Native Plants Gartenblog

Pflanzen

Dritter Akt der Felsenbirne

Kaum ein anderes Gehölz schmückt den heimischen Garten so schön und auf verschiedene Weise wie die Felsenbirne (Amelanchier lamarckii).

Im Frühjahr, schon recht früh mit einer Fülle an weißen, grazilen Blüten, über und über am ganzen Wuchs.

Im Sommer erstrahlen die dunkelroten, fast schwarzen Beeren neben dem schönen, runden Blattwerk. Die Früchte schmecken frisch vom Strauch aber auch weiterverarbeitet zu Muffins oder Shakes sehr gut!

Jetzt im Herbst zeigt das Gehölz nochmals seinen ganzen Zierwert durch ein beeindruckendes Farbspiel zwischen rot- und orangetönen!

Aber auch im Winter, nach dem Laubfall wirkt der Habitus der Amelanchier, mit dem leicht schirmartigen Wuchs anmutend und malerisch!

Tipp für kleine Gärten: Für alle Diejenigen, denen eine Felsenbirne zu groß wird empfehlen wir Aronien. Diese sind, bis auf die Wuchshöhe ein sehr guter Felsenbirnen-Ersatz mit geringerem Platzanspruch! In Blüte, essbare Beeren und Herbstfärbung ist die, noch etwas unbekannte Aronie, auch Apfelbeere genannt ein sehr guter Ersatz!

Besonderheit für den Duftgarten

Bei Duftpflanzen denken viele Gartenfreunde in erster Linie an Rosen, Gartenjasmin und Flieder – welche Ihren betörenden Duft über die Blüten verströmen. Dieses hier erwähnte Gehölz verzaubert durch die herrlich gefärbten Blätter und dem damit verbundenen Duft Ihren herbstlichen Garten in eine Lebkuchenfabrik! Der begeisternde Duft entsteht durch die Verfärbung der Blätter – Somit ist diese Gehölz ein ganz besonderes Erlebnis für den Hausgarten. Auch gut eignet sich der Lebkuchenbaum durch den malerischen Wuchs als Hausbaum!

Weitere Informationen zum Lebkuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum)

Hopfen dankbare Kletterpflanze!

Hopfen ist als Schlingpflanze sehr wüchsig und gerade im Herbst mit dem bekannten Fruchtbehang eine sehr beliebte Pflanze.

Achten Sie aber darauf das der Hopfen nur da wächst wo Sie ihn haben wollen – aufgrund der starken Wuchseigenschaft kann er sich leicht in alle Richtungen ausbreiten und zum wuchern neigen. Gerade immergrüne Pflanzen und Koniferen sind etwas empfindlich gegen Wuchskonkurrenz und können schnell verkahlen!

Im Gegenteil ist eine Paarpflanzung aus zum Beispiel Holunder (Sambucus nigra) und Hopfen, botanisch Humulus lupulus, sehr interessant! Es ergeben sich schöne Fruchtkombinationen mit den schwarzen Trugdolden des Holunders und den Hopfendolden. Bei solch einer Kombination sollte der Hopfen aber erst gepflanzt werden nachdem sich der Holunder bereits gut entwickelt hat! Ein jährliches Zurückschneiden dämmt den Wuchs beider Pflanzen ein!

Hausbaum Tradition ist Trend

Ein Hausbaum ist seit längerer Zeit wieder sehr im kommen.

Nicht nur als Schattenspender sondern auch als architektonische Ergänzung eignen sich diese Gehölze sehr gut. Dabei sollten die eigenen Wünsche im Vordergrund stehen!

Ein Obstbaum wie zum Beispiel Apfel überzeugt durch eine schöne Frühjahrsblüte und einen Fruchtbehang im Herbst – allerdings bringen die vielen Früchte auch arbeit mit sich.

Ein Blattschmuckgehölz wie der Trompetenbaum oder der Lebkuchenbaum erfreuen durch besondere Blattform und farbenfroher Herbstfärbung.

Unsere 5 schönsten Hausbäume:

  • Lebkuchenbaum: malerischer Wuchs/Habitus – Herbstlaub duftet nach Lebkuchen;
  • Trompetenbaum: große Blätter – beeindruckende Blüte – Fruchtschoten im Herbst
  • Tulpenbaum: tulpenähnliche, gelbe Blüten – schöne Wuchsform – feste, große Blätter
  • Kastanie: stämmiger, imposanter Baum für große Vorgärten
  • Veredelte Buchen: schöne Blattfärbung – durch die verschiedenen Sorten ist für jede Gartengröße was dabei!

Als Heister, sprich in natürlicher Wuchsform können sich die Gehölze entfalten und Natur in den heimischen Garten bringen!

Das wahre Leben der Mauerblümchen

Steinfugen in Belägen oder Mauern birgen meist Standortvoraussetzungen wie Trockenheit, Nährstoffmangel und Bodenverdichtung

Dies sind alles Punkte an denen jeder Gärtner normalerweise von einer Pflanzung abraten würde!

Allerdings gibt es Dank der riesigen floralen Auswahl der Natur selbst für solche Extremstandorte schöne und ausdauernde Sorten! Hier nur ein Ausschnitt aus unserer Kategorie „Pflanzen für die Mauerfugen“

  • Sternmoos: trittfest, immergrünes Laub, weiße Blüten, sehr flachwachsend
  • Thymian Coccineus: trittfest, immergrünes Laub, rötliche Blüten, reichblühend, sehr flachwachsend
  • Heidenelken: silbriges immergrünes Laub, Je nach Sorte unterschiedliche Blütenfarben,
  • Steinbrech: polsterbildende Staude sehr gut für Mauerfugen geeignet; immergrün
  • Mittagsblume: fleischige  Blätter, Massenblüher, Besonderer Blickfang am Wegesrand
  • Zwerg Schleierkraut: filigranes Laub, reichblühend in den Sommermonaten
  • Sedum-Arten: fleischige Blätter, aufällige Blüten, immergrün, sehr trockenheitsresisdent
  • Steinkraut: graues, filigranes Laub, leuchtend goldgelbe Blüten
  • Gänsekresse: flachwachsend, teppichbildend mit kleinen rosafarbenen Blüten
  • Silberwurz: flachwachsend, trittfest, kleine weiße Blüten

Das im Volksmund meist unscheinbare dargestellte Mauerblümchen überrascht durch Blütenpracht und Wuchsform und verleiht so jeder monotonen Steinanlage eine gewisse Natürlichkeit und Harmonie! Zudem werden es Ihnen Ihre Nützlinge im Garten danken!

Aronien Neu im Sortiment

Aronien, mit ihrer Vielzahl von kleinen, dunkelblauen Früchten welche neben dem besonderen, herben Geschmack auch sehr Vitamin C reich sind erfreuen sich in unseren Hausgärten immer größer Beliebtheit.

Sogar als Krebsprophylaxe und gegen Bluthochdruck macht dieser schöne Zierstrauch von sich reden. Die Erntezeit der etwa Heidelbeergroßen Früchte beginnt im August – möglich ist ein Verzehr direkt vom Strauch oder die Weiterverarbeitung zu Saft und Gelee. Der dichte, aufrechte Wuchs erreicht eine Höhe von bis zu 2 Meter und ist gerade zur Fruchtzeit leicht überhängend. Aufgrund dieser Wuchseigenschaft eignet sich die Aronie auch wunderbar als Ziergehölz für die Einzel- oder Reihenpflanzung.

Haben Sie noch einen Platz für diese Besonderheit in Ihrem Garten? Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein – Bei gutem Standort und Witterung kann von einer Pflanze bis zu 15 Kg Früchte geertet werden!

Hier gehts zu unserem Aronien Sortiment ->

Natürlich ist die Aronie auch sehr bei unserer heimischen Tierwelt beliebt – nicht nur wegen der reichen Fruchtausbildung sondern auch wegen der vielen Blüten im Frühjahr!

Blütenstars der dritten Jahreszeit

Gerade für den Herbst gibt es eine vielzahl von Pflanzen und Sorten die den Garten nochmals mit einem bunten Farbfeuerwerk schmücken um dann in die ruhige und kahle Winterpause überzugehen. Diese Blütenpracht ist nicht nur schön anzusehen sondern auch für viele der kleinen Gartenbewohner die letzte Gelegenheit im Jahr Nahrung zu finden.

Die 5 schönsten Blütengehölze für den Herbst:

  1. Sommerflieder – Buddleja
  2. Bartblume – Caryopteris
  3. Winterharte Fuchsien – Fuchsia
  4. Hortensien – Hydrangea
  5. Blauraute – Perovskia

Die 5 schönsten Blütenstauden für den Herbst:

  1. Annemone
  2. Astern
  3. Sedum
  4. Chrysanthemen
  5. Sonnenhut

Mein Favorit für die herbstliche Rabatte ist die Aster Snow Flurry – diese flachwachsende, riechblühende Astern Sorte überzeugt durch einen gesunden und kräftigen Wuchs!

Die 5 schönsten Fruchtschmuckgehölze:

  1. Feuerdorn
  2. Zierquitte
  3. Pfaffenhütchen
  4. Zierapfel
  5. Schönfrucht

Neben den farbenfrohen Blüten und Früchten steht natürlich auch das Laub ansich mit seinen unterschiedlichen Herbstfärbungstönen im Vordergrund. Besonders schöne und farbintensive Färbungen haben folgende Pflanzen:

  1. Fächerahorn und Schlitzahorn
  2. Lebkuchenbaum
  3. Amberbaum
  4. Felsenbirne
  5. Korkflügelstrauch

Als Besonderheit erwähnen sollte man die Clematis maximowiciana – dieseim Herbst blühende Clematis verströmmt einen angenehmen Duft und besitzt eine vielzahl von weißen, sternförmigen Blüten!

Pflegeleichte Pflanzschale für Terrasse und Balkon

Nicht nur zur Urlaubszeit im Sommer wünscht man sich oft pflegeleichtere und vor allem trockenheitsverträglichere Pflanzen wie Geranien und Co.

Eine dauerhafte, winterharte und auch immergrüne Bepflanzung mit Sedum, Sempervivum und Jovibarbar in Kombination mit Thymian, Steinbrech oder Bärenfellgras ist sehr pflegeleicht – gerade im Hinblick auf die benötigte Wasserversorgung. Zu den Pflanzen noch ein paar Steine und fertig ist der eigene Miniatur-Steingarten für Balkon, Terrasse, Eingangsbereich oder Fensterbank!

4 Schritte zur fertigen Bepflanzung:

  1. Verwenden Sie eine passende Schale – sehr wichtig ist ein Wasserabzugsloch – damit überschüssiges Gieß und Regenwasser ablaufen kann.
  2. Tonscherben oder Splitt im unteren Bereich der Schale sorgen für einen guten Wasserablauf! Den Rest der Schale mit einem Gemisch aus Sand/Splitt und hochwertiger Gärtnererde auffüllen!
  3. Setzen Sie die fleischigen Sukkulenten und andere ausgewählte Steingarten-Pflanzen nach belieben in die Schale. Durch das verteilen von ein paar Steinen lockern Sie das Arrangement auf.
  4. Fertig! Nun die Schale noch an den vorgedachten Standort stellen und sich am Wachstum erfreuen!!!

1 x 1 der Topfpflanzen

Topfpflanzen sind eine wahre Bereicherung für Balkon und Terrasse – hier ein paar Tipps für mehr Freude an kräftigen, gesunden Pflanzen.

  • Achten Sie darauf dass die Proportion Topf – Pflanze stimmt! Vor allem der Schwerpunkt muss so sein dass das Gebinde nicht zu leicht umfallen kann. Bei zu leichten Töpfen und Kübeln kann eine Schicht aus Steinen am Topfboden Gewicht schaffen und zugleich als Drainageschicht überschüssiges Gießwasser ableiten.
  • Setzen Sie die Pflanze so Tief in den Kübel dass noch ein 3-5 cm hoher Gießrand bleibt. So können Sie im Sommer leichter und effektiver Gießen. Natürlich kann auch eine Abdeckung aus feiner Pinienrinde, Steinen, oder Vulkan-Granulat Austrocknung vorbeugen – Zudem wirkt vor allem Pinienrinde sehr mediterran! Von grobem Rindenmulch raten wir ab.
  • Gerade in den Sommermonaten ist eine ausreichende Wasserversorgung sehr wichtig (Immergrüne Gehölze benötigen auch im Winter Feuchtigkeit). Durch eine sichere Wasser- und Nährstoffversorgung halten Sie Ihre Pflanze kräftig und gesund – somit haben es Schädlinge wie Blattlaus und Co schwerer die Pflanze zu befallen. Großblättrige Pflanzen sollten gerade in der sommerlichen Mittagszeit etwas schattiert stehen da sie sonst zu viel Wasser verdunsten.
  • Durch den Kübel ist der Raum für das Wurzelwerk begrenzt – daher ist es umso wichtiger Wasser und vor allem Nährstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Ein regelmäßiges Düngen alle 8 bis 14 Tage (von März bis August) ist empfehlenswert. Wir empfehlen den Universal-Flüssigdünger aus dem Hause Wuxal.
  • Das Thema Überwinterung von Kübelpflanzen wird im Herbst noch ausführlich behandelt. Grundsätzlich sei gesagt das jede Kübelpflanze (auch sonst winterharte Gartenpflanzen und Gräser) Winterschutz benötigt. Gerade der Wurzelbereich braucht Schutz. Stellen Sie den Kübel am besten an einen geschützten, schattigen Standort. Legen Sie zwischen Boden und Topf eine Styroporplatte. Ein einpacken der Pflanze mit Vlies ist bei vielen Arten und Sorten zu empfehlen. Immergrüne Pflanzen benötigen auch im Winter eine ausriechende Wasserversorgung!

Prinzipiell benötigen Kübelpflanzen mehr Pflege und Aufmerksamkeit wie eingepflanzte Gartenpflanzen. Dennoch verbreiten vitale Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse eine angenehme Wohlfühlatmosphähre!

Clematis kletternde Blütenpracht

Die Waldrebe, auch als Clematis bekannt, steht jetzt in ihrer vollen Blütezeit. Damit diese Blütenpracht auch in Ihrem Garten wächst, 6 Grundregeln zur Pflanzung und Pflege von Clematis.

–  Unbenannt - 4Bei der Pflanzung sollte eine Drainageschicht eingearbeitet werden. Einfach 10 cm Kies ins Pflanzloch geben, mit Vlies abdecken und darauf die Clematis setzen.

– Auf Wurzeldruck von Nachbarpflanzen muss geachtet werden. Evtl. einen Plastikring um den Wurzelballen der Clematis setzten.

– Die Clematis ca. 5 cm tiefer setzen als sie im Topf eingepflanzt war.

– Ein schattiger Fuß (Wurzelbereich) muss gewährleistet sein, dieser wird erreicht durch Vorpflanzung von niedrig bleibende Pflanzen (Stauden, niedrige Gehölze), oder durch Abdeckung mit Steinen, Kies oder Splitt.

– Der Rückschnitt der jeweiligen Sorte sollte wie bei der Artikelbeschreibung angegeben erfolgen . Clematis alpina und montana Arten benötigen keinen Rückschnitt.

– Eine regelmäßige Düngung fördert den Blütenreichtum, stärkt aber auch die Pflanze gegen Schädlinge und Krankheiten.

Grundsätzlich ist bei der Auswahl auch auf die Sorte der Clematis zu achten. Bei den Hybriden wurde bei der Züchtung viel Wert auf große Blüten gelegt. Leider ist die Wuchsstärke und die Toleranz gegen die gefürchtete Clematiswelke etwas geringer. Bei den Viticella-Arten ist die Ähnlichkeit zur ursprünglichen Waldrebe höher, deswegen sehen diese Sorten meist vitaler aus. Die Blüten der Viticella-Clematis sind kleiner als die der Hybriden. Dennoch erscheinen Sie in einer atemberaubenden Fülle.

Meine Favoriten sind die Viticella-Sorten denn die vielen kleinen Blüten die im Hochsommer erscheinen sind ein Hinkucker in jedem Garten.