Native Plants Gartenblog

Pflanzen

Maulbeeren und Maulbeerbäume

Maulbeeren, auch Maulbeerbäume genannt wurden früher aus Asien importiert und dienten lange Zeit der Seidenraupenproduktion als nützliche Futterpflanze. Auch als Windbrecher und Erosionsschutz wurde gerade die weiße Maulbeere (Morus alba) früher gerne in die freie Landschaft und als Alleebaum gepflanzt. Heutzutage werden die zwittrigen, sommergrünen Laubbäume nur noch wegen ihrer ungewöhnlichen Früchte gepflanzt und kultiviert.

Morus alba ist im Vergleich zu Morus nigra etwas frosthärter. Beide sollten aber als junge Pflanzen gerade vor starken Frösten unbedingt geschützt werden. Der Jahreszuwachs beträgt ca. 0,5 bis 1 Meter. Im Alter erreicht der Maulbeerbaum eine Höhe von über 8 Meter,  aufgrund ihrer guten Schnittverträglichkeit kann er aber sehr gut auf eine hausgartentaugliche Größe gehalten werden. Er kann frei als Solitär oder zusammen mit anderen Gehölzen in eine Gruppe gepflanzt werden. Maulbeeren lieben einen sonnigen, warmen Standort und eignen sich gerade für naturnahe Gärten außerordentlich gut.

Schöne Pflanzen der verschiedenen Maulbeerbäume finden Sie hier in unserem Pflanzenshop!

Kleine Bäumchen für den Garten

Schöne Stämmchen für jede Gartensituation

Diese, von Gärtnerhand gezogenen Ziergehölze sind ideal für die Bepflanzung an der Terrasse oder im Vorgarten geeignet. Selbst als Kübelpflanze machen die meisten eine sehr gute Figur. Ob veredelt oder mit den Jahren geleitet, die jeweils angegebene Stammhöhe bleibt auch im Alter erhalten – lediglich die dicke des Stammes und der Durchmesser der Krone werden mit den Jahren immer kräftiger, bzw größer. Hier ein paar Beispiele die zeigen wie facettenreich die Auswahl an Hochstämmchen ist:

Harlekinweide als Stämmchen

Diese sehr beliebte Weidensorte leuchtet geradezu mit ihren schönen weiß/rosa panaschierten Blättern. Ob als Kübelpflanze auf dem Balkon oder als Gartenpflanze sehr gut geeignet. Für eine kompakte Krone sollte die Harlekinweide, botanisch Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘ genannt jedes Jahr im Frühjahr stark zurückgeschnitten werden. Im Vergleich zu anderen Weiden ist dieses Gehölz sehr schwachwüchsig – achten Sie bitte gerade bei einer Kübelbepflanzung darauf das gerade Weiden eine ausreichende Wasserversorgung benötigen.

Hängende Nelkenkirsche

Das Besondere an dieser Sorte ist die nach unten gerichtete Wuchsrichtung. Aus der Veredelungsstelle auf dem Ende des Stämmchens wachsen die Triebe stetts Richtung Boden. Die so entstehende Wuchsform wird auch Pilzform oder Trauerwuchs genannt wobei letzteres dieser sehr schönen und reichblühenden Zierkirsche nicht gerecht wird. Nach der Blüte sollte stetts ein kräftiger Rückschnitt erfolgen.

Hibiskus als Stämmchen

Dieses beliebte und langblühende Ziergehölz ist ein Traum an jeder Terrasse. Gerade über die Sommermonate zeigt der Hibiskus unermüdlich seine vielzahl an farbintensiven Blüten. Auch als Kübelpflanze geeignet – achten Sie dann aber auf eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung.

Kiefern als Stämmchen

Gerade die schwachwachsenden Sorten unter den Kiefern sind prädestiniert für die Stammkultivierung. Durch den sehr langsamen Wuchs, der schönen, immergrünen Benadelung und der schönen, im alter recht knorigen Rinde sind diese Stämmchen eine wahre Bereicherung für Ihren Garten. Auch wirken diese Zierstämmchen sehr mediterran und werden als Kübelpflanze zum Beispiel in einem schönen Terracotta-Topf jeden Balkon und jede Terrasse verschönern.

Weitere schöne Zierstämmchen finden Sie in unserem Pflanzenshop ->

Neue Lärchen als Zierstämmchen

Neu im Sortiment: Neben der beliebten Japanischen Hängelärche (Larix kaempferi ‚Pendula‘) haben wir nun zwei neue sommergrüne Nadelgehölze als Zierstämmchen im Sortiment.

  • Blaue Zwerglärche als StämmchenBlaue Zwerglärche (Larix kaempferi ‚Blue Dwarf‘) als Stämmchen: Diese langsam wachsende Lärche bildet blaugrüne, weiche Nadeln aus. Der kompakte Wuchs eignet sich ideal für eine Aufschulung als Zierstämmchen.
  • Japanische Lärche ‚Diana‘ (Larix kaempferi ‚Diana‘) als Stämmchen: Sommergrünes Nadelgehölz mit frischgrüner Belaubung. Die Triebe dieser Japanischen Lärche sind leicht gedreht was dem Stämmchen eine lockere und leicht wilde Erscheinung verleiht.

Das Besondere an Lärchen grundsätzlich ist, dass diese zu den wenigen Nadelgehölzen zählen, die ihre Belaubung (Nadeln) im Herbst abwerfen. Durch diese Eigenschaft ist die Lärche nicht nur sehr winterhart sondern auch sehr abwechslungsreich – was sie zu einer sehr interessanten Gartenpflanze macht.

Ob als Kübelpflanze, für den Vorgarten, im Japangarten, an der Terrasse oder im Eingangsbereich – mit der passenden Unterbepflanzung ist so schnell ein Blickfang fürs ganze Jahr gepflanzt.

Die Heidelbeere klein, lecker und sehr gesund

 

Leckere Heidelbeeren, auch Blaubeeren genannt, reifen jetzt in unseren Wäldern heran. Doch man ist sich nicht sicher ob diese wirklich genießbar sind denn der Fuchsbandwurm kann einem den Genuss verderben. Warum dann nicht die Heidelbeere auf der eigenen Terrasse ziehen. Immer griffbereit zum naschen und auf jeden Fall gesund und sehr, sehr lecker. Jetzt zur Hauptzeit ist sogar ein Blaubeer-Pfannkuchen oder eine Blaubeer-Torte drin.

Der Genuss von frischen Heidelbeeren ist sehr gesund, sie stärken das Immunsystem, sind reichhaltig an Vitamin C und beugen dadurch Erkältungskrankheiten vor. Aber nicht nur die kleinen Früchte sind für die Gesundheit wichtig auch die Blätter der Blaubeeren können verwendet werden. Die frischen Blätter einfach mit heißem Wasser übergießen und 5-8 Min. ziehen lassen. Hilft sehr gut bei Durchfall und Darmbeschwerden.

Sommerblühende Gräser

„Gräser sind das Haar der Mutter Erde“ – Zitat von Karl Foerster.

Deswegen dürfen in unseren Gärten die Gräser nicht fehlen, sie sind wichtiger Gestaltungsgeber und Leitstaude in einem. Doch für welches Gras entscheide ich mich?

Jetzt im Sommer trumpfen „Sommerblühende Gräser“ wie z.B. Reitgras „Karl Foerster“ oder Perlgras, auf und im Herbst rücken dann Herbstblüher wie das Lampenputzergras oder das Chinaschlif ins Rampenlicht. Die Blütenstände der Herbstblüher bleiben meist bis in den Winter hinein erhalten und bilden mit Frost und Schnee tolle Formen im winterlichen Garten. Zudem ist bei der Beetplanung natürlich der Standort wichtig und die Höhe des Grases.

Kräutergarten im Topf

Kräutergarten auf der Fensterbank

Auch ohne großen Gemüsegarten ist es ganz einfach seine Lieblingskräuter für die Küche oder für den Tee anzubauen – Ob im Balkonkasten auf der Küchenfensterbank oder in einem Kübel auf dem Balkon – Gerade die leckere Minze ist sehr pflegeleicht und anpassungsfähig. Aber auch Küchenkräuter wie Rosmarin, Salbei oder Thymian können so ständig frisch zur Verfügung stehen. Achten Sie lediglich auf eine ausreichende Wasserversorgung gerade über die heißen Sommermonate.

Die Minze können Sie entweder komplett ernten und für den Winter lagern, dafür schneiden Sie alle Triebe bodennahr ab und trocknen diese an einem sonnigen, geschützten Ort. Die zurückgeschnittenen Pflanzen treiben in den nächsten Tagen wieder frisch und kräftig durch.
Oder Sie ernten immer frisch und nur soviel wie Sie gerade benötigen – Dies ist gerade für die Zubereitung von Mochitos oder ähnlichen Sommergetränken zu empfehlen.

Mehr Infos über Kräuter finden Sie in unseren Gartentipps.

Staude des Jahres 2012

Jedes Jahr wird eine Staude vom Bund deutscher Staudengärtner besonders hervorgehoben und vorgestellt.

Knöterich ist die Staudes des Jahres 2012

Der Knöterich ist eine sehr breit gefächerte Art, der mit seinen vielen verschiedenen Botanischen Namen leicht verwirren kann. Meist ist von Fallopia, Acongonon, Bistorta und Polygonum die Rede, doch selbst die Fachleute sind sich nicht immer einig.  Vom Bodendecker über lange, zarte Blütenkerzen im Staudenbeet bis hin zur prachtvollen Leitstaude, ist beim Knöterich alles vorhanden. Wenn er einen ausreichend feuchten Boden bekommt dann ist der Knöterich sehr anspruchslos und gesund.

Ein paar Tipps für die Pflege des Knöterichs:

  • Die meisten Knötericharten wachsen am besten auf frischen bis feuchten Böden. Außer der Wasserknöterich, der möchte seine Füße direkt ins Wasser strecken.
  • Knöteriche brauchen kaum Pflege, ein Rückschnitt nach der Blüte und er bleibt gesund und kräftig.
  • Oft werden Kahlfröste dem Knöterich zum Verhängnis. Das Laub im Herbst nicht absammeln, somit entsteht schon mit dem abgestorbenen Laub ein ausreichender Winterschutz.

Knöterich wird oft im selben Atemzug mit einem wild wuchernden Unkraut genannt, wenn man jedoch auf bestimmte Arten und Sorten zurückgreift bekommt man eine hervorragende Beetstaude die auch mit schwierigen Standorten zurecht kommt. Hier eine kleine Auswahl von verschieden Knöterich-Arten.

 

Rhizomsperre bei Bambus

Ist eine kostenintensive Rhizomsperre wirklich nötig?

Diese Frage wird uns oft gestellt und wir müssen diese jedes Mal mit „Ja“ beantworten. Die Rhizome der Phyllostachys sind sehr schnell und aggressiv und können so sehr großen Schaden nicht nur in Ihrem Garten anrichten.

Wie auf dem Bild zu sehen breiten sich die Bambussprossen ohne stabiler Eingrenzung ungehindert im ganzen Garten aus. Sicherlich sind diese noch sehr weich und können mit dem Rasenmäher leicht gekürzt werden. Das Problem aber ist das harte und stabile Rhizom kurz unterhalb der Oberfläche – Erfährt dieses keine Einschränkung wächst und verweigt es sich im ganzen Garten. Fangen Sie dann an diese Rhizome zu entfernen müssen Sie sehr gründlich vorgehen, denn selbst ein übersehenes Stückchen Rhizom im Boden treibt erneut wieder aus. Richtig problematisch wird es wenn das „freie“ Rhizom unter Terrassen- und Gehwegbeläge, in Fundamente und Dichtungen oder in Richtung Garteteich wächst. Spätestens wenn dieser unkotrollierte Wuchs bei Ihrem Nachbarn angekommen ist relativieren sich die Kosten für eine sichere und langjährige Rhizomsperre.

Walnuss – Unterbepflanzung

Unterbepflanzung von einem Walnussbaum

Die Unterbepflanzung von einem Walnussbaum (Juglans regia) ist keine leichte Sache. Das größte Problem ist, dass die Walnussblätter den keimhemmenden Stoff Juglon ausscheiden. Dieser Stoff wird durch Regen ausgespült und gelangt so ins Erdreich, dort wirkt er wie ein Unkrautbekämpfungsmittel.  Zudem sondern auch die Wurzeln der Walnuss Hemmstoffe ab, die das Pflanzenwachstum verlangsamen.
Natürlich möchte man im Herbst bei der Ernte auch nicht in meterhohen Stauden nach ein paar Nüssen suchen, also sollte die Unterbepflanzung mit Gerb- und Hemmstoffen zurecht kommen und nicht zu hoch werden. Zu guter letzt muss eine passende Unterbepflanzungen auch noch einen halbschattigen bis schattigen Standort lieben.

Für eine Unterbepflanzung kommen folgende Stauden in Frage:

  • Buschwindröschen, die blühen im Frühjahr bevor der Baum mit seinen Blättern zuviel Schatten wirft.
  • Bergenie, die sehr salzverträglich ist und viel im Staßenbegleitgrün verwendet wird.
  • Farne, da die Walnuss ein Pfahlwurzler ist bleibt für Farne genug Feuchtigkeit übrig. Am besten robuste Farne wie Straußfarn oder Wurmfarn.
  • Funkien, die lieben den Schatten. Sollten aber in Töpfen gepflanz werden damit sie den Hemmstoffen im Boden nicht ausgeliefert sind.
  • Immergrün, sind sehr robust und bodendeckend.

Falls noch jemand selbst Erfahrung mit der Unterbepflanzung von Walnüssen hat würde ich mich über Tipps und Bilder freuen.

Neue Korkenzieherhasel im Sortiment

Unser Sortiment an Pflanzen wird regelmäßig erweitert und ergänzt. Ein, wie wir finden, sehr gutes neues Ziergehölz ist die Korkenzieherhasel ‚Twister‘.

Korkenzieherhasel TwisterMit seinem straff aufrechten Wuchs und den für die Korkenzieherhasel typischen, gedrehten Zweige wirkt diese Pflanze alleine als Solitär oder in Kombination mit anderen Ziersträuchern und Blütengehölzen sehr dekorativ. Auch an der Terrasse oder im Eingangsbereich ist diese Gehölz unsere Empfehlung. Neben einer Gartenpflanzung kann dieser Zierstrauch auch viele Jahre als Kübelpflanze gehalten werden. Für langanhaltende Freude sollte hier ein Kübel mit mindestens 30 Liter Fassungsvermögen gewählt werden.

Zudem empfiehlt sich ein jährlicher Auslichtungsschnitt im Frühjahr. Schneiden Sie einfach immer die ältesten Triebe so tief wie möglich aus der Basis heraus. So schaffen Sie Platz und Luft für neue, junge, gedrehte Treibe. Die abgeschnittenen Zweige dienen wunderbar als Vasenschmuck – In Kombination mit Forsythien-, Weiden oder Kirschzweigen kann das Warten auf den Frühling verkürzt werden.

Weitere Informtaionen in unserem Pflanzenshop