Native Plants Gartenblog

Pflanzen

Pflanzenbeete selbst anlegen!

Sobald die Temperaturen im Sommer wieder ansteigen, verbringen die meisten Gartenbesitzer ihre Freizeit auch wieder verstärkt im eigenen Garten, um sich zu erholen und gleichzeitig am Anblick der Neubepflanzungen in ihrer Blütenpracht zu erfreuen. Spätestens dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, um sich Gedanken über die Neugestaltung des Gartens zu machen – beispielsweise mit dem Anlegen eines neuen Pflanzenbeetes. Mit einfachen Tipps und Tricks lassen sich farbenprächtige Beete selbstgestalten und vor allem auch eigenständig anlegen – selbst wenn man sich  nicht unbedingt zu den Gartenprofis zählt. Hilfestellung bieten hierbei verschiedene Online-Portale, die leicht verständliche Anleitungen zum Thema Heimwerken und „Do it Yourself“  zur Verfügung stellen, so dass Hobbygärtner beispielsweise auf helpster.de die passende Anleitung finden, wenn sie nach Tipps und Tricks zum Anlegen eines Pflanzenbeetes suchen. Das kostenlose Ratgeberportal bietet hilfreiche und leicht verständliche Lösungen des alltäglichen Lebens, und zwar mit zahlreichen Anleitungen zu häufig gesuchten Themen. Wer beispielsweise eine Schritt-für Schritt-Anleitung zum Anlegen eines Hochbeetes sucht, wird hier fündig.

Beet-Bepflanzung – Die richtige Vorbereitung ist entscheidend!

Egal, ob eine Neubepflanzung mit Rosen, Gräsern oder Sträuchern – bevor sich Gärtner ans Werk machen und ein neues Beet anlegen, sollten einige Voraussetzungen geschaffen sein und Überlegungen getroffen werden. Das heißt, vorab müssen sich Gärtner über den idealen Standort und die Bodenbeschaffenheit Gedanken machen. Bei der Neuanlage eines Blumenbeetes heißt das zum Beispiel konkret, dass es bei der Bepflanzung von „sonnenhungrigen“ Blütenpflanzen wenig Sinn macht, einen schattigen Strandort für die Bepflanzung zu wählen. Ebenso ist auch nicht jede Bodenart für jede Bepflanzung geeignet, so dass sich die Hobbygärtner vorab informieren sollten, welche Bedürfnisse die jeweiligen Pflanzen benötigen. Zudem ist es bei der Neuanlage eines Beetes auch wichtig, nicht zu viele Stauden einzupflanzen – häufig wird das schnelle und weitläufige Ausbreiten der Pflanzen unterschätzt, da sie in der Regel beim Kauf noch recht klein sind.  Hier gibt es unter Pflanzenexperten eine einfache Faustregel: Auf einen Quadratmeter sollten maximal zwei bis drei hohe Stauden, fünf bis acht mittelgroße und höchstens zehn niedrige Stauden angepflanzt werden.

Tipps und Tricks zum Anlegen von Pflanzenbeeten!

Das Anlegen von Blumenbeeten ist bei vielen Gartenbesitzern äußerst beliebt, da einzelne Beete einen Garten in der Regel strukturieren und ihn übersichtlich sowie aufgeräumt erscheinen lassen. Nachfolgend werden ein paar hilfreiche Tipps aufgelistet, die Gartenbesitzer beachten sollten, wenn sie ein neues Gartenbeet anlegen möchten.

  • passenden Standort wählen
  • auf die richtige Bodenbeschaffenheit achten
  • Beete mit kleinen Wegen unterteilen (zum Bearbeiten und Begießen)
  • Beete möglichst nicht in eckige Strukturen anlegen (runde Blumeninseln ergeben ein schöneres Bild)
  • schöne Abgrenzungen wählen (Steine, Gehwegplatten etc.)
  • größere Pflanzen mittig platzieren, kleinere rings herum einpflanzen

Weitere Tipps und Tricks zum Thema „Pflanzenbeet anlegen“ finden Sie hier.

Kulturheidelbeeren – eine tolle Ergänzung für Ihren Garten

Wer seinen Obstgarten um eine ganz besondere Pflanze erweitern möchte und sich gern der Herausforderung stellt, höheren Ansprüchen an Pflanzung und Pflege gerecht zu werden, für den könnte die Kulturheidelbeere genau das richtige Highlight im heimischen Garten werden. Dieser Obststrauch erfordert einen speziellen Standort und Boden. Als Heidekrautgewächs verlangt er, wie beispielsweise ein Rhododendron auch, einen kalkfreien Boden, der stets gleichmäßig durchfeuchtet und zudem reich an Humus ist.

Entgegen einer naheliegenden Vermutung ist die Kulturheidelbeere nicht aus der bei uns heimischen Heidelbeere hervorgegangen, sondern entstand durch Kreuzungen anderer Blaubeeren mit der Amerikanischen Blaubeere. Das Ergebnis: Die Früchte der Kulturheidelbeere sind deutlich größer als die unserer heimischen Blaubeeren. Außerdem ist das Fruchtfleisch hell und nicht dunkel, wie es viele Laien erwarten würden. Wer es probiert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die gängige Meinung bestätigen, dass es zudem besser schmeckt.

Kulturheidelbeeren richtig pflanzen

HeildelbeerblüteBeinahe jede Sorte der Kulturheidelbeere kann sich selbst befruchten. Etwa ab Anfang Mai sind die Blüten geöffnet, sodass Insekten für die Bestäubung sorgen können. Dennoch empfiehlt es sich, in jedem Fall mindestens zwei verschiedene Sorten nebeneinander einzupflanzen. Denn so lässt sich der Ertrag an Früchten deutlich erhöhen. Sind die Pflanzen ausgewählt, geht es an die Standortsuche. Orientieren Sie sich bei der Wahl an den Standortbedingungen, die sie von unseren heimischen Heidelbeeren kennen: Wählen Sie einen Boden, der einer feuchten Moorwiese oder dem Unterholz locker bewachsener Moorwälder am nächsten kommt.

Weil die Wurzeln sich mehr in die Breite als in die Tiefe verteilen, reicht es, wenn Sie flache Löcher im Boden ausheben. Ist Ihr Gartenboden besonders lehmig oder auch besonders nährstoffreich, tauschen sie ihn an den betreffenden Stellen durch ein Sand-Laub-Gemisch oder ein Sand-Rindenkompostgemisch aus. Achten Sie darauf, dass der Boden keinen Kalk enthält. Sonst werden die Pflanzen ihr Wachstum beinahe vollständig einstellen und schnell gelbe Blätter bekommen. Idealerweise geben Sie den Pflanzen die Möglichkeit, durch Stickstoff besser zu wachsen, indem sie eine Handvoll Hornspäne mit dem Humus vermengen. Den Humus oder Rindenmulch häufeln Sie etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter hoch um die frisch gepflanzten Sträucher an. Sollte der Boden bei Ihnen sehr kalkhaltig sein bietet sich auch eine Pflanzung in großen Töpfen an. Pflanz-und Pflegeanleitung finden Sie bei unseren Service-Seiten. Falls Sie im Frühling anpflanzen, sollten Sie anschließend noch alle Blüten von den Sträuchern abnehmen, damit ihnen genügend Energie bleibt, schnell anzuwachsen.

Gartenbesitzer aufgepasst: mehr Zeit für Erholung

Keine Frage: Wer einen Garten besitzt, kann sich glücklich schätzen. Leider ist die Pflege des Grüns auch mit allerhand Arbeit verbunden, und zwar zum Teil so viel, dass keine Zeit mehr bleibt, das Ergebnis vom Liegestuhl aus zu bewundern. Wer noch genügend Zeit für Erholung haben will, muss daher vorausschauend planen.

Unkraut-bekaempfenUnerwünschte Pflanzen – Unkraut den Kampf ansagen

Gewiss kann Gartenarbeit auch Spaß machen. Diese Tatsache ändert allerdings nichts daran, dass einige Arbeiten zeitraubend sind und immer wieder wiederholt werden müssen, damit der Garten auch dauerhaft schön bleibt. Zu den verhältnismäßig zeitaufwendigeren Tätigkeiten gehört neben der Pflege des Rasens insbesondere auch die Beseitigung von unerwünschtem Grün, also Unkraut.

Kaum hat man es an der einen Stelle entfernt, beginnt es wieder, an anderer Stelle zu wuchern. Wer dem Unkraut (z. B. Giersch) an den Kragen gehen will, muss sich daher fest vornehmen, sämtliche nicht erwünschte Pflanzen an einem Tag zu beseitigen. Ist dies erledigt, so macht man sich am besten gleich daran, die erneute Bildung von Unkraut zu verhindern. Chemie bedarf es hierfür nicht, vielmehr gibt es auch umweltfreundlichere Mittel und Wege, dem Unkraut den Kampf anzusagen.

Einsatz von Technik spart Zeit

Wer sich endlich einmal entspannt zurücklehnen möchte, kann jedoch auch dafür sorgen, dass die notwendigen Arbeiten anderweitig erledigt werden. Als nützlich erweist sich hierbei wie so oft Technik. So gibt es etwa hochmoderne Bewässerungsanlagen, die Ihren Pflanzen nicht nur dann Feuchtigkeit spenden, wenn Sie abwesend sind. Das mühsame Schleppen der Gießkanne können Sie sich somit sparen. Eine hilfreiche Erfindung ist außerdem der Mähroboter: Er kürzt Ihren Rasen auch ohne Ihr Zutun. Diesem Artikel zufolge stoßen viele Modelle lediglich an Mauern oder Zäunen an Ihre Grenzen, weshalb Sie dort wohl oder übel auch weiterhin selbst Hand anlegen müssen.

Funkien als Kübelpflanzen für den schattigen Balkon und die Terrasse

Um einen Schattenplatz in Ihrem Garten ein wenig Grün einzuhauchen, sind Funkien (Hosta) ideal. Diese Pflanze wird auch Herzblattlilie genannt und gehört zu den Sorten der Spargelgewächse.

Funkien können Sie in den verschiedensten Gelb-, Grün-, Weiß- und Blautönen erhalten und es gibt sie nicht nur als stattliche Staude, sondern auch in kleinwüchsigen Arten.

FunkienFunkien auf dem Balkon

Die anspruchslosen Funkien brauchen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Es gibt auch dickblättrige Sorgen, die ein bisschen mehr Sonne vertragen. Dann benötigen sie aber mehr Wasser als ihre anderen Artgenossen.

Pflanzen Sie die Funkien in einen Kübel, hier reicht eine normale Garten- oder Blumenerde vollkommen aus. Die Funkien mögen zwar ein feuchtes Substrat, Sie sollten sie aber trotzdem nicht zu viel und oft gießen, denn Staunässe können diese Herzblattlilien gar nicht vertragen. Bitte auch beim Einpflanzen darauf achten, dass Sie an die Drainageschicht denken und das Abzugsloch abdecken. Hierfür eignen sich Tonscherben sehr gut.

Kann man Funkien auf dem Balkon vermehren und überwintern

Im Herbst lassen sich die Funkien ganz einfach teilen und vermehren.
Praktisch ist die Teilung der Herzblattlilien auch, wenn diese zu groß für den Topf geworden ist.

Können Funkien überwintern?

Ja, denn sie gehören zu den winterharten Pflanzen und können ohne Probleme auf dem Balkon überwintern. Idealerweise bringen Sie den Kübel an eine geschützte Stelle und umwickeln den Kübel mit einem Vlies und stellen den Blumenkübel auf eine Styroporplatte. So werden auch die Wurzeln vor starkem Frost geschützt.

Funkien auf der Terrasse

Die Pflanzen sollten einen schattigen Platz im Blumenbeet erhalten und nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, denn je nach Sorte wachsen sie sehr üppig.

Schnecken mögen Funkien besonders gerne, daher sollten Sie immer wieder nach diesen kleinen Fressern Ausschau halten. Indem Sie die Blumenkübel erhöht aufstellen, kommen die Schnecken so an die eingetopften Pflanzen nicht heran.

Sehr schön zu kombinieren sind die Funkien mit anderen Pflanzensorten, die den Schatten mögen.

Düngen

Ab April bis in den Spätsommer hinein sollten Sie die Funkien regelmäßig düngen. Hierfür können Sie organischen Dünger, z.B. Hornspäne oder -mehl ebenso nehmen, wie Flüssigdünger.

Funkien

Der richtige Standort für Ziergräser im Garten

Ziergräser schaffen interessante Strukturen in jedem Gartenbereich. Deshalb sollten sie in keinem Garten fehlen. Allerdings benötigen Ziergräser den richtigen Standort, damit sie gedeihen.

Trocken und sonnig oder feucht und schattig

Miscanthus_sin_Gracillimus (2)Welchen Standort Ziergräser benötigen, hängt von ihrer Herkunft ab. Die sogenannten Steppengräser sind robust und besitzen meist graugrüne oder blaue Halme. Sie kommen mit einem mageren Boden aus, der nur wenige Nährstoffe besitzen darf. Findet man diesen im Garten nicht vor, magert man ihn mit Sand ab. Dadurch wird er gleichzeitig durchlässiger. Gräser dieser Art dürfen in der prallen Sonne stehen. Gießen braucht man sie nur sehr wenig. Zu den Steppengräsern zählen unter anderem der Blauschwingel, der Blaustrahlhafer und der Strandroggen.

Zarte Ziergräser mit hellgrünen Halmen benötigen einen schattigen Stand, damit die Sonne sie nicht verbrennt. Sie bevorzugen einen feuchten Untergrund, der mit Kompost versetzt sein darf. Beispiele für diesen Standort sind das Japanwaldgras, die Hänge Segge oder die Schneemarbel. Ausnahmen wie das Feinhalm Chinaschilf benötigen einen sonnigen Platz, der dennoch ausreichend feucht sein sollte.

Wind macht den meisten Gräsern nichts aus, vor allzu starkem Sturm sollten sie jedoch geschützt werden, da die Halme brechen könnten.

Pflanzabstand beachten

Einige mehrjährige Ziergräser wirken erst nach Jahren füllig. Sie können dann einen erheblichen Umfang besitzen. Damit man die Beete nicht ständig umgestalten muss, sollte man bereits bei der Pflanzung der Ziergräser an ihre endgültigen Maße denken. Größere Arten wie das Reitgras benötigen einen Pflanzabstand von mindestens 1 Meter.

IMG_8987Winterschutz nicht vergessen

Selbst bei den robusten Ziergrasarten kommt es immer wieder zu Winterschäden. Ihnen machen weniger die kalten Temperaturen als die Nässe zu schaffen. Insbesondere das Pampasgras , das einen vollsonnigen Stand benötigt, reagiert mit einem Totalausfall, wenn seine Halme nicht rechtzeitig vor dem Winter zusammengebunden werden. An diesen kann das Wasser dann ablaufen, ohne dass es ins Herz der Pflanze dringt. Niedrigere Gräser wie der Bärenfellgras  sollten mit Fichtenreisig abgedeckt werden.

Die richtigen Frühjahrsblüher für Ihren Garten


NarzissenDer Frühling steht vor der Tür. Mit dem Frühling steigen nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Bereitschaft für die Gartenarbeit. Nachdem die Spuren des Winters entfernt sind, kann der Besitzer mit der Gartenarbeit beginnen. Jedes Jahr im Herbst werden die sogenannten „Frühjahrsblüher“ eingesetzt. Diese Vorboten blühen schnell und zeigen, dass der Frühling eingekehrt ist.

Die Frühjahrsblüher verschönern den Garten

Typische Blumen für den Garten im Frühjahr sind Tulpen. Es gibt unterschiedliche Tulpen – ob grün, rot oder gelb, ob hoch, klein – die Vielfalt ist unbeschreiblich. Tulpen haben den Vorteil, dass sie sehr wohl sehr schnell blühen und mit ihrer Artenvielfalt überzeugen. Der Besitzer kann den Garten voll mit unterschiedlichen Tulpen gestalten und die Blumen sehen sich nur bedingt ähnlich. Es erinnert an eine Vielfalt, die wunderschön ist. Weitere Möglichkeiten für Frühjahrsblumen sind Hyazinthen. Vergleichbar mit den Tulpen gibt es auch bei den Hyazinthen Unterschiede.

Tulpen läuten Jahr für Jahr den Frühling ein

FrühjahrsblüherWeitere Frühjahrsblüher sind Narzissen. Auch hier gibt es unterschiedliche Pflanzen, Farben und Formen. Narzissen sind beliebte Gartenblumen, die auch Jahr für Jahr – nachdem sie wachsen – ein Zeichen setzen, dass der Winter vorbei ist und der Frühling kommt. Diese drei typische Pflanzen bzw. Blumen sind beliebte Gartenblumen, die auf Grund ihrer Schönheit von den Besitzern gerne gepflanzt werden. Ein Vorteil ist, dass durch die Vielfalt neben der Abwechslung auch eine bunte Mischung entsteht. Auch wenn der Garten nur aus Tulpen und Narzissen besteht, ist er dennoch abwechslungsreich und farbenfroh. Ein weiterer Aspekt ist das robuste Wesen. Vor allem Tulpen sind relativ robust, brauchen wenig Pflege und kommen Jahr für Jahr wieder, um den Garten zu verschönern.

 

Schönes Blütengehölz für die Kübelbepflanzung: Abelie

Schönes Blütengehölz und sehr gut für die Kübelbepflanzung geeignet

Abelie - schönes Blütengehölz für die KübelbepflanzungDie Abelien sind aufgrund ihrer langanhaltenden Blütezeit über die Sommermonate eine wahre Bereicherung für unseren Hausgarten. Der kompakte, buschige Wuchs erreicht im Alter eine Höhe von etwas mehr wie einem Meter. Durch diese beiden Eigenschaften hat sich die blühfreudige Abelie gerade als Kübelpflanze in unserer Klimazone sehr bewährt. Zum Beispiel in einem schönen rustikalen Terrakotta-Topf auf Balkon und Terrasse kommt dieses Zwerggehölz sehr gut zur Geltung. Abelien lieben einen sonnigen, warmen Standort und benötigen gerade über die Sommermonate eine ausreichende Wasserversorgung.

Als Kübelpflanze ist die Abelie auf eine Düngergabe angewiesen

Eine Grunddüngung im Frühjahr mit einem Volldünger zusammen mit einer Flüssigdüngergabe übers Gießwasser zur Blütezeit sollte ausreichen um dem Blütengehölz alle wichtigen Nährstoffe für einen langanhaltenden Blütentraum zu sichern.

Abelien schneiden

Abelien können durch einen leichten Rückschnitt im Frühjahr (vor dem Blattaustreib) eingekürzt werden. Dies fördert einen kompakten Wuchs. Zudem fördert gerade bei alten Exemplaren ein Verjüngungsschnitt ebenfalls im Frühjahr die Blühfreudigkeit.

Abelien überwintern

Über die Wintermonate ist die Abelie im Topf am besten im Winterquartier aufgehoben – aber Achtung: auch im Winter benötigen vor allem immergrüne Gehölze eine ausreichende Wasserversorgung!
Weitere Tipps für Kübelpflanzen finden Sie in unseren Gartentipps.

Schöne Pflanzen für Ihre Terrasse oder Ihren Balkon finden Sie hier in unserem Pflanzenshop

Wilder Wein – starkwachsende Kletterpfanze

Der Wilde Wein ist eine sehr robuste, gut winterharte Kletterpflanze für unsere Gärten. Gerade für die Begrünung von etwas unansehnliche Geräteschuppen, Zaunanlagen und Mauern eignet sich dieser, recht schnell wachsende Haftwurzelkletterer sehr gut.

Selbstklimmende Kletterpflanze mit Haftwurzeln

Der Name „Haftwurzelkletterer“ verrät schon dass der Wilde Wein Haftwurzeln mit kleinen runden Saugknöpfen ausbildet und so eine Mauer oder eine Bretterwand ohne Rankgerüst begrünen kann. Das Laub der verschiedenen Arten ist über den Sommer meist frischgrün und verfärbt sich im Herbst auffallend leuchtend rot.
Die Blüte im Sommer ist gerade für Bienen und andere Insekten eine willkommene und wichtige Bienenweide. Die im Anschluss ausgebildeten schwarzen Beeren machen diese vielseitige und robuste Pflanze zudem zu einem sehr guten Vogelnährgehölz.
Aufgrund der Starkwüchsigkeit ist der Wilde Wein nur bedingt für eine Kübelbepflanzung geeignet.

Überlegung vor der Pflanzung

Vor der Pflanzung sollte bedacht werden dass die Saugknöpfe der Haftwurzeln nur sehr schwer wieder zu entfernen sind. Auch sollte bei einer Hauswandbegrünung sichergestellt werden, dass der Wilde Wein nicht in den Dachstuhl/unter die Dachpfannen wachsen kann. Der Wilde Wein ist sehr gut schnittverträglich und kann eigentlich das ganze Jahr über eingekürzt/zurückgeschnitten werden. Wir empfehlen einen Rückschnitt in der laublosen Zeit. Erstens fällt dann wesentlich weniger Schnittgut an und zum zweiten werden Vögel die eventuell in der Blätterwand brütenden nicht gestört.

Als ebenfalls starkwüchsige Alternative empfehlen wir den Knöterich (Polygonum aubertii). Diese ebenfalls sommergrüne Pflanze bildet keine Haftwurzeln aus (benötigt also ein Rankgerüst) und überrascht im Sommer zudem mit einem weißen Blütenmeer!

Entdeckung an einem öffentlichen Platz

Wilder Wein, unnötig mit Kabelklemmen an der Wand befestigtWie bereits oben erwähnt ist der Wilde Wein wie auch der Efeu ein Haftwurzelkletterer und benötigt keine Rankhilfe! Auch von einer zusätzlichen Fixierung durch Kabelklammern wie auf dem Bild rechts ist abzuraten, da die Triebe der Kletterpflanze mit den Jahren immer dicker werden und es so zu Verletzungen kommen kann. Neben den negativen Auswirkungen auf die Pflanze kann auch das Mauerwerk durch die vielen Nägel schaden nehmen.

Der Wilde Wein ob die Sorte Engelmannii oder Veitchii ist eine sehr gute, schnellwachsende, pflegeleichte Kletterpflanze die auch für unsere tierischen Gartenbewohnern einen hohen Stellenwert hat.  Sollten Sie eine immergrüne, selbstklimmende Kletterpflanze suchen empfehlen wir Ihnen den Efeu – dieser hat sich gerade in unseren Breiten als immergrüne Fassadenbegrünung bewährt.

Pflanzen für Trockenmauerfugen

Trockenmauerfugen bepflanzen

Sedumpflanzen-für-TrockenmaNicht nur Steingärten, Beete und Rabatten lassen sich bepflanzen auch Trocken- und Natursteinmauern können, je nach Größe der Fugen sehr gut bepflanzt werden. Hier eine Auswahl an Pflanzen für eine Trockenmauerbepflanzung:

Weiterführende Informationen

Weitere, geeignete Pflanzen für eine Steingartenanlage, eine Dachbegrünung oder eine Begrünung von Natursteinmauern  zum Beispiel das beliebte Blaukissen für die Mauerkronen als hängende Blütenstauden finden Sie in unserem Pflanzenshop und auch in unseren Gartentipps unter Steingarten bepflanzen. Ein kleiner Einblick über den Bau und die verschiedenen Arten von Trocken- und Natursteinmauern finden Sie ebenfalls in unseren Gartentipps unter Natusteinmauern und Trockenmauern.

Frauenmantel, Blütenstaude mit Wildblumencharakter

Frauenmantel - drei verschiedene Pflanzen im Onlineshop

Frauenmantel – robuste, winterharte Blütenstaude mit Wildblumencharakter

Der Frauenmantel – robuste, winterharte Blütenstaude mit Wildblumencharakter

Der Frauenmantel, botanisch Alchemilla genannt ist eine sehr robuste und pflegeleichte Blütenstaude mit einer sehr guten Winterhärte. Somit die Ideale Pflanze für eine mehrjährige Staudenbepflanzung. Aktuell haben wir in unserem Sortiment drei verschiedene Arten von Alchemilla lieferbar – hier die Unterschiede der jeweiligen Sorte

  • Alchemilla mollis: Bekannte und bewährte Gattung des Frauenmantels. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 40 cm und einem kugeligen Wuchs aus dicht stehenden, weichen, leicht behaarten Blätter sehr gut für die Pflanzung in kleinen Gruppen wie auch für großflächige Bepflanzungen geeignet. Dieser Frauenmantel ist eine robuste Blütenstaude mit Wildblumencharakter – leider samt sie sich relativ stark aus – daher empfehlen wir verblühte Blütenstände regelmäßig zu entfernen
  • Alchemilla epipsila: kompakter und etwas kleiner als Alchemilla mollis. Sehr schön für den vorderen Bereich im Staudenbeet, als Einfassung oder für flächige Bepflanzungen geeignet
  • Alchemilla erythropoda: kleinbleibender, kompakter Frauenmantel der auch auf sandig bis steinigen Untergründen zurecht kommt. Mit einer Wuchshöhe von gerade einmal 20 cm gehört dieser besondere Frauenmantel zu den kleinbleibenden Blütenstauden. Verwendung findet er nicht nur in Beeten und Rabatten wie seine Artverwandten sondern kann auch sehr gut im Steingarten und in größeren Trockenmauerfugen gepflanzt werden.