrahlen erwärmt. Bäume zeigen ihre ersten zarten Triebe. Besonders schön ist der Moment, wenn sich die ersten Frühlingsblüher zeigen. Selbst wenn die Erde noch mit Schnee bedeckt ist, schauen die ersten Schneeglöckchen heraus.

Die Natur blüht wieder!

Im März ist es soweit. Krokusse in intensiven Farben verschönern den Garten. In leuchtendem Gelb, intensivem Lila und auch Weiß bekommen Gartenwege und Rasenflächen nun endlich wieder Farbtupfer. Man möchte hindurch laufen und die zarten Blüten mit den Fingerspitzen berühren. Die zarte Schönheit von Tulpen, Krokussen und Narzissen verzaubert jeden Naturliebhaber mit harmonischen Farbkompositionen. Das Leben zeigt sich von jeder Facette. Denn auch die Tiere beenden nun ihren Winterschlaf. Plötzlich sind wieder kleine Eichhörnchen auf den Bäumen zu entdecken. Wohl kaum jemand kann sich dem Wechsel der Jahreszeiten entziehen, insbesondere nicht nach dem Winter.

Es braucht keinen Geburtstag, um einen Blumenstrauß zu verschicken

Und so findet auch der Mensch wieder zu neuer Energie. Die erste Frühlingsdiät wird in Angriff genommen, die ersten Gartenarbeiten erledigt, die Kleider werden hervorgeholt. Dank der frischen Luft, die nun täglich immer mehr nach dem Erwachen der Natur riecht, finden Menschen wieder neue Kraft und Lebenslust. Plötzlich strahlen die Menschen wieder, Freunde treffen sich auf einen Kaffee und genießen diesen in der Nachmittagssonne im Freien. Was liegt näher, an solch wunderbaren Tagen einen Blumenstrauß zu verschicken? Nicht immer wohnen liebe Freunde oder die eigene Mutter in der gleichen Stadt. Um einen ersten Frühlingsgruß zu senden, bietet es sich an, bei www.floraprima.de frische Sträuße direkt in Auftrag zu geben. Ein großer Strauß Tulpen oder ein hübsches Blumenarrangement, der Blumengruß braucht keinen Anlass. Es reicht, dass der Tag mit herrlichem Sonnenschein beginnt. Noch besser, wenn der Blumenversand den Strauß sogar mit Vase verschickt. Denn nicht immer ist das richtige Gefäß zur Hand. Wenn der Blumengruß dann noch mit einer kleinen Nascherei versüßt wird, könnte der Tag nicht besser sein.

Lange Distanzen mit einem Frühlingsstrauß im Versand abkürzen

Ein frischer Frühlingsstrauß sagt: Ich denke an Dich und schicke Dir ein Lächeln. Strahlend schöne Farbarrangements bringen auch frischen Schwung in das Heim. Denn Blumen sind wohl zu jeder Jahreszeit die schönste Tischdekoration. Auch ein Frühlingskorb mit typischen Frühlingsblühern wird immer als willkommenes Geschenk angenommen. Wer einen solchen Blumengruß versendet, verkürzt auf clevere Art die lange Distanz von einer Stadt zur anderen einfach ab.