Native Plants Gartenblog

Allgemein

Tipps für den perfekten Heckenschnitt

Jeder Gartenbesitzer weiß, dass eine Hecke Pflege braucht, wenn sie schön aussehen soll. Und das fängt nicht beim Schneiden einer Hecke an, sondern im Prinzip schon bei der Pflanzung. Welchen Zweck soll die Hecke erfüllen? Soll sie als Wind- oder als Sichtschutz angepflanzt werden? Oder soll damit eine Begrenzung geschaffen werden, die den eigenen Garten von dem des Nachbarn trennt? In manchen Gartenanlagen hat man ganz auf Zäune verzichtet und mit Hecken eine natürliche Abgrenzung geschaffen. Damit hat man sich vollends zur natürlichen Gestaltung der Gartenanlagen bekannt.
Je nach Heckenart werden unterschiedliche Schnitttechniken angewendet. Man unterscheidet unter anderem Grünpflanzen-Hecken wie Hainbuche oder Liguster, Blüten-Hecken, die zum Beispiel aus Rosen oder Forsythien bestehen und die beliebten Thuja-Hecken. Alle genannten Hecken brauchen neben dem Formschnitt auch einen Verjüngungsschnitt. Es reicht nicht aus, nur die Spitzen zu verschneiden, da die Gefahr besteht, dass die Hecken im Inneren verkahlen, wenn zu wenig Licht in das Innere fällt.

Berberitze als Schnitthecke

Berberitze als Schnitthecke

Tipp 1 – Zum Schneiden scharfes Werkzeug benutzen
Für den Heckenschnitt braucht man unbedingt scharfes Werkzeug, zum Beispiel eine scharfe Hand-Heckenschere oder eine Elektro-Heckenschere, eine große Auswahl findet sich auf www.heckenschere.de. Wenn die Geräte scharf sind, dann kann ein sauberer Schnitt durchgeführt werden und es entstehen keine Quetschungen, die das gesunde Holz schädigen und zum Absterben bringen.

Tipp 2 – Verjüngungsschnitt nicht von März bis September durchführen
Einen radikalen Verjüngungsschnitt darf man vom 1. März bis zum 30. September (§ 39 Abs. 5 des Bundesnaturschutzgesetz) nicht durchführen, da die Brutplätze der Vögel zerstört werden könnten. Günstig ist ein Schnitt Anfang Oktober oder im Februar, wenn kein Frost mehr herrscht.

Tipp 3 – Verjüngungsschnitt trapezförmig ausführen
Bei diesem Schnitt wird die Hecke radikal und fachmännisch ausgelichtet. Alle kräftigen Triebe der Hecke werden stark zurückgeschnitten, einzelne zu dicht stehende oder tote Äste werden bis in Bodennähe zurückgeschnitten. Junge dünne Triebe können für das neue Wachstum stehen bleiben. Durch die Trapezform wird gewährleistet, dass Luft und Licht in alle Bereiche der Hecke kommen.

Tipp 4 – Ein Erhaltungsschnitt fördert das Wachstum
Dieser Schnitt kann regelmäßig zweimal pro Jahr, also im Frühjahr und im Sommer durchgeführt werden. Der Sommerschnitt sollte spätestens Ende August durchgeführt werden, damit der neue Austrieb vollständig ausreifen kann, bevor es Winter wird. Der Erhaltungsschnitt regt die Hecke zur Ausbildung neuer Triebe an und bringt sie gleichzeitig in Form.

Tipp 5 – Beim Scheiden der Hecke auf das Wetter achten
Junge zarte Triebe können bei starker Sonneneinstrahlung verbrennen. Daher sollte die Hecke bei einem bedeckten Himmel verschnitten werden, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen. Auch die Temperatur sollte beachtet werden. Wichtig ist, die Hecke nicht bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius zu schneiden, damit keine Frostschäden auftreten.

Tipp 6 – Schnittabfall als Dünger nutzen
Fällt bei dem Heckenschnitt viel Abfall an, so kann man diesen mit einem Häcksler zerkleinern und als Dünger unter die Hecke geben. Diese sogenannte Gründüngung hat auch den Vorteil, Unkraut beim Aufkeimen zu behindern.

 

Schon gewusst? Mit unserem Heckenplaner können Sie Ihre Hecke online gestalten und planen. Die Pflanzenauswahl kann gespeichert und ausgedruckt werden, was sich insbesondere bei der Pflanzung als sehr praktisch erweist. Außerdem verraten wir Ihnen 10 weitere Gärtner-Tipps für das Anlegen einer Hecke.

Nadelgehölze und den Rasen richtig düngen

Bittersalz gegen Magnesiummangel an Ihren Nadelgehölzen

Die Nadeln Ihrer Koniferen sehen braun aus, der Baum wirkt nicht vital? Besonders an alten Pflanzenteilen ist von innen nach außen eine Braunfärbung zu erkennen? Das sind meist Anzeichen für Magnesiummangel. Denn Magnesiummangel zeigt sich durch Braunfärbung an den Pflanzen, weil hier kein Chlorophyll gebildet werden kann, welches bekanntermaßen für die Blattfarbe zuständig ist.
Manna Bittersalz  hilft gegen diese Krankheitserscheinungen schnell und zuverlässig, es wirkt direkt über die Wurzel.
Bringen Sie gerne auch vorbeugend 50g/m² auf. Sind größere Bäumen betroffen, ab ca. 2m Höhe, sollten 100-200g/m² Bodenfläche ausgestreut werden. Bringen Sie das Bittersalz in den durch Zweige und Äste beschatteten Bereich aus und arbeiten es leicht unter. Bei Trockenheit muss anschließend gut gewässert werden, damit die Nährstoffe sich auflösen und der Pflanze zur Verfügung stehen können. Bei schwerem Magnesiummangel kann die Gabe 2-3 im Jahr wiederholt werden. Die beste Zeit für eine Düngung ist das beginnende Frühjahr. Im späten Herbst gehen die Gehölze in die Vegetationspause, eine Düngung wäre jetzt nicht sinnvoll.

Eisendüngung gegen Moos und Verfärbungen in Ihrem Rasen

Rasen, der von Moos befallen ist oder gelbe Stellen aufweist, sieht nicht sehr gepflegt aus und vor allen Dingen ist es ein Hinweis, dass dem Rasen Nährstoffe fehlen. Denn, wenn der Rasen gesund und gut versorgt ist, hat Moos keine Chance.

In der Hauptwachstumsphase (Frühling bis Frühsommer) ist eine gute Zeit für eine Düngerkur. Stark von Moos befallene Stellen sollten Sie entfernen und an den kahlen Stellen mit unseren Kleinpackungen Rasenerneuerung nach säen, zuletzt Manna Eisendünger an diesen Stellen aufbringen, das hilft bei der Regeneration des Rasens, die Lücken schließen sich schneller. Pro 10 Liter Gießwasser lösen Sie 25og  auf, das genügt für ca. 10m² Rasenfläche. Der Dünger kann auch ausgestreut werden, dann benötigt man 25g/m². Streuen Sie das Granulat gleichmäßig aus und sorgen Sie anschließend für eine gute Wasserversorgung. Gerne im Herbst noch einmal eine kleine Eisendüngung vornehmen, das stärkt den Rasen für den Winter.
Eisenmangel tritt auch an Rosen, Rhododendren oder auch Bambussen auf. Diese Blattverfärbungen nennt man Chlorosen, sie sind ein sicheres Zeichen dafür, dass die Pflanze einen Nährstoffmangel hat. Geben Sie auch hier gerne unseren Manna-Eisendünger.
Bitte achten Sie bei der Ausbringung des Düngers darauf, dass Sie aus hygienischen Gründen immer Handschuhe tragen!
Bestellen Sie jetzt bei uns im Pflanzen- und Gartenshop Ihren Dünger-Vorrat, im Frühling hat der Gärtner meist so viel zu tun, dass Einkäufe besser vorab erledigt sind!

Leckerer Feldsalat

Winterzeit ist Feldsalatzeit

Feldsalat_Blog

Jetzt zur kühlen Jahreszeit steht der Feldsalat, auch Rapunzelsalat genannt, wieder auf dem Speiseplan. Damit dieser gesunde und vitaminreiche Salat gut schmeckt hier ein paar Tipps:

  • Marinade mit Essig – Öl
    1 Ess. Öl
    2 Ess. Essig ,
    eine kleine Zwiebel in Würfel schneiden, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Marinade mit Senf
    1 Ess. Öl
    2 Ess. Essig
    1 Ess. mittelscharfen Senf
    2 Ess. Zucker
    anschließen mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Marinade mit Majonäse und Knoblauch
    1 Ess. Öl
    2 Ess. Essig
    1 Ess. Majonäse
    2 Ess. Zucker
    1 kleine Zehe Knoblauch
    anschließen mit Salz und Pfeffer abschmecken

Viel Spaß beim ausprobieren!

Heckenplaner Beispiel: Bunte Hecke im Herbst

Der neue Heckenplaner von Native-Plants ist da! Als Einstieg für unsere Kunden stellen wir in nächster Zeit verschiedene Gestaltungsideen vor, welche Sie in unserem Webshop so oder ähnlich entwerfen können.

Heute als Thema: Bunte Hecken im Herbst

Passend zur Jahreszeit, zum beginnenden Herbst,  entwerfen wir eine Hecke, die durch Gehölze mit besonderem Fruchtschmuck hervorsticht. Natürlicherweise ist es so, dass die Früchte tragenden Gehölze schöne Blüten im Frühjahr zeigen. So ist bereits früh im Jahr ein hübscher Anblick garantiert, wenn Sie sich für Gehölze entscheiden, die im Herbst Früchte tragen. Vorgabe ist hier 10 Meter Heckenlänge,  Breite des Beetes soll 2 Meter sein, die Gehölze dürfen über 3 Meter hoch werden.

Heckenplaner Bunte Hecke im Herbst 1

Auf den Fotos sehen Sie, wie die Hecke nach und nach entsteht. Grundsätzlich gilt bei einer Beet-Planung, immer mit den großen Gehölzen zu beginnen, diese sorgen für optische Struktur im Beet.
In unserem Beet geht es mit der Felsenbirne Ballerina los, eine schöne Sorte mit essbaren Früchten. Zu Marmelade verarbeitet ist die Beere ein Genuss. Schon im August sind die ersten Früchte reif, auch für Vögel ein Gaumenschmaus.
Der  Zierapfel Profusion erfreut mit weinroter Blüte im Mai-Juni und kleinen, tatsächlich nach Äpfeln schmeckenden rötlichen Früchten im Herbst. Weiter geht es mit der Bluthasel. Neben tollen, leckeren Früchten im Herbst schmückt sie Ihren Garten durch dunkelrotes Laub die ganze Vegetationsperiode hindurch. Der Baum ist kräftig im Wuchs (50-100cm pro Jahr Zuwachs), sehr gesund und gut Frost unempfindlich. Bei einer angedachten Beetlänge von ca. 10 Meter sollten diese großen Gehölze als Gerüst genügen.

Heckenplaner Bunte Hecke im Herbst 2

Der Purpur-Hartriegel besticht nicht nur durch Früchte für die Vögel, sondern gibt Ihrem Beet auch im Winter durch seine leuchtend rote Rinde Farbe. Setzen Sie davon gerne 2 bis 3 Pflanzen, der Effekt  ist dann richtig gut.
Als Landschaftsgehölz, Vogelnährgehölz, Blütengehölz, Fruchtgehölz, Bienenweide, schnellwachsendes Gehölz, für den Duft- und Aromagarten ist der Schwarze Holunder ein echter Tausendsassa in Ihrem Garten. Damit das Beet im Winter nicht kahl wirkt und der Sichtschutz trotz Laubfall gegeben ist, fügen Sie immergrüne Gehölze ein. Schwarzgrüner Liguster behält sein Laub nach ein paar Jahren Eingewöhnung recht zuverlässig. Davon setzen wir ebenfalls mehrere Pflanzen. Die Beeren sind für die Tierwelt wichtig, für den Menschen allerdings giftig. Alternativ könnte man hier als immergrüne Pflanze den Gartenbambus Standing Stone als immergrünes Gehölz wählen.

Heckenplaner Bunte Hecke im Herbst 3

Nun gilt es noch,  die Unterpflanzung auszuwählen. Sie sorgen dafür, dass auch im unteren Bereich Ihrer Hecke immer Leben herrscht, sei es durch Blüten, schönes Laub oder wieder Früchte. Das ist bei der Apfelbeere Nero absolut der Fall. Weiße Blüten im Frühling, sehr gesunde, große Früchte ab August und eine wunderschöne rötliche Herbstfärbung der Blätter machen diesen kleinen Strauch unersetzbar in einer Früchte tragenden Hecke. Als Farbklecks im Unterholz pflanzen wir 9 kleine Spieren (Spiraea Anthony Waterer), die sehr lange blühen und absolut robust sind.
Alle aufgeführten Pflanzen finden Sie unter der Rubrik Fruchtschmuck im Heckenplaner. Die kleinen Spieren sind in der Rubrik Blütepflanzen abgebildet. Fertig ist Ihr Beet, welches durch Blüten im Frühjahr und Sommer besticht und im Herbst mit Fruchtschmuck und Herbstfärbung überrascht!

Herbstlicher Türkranz

Die Natur läuft jetzt noch einmal zur Hochform auf. Viele kräftige Farben, tolle Blütenformen und herbstliches Laub machen eine schöne Dekoration zum Kinderspiel. Hier ein tolles Beispiel für einen herbstlichen Türkranz. IMG_2512Die Zutaten dafür z.B. das Heu finden Sie in Ihrem Paket das wir Ihnen zuschicken und den Rest natürlich in Ihrem Garten. Einfach mit offenen Augen sich umschauen, es sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
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Zuerst wurde der Styroporkranz mit Heu umwickeln um einen natürlichen Untergrund zu bilden.
Dann werden die Blüten z.B. von der Fetthenne, der Hortensie oder verschiedenen Gräser mit allerhand Grünzeug angeordnet. Sehr hübsch sind zu dieser Jahreszeit auch die Hagebutten von Wildrosen, nur Vorsicht beim schneiden und binden der Rosenfrüchte, man kann sich leicht mal an den Dornen verletzen.

Den Türkranz mit einer farblich abgestimmten Schleife an der Haustüre aufhängen oder gerne auch im Garten nett dekorieren. Viel Spaß beim selbst machen.IMG_2516

Ihr Heckenplaner von Native Plants

Ihr Heckenplaner für den Garten

Neues Tool für Ihre Gartenplanung – Ihr Heckenplaner von Native Plants

Sie haben ein Grundstück, vielleicht schon ein Haus darauf gebaut und jetzt wünschen Sie sich einen hübschen Garten, zum Verweilen, zum Gemüse ernten und zum Spielen für die Kinder. Gemütlich wird es immer dann, wenn Sie Ihren ganz privaten Bereich haben, wenn Schichtschutz gegeben ist, damit nicht jeder von der Straße in Ihren Garten schauen kann. Nun hat nicht jeder Gartenbesitzer das notwendige Pflanzenwissen parat, welche Hecke zu seinem Garten passt. Aber selbst entwerfen möchten Sie Ihre Hecke trotzdem gerne?

Wir haben die Lösung für Sie! Unser neuer Heckenplaner von Native-Plants!

Mit unserem Planer können Sie ganz leicht, und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, Ihre Gehölze zusammenstellen und diese anschließend bequem nach  Hause liefern lassen. Am Abend, am Wochenende, jederzeit, eben wenn Sie Zeit haben, entwerfen Sie Ihr Beet.

Heckenplaner_2Einfache Handhabe, damit es am Feierabend nicht zu anstrengend wird, ist selbstverständlich. Sie brauchen nur die Maße des vorgesehenen Beetes und die gewünschte oder erlaubte Höhe der Pflanzen zu wissen. Ob es eine Hecke sein soll, die regelmäßig geschnitten werden muss oder eine natürliche Blühhecke, können Sie gleich am Anfang entscheiden.
Der Heckenplaner stellt Ihnen nach Eingabe dieser Daten eine Pflanzfläche mit Ihren Maßen dar und bietet nur Pflanzen an, die mit Ihren Angaben übereinstimmen. Diese Vorauswahl erleichtert das Zusammenstellen enorm und spart Ihre Zeit.

Jetzt geht es los, seien Sie ruhig kreativ. Lassen Sie sich durch das für Ihren Garten in frage kommende Sortiment führen und ziehen Sie „Ihre“ Pflanzen einfach per Drag & Drop in die Pflanzfläche. Klingt einfach? Ist einfach!

Vielleicht mögen Sie Vögel, Schmetterlinge und Bienen im Garten, dann wählen Sie Gehölze aus mit Blüh- und Fruchtschmuck. Ganz leicht durch ein Listenfeld, das rechts neben dem Beet zu sehen ist. Native-Plants hat auch hier für Sie eine Vorauswahl getroffen.
Durch anschauliche Fotos sehen Sie jederzeit Ihr Ergebnis und können Änderungen vornehmen. Wenn Sie dann Ihre Wunschhecke entworfen haben, sehen Sie auf einer Übersicht alle Pflanzen mit Blühzeiten, Besonderheiten, wie z.B. besonders schönes Laub. Die Liefergrößen und die Preise sind angefügt. Gefällt Ihnen Ihre Hecke, dann ab damit in den Warenkorb vom Webshop und in einigen Tagen wird Ihre ganz persönliche Hecke zu Ihnen nach Hause geliefert. Bequemer geht es nicht. Oder?
Damit die Pflanzung vor Ort sicher klappt, nutzen Sie den Pflanzplan von Native-Plants zum Ausdrucken. Hier  sehen Sie Ihre Auswahl, die Anordnung der Gehölze, wie Sie es festgelegt haben.
Probieren Sie unseren neuen Heckenplaner aus, experimentieren Sie beim Zusammenstellen ruhig, ohne Risiko.

Für die gewohnt gute Qualität der Pflanzen sorgt Native-Plants.

Hier gehts direkt zum Heckenplaner von Native Plants

Umweltfreundliche Gestaltung des Gartens

Im Zuge des immer wichtiger werdenden Umweltbewusstseins hat der Umweltschutz einen ganz neuen Stellenwert erreicht, der auch für die Gestaltung des Gartens zu beachten ist. Wie der Garten am besten umweltfreundlich gestaltet wird, folgt hier in einem kurzen Überblick.

Wahl der richtigen Pflanzen

Viele Pflanzen interagieren miteinander um Schädlinge zu bekämpfen. Wenn z. B. neben dem Tomatenstrauch ein Basilikumbäumchen steht, so helfen die Schädlinge des Basilikums dabei mit, die Schädlinge von den Tomaten freizuhalten. Des Weiteren kann die Hilfe von anderem Getier bei der Schädlingsbekämpfung hinzugezogen werden. Kleine Vögel ernähren sich bspw. von Insekten, während auch Fledermäuse effektiv Insekten entfernen. Gibt es im Garten ein Problem mit Schnecken, Larven oder Käfer, so können Igel Abhilfe schaffen. Im Gegensatz dazu können Blattläuse bspw. von Marienkäfern entfernt werden.

Natürlicher Dünger und Unkrautvernichtung

Mit einem eigenen Kompost kann kostengünstig und mit wenig Arbeitseinsatz nährstoffreiche Erde selbst erzeugt werden, die für prächtig gedeihende Pflanzen sorgt. Die Beschaffenheit der Erde ist besonders wichtig für die Wahl der Pflanzen. Denn nicht nur vom Licht ist es abhängig, ob die Pflanzen im Garten gut gedeihen können.

Der Garten sollte auf keinen Fall überdüngt werden. Auch Kunstdünger bietet sich nicht zur Verwendung an. Stattdessen sollte Steinmehl, kompostierter Mist oder Grasschnitt verwandt werden, um mit dem natürlichen Dünger der Umwelt nicht zu Schaden und trotzdem für ausreichend Nährstoffe im Boden zu sorgen.

Auch bei der Unkrautvernichtung gilt es, nur natürliche Mittel zu verwenden und nicht mit Chemiekeulen vorzugehen. Durch biologische Bekämpfungsmittel wie bspw. Unkrautessig und heißes Wasser können viele Sorten an Unkraut eingedämmt oder sogar ganz vernichtet werden. Regelmäßiges Unkrautjäten ergänzt die biologischen Maßnahmen gegen Unkraut hervorragend.

Blumenwiese-im-GartenWiese statt Rasen

Da es sehr aufwändig ist einen Rasen zu pflegen, bietet sich als Alternative eine Naturwiese an. Regelmäßiges Mähen, Düngen oder sogar Bekämpfungsmittel gegen Moos sind bei einer natürlichen Wiese nicht mehr nötig. Trotzdem wirkt die Wiese ganz besonders im Garten und sorgt dafür, dass viele nützliche Tiere sich in der Wiese ansiedeln.

Sowohl die Rasen als auch die Naturwiese müssen ab und an gepflegt werden. Mit einem elektrischen Rasenmäher oder per Hand betriebenen Rasenmäher machen sich die wenigsten schädlichen Effekte auf die Umwelt bemerkbar. Mit zunehmender Gartengröße wird immer häufiger ein mit Benzin betriebener Rasenmäher gewählt. In einem solchen Fall sollten dann ein 4-Takter mit Katalysator gewählt werden. Generell gilt, dass von Geräten, die mit Strom betrieben werden müssen, in einem umweltfreundlichen Garten Abstand genommen werden sollte.

Die richtige Beleuchtung

Um die Kraft der Sonne zu nutzen, können in hellen, lichtdurchfluteten Gärten Solarlampen mit LEDs eingesetzt werden. Anstatt wie bei den herkömmlichen Lampen beziehen die Solarlampen ihre Energie durch Panelen. Zusätzlich sorgen die LED-Lampen für eine lange Laufzeit der Lampen, was auch bei den klassischen Glühbirnen nicht gewährleistet wird. Aus diesem Grund wird der umweltfreundliche Garten mit Solarleuchten perfekt abgerundet.

Willkommensgrüße für das neue Jahr

Der Sommer verabschiedet sich allmählich und die (Hobby-)gärtner genießen den Altweibersommer in ihrem Garten. Das Gold der Goldrute, das Orange der letzten Sonnenbräute und natürlich, nicht wegzudenken, die hohen Astern in  Violett, Rosa und Blau lassen  die Beete regelrecht leuchten. Wenn dazwischen die Blüten der  Gräser in matten Bronze oder rötlich wie das Chinaschilf Flamingo im Wind wogen, ist das Bild perfekt. Narzisse
Die Hitze ist nun vorbei, die Temperaturen sind angenehm, zum Arbeiten im Garten ideal. Lassen Sie aber gerne diese Pracht noch eine Weile so, wie sie ist. Räumen Sie nicht zu sehr auf.  Laub, später in die Beete gekehrt, ist ein idealer, natürlicher  Winterschutz für die Pflanzen. Samenstände der abgeblühten Stauden sehen bei Raureif toll aus und geben den Vögeln Futter.

Allerdings ist jetzt die richtige Zeit, an Ihre bunten Frühlingsbeete für das nächste Jahr zu denken und die Vorbereitungen dafür zu treffen. Von September bis Dezember, an  frostfreien Tage, werden die Blumenzwiebeln in den Boden gesteckt, damit sie als Frühlingsboten  Ihre Beete bereits im März verschönern. Gute Plätze dafür sind Gehölzränder und direkt unter dem Gehölz, so sehen die kahlen Plätze um diese Jahreszeit gleich hübscher aus. In die Staudenbeete ruhig großzügige Mengen an Zwiebeln in die Erde bringen. Stecken Sie die Zwiebeln hinter Stauden, die bis zum Verblühen der Tulpen & Co hoch genug  sind, das braune Laub zu verdecken.

Wunderschöne bunte Frühlings-Blumenwiesen können Sie  in großen Parks sehen. Dort werden die Schneeglöckchen, Narzissen und Krokusse einfach in großen Anzahl in die Wiese gesteckt. Machen Sie es doch mal wie die Profis! Und wenn die Zwiebelpflanzen verblüht sind, das braune Laub beim ersten Rasenmähen einfach mitabmähen.

Meine Lieblinge unter den Zwiebelblumen sind die Schachbrettblume, wegen ihres besonderen Musters auf den Blütenblättern, die Narzisse Tete a`Tete weil sie einem entgegennickt, beim Vorbeilaufen und die Schneeglöckchen, denn sie sind definitiv die schnellsten, wenn es darum geht, aus der Erde zu sprießen und uns den Frühling einzuläuten. Ist die Zeit der Zwiebelgewächse vorüber, müssen Sie nicht auf diese besonderen Blumen verzichten. Kennen Sie Allium, den Zierlauch? Seine Blütezeit ist der  Sommer in weiß, lila, rosa. Allium Globemaster blüht violett und wird bis zu 1,5m hoch! Der Zierlauch Mount Everest dagegen begnügt sich mit 0,60m und ist sehr elegant mit seinen weißen Blütenblättern.  Der Lauch sieht lange nach der Blüte toll aus, weil die trockenen Fruchtstände auf stabilen Stängeln stehen, das Laub wird braun, hier gilt das gleiche wie bei den Frühblühern, höhere Stauden davor pflanzen, dann schauen nur die hübschen Blütenköpfe aus dem Beet hervor.

Viel Spaß beim Zwiebelstecken und viel Freude jetzt schon mal beim Genießen im Frühjahr!

Die Außenbeleuchtung richtig planen

Sicherheit und gemütliches Lichtstimmungen im Garten

Viele träumen davon, sich ein eigenes kleines Paradies zu schaffen. Sie sammeln viele Ideen für die Gestaltung des Gartens, welche Pflanzen sie blühen sehen wollen und wie der Teich, die Terrasse, die Wege und andere Details aussehen sollen. Bei der Planung ihres Gartens vergessen einige jedoch etwas Wichtiges: die Außenbeleuchtung. Denn Sie erleichtert Neuankömmlingen die Orientierung und schafft auf Wegen und an Einfahrten, Treppen und Eingängen die nötige Sicherheit, so dass Hindernisse, Stolperfallen und Glatteis rechtzeitig erkannt werden.

Darüber hinaus kann das Licht selbst zum Element der Gartengestaltung avancieren und die besonderen Schönheiten des Gartens hervorheben. Zugleich verleihen vereinzelt gesetzte Lichtakzente eine zauberhafte Stimmung für jede Grillparty. Wie Sie nun in Ihrem Garten sowohl ein funktionales, als auch ein ästhetisch ansprechendes Lichtambiente zaubern, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Wie plane ich die Außenbeleuchtung am besten?

Die Planung der Außenbeleuchtung sollte möglichst frühzeitig, am besten gleich im Anschluss nach der fertigen Gartenplanung erfolgen. Schauen Sie sich hierfür auf der Zeichnung die Aufteilung Ihres Gartens genauer an und überlegen Sie sich, welche Zonen Ihres Gartens Sie mit welchem Licht besonders in Szene setzen wollen.

Die ästhetische Lichtgestaltung

Beispielsweise bietet es sich an, Blumenbeete, einzeln stehende Bäume, den Teich, eine alte Natursteinmauer, einen eisernen Pavillon oder Gartenskulpturen als Blickfang zu inszenieren. Hierfür eignen sich mobile Strahler besonders gut, da sie stets eine Veränderung des Standortes erlauben. Mit Hilfe von Lichtakzenten können Sie auch kahle Häuserwände durch spannende Lichtspiele beleben, so dass sie in die gemütliche Lichtstimmung einbezogen sind. Überhaupt können Sie den dunklen und uneinsichtigen Bereichen Ihres Gartens das Unheimliche nehmen, indem Sie sie mit sanften Streulicht oder von Decken- bzw. Bodeneinbaustrahlern erhellen.

Die Sicherheitsbeleuchtung für den Garten

Für die Sicherheitsbeleuchtung im Außenbereich richtet sich die Wahl der Leuchten nach den örtlichen Gegebenheiten. Für die Beleuchtung der Wege können beispielsweise Pollerleuchten oder Laternen verwendet werden, aber auch Wandeinbaustrahler, wenn der Weg an der Hauswand oder einer Stützmauer verläuft. Bodeneinbauleuchten sind allerdings ungeeignet, da sie von Laub und Schnee verdeckt werden und so ihre Funktion nicht richtig erfüllen können. Im Hinblick auf die Anschaffungs- und späteren Stromkosten stellen Pollerleuchten die effizienteste Lösung dar. Denn je höher die Lichtquelle liegt, desto weiter reicht das Licht, so dass insgesamt weniger Leuchten erforderlich sind, um den gesamten Weg zu erhellen.

Welche Schutzarten müssen Außenleuchten haben?

Da sich im Falle der Gartenbeleuchtung Strom und Wasser gefährlich nahe kommen, müssen die eingesetzten Leuchten bestimmte Schutzarten aufweisen. So sollten etwa Außenwandleuchten, die neben einer überdachten Eingangstür angebracht werden, oder Außeneinbauleuchten, die in Dachvorsprüngen montiert werden, mindestens die Schutzart IP44 aufweisen. Damit sind sie gegen allseitiges Spritzwasser sowie gegen Fremdkörper ab 1 Millimeter Durchmesser geschützt. Stehen dagegen hochwertige Gartenleuchten wie die von Studio Italia Design auf freier Wiese, so verfügen diese mindestens über die Schutzart IP65. Die höchsten Sicherheitsanforderungen müssen natürlich Außenleuchten am und im Teich erfüllen. Hier werden Schutzarten von IP67 und IP68 gefordert, damit ist das Gehäuse der Leuchten gegen Staub und zeitweiliges bzw. dauerhaftes Untertauchen geschützt.

Erdkabel für die Gartenbeleuchtung verlegen

Gleich welche Gartenhighlights Sie in Szene setzen wollen, wichtig ist, dass Sie die notwendigen Stromkabel möglichst frühzeitig, noch vor der Bepflanzung bzw. vor dem Pflastern von Wegen und Terrasse unter die Erde bringen. Denn nur so halten sich Aufwand und Kosten in Grenzen.
Die Stromleitungen – Erdkabel mit robuster Kunststoffisolierung, die speziell für das Erdreich gedacht sind und auch nasser Witterung standhalten – werden in mindestens 60 Zentimeter Tiefe verlegt. Das Kabel sollte möglichst nicht in der Nähe stark wurzelnder Bäume und Sträucher verlaufen, damit es nicht zu Beschädigungen kommt. Zudem sollten aus dem Graben alle Steine mit spitzen Kanten entfernt werden.

Nach dem Verlegen des Erdkabels sollte dies erst mit einer zehn Zentimeter dicken Schicht Sand abgedeckt werden, damit das Kabel gegen Erdbewegungen geschützt ist. Darüber verlegt man außerdem ein rotweißes Signalband, um Unfällen bei späteren Erdarbeiten im Zuge einer Neugestaltung des Gartens vorzubeugen. Aus dem gleichen Grund sollte der Verlauf des Erdkabels auch im Gartenplan eingezeichnet werden.

Lebensraum Garten – erwünschte Gartenbewohner anlocken und unerwünschte erfolgreich vertreiben

Der Sommer ist in vollem Gange und all jene, die glückliche Besitzer eines Gartens sind, verbringen dort meist viele schöne Stunden. Doch nicht nur der Mensch fühlt sich im Grünen wohl, auch zahlreiche Tiere schätzen die idyllischen Oasen. Mit einigen von ihnen, wie Schmetterlingen oder Singvögeln, teilen Hobby-Gärtner gern ihr Refugium und versuchen sogar die beliebten Tiere im eigenen Garten anzusiedeln. Andere, wie Wühlmäuse, Schnecken oder Wespen sind eine echte Plage. Doch wie können Gärtner den eigenen Garten für willkommene Bewohner attraktiv machen und ungeliebte Schädlinge fernhalten?

So fühlen sich willkommene Tierarten im Garten wohl

Ob Vögle, Schmetterlinge, Frösche oder auch die eigenen Kleintiere – sie alle sind in den meisten Gärten sehr willkommen. Doch es gibt einige Vorkehrungen, die Hobby-Gärtner treffen müssen, damit sich die Tiere im heimischen Garten auch rundum wohlfühlen.

  • Schmetterlinge anlocken
Sommerflieder Black Night - Schmetterlingsmagnet

Sommerflieder Black Night – Schmetterlingsmagnet

Für viele Menschen ist der Schmetterling ein Inbegriff für Schönheit und Lebensfreude. Umso mehr wünschen sich zahlreiche Gärtner, die bunten Falter würden bevorzugt in ihrem Garten umherflattern. Doch was macht einen Garten aus, damit er für Schmetterlinge attraktiv wird? Mit akkuratem Einheitsrasen sowie exotischen Gewächsen aus aller Welt, können die heimischen Schmetterlingsarten nur wenig anfangen. Besser ist es, eine Wiese mit Wildblumen anzulegen, ein duftendes Kräuterbeet zu pflanzen oder auch Staudenrabatten im Garten anzusiedeln. Schmetterlinge fühlen sich zum Beispiel von den Farben und Düften der Kartäusernelke, der Taubenskabiose, des wilden Majoran sowie des Tüpfeljohanniskrauts angezogen. Doch auch Flieder hat eine fast magische Wirkung auf die bunten Insekten. Unterstützend wirkt Kunstnahrung, etwa ein Cocktail aus Honig, Zucker und einer Prise Salz, welcher in Wasser gelöst wird. Was viele Gärtner nicht bedenken ist jedoch, dass die beliebten Falter stets nur Gäste im eigenen Garten bleiben, wenn nicht auch an die Raupen gedacht wird. Die Raupen sind sehr wählerisch, was ihre Nahrung angeht. So ist die Raupe des Schwalbenschwanzes auf Petersilie oder wilden Möhren zu finden und die Raupen des Ochsenauges fressen am liebsten Gräser.

  • Fröschen ein schönes Zuhause schaffen

Teichanlage (1)Der eine oder andere Teichbesitzer freut sich gar nicht, wenn sich Frösche an seinem Gartenteich niederlassen. Dabei sind die kleinen Amphibien sehr nützlich, fressen sie doch Schnecken, Würmer und Insekten. Zudem stimmen Frösche im Sommer allabendlich einen schönen Gesang an, denn die Bewohner von der Terrasse aus genießen können. Vielen ist zudem nicht bewusst, dass Frösche unter Naturschutz stehen. Sie dürfen weder gefangen, noch umgesiedelt oder getötet werden. Es sprechen also einige Gründe dafür, den kleinen Tieren die Ansiedelung am heimischen Gartenteich zu ermöglichen. Doch Frösche sind von Natur aus scheue Tiere und siedeln sich nicht in jedem Garten an. Wer die Zuwanderung von Fröschen begünstigen will, sollte eine möglichst naturnahe Umgebung schaffen. Dafür sind nicht zwingend aufwendige Pflanzaktionen nötig, oft reicht es schon, einfach etwas zu warten und zu schauen, welche Pflanzen sich von selbst um den Teich herum ansiedeln, so ein Beitrag von rp-online.de. Wer nachhelfen will, pflanzt Wasserminze, Sumpfdotterblume oder Fallkraut an, diese Pflanzen mögen die Frösche besonders gern. Ebenfalls vorteilhaft ist Schilf. Doch der entscheidende Faktor ist ein fischfreier Teich, denn Kois oder auch Goldfische warten nur darauf, Froschleich und Kaulquappen zu verspeisen. Eine friedliche Koexistenz von Fischen und Fröschen ist nur bei einer besonders großen Wasserfläche möglich. Die Hauskatze kann den kleinen Fröschen auf ihren Streifzügen im Garten ebenfalls gefährlich werden.

  • Den eigenen Kleintieren ein Habitat im Garten einrichten

Warum nur fremden Tieren einen Platz im eigenen Garten einräumen und nicht auch den eigenen Haustieren? Haben die Kinder Meerschweinchen oder Kaninchen, bietet es sich an, diesen in der warmen Jahreszeit ein Freigehege im Garten zur Verfügung zu stellen. Dies kommt dem natürlichen Habitat der Nager am nächsten und fördert so, vor allem durch den gebotenen Auslauf, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Wie dem Ratgeber „Ab ins Freie: Umzug für Meerschweinchen und Co“ zu entnehmen ist, sollte das Freigehege an einem schattigen Plätzchen ausgestellt werden. Etwas Sonne am Morgen und am Abend ist in Ordnung und tut den Tieren sogar gut, doch der prallen Mittagssonne sollten sie nie ausgesetzt sein. Zudem müssen sie auch in den sonnigen Morgen- und Abendstunden stets die Option haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Eine echte Gefahr geht von Katzen, Madern oder Raubvögeln aus. Deshalb ist es besser, sich für ein robustes Gehege aus Stahlgitter, welches über ein Dach verfügt und fest im Boden verankert ist, zu entscheiden. Andernfalls dürfen die geliebten Nager im Garten nicht aus den Augen gelassen werden. Weiterhin zu beachten ist, dass sich vor allem Kaninchen erst an das Überangebot an Grünzeug gewöhnen müssen, dass ihnen jetzt zur Verfügung steht. Sollten sie vorher nur Trockenfutter bekommen haben, ist es wichtig, sie erst Schritt für Schritt an frische Pflanzen zu gewöhnen, bevor sie in den Garten kommen, ansonsten drohen Verdauungsbeschwerden.

  • Der Garten als einladendes Vogelparadies
Vogelhaus im Garten

Vogelhaus mit Blaumeise

Vögel bevorzugen naturnahe Gärten. Im wild-romantischen Dickicht aus Bäumen, Sträuchern und Büschen fühlen sie sich weitaus wohler, als in einem einheitlich grünen und akkurat zurechtgestutzten Garten. Doch Vögel erfreuen uns nicht nur mit ihrem Gesang und sind ein optischer Hingucker, sie vertilgen auch eine große Zahl der Pflanzenschädlinge, besonders während der Brutzeit. Vor allem in Neunbausiedlungen nisten nur wenige Vögel.

Jung Amseln im Nest

Jung Amseln im Nest

Dies liegt an den modernen Häusern, unter deren gut isolierten Dächern schlichtweg Einflugluken und Plätze für den Nestbau fehlen. Auch hohe Bäume oder dichte Hecken sind in solchen Gegenden schwer zu finden. Doch, wer im Neubaugebiet wohnt, kann dennoch etwas tun. Nistkästen bieten Vögeln die Möglichkeit, dort ihre Eier zu legen und ihre jungen auszubrüten. Vor allem Stare, Meisen, Kleiber, Sperlinge, Hausrotschwänze und andere höhlenbrütende Vogelarten lassen sich so anlocken. Doch es ist auch entscheidend, wie viele Nistkästen ausgehangen werden. Stare zum Beispiel brüten gern in der Gruppe mit anderen Artgenossen, während der Hausrotschwanz ein Einzelgänger ist.

Ebenfalls wichtig ist, dass der Nistkasten für Katzen und Mader nicht zugänglich ist. Weitere Vögel werden durch Futterhäuschen angelockt, die, da die Vögel immer weniger Nahrung in der freien Natur finden, ruhig das ganze Jahr über hängen dürfen.

So werden unerwünschte Zaungäste ferngehalten

Jeder Gärtner kennt das Problem: es siedeln sich natürlich nicht nur die erwünschten Tiere im heimischen Garten an, sondern vor allem auf die ungeliebten Schädlinge scheint er eine sehr anziehende Wirkung zu haben. Wie also können diese Störenfriede vertrieben oder direkt ferngehalten werden?

  • Schnecken effektiv bekämpfen

Ganz besonders Nacktschnecken treiben im Sommer viele Hobby-Gärtner zur Verzweiflung. Sie fressen die Salatköpfe kahl und machen auch vor anderen Gartengewächsen nicht Halt. Die Liste an Mitteln, die zur Bekämpfung dienen sollen, ist lang und nicht alle Methoden sind gleich wirksam. Die Bierfalle zum Beispiel ist eine beliebte Maßnahme, um Schnecken zu fangen. Was vielen Gärtnern jedoch nicht bewusst ist, ist, dass der Duft des Bieres die glitschigen Weichtiere verstärkt anlockt, sodass sie aus den Nachbarsgärtner in den eigenen kommen. Die natürlichste Art der Schneckenbekämpfung ist, einen Igel im Garten anzusiedeln, denn Schnecken stehen auf seinem Speiseplan ganz oben, so NABU. Ebenfalls als nützlich erweisen hat es sich, rund um die Beete eine breite Schicht aus Sägemehl und Kalk zu streuen, denn Schnecken vermeiden es, sich auf rauen Oberflächen zu bewegen und der Kalk führt zu Verätzungen an ihrer Sohle. Regnet es häufig, ist diese Methode jedoch meist wirkungslos. Schneckenzäune sind da schon besser geeignet, denn sie können von den Tieren nicht überwunden werden. Ist im Garten eine regelrechte Schneckenplage ausgebrochen, muss der Gärtner allabendlich die einzelnen Tiere einsammeln, welche sich bevorzugt unter hohl liegenden Brettern oder großen Blättern verstecken. Schnecken in Maßen sind sogar gut für den Garten, fressen sie doch abgestorbene Pflanzenreste sowie tote Tiere und unterstützen die Humusbildung. Vor allem Gehäuseschnecken ernährend sich fast ausschließlich von totem Pflanzenmaterial und die Weinbergschnecke frisst sogar die Eigelege der Nacktschnecken. Sie steht übrigens unter Naturschutz.

  • Wühlmäuse einfangen und umsiedeln

An der Wühlmaus scheiden sich die Geister. Die einen finden die pelzigen Tierchen sehr possierlich, die anderen ekeln sich vor ihnen. Fest steht jedoch, dass Wühlmäuse im Garten eine echte Plage sind, sich rasend schnell vermehren und großen Schaden anrichten. Eine Möglichkeit der Plage Herr zu werden, sind Lebendfallen. Sie töten die Tiere nicht, sondern fangen sie nur, sodass sie der Gärtner weit entfernt vom eigenen Grundstück wieder aussetzen kann. Darüber hinaus gibt es Draht- und Zangenfallen, in denen die kleinen Nager jedoch verenden. Als Köder dienen Apfelstücke, geschälte Möhren oder Selleriestücke. Von Giftködern sollten Gärtner Abstand nehmen, da diese auch den eigenen Kindern und Haustieren gefährlich werden können. Umweltverträglicher ist das Vergrämen der Nager. Im Fachhandel gibt es Geräte, die Ultraschallwellen aussenden und die Mäuse so dazu bewegen, sich ein anderes Habitat zu suchen.

 

  • Wespen fernhalten

Nicht ist störender, als beim Kuchen essen im Garten oder beim Grillen ständig von umherfliegenden Wespen belästigt zu werden, die sich an den eigenen Speisen vergehen. Auf keinen Fall darf nach den Insekten geschlagen werden, sonst stechen sie zu und nicht wenige Menschen reagieren allergisch auf ihr Gift. Auch anpusten sollte sie niemand, denn das in der Atemluft enthaltene CO2 erhöht ihr Aggressionspotential. Besser ist es, den summenden Biestern eine Alternative zur eigenen Kaffeetafel zu bieten. Überreife Weintrauben erfreuen sich besonderer Beliebtheit bei den Insekten. Sie werden einfach in der entgegengesetzten Ecke des Gartens platziert und nach und nach versammeln sich die Wespen darum. Honig sowie Marmelade sind hingegen keine gute Idee, sie machen die Wespen aggressiver. Direkt am Tisch selbst kann Kaffeepulver in einer feuerfesten Schale angezündet werden. Der Rauch riecht nicht unangenehm und hält die Wespen dennoch fern. Parfum oder bunte Kleidung ziehen die Tiere magisch an. Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für weiße Textilien und beträufelt seine Haut zudem mit etwas Teebaumöl, denn das mögen Wespen überhaupt nicht.

  • Der Maulwurf steht unter Naturschutz

Maulwürfe erfreuen sich ebenfalls bei den wenigsten Gartenbesitzern großer Beliebtheit. Sie graben den Garten um und bilden unschöne Erdhügel im Gras. Dabei sind die Tiere sehr nützlich, lockern sie doch den Boden auf und vertilgen jede Menge Käfer und Würmer, anstatt sich an den Pflanzenwurzeln zu vergehen. In keinem Fall dürfen Maulwürfe getötet werden, denn sie stehen unter Naturschutz. Wer sie dennoch aus dem Garten vertreiben will, sollte es mit Mottenkugeln oder Molke versuchen, die am Höhleneingang ausgelegt beziehungsweise hineingeschüttet werden.